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Seltas

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    • Distrikt Seltas


      Wissenswertes

      Von Zeit zu Zeit wird die Geschichte erweitert, um eine gute Übersicht über bisher Geschehenes zu bieten.

      Dieses RPG spielt in einer neuen Region: Der Gemma-Region, eine der zahlreichen Regionen in der Pokémon-Welt. Tatsächlich ist sie nur eine größere Insel im Meer, die durch eine besondere Windlage eine hochgradige Diversität an Vegetationen und Pokémon bietet. Beherrscht wird die Inselregion durch den immensen Touristenfluss, da Gemma mehr Attraktionen bietet als jede andere Region. Hauptsponsor der meisten Attraktionen ist die Amethyst-Gesellschaft, welche zeitgleich wichtiges und kostengünstiges Inventar für alle Pokémon-Freunde erforscht, entwickelt und verkauft. Gleichzeitig kümmert sich die Amethyst-Gesellschaft um die stetig wachsende Infrastruktur der Gemma-Region, welche stellenweise noch stark zu wünschen lässt.

      Doch der Friede wird getrübt, denn seit kurzer Zeit macht eine neue Organisation von sich Rede, welche sich als Team Granat bezeichnet. Angriffe auf Mensch und Pokémon ebenso wie Anschläge auf ganze Gebäude und Konstruktionen für das moderne Leben sind ihre Handschrift. Die Sicherheitskräfte der Amethyst-Gesellschaft sind vorzugsweise auf der Jagd nach den Granat-Handlangern und deren Vorstände.
      Die Medien versuchen, diese Angriffe möglichst gut zu verheimlichen, doch hin und wieder dringen eben doch Nachrichten an die Öffentlichkeit. Was genau es mit dieser Organisation auf sich hat, werdet ihr jedoch erst im Laufe der Geschichte herausfinden, daher kommt an dieser Stelle zunächst keine weitere Information.

      Für die jungen Trainer der Gemma-Region und auch für die Trainer von außerhalb der Region bietet sich aber auch ein gänzlich anderer Aspekt. Immerhin bietet die Gemma-Region mehr als jede andere Region ein Pokémon-Wettkampf-System, welches seine Krönung in dem jährlich stattfindenden „Festival der Edelsteine“ findet. Dieses Festival umfasst die spannenden Wettkämpfe der PokéAthleten, die bezaubernden Vorstellungen der Pokémon-Koordinatoren und natürlich die nervenaufreibenden Kämpfe um den Titel „Champion der Gemma-Pokémon-Liga.“




      Die Städte im Distrikt Seltas

      In den Städten, in denen es eine Arena gibt, sind folgende Informationen zu finden: Name des Leiters, benutzter Typ, der Ort des Kampfes und gegebenenfalls Besonderheiten.

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      [IMG:https://ipswich-waterfront.co.uk/ImgNew/shopping-in-ipswich-banner-1.jpg]
      Bild: Ipswich, England

      1 Prehnito City
      Arena: Maria; Normal; Turnhalle des Pokémon-Kindergarten
      Bühne: „Für Jung und Alt!“
      Hauptattraktion: Entspannungs- und Wellnesskurse für Mensch und Pokémon
      Starter: Pii; Fluffeluff; Porygon; Togepi; Woineira; Bummelz; Flurmel; Yorkleff
      Leitsatz: Neben all dem Trubel ist es immer wichtig, auch mal die Ruhe zu finden.
      Prehnito City ist trotz des einfachen Aufbaus ein gutes Reiseziel, vor allem für Reisende, deren Pokémon etwas Ruhe gebrauchen könnten. Ob im Pokémon-Kindergarten, der sowohl von Babys, als auch von ausgewachsenen Pokémon besucht werden kann, oder in der Trainingshalle; es gibt viele Möglichkeiten, seinen Pokémon Beschäftigung zu geben.
      Die Trainingshalle ist zugleich die Pokémonarena, welche genau in der Mitte der Stadt steht und in der auch die kleinen Babys ihre „Turnübungen“ abhalten, sodass die dort trainierenden Pokémon stets bei den Kämpfen zugucken können. Natürlich steht die Arena auch schaulustigen Zuschauern offen, die sich auf die Tribünen setzen können. Wenn sein sein muss, stellt sich Maria mehrmals am Tag den mutigen Herausforderern, die zumeist einige Tage an diesem Ort verbringen möchten.

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      [IMG:http://www.marinobus.it/imgsrc/napoli-destinazione-marino-autobus-2.jpg]
      Bild: Napoli, Italia

      2 Karneol City
      Arena: Erisa; Feuer; innerer Vulkan; ein Kampf pro Tag
      Hauptattraktion: tägliche Überfahrt zum Karneol-Vulkan und der dortige Arena-Kampf
      Starter: Glumanda; Magby; Feurigel; Flemmli; Panflam; Floink
      Leitsatz: Ihr glaubt, der Rauch verwirrt eure Sinne? Wagt doch mal einen genaueren Blick!
      Karneol City ist eine der drei Hafenstädte der Region und ein beliebter Ferienstandort, wenn man auch seine Ruhe neben den aufregenden Partyabenden im benachbarten Pyrius City sucht, welches man rasch per Taxi erreichen kann.
      Ein beeindruckendes Bild bietet ebenfalls der aktive Vulkan Karneol außerhalb der Bucht im Lichte der untergehenden Sonne. Dieser Vulkan speit in regelmäßigen Abständen dicke Aschewolken aus, welche durch die westlichen Luftströme über das Meer in Richtung Helio geweht werden.
      Die Pokémon-Arenakämpfe von Karneol City sind die Hauptattraktion der attraktiven Stadt. Einmal am Tag legt eine Fähre in Richtung des Vulkanes ab, wo sich die Feuer-Arena befindet. An Bord sind stets die Arenaleiterin Erisa, der Herausforderer (ein Kampf pro Tag) und Zuschauer, die gegen ein kleines Entgelt aus einer gesicherten Kuppel heraus dem Kampf im Vulkaninneren beiwohnen dürfen. Diese Arena wurde vom Pokémon-Liga-Ausschuss finanziert. (Begleiter des Herausforderers bekommen einen Rabatt)
      Die Achat Gesellschaft betreibt eine Außenstelle in Karneol und ist Hauptverantwortlicher für den Bau des Unterwassertunnels nach Helio City.

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      [IMG:http://cdn.history.com/sites/2/2013/12/New-Orleans-Bourbon-St-H.jpeg]
      Bild: New Orleans, USA

      8 Thuliar City
      Arena: Rhoderick; Gift; Villengarten (sumpfig!)
      Bühne: „Tragödie“
      Hauptattraktion: brillante Küche; bislang unbegründete, sumpfige Flora
      Starter: Nidoran(m); Nidoran(w)
      Leitsatz: Vergesst alle Sinne bis auf einen einzigen und lasst euch verzaubern!
      Experten streiten sich darum, woher die giftigen Sumpfgase in Thuliar kommen, weshalb es in diesen Moorrefugien mehrere Forschungseinrichtungen gibt, einige davon auch von der Achat-Gesellschaft finanziert. Die Routen sind frei begehbar, man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass zu viel eingeatmete Gase zu Schwindelanfällen und sogar zur Ohnmacht führen können.
      Als quasi natürliches Milieu prädestiniert, tummeln sich zahlreiche Gift-Pokémon in dieser einzigartigen Flora herum und auch vereinzelte Siedlungen wurden in den Thuliar-Sümpfen errichtet.
      Die größte davon ist Thuliar City, welche Pokémon-Trainern einen spannenden Arena-Kampf in der Gift-Arena gegen den Leiter Rhoderick verspricht. Gerüchten zufolge hat er schon einige Orden einfach an hübsche Damen verschenkt, aber der Liga-Ausschuss sah noch keine Notwendigkeit, dies zu überprüfen.
      Erstaunlicherweise ist Thuliar zusätzlich für seine exklusive und delikate Küche bekannt, weshalb jeder Gourmet wenigstens einen Abstecher in diese Sumpflandschaft wagen sollte.

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      [IMG:http://cdn.wanderlust.co.uk/contentimages/wanderlust/magazine-Titcaca%20la%20paz.jpg?width=620]
      Bild: La Paz, Bolivien

      10 Larima City
      Arena: Ariel; Flug; zentraler Plateaufels mitten im Windzentrum
      Bühne: „Spiel mit dem Wind“
      Hauptattraktion: Fliegende Stadt; Klimabestimmende Windkanäle im Gebirge
      Starter: Taubsi; Staralili; Dusselgurr
      Leitsatz: Das Moderne baut auf der Natur! Zeigt Respekt!
      Larima City ist selbst zweifelsohne eine der größten Attraktionen der Gemma-Region. Nordöstliche Windströme vom Meer führen durch die eng liegenden Gebirgsschluchten. Durch ein spiralförmiges Zentrum sorgen die Aufwinde dafür, dass durch die drei trichterförmigen Ausgänge aus dem Gebirge die Luftströme das Klima in der gesamten Region bestimmen.
      Im Zentrum liegend, durch 72 dicke Stahlseile in den Klippenwänden gesichert und durch leichte Holzbauweise charakterisiert, wurde Larima City als „schwebende Stadt“ auf dem aufsteigenden Luftstrom errichtet und wird bis heute von ihm getragen.
      Auch wenn Larima City dadurch eine unzeitgemäße Infrastruktur in Kauf nehmen muss, ist der Tourismus hier beinahe so stark ausgeprägt wie in der Küstenregion.
      Leicht außerhalb der Stadt, auf scharfen und hohen Felsen, wo die Nordwinde am stärksten sind, findet sich die Flug-Arena, welche den starken Winden wegen, aber nur wenige Zuschauer vor Ort hat. Interessierte können die Kämpfe zwischen Ariel und den Herausforderern im Pokémon-Center via Videoübertragung mitverfolgen.

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      [IMG:http://www.francethisway.com/images/places/fougeres.jpg]
      Bild: Fougères, Bretagne, France

      14 Charoi City
      Arena: Amy; Geist; Heldenschlachtfeld
      Bühne: „Respekt“
      Hauptattraktion: Heldenschlachtfeld; Gespenster
      Starter: Zwirrlicht; Nebulak; Lichtel
      Leitsatz: An diesem Ort holt der Tod das Leben sehr schnell ein.
      Charoi liegt abseits der sonstigen Gebiete im Gebirgszug des östlichsten Windzugs. Es leben nur eine Hand voll Leute in dieser kleinen Stadt, welche an dem zerklüfften Felsen errichtet wurde. Nichtsdestotrotz kommen immer mal wieder Touristen in die Stadt, um den größten Friedhof Gemmas zu sehen. Neben den üblichen Gerüchten, dass es in der Stadt spuken soll, lockt auch das mysteriöse Kampffeld, auf welchem zahlreiche kämpfende Menschen und Pokémon ihr Leben verloren haben sollen, als die Götter eingriffen und ihrem Zorn freien Lauf ließen.
      Auf jeden Fall werden auch Pokémon-Trainer von der Geist-Pokémon-Arena angelockt, welche von der bezaubernden, selbsternannten Hexe Amy geleitet wird, die in Einklang mit den spukenden Gespenstern stehen soll. Laut eigener Aussage... Äußerst mysteriös...

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      Places of Interest

      [IMG:http://www.vulkane.net/vulkane/stromboli/fotos/stromboli-001.jpg]
      Bild: Vulkan Stromboli

      A Karneol-Vulkan
      Eine fruchtbare Insel, an deren Küste sich ein kleines Dörfchen schmiegt. Die durch den Vulkan aufgewirbelte Asche wird durch starke Südwinde in Richtung des Aschewaldes getragen und hüllt diesen in einen permanenten Ascheregen.

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      [IMG:http://pop.h-cdn.co/assets/16/49/980x751/gallery-1480954764-gettyimages-609845268.jpg]
      Bild: Area 51

      E Amethyst-Testgelände
      Ein mysteriöses Hochsicherheitsgelände, über das so gut wie nichts bekannt ist, außer dass dort unter anderem die neuesten Erfindungen der Amethyst-Gesellschaft entwickelt und Forschungen in verschiedensten Bereichen betrieben werden. Gerüchten zufolge soll es tief unter der Erde zudem einen geheimen Bunker geben, in dem mythologische Arthefakte gelagert werden.

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    • Chloé Thuja (26)Ort: Copper Plains (Route f)
      Laune: Peinlich berührt ob der Dummheit der MenschenPokémon-Professorin
      Météo #i-formeo# ; Omot Offenstehender Counter, für Ideen offen
      [IMG:https://az616578.vo.msecnd.net/files/2017/01/01/636189066175271262-596676237_rain.jpg] 15°C/59°F



      Chloé I


      "Fraaaau Professoooor?", tönte eine helle Piepsstimme eines Kindes, das keineswegs älter als neun sein konnte: "Ich habe gehört, Sie geben mir ein Pokémon!" Chloé schluckte, und wenn ihr Pferdeschwanz rein physikalisch dazu in der Lage wäre, zu Berge zu stehen, hätte er dies sicherlich getan. Die junge Frau war kaum aus der Universität entlassen, da begannen die Leute mit ihr bereits wie mit einer Frau zu reden, die doppelt so alt war.
      "Oh Schätzchen, du kannst ruhig Chloé und 'du' zu mir sagen ... aber ein Pokémon werde ich dir trotzdem nicht geben können, zumindest nicht hier und jetzt, coucoucou~!", drehte sie sich um und entgegnete mit ruhiger Stimme und einem leicht verlegenen Kichern, die Hände auf den Knien abgestützt und den Oberkörper leicht zu dem kleinen Knirps hinabgebeugt. Natürlich war seine Enttäuschung unvermeidbar, doch sie hatte eine gewisse Verantwortung zu tragen - dass kleine Kinder alleine durch eine Welt voller gefährlicher Tiere streiften, galt es zu unterbinden, und nein, auch keine wasserspuckende Schildkröte konnte sie vor rasenden Nashörnern beschützen.
      Dafür, dass der kleine Schuljunge dann aber durch das hohe Gras gewatschelt war, wollte er trotz des stetigen Regens den Moment voll auskosten: "Darf ich dann wenigstens dein Pokémon mal streicheln, Chlouey?"
      "Ah, bien sûr! Komm raus, Météo! Wie heißt du überhaupt, junger Mann?", befreite die sonnengebräunte Jungforscherin ihr Partner-Pokémon und stemmte ihre Arme in die Hüften, um dem grauen Tropf bei seiner Verwandlung zuzusehen. Nur wenige Augenblicke später schwebte ein genauso winziger Tropf über dem roten Mohnfeld nahe Thuliar City, doch in Blau und auf einem kleinen Wölkchen schwebend.
      "Wooooow!", staunte der kleine Blondschopf, der seinen kleinen Ausflug in Shorts angetreten war und sich später sicher über Brennesseln und Grasmilben ärgern würde: "Wie heißt es? Wölkchen?"
      Was für ein Nerd - wer nannte sein Pokémon denn schon Wölkchen?!
      "Als ich während eines Päuschens auf einem Bänkchen mein Becherchen mit einem Löffelchen gelehrt hatte, kam ich zu dem Entschlüsschen, mein Formeöchen Météo zu nennen. Und du hast mir deinen Namen immer noch nicht verraten~", schmunzelte Chloé, drehte sich jedoch beim Erklingen eines verdächtigen Geräusches blitzschnell in die andere Richtung und presste das Ferngläschen um ihr Hälschen an ihr hübsches Gesichtchen: "Regarde-là! Da ist ein wildes Omot! Östlich und südlich von Thuliar City befinden sich große Sumpf- und Moorgebiete mit reichen Birkenwäldern, die voller Pudox und Omot sind, aber wenn es regnet, ziehen die Pokémon manchmal über die Stadt hinweg in die Kupferebenen. Ich möchte gerne mehr darüber herausfinden ..." Als sich die violette Motte der jungen macchiatoblonden Dame in Regenjacke und Kapuze näherte, warf diese plötzlich ein blau-gelbes Bällchen, das das Omot in ein rotes Licht einhüllte und absorbierte, während das Formeo ohne Kommando lospreschte, um den Ball aufzusammeln und seiner Trainerin zu bringen.

      "Kann ich dieses Pokémon haaabeeen? Chloooueeeey?", fragte der törichte Lausbub und lockte aus der Wissenschaftlerin nicht mehr als ein gequältes Schnauben heraus, als diese ihn schweigend an ihrer Pokédex-Aktualisierung teilhaben ließ: "BZZ BZZ ... OMOT - DAS GIFTMOTTEN-POKÉMON. DIESES POKÉMON IST DIE WEITERENTWICKELTE FORM EINES BLUZUK.SEINE FLÜGEL SIND MIT STAUBÄHNLICHEN SCHUPPEN ÜBERZOGEN. MIT JEDEM FLÜGELSCHLAG VERLIERT ES HOCHGIFTIGEN STAUB."
      "Hé, ihr erhaltet doch nicht ohne Grund harmlose Pokémon wie Endivie, Taubsi oder Hydropi zu Beginn eurer Trainerlaufbahn ... sacre bleu!", fügte die zierlich gebaute Chloé an und begann, mit hochsetzten Stelzschritten durch das bereits leicht aufgeweichte Feld zurück auf den Schotterweg zu waten - unnötig zu erwähnen, dass sie bei einem flüchtigen Blick auf ihre eigentlich schwarzen Stiefeletten und nassen Strümpfe das Entsetzen traf. Der Wolkenbruch fand in jenem Moment ein Ende und auch Météo verwandelte sich in seine ursprüngliche Form zurück, als sich langsam die ersten Sonnenstrahlen durch die dichte Wolkendecke bohrten. Ledian und Flabébé, die in den Mohnfeldern etwas Schutz vor der Nässe gesucht hatten, überprüften quiekend die Lage, doch hier war Chloés Arbeit erstmal beendet. Ein kleines gemeinsames Foto und ein Autogramm gab es natürlich noch dazu, wodurch sich die junge Forscherin ein bisschen wie ein Star fühlen konnte, wie ein Professor Proton, der einen jungen Sheldon Lee Cooper zur Wissenschaft inspiriert - gleichzeitig fürchtete sie aber, dass der Intellekt dieses Kindes maximal durchschnittlich und ihm eher eine Karriere als Dauerpatient im Krankenhaus statt als Gift-Pokémon-Experten vorherbestimmt war.
      "Für ... umm ... für?"
      "Jürgen! Wie mein Opa!"
      Chloé blinzelte etwas verdutzt, bemühte sich jedoch, ihre Überraschung weitestgehend zu kaschieren und sah dem Jungen mit verschränkten Armen noch eine Weile nach, als dieser davondüste: "Umm ... ummm ... wir hätten doch auch zusammen zurück in die Stadt geh- ... vatèveur. Als ob die mit zehn großartig reifer wären - da habe ich noch in Flauschlinge gebissen und Flammeküeches vorm Backen mit Schokolade garniert ... aber mit gefährlichen Pokémon kannte ich mich zumindest aus!" Ihr nächster Zwischenstop lag östlich von hier und östlich reimte sich auf köstlich, weshalb ein knurrender Magen binnen eines Wimpernschlages auf sich aufmerksam machte. Einmal in voller Passion unterwegs, vergaß sie leider sogar ihr geliebtes Essen!
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Chloé Thuja (26)Ort: Thuliar City (8), Alolanisches Restaurant
      Laune: Einfach nur baffPokémon-Professorin
      Météo ; Pavot Offenstehender Counter, für Ideen offen
      [IMG:https://s3.envato.com/files/42164505/sun_clouds3_590x332.jpg] 17°C/62°F



      Chloé II



      Den Fang des Omot, das fortan angelehnt an seinen Fangort auf den Namen Pavot hören sollte, beschloss Chloé ausgiebig in der Thuliarer Filiale von "Exeggcute 'n Things" zu feiern, das vor über 40 Jahren in Hauholi City begründet wurde. Surfbretter und metallene Vintage-Werbeschilder für alolanische Kaffeeröstereien oder Vulkanparks an den weißen Wänden verstärkten zusammen mit einer Hand voll Zimmerpalmen das tropische Feeling. Sonnenstrahlen schillerten durch den heiteren, nur von wenigen Wolken bedeckten Abendhimmel und verleihten dem anstehenden Mahl eine ganz besondere Atmosphäre. Während sie an ihrem Wasserglas nippend aufmerksam die Karte studierte und sich zwischen all den Alola-typischen Spezialitäten gar nicht erst entscheiden konnte, machte sich plötzlich der Vibrationsalarm ihres icognito-Pads selbstständig.
      "icognitoPad - Internet garantiert ohne Überwachung ... ja wer's glaubt ... utopisch!"
      Da sie bis zum Essen ohnehin noch etwas warten musste, konnte sie den Anruf auch annehmen, wie fast schon erwartet handelte es sich allerdings weder um die jungen Erwachsenen, die für eine Weile durch Gemma reisen würden, noch um ihre schusselige, aber warmherzige Assistentin Ari - doch es war nah genug dran.
      "Ach nein ... du?", seufzte sie auf, als sie ihr Gerät entriegelte und mit aufgestütztem Kopf auf dem Bildschirm eines anderen Landes zu sehen war: "Sie kann so verdammt anstrengend sein ... mon dieu."

      NOELANI - ANNEHMEN


      "CLAIRE! Alola ahiahi. Pehea 'oe?", hallte es laut und deutlich bis tief in ihre Gehörgänge hinein.
      "C- ... Claire?!"
      "Claire, ich kann Ariana nicht erreichen. Ich muss mit ihr sprechen, es ist driiiingeeend!"
      "Ich heiße Chloé ...", hauchte die Professorin entnervt in ihr Gerät hinein und schaffte es, auch die Laune des aufgeweckten Alola-Girls auf der anderen Seite der Drahtloskommunikation herunterzuziehen. Die in verschiedenste Meeresblautöne gekleitete braungebrannte Schönheit mit dem lockig-wellig schwarz-braunem Haar, einem bauchfreien Trägertop, einem fluffigen Stufenminiröckchen und einer edlen Saphirgoldkette tat gut daran, ihre in gigantischem Selbstbewusstsein gehüllte Körperhaltung etwas erschlaffen zu lassen. Immerhin saß die blaue Orchidee im wehenden Haar immer noch perfekt, da wirkte ein vollkommen bedröppelter Gesichtsausdruck plötzlich gar nicht mehr so unvorteilhaft.

      Nicht, dass die Beeinflussung ihrer Stimmung schwierig gewesen wäre, denn Noelani "Misty" Kalawai'a war in der Tat kein pflegeleichter Mensch. Die launische Diva profitierte von ihren naturgegebenen körperlichen Vorzügen seit jeher und genoss als Vizeleiterin der Anuenue-Halau von Kantai City, der namhaftesten Hulaschule der Stadt, beinahe schon mehr Bewunderung, als sie vertragen konnte. Als Nachfahrin der alolanischen Urbevölkerung fühlte sie sich zumindest rudimentär einigen alten Traditionen außer halb des Tanzes verbunden und behauptete seit jeher mit felsenfester Überzeugung, mehrmals Inselpatron Kapu-Fala begegnet zu sein. Gemeinsamer Schnittpunkt zwischen Noelani und Chloé war die tollpatschige Ariana Kahui aus Hauholi City sowie deren drei ungleich erfolgreicheren großen Schwestern. Es wurmte die charismatische Strandprinzessin, dass sie sich mit ihrem Marikeck Nanea und ihrem Frubaila Ahonui die Zähne an der Pflanzenprüfung von Captain Maho ausbiss. Mit der dusseligen Ari hatte sie unter den Schwestern eine gefunden, die keine Überfliegerin war und ihr regelmäßig unterlag - welch eine Genugtuung, sich immerhin nicht von der kompletten Familie düpieren zu lassen, wenn sich schon die Touristen aus Johto über den Namen ihrer Erdbeertänzerin mockierten - was war denn an "Geduldigkeit" so witzig?! Nur allzu gerne stellte sie ihre Überlegenheit zur Schau, umso eine schlechtere Verliererin war die junge Alola-Lady.

      "Claaaai-heeer ... huhu! Hörst du mir überhaupt zu?", winkte Noelani etwas besorgt in der Kamera, bevor sie sich einen Strohhalm für einen fruchtigen Cocktail in den Mundwinkel steckte und glücklich daran zu schlürfen begann.
      Chloé hingegen hatte nun ihre Arme verschränkt und wurde in ihrem Ärger ziemlich direkt: "Ma chère, wir haben doch alle zusammen deinen 21. Geburtstag erlebt, richtig? Wenn du nun legal hackedicht werden kannst, bist du sicher auch erwachsen genug, dir meinen Namen in deinem Taubsihirn zu behalten!"
      Das Problem war, dass der Ansatz komplett falsch war. Noelani war nicht dumm und auch nicht so schusselig wie Ariana, eher im Gegenteil. Das Besondere an ihr war, dass sie nicht nur ziemlich gerissen und berechnend war, sondern auch respektlos.
      "Also, Clarissa ..."
      Chloé seufzte tief auf, senkte Kopf und Schultern, während sie verzweifelt auf den Holztisch starrte - hier könnte ihr Essen stehen! Doch so verpasste sie nur das hämische Grinsen, das für wenige Sekunden das Antlitz des "himmlischen Nebels", daher der Spitzname "Misty", zierte.
      Die Alolanerin bewegte rhythmisch ihre knackigen Hüften, als sie Barfuß durch den weißen Sand vor dem gufaverseuchten Hanohano-Resort flanierte und der Professorin ihr Anliegen vortrug: "Pass auf, meine Hübsche. Ich habe ein bisschen Ärger mit der Polizei bekommen."
      "Sag bloß ..", verdrehte Thuja die Augen, denn nur allzu gut konnte sie sich einen solchen Vorfall vorstellen: "Angetrunken Auto gefahren oder auf einem Tauros geritten?"
      "Oh, das ... nein, nein, das habe ich schon auf meine eigene Art gelöst", zwinkerte die Südseeschönheit Chloé zu, bevor sie das diebische Grinsen der Professorin leicht empört, aber viel mehr entsetzt als ein großes Missverständnis wahrnahm: "N-nicht DIESE Art, was denkst du denn von dir? Hat dir Ari das gesagt?!"
      Chloé kicherte, drehte sich dann jedoch zur Seite, um ihr Dîner zu bestellen, bevor sie sich wieder Noelani widmete: "Einmal einen Ahi Poke-Thunfischsalat als Vorspeise und dann noch ein Lomi Salmon Egg Benedict als Hauptgericht bitte. Okay, WAS ist dein Problem, Mademoiselle?"
      "Eine Polizistin aus Orre hat mir gedroht, jede Rippe einzeln zu brechen und mich dann tiefgekühlt an ein Becken Lusardin zu verfüttern, weil ich sie mit voller Wucht in den Sand befördert hatte."
      "Haa ...", hauchte die Forscherin semi-interessiert und spielte mit einer Hand an der zur Ausstattung eines jeden Tisches gehörenden KUNTZ-Ketchupflasche herum.
      "Ja, HAA! Die war einen Kopf größer und völlig wahnsinnig in der Birne! Du hättest die mal sehen müssen! Vielleicht ist sie allergisch gegen Dünen, weil sie Un-Düne heißt!"
      "Hashtag #QUOI? ...", starrte Chloé entgeistert dieses utopisch grauenvollen Wortspieles auf ihren flackernden Bildschirm, als sie die mitgesendete Datei im Anhang untersuchte.
      "Vergiss es! Undyne Fleming hieß die. Ich habe ihr gesagt, dass meine kleine Bruchlandung auf ihr mit Platzwunde am Kopf ein kleines Versehen war und sie sich zum Verkloppen jemanden in ihrer Altersklasse suchen sollte."


      "Das ist die. Undüne."

      Mit großen Unbehagen kommentierte Chloé das ihr zugesandte Foto: "Die ist doch sicher noch keine 30. Mir schwant Böses, sacre bleu ... und welches armes Schwein knöpft sie sich nun vor?"
      "Meine Wahl fiel auf dich, bist ja auch so Mitte 20. Du bist ihr ja sicher intellektuell überlegen oder so. Mahalo nui loa."
      "DEINE W-...WAS?! MISTY!", verlor die sandblonde Jungforscherin trotz des aufrichtigen und irgendwie süßen Komplimentes kurzzeitig die Fassung, denn immerhin befand sie sich in einem Restaurant.
      Noelani zuckte nur ratlos mit den Schultern: "Also ich habe ihr noch gesagt, dass nicht nur ich ein VIP bin, sondern auch dass mein Cousin Keawe Akana in Orre Fußball in der 1. Liga spielt und ... und ... dass wir deswegen sowas wie Sisses sind, vereint in unserer Liebe zu Alola. Alola 'aina. Und ... eeew ... eeew ... ist das ein ... aah ... aaaah .... AAAAAAAAAH! GUFA! GUFA! GUFA! NIMM DAS WEG! KYAAAAAAAAH! KYAAAAAAAAAAH! Buhuhuhuhu;w;!"
      "Noelani ... Noelani, weinst du etwa? Umm ... au revoir."
      Chloé konnte vor dem Erlöschen des Bildes lediglich beobachten, wie Noelani auf der panischen Flucht vor der schleimigen Seegurke mit den markanten Knopfäugchen und dem Asteriskmäulchen beinahe ein junges Touristenpärchen umrannte. Immerhin hatte sie ihren leckeren Cocktail schon ausgeschlürft, diese unfassbare Diva. Doch die hungrige Professorin hatte nun lediglich Knopfäugchen für das köstlich duftende Mahl, dass ihr von der jungen Kellnerin mit einem sonnigen Alola-Strahlen serviert wurde.
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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