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Shion

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    • Distrikt Shion



      Wissenswertes

      Von Zeit zu Zeit wird die Geschichte erweitert, um eine gute Übersicht über bisher Geschehenes zu bieten.

      Dieses RPG spielt in einer neuen Region: Der Gemma-Region, eine der zahlreichen Regionen in der Pokémon-Welt. Tatsächlich ist sie nur eine größere Insel im Meer, die durch eine besondere Windlage eine hochgradige Diversität an Vegetationen und Pokémon bietet. Beherrscht wird die Inselregion durch den immensen Touristenfluss, da Gemma mehr Attraktionen bietet als jede andere Region. Hauptsponsor der meisten Attraktionen ist die Amethyst-Gesellschaft, welche zeitgleich wichtiges und kostengünstiges Inventar für alle Pokémon-Freunde erforscht, entwickelt und verkauft. Gleichzeitig kümmert sich die Amethyst-Gesellschaft um die stetig wachsende Infrastruktur der Gemma-Region, welche stellenweise noch stark zu wünschen lässt.

      Doch der Friede wird getrübt, denn seit kurzer Zeit macht eine neue Organisation von sich Rede, welche sich als Team Granat bezeichnet. Angriffe auf Mensch und Pokémon ebenso wie Anschläge auf ganze Gebäude und Konstruktionen für das moderne Leben sind ihre Handschrift. Die Sicherheitskräfte der Amethyst-Gesellschaft sind vorzugsweise auf der Jagd nach den Granat-Handlangern und deren Vorstände.
      Die Medien versuchen, diese Angriffe möglichst gut zu verheimlichen, doch hin und wieder dringen eben doch Nachrichten an die Öffentlichkeit. Was genau es mit dieser Organisation auf sich hat, werdet ihr jedoch erst im Laufe der Geschichte herausfinden, daher kommt an dieser Stelle zunächst keine weitere Information.

      Für die jungen Trainer der Gemma-Region und auch für die Trainer von außerhalb der Region bietet sich aber auch ein gänzlich anderer Aspekt. Immerhin bietet die Gemma-Region mehr als jede andere Region ein Pokémon-Wettkampf-System, welches seine Krönung in dem jährlich stattfindenden „Festival der Edelsteine“ findet. Dieses Festival umfasst die spannenden Wettkämpfe der PokéAthleten, die bezaubernden Vorstellungen der Pokémon-Koordinatoren und natürlich die nervenaufreibenden Kämpfe um den Titel „Champion der Gemma-Pokémon-Liga.“




      Die Städte in Shion

      In den Städten, in denen es eine Arena gibt, sind folgende Informationen zu finden: Name des Leiters, benutzter Typ, der Ort des Kampfes und gegebenenfalls Besonderheiten.

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      [IMG:https://www.tentree.com/wp/wp-content/uploads/2016/11/hyperion.jpg]
      Bild: Stratos-Baum, California, US

      4) Helio City
      Arena: Zack; Pflanze; Krone des Sechs-Kräfte-Baumes
      Hauptattraktion: Der Sechs-Kräfte-Baum und Karneol-Asche-Regen
      Starter: Endivie; Myrapla; Geckarbor; Samurzel; Chelast; Serpifeu; Bisasam; Knofensa; Hoppspross; Loturzel; Knospi; Strawickl
      Leitsatz: Die Mächte der Natur zeigen ihr Wirken, egal was der Mensch tut.
      Der gewaltige Baum von Helio City ist aus fast allen Ortschaften Gemmas zu sehen. Tatsächlich besteht der größte Baum im allgemein bewaldeten Helio aus sechs unterschiedlichen Bäumen, die miteinander in Symbiose gewachsen sind und nur so diese Größe erreichen konnten. Somit ist der Helio-Baum einerseits Anlaufziel vieler angehender Pokémon-Meister, da die sechs Bäume, welche im Team zu etwas Besonderem wurden, als Abbild des wahren Pokémon-Kampfgeistes angesehen wird.
      Andererseits werden zahlreiche Trainer durch die Pflanzen-Arena in den Wipfeln des Helio-Baumes angezogen, wo allerdings während des Ascheregens keine Kämpfe stattfinden können.
      Die verantwortliche Aschewolke zieht vom Karneol-Vulkan nach Helio und düngt die Böden, weshalb es in diesem Landstrich beinahe keinen Ort gibt, der nicht durch die lebendige Vegetation gezeichnet ist.


      [IMG:http://cdn.touropia.com/gfx/d/best-greek-islands/crete.jpg?v=1]
      Bild: Agios Nikolaos, Kreta, Griechenland

      5) Pyrius City
      Arena: Nathan; Elektro; Tanzfläche auf dem Kraftwerk
      Bühne: „Licht!“
      Hauptattraktion: Partymeile mit Strand für den Tag und Disco für die Nacht
      Starter: Pichu; Elekid; Voltilamm; Sheinux; Zapplardin; Magnetilo
      Leitsatz: Party!!!
      Gemma bietet viele Attraktionen. Außerregionale Touristen jedoch, die auf wilde Partys und Strandurlaub aus sind, werden von Pyrius wie von einem gewaltigen Elektro-Magneten angezogen. Tagsüber werden Restaurants und Einkaufszentren von den Urlaubern eingerannt und nachts findet man auch in Pyrius‘ Discotheken und Strandbars keine Ruhe.
      Zeitgleich findet man in der Partystadt auch das größte Kraftwerk der Region, welches den Strom für alle Städte produziert (abgesehen von der Hauptstatt Korunio City wird der meiste Strom jedoch hier verbraucht). Dort findet sich die Elektro-Arena unter der Leitung von Nathan, welcher sich nicht nur Pokémon-Trainern im Kampfe stellt, sondern auch bereit ist, Liebhabern fragwürdiger Wortspiele einen Wettkampf zu liefern. (Anmerkung der Redaktion: Nathan selbst bestand darauf, diese Info mit in den Reiseführer zu schreiben)


      [IMG:http://www.hotelroomsearch.net/im/city/koka-japan-1.jpg]
      Bild: Koka, Japan

      7) Mookaio City
      Arena: Sensei; Kampf; Dojo des Meisters/Zentraler Kampfplatz; Einzelrunden
      Trainingshalle: Ringkampf-Disziplinen
      Hauptattraktionen: Diverse Kampfschulen
      Starter: Machollo; Praktibalk
      Leitsatz: Das Alte und das Neue treffen hier zusammen!
      Mookaio City ist sicherlich kein Anlaufort für Touristen, aber jeder Budoka, welcher die Gemma-Region bereist, wird um nichts in der Welt diesen Ort verpassen wollen. Zahlreiche Trainingsstudios und Dojos säumen die Straßen und sowohl Mensch als auch Pokémon trainiert hier moderne Kampfsportarten ebenso wie traditionelle Kampfkünste.
      Der Pokémon-Coach Ebisu lädt großzügig alle Interessenten zu seinen Trainingsstunden ein. Jeder darf zusehen und auch mitmachen, sofern er Respekt für die zeremoniellen Trainingsweisen zeigt.
      Nur wenige Straßen weiter (eine gewaltige Treppe hinauf) findet sich die Kampf-Arena, wo zu jeder Zeit eine Herausforderung angenommen wird und die begehrten Liga-Orden mit fulminanten Kampftechniken verteidigt werden. Der Arenaleiter, der schlichtweg von jedem in der Stadt Sensei genannt wird, kann den Kampf allerdings auch auf den zentralen Kampfplatz verlagern, wenn er dies wünscht.


      [IMG:http://cdn.resize.sparkplatform.com/paz/1024x768/true/20161221080811270450000000-o.jpg]
      Foto: Rural 'MURICA

      9) Jaspio City
      Arena: Oscar; Boden; Brachliegender Acker; vorherige Hilfe bei Feldarbeit gern gesehen
      Hauptattraktion: - (neuer Trend zum Aggro-Tourismus)
      Starter: Ganovil
      Leitsatz: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber beides zur gleichen Zeit geht auch!
      Es gibt kaum einen ruhigeren Ort in Gemma, als Jaspio City. Touristen verirren sich selten in die Stadt und große Attraktionen wie beispielsweise in Helio, Lazuli oder Karneol hat Jaspio einfach nicht zu bieten.
      Aber natürlich gibt es immer Ausnahmen der Regeln. So gibt es einige, wenige Gaststätten, welche meist an einige der zahlreichen Höfe angrenzen. Vieh- und Ackerwirtschaft ist charakterisierend für Jaspio und eigentlich genießen die Einwohner ihre Ruhe. Ein neuer Tourismus-Trend gleitet zwar zum sogenannten Aggro-Tourismus, was so viel bedeutet wie, freiwillige Hilfe bei der Arbeit am Hof und dafür eine billige Unterkunft für die Nacht.
      Trotzdem gibt es eine wandernde Arena jeweils auf brachliegenden Äckern, wo der Boden-Arenaleiter Oscar in seiner Freizeit seine Herausforderer empfängt, sehr gerne nachdem diese ihm bei der Ackerarbeit geholfen haben.


      [IMG:https://www.treehousepoint.com/images/temple/temple-sh-4.jpg]
      Bild: Wald ...

      12) Prasea City
      Arena: Tierra; Käfer; Häuserplateau unterhalb der Zentralen Wabe
      Hauptattraktion: Wadribie-Kollektiv
      Starter: Raupy; Waumpel; Hornliu; Toxiped
      Leitsatz: Organisation und Gesellschaft ist kein Monopol der Menschen.
      Irgendwo in den Helio-Wäldern beginnt der Landstrich Prasea. Genaugenommen handelt es sich dabei nur um einen kleinen Teil Wald, in welchem Menschen und Käfer-Pokémon in Einklang leben. Nur geringe Touristenmassen finden hier Zutritt, um das Mensch-Pokémon-Gleichgewicht nicht zu stören. Aber selbst wenn man längere Zeit auf den Einlass in die Stadt Praseas warten muss, lohnt sich der Anblick auf jeden Fall: Mehr als zweihundert Wadibrie-Schwärme bilden innerhalb der Stadt ein gewaltiges Kollektiv, welches einem einzigen Honweisel untersteht. Dabei bedroht das Kollektiv aber keine anderen Pokémon-Arten der Stadt.
      Die Käfer-Arena findet sich unterhalb des Hauptkomplexes des Wadribie-Kollektivs und sorgt für einen phänomenalen Hintergrund für die hitzigen Arenakämpfe.


      [IMG:https://www.bahn.de/regional/view/mdb/pv/deutschland_erleben/baden-wuerttemberg/galeriebilder/mdb_118354_rheinfall_schaffhausen_nach_704x328_cp_0x74_704x402.jpg]
      Bild: Schaffhausen, Schweiz

      16) Obsidia City
      Arena: Theodor; Unlicht; Sportplatz des Seniorenheims neben den Schachbrettern
      Bühne: „Abend“
      Hauptattraktionen: -
      Starter: -
      Leitsatz: Lärm ist nur mittwochs zwischen 14 und 15 Uhr erlaubt!
      Obsidia City ist ein kleiner Kurort der niemals unabsichtlich besucht wird, da er ausschließlich über Querrouten erreicht werden kann. An diesem ruhigen Ort leben vorwiegend Menschen und Pokémon, die ihren Lebensabend hier verbringen und entspannen.
      Touristenattraktionen gibt es hier keine (bis auf die allwöchentlichen Mega-Bingo-Runden), aber erstaunlicherweise besitzt Obsidia City eine Arena, die weiterhin in Betrieb ist. Auf dem Sportplatz des Seniorenheims, neben den einbetonierten Schachbrettern, nimmt der alte Theodor jede Herausforderung an, sollte ein junge Hüpfer es wagen, einen seiner Unlicht-Orden an sich nehmen zu wollen.
      Obsidia führt als einziger Landstrich in Gemma kein Start-Hilfe-Programm für angehende Trainer, weshalb in diesem Abschnitt kein Trainer seine ersten Pokémon erhält.


      Interessante Orte in Shion

      B) Unterseeeinrichtung
      [IMG:https://i0.wp.com/www.aspasios.com/blog/wp-content/uploads/2015/02/Aquarium-de-Barcelona.jpg?w=700&ssl=1]
      Barcelona

      In der Unterwassereinrichtung kann man die Meeresbewohner beobachten ohne nass zu werden. Ein Muss für jeden Wasserpokémon-Liebhaber!


      C) Aschewald
      [IMG:http://media.gettyimages.com/photos/abgebrannter-wald-fr-neuaufforstung-naturdenkmal-nationalpark-norra-picture-id177955633]
      Smaland, Schweden

      Der Aschewald ist ein besonderer Ort. Der ständige Ascheregen des Vulkans sorgt dafür,

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    • Zayn O'Connor (17)Ziel: Aktuelles Team stärken
      Aktuelles Team: #i-reptain# #i-nebulak# #i-sichlor# #i-karpador# Ort:
      Zielort:
      Nächste Teamveränderung: #i-nebulak# ----> #i-alpollo#
      Nächstes Teammitlied:
      Artikelübersicht:
      Reisegruppe:



      Der Rückblick ins Ungewisse


      Es sind nun einige Tage vergangen, seitdem ich die Arenaleiterin knapp aber dennoch bestimmend besiegen konnte. Während ich mit der Reisegruppe nun durch die Wälder der Ortschaft unterwegs war, das Gründ der Landschaft beobachtete musste ich bei den Gedanken schmunzeln, wie ich überhaupt dazu kam, mich ihnen anzuschließen. Es waren coole Typen gewesen, die meinen Respekt verdienten. Die junge Frau Lara war einige Jahre älter als ich gewesen und vor allem erfahrener. Als wir uns kurz vor Ende der Stadt trafen, forderte ich sie heraus, da sie ebenfalls den Orden erkämpfte und das sogar vor mir. Da wollte ich unbedingt ihre Stärke kennen lernen, doch es gab eine Bedienung. Würde ich den Kampf gewinnen, sollte sie ihren Orden abgeben. Wäre sie der Gewinner, so sollte ich mich ihnen anschließen, womit ich hätte auch gut leben können.
      So schickten wir beide unser Pokemon in den Kampf, doch sollte es ein 1 on 1 werden. Während ich mich für Reptain entschied, kam sie mit Vibrava an. Ein spannender Kampf entfachte, doch nach wenigen Minuten wurde das Spiel durch ein Unentschieden entschieden. Ein Unentschieden war nicht Plan dessen, aber da sie meinen Respekt verdient hatte, schloss ich mich der Gruppe an. Schließlich würde ich da auch passiv Erfahrungen sammeln, was mir nur helfen würde. Zudem könnte man zusammen trainieren und gemeinsam viel stärker werden, als alleine.
      Ein Gefühl von Glück überkam mich bei den Gedanken. Zudem hatte ich an dem Tag auch etwas wertvolles getan. Ich hatte einem Karpador das Leben gerettet, diesen im Pokemon-Center genesen lassen. Schließlich entschied ich mich, diesen zu behalten und zu trainieren. Denn das Karpador schaute mich sehr intensiv an. Es dankte mir allein mit seinem Blick und seine Ausstrahlung bestätigte nur sein Bedürfnis, von mir trainiert werden zu wollen. Eine ewig dauernde Freundschaft zu mir aufzubauen. Wie konnte ich da bei dem Anblick nur hätte ablehnen und das Karpador im weitem Meer seinem Schicksal überlassen können. Das könnte ich nicht tun und ich war mir sicher, dass sich das Karpador eines Tages bei mir revanchieren wird. Also hätte ich nur gewinnen können.
      Meine Reisegruppe bestand aus Lara, Dareios, Luna und meiner Wenigkeit. Zwei von ihnen waren scharf auf den Titel des besten Trainers neben mir. Nicht nur als Freunde betrachtete ich sie, sondern auch als Rivalen, als Konkurrenz. Wie jeder weiß, belebt die Konkurrenz das Geschäft, hier ist es auch nicht anders. Vor allem wenn es darum geht, der Beste zu werden. Es war nie anders, es würde immer so bleiben, so war es immer und würde auch für ewig gelten.
      "Sagt mal Leute, wir sind zwar Unterwegs, aber wohin gehen wir?" fragte ich, als wir kurz an einem Felsen ankamen, um zu rasten.



      (sry, dass es so kurz ist, mir ist da aber nicht viel eingefallen :X
      edit: erster :D )
      gohen verkauft seine Pokemon-Spiele und Konsolen! 3DS|Pokemon X| Omega Rubin| weitere folgen
      Du hast Fragen? Frag die KZV!
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    • Lara Fleming (23)Location: Immediate vicinity of Pyrius City
      Determination: O_OTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 66
      Next Stop: Pyrius CityNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna




      Lara XXV (#25)


      Was war dieser Zayn für ein starker Trainer! Sein Reptain hatte es doch tatsächlich geschafft, Laras Vibrava Rufus ein Unentschieden abzuluchsen! Eigentlich hatte sie den Kampf als lockeres Trainingsspielchen in Richtung Entwicklung angesehen, weswegen sie sich gegen Ayumi entschieden hatte, doch der Gecko trotzte dem Erfahrungsunterschied mit Bravour. Des Bernsteins hatte sie sich mit der Yakurt-Post entledigt und diesen mit den Schwalboss ans Fossilienlabor schicken lassen, hatte dort jedoch auch eine Begegnung der ganz anderen Art machen müssen. Ein freches, pummeliges Schwalbini namens Tsubakuró, versuchte vor Ort, einen Blick unter Laras Rock zu riskieren, handelte sich hierbei aber eine saftige Schelle ihres Sniebels in seinen Schwalbennacken ein.
      Ob eine solche Nackenschelle auch in den Fingern ihrer Begleiter juckte? An diesem Tag spielten auch ihre Lieblingsvereine, der TSV Orcus 04 und die Orcus Excadrills, doch auch die große Distanz hielt die Brünette nicht davon ab, ihr Team lautstark anzufeuern. Der langärmlige dunkelblaue Pullover und der kurze, hellblaue Jeansrock waren nicht wirklich ungewöhnlich, aber Lara war immerhin mit zwei blauschwarzen, innen hohlen Minibaseballschlägern und einer umgedrehten Basecap ausgerüstet, sodass sie entlang der malerischen Strandroute lautstark für Krach sorgen konnte - heute leider keine leisen Flauschepompoms! Rhythmisch schwankte der Pferdeschwanz des One-Girl-Cheersquad im Wind, als dieses seine Begleiterschaft der atmosphärischen Dauerbeschallung aussetzte:




      "Akatsuki wa - dou demo ii - jigoku ni ochita CHI-KA-RA!
      Akatsuki sucks - nobody cares - fallen into hell CHI-KA-RA!
      Vamos, Vamos, Centurió!
      ...
      Rush through the field like noone before, drill through the enemy's liiines~
      Neeever show them any mercy, make them pay their priiice~
      Sore kattobasé, SHI-GE-RU!

      ...
      Da-dada-dadadada! OY! Da-dada-dadadada! OY! And now aloud, Aaa-drián! LET'S GO ORCUS! OY, OY, Aaa-drián! Kattobasé, Adrián!

      ...
      Lalalalá! OY! Lalalalà! OY! And now all together: Go, go Excadrills!
      Lalalalá! OY! Lalalalà! OY! Lalalalalalá!"


      "Sagt mal Leute, wir sind zwar unterwegs, aber wohin gehen wir?", wollte Zayn, das neuste Gruppenmitglied wissen.


      (2:20) "Oooo~woooo~woooo! TSV Orcus! We will always stand by youuuuu~
      LET'S GO!
      Oooo~woooo~woooo! Orcus Excadrills! Make our dreams come truuuuue~
      HOORAY! HOORAY! HOORAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAY!"


      Hoppla. Hatte da jemand etwas gesagt? Lara blickte leicht irritiert zur Seite, pitschnass geschwitzt und hechelnd, aber vor Freude grinsend, als sie Zayns Frage beantwortete: "Wir stehen vor den Toren von Pyrius City, wo der Partykönig und Elektroleiter ... äh ... keine Ahnung wie der heißt ... auf uns wartet! Die Wahrheit wird dich schockieren, aber in diesem Kampf wird es knistern! Watt? Volt-et ihr eine Pause machen? Thehe~ ... uff ... gern." Na da war wohl jemand aus der Puste, auch wenn sie noch genug Kraft hatte, um ein paar elektrische Puns zum Besten zu geben. In der Stadt würde sie sich ein Pokémon abholen können, hatten die Wissenschaftler im Fossilieninstitut ihr sogar mitgeteilt - ein Aerodactyl! Allein schon aus diesem Grund dachte Lara trotz Hunger und allgemeiner Erschöpfung nie als Erste an die Pausen, für die ihre Begleiter allerdings mehr als dankbar waren.
      Stille.
      Totenstille.
      Laras Lippen umspannten ihre Wasserflasche, deren Inhalt sich nun endgültig dem Ende neigte, sodass das quirlige Cheergirl wenigstens für einige Momente ruhiggestellt wurde und auch andere zu Wort kommen konnten. Auch ein wütendes Habitak ergriff die Gelegenheit und äußerte seinen Unmut über die bis vor kurzem vorherrschende Lärmkulisse in einem wütenden Schnabelpick auf Laras Mütze, doch ein Slam ihres Vibravas verjagte den Aggressor ohne Mühe. Laut aufseufzend rückte die junge Trainerin aus Orre ihre Basecap wieder in die richtige Position, doch sie würde auch noch weitere Momente sprachlos bleiben - denn plötzlich begann Rufus, der ganz auf den Schutz seiner "Prinzessin" bedacht war, weiß aufzuleuchten. Laras rubinrote Augen weiteten sich vor Erstaunen, als der grelle Lichtblitz eine immer größere Fläche einnahm, bis er sich in einer Form manifestierte, die der von Zayns Reptain gar nicht mal so unähnlich war.
      "LIIBEEERRUDRRAA!", fauchte das etwa zwei Meter große Wesen.
      Wie lange hatte sie auf diesem Moment hintrainiert, über Wochen und Monate, ja gar Jahre hinweg. Das dusselige Knacklion, das sonst mit Biss bestenfalls seine eigene Zunge traf, hatte sich über Vibrava in einen majestätischen, grünen Wüstendrachen verwandelt, der mit seinen rautenförmigen Flügeln den Sand unter dem Boden der Reisegruppe leicht aufwirbelte. Dieser blieb teilweise an ihren nassen Waden haften, was Lara sonst eigentlich überhaupt nicht ausstehen konnte, doch der Blick in die roten Augen ihres vollentwickelten Starterpokémon erfüllte sie mit Determination~


      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • Dareios XX+I
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: auf dem Weg nach Pyrius City
      Reiseteam: @Zazou Lara Fleming, @Boo92 Zayn, @ProtosHikanios Luna


      Tja, da waren sie nun. Kurz vor Pyrius City, die Partymeile der Gemma-Region – wie Dareios sehr wohl wusste, immerhin sehnte er sich nach einem ordentlichen Strand und einer noch ordentlicheren Cocktailbar in Liegenähe, – und einige Meilen südlich von Karneol City, dem letzten Stopp. Das Trio war mittlerweile um den flamboyant Zayn erweitert worden, der Lara zu einem hitzigen Gefecht unter Pokémon-Trainern herausgefordert und Luna und Dareios wohl noch geradeso für würdig genug gehalten hatte, um sich dem bisherigen Trio dauerhaft anzuschließen. Letztlich wirkte Laras neuer Konkurrent um den Titel des Champs auf Dareios noch um einiges ehrgeiziger als diese. Und so war man nun zu viert auf der Route zu der Metropole am Meer gelandet – die geradezu skurrile Lara, der über seine Stellung im Team noch etwas unsichere Dareios, die – wie man an heute jeder Ecke zu sagen pflegt – „schüchterne, aber nette“ Luna und seit Neuestem eben auch Zayn, auf den Dareios ein besonderes Auge warf, nun, da er nicht mehr der einzige Mann an Bord war.
      Besonders erstere glänzte wieder einmal ihrer Paraderolle des Hoothootmädchens mit den etwas seltsamen Umgangsformen, indem sie in einer Baseballtracht einen japanisch-englischen Fangesang zum Besten gab und damit glatt Zayns Frage überging, wohin man denn nun eigentlich aufgebrochen sei. Es dauerte etwas, bis diese bei der Brünetten ankam, und da war diese schon so verschwitzt, dass Dareios sie liebend gerne in die Fluten geschubst hätte. Dabei fragte er sich, ob der Wüstenbewohnerin Wasser überhaupt gefiel, während sie antwortete:

      »Wir stehen vor den Toren von Pyrius City, wo der Partykönig und Elektroleiter ... äh ... keine Ahnung wie der heißt ... auf uns wartet! Die Wahrheit wird dich schockieren, aber in diesem Kampf wird es knistern! Watt? Volt-et ihr eine Pause machen? Thehe~ ... uff ... gern.«
      Dareios wollte beinahe einstimmen, waren sie doch nun fast die gesamte Route zwischen Karneol und Pyrius City abgelaufen, aber so erschöpft wie Lara war er dann doch wieder nicht. Selbst Laras Vibrava Rufus, das den gesamten Weg geflogen war, schien nicht so pausenbedürftig wie seine Besitzerin zu sein. Und vor allem nicht das wütende Habitak, das plötzlich hinuntergesaust kam und Lara anzugreifen versuchte, wäre da nicht Rufus gewesen, derden aggressiven Kleinvogel in die Flucht schlug. Und sich dann einfach mir nichts, dir nichts entwickelte. Zu einem mannshohen Libelldra. Dareios zeigte sich schwer beeindruckt, noch mehr aber seine Begleiterin aus Orre.
      »Tja, so einfach geht das dann wohl«, meinte der Olivianer mit verschlagener Sprache, bevor er diese recht schnell wiederfand und seinem Tyracroc Parvēz predigte: »Vielleicht sollten wir mal mehr Habitak hauen gehen, dann wirst du auch mal so krass.«
      Beleidigt über diese Annahme, es sei noch nicht stark genug, trottete das Krokodil davon und hockte sich neben Luna in den Sand und genoss die pralle Sonne, das Rauschen des Meeres und die frische Brise in der sommerlichen Hitze. Dareios sah zufrieden mit an, dass seine Pokémon zu den anderen Reisenden Vertrauen schlossen.
      »Also ich könnte die letzten Kilometer auch noch ohne Pause verbringen, wir haben es ja bald geschafft. Die Partymeile ruft!«
      Vielleicht nahm sich Dareios trotz seiner Reisen als Trainer nicht ganz ernst, aber die kühlen und geschmackvollen Getränke verschmähte er voller … Determination … niemals.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Hikari Watanabe
      Koordinatorin/Trainerin aus Herzhofen,
      19 Jahre alt

      Aufenthaltsort: Westliche Gemma-See

      Handlung: Auf der Fähre nach Helio City

      Gruppe:
      @Obscurite Kasai Taiyō
      @Stolli-Ross Kimiko Takahashi
      Saichi (Kirlia w.)

      Trait: Fährte

      Moveset:
      Säuselstimme
      Konfusion
      Zauberblatt
      Gedankengut
      Teleport
      Doppelteam
      Evoli (w.)

      Trait: Vorahnung

      Moveset:
      Ruckzuckhieb
      Toxin
      Schutzschild
      Wunschtraum
      Heilung
      Biss
      Elise (Picochilla w.)

      Trait: Wertelink

      Moveset:
      Duplexhieb
      Rechte Hand
      Gesang
      Weckruf
      Spaßkanone
      Sternenschauer


      Stiller Abschied - Neuer Beginn

      Die Seebrise tat Hikari sehr gut. Der Geruch erinnerte sie an ihre Kindheit. Es war unter den Watanabes eine Tradition, während der großen Ferien immer zu einer Stadt am Meer zu reisen. Für Hikari war dies immer die schönste Zeit im Jahr, da sie sich nie mit ihren Schulkameraden verstanden hatte. Außerdem erfüllten ihre Eltern Hikari jeden Wunsch, im Austausch für die kleine Zeit, welche sie aufgrund ihrer Berufe haben.
      Gerade jetzt konnte sie die Ablenkung sehr gut gebrauchen. Wie sich nämlich gestern herausstellte, sollte die Truppe, in der sie gewesen war, nicht von Bestand sein. Mai hatte nicht die Absicht gehabt, sich dauerhaft der Gruppe anzuschließen. Außerdem wurde Florian kurzfristig zu seiner eigenen Rangerbasis zurückgerufen. Dieses plötzliche Wegfallen zweier Teammates zerrte sehr an Hikaris Nerven. Vor allem bei Mai hatte sie gedacht, eine gute Freundin gefunden zu haben.
      Eigentlich hätte sie noch mit Linas weiterreisen können. Da sie allerdings nicht zu zweit reisen wollte, verließ sie das „Samba del Mare“ recht früh und begab sich nach Helio City, ohne sich zu verabschieden. Sie hatte bei der Rezeption noch eine Nachricht hinterlassen und die Kosten abgedeckt. Dass sie nach Helio City ging, war eher ein Zufall. Hikari wollte einfach nur in die nächste Fähre und Pyrius City verlassen.
      Mittlerweile war die Fähre schon seit drei Stunden unterwegs. Glücklicherweise waren nicht allzu viele Leute an Bord, somit konnte Hikari etwas entspannen. Oder zumindest etwas, was sie als solches bezeichnen würde. Seit der Abfahrt hatte sie in alten Studienartikeln herum gelesen. Es gab ihr Stimulation, gleichzeitig kamen ihr bei der Wiederholung der Basics immer wieder neue Ideen. Dieses Mal kam ihr jedoch nichts. Es fuhren Hikari zu viele durch den Kopf.
      Schließlich, nach zwei weiteren Stunden, legte sie das Buch endgültig zur Seite.
      ~Es ist schon 16 Uhr. Bei dem bewölkten Wetter hatte ich gar nicht bemerkt, wie sehr die Zeit verflogen ist. Vielleicht sollte ich mir mal die Beine vertreten.~
      Somit stand Hikari auf, nahm ihre Handtasche und ging an Deck. Allzu viele Leute waren nicht an Bord. Tatsächlich bevorzugten die meisten Trainer die Landroute. Wozu hat man denn schließlich Pokemon trainiert? Stattdessen fanden sich hier meist ältere Herrschaften, welche die Strapazen einer Wanderung nicht auf sich nehmen wollten oder konnten. Es machte für Hikari keinen Unterschied, da sie keine Lust auf ein Gespräch hatte. Sie ging ans vordere Backbord, um zu sehen, ob Helio City schon in Sicht war. Fehlanzeige.
      ~Eigentlich hätte ich mich nicht wundern dürfen. Wir fahren ja nicht gerade mit Höchstgeschwindigkeit. Ich kenne mich ja nicht mit dem Ingenieurswesen aus, aber vor Einbruch der Nacht sollte ich die Ankunft wohl nicht erwarten.~
      Die Informatikerin stand eine ganze Weile da. Alleine war sie gerne mal am Tagträumen, vor allem, wenn sie schlecht gelaunt war.


      „Nun, ihr seid endlich an Deck gekommen. Ich hatte mich schon gefragt, wann ihr endlich von eurem Laptop wegkommt. Eine Schiffsfahrt sollte man ohne Technik genießen können.“
      In ihren Gedanken versunken hatte Hikari nicht bemerkt, wie der Kapitän sich zu ihr gesellt hatte. Gerade deswegen munterte seine nett gemeinten Worte sie nicht auf.
      „Bei allem Respekt, Herr Kapitän. Ich glaube nicht, dass sie sich in meine Angelegenheiten einzumischen haben. Es ist nett, dass sie sich um ihre Passagiere kümmern wollen, aber ich bin kein Passagier, der dies schätzt. Tut mir sehr leid.“
      Die Antwort verblüffte den Kapitän. Anscheinend war er es nicht gewohnt, auf diese Weise behandelt zu werden. Nach ein paar Momenten fasste er sich wieder und versuchte, das Gespräch wieder in gute Bahnen zu bringen.

      „Sehr harte Worte für eine so eine hübsche Dame. Meint ihr allerdings nicht, dass ihr vielleicht eher aus Wut heraus sagt als aus Abneigung? Ihr glaubt doch auch nicht, dass ihr all eure Gefühle einfach verstauen könnt. Und da gerade kein Freund bei euch ist, tut es vielleicht auf ein Fremder?“
      Eigentlich war Hikari dazu geneigt, einfach weg zu gehen. Allerdings wollte sie keine Autoritätsperson verprellen. Deswegen spielte sie fürs erste einfach mal mit.
      „Gut, meinetwegen. Es ist nur so, dass ich eigentlich mit meiner Trainergruppe auf die Reise durch Gemma aufbrechen wollte. Allerdings brachen zwei Leute weg und ich wollte nicht zu zweit auf die Reise gehen. Deswegen wollte ich erst einmal etwas von Pyrius City entfernen.“

      „Ihr habt sie nicht darüber informiert?“, fragte der Kapitän verwirrt.
      „Nicht persönlich“, erwiderte Hikari.

      „Nun, ich hoffe, ihr wisst, was ihr tut.“ Daraufhin lehnte sich der Kapitän mit beiden Armen auf das Geländer. „Den Start zu machen ist ziemlich schwer, nicht wahr? Als ich zur Marine ging, hatte ich nicht damit gerechnet, an Seeübelkeit zu leiden. Es hat eine lange Zeit über mehrere Nebenstationen gedauert, bis es schließlich klappte. Das Wichtige ist es, bis zum Ende durchzuhalten und sich nicht von anderen beirren zu lassen.“
      „Ihr habt recht“, erwiderte Hikari hastig und verbeugte sich. „Ich danke euch.“
      Der Kapitän schmunzelte.
      „Ihr müsst euch nicht genieren. Natürlich kann euch ein alter Mann wie ich nur bedingt helfen. Aber es muss ja nicht ich sein. Laut meinen Informationen sind gerade eine ganze Welle an Trainern in Helio City. Dort werdet ihr bestimmt jemanden finden, mit dem ihr reisen könnt. Schaut da am besten...“
      „HAAALT!! Haltet den kleinen Schlingel!!“, rief eine Stimme plötzlich aus dem Nirgendwo. Es war einer der Stewards, der ein Pokemon quer über das Deck jagte, nämlich ein wildes Picochilla. Verängstigt spurtete es ziellos über das Deck. Als das Pokemon jedoch Hikari sah, rann es zu ihr und sprang ihr in den Arm. Reflexartig fing Hikari das Pokemon, von sich selbst und dem Pokemon verwundert.
      „Bitte weg von diesem Picochilla!“, rief der Steward. „Es ist ein wildes Exemplar. Scheinbar ist es kurz vor der Abfahrt an Bord geschlichen. Keine Sorge, ich kümmere mich darum!“
      Daraufhin streckte der Matrose seine rechte Hand aus. Diese Geste löste bei Hikari einen Reiz aus: Unbewusst begann ihr Körper zu zittern, während sie gleichzeitig das Picochilla an sich drückte.
      Just in diesem Moment begann der Kapitän lauthals zu lachen. Er klang fast wie ein Seeräuber, oder zumindest hörte es sich für Hikari so an.

      „Alles in Ordnung, Rodgers. Diese Dame hat mir gerade eben gesagt, dass sie ihr Picochilla vermisst und sich Sorgen macht. Immerhin ist es sehr ängstlich. Daher denke ich, ihr solltet euch bei der Dame und ihrem Pokemon entschuldigen.“
      „Aber...“
      „Kein Aber! Du gehst wieder zurück zur Lounge und bedienst die Gäste. Und wehe, ich sehe dich nochmal hier oben!“

      Der Steward salutierte: „Roger, Kapitän!“, und ging wieder ins Innere des Schiffs.
      Hikari atmete wieder auf. „Vielen Dank, Kapitän.“, sagte sie im Affekt. ~Mist, was sage ich jetzt da? Ich wollte doch gar nicht mit ihm reden...~
      Um ihre Aussage zu berichtigen wandte sie sich zum Kapitän. Der jedoch hatte sich wieder in Richtung Steuerraum gemacht. Hikari war verblüfft. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, dass er noch eine ganze Weile mit ihr Smalltalk machen würde. Darüber musste Hikari schmunzeln.
      ~Wer hätte gedacht, dass dieser alte Mann mir seine Hilfe so aufdrängen kann? Da muss ich mich doch dankbar schätzen, ihn getroffen zu haben.~
      Während sie in Gedanken versunken war, hatte sich das Picochilla an seine neue Trainerin geschmiegt. Als Hikari das klar wurde, drückte sie ihre neue Begleiterin an sich und fragte sie:
      „Na, meine Kleine? Keine Sorge, bei mir bist du sicher. Leider kann ich dich nicht zu deinem Rudel zurückbringen, aber ich werde mich gut um dich kümmern, in Ordnung?“
      Sie griff in ihre Tasche und zog ein Poke-Pouflett heraus, welches sie dem Picochilla zu essen gab. Ein strahlendes Lächeln war auf dessen Gesicht, als es den kleinen Snack aufaß.
      „Hat dir geschmeckt, nicht wahr? Komm, wir schauen uns mal an Deck um. Zeit haben wir ja genug...“


      Mittlerweile war es 17:30. Die Sonne stand immer noch hoch am Himmel, als Hikari mit ihrer neuen Pokemon von der Fähre stieg. Sie hatte ihr den Namen Elise gegeben, weil das Picochilla sie an „Für Elise“ erinnerte. Gleich nachdem sie das Schiff verlassen hatte, rief sie Saichi und Hikari aus ihren Pokebällen heraus. Auf der Fähre durfte sie laut Schiffsordnung nicht an Bord verweilen.
      „Hier, Elise. Das sind deine neuen Freunde. Keine Sorge, sie sind wirklich lieb.“
      Eigentlich hatte Hikari erwartet, dass Elise recht scheu sein würde. Allerdings fand Elise Gefallen an der heiteren Natur von Evoli. Schon nach einer kurzen Zeit begannen die beiden, zusammen herum zu tollen.
      „Na sieh mal an. Das ging einfacher als gedacht! Scheinbar ist unsere neue Begleiterin lebhafter, als ich meinte, nicht, Saichi?“

      ~Spontan würde ich sie nicht als scheu bezeichnen~, meinte Kirlia.~Wenn, das scheint sie eher schreckhaft zu sein, aber das müsste ich erstmal sehen. Was habt ihr als nächstes vor, Mylady?~
      „Zuerst mal werden wir das Hotel aufsuchen. Ich hab schon an Bord eines angerufen, welches in Zusammenhang mit dem Trainerverband ist. Dort können wir morgen vielleicht auch ein paar andere Trainer finden. Es ist nur ein paar Blöcke von hier entfernt.“
      ~Gut, dann sollten wir zum Check-In gehen. Danach könnt ihr entscheiden, was ihr heute noch machen möchtet...~


      Eine halbe Stunde später war das Zimmer schließlich bezogen. Es war ein Einzelzimmer, da so viele Gruppen da waren, dass kein Mehrpersonen-Zimmer vorhanden war. Hikari war damit einverstanden. Der Tag war komischerweise sehr anstrengend für sie gewesen, daher hatte sie vor, direkt schlafen zu gehen.
      „Saichi, was denkst du? Ob ich nach dem Fehlschlag mit Linas und den anderen wohl mit einer anderen Gruppe noch Erfolg haben könnte?“

      ~Ich denke nicht nur, dass ihr mit eine Gruppe Erfolg haben könnt, sondern dass ihr das müsst. Wenn ihr später als Wissenschaftlern arbeiten werdet, ist es notwendig, mit anderen zusammen arbeiten zu können. Besser ihr lernt jetzt, Teil einer Gruppe zu sein. Je älter ihr seid, desto schwieriger lassen sich solche Sachen aneignen.~
      „Das sagt nichts darüber aus, ob es tatsächlich klappt“, wandte Hikari ein.
      ~Tut es nicht~, bestätigte Saichi. ~Dennoch ist es besser, nicht an eurem Erfolg zu zweifeln. Tut ihr das, ist die Gefahr eines Misserfolg höher.~
      Eine frustrierende Antwort auf ein frustrierendes Problem, zumindest für Hikari. Am liebsten wäre sie einfach alleine auf die Reise gegangen. Allerdings bestand dann die Gefahr, dass sie bei einem Unfall niemanden hätte, der ihr direkt helfen könnte. Daher wurde ein einzelner Trainer auf den Routen nur selten zugelassen.
      „Du hast ja recht, Saichi.“, murrte Hikari. „Warum frage ich eigentlich? Ich lege mich schlafen. Heute bin ich einfach nur nutzlos.“
      Sie schmiss sich in ihre Bettdecke und schlief schnell ein.


      Wie Hikari im Nachhinein feststellen musste, schlief sie wie ein Stein. Als sie nämlich aufwachte, war es bereits neun. Sie hatte 15 Stunden am Stück geschlafen. Zu ihrem Glück hatte Saichi schon ihre Sachen zusammen gepackt und frische Klamotten beigelegt.
      ~Was bin ich froh, dass ich Saichi habe~, dachte sich Hikari. ~Ohne sie würde ich gerade mal die Hälfte meiner Sachen pro Tag schaffen.~
      Schnell zog sie sich um, hinterließ das Zimmer in ordentlichen Zustand und ging zur Rezeption hinunter, um aus zu checken. Gleich darauf fragte sie: „Eine Bitte hätte ich noch: Könnten sie mir sagen, wo man in Helio City am besten Trainergruppen finden kann? Ich bin zurzeit alleine und suche noch Reisepartner.“

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    • Zayn O'Connor (17)Ziel: Aktuelles Team stärken
      Aktuelles Team: #i-reptain# #i-nebulak# #i-sichlor# #i-karpador# Ort:
      Zielort: Pyrius City
      Nächste Teamveränderung: #i-nebulak# ----> #i-alpollo#
      Nächstes Teammitlied:
      Artikelübersicht:
      Reisegruppe:



      Eine gasige Angelegenheit


      Wie ich neugierig erfahren durfte, befanden wir uns also auf der Route nach Pyrius City, einer wohl elektrisierender Stadt, denn der dortige Arenaleiter benutzt wohl Pokemon des Typen Elektro, wie mir Lara mitteilte: "Wir stehen vor den Toren von Pyrius City, wo der Partykönig und Elektroleiter ... äh ... keine Ahnung wie der heißt ... auf uns wartet! Die Wahrheit wird dich schockieren, aber in diesem Kampf wird es knistern! Watt? Volt-et ihr eine Pause machen? Thehe~ ... uff ... gern." und ihres Atems zufolge, war sie wohl schon allein vom vielen Reden aus der Puste. Ausdauer schien sie nicht wirklich zu haben, doch überlegte ich, wenn ich so viel reden und denken müsste wie sie, ob es mir denn dann auch so ergehen würde? Wer weiß, ich würde es allerdings nicht austesten können, denn zum vielen Reden bin ich wohl nicht befähigt gewesen und wohl eher unbegabt. Lag es denn eher am Geschlecht? Laut einer Reportage nämlich, reden Frauen am Tag ganze 2000 Wörter mehr als als das starke Geschlecht es tut. Daran müsste es wohl liegen.
      Nichtsdestotrotz machte sie mir aber einen sehr sympathischen, energischen Eindruck. Ihre in der Sonne rötlich glänzenden Augen brachten ihre eigentliche Gesichtsform erst recht zur prachtvollen Geltung.
      So, der nächste Arenaleiter war wohl nicht nur ein elektrisierender Fan, sondern auch zugleich ein Partykönig? Das traf sich nämlich gut. Lange Zeit ist es her, dass ich am Strand, oder am Pool mit halbnacktem Körper unter der warmen Sonne mit weiblicher Begleitung gesessen und genossen habe. Dabei den einen oder anderen Drink und obwohl mein Alter alkoholische Getränke zuließ, wandte ich mich davon eher ab und genoss die alkoholfreien, fruchtigen Getränke. Ruhige Musik, ein entspannter Umkreis und sicher war ich mir, dass wenn wir an den Partys teilhaben würden, unsere Pokemon diese ebenfalls genießen könnten. Denn ich konnte es ihnen ansehen, dass sie sehr angespannt vor vielen Kämpfen waren und einige ruhige Minuten des inneren, stillen geistigen Abwesenheit würde auch ihnen zu gute kommen.
      In dem Moment als wir uns ausruhten, zerrte mich ein Habitak, welches Lara zur Nahe kam, aus meinen tiefsinnigen Gedanken und ich ärgerte mich sehr, dass dieses Gefiederviech mich von meinen Vorstellungen und Phantasien trennte. Obwohl es mich nicht betraf, war ich doch sehr genervt gewesen. Das Habitak wurde allerdings erfolgreich von Rufus in die Flucht geschlagen und in der nächsten aufbrechenden Sekunde leuchtete das Vibrava in einem hellen Licht. Ich kannte dieses Licht von meinem Geckarbor, als es sich in Reptain entwickelte. War ich nun wirklich ein Zeuge dessen, dass sich das Vibrava in einen grünen Wüstendrachen entwickelte? Ja, das war ich in der tat und die roten Augen des Drachen, strahlten im Licht der Sonne anmutig und mit voller Glanz sowie die im Sonnenlicht rötlich strahlenden Augen des im Moment glücklichsten und zugleich, wohlverdient stolzesten Trainerin in jener Sekunde.
      Ich war wirklich froh gewesen, dass sich Rufus entwickelte. Kaum hatte Lara die ersten Strahlen im Gesicht gehabt, stand ich bereits hinter ihr und gratulierte ihr zur Entwicklung ihres Rufus.
      Kaum war das vollbracht, so entkam Reptain aus seinem Ball und stellte sich vor vom starken Libelldra. Er blickte genau mitten in seine Augen mit einem herausfordernden Blick, der mit voller Entschlossenheit gefüllt war. Die Luft zwischen den beiden Pokemon wurde dicker und dicker und spätestens jetzt merkte ich, dass Reptain das Libelldra zu seinem Rivalen gemacht hatte und Reptain war nicht dumm gewesen. Er war sich sicher, er würde derzeit den Kampf verlieren, weswegen er einen Kampf aus dem Weg ging und zu meinem Überraschen, Rufus frech anlächelte. Er streckte seine Faust hingegen, als Versprechen, sich mit ihm bald messen zu wollen, sobald auch er sein nächstes Stadium erreiche.
      Inzwischen reisten wir weiter und die Stadt war nicht mehr fern. Wir konnten sie nämlich vom weiten aus sehen und lange würde es nicht mehr dauern, bis die Stadt von der Gruppe erreicht wurde.
      Allerdings sollten wir wohl noch einmal angehalten und gestört werden. Ein Smogon hatte sich wohl verirrt und und starrte und mit einer aggressiven Haltung an. Es sah sehr verwirrt aus, wahrscheinlich weil es von seinem Weg abkam und es zögerte nicht und mit seiner Smog-Attacke anzugreifen. Kaum wollte ich Reptain einsetzen, so kam mein Nebulak mit entgegen. Wahrscheinlich war er wohl eine zu lange Zeit in seinem Ball und würde dieses mal da Problem selbst in die Hand, der eher ins Gas nehmen.
      "Nebulak mag es übernehmen. Wir dürfen doch, nicht?" kam es mir aus dem Munde, eher Nebulak erst mit Hypnose seinen Gegner attackierte und nach einer Traumfresser-Attacke, das Smogon aufwachte und die weite Flucht aufsuchte. Kaum wollte ich Nebulak in seinen Pokeball zurück befördern, so leuchtete es auch im Licht, wie es einst Geckarbor und vor kurzem noch Rufus tat. Sein Gas verschwand, Nebulak wurde größer, vor allem seine Augen und er bekam zudem noch Hände mit spitzen Krallen. Seine Zunge streifte direkt über mein Gesicht und befeuchtete auch meine Kleidung. Ich war froh gewesen, dass ich nun im Besitz eines Alpollos war. Es sah ziemlich stark aus und starrte mich mit seinen großen Augen immer noch an, wie ein kleines Kind, wie als es was verbrochen hatte und seine Mutter ziemlich unschuldig ansah, nur damit es keinen Ärger bekam. Ob trotz dass ich nun feucht war, konnte ich Alpollo dafür nicht böse sein. Ich grinste ihn nur an und gab ihn eine leckere Tsitrusbeere zu essen. Nun verstand ich auch, warum Nebulak mir entgegen kam. Er wusste, dass er nur noch ein wenig für seine Entwicklung brauchte und das Smogon reichte ihn wohl anscheinend.
      "Zwei Entwicklungen innerhalb kürzester Zeit in einer Gruppe" und ich streckte meinen Daumen nach oben. Von nun an konnten wir ohne weiteres in die Stadt weiter reisen. Eher ich mich versah, waren wir an unserem Zielort bereits angekommen.
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    • Lara Fleming (23)Location: Pyrius City Big Crossroad
      Determination: BeachyTrainer/Heroine
      Rufus #i-libelldra# Sans Ayumi .Pun Counter: 70
      Next Stop: UndeterminedNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XXVI (#26)

      "Vielleicht sollten wir mal mehr Habitak hauen gehen, dann wirst du auch mal so krass. Also ich könnte die letzten Kilometer auch noch ohne Pause verbringen, wir haben es ja bald geschafft. Die Partymeile ruft!", sprach Dareios zu seinem Tyracroc Parvez, das naturgemäß ebenfalls keinen besonders weiten Sprung zu seiner letzten Entwicklungsstufe benötigte, wenn es erst einmal die mittlere erreicht hatte. Dieses wirkte allerdings eher demotiviert und schlenderte zum Strand, wo sich auch Luna mit ihrem Pokémon Dratini von den Strapazen des langen Marsches erholte. Alles, was mit Pokémonwettstreiten zu tun hatte, ließ sie eher kalt. Lara konnte immer noch nicht fassen, dass sich ihr Rufus in ein starkes, beeindruckendes Libelldra entwickelt hatte, auf dem sie durch die Wüste fliegen konnte! Auch der sofort ehrlich.offen gratulierende Zayn war sichtlich beeindruckt! Auch dessen Reptain war Rufus' Evolution nicht entgangen und positionierte sich mit seinem schmalen Körper vor dem mehr als mannshohen Drachen, völlig furchtlos. Es schien fast so, als hätte der Gecko gen tölpelhaften und all zu sehr von sich überzeugten Bruchpiloten als Rivalen auserkoren.
      Das Tier streckte seine Faust hin und auch das Libelldra willigte mit der gleichen Geste ein, die Lara bestens bekannt war: "Stratos Ghetto-Gruß ... krass! Bist du ein Hopper?"

      Schon bald führte der Weg die Gruppe auf die letzte Etappe ... nahe eines urbanen Molochs war es nur allzu logisch, dass ein Pokémon wie Smogon in solchen Gefilden heimisch war. Nun war es in erster Linie Zayn, der mit einem recht aggressiv auftretenden Wesen konfrontiert wurde, doch er konnte sich mit seinem Nebulak erfolgreich zu Wehr setzen. Auch hier geschah nun das Gleiche, was noch vor kurzem Rufus betroffen hatte - ein schier unglaublicher Boost an Stärke und Determination, die es ausstrahlte - und schon war der junge Rothaarige stolzer Besitzer eines Alpollo, wie er mit erhobenem Daumen zufrieden feststellte:
      "Zwei Entwicklungen innerhalb kürzester Zeit in einer Gruppe!" Auch Lara gratulierte ihrem Rivalen und Begleiter mit einem Gimme-Five, bevor sie die Stadtgrenzen endlich erreichten.

      Pyrius City. Endlich waren sie angekommen! In den frühen Abendstunden begannen die Strandurlauber, langsam ihre Liegen zu räumen und die Schirme einzuklappen. An den Strand zu gehen, hätte sich für die erschöpfte Truppe am gleichen Tag sowieso nicht gelohnt, sodass es kein Problem war, dass die Leute bereits von dannen zogen und sich dem Stadtinneren widmeten. Schillernde Einkaufszentren gespickt mit Neonwerbung und Advertisementleinwänden, exotische Restaurants aller Herren Küchen, flamboyante Discotheken mit den modernsten Erzeugnissen der Tonindustrie und gemütliche Strandbars unter Palmen und Bastdächern eröffneten den Gästen auch in den Abendstunden eine Vielzahl an Angeboten.
      "Größtes Kraftwerk ... jajaja ... Arenaleiter Nathan ... 17 Jahre ... Strandboy ... Feierbiest ... lädt seine Herausforderer zu Wortspielchallenges ein ... Elektro-Pokémon. Oh Boy, ich fürchte, das wird diesmal wirklich schnell zu meinen Gunsten entschieden sein, und zwar in allen Disziplinen, yo." Da war sich Lara ziemlich sicher, dass sie in Sachen Elementvorteil mit ihrem frisch entwickelten Libelldra und ihren Dutzenden an groteskten Wortspielen definitiv die Nase vorn haben würde, aber noch hatte sie noch keine praktische Erfahrung mit Nathan sammeln dürfen, auch wenn sie dies ungemein reizte. Dabei waren sie doch gerade erst angekommen und es gab viel zu entdecken, denn dies war kein verschlafenes Nest, wo um 22 Uhr das letzte altbackene Nachttischlämpchen mit versifften Flodderschirm aus Präkriegszeiten erlosch.


      Nun standen sie mitten auf einer Kreuzung, zu deren Linken sich das Strandgebiet mit den Bars erstreckte, zu deren Rechten eine verzerrte Tonsuppe aus den Winkeln der Discos und Karaokeräume entfleuchte, während im Norden ein großes Einkaufszentrum mit Restaurantmeile seine Pforten immer noch für zwei Stunden geöffnet hatte. Ein Wegweiser belegte auch die Existenz eines Casinos und kleinerer Spielhallen, die sich hinter dem Einkaufszentrum zwischen diesem und der örtlichen Arena befanden. Eine erfrischende Meeresbrise wirbelte Laras Pferdeschwanz erneut auf. Angenehmer hätten die Temperaturen nicht sein können, um auch an der frischen Luft den Abend etwas genießen zu können. Überall betonten kurze Jeans, Cargoshorts, luftige Sommerkleider, Hotpants und Miniröcke, sogar noch kürzer als ihr eigener, zahlreiche gebräunte Beine von jungen Männern und Frauen, im Höhepunkt ihrer körperlichen Blüte. Und manchmal auch welche, die an die Stumpfen eines Donphan erinnerten - inwiefern das - falls eigenem Versagens und eigener Disziplinlosigkeit verschuldet - einem langen und gesunden Leben in die Karten spielte, war mal dahingestellt.
      "Schaut mal, wie die Blicke klammheimlich zu uns rüberhuschen! Sie können sich gar nicht satt sehen an Laradonis, nyehehe~", scherzte Lara zwinkernd, mit ihren Armen hinter ihrem Hinterkopf verschränkten Armen posend und auf einem Bein balancierend, bevor sie ihren neuen Freunden deren Möglichkeiten an diesem vielseitigen Ort eröffnete: "Also, Buddies - Mall, Disco oder Beach Bar! Eine Stimme für die Beach Bar, yeehaw!"

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • Dareios XX+II
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Pyrius City
      Reiseteam: @Zazou Lara Fleming, @Boo92 Zayn, @ProtosHikanios Luna


      Unmittelbar nach Rufus Entwicklung zu dem Wüstendrachen Libelldra ereignete sich für Dareios und sein Partner Parvēz ein sonderbares Schauspiel: Eigenhändig schoss ein greller Lichtblitz aus einem von Zayns Pokébälle und offenbarte ein Reptain, das sich herausfordernd vor Rufus stellte. Ebenso herausfordernd war die Geste, die folgte, bei der der Pflanzen-Gecko seinem Drachengenossen eine … Brofist entgegenstreckte. Dareios war geradezu amüsiert von diesem Schauspiel, denn so etwas hatte er nun wirklich noch nie gesehen. Entsprechend überrascht kommentierte daraufhin auch schon Lara:
      »Stratos Ghetto-Gruß ... krass! Bist du ein Hopper?« Was auch immer nun ein Hopper war …
      Aber mit dem endete die seltsame Kette an plötzlichen Ereignissen nicht. Kaum war die Gruppe weitergezogen, kreuzte ein Smogon ihren Weg – zu Dareios‘ Ungunsten, da sich wegen des fürchterlichen Gestanks von dessen Gasen die sensible Nase zuhalten musste –, wurde aber glücklicherweise von einem zutiefst entschlossenen Zayn mithilfe seines Nebulak aus dem Weg geboxt. Dareios zeigte sich erneut beeindruckt, wie aggressiv manche Pokémon-Trainer gegen ihre Umgebung vorgingen, doch zumindest war das Leiden des Smogon nicht umsonst gewesen. Nach dem kurzen Kampf entwickelte sich nun auch noch Zayns Nebulak. Ein Seitenblick zu Parvēz dem Tyracroc, das ebenso verwundert von den Ereignissen war, genügte, um die Situation zu kommentieren. Zayn hingegen zeigte sich zutiefst stolz auf seinen kleinen Geist aus Gas, dem er seinen erhobenen Daumen entgegenstreckte, und berichtete:
      »Zwei Entwicklungen innerhalb kürzester Zeit in einer Gruppe!« Zufall? Dareios glaubte es nicht! Wann war er nun an der Reihe?
      Und schon ging es weiter. Während des weiteren Wegs gesellte sich der Olivianer zusehends zu der stillen Luna, nun, da Zayn und Lara, sowie dessen Pokémon, eine konkurrierende Freundschaft geschlossen hatten. So wie sein Partner war wohl auch er von deren Kampfeswillen ein wenig eingeschüchtert. Aber schließlich, als sie endlich Pyrius City erreichten, gelang es dem für den Moment ungewöhnlich schweigsamen Pokémon-Trainer, wieder zu sich zu kommen, um die Spitze des Kommentierens einzunehmen, wäre da nicht Lara gewesen. Doch zuerst genoss der Trupp die Ansicht von Pyrius City im Sonnenuntergang: Eine gigantische Skyline aus Restaurants, Klub und Einkaufszentren und ewig lange Strandpromenaden, die sich am Horizont in dem rötlichen Licht der untergehenden Sonne verloren. Währenddessen hatte sich Lara wieder voll und ganz ihrem Ziel gewidmet, Dareios konnte nur über die Stadt staunen. Es war ein Traum.

      »Größtes Kraftwerk ... jajaja ... Arenaleiter Nathan ... 17 Jahre ... Strandboy ... Feierbiest ... lädt seine Herausforderer zu Wortspielchallenges ein ... Elektro-Pokémon«, zählte sie auf, als sei nichts davon von Belang. »Oh Boy, ich fürchte, das wird diesmal wirklich schnell zu meinen Gunsten entschieden sein, und zwar in allen Disziplinen, yo.« Die Entwicklung ihres Partners hatte ihr wohl mehr als einen nur kleinen Schub an Selbstvertrauen gegeben.
      Viel interessanter als der Arenaleiter mit seinen frischen 17 Jahren – was doch sehr verwunderlich war, sollte er als Minderjähriger angeblich der Partykönig sein – war für Dareios allerdings die Kreuzung, an denen sich das Quartett befand, oder viel eher das, wohin diese führte: Links die langen Sandstrände mit den inzwischen voller werdenden Bars; rechts die Partymeile mit Klubs und Kneipen bereit für die Afterparty; und nach Norden hin eine hübsche Palmenallee mit allerhand Restaurants verschiedenster kulinarischer Erfahrungen. Dareios fühlte sich wie im Schlaraffenland, wovon auch die vielen Besucher zeugten: Wo man auch hinblickte, überall liefen strand- und klubtaugliche Urlauber umher.

      »Schaut mal, wie die Blicke klammheimlich zu uns rüberhuschen! Sie können sich gar nicht satt sehen an Laradonis, nyehehe~«, bemerkte Lara scherzend inzwischen herumstreifenden der Menschmengen. »Also, Buddies - Mall, Disco oder Beach Bar! Eine Stimme für die Beach Bar, yeehaw!«
      Ja, was für eine Frage. Auch Parvēz das Tyracroc war vollkommen von dem Spektakel begeistert. Und was würde Leyla erst sagen! Dareios konnte einfach nur aus seinem Herzen sprechen: »Wieso nicht alles zugleich! Zuerst gehen wir in ein hübsches Restaurant, dann lassen wir den Abend an der Strandbar mit einem netten Cocktail ausklingen und die, die wollen, gehen anschließend in den Club. Die Nacht ist noch jung!«
      Dabei vergaß der Olivianer, der sich zwischen den baungebrannten Urlaubern und, nun, da der Abend begann, Feiernden pudelwohl fühlte, dass zuerst eine Bleibe, zumindest für eine Nacht, zu finden war.
      »Aber wo wollen wir uns vorher vielleicht noch eine kleine Bleibe suchen?«, schloss er also schnell an, um nicht wie ein hechelndes Hundemon zu wirken, das nach seiner Beute giert, und setzte kurz seinen Rucksack ab, um eine Broschüre herauszukramen. »Der Reiseführer hier sagt, dass nicht unweit der Arena ein billiges, aber ordentliches Hotel namens … ähm … Pyrius Beach Hotel sein soll. Was sagt ihr?«
      Der Pokémon-Trainer konnte die Antworten seiner Mitreisenden kaum erwarten. Und am Morgen nach dem Clubrundgang dann am Strand entspannen. War das nicht das wahre Leben? Zumindest Parvēz stimmte dem mit schillernden Augen, in dem sich das beginnende Nachtleben von Pyrius City spiegelte, zu.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Name:Kimiko Takahashi
      Alter:22
      Klasse:Trainerin
      Team: #i-ignivor# [Mothra], #s-stollunior# [Hal], #i-trasla# [Commodus]
      Ort:Helio City
      Reisegruppe:
      @Obscurite - Kasai Taiyō
      @Sanchez619 - Hikari Watanabe


      Kimiko Takahashi II
      Ein lautes “Iiiieecks” war zu hören, als Kimiko und ihr Ignivor vor Schreck zu Boden stürzten.
      "Was bei Groudon war das denn? Mothra, ist alles in Ordnung?"
      Ihr Gesicht war kreidebleich vor Schreck. Mittlerweile schauten alle Leute im Supermarkt in Richtung Eingang.
      “Ignivoor”, sagte Mothra während es sich wieder aufrichtete.
      Die Orangehaarige stand auf und setzte Mothra wieder auf ihre Schulter.
      Ein junger Mann mit einem entschuldigenden Blick kam auf Kimiko zu.

      "Ist alles in Ordnung? Mein Arbok, Connor, hat sich selbstständig gemacht."
      "Ja. Es geht wieder, muss mich nur noch etwas sortieren. Vielen Dank."
      Die junge Trainerin kratzte sich leicht am Hinterkopf und lächelte leicht verlegen.
      "Ähm. Ich glaub, ich sollte mich mal vorstellen. Ehem. Ich bin Kimiko Takahashi und auf meiner Schulter sitzt meine Partnerin Motra. Mit ihr und dem Rest meines Teams werde ich der zukünftige Champ der Gemma Region."
      “Ignivooooor”, schrie Mothra energisch und sprang dabei leicht hoch.

      “Bin erfreut deine Bekanntschaft zu machen. Ich bin Kasai Taiyō.”
      Kasai verbeugte sich leicht.
      >Eine merkwürdige Ausdrucksweise hat der junge Mann. Vielleicht ist er älter als er aussieht und hat sich einfach nur gut gehalten. Hmmmm.<
      Kimiko schaute auf ihr Handy und erschrak sich, als sie die Uhrzeit sah.
      "Was?! Schon 15 Uhr?! Ich muss jetzt los und alles besorgen, was ich noch brauche.
      Ansonsten bekomme ich mein Hotelzimmer nicht mehr. Machs gut."
      Die Orangehaarige winkte leicht und lief weiter in den Supermarkt, ehe sich Kasai von ihr noch verabschieden konnte.
      Sie nahm sich einen Korb und füllte ihn mit Pokemonfutter und ein paar Snacks und begab sich zur Kasse.

      “Das macht dann 4500 Pokedollar bitte”, sagte der Kassierer.
      "Hier, bitte sehr."
      Kimiko bezahlte den Einkauf und war froh, dass ihre Eltern für sie das Hotelzimmer im Voraus gebucht und bezahlt haben.
      Sie packte ihren Einkauf in ihren Rucksack und verließ den Supermarkt.

      “Vielen Dank für ihren Einkauf und einen schönen Tag noch”,
      kam zwar noch vom Kassierer, aber die Feuerlocke hatte es nicht mehr gehört.
      Die Orangehaarige machte sich auf die Suche nach ihrem Hotel.
      "Mothra, du wirst mir langsam etwas schwer."
      Mit diesen Worten schickte sie ihr Ignivor zurück in ihren Ball.
      “Igni”, kam von Mothra zurück, ehe sie in ihren Pokeball verschwand.
      Kimiko schaute auf ihrem PokeNav nach dem Hotel.
      "Ok, von hier aus muss ich nur rechts und dann an der linken Kreuzung links laufen."
      Völlig außer atem kam sie am Hotel “Helio Inn” an und ging zur Rezeption.


      “Herzlich willkommen in Helio Inn. Wie kann ich ihnen helfen?”, fragte der Rezeptionist die erschöpfte Trainerin.
      "Guten Tag. Ich bin Kimiko Takahashi und ich hatte bei Ihnen ein Zimmer reserviert."
      Der Empfangschef schaute auf seinem PC nach der Zimmerreservierung, während Kimiko ihre ID rauskramte und auf den Thresen legt.

      “Da haben sie noch Glück gehabt Frau Takahashi. Wären sie ein paar Minuten später erschienen, wäre ihre Reservierung verfallen. Sie müssten noch das Formular unterschreiben und dann können sie ihr Zimmer.”
      Die Orangehaarige unterschrieb das Formular und bekam ihr Zimmerschlüssel mit der Nummer 215.
      “Ihr Zimmer befindet sich in der zweiten Etage vom Aufzug aus gesehen links”, beschrieb ihr der Rezeptionist den Weg zu ihren Zimmer.
      “Das Frühstück gibt es von 7 bis 10 Uhr und sie müssen sich bis 12 Uhr ausgecheckt haben”, fügte der Concierge bei.
      Die Feuerlocke machte sich auf dem direkten Weg zu ihrem Zimmer und legte sich sofort aufs Bett.
      3DS Name: Alex
      FC: 1392-7573-6019

      ~ Profilbild ausn Blade Runner wiki ~

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    • Name: Luna
      Ort: Pyrius City
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios

      Als sich der Rest der Gruppe weiter auf den Weg nach Pyrius City machte, erhob sich auch Luna vom Strand und folgte ihrer Reisegruppe. Als ihr Weg in der Stadt von einem Smogon gekreuzt wurde, drängte sich das Nebulak von Zayn regelrecht darum, dieses aus dem Weg zu schaffen. Und entwickelte sich daraufhin auch prompt. Ein kurzer Blick zu Dareios ließ sie den Blick zu seinem Tyracroc wahrnehmen. Auch sie war ein wenig erstaunt über zwei so schnell aufeinander folgende Entwicklungen, die sie davor noch nicht einmal gesehen hatte. »Zwei Entwicklungen innerhalb kürzester Zeit in einer Gruppe!« kommentierte Zayn das Geschehen, bevor es dann weiter in die Stadt hinein ging. Dass sich Dareios scheinbar eher zu ihr gesellte, bedachte sie mit einem kurzen Lächeln. Bisher war Luna durch ihre scheinbar kalte und abweisende Art eher gemieden worden.
      Weiter in der Stadt bot sich der Gruppe dann ein klass Ausblick: eine gigantische Skyline aus Restaurants, Clubs und Einkaufszentren und ewig lange Strandpromenaden... Während sie sich für die Clubs eher weniger interessierte, so hatte sie doch umso mehr Interesse, die lokale Küche auszuprobieren oder auf einen gemütlichen Spaziergang an einer der Strandpromenaden, am liebsten wäre sie gleich losgegangen, so schön war der Sonnenuntergang.
      »Schaut mal, wie die Blicke klammheimlich zu uns rüberhuschen! Sie können sich gar nicht satt sehen an Laradonis, nyehehe~« , hörte Luna Lara zwischendurch sagen. »Also, Buddies - Mall, Disco oder Beach Bar! Eine Stimme für die Beach Bar, yeehaw!«
      »Wieso nicht alles zugleich! Zuerst gehen wir in ein hübsches Restaurant, dann lassen wir den Abend an der Strandbar mit einem netten Cocktail ausklingen und die, die wollen, gehen anschließend in den Club. Die Nacht ist noch jung!« , kam sofort die Antwort von Dareios und setzte noch »Aber wo wollen wir uns vorher vielleicht noch eine kleine Bleibe suchen?« , er setzte kurz seinen Rucksack ab, um eine Broschüre herauszukramen. »Der Reiseführer hier sagt, dass nicht unweit der Arena ein billiges, aber ordentliches Hotel namens … ähm … Pyrius Beach Hotel sein soll. Was sagt ihr?« hinterher. Die Idee Dareios' gefiel Luna. Statt hinterher in den Club mitzugehen würde sie dann wahrscheinlich einen Spaziergang am Strand machen wollen, aber mit dem Rest war sie soweit einverstanden. "Klingt gut", antwortete sie also knapp, um alle von Dareios Fragen damit zu beantworten.
      Userbar made by @Freigeist


    • Hikari Watanabe
      Koordinatorin/Trainerin aus Herzhofen,
      19 Jahre alt

      Aufenthaltsort: Helio City

      Handlung: Arenakampf Helio City

      Gruppe:
      @Obscurite Kasai Taiyō
      @Stolli-Ross Kimiko Takahashi
      Saichi (Kirlia w.)


      Trait: Fährte

      Moveset:
      Säuselstimme
      Konfusion
      Zauberblatt
      Gedankengut
      Teleport
      Doppelteam
      Evoli (w.)


      Trait: Vorahnung

      Moveset:
      Ruckzuckhieb
      Toxin
      Schutzschild
      Wunschtraum
      Heilung
      Biss
      Elise (Picochilla w.)


      Trait: Wertelink

      Moveset:
      Duplexhieb
      Rechte Hand
      Gesang
      Weckruf
      Spaßkanone
      Sternenschauer



      Die schwierige zweite Runde

      „Tja, Hikari. Vielleicht hättest du doch eher einem anderen Pokemon vertrauen sollen.“
      Es schien nicht Hikaris Tag zu sein. Eigentlich hatte die Informatikstudentin an der Arena vorbeigeschaut, um andere Trainer zu finden. Stattdessen fiel sie den Launen des Arenaleiters zum Opfer, dessen Bisasam Elise kaum Chancen ließ, anzugreifen. Scheinbar hatten diejenigen, gegen die er gekämpft hatte, wenig auf dem Kasten. Der Arenaleiter schien auf jeden Fall nicht beeindruckt. Als sie schließlich ihr Picochilla zurück gerufen hatte, fragte sie den Arenaleiter Zack:
      „Ich verstehe die Regeln, aber hätten sie mich Elise nicht für ein anderes Pokemon austauschen können? Immerhin ist es erst gestern zu meiner Truppe gestoßen.“
      „Ah, das erklärt einiges“, meinte Zack. „Dennoch muss ich dich auf die Regeln der Gemma-Liga hinweisen: Ein eingesetztes Pokemon kann nur mit Einverständnis des Arenaleiters zurückgenommen werden. Und leider bin ich nicht so gnädig wie andere Arenaleiter. Immerhin ist dies hier ein offizieller Kampf. In der Gemma-Liga wird nicht auf solche Patzer Rücksicht genommen.“
      ~Jaja, in der Gemma-Liga. Wer hat gemeint, dass man unbedingt an der Gemma-Liga teilnehmen muss, wenn man die Arenaorden sammelt? Kann man es nicht einfach so machen?~
      Irgendwie brachte Hikari keine vernünftigen Gedanken zusammen; dessen war sie sich bewusst. Sie wusste auch, dass nur eine ihr helfen konnte.

      „Los geht’s, Saichi! Du bist meine letzte Hoffnung!“
      In ihrer gewohnt eleganten Art erschien Kirlia aus dem Pokeball. Dies beruhigte ihre Trainerin. Zumindest ihr Pokemon war noch ganz bei der Sache. Nun konnte Hikari anfangen, sich voll auf den Kampf zu konzentrieren.
      „Benutz Doppelteam.“
      Im Augenblick einer Sekunde hatte sich Saichi aufgespaltet. Die Doppelgänger des Kirlias füllten etwa die Hälfte des Kampffeldes.
      „Nun weiter mit Resonanz-Gedankengut!“
      Eine meditative Aura breitete sich im Raum aus. Die Energiewellen, welche Saichi erzeugte, überlagerten sich und flossen vielfach verstärkt zu ihr zurück.
      Zack tat nichts. Er stand regungslos da, genauso wie sein Bisasam.
      ~Was tut er?~, fragte sich Hikari. ~Wenn er nichts tut, wird Hikari mehr als nur kurzen Prozess mit seinem Pokemon machen.~
      ~Mylady, passt auf! Je länger ihr zögert, desto eher kann er einen Gegenzug ausführen!~, warnte sie ihr Kirlia.
      Etwas erschrocken befahl die Trainerin: „Säuselstimme!“
      Höchstens eine Sekunde später setzte Kirlia eine riesige Schallwelle frei. Bisasam litt dabei großen Schaden, dennoch stand es noch dank der Elementresistenz.

      „Bisasam, Sonnentag!“
      Aus der Knospe ging ein Lichtstrahl hervor, der zur Decke ging und den Raum erhellte. Doch bevor es zu einer weiteren Attacke ansetzen konnte, rief Hikari: „Konfusion!“
      Im Augenblick einer Sekunde war Bisasam von seinen Füßen gehoben worden. Saichi nahm ihre Psykraft und schleuderte es mit voller Wucht gegen die Wand.

      „Bisasam kann nicht mehr kämpfen. Saichi hat gewonnen.“
      Auf diese Feststellung hin atmete Hikari auf. Kirlia hatte zwar Schaden bekommen, aber mit dem Spezial-Boost, den sie hatte, sollte Zacks anderes Pokemon kein Problem darstellen. Jedoch schien Zack nicht beeindruckt.
      „Los, Hubelupf, beende das Ganze!“
      Aus dem Pokeball erschien ein munteres Hubelupf. Es flog locker durch die Luft. Zu locker. Für seinen sehr ungeeigneten Bau zum Fliegen bewegte es sich viel zu schnell.
      „Der letzte Kampf zwischen Hubelupf und Saichi beginnt!“
      Zack fackelte nicht lange: „Tackle!“
      Noch bevor Hikari reagieren konnte, hatte Saichi einen direkten Treffer erlitten.
      ~Verdammt, das Hubelupf hat Chlorophyll.~
      Damit war der Arenaleiter noch längst nicht fertig. Gleich darauf befahl er seinem Pokemon:
      „Nachlegen mit Kugelsaat!“
      „Saichi, Teleport!“
      Das war knapp! Beinahe hätte auch diese Attacke getroffen, allerdings war Saichi einen Augenblick zuvor verschwunden. Stattdessen war es direkt hinter dem Hubelupf gelandet.
      „Jetzt weiter mit Säuselstimme!“ „Kontere mit Giftpuder, Hubelupf!“
      Der Angriff von Saichi saß perfekt. Die Schalwelle erfasste Hubelupf direkt und warf es auf die andere Seite des Kraftfeldes. Jedoch machte sich Zacks Expertise bemerkbar: Das Giftpuder wurde nämlich nicht von der Attacke beeinflusst und befiel Kirlia.
      ~Mist, nicht gut! Das Gift wird die Nervenströme in Saichis Gehirn verlangsamen! Ich muss etwas tun, sonst wird das nichts.~
      Wie als ob er Hikaris Gedanken gehört hätte, rief Zack:

      „Mach dir keine Mühe! Aus diesem Kampf wird sowieso nicht mehr. Megasauger, Hubelupf!“
      Zacks Pokemon fing an, grün zu leuchten und Saichi die Energie zu entziehen.
      „Das ist ein Fehler“, entgegnete Hikari selbstsicher.
      „Los, Saichi! Beende es mit Konfusion!“
      Die Siegesgewissheit der Trainerin kippte in wenigen Augenblicken. Mithilfe des Chlorophylls konnte sich Hubelupf während der Attacke bewegen. Dies sollte eigentlich nicht funktionieren. Somit konnte Saichi auch nicht gezielt mit dem Angriff beginnen, sowie wegen dem Gift.
      Frustriert schrie die Trainerin: „Stopp! Setz lieber Säuselstimme ein!"
      „Nutz die Gelegenheit, Hubelupf, für eine Kugelsaat!“
      Die zwei Attacken prallten aufeinander, jedoch schlug die Kugelsaat durch die leichtere Säuselstimme und traf Kirlia. Glücklicherweise war es kein direkter Treffer, ansonsten wäre Saichi direkt zu Boden gegangen.
      „Mir ist langweilig“, gähnte Zack abfällig. „Zeit, dies zu beenden. Hubelupf, Akrobatik!“
      „Kontere mit Konfusion, Saichi!“
      Im selben Moment realisierte Hikari entsetzt:
      ~Was tue ich? Das Chlorophyll ist doch noch aktiv! Saichi wird zu langsam sein!~
      Hikari traute sich nicht, hinzusehen und schloss die Augen. Ein paar Sekunden später hörte sie einen harten Aufprall.

      „Hubelupf kann nicht mehr weiterkämpfen. Saichi hat gewonnen. Sieger dieses Arenakampfs ist somit Hikari Watanabe!“
      Ungläubig öffnete Hikari ihre Augen. Ihr Kirlia stand ziemlich erschöpft auf dem Kampffeld, aber sie stand noch auf den Beinen. Es schien so als ob... tatsächlich! Die Trainerin sah, dass der Sonnentag nicht mehr aktiv war. Da hatte ihr Fortuna in die Hände gespielt.
      Voller Freude lief sie zu Saichi und nahm sie fest in ihre Arme.
      „Wir haben gewonnen, Saichi! Wir haben gewonnen! Oh, bin ich stolz auf dich!“
      ~Mylady, es freut mich, dasss ihr glücklich seid, aber... ich bin... etwas...~
      Vor lauter Euphorie hatte Hikari vergessen, dass ihr Pokemon vergiftet worden war. Sie nahm eine Pirsifbeere aus ihrem Beutel und gab diese Saichi. Nach einigen Bissen hatte diese sich wiederholt, fand sich aber nochmals in den Armen ihrer Trainerin wieder.

      ~Ihr scheint euch wirklich zu freuen. Kann ich euch fragen, weshalb?~ wollte Saichi wissen.
      „Ich weiß es nicht, Saichi“, gab Hikari zu. „Es macht eigentlich keinen Sinn, aber diesen Arenakampf gewonnen zu haben, macht mich wirklich froh.“
      „Es ist schön zu sehen, dass du dich so um dein Pokemon kümmerst, aber ich glaube, wir haben noch etwas zu besprechen.“
      Zacks Stimme klang sehr rau, was eigentlich nicht seinem sehr professionellen Stil entspricht. Scheinbar war er etwas reserviert über den vorherigen Kampf.
      Hikari stand auf und fragte:
      „Es geht um den Orden, nicht wahr?“
      „Das auch“, erwiderte Zack. „Allerdings würde ich mehr auf das hören, was ich dir jetzt sage.“
      Er nahm einen kurzen Atemzug und sagte: „Deine Kampfintuition ist sehr schlecht. Du denkst logisch, aber wenn dein Plan nicht aufgeht, schiebst du schnell Panik. Wenn es nach mir ginge, würde ich dir keinen Orden geben. Regeln sind aber nun mal Regeln.“
      Er griff in sein Sakko und zog einen Orden heraus.
      „Dies ist der Bronze-Pflanzen Orden. Jetzt musst du ab sofort für die Silber-Orden kämpfen. Hoffentlich hörst du auf meinen Rat. Es wäre schade, wenn die Tochter der „Königin des Gerichtssaal“ nicht den Ansprüchen ihrer Mutter gerecht werden würde.“
      Mit diesen Worten verließ er die Arena. Daraufhin kam vom Schiedsrichter folgende Durchsage:
      „Kimiko Takahashi, machen sie sich bitte für den Arenakampf bereit. Wir starten in etwa 20 Minuten.“
      Erst bei diesen Worten bemerkte Hikari, dass sie eine Zuschauerin hatte. In freudiger Stimmung winkte sie ihr zu und rief: „Viel Glück! Du schaffst das!“
      Etwas überrascht, aber doch dankbar winkte Kimiko zurück. Darauf machtesie sich auf, sich auf ihren Arenakampf mental vorzubereiten. Hikari rief Saichi wieder in ihren Pokeball zurück und ging in Richtung der Zuschauertribüne.
      ~Ich schaue mal zu. Bislang hatte ich nur Kämpfe selber ausgetragen. Mal sehen, wie es so ist, sich den Arenakampf einer anderen Trainerin anzusehen.~

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    • Zayn O'Connor (17)Ziel: Wer macht heute Partyyyyy
      Aktuelles Team: #i-reptain# #i-alpollo# #i-sichlor# #i-karpador# Ort:
      Zielort: Pyrius City
      Nächste Teamveränderung: Incoming
      Nächstes Teammitlied:
      Artikelübersicht:
      Reisegruppe:



      Beach-Party Incoming


      Ein Unterschlupf für's erste hörte sich gut an. So Zentral zu stehen wollte ich eh nicht bleiben und meinte daher:" Dann lasst und aufbrechen. Das Hotel ist eine ziemlich gute Idee. Eine Freundin war mal da gewesen. Ihr hatte es sehr gefallen." und ich freute mich endlich auf ein entspanntes Bett und natürlich ins kühle Wasser zu springen.
      Nach einigen Minuten kamen wir auch bereits an. "Ich nehme ein Einzelzimmer" sagte ich und ging in die Räumlichkeiten, nachdem wir uns einigten, dass wir uns in 20 Minuten unten treffen würden. Meine Freundin hatte wohl nicht gelogen, als sie erzählte, dass es sehr edel aussehen würde. Ich hatte etwas mehr Geld dabei gehabt, deswegen gönnte ich mir ein Luxus-Zimmer all-in mit einem Whirlpool mit drin. Innen sah es auch sehr edel aus. Ich entschied mich für die naturelle Version. So hatte ich viele Dekos aus Bambusholz gehabt, inklusive Bett. Der Duft war erfrischend und es roch sogar nach Wald mit etwas Süße in der Luft. Der Ausblick aus dem Zimmer war aus sehr ansprechend. Von hier aus konnte ich ne ganze Menge erkennen. Fast die halbe Stadt, denn mein Zimmer war in den oberen Stockwerken.
      Ich nahm eine kurze Dusche und zog mich um, um anschließend nach unten zu gehen, wo schon alle auf mich warteten.
      "Entschuldigt die Verspätung, ich kam aus dem Staunen nicht weg." und lachte dabei ein wenig verlegen. Mein Team nahm ich mit zur Party.
      "Wie findet ihr eure Zimmer eigentlich?" fragte ich neugierig und wusste nicht, was für ein Typ Zimmer sie gewählt hatten, während wir auf dem Weg in Richtung Fun waren.
      "Ob Pokemon zur Beach-Party zugelassen sind?" murmelte ich vor mich hin und konnte schon den Duft aus der Ferne der Aufregung wahrnehmen.
      Endlich wurde es Zeit - dachte ich mir und die Aufregung und die Vorfreude übertrug sich auch auf mein Team.
      gohen verkauft seine Pokemon-Spiele und Konsolen! 3DS|Pokemon X| Omega Rubin| weitere folgen
      Du hast Fragen? Frag die KZV!
      Gib jetzt dein Feedback!
    • Lara Fleming (23)Location: Pyrius Beach Hotel
      Determination: HugngyTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 71
      Next Stop: UndeterminedNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XXVII (#27)

      Schon bald, nachdem die Gruppe ihre Optionen zum ersten Mal gesichtet hatte, entbrannte eine kleine Diskussion um die weiteren Planungen, für die Dareios eine Broschüre zu Rate zog:
      "Wieso nicht alles zugleich! Zuerst gehen wir in ein hübsches Restaurant, dann lassen wir den Abend an der Strandbar mit einem netten Cocktail ausklingen und die, die wollen, gehen anschließend in den Club. Die Nacht ist noch jung! Aber wo wollen wir uns vorher vielleicht noch eine kleine Bleibe suchen? Der Reiseführer hier sagt, dass nicht unweit der Arena ein billiges, aber ordentliches Hotel namens … ähm … Pyrius Beach Hotel sein soll. Was sagt ihr?«
      Luna beteiligte sich an der Diskussion äußerst sparsam, in dem sie den Vorschlag des jungen Olivianers in zwei knappen Worten, "Klingt gut", unkompliziert unterstützte.
      "Dann lasst und aufbrechen. Das Hotel ist eine ziemlich gute Idee. Eine Freundin war mal da gewesen. Ihr hatte es sehr gefallen", vollzog Zayn den Beschluss, ohne dass sich Lara überhaupt nochmal zu Wort melden konnte. Sie blinzelte erstaunt, war jedoch nicht in der Lage, die richtigen Worte zu finden, ein seltener Anblick. Sie hätte jedoch wenigstens gerne mal einen Blick in das Prospekt geworfen! So trottete das Quartett zum billigen, aber ordentlichen Pyrius Beach Hotel, wobei sich die Brünette aus dem Wüstenland auf die Erfahrung ihr vollkommen unbekannten Person stützen musste. Solange das Desaster jedoch noch nicht eingetroffen war, bestand gar kein Grund, unnötig Trübsal zu blasen.
      Zayn wählte ein Einzelzimmer und Lara tat es ihm gleich. Ein Doppelzimmer mit Luna hätte sicherlich nicht dem Wunsch der ruheliebenden Rangerin entsprochen und selbst Lara war nach dem langen Fußmarsch froh, einige Minuten für sich zu haben. Doch viele blieben ihr nicht, gerade einmal 20 Minütchen Zeit hatte sie, ihr Gesicht zu waschen, einen kräftigen Schluck Ginger Ale zu nehmen und sich ihrer Fanutensilien zu entledigen. Ein schulterfreies Top würde sich bei den warmen Temperaturen im Urlaubsparadies sicher noch besser eignen. Der Rock passte bereits gut, aber auch die Schuhe wurden gegen silberne Sandaletten eingetauscht, die Socken in hohem Bogen aufs Bett befördert. Der Ausblick auf ein buntes Lichtermeer einer belebten, aber flächenmäßig nicht wirklich großen Stadt, relativ arm an hohen Gebäuden, hatte fast schon etwas Romantisches, mit einem faszinierenden Blick auf die mittlerweile pechschwarze Tide. Die kurze Verschnaufpause endete schneller als gedacht, sodass Cool Gal Lara rasch die Treppe heruntereilte, beinahe über ihre eigenen Absätze stolperte und in der Lobby die anderen zu einem neuen Abschnitt des Abenteuers Gemma traf.

      "Entschuldigt die Verspätung, ich kam aus dem Staunen nicht weg. Wie findet ihr eure Zimmer eigentlich?", fragte Zayn, der es kaum abwarten konnte, gemeinsam mit seinen neuen Begleitern das Nachtleben des Touristenortes zu erkunden. Laras Zimmer war aufgrund des investierten Budgets von der Einrichtung her recht spartanisch her, man konnte darin relativ gut eine Nacht verbringen, aber der Raum verzichtete auf überschwänglichen Luxus.
      "Also der Raum von Lara ist heute so lala ... umm ... okay, gut. Hehe. Na dann lasst uns mal ein Restaurant aussuchen, am besten eines mit leckeren Meeresfrüchten! Ich denke, wenn wir schon mal sind, ist das eine gute Opportunity, mal nicht in die weiß beschmierte Visage von Mimon Pantimon zu blicken, Burger in einem Mr. Mime's können wir immer noch wann anders essen! Oy, jetzt müssen wir nur noch ein gutes finden, am besten eines direkt am Strand, und sei es ein kleines Tavernchen!", beantwortete die Trainerin aus Orre die Frage, die allen gestellt wurde, doch mit ihren Gedanken war sie bereits ganz beim Essen.
      Laufen war anstrengend.
      Anfeuern war anstrengend.
      Jubeln war anstrengend.

      Sogar das Beklagen einer Niederlage war anstrengend.
      Aber ein exquisites, marines Mahl erfüllte Lara mit Determination!

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Valerio Aether
      Alter: 21Steckbrief
      Team: /Klasse: Trainer
      Begleiter: #i-vulpix-2# FlöckchenStandort: Alola
      (Spätere) Gruppe:
      @Shirogarasu (Mai)
      @Majikku (Faye)


      Prolog 1/4: Ke’oke’o


      "Schluss damit, es reicht! Diese Farce endet hier, ich werde dieses verfluchte Gerät sicherlich nicht in Betrieb nehmen!", eindringlich schlug Valerio mit der Hand auf den Tisch und warf der schönen blonden Frau einen zornigen Blick zu, "Ich kann es nicht fassen, was du getan hast..." "So beruhige dich doch, setz' dich und erkläre mir, was los ist. Wir können doch überall alles reden, m- ..." Weiter kam sie nicht mehr, denn in diesem Moment knallte Valerio geräuschvoll eine Akte auf den Tisch, "Ich habe genug gesehen!" Mit einer eleganten Bewegung beugte sich die Frau nach vorne, nahm die Akte in die Hand und betrachtete sichtlich interessiert den Titel. "RKS-System...", amüsiert hob sie den Kopf, schenkte dem jungen Mann ein Lächeln und erhob sich dann langsam, "Wie schade. Ich habe dich wirklich immer sehr geschätzt...", ihr Blick senkte sich zu Valerios rechter Hand und ein verächtliches Lachen folgte, "Denkst du wirklich, du und dein Spielzeug könnten es mit mir aufnehmen!?" Dann ging alles plötzlich sehr schnell. Zu schnell, als dass ein menschliches Wesen auch nur im Ansatz reagieren hätte können. Aus den Augenwinkeln sah Valerio noch, wie etwas Tentakelartiges auf ihn zuschoss und ihn frontal am Brustkorb traf. Im ersten Moment spürte er zwar nichts, doch dann explodierten die Schmerzen und raubten ihm nahezu alle Sinne. Keuchend sackte er zusammen und rutschte entlang der nächstgelegenen Wand zu Boden. Mit einem hämischen Grinsen beugte sich die Frau zu ihm hinunter, nahm den Ultraball an sich und hob dann sanft sein Kinn, um ihm direkt ihn die Augen sehen zu können, "Was hat dich bloß verdorben... Es gibt keine Welt, in der du mich jemals besiegen oder übertreffen könntest..." Der Ohnmacht nahe rang Valerio sich noch einmal ein Grinsen ab und sagte dann mit zittriger Stimme: "W-weißt du eigentlich noch, w-was du mir über Schach beigebracht hast? M-manchmal muss man einen Bauern opfern, um den König zu retten..." In diesem Moment schrillte der Alarm los und die Frau wirbelte mit einem lauten Aufschrei herum, "Was hast du getan!?" Hektisch aktivierte sie den großen Monitor über ihrem Schreibtisch. Mit letzten Kräften hob Valerio ein weiteres Mal den Kopf und konnte gerade noch so ein in weiß gekleidetes Mädchen mit einer Sporttasche erkennen, das scheinbar um ihr Leben rannte und dann in einem Wirbel aus Licht spurlos verschwand. Ein zufriedenes Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, dann wurde alles dunkel und eine eisige Kälte umfing ihn...

      Die Sonne hatte sich bereits über Alola erhoben, als endlich Bewegung in den auf dem Dach von Prof. Kukuis Labor schlafenden Trainer kam. Vorsichtig richtete Valerio sich von der bequemen Matte, die er am Vortag auf abenteuerliche Weise dort befestigt hatte, auf, um nicht versehentlich das Alola-Vulpix, das es sich auf seinem Bauch bequem gemacht hatte, vom Dach zu stoßen. Seufzend fuhr er sich durch die neuerdings braun gefärbten und kürzer geschnittenen Haare. Dieser Albtraum verfolgte ihn nun schon seit Wochen und erinnerte ihn ständig an diverse unangenehme Aspekte der Vergangenheit. Doch deswegen Trübsal zu blasen, brachte nunmal nichts und für den wiederhergestellten Frieden nahm er die Albträume gerne in Kauf. Mit einem Lächeln strich er dem ebenfalls bereits wachen und ihn neugierig anblinzelnden Ke’oke’o - der frühere Name der Alola-Vulpix, den mittlerweile nur noch die alten Leute und einige Geschichtsinteressierte kannten - über den flauschigen Kopf und schüttelte so die verbleibenden düsteren Gedanken wieder ab. Sichtlich davon angetan, streckte das Pokémon sich, gähnte ausgiebig und zeigte dabei eine beachtliche Sammlung von scharfen Milchzähnen. Immer noch etwas müde sah Valerio sich um und stellte schließlich fest, dass der Platz neben ihm leer und die zugehörige Decke sorgsam zusammengefaltet war. Urpsrünglich hatte er seiner Schwester eigentlich nur einige Sternbilder zeigen wollen und eine Übernachtung auf dem Dach war nie geplant gewesen, aber anscheinend hatten ihn die friedvolle Atmosphäre und das angenehme Rauschen der Wellen im Laufe des Abends irgendwann erwischt und einschlafen lassen. Etwas ungelenk erhob er sich, setzte das Vulpix vorsichtig ab und packte den provisorischen Campingplatz zusammen.

      Etwa eine halbe Stunde später verließ er das Strandhaus durch die Vordertür. Alle anderen hatten sich bereits auf den Weg in die Arbeit bzw. zur Schule gemacht und es wurde schön langsam auch höchste Zeit für ihn, aufzubrechen. "Yasaki?", fragte er noch leise in Gedanken, doch es folgte keine Antwort. Aber das war auch nicht weiter schlimm, denn das Marshadow tauchte für gewöhnlich früher oder später immer wieder irgendwo auf. "Na dann, auf geht's!", meinte Valerio fröhlich und folgte dem munter vor ihm herspringenden Vulpix über den Strand in Richtung Hauholi City. Unterwegs wurden sie wie üblich herzlich von Sun's Mutter und ihrem Mauzi begrüßt und auch ansonsten schien an diesem Morgen alles friedlich zu verlaufen. Nicht einmal Halas Tauros war heute auf Randale aus und döste friedlich in der Nähe der Straßengabelung. Sie kamen gerade an der naheglegenen Schule vorbei, in der Valerio seit seinem Karriereende bei der Æther Foundation für den Geschichts-Unterricht verantwortlich war, als sie auch schon einige Stimmen im Pausenhof vernahmen. Kurzerhand entschied sich Valerio dazu, einen kleinen Umweg zu nehmen und ging zu dem Dreiergrüppchen, das es sich in der Nähe des Kampfplatzes gemütlich gemacht hatte, hinüber. "Na, ihr drei? Schon wieder am Schwänzen?", begrüßter er Moon, Sun und Tali schelmisch und zwinkerte ihnen verschwörerisch zu. "Ne, Freistunde... aber Moon nutzt sie schon wieder, um uns vorzuhalten, wie sie uns die letzten beiden Male auf dem Kampfplatz abgezogen hat", gab Sun leicht genervt zurück. Bevor der junge Mann antworten konnte, hatte sich Moon auch schon wie auf's Stichwort selbstbewusst mit ihrem Flamiau Ruby vor ihm aufgebaut und meinte: "Und wir forderen dich natürlich ebenfalls heraus, Volt!" Das Selbstbewusstsein wich allerdings schnell einem verunsicherten Blick, als sie Valerios amüsiertes Lächeln sah, "Was ist so komisch daran?" "Nichts", antwortete der junge Mann schelmisch und zwinkerte ihr zu, "Es ist nur so, dass ich für gewöhnlich kein Team mehr mit mir führe." Der Gesichtsausdruck des Mädchens entgleiste nun völlig. Damit hatte sie offensichtlich nicht gerechnet. Sichtlich enttäuscht blickte sie zu Boden, "Aber wie..." "Es tut mir wirklich leid, aber ich kann deine Herausforderung ohne Team nicht annehnen." In diesem Moment spürte Valerio einen sanften Stupser an seinem rechten Bein. Flöckchen hatte es sich direkt vor ihm bequem gemacht und schaute ihn nun erwartungsvoll mit großen Augen an. "Oh...?", nachdenklich betrachtete Valerio das kleine Alola-Vulpix. "Vul", antwortete Flöckchen fröhlich, stand auf und stupste ihn noch einmal auffordernd an. "Jaja, ich hab's schon verstanden", meinte Valerio lächelnd, beugte sich hinunter und strich dem Vulpix sanft über den Kopf, "Und Erfahrung hast du ja bereits, von daher..." "Also gut!", elegant erhob er sich wieder und streckte Moon die rechte Hand hin, "Flöckchen und ich nehmen deine Herausforderung an!" "Yeah, cool!", breit grinsend schlug sie ein.

      Schon kurze Zeit später standen sie sich auf dem Trainigsplatz der Schule gegenüber. "Moon hat ja schon mal den Typvorteil auf ihrer Seite...", raunte Sun Tali zu, der sichtlich damit beschäftigt zu sein schien, seine verklemmte Jausenbox mit den Malasadas aufzukriegen. "Mhm... das mag schon sein, aber Valerio ist ja nicht irgendwer, der weiß schon was er tut...", antwortete Tali und fügte dann nachdenklich hinzu, "Sag mal, du hast nicht zufällig ein Taschenme-..." Der Rest des Satzes wurde vom Kampfbeginn verschluckt - "Ruby, Biss!", rief Moon, dicht gefolgt von Valerio, "Flöckchen - ausweichen und Eisenschweif!" Flöckchen wich elegant aus, verfehlte jedoch Flamiau und hinterließ eine beachtliche Mulde im Boden. "Wow. Das war schlecht.", meinte Sun trocken im Flüsterton. "Mhmmm", schallte es ebenso leise von Tali zurück, der immer noch seinen persönlichen Kampf gegen die Jausenbox führte.

      "Das wird einfach, Ruby! Glut!", startete Moon den nächsten Angriff, den Flöckchen jedoch noch rechzeitig mit Pulverschnee abwehren konnte. Das Ganze wiederholte sich mehrere Male und durch den aufsteigenden Wasserdampf bildete sich schließlich langsam ein dichtes Nebelfeld über dem Platz. "Wie langweilig, Flöckchen befindet sich nur noch in einer reinen Abwehrposition, ich hatte wirklich mehr erwartet", seufzte Sun gelangweilt und kniff angestrengt die Augen zusammen. Dank des Nebels war mittlerweile kaum noch etwas zu erkennen. Und offenbar hatte auch Flöckchen seine Probleme, sich im Nebel zurechtzufinden, denn es tapste unsicher hin und her. Natürlich blieb das von Moon nicht lange unbemerkt und innerlich feierte sie bereits den fast schon greifbaren Sieg. "Jetzt! Mach es fertig, Feuerzahn!", rief sie aufgeregt und mit einem lauten Fauchen sprang das Flamiau blitzschnell auf den Umriss von Flöckchen zu, das sich jedoch im allerletzen Moment wegduckte und Ruby über sich hinwegsegeln ließ. Es folgte ein ungläubiges Mauzen und ein lauter Platscher, der einem wesentlich verzweifelteren Miauen Platz machte. "Was zum...?", meinte Sun überrascht und bemerkte dann Valerios Grinsen. Als sich der Nebel durch den leichten Wind langsam wieder verzog, folgten mehrere fassungslose Blicke und Tali verschluckte sich fast an der Malasada. Die Mulde hatte sich im Verlaufe des Kampfes durch den Nebel unbemerkt immer weiter mit Wasser gefüllt und war so zur idealen Falle für Flamiau geworden. "Ruby!! Sieh zu, dass du da rauskommst!", rief Moon panisch, doch das Flamiau war viel zu sehr mit seinem Ekel vor Wasser beschäftigt. "Also gut, beenden wir es, Flöckchen!", schallte Valerios Stimme laut über den Kampflatz und das Glazium Z an seinem weißen Armband funkelte verräterisch in der Sonne, "Tobender Geofrost!"

      "Ich kann es einfach nicht fassen...", immer noch etwas schockiert gab Moon dem mittlerweile wieder aufgetauten Flamiau einen Pokériegel, "Wir hatten den Typvorteil auf unserer Seite, zudem schon so viel trainiert und du bist noch nicht einmal der Trainer von Flöckchen... und trotzdem hatten wir von Anfang an verloren...?" "Und genau das ist der Punkt!", erwiederte Valerio und strich Ruby sanft über den Kopf, "Ihr habt uns die ganze Zeit über unterschätzt, seid dadurch zu unvorsichtig geworden und damit letzen Endes genau in unsere Falle gelaufen. Auch wenn ein Gegner auf den ersten Blick schwächer erscheinen mag, so dürft ihr nie eure Deckung fallen lassen und müsst bis zum Schluss hochkonzentriert wie bei einem offiziellen Kampf handeln. Ihr seid ein gutes Team und ich bin mir sicher, dass ihr es eines Tages bis ganz nach oben schaffen werdet...", leicht verträumt blickte er in Richtung Süden-Osten, "... aber denkt immer an meinen Rat. Ein zu vorschnelles Handeln kann euch nämlich in große Gefahr bringen und das gilt es zu vermeiden." Sowohl das Mädchen als auch das Flamiau nickten eifrig und Volt erhob sich zufrieden, "Damit muss ich mich aber leider auch schon wieder verabschieden, ich muss noch ein paar alte Freunde vom Flughafen abholen und soweit ich mich erinnere, habt ihr jetzt dann Sportunterricht à la Kukui. Was stand nochmal im Stundenplan? Wrestlen mit Maschock?" Für einen kurzen Moment amüsierte sich der junge Mann über den entsetzen Blick der Kinder, dann fügte er mit einem Zwinkern und einem verabschiedenen Winken hinzu, "Ach, lasst euch nicht veräppeln! Viel Spaß, man sieht sich!"

      Valerio war gerade erst auf dem kleinen Privatflughafen angekommen, als die Maschine bereits im Landeanflung war. Gut zwanzig Minuten später bog auch schon das erste altbekannte Gesicht um die Ecke und grüßte ihm in altbekannter Manier aus der Ferne schelmisch zu, "Ah, das prominente Begrüßungskomitee ist also auch schon hier! Na, alles klar?" "Hey Blau! Alles bestens, aber wo hast du denn die and...", weiter kam Valerio nicht mehr, denn genau in diesem Moment wurde er von einer sehr lauten und hörbar zornigen Stimme übertont, ""BLAU EICH! Sag' mal, geht's eigentlich noch!?!" Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich ein schlankes braunhaariges Mädchen mit weißem Hut neben Blau auf und ließ mit einem geräuschvollen Krachen einen Koffer auf seinen rechten Fuß fallen. "Aauuu! Wofür war das denn jetzt bitte?", schallte es vorwurfsvoll von Blau zurück, der sich den schmerzenden Fuß rieb. "Ach, das hast du Hohlkopf schon wieder vergessen!? Du wolltest dir nur kurz was zu trinken holen und dann lässt du uns einfach wie zwei Deppen in der Halle mit dem ganzen Gepäck stehen!?" "Wow, es ist wirklich ganz wie in den alten Zeiten, aber dein Temperament habe ich schon immer am meisten an dir geliebt, Leaf", unterbrach Valerio den Streit grinsend. Das Mädchen zuckte sichtlich überrascht zusammen, drehte sich um, wurde tiefrot, strahlte dann über das gesamte Gesicht und fiel ihm in die Arme, "Volt!" Mit viel Geschick schaffte Valerio es schließlich, seinen rechten Arm aus der Kosturso-Umarmung zu befreien und dem letzten Mitglied der Dreiergruppe zuzuwinken, "Hey Rot!"

      Und zum Abschluss...

      ... ein Sonderbonbon für alle, die es bis hierher geschafft haben - der Post wurde dann doch etwas länger als gedacht ^^
    • Faye de la Clairière Noire
      Alter19 Jahre
      KlassePokémon-Rangerin
      Team#i-evoli# Plante (Level 5); #i-evoli# Glace (Level 5)
      ReisegruppeValerio (@Arrow), Mai (@Shirogarasu)
      Befindet sich...... auf einem Baum nahe Pyrius City
      Kommt von...... dem Hafen von Pyrius City
      Will nach...... ein noch nicht festgelegtes Ziel
      TageszielParty vermeiden
      LauneEtwas genervt und überfordert


      Kapitel 1: Arborescence

      Den Schulabschluss in der Tasche, gemeinsam mit den neuen Partner-Pokémon. Die meisten Leute hätten jetzt endlos Party gemacht und wahrscheinlich deswegen gab es im Sommer eine regelmäßige Fährverbindung von Larouge City in Célis nach Pyrius City in der Gemma-Region, die Faye gemeinsam mit einigen johlenden Klassenkameraden betreten hatte. Zum Glück herrschte auf der Fähre Nachtruhe, denn die beiden jungen Evoli waren sowieso schon sehr, sehr aufgeregt. Langsam bereute sie diese Reiseentscheidung.
      Kaum in Pyrius City angekommen, waren so ziemlich alle Jugendlichen johlend von der Fähre gestürmt und die beiden Evoli auf Fayes Arm waren regelrecht verängstigt gewesen. Leider war Pyrius City nicht nur groß, sondern es waren auch viele Menschen da. Eine neue Situation für Faye, die in einem kleinen Walddorf aufgewachsen war. Das bedeutete, dass sie zuerst einmal nach einem ruhigen Ort suchte. Wobei sie direkt einmal auf die Partymeile geraten war. Dann war die ängstliche Plante auch noch ausgerissen, denn als Pokémon-Rangerin besaß Fräulein de la Clairière Noire natürlich keinerlei Pokébälle und musste die beiden direkt auf dem Arm herumschleppen. Nachdem sie also mehrfach fast von irgendwelchen Trauben partymachender Teenager oder Studenten oder wem auch immer umgerannt worden war, gelang ihr endlich die "Flucht" in ein augenscheinlich ruhigeres Viertel. Augenscheinlich... Faye schluckte. Sowas gab es also wirklich. Rotlichtviertel... Also, sie wollte da so schnell sicherlich nicht mehr hin! Das war doch ein viel zu großer Kulturschock für sie.
      Weiter ging es also. Mittlerweile war es Abend und die ersten Leute betrunken am Hafen. Fayes Evolis, die eigentlich hätten schlafen wollen, quengelten und sie selbst fühlte sich verloren, kam aber natürlich nicht auf die Idee, irgendwen von den zahlreichen Feiernden anzusprechen, denn dafür war die junge Rangerin einfach zu schüchtern. Es schien sie auch niemand zu bemerken. Faye blickte an sich herab. Ihre braune Reisekleidung gefiel ihr selber nicht wirklich. Wenigstens konnte die schmutzig werden. Hatte sie gedacht, denn sie fühlte sich nicht wirklich wohl darin. Vielleicht gab es hier ja auch irgendwo welche von diesen berüchtigten Färbebuden, die einem Kleidung in jeder erdenklichen Farbe zaubern konnten? Wenn man welche dabei hatte natürlich. Faye beschloss, am nächsten Tag eine davon in ihrer Rangeruniform zu besuchen, schaden würde das ja wohl niemandem.

      Irgendwann nach stundenlangem Umhergerenne fand sie doch noch den Weg aus der Stadt. Sie atmete die Naturluft ein. Puh, viel besser! Plante maunzte auf ihrem Arm, anscheinend wollten die beiden endlich runter, nachdem sie sie stundenlang umhergetragen hatte. Evolis mochten das eigentlich nicht wirklich gerne, das wusste Faye noch aus der Schule. "Ist ja gut", sagte sie leise. "Entschuldigt bitte. Aber ihr wärt mir sonst noch verloren gegangen und das kann ich doch nicht zulassen, oder?" Plante schnurrte und schmiegte sich an Fayes Wange, nachdem sie ihr auf die Schulter geklettert war. Glace dagegen sprang von Fayes Arm, setzte sich ins Gras und begann sich zu putzen. Faye konnte ihre Gedanken förmlich hören. 'Unerhört das Ganze! Du ruinierst mein Fell.' Sie seufzte. "Es tut mir ja leid, Glace." Das Evoli drehte sich immer noch nicht um. Faye schnaubte. "Schön. Aber du hättest es auch nicht besser gekonnt. Und ich gehe jetzt schlafen."
      Ermangels großer Begeisterung, nochmals in die Partystadt zu gehen und Angst vor vorbeikommenden Betrunkenen, beschloss Faye, ihr Lager auf einem Baum aufzuschlagen. Vielleicht keine gute Idee, aber besser als auf dem Boden zu schlafen. Der erstbeste Baum wurde also erklettert und auf dem erstbesten Ast rollte Faye ihren Schlafsack aus. Ob sie eine Matratze vermisste? Als Kind hatte sie oft so auf Bäumen geschlafen, das hatte sie sogar in den letzten Jahren noch gemacht. Vielleicht war das einfach der Effekt, wenn man aus einem Walddorf kam, das vom Großen Feepokémon, welches so mächtig war, das es nicht mal einen wissenschaftlichen Namen hatte, erschaffen wurde und wo sogar die Großväter so drauf waren. Ein Dorf tief in den Bergen inmitten hoher Bäume. Mit Baumhäusern statt Häusern...
      Beinahe wäre Faye eingenickt. Fatal, denn so hätte sie ja einfach vom Baum fallen können. Aber zum Glück hatte sie es gemerkt und konnte sich nun mit ihrem Gürtel am Ast festschnallen. So. Die Nachtvorbereitungen waren getroffen.
      Plante und Glace hatten sich zu Faye in den Schlafsack gelümmelt und schliefen schon. Und was, wenn sie vom Ast fiel? Dann würde sie zwar nicht runterfallen, aber die beiden eben schon...

      Wenig später trugen Plante und Glace Geschirre und waren sicherheitshalber an Fayes Gürtel festgeschnallt, der ihren Schlafsack am Ast festhielt. Mit Faye drin. Und die war eingeschlafen.

      Display Spoiler
      Passt das so? :$

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    • Valerio Aether

      Alter: 21Steckbrief
      Team: /Klasse: Trainer
      Begleiter: Leaf, #i-marshadow# YasakiStandort: Alola
      (Spätere) Gruppe:
      @Shirogarasu (Mai)
      @Majikku (Faye)


      Prolog 2/4: Im Zeichen des Sterns


      "Haaaaach... es ist einfach herrlich hier... Die Sonne, das Meer, der Strand, die Ruhe... ich glaube, so schnell bekommt mich hier keiner mehr weg.", meinte Leaf zufrieden und drückte sanft Valerios linke Hand. Sie hatten es sich zusammen mit dem Rest der Truppe - professionell ausgerüstet mit mehreren Liegen, Schirmen, einem Grill und einer Kühlbox - an einem etwas versteckten Strand auf Mele-Mele, an dem sich nur wenige Einheimische und noch weniger Touristen tummelten, bequem gemacht und genossen nun die angenehm warmen Sonnenstrahlen. "Ich frage mich nur, was aus Rot und Blau geworden ist?" "Du kennst die beiden doch...", antwortete Valerio grinsend, rückte sich die grün verspiegelte Sonnenbrille zurecht und fügte dann schelmisch hinzu, "Es beginnt mit einem kleinen Wettkampf und artet dann immer in einen groß angelegten Wettbewerb aus... Vermutlich sind sie mittlerweile schon irgendwo auf Akala angespült worden." "Naja, Rots Turtok ist ja mit von der Partie, also brauchen wir uns wenigstens keine Sorgen zu machen, selbst wenn sie um die ganze Insel schwimmen sollten", führte Leaf lachend den Gedanken weiter, "Ich beklage mich jedenfalls nicht, es ist schön, zwischendurch auch mal ein wenig Zeit nur zu zweit verbringen zu können" "Naja, zu zweit...", vorsichtig hob Volt den Kopf und warf einen zweifelnden Blick auf die rundum gemächlich in der Sonne ruhenden Pokémon, "Zu fünundzwanzigst trifft es wohl eher" "Sechsundzwanzig", hallte es plötzlich fröhlich durch seinen Kopf und Valerios Blick wanderte zu dem Schatten einer nahegelegenen Palme - oder einem Alola-Kokowei, so sicher konnte man sich da nie sein - wo sich eine kleine Gestalt wie aus dem Nichts manifestiert hatte. "Oh hey, Yasaki!", begrüßte Volt das Marshadow herzlich und setzte dann grinsend nach, "Tauchst du auch mal wieder auf?" "Hey, komm doch her, die Sonne ist herrlich", langsam richtete Leaf sich auf und winkte Yasaki einladend zu, "Nimm dir eine Beere und setz dich zu uns!" Gemächlich versank das Pokémon im Schatten der Palme und tauchte dann im gleichen Tempo im Schatten des nahegelegenen Schirms direkt neben der Kühlbox mit einer Sinelbeere in den Händen wieder auf, "Dankeschön..." Entspannt ließ Volt den Kopf sinken, schloss die Augen und genoss das angenehme Rauschen der Wellen. Es war alles so perfekt friedlich und er war froh, dass er eine gewisse weiße Insel in der Ferne nicht sehen konnte, auch wenn sich dort mittlerweile so einiges geändert hatte. "Sag mal... Wie ist es eigentlich dazu gekommen?", vorsichtig schob Leaf den wasserdichten Pokétch an seinem linken Handgelenk ein wenig zurück und legte einen schwarzen achtzackigen Stern frei. "Hm...", murmelte Valerio nachdenklich. Die Geschichte dahinter war etwas kompliziert und er wollte nicht, dass seine Freundin sich unnötig Sorgen machte. "Ach komm schon, ich dachte, wir haben keine Geheimnisse voreinander...", meinte das Mädchen gespielt beleidigt und drehte sich demonstrativ weg. Leicht seufzend richtete Volt sich nun ebenfalls auf und stupste sie versöhnlich an, "Du hast ja recht. Versprich mir nur, dass du dir nicht deinen hübschen Kopf darüber zerbrechen wirst, denn das Ganze ist wesentlich harmloser, als es vielleicht auf Anhieb klingt." Sie nickte leicht verwundert und Volt begann zu erzählen, "Also, das war so..."

      [Rückblende]
      "... und auch hier könnt ihr wieder ein hervorragendes Beispiel für die Kunstfertigkeit der alten Kulturen Alolas bewundern. Beachtet vor allem diese beiden Symbole hier drüben ...", voller Begeisterung führte Valerio die Schülergruppe zur nächsten mit Felsmalereien versehenen Wand innerhalb des Tenkarat-Hügels. "Oh Mann, ich dachte wirklich, wir würden hier nach Fossilien suchen oder sonst irgendetwas Spannendes machen, aber jetzt wird es scheinbar doch wieder nur ein stundenlanger Geschichtsvortrag", seufzte Sun und kickte gelangweilt einen nahegelegenen Stein weg. "Na, wenn du dich so gut auskennst, kannst du mir sicherlich sagen, wofür die beiden Symbole stehen.", meinte Valerio und zog Sun das Visier seiner Kappe ins Gesicht. "Natürlich...", leicht verärgert richtete der Junge die Kappe wieder zurecht, er mochte es gar nicht, wenn jemand das tat, "Die Symbole stellen Sonne und Mond dar, von daher kann es sich nur um die beiden legendären Pokémon Solgaleo und Lunala handeln." "Ausgezeichnet!", antwortete Valerio erfreut, "Doch wusstest du auch, dass in der Legende noch ein drittes Pokémon erwähnt wird? Es macht sich die Eigenschaften von Licht zunutze und soll so sogar die beiden anderen übertreffen können. Was uns auch schon zum heutigen Lehrstoff bringt..." Verwundert brach er mitten im Satz ab, "Was zum...? Hey, was machen Sie da?" Wie vom Voltula gestochen sprintete er alarmiert nach vorne und satzte über den nächstgelegenen Felsen hinweg, "Niemand darf ohne die Erlaubnis des Inselkönigs so nahe an den Schrein herantreten!" "Oh, keine Sorge! Ich bin bereits fertig hier...", es folgte ein hämisches Lachen und die weiße Gestalt drehte sich um. Auf der Vorderseite ihres Mantels prangte ein großes graues A mit blauen Intarsien und auch wenn der Rest des Gesichts im Schatten seiner Kapuze lag, so konnte Volt doch das spöttische Grinsen des Mannes erkennen, "Aaaah... Aether... und wie ich sehe, ist der andere auch da, das löst zwei Probleme auf einmal... sehr gut, das wird sicher ein Spaß! Ich muss mich leider schon verabschieden, aber ich denke, es gibt da jemanden, der sehr wütend über meine kleine Ruhestörung sein wird..." "Was hast du getan?", mit Entsetzen betrachtete Volt den zerbrochenen Schrein, in dessen Mitte eine seltsame Aparatur steckte und trat sie ohne lange zu zögern weg. "Zu spät... Na dann, man sieht sich... wobei, vermutlich eher nicht...", mit diesen Worten verschwand die Gestalt in einem dichten Dunkelnebel und ließ Volt hustend zurück.

      "Alles in Ordnung?", fragte der mittlerweile ebenfalls eingetroffene Prof. Kukui leicht besorgt. "Ja, alles gut, aber wir müssen die Kinder sofort von hier wegbringen! Ich weiß nicht, was der Typ gemacht hat, aber seine letzten Worte klangen so, als könnte es hier gleich ziemlich ungemütlich werden.", antwortete Volt mit krächzender Stimme. "Alles klar, hört mir bitte jetzt alle gut zu!", ohne lange Vorreden wandte Kukui sich an die Schüler, "Nehmt umgehend und ohne Umwege exakt den gleichen Weg wieder zurück und informiert die Direktorin über die Vorkommnisse hier. Wir müssen bleiben, um die Lage unter Beobachtung zu halten, aber meine beiden Freunde hier werden euch begleiten." Mit diesen Worten entließ er Magnezone und Vulnona aus ihren Bällen. Währenddessen hatte Volt einen mit einem leuchtenden Symbol verzierten Pokéball aus seinem Rucksack gezogen und warf ihn hoch in die Luft. Es dauerte nicht lange und ein Lucario erschien. "Du hast gerufen?", hallte es sanft in Volts Gedanken wieder, "Ah... ich spüre es... Es geht wohl um diese seltsame Aura, oder?" "Ja, exakt. Danke, dass du gekommen bist, Romeo.", antwortete Volt auf gleichem Wege und wandte sich dann dem Rest der Gruppe zu, "Also dann, worauf wartet ihr noch, los geht's!"

      "Nein, wir möchten auch helfen!", entschlossen stellte Lilly sich ihrem Bruder in den Weg. "Auf gar keinen Fall!", mit ernster Miene packte Volt sie an den Schultern und drehte sie sanft wieder um, "Es ist unsere Aufgabe, Alola zu beschützen, und zudem meine Aufgabe als großer Bruder meine kleine Schwester keiner unnötigen Gefahr auszusetzen. Wenn ihr uns unbedingt helfen möchtet, dann sorgt bitte dafür, dass niemand in die Nähe des Kraters kommt, ok?" "Hm... wenn du meinst...", etwas zerknirscht sah das Mädchen nach unten. "Danke, ich wusste, dass ich auf dich zählen kann", antwortete Valerio mit einem zufriedenen Lächeln und wandte sich dann an Kukui, der mittlerweile auch noch sein Wolwerock zu sich gerufen hatte zu, "Ich hoffe, ihr seid bereit, denn so wie es aussieht, könnten wir hier gleich Besuch bekommen."

      Der anfänglich kleine Riss im Boden dehnte sich immer weiter aus und ein dicker schwarzer Nebel quoll hervor. Am Boden hatten sich dunkle Kristalle wie eine Art Schwefel gebildet und schillerten nun unheilvoll in der Sonne. Ohne noch lange abzuwarten, hob Volt den Arm mit dem Megaring und helles Licht umhüllte Lucario, das sofort seine Mega-Form annahm. "Alles in Ordnung?", besorgt stupste Maho die ziemlich blass gewordene Lilly an, die vom Höhleneingang aus noch einmal zurückgeblickt hatte. Langsam nickte das blonde Mädchen, "Ja... aber warum die Mega-Entwicklung? Das ist doch normalerweise so etwas wie ein letztes Ass im Ärmel..." "Ach, keine Sorge! Die kriegen das schon hin!", meinte Maho fröhlich und stupste Lilly aufmunternd an, "Wir haben unsere Aufgabe und sie haben ihre, da wird sicher nichts schiefgehen!"

      Kurz nachdem die Kinder schließlich verschwunden waren, erschütterte ein leichtes Beben den Krater. Für einen Moment wurde es unheimlich still und man konnte schon fast den eigenen Herzschlag hören. Es baute sich eine unangenehme Spannung auf und dann erschütterte plötzlich ein lautes Brüllen die Umgebung. Eine riesige kristallene Hand schoss aus der Tiefe und klammerte sich am Rand der Spalte fest.



      Mächtige Attackensalven erfüllten die Luft mit einem Knistern und überall in der Umgebung steckten abgewehrte schwarze Kristalle, die nun unheilvoll das Licht der Sonne brachen. Auch wenn die Gestalt im Nebel unvollständig schien und nur die Augen und Hände sich wirklich stofflich manifestiert hatten, so war sie doch unfassbar stark. "Schön langsam wundert mich gar nichts mehr...", meinte Volt keuchend, als sie abermals einer Welle aus schwarzen Kristallen ausweichen mussten, "Seltsamerweise wirkt es für mich fast so, als wolle es unter der Erde bleiben und sei wütend darüber, dass man es aufgeweckt hat..." Es folgte ein erneuter lauter Schrei und der dunkle Wirbel wurde für einen kurzen Moment kleiner, nur um sich dann zur doppelten Größe auszudehnen und sie alle einzuschließen. Mit einem Mal leuchtete der Blaugemmensplitter an Volts Brust hell auf und die Luft begann sich zu verändern. Das Atmen fiel ihm langsam immer schwerer und da war dieses seltsame Gefühl, das ihm so vertraut vorkam... "Verdammt, wir müssen hier sofort raus!", rief er entsetzt, "Dieser Nebel fühlt sich an wie die Ultradimension, wenn wir nicht aufpassen, zieht er uns vielleicht noch hinein!" Mit einem beherzten Satz nach hinten konnten sie der Attacke im allerletzten Moment entkommen. Der Nebel wurde wieder kleiner und die in der Luft knisternde Energie schien ebenfalls abzunehmen. "Wird es müde?", meinte Kukui nachdenklich und sah fragend zu Volt hinüber. "Anscheinend... aus irgendeinem Grund scheint es der Kampf zu beruhigen... Vielleicht... Wenn wir es mit einer Z-Attacke treffen könnten, wäre es denkbar, dass es sich wieder zurückzieht. Aber das ist nur eine vage Theorie." Gesagt, getan. Ein Petrium Z und ein Phantomium Z leuchteten hell auf und zwei mächtige Attacken trafen die schwarze Gestalt mit voller Wucht. Für einen kurzen Moment verharrte sie noch einmal still in der Luft, dann begann der Nebel plötzlich, sich langsam wieder zurückzuziehen und der Spalt schloss sich.

      "Puh... geschafft...!", meinte Volt etwas außer Atem und grinste Kukui siegesicher an, "Aber ein guter Kampf war es allemal!" Zufrieden ging er einige Schritte nach vorne und hob einen Teil des zerbrochenen Schreins auf, "Ich hoffe, den können wir irgendwie erse- ..." Plötzlich krachte es und er hörte noch ein entsetztes "Pass auf!", doch es war bereits zu spät. Aus den Augenwinkeln sah Volt noch, wie etwas Klauenartiges auf ihn zuschoss und konnte im letzten Moment die Hände abwehrend hochreißen, bevor ihn der Schlag einige Meter nach hinten warf und unsanft auf dem Geröll landen ließ. Ächzend hob er die linke Hand, die wie Feuer brannte. Mit verschwommenen Blick erkannte er gerade noch einige dunkle Kristallsplitter, die sich in seine Haut gebohrt hatten und nun langsam darin zu verschwinden schienen. Bevor er aber auch nur in irgendeiner Weise darauf reagieren konnte, durchzuckte eine Welle unfassbarer Schmerzen seinen Körper und er verlor das Bewusstsein.

      "Bitte wach auf...", ein immer lauter werdendes Schluchzen drang an seine Ohren und langsam kam Volt wieder zu Bewusstsein. Sein Kopf schmerzte höllisch und er fühlte sich wie nach einer von Kukuis berühmt-berüchtigten Partytouren quer durch die Strandbars der Insel. "Heh... warum weinst du denn, ist doch alles gut...", meinte er mit einem leicht gequälten Lächeln, setzte sich auf und nahm seine kleine Schwester in die Arme, "So schnell bringt mich schon nichts um, keine Sorge..." Erst jetzt realisierte er, dass er in der Krankenstation der Schule lag - offenbar war er doch etwas länger ohnmächtig gewesen, als er zunächst angenommen hatte. Während er Lilly mit der rechten Hand weiter festhielt, hob er die linke, um sie genauer begutachten zu können. Der Schmerz pochte zwar immer noch in ihr, aber ansonsten schien sie vollkommen in Ordnung zu sein. Die Splitter waren auch verschwunden, vermutlich hatte die Ärztin sie in der Zwischenzeit herausgezogen. Zufrieden streckte er die Hand ein wenig, als ihm etwas ins Auge fiel, das ihn trotz der Mittagshitze erschaudern ließ. Ein kleiner schwarzer Stern zierte plötzlich die Innenseite seines linken Handgelenks.
      [/Rückblende]

      "... joah, das war auch schon die ganze Geschichte dahinter. Wir haben danach einige Tests durchgeführt, aber es ließen sich keine Anomalien feststellen, das Ganze ist im Endeffekt also nur eine harmlose Hautzeichnung bzw. so etwas wie eine Art Brandnarbe.", endete Volt seine Erzählung. "Also so harmlos, wie du das Ganze gerade darstellst, war das wohl nun wirklich nicht", meinte Leaf und eine leichte Sorge spiegelte sich in ihren Augen wieder, "Du hättest dich dabei ernsthaft verletzen können. Oder Schlimmeres..." "Alles gut, so schnell lasse ich mich schon nicht unterkriegen", antwortete Volt ernst, legte aufmunternd den Arm um sie und fügte in einem leicht ironischen Ton hinzu, "Als ob ich euch alle einfach so alleine lassen könnte, das würde sicher in einem Chaos enden..." "Wie fies, ich mache mir hier Sorgen um dich und du veräppelst mich nur...", mit gespieltem Zorn boxte sie ihm leicht in die Seite und streckte ihm die Zunge raus, "Aber sag mal, erinnert dich der Stern nicht auch irgendwie an die Symbole aus Almia und Alola?" "Ja, das dachte ich anfangs auch, aber ich habe den Stern nirgends gefunden, nicht einmal in den ganz alten Aufzeichnungen", antwortete er in einem besänftigenden Ton, "Es ist und bleibt wohl einfach ein hübsch geformter kleiner Denkzettel." Mit einer eleganten Bewegung erhob er sich und streckte Leaf dann seine Hand mit einem freundlichen Zwinkern hin, um ihr aufzuhelfen, "Aber genug der düsteren Gedanken! Ich denke, wir sollten langsam mal den Grill anwerfen, wenn mich nicht alles täuscht, sehe ich da vorne unsere beiden wahnsinnigen Athleten."



      Und zum Abschluss...

      ... ein AP-Top für alle, die es auch hier bis zum Ende geschafft haben. ^^ Keine Sorge, die Gemma-Posts werden kürzer ;)
    • Dareios XX+III
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Pyrius City
      Reiseteam: @Zazou Lara Fleming, @Boo92 Zayn, @ProtosHikanios Luna


      Dareios’ Vorschlag wurde von der Gruppe offensichtlich bereitherzig angenommen, gemessen an der Blitzesschnelle, in der sich Zayn nach der kurzen Reise zum Pyrius Beach Hotel begab, nachdem er von einer Freundin nur Bestes über die Bleibe gehört hatte. Auch Luna und Lara freundeten sich mit den spontanen Ideen schnell an, woraufhin sich alle vier an der Rezeption ein Zimmer für die Nacht wählten. Dareios ließ den anderen den Vortritt, in der Hoffnung, kostensparend ein Zimmer teilen zu dürfen, war die Bereisung einer ganzen Region erfahrungsgemäß kostspielig, doch diese leise Hoffnung wurde so skrupellos zerdrückt, wie es nur überhaupt möglich war: Zayn wählte eines der wenigen Luxuszimmer des größtenteils für sparsame Touristen ausgelegten Hotels, mit Whirlpool und allem möglichen Schnickschnack, während Lara ebenfalls die absolute Privatssphäre bevorzugte. Nicht, dass Dareios das wunderte, aber er rätselte dennoch, ob ein Whirlpool für eine kurze Übernachtung wirklich notwendig war, stellte sich dann jedoch mit dem Gedanken „Wenn man es kann, kann man es halt.“ zufrieden und zog sich nach der Abstimmung, sich in zwanzig Minuten wiederzutreffen, auf sein eigenes bescheidenes Zimmerchen zurück: Ein Bett, ein Schrank, ein kleines Bad – das gleiche Modell, das auch Lara gewählt hatte, um nicht gleich alles Geld am Anfang der Reise zu verprassen. Oder zumindest nahm Dareios an, dass das der Anfang war.
      Der Olivianer ließ sich nicht sonderlich viel Zeit und kehrte nach einem kurzen Outfitwechsel, bei dem er den grauen Pullover gegen ein ebenso mausgraues Tanktop austauschte, wieder in die schlichte Lobby zurück. Nach kurzer Verspätung traf dort auch mit Zayn das letzte Mitglied der Reisegruppe ein, den seine Investierung offensichtlich zutiefst beeindruckte, und erkundigte sich, wie es in den Zimmern seiner Begleiter aussah, woraufhin Lara akkurat für Dareios über die Mediokrität von deren Apartments mitsprach.

      »Na dann lasst uns mal ein Restaurant aussuchen, am besten eines mit leckeren Meeresfrüchten!«, fuhr sie daraufhin fort, als der Johtone gerade wieder die Zukunft des Abends anzusprechen gedachte. »Ich denke, wenn wir schon mal sind, ist das eine gute Opportunity, mal nicht in die weiß beschmierte Visage von Mimon Pantimon zu blicken, Burger in einem Mr. Mime's können wir immer noch wann anders essen! Oy, jetzt müssen wir nur noch ein gutes finden, am besten eines direkt am Strand, und sei es ein kleines Tavernchen!«
      Tja. Was für eine Entscheidung! Hätte Dareios in der Vergangenheit nicht als Touristenführer sein täglich Brot verdient, wäre er nun wohl in ein ratloses Schweigen gehüllt worden, wusste dank dieser Tatsache jedoch genau die richtige Antwort, die Lara einfach gefallen musste: »Wie wäre es denn mit portugiesisch? Ich habe einen gerade um die Straßenecke gesehen, als wir hergekommen sind!«
      In Gedanken an die fisch- und meeresfrüchtereiche Küche des südeuropäischen Lands lief dem Trainer beinahe das Wasser im Munde zusammen, wenn er nicht eben einiges davon auf seinem Zimmer zu sich genommen hätte. Nur zu gern wäre er gleich davongelaufen, um den Abend zu starten, aber zum Essen auszugehen gehörten auch Manieren. Und auf seine Begleitung zu warten war leider eine davon.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Linas "Durin" Begiko

      17-jähriger Pokéathlet aus Dukatia City (Johto)

      Zurzeit in: Pyrius City

      Ziel: Gute Frage

      In Erinnerung an die Gruppe:

      • Sanchez619 Hikari Watanabe
      • Firefrog Florian
      • Shirogarasu Mai
      Bald Anhängsel für:

      Zigzachs
      (♂)

      Daugin

      Mitnahme

      Heuler
      Tackle
      Kopfnuss
      Sandwirbel

      Hoppspross
      (♀)

      Sklesti

      Chlorophyll

      Synthese
      Rutenschlag
      Feenbrise
      Stachelspore

      Quapsel
      (♂)

      Taskym

      Feuchtigkeit

      Nassmacher
      Aquaknarre
      Hypnose
      Blubber



      Linas 7: Zerstreuung und Ziellosigkeit

      Gedankenverloren und erschöpft stand Linas an einem ruhigen Fleck Strand und starrte auf das rhytmische Schwappen der Wellen. Nachdem Florian sie wegen eines Auftrags verlassen musste, hatte sich die Gruppe aufgelöst. Linas war zwar enttäuscht, aber wirklich übel nehmen konnte er es keinem. Florian hatte als Ranger wohl kaum eine Wahl, Mai war nicht viel mehr als eine flüchtige Bekanntschaft für ihn. Und Hikari…

      Er seufzte. Sie hatte sich seit dem Trainingskampf seltsam verhalten. Irgendwie distanzierter als sonst. Im Nachhinein betrachtet war sein Verhalten während des Kampfes wohl falsch gewesen. Hatte Florian Recht gehabt? Hatte er sich zu sehr hineingesteigert? Er ließ die letzten Stunden Revue passieren, oder zumindest das, was er durch die Trance, in der er sich seit dem Abschied von Florian befand, wahrgenommen hatte.

      Er dachte daran, wie er den Ranger auf einem Lapras reitend am Horizont verschwinden sah, daraufhin niedergeschlagen zurück zum Hotel trottete und schnell einschlief. Doch der Traum, den er hatte, war alles andere als angenehm. Er strampelte sich gefühlte Stunden lang ab, sich aus den Fängen einer riesigen Version seiner Mutter, die ihn zu erdrücken drohte, zu befreien, nur um dann in die Tiefe zu stürzen und im Meer zu landen, wo sich eine vertraute Silhouette mit einem schaurigen, freudigen Grinsen in eine riesige Welle stürzte, die kurz darauf auch über ihn hinwegbrach, sodass er aufwachte und sich schweißgebadet am Boden neben seinem Bett befand.

      Hastig blickte er sich nach der Uhr um, erkannte, dass es drei Uhr morgens war und schickte in seiner Aufgelöstheit eine Nachricht an Florian. Dann lief nervös kreise im Zimmer. Er wartete auf etwas. Auf was genau er wartete, wusste er nicht, aber er wartete ungeduldig, wartete auf eine Nachricht, ein Zeichen, auf irgendetwas. Aber es kam nichts an. Warum auch? Es war so früh morgens, dass er keine Reaktion hätte erwarten können. Er ließ sich aufs Bett fallen, vergrub seinen Kopf im Kissen und schrie, schrie die Gedanken hinfort, bis nur noch Leere da war und alles um ihn herum verschwand.

      Stunden später erwachte er wieder. Man konnte nicht sagen, dass er gut geschlafen hatte, aber zumindest besser als bei seinem ersten Versuch. Es war später Morgen, wie er feststellte, und Florian hatte geantwortet. Diesem ging es gut, doch er schien ein wenig um Linas besorgt zu sein, dessen nächtliche Nachricht sicher nicht den stabilsten Eindruck hinterlassen hatte. Hastig schrieb er zurück, dass der Ranger sich nicht solche Sorgen um ihn machen müsse und es ihm gut ginge. Wirklich selbst davon überzeugt war er nicht, aber es schien zu reichen. Durch die Nachricht von neuem Mut erfüllt, packte er seine Sachen zusammen, was ohnehin relativ schnell ging, da er generell nicht besonders viel im Zimmer herumliegen hatte und das meiste sowieso mit sich herumschleppte. Er hoffte, dass Hikari nicht zu lange auf ihn gewartet hätte.

      Noch nie war Linas so enttäuscht, dass eine seiner Hoffnungen erfüllt wurde. Hikari hatte nicht lange gewartet, sie hatte gar nicht gewartet. Als er an den Rezeptionisten nach ihr fragte, schien dieser ungewohnt ernst. Nichts als eine knappe Botschaft, dass Hikari bereits früh morgens die Stadt per Schiff verlassen hatte, hatte er ihm zu überbringen. Linas überhörte die Hälfte von dem, was ihm mitgeteilt wurde und ließ wortlos den und enttäuscht den Schlüssel in die Hand des Rezeptionisten fallen, machte kehrt und ließ das Hotel hinter sich. Er rannte, wie schon an seinem ersten Tag in Gemma an den Hafen, nur diesmal aus Verzweiflung statt aus Übereifer. Doch sie war nirgends aufzufinden. Er konnte das nicht wahrhaben und rannte weiter, rannte um seinen Gedanken zu entkommen, rannte um es hinter sich zu lassen und doch hatte es nichts geholfen. Die anderen waren weg und alles, was übrig war, waren er und seine Gedanken. Das, und ein Grummeln. Er hatte seit gestern Nachmittag nichts gegessen.

      Kurzerhand griff er in seinen Beutel, zog einen seiner Wutkekse hervor und biss lustlos ab. Ein wenig schien ihn das Zerkrümeln des Kekses zu befriedigen und seine Kaugeräusche schienen nun im Einklang mit den Wellen zu tönen und er verlor sich kurz in den Geräuschen, bevor ihn ein Ziehen an seinem Socken halbwegs zurück in die Realität holte. „Achja, Daugi, stimmt. Es ist ja fies von mir, einfach so einen zu essen, wo ich doch weiß, wie sehr du sie magst.“, murmelte er vor sich hin, kramte im Beutel, zog die Packung heraus, ließ sich in den Sand fallen und reichte einen an das Pokémon an seiner Seite.
      Überraschend rabiat riss es ihm den Keks regelrecht aus der Hand. Immer noch geistig abwesend blickte er hinüber und erkannte, dass sein Zigzachs überraschend lila und wenig zottelig war. Mit einem kichernden „ch-ch-ch-ch“-Geräusch hatte sich das Pokémon, das Linas überraschend bekannt vorkam in sichere Distanz gebracht und futterte demonstrativ grinsend an dem Keks, der in seinem Greifer am Schweif sicher festgeklemmt war. Linas war zwar leicht von der Dreistigkeit des Pokémon überrascht, aber auch zu gleichgültig, um dieses zu verfolgen oder zu versuchen, es zu schnappen. „Ach, du bist es“, sprach er monoton aus, „Ich nehme an, dass du auch nur versuchst, etwas gegen deinen Hunger zu tun. Willst du noch welche?“ Er stellte die Packung neben sich ab und hielt dem Pokémon einen Keks hin, legte ihn jedoch mangels Reaktion des Wesens zurück in die Packung, sich in den Sand und starrte in Gedanken versunken den vorbeiziehenden Wolken hinterher.

      Das Pokémon schaute etwas verdutzt. Normalerweise jagte man ihm, Menschen wie Pokémon, eigentlich hinterher, wenn es bei seinen Futterbeschaffungsmaßnahmen entdeckt wurde. Es musste kichern, wenn es daran dachte. Bisher hatte es noch keiner geschafft, ihm auch nur ansatzweise gefährlich zu werden. Unter dem Sand konnte es sich unbemerkt an die unaufmerksamen Besucher heranschleichen und auch schnell wieder verschwinden, nachdem es zugeschlagen hatte. Es machte sich immer wieder gern einen Spaß daraus, die Besucher danach noch ein wenig zu foppen, bevor es sich wieder zurück in seinen Unterschlupf begab. Aber dieses Exemplar der Spezies Mensch schien einfach nicht daran interessiert.
      Er schenkte ihm überhaupt keine Aufmerksamkeit, keinen Reaktion, keinen Respekt für die Tatsache, dass es ihn überlistet hatte. Es war drauf und dran, nachdem es den Keks heruntergeschlungen hatte, sich auf den Grünhaarigen hinzurennen und ihm beherzt ins Bein zu kneifen, hielt aber auf halbem Wege inne. Was, wenn es eine Falle war? Wenn er nur so tat, um es zu einzufangen. Immerhin würde es wohl niemand wagen, es in seiner Genialität zu ignorieren. Nein, das konnte nicht sein, immerhin war das auch der Mensch, der sich mit diesem blöden Fellhaufen herumschlug, der nicht einmal sein Fressen dauerhaft verteidigen konnte. Er würde bestimmt nie auf so einen Plan kommen. Aber Vorsicht war trotzdem geboten. Vielleicht war ja jemand anderes noch am Zusehen und wartete nur darauf zuzuschlagen. Mit langsamen und leichten Schritten näherte es sich der liegenden Person und … *Grummeln* Sein Magen verlangte nach einer Planänderung: erst die Kekse, dann die Genugtuung. Vorsichtig tippelte es an die Packung heran und begann einen der Kekse leise und vorsichtig herauszunehmen.

      Linas hatte mittlerweile genug nachgedacht und wollte nur noch in Ruhe den Wolken hinterherblicken, doch etwas hinderte ihn daran. Von seiner Linken tönte jetzt mindestens schon eine halbe Minute eine Mischung aus Gefauche und Geraschle. Leicht genervt setzte er sich auf und konnte nicht anders als anzufangen, laut loszulachen. Das lilane Wesen hatte sich anscheinend beim Versuch, einen Keks aus der Packung zu nehmen, in dieser verfangen und versuchte nun verzweifelt, sich unter lautstarkem Gezische zu befreien. Linas half dem nicht gerade gut gelaunten Wesen, sich zu befreien, nahm die Packung an sich und hielt ihm erneut lächelnd einen Keks hin und wartete auf seine Reaktion.

      Wütend schaute es ihn an. Wie konnte dieser Mensch es wagen? Ihm erst diese gemeine Falle zu stellen und es dann so respektlos zu behandeln. Es wandte sich ab. Was dachte sich dieser, dieser … Mensch nur, ihm so zu begegnen. Dazu würde es sich niemals herablassen, sich einfach so … *Grummeln* Das Pokémon hielt inne. *Grummeln* Fauchend fluchte es auf sein Verdauungssystem, drehte sich um und riss wiederwillig und einen kurzen Blick mit dem Menschen austauschend den Keks an sich. Sein Instinkt sagte ihm, dass es jetzt fliehen sollte. Aber es schien, als ob es von diesem Menschen mehr bekommen könnte. Ja, natürlich konnte es mehr bekommen. Mehr Futter ohne Aufwand. Aber da war noch mehr. Es konnte sich nicht genau ausmalen, was es war, aber es hatte ein Gefühl, dass es lange nicht gespürt hatte. Es fühlte sich nach all der Zeit seltsam an. Seltsam, aber beruhigend. Still hockte es sich an die Seite des Menschen und verlor sich im Sonnenschein, in der beruhigenden Stimme des Menschen, der leise zu ihm Sprach, im Moment. So sehr, dass es nicht bemerkte, wie der Mensch ihm behutsam über die mit dünnen Härchen besetzten Kopf streichelte und ihm ein wohliges Geräusch entfuhr.

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    • Name: Luna
      Ort: Pyrius City, Hotel

      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      Im Hotel angekommen buchten sich ihre drei Reisebegleiter sofort jeweils ein Einzelzimmer und so blieb Luna ebenfalls nicht viel Wahl, selbst wenn sie diese gewollt hätte. Aber ganz unzufrieden war sie mit dem Gedanken nicht, buchte sich ebenfalls ein Einzelzimmer und setzte sich, dort angekommen, gemeinsam mit Dratini erst einmal aufs Bett und verschnaufte. Was für ein langer Tag! Aber er sollte noch nicht vorbei sein und viel Zeit hatte sie auf dem Zimmer auch nicht. Schnell wechselte sie die Kleidung: Da sie nicht vorhatte, mit auf eine Party zu gehen, zog sie sich, nachdem sie sich kurz gewaschen hatte, ein bequemes, schickes Kleid an, welches wohl auch angemessen war, in einem Restaurant essen zu gehen, so war schließlich der Plan. Danach dann wieder runter zu den Anderen, die sicher schon auf sie warteten, wenn sie das denn tun würden... Denn die 20 Minuten hatte Luna ein klein wenig überschritten, als sie nach knapp einer halben Stunde unten ankam. Aber hetzen wollte sie sich dann doch nicht. Immerhin ein kurzes "Entschuldigt die Verspätung" konnte sie erübrigen, als sie unten ankam. Sicher hatten die anderen schon eine Idee, wo sie hingehen wollten, im Endeffekt war es Luna auch egal, denn auch sie war nach dem langen Marsch erschöpft und hungrig. Hauptsache, die anderen würden sie nicht mit auf die Party zerren wollen, denn dafür würde sie keine Nerven mehr haben. Und so stellte sie sich zu den Anderen und sah sie ein wenig erwartungsvoll an, ob sie entweder vorgehen würden, oder sie vorher in die Pläne einweihen würden.
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