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Shion

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    • Lara Fleming (23)Location: Beach
      Determination: Nyom .3.Trainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 85
      Next Stop: ???Next Member: Sordes
      Travel Group:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna



      Lara XXXIV (#34)

      Es fiel Lara auf, dass Dareios die Kriminalitätsfrage etwas aus heiterem Himmel traf. Tatsächlich war der Sprung von Naturparadiesen und Spielhöllen zu "üblen Schlägertypen" nicht gerade klein, außer man lebte in Kanto oder Johto selbst, denn das Team Rocket besaß eine besondere Expertise darin, Pokémonschutzgebiete zu stören und seine üblen Machenschaften durch illegale Einnahmen zu finanzieren.
      Zumindest bis zu diesem Punkt wusste die junge Dame aus Orre über das Treiben der PokéYakuza bescheid, Genaueres würde ihr aber Dareios erklären:
      "Eigentlich ist Johto eine ziemlich sichere Region, was Kriminalität und so weiter betrifft. Aber ab und zu hat die Regierung wirklich Probleme mit dieser einen Mafiagruppe. Team Rocket. Du hast sicherlich schon einmal von ihnen gehört, ihr Boss Giovanni ist letztens in Alola aufgetaucht, wenn ich mich nicht täusche. Die sind echt hartnäckig, seit sie sich nach ihrer Auflösung in Kanto und dann auch Johto immer irgendwo wieder neu gruppieren."
      Giovanni. Da klingelte es doch in ihrem Kopf!
      "Giovanni? Das ist unser Eisverkäufer! Und das köstlichste Eis am Stiel war ich aber selbst, nachdem ich seinem Seejong mal auf die Flosse getreten bin. Das hat mich wirklich eiskalt erwischt und Undyne hat sogar sofort ein Foto davon geschossen ... müsste ich sogar zum Zeigen dabei haben, haha! Wenigstens war es heiß genug, dass sich die Erfrischung gelohnt hat. Die große Lara war schließlich auch heiß genug!", verlor sich Lara in einer weiteren Anekdote und zwinkerte ihm grinsend zu, wollte ihn aber nicht im Glauben lassen, sie hätte überhaupt nicht zugehört: "So eine wie Phoenix aus Orresand auferstandene Saubande kenne ich natürlich auch, da war unsere Polizei auch lange überfordert. Welp ..." Insgeheim ärgerte Lara sich, dass sie die beiden Kommentare nicht vertauscht hatte - so schwang die Trauer und ein tiefer Schmerz im letzten Absatz mit, den sie durch die vorangegangene Geschichte gut hätte übertünschen können, ihren Rubinblick etwas ausweichend zur Seite gedreht. Auch zum Frustschlürfen war kein Tropfen mehr im Glas.

      "Aber Orre klingt toll. Da würde ich wirklich gerne mal hin, wenn Gemma passé ist", hallte der Satz nach, mit dem Dareios seine Ausführung beendet hatte.
      Da konnte Lara unmöglich nicht einer Meinung mit ihm sein: "An Reisen wächst man, selbst, wenn man ausgewachsen oder ein kleines Kawaii-Girlie ist - deswegen würde ich gerne mal nach Johto, mir mal ein paar dieser Orte ansehen. Vor allem eine an-teake Stadt ist für mich etwas Neues. Geez, aber wahrscheinlich würde ich sooo viel falsch machen, wie ein Donphan im Porzellanladen, aber gibt es die in Johto nicht sowieso schon zuhauf?" Das Hoothoot-Mädchen bedeckte reaktionsschnell den Mund mit ihrer Hand, bevor sie sich zu einem herzhaften Gähner hinreißen ließ. Am Ende eines Tages war man eben häufig mit Müdigkeit statt mit Determination gefüllt.

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    • Info:» Dāriyūsch (Trainer) | 19 | //neukonfigurierend//
      Ort:» Pyrius City, Strandbar
      Pokémon:» #i-tyracroc# Parvēz | #i-elekid# Leyla | #i-yanma# Giv | #i-camaub# Eskandar
      Reisegruppe:» @Miao Lara Fleming, @ProtosHikanios Luna, @gohan92 Zayn


      Dareios XX+X

      Offenbar hatte Dareios‘ kleine Exposition über das chaotische Team Rocket mit ihrem Anführer Giovanni eine jähe Erinnerung in Lara ausgelöst, die sofort eine ihrer vielen Anekdoten loswurde: »Giovanni? Das ist unser Eisverkäufer! Und das köstlichste Eis am Stiel war ich aber selbst, nachdem ich seinem Seejong mal auf die Flosse getreten bin. Das hat mich wirklich eiskalt erwischt und Undyne hat sogar sofort ein Foto davon geschossen ... müsste ich sogar zum Zeigen dabei haben, haha! Wenigstens war es heiß genug, dass sich die Erfrischung gelohnt hat. Die große Lara war schließlich auch heiß genug!«
      Mit einem schelmischen Grinsen zwinkerte das Hoothootmädchen Dareios zu, der bei der Geschichte ebenfalls ein Lächeln verlor.
      »So eine wie Phoenix aus Orresand auferstandene Saubande kenne ich natürlich auch, da war unsere Polizei auch lange überfordert. Welp ...«
      Während er in seinem Hirn durchforstete, wen oder was Lara damit gemeint haben könnte, kaute Dareios nachdenklich auf seinem Strohhalm herum. Es war ein etwas ernüchterndes Ende für die witzige Story, aber Dareios wusste nun mal, dass man wenig an der Realität ändern konnte. Und von dem, was Lara bereits erzählt hatte, verzerrte sich sein Bild von Orre von einer menschenleeren Region voller Wüsten und Bergen zu einem Ort voller illegaler Machenschaften und verrückter Menschen. Er hatte also Glück, dass Lara danach schien, bei voller geistiger Gesundheit zu sein, abgesehen davon, dass sie kurzzeitig ihren Blick abwand.

      »An Reisen wächst man, selbst, wenn man ausgewachsen oder ein kleines Kawaii-Girlie ist – deswegen würde ich gerne mal nach Johto, mir mal ein paar dieser Orte ansehen. Vor allem eine an-teake Stadt ist für mich etwas Neues. Geez, aber wahrscheinlich würde ich sooo viel falsch machen, wie ein Donphan im Porzellanladen, aber gibt es die in Johto nicht sowieso schon zuhauf?«
      Dareios entfuhr ein leises Kichern, das kurzzeitig Parvez‘ Aufmerksamkeit erregte, bevor sich das plumpe Tyracroc wieder Ayumi zuwandte. Ja, die Sitten in Johto unterschieden sich tatsächlich in einigen markanten Punkten von dem alltäglichen Leben in Orre oder Einall.
      »Da könntest du recht haben«, stimmte Dareios grinsend zu. »Aber wenn ich dabei bin, kann dir nichts passieren. Und du wärst ja eine Ausländerin, da haben die Leute für Fehltritte ein besseres Verständnis.«
      Inzwischen hatte der Barkeeper die Getränke des gegenübersitzenden Pärchens gemischt, sodass er nun fragend in Richtung Dareios und Lara blickte. Der Olivianer blickte das Orre-Girl kurz an, das herzhaft gähnte, und schaute wieder zurück, dann fragte er sie: »Ich glaube, ich mache mich wieder in Richtung Hotel auf. Was sagst du?«
      Mit einem schrillen Pfiff rief Dareios Parvez zu sich, der grummelnd davon abließ, Ayumi zu imponieren, und griesgrämig stapfend zu seinem Besitzer zurückkehrte. Luna schien von ihrem Strandspaziergang noch nicht zurückgekehrt zu sein und Zayn trieb sonst was, vielleicht entspannte er gerade in dem Pool seiner teuren Suite. Bei den Gedanken an das weiches Bett in seinem eigenen Hotelraum blieb auch Dareios nichts anderes übrig, als still zu gähnen und sich zu strecken.
      »Morgen ist auch noch ein Tag«, sagte er zufrieden und ließ das Geld für den Cocktail auf der hölzernen Bar zurück. »Du willst morgen bestimmt den Arenaleiter herausfordern, oder? Da wäre ich gerne dabei, das würde ich mir gerne mal anschauen.«
      Noch immer unterhielt Dareios der Gedanke eines Minderjähriger mit dem selbsterklärten Titel eines Partykönigs. Vielleicht wagte auch er sich mal wieder an eine Herausforderung heran, es war schon lange her.




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      Lara XXXIV (#35)


      Trotz der zeitweise negativen Schwingungen, die Lara zeitweise während ihrer Orre-Geschichtsstunde einhüllten, hatte das Ganze Dareios' Laune nicht vermiesen können. Mal ein Lächeln, mal ein leises, dezentes Gekichere. Sein Tyracroc Parvez schien davon fast mehr überrascht zu sein als die junge brünette Frau selbst, doch es dauerte nicht allzu lange, bis er wieder den Scherzkeks für Ayumi gab. Das Sniebelchen, das schon immer zu einer gewissen Gefräßigkeit neigte, begann plötzlich, den roten Schuppenkamm des Krokodils mit ihrer dünnen rosa Zunge abzuraspeln. Miezekatze blieb eben Miezekatze, auch wenn sich jeder über die Jahre änderte - ein gewisser ehrlicher Kern des Selbst würde immer erhalten bleiben.
      Es reizte die Wüstenabenteurerin definitiv, Johto zu besuchen und auch ihre wohlbegründeten Sorgen konnte Dareios erst einmal lindern:
      "Da könntest du recht haben. Aber wenn ich dabei bin, kann dir nichts passieren. Und du wärst ja eine Ausländerin, da haben die Leute für Fehltritte ein besseres Verständnis."
      Der Barkeeper schenkte seine Aufmerksamkeit nun erneut den beiden, als er die geleerten Cocktailgläser sah und als Lara Dareios schmunzelnd zunickte, ohne groß weitere Worte zu verlieren, deutete er mit einer Geste auf potentiellen Nachschub hin.
      "Ich glaube, ich mache mich wieder in Richtung Hotel auf. Was sagst du? Morgen ist auch noch ein Tag. Du willst morgen bestimmt den Arenaleiter herausfordern, oder? Da wäre ich gerne dabei, das würde ich mir gerne mal anschauen", schlug der junge Mann aus Johto vor. Dareios pfiff sein Pokémon zu sich, Lara tat es ihm gleich. Die anderen beiden würden schon wieder zum Hotel finden, schließlich waren sie ja alle alt genug, um selbstständig auf sich aufzupassen, obwohl diese Fähigkeit dem wilden Orre-Girl desöfteren mal aberkannt wurde. Das Mädchen aus der Wüste sprang von ihrem Barhocker, zupfte ihren kurzen Rock noch einmal zurecht und zog ihr Pokémon in den Pokéball zurück, um nach der Bezahlung ebenfalls aufzubrechen.
      Dieser Nathan schien ja wirklich nicht ganz gewöhnlich zu sein, wie sie ihrem Begleiter vor dem Aufbruch zustimmte: "Oh ja! Ob der wohl mit einer Flasche Robby Bubble in der Hand feiert? Wahrscheinlich nicht mehr lange, wenn meine Boden-Pokémon ihm den Schock des Lebens einjagen, hyaaaa! Aber gut, ich bleibe auch nicht mehr so lange. Bis morgen ... ich hoffe, der Tag wird so schön wie heute!" Was Lara davon abhielt, zusammen mit Dareios zum Hotel zu laufen? Zum einen wollte sie unbedingt ihre Hände in das salzige Meer tauchen, aber selbst spät in der Nacht war es nicht selten, dass sie dann doch wieder vom Heißhunger gepackt wurde und sich so neben ein paar mit Reis gefüllten Weinblättern auch noch Octillerytentakel bestellte. Nicht ganz günstig, aber definitiv gut. Da selbst danach Luna noch nicht wieder von ihrem Spaziergang zurückgekehrt sein schien, schlenderte sie gemächlich allein durch die sternenklare Nacht zum Hotel und ließ sich von einer angenehm warmen Flut von Wassertropfen reinwaschen von den plagenden Gedanken an Team Crypto.

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    • Info:» Dāriyūsch (Trainer) | 19 | -
      Ort:» Xeneroville
      Pokémon:» #i-tyracroc# Parvēz | #i-elekid# Leyla | #i-yanma# Giv
      Reisegruppe:-


      Dareios' Erinnerungen I

      Xeneroville, ein paar Monate zuvor ...

      Nur wenige Touristen kamen in das entfernte Xeneroville, das durch diese Abgelegenheit wohl seinen Status als Perle der Hoenn-Region hatte behüten können. Die meisten Besucher waren Trainer, die hierherkamen, um dem extravaganten Arenaleiter Wassili den letzten Orden der Hoenn-Region abzuringen.
      Dareios beäugte gerade interessiert eine aufstrebende junge Trainerin, die entschlossen auf ihrem Seejong in Richtung Arena ritt, als ihm im glasklaren Wasser des leblosen Vulkans das Spiegelbild eines Wingull auffiel, das dem Olivianer krächzend entgegengeflattert kam. Etwas aufgeschreckt von dem plötzlichen Besuch fiel dieser beinahe von der Klippe aus bleichem Vulkangestein, wäre da nicht sein treues Tyracroc Parvez gewesen, das ihm am Ärmel festhielt und sorglos gackerte.
      Das Wingull schien nach seinem waghalsigen Anflug ebenso wie Dareios völlig außer Atem zu sein, als es auf dessen Unterarm landete und zunächst einen schrillen Schrei ausstieß, um Luft zu holen. Der Trainer setzte sich seinerseits mit pulsierendem Herzschlag auf den staubigen Boden, um den Briefumschlag entgegenzunehmen, den das Wingull fallengelassen hatte.
      »Nanu?«
      Sorgfältig begutachtete Dareios das Stück Papier, das sich schnell als vollkommen unbeschriftet erwies. Er hatte keine Post erwartet. Vielleicht eine weitere Beschwerde von seinem Chef, doch der hätte seine Anliegen auch persönlich überbringen können, bei all dem nichtvorhandenen Touristentrubel.
      Auch Parvez‘ Interesse war geweckt: Das Tyracroc schaute neugierig über Dareios‘ Schulter, um etwas von einem möglichen Brief zu erhaschen. Ohne Brieföffner stellte es sich jedoch als etwas schwer heraus, an den Brief zu kommen, weshalb Dareios schließlich den länglichen Umschlag zerfetzte und so Unterhaltung erster Klasse für das laut loskichernde Tyracroc bot.
      »Gemma-Line«, las er murmelnd den geschwungenen Schriftzug auf der geknickten Vorderseite des ersten Zettels vor, den er aus dem Umschlag gezogen hatte. »Sieht nach einer Karte für eine Fähre aus, wenn du mich fragst.«
      Parvez‘ gelbe Augen starrten begierig leuchtend auf das Papier. Dareios überflog es nur, sobald sich sein Verdacht bestätigt hatte, und widmete sich stattdessen dem anderen Brief, dem ihm der offenbar anonyme Sender geschickt hatte. Die Schrift war an einigen Stellen verschmiert, aber dennoch sehr hübsch anzusehen und mit einer beachtlichen Eleganz geschrieben. Dareios brauchte nicht lange, bis er erkannte, welcher Absender sich dahinter verbarg.


      Dareios,

      ich schicke dir dieses Fährenticket in der Hoffnung, dass du mir all die Schwierigkeiten vergeben kannst, die ich dir bereitet habe. Schreib nicht zurück, nimm es einfach. Sieh es als verspätetes Geburtstagsgeschenk an. Und glaub ja nicht, dass ich unsere Pläne vergessen hätte. Du weißt, wie schwer das ab jetzt alles ist.
      Trotzdem, mach dir bitte allzu viele Sorgen um mich. Mir geht es gut soweit. Ich muss nur achtgeben, was ich tue, wenn ich das Haus verlasse. Selbst an einem so abgelegenem Ort wie diesem muss ich immer darum fürchten, erkannt zu werden. Es dauert wohl nicht lange, bis ich wieder weiterreise.
      Ist das Ei eigentlich schon geschlüpft? Wenn wir uns irgendwann mal wieder treffen, kannst du es mir ja verraten. Aber wie gesagt, bitte schick das Wingull nicht wieder zurück. Am besten nimmst du es erst einmal mit und lässt es irgendwo wieder frei, damit es den Weg nicht mehr zu mir zurückfindet. Tut mir leid für die Komplikation, ich muss eben höchste Vorsicht walten lassen.
      Übrigens, sollte dieser Brief in die falschen Hände geraten sein: Ich habe das Ticket unter einer falschen Identität an einem Ort besorgt, der mittlerweile Meilen von meinem momentanen Standort entfernt liegt. Hab also keine Bedenken, dass du mich irgendwie gefährdet haben könntest, Dareios.

      Pass auf dich auf.

      PS: Viel Spaß in der Gemma-Region. Ich werde dir wieder schreiben.


      Ein jähes Gefühl des Glücks, dann der Ernüchterung, der Enttäuschung und letztlich der Aufregung durchdrang Dareios‘ Magen, als er den Brief fertiggelesen hatte und zusammengefaltet mit dem Ticket zurück in den Umschlag steckte. Parvez kicherte neugierig, während sein Trainer sich wieder aufsetzte, das erschöpfte Wingull noch immer auf dem Arm, und in den Krater von Xeneroville blickte. Eine steife Brise jagte durch das sommerliche Paradies, vorbei an den kalkweißen Häusern und hinab zu dem rauschenden Meer, in dessen türkisblauem Wasser sich das gleißende Sonnenlicht spiegelte. Ob Gemma auch so schön war?





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    • Valerio Aether

      Alter: 21Steckbrief
      Team: #i-bauz# Robin #i-vulpix# FlaireKlasse: Trainer
      Begleiter: /Standort: Pyrius City
      (Spätere) Gruppe: @Shirogarasu (Mai) & @Majikku (Faye)



      Prolog 4/4: Funkenflug



      "… und so verbleibt mir nur noch die Aufgabe, meine treue Freundin zur Ruhe zu betten. Mögen die Sterne bis zu jenem Tag über sie wachen, an dem ihre Hilfe erneut benötigt wird."

      Mit einem leisen Seufzen schlug Valerio das alte Buch zu. Wieder nichts. Es war wirklich frustrierend, zu wissen, dass der alte Wälzer noch so viele Geheimnisse barg, die er ihm einfach nicht offenbaren wollte. Schwungvoll setzte er sich in der Strandliege auf und ließ das Buch vorsichtig in seinem Rucksack verschwinden. Ein kurzes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Was hatte er auch erwartet? Die Person, die in allen Quellen nur als der „Alchemist“ bezeichnet wurde, war zu ihrer Zeit überaus vorsichtig gewesen und hatte anscheinend eine Affinität für kaum lösbare Rätsel gehabt. Somit war es auch nicht weiter verwunderlich, dass alle historischen Werke und Forschungsnotizen des Alchemisten über eine mehr als nur sichere Verschlüsselung verfügten. Aber darüber konnte er sich auch später weiter den Kopf zerbrechen. Valerio streckte sich, stand auf, schulterte den Rucksack und begab sich zu der Reling, auf der ein einsames Bauz namens Robin sich den Wind durch die Federn wehen ließ. Das kleine Vulpix Flaire, das zuvor friedlich neben ihm geschlafen hatte, streckte sich ebenfalls und lief ihm dann schleunigst hinterher. Lächelnd nahm er es auf und warf einen Blick zu der soeben am Horizont erschienenen Stadt. Er konnte es kaum fassen, nun wirklich hier zu sein. Seine Beurlaubung, die Abschiedsfeier, die ganzen Vorbereitungen, der Zwischenstopp in Kanto… Die letzten Wochen waren wie im Fluge vergangen und das nun aufkeimende Gefühl von Vorfreude war wirklich berauschend.

      „Ein wundervoller Anblick, nicht wahr?“, ertönte es plötzlich neben ihm und Valerio blickte leicht verwundert auf. Ein junger Mann mit auffallend gelben Haaren, einer schwarzen Sonnenbrille und einem über die Schulter geworfenen Pokéball-Gürtel hatte sich zu ihm gesellt und warf einen verheißungsvollen Blick in Richtung der immer näher rückenden Stadt.
      „Oh, wie unhöflich von mir. Erlaube, dass ich mich vorstelle - der Name lautet Nathan und ich bin als der unangefochtene Partykönig von Pyrius City bekannt!“ Der junge Mann brach in schallendes Gelächter aus und streckte ihm erwartungsvoll die rechte Hand hin. Valerio konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, verlagerte Flaire vorsichtig auf seinen linken Arm, schlug ein und antwortete dann schelmisch:
      „Freut mich, Aaron der Name. Was für eine Ehre, vom Partykönig selbst begrüßt zu werden!“
      „Aber klar doch!“, schallte es fröhlich zurück.
      „So sind wir nunmal in Pyrius City, immer gut gelaunt und offen für das, was die Welt zu bieten hat! Und hey, wenn du Lust hast, sieh doch mal in meiner Arena vorbei. Deine elektrisierende Aura verheißt mir einen guten Kampf, bei dem die Funken nur so fliegen werden!“
      Lächelnd schüttelte Valerio den Kopf.
      „Tut mir leid, aber meine Freunde und ich sammeln weder Orden, noch bestreiten wir irgendwelche Kämpfe. Wir sind nur auf der Durchreise…“
      Weiter kam er nicht mehr, denn in diesem Moment ertönten laut die Schiffshupen. Gemächlich lief die M.S. Amethyst in den Hafen ein und legte schließlich sicher am Dock an.
      „Wie schade! Nun denn, ich bin leider in Eile und muss los, war angenehm mit dir zu plaudern! Solltest du es dir doch irgendwann noch mal anders überlegen, dann ruf einfach an!“, breit grinsend drückte ihm der Arenaleiter eine Visitenkarte in die Hand und verschwand dann mit einem lässigen Gruß in der aussteigenden Menschenmenge. Leicht verwundert sah im Valerio nach und schüttelte amüsiert den Kopf. Elektro-Trainern wurde immer nachgesagt, einen gewissen Hang zur Aufgedrehtheit zu haben und Nathan wurde diesem Ruf scheinbar wirklich mehr als gerecht. Er verstaute die Karte und warf seinen beiden Freunden einen vielsagenden Blick zu.

      „Nun denn, lasst unsere Reise beginnen!“

      Und zum Abschluss...
      ... der Running-Gag in Form eines Donnersteins. ^^
    • Name: Luna
      Ort: Strand, Pyrius City

      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      Crossover: Das Konzept der Harmonie I

      Leise knirschte der Sand unter den Füßen des jungen Mannes, der gemächlich einen der Sandstrände von Pyrius City entlangspazierte und das leise Rauschen der Wellen genoss. Das Hämmern der Party-Musik war mittlerweile in der Ferne verklungen und auch die grelle Beleuchtung war von angenehm leuchtenden Laternen abgelöst worden. Lächelnd beobachte er das junge Vulpix, das vor ihm herlief und mutig Fangen mit den auf und ab schwappenden Wellen spielte. Das Meer… Leicht melancholisch warf er einen Blick in den ungewohnt angeordneten Sternenhimmel. Es war schon seltsam, nun tatsächlich in Gemma zu sein und es stimmte ihn etwas wehmütig, dass er all seine Freunde und seine Familie nun eine ganze Weile nicht mehr sehen würde, aber da war auch diese Vorfreude auf die Reise, die vor ihm lag. Plötzlich hörte er ein freudiges „Vuuul“ und wurde prompt aus seinen Gedanken gerissen. Fragend warf er einen Blick zu Flaire, die sich scheinbar mit dem Dratini einer gerade vorbeikommenden jungen Frau anfreunden wollte.
      Endlich Ruhe... Luna lief am nächtlichen Strand entlang und genoss die Ruhe. Die Partystimmung war weniger etwas für sie, viel eher das Rauschen der Wellen und die langsam verklingenden Rufe der Vogelpokemon am Himmel. Entspannt lief sie mit Dratini ein Stück, zog die Schuhe aus undsetzte sich dann in den Sand, sodass die Wellen ihre Füße gerade so erreichten. Als sich Dratini neben sie setzte, griff sie nach ein paar Beeren und hielt sie Dratini hin. „Vuuul“ Irritiert drehte sie sich zu dem Ruf hin und sah ein Vulpix, welches auf Dratini zulief. Etwas dahinter nahm sie einen jungen Mann wahr, zu dem dieses Vulpix scheinbar gehörte. Dratini, scheinbar neugierig, kümmerte sich nicht um die Beeren sondern legte dem Kopf schief und sah freudig das Vulpix an. „Dratii“ Abgeneigt wirkte es nicht.
      Valerio beschleunigte seine Schritte, als er den verwunderten Blick der jungen Frau sah und blieb schließlich mit einem inneren amüsierten Lächeln vor der kleinen Gruppe stehen, wo Flaire das offensichtlich ebenfalls interessierte Dratini gerade zum Fangenspielen animieren wollte und aufgeregt um es herumsprang. „Entschuldigt bitte den Überfall, aber wenn Flaire einen potenziellen Spielkameraden sieht, ist sie kaum noch zu halten. Tut mir leid, wenn wir euch gestört haben.“, sagte Valerio höflich und fügte dann schmunzelnd direkt an die junge Frau gewandt hinzu, „Die beiden scheinen sich auf jeden Fall gut zu verstehen.“
      „Hm.“ erwiderte Luna bloß nickend auf die Äußerung des jungen Mannes, welcher jetzt zu ihr gekommen war, musterte ihn kurz, zog sich dann wieder die Schuhe an und richtete sich auf. Dratini hingegen schlängelte sich jetzt durch den Sand und versuchte, das Vulpix zu necken, immer versuchend, Abstand zu halten. Zwischendurch sah es zu Luna, welche einfach zurücklächelte und ihm mit einem freundlichen Nicken zu signalisieren versuchte, dass es ruhig weiterspielen soll.
      Auch wenn das Mädchen nur mit einem kurzen ‚Hm‘ auf ihn reagierte , so erkannte Valerio doch, dass sie Flaires kleiner Überfall nicht wirklich zu stören schien. „Es ist schon seltsam. Dieses tiefe Verständnis, mit dem du dein Dratini ansiehst… irgendwie erinnert mich das an jemanden, den ich vor langer Zeit in der Einall-Region getroffen habe!“, Valerio lachte fröhlich und streckte ihr die rechte Hand hin, „Aber wo bleiben denn meine Manieren! Aaron Vermilion der Name, aber die meisten nennen mich einfach Aaron. Und meine reizende Begleiterin hier hört auf den Namen Flaire. Wir kommen aus der Kanto-Region und sind derzeit auf der Durchreise. Freut uns, euch kennenzulernen!“
      Als der Fremde diesen ‚Jemand‘ aus Einall erwähnte wurde Luna hellhörig, wandte ihm den Blick wieder zu und sah ihn erstaunt und neugierig an. Sprach er tatsächlich von N? Damit hätte er ein großes Interessengebiet getroffen. Sie erwiderte den Handdruck, antwortete aber nur mit einem knappen „Luna“ bevor sie ihn wieder neugierig ansah. Wenn er wirklich von N sprach musste er ihr mehr erzählen...
      Valerio wartete noch einen Moment, doch mehr kam nicht. Das Mädchen war anscheinend von der wortkargen Sorte. Umso ausdrucksstärker war dafür ihr Verhalten und der Blick, mit dem sie ihn ansah, seitdem er N erwähnt hatte. Dem Leuchten in ihren Augen nach hatte er anscheinend zufällig ein potenzielles Lieblingsthema von ihr getroffen. „Oh, kennst du Natural etwa?“, fragte er beiläufig und beobachtete lächelnd die beiden herumtollenden Pokémon, „Freundschaft ist unbezahlbar und nur aus gegenseitigem Verständnis und Vertrauen kann eine Welt entstehen, in der jeder glücklich sein kann. Ich bin bereits vielen begegnet, die dieses Ideal teilen und auch leben, N ist wohl eines der herausragendsten Beispiele unter ihnen.“ „Nun ja, vermutlich rede ich schon wieder viel zu viel.“, fügte er schließlich lachend hinzu und warf einen Blick hinter Luna, „Ich habe gehört, dass es nicht allzu weit von hier ein nettes kleines und vor allem ruhiges Café geben soll. Nichts gegen Pyrius City, aber jeden Abend Party ist dann doch irgendwann mal ein wenig zu viel des Guten. Habt ihr vielleicht Lust, mitzukommen?“
      Luna hörte ihm gebannt zu. Er hatte tatsächlich von N gesprochen und ihn scheinbar wirklich einmal getroffen. Auch wenn sie vieles aus seinen Erzählungen bereits einmal von ihren Eltern gehört hatte, so war es doch interessant, jemanden zuzuhören, der ihn scheinbar persönlich kannte. Sie war sich zwar unsicher, aber auch er schien diesem Ideal, welches auch sie teilte, zu befürworten. Sie lächelte ihn an, als er seine Erzählungen abschloss und sie anschließend in ein Café einlud. Sie sah zu Dratini, welches ihren Blick wahrnahm und zu ihr kam. Sie beugte sich zu Dratini herunter, umarmte es kurz und sah es fragend an. Dratini sah sie ermutigend, mit schiefem Kopf an. Dann sah sie wieder zu dem Mann namens Aaron und nickte. Ruhe würde sie auch dort haben, was wohl auch in seinem Interesse lag. Außerdem könnte er ihr vielleicht mehr erzählen.


    • Valerio Aether

      Alter: 21Steckbrief
      Team: #i-bauz# Robin #i-vulpix# FlaireKlasse: Trainer
      Begleiter: LunaStandort: Pyrius City
      (Spätere) Gruppe: @Shirogarasu (Mai) & @Majikku (Faye)



      Crossover: Das Konzept der Harmonie II


      Das Café hielt, was der Reiseführer versprochen hatte und so nahmen sie schließlich auf der Terrasse Platz, von der aus sie problemlos die beiden spielenden Pokémon beobachten konnten. Entspannt lehnte sich Volt in dem überaus bequemen Sessel zurück und drehte unbewusst kurz den silbernen Ring an seinem linken Ringfinger. Irgendwie erinnerte ihn die Atmosphäre an das Café Ami, das er vor nicht allzu langer Zeit zusammen mit Leaf in Illumina City besucht hatte. Weiter in Erinnerungen schwelgen konnte er allerdings nicht, denn in diesem Moment tauchte die Bedienung auf und nahm ihre Bestellung entgegen. Nachdem sie verschwunden war, warf Volt einen nachdenklichen Blick zu seiner Begleiterin. Wirklich viel wusste er bislang nicht über das wortkarge Mädchen. Aber vielleicht ließ sich das ja ändern, wenn er noch ein wenig von sich selbst erzählte. „Vielleicht wunderst du dich ja, woher ich den guten N eigentlich kenne. Nun ja, die simple Wahrheit ist, als Historiker und Autor bin ich viel unterwegs und treffe so die faszinierendsten Persönlichkeiten. Darf ich auch fragen, von wo du kommst und was du so machst?“, meinte er lächelnd und fügte nach einer kurzen Pause hinzu, „Wenn du nicht magst, musst du natürlich nicht antworten.“

      Interessiert beobachtete Luna den Mann, nahm kurz den Ring an seinem Finger wahr, an welchem er kurz herumspielte, bevor er wieder begann zu erzählen. Gerne hörte sie ihm zu, doch scheinbar wollte er nun auch etwas über sie erfahren. Zwei kurze ‚Sätze‘ konnte sie dann doch erübrigen, um seine Fragen zu beantworten: „Chrysioko City. Gemma bereisen.“ Dann stand sie kurz auf, um ihrem Dratini, welches erneut draußen warten musste, ein paar Beeren zu bringen, es kurz zu streicheln und sich nach ein paar Minuten wieder zurück ins Café zu begeben.

      Während das Mädchen zu ihrem Dratini ging, nutzte Valerio die Gelegenheit, um via Pokétch einige Daten über Chrysioko City einzuholen. Es handelte sich dabei um die Drachenstadt im östlichen Bezirk Halos, die für ihre seltenen Drachen-Pokémon und den legendären Drachenkrieger-Clan bekannt war. Als Luna wenig später wieder auftauchte, hatte der junge Mann bereits alles Wissenswerte über die Stadt sowie ihre Leute erfahren und sie als weiteren Fixpunkt auf seiner Reise vermerkt.

      "Stammt dein Dratini eigentlich auch aus deiner Heimatstadt?", setzte Valerio das Gespräch fort, "Drachen sind nicht nur äußerst schwer aufzuziehen, sondern auch überaus selten. Ein Band mit ihnen zu knüpfen ist alles andere als leicht, doch wenn man erstmal ihre Freundschaft und ihr Vertrauen gewonnen hat, sind sie überaus loyale Gefährten." Vorsichtig hob er seine Tasse mit dem Jasmintee hoch, nahm einen Schluck und setzte dann lächelnd fort, "Es ist wirklich schön zu sehen, wie gut ihr beide miteinander auskommt."

      Auf seine Frage hin nickte Luna. Sie erinnerte sich noch heute daran, wie sie ihr Dratini damals traf und es ihr seit jeher nicht mehr von der Seite wich. Sie lächelte ihn an. Dratini war wohl ihr Ein und Alles, er schien es gemerkt zu haben. Sie trank ebenfalls einen Schluck aus ihrem Tee, hielt die Tasse hinterher weiter in beiden Händen und musterte ihr Gegenüber. „Was treibt euch hierher?“ brach sie das Schweigen mit - für ihre Verhältnisse - vielen Worten. Doch sie war neugierig geworden.

      "Nun ja..., ", er nahm ebenfalls einen Schluck Tee und fuhr dann lächelnd fort, "Wir befinden uns auch auf einer Reise durch die Gemma-Region. Einerseits, um einige archäologische Ausgrabungen zu besuchen und andererseits, um die Augen nach den neuen strahlenden Sternen von morgen offen zu halten." Entspannt lehnte er sich zurück und fuhr dann mit einem schelmischen Zwinkern fort: Inspiration gibt es in allen Formen und Farben, man muss sie nur einfangen." Natürlich war das nicht die ganze Wahrheit, aber es gab nunmal Dinge, die er besser für sich behielt.

      „Hm“. Sie lächelte kurz und trank dann vielleicht etwas verlegen erneut aus ihrer Tasse. Sie hörte kein Radio, hatte sie noch nie. Aber auf Durchreise durch Gemma befand sie sich ebenfalls. Etwas fragend sah sie ihn aber an: Neuen strahlenden Sternen? Recherche wonach?

      "Menschen und Pokémon, die über ihre Grenzen hinauswachsen...", antwortete Valerio schmunzelnd, "... und natürlich Material für mein neuestes Buch." Seufzend lehnte er sich zurück und schwenkte dabei lächelnd die Teetasse. "Es ist wirklich nichts allzu Aufregendes, aber ich schätze meinen 'Beruf'. Man lernt eine Menge interessanter Charaktere und Orte kennen und ich kann meiner Fantasie freien Lauf lassen." Er warf einen nachdenklichen Blick nach draußen und sah dann wieder zu Luna hinüber. "Du sagtest doch, dass du ebenfalls durch Gemma reist? Wenn du magst, könnten wir gerne ab und an mal ein paar Informationen austauschen. Zwei Paar Augen sehen ja bekanntlich mehr als eines."

      Interessiert hörte sie ihm zu und sah ihn ebenso interessiert an. Abgeneigt war sie vom dem Vorschlag nicht, aber bloß wie? Besaß sie bisher nichts weiter als Stifte und Papier, mit welchem sie ihren Eltern Briefe schrieb. Das würde bei einer ebenfalls reisenden Person allerdings schwierig werden. Sie nickte allerdings erst einmal. Vielleicht hatte er eine Idee.

      Da sein Vorschlag auf Interesse zu stoßen schien, aktivierte Valerio seinen Pokétch und warf Luna einen erwartungsvollen Blick zu. Aus irgendeinem Grund schien sie allerdings ein klein wenig verunsichert zu sein und schüttelte den Kopf. Erstaunt runzelte Valerio die Stirn. Es war doch etwas ungewöhnlich, jemanden zu treffen, der keinen Zugang zu elektronischer Kommunikation hatte. Doch auch dafür ließ sich eine Lösung finden. Er kramte kurz in einer seiner Manteltaschen und zog dann einen knallbunten Coupon und eine Visitenkarte hervor, die er vor Luna auf den Tisch legte. "Hier, den kannst du sicherlich besser gebrauchen als ich. Damit kannst du dir in jeder Viso-Caster-Filiale das neueste Modell abholen."

      Nach wie vor sah sie ihn etwas verunsichert an, unsicher, ob sie dieses Geschenk annehmen kann. Als er sie aber weiter bestimmt ansah, steckte sie den Coupon und die Visitenkarte ein und bedankte sich mit einem Lächeln. Anschließend trank sie den letzten Schluck Tee aus ihrer Tasse.

      Nachdem Valerio es sich einfach ohne lange zu fragen herausgenommen hatte, auch für Luna zu zahlen, gingen sie zusammen noch ein kleines Stück am Strand entlang und genossen das leise Rauschen des Meeres und die abendliche Stille, die sich sanft über die Umgebung gelegt hatte. Nach und nach wurde das gedämpfte Hämmern der Partymusik wieder lauter und der Strand wurde von immer mehr Leuten bevölkert. Sie verabschiedeten sich schließlich an einer von Palmen gezierten Weggabelung und brachen so in unterschiedliche Richtungen zu der Fortsetzung ihrer Reisen auf.

    • Laras Erinnerungen VI:




      Der Waldbereich in Emeritae, der im Westen gelegenen grünen Stadt und Seniorenresidenz Orres, war in der Tat einzigartig. Es war kein geringeres Pokémon als der fliegende Waldkobold Celebi, der als Wächter der Wälder die Herzen der Dunklen erretten konnte, insbesondere die der Crypto-Pokémon. Bei Menschen schien diese Magie allerdings nicht zu wirken, denn zu viele düstere Seelen hatten diesen Ort bereits gestürmt und ihn als genauso niederträchtige Gesellen wieder verlassen. Smaragdgrüne Natur, das Zwitschern der Vöglein, kristallklare Wasserfälle ... so schön Natur auch sein konnte, spätestens nach dem 10. Besuch würde die Aufregung schwinden. Selbst krachend mit ihrem Rufus am ersten der 100 Posten auf dem Duellberg gescheitert, nahm sich Lara hier eine wohlverdiente Auszeit, statt ihre Schwester Undyne dort heißblütig anzufeuern. Es war selten, dass diese traditionelle Kampfinstitution temporäre Hausverbote erteilte, doch sie kamen ab und an vor, wenn man zum Beispiel einen abgekauten Apfelstumpf mit dem Fuß von einer höheren auf eine tiefere Plattform beförderte und diesen zielsicher im Halbglatzennest eines anderen Trainers versenkte. Lara kümmerte das nicht weiter, als sie ihre Hängematte hinter sich durch den kleinen Tunnel mit dem zu einem erfrischenden Schluck Wasser einladenden Bächlein schleifte.
      "In Phenac stehen die Palmen viel zu weit auseinander ... in Pyritus gibt es nur Dornensträucher und woanders höchstens Kakteen. Das ist einer der wenigen Orte in GANZ Orre, an dem man eine Hängematte unter Grün befestigen kann, Rufus!", erklärte sie ihrem Knacklion, befestigte die Strickmatte an zwei der Bäume und hievte sich etwas unbeholfen in ihre improvisierte Ruhestätte, bevor sie die Idylle der Natur für zumindest ein paar Minuten dösend genießen konnte: "Ich würde gerne Hängemattenplätze vermieten und so Geld verdienen, denn wo hat man sowas hier schon? Jeder würde das ausprobieren wollen! Lara, du bist ein Genie!"

      Schwarz gefärbte Haare in einer abenteuerlichen Stacheltolle zurechtgegelt, eine markante Narbe über der Nase, stechend eisblaue Augen, ein fast capeartiger Ledermantel und eine ganze Altmetallladung an eisernen Accessoires - mit einem solchen Stil erregte der junge Mann bewusst viel Aufmerksamkeit, nicht nur unter den hiesigen Rentnern. Mit drei ihn voller Bewunderung anfunkelnden Teenagern im Schlepptau, traf er vor der Celebi-Säule ein und strich sich mit einer gekonnten Handbewegung durch die Haare, bevor er sich durch ein lässiges Schnipsen sämtlichen Blicken gewiss sein konnte, selbst die Rubinaugen Laras ruhten ohne sein Wissen auf ihm. Wer ein hautenges Shirt mit dem markanten zinnoberroten Aufdruck "MEMENTO MORI" trug, den konnte sie gar nicht verstehen - niemand konnte das, denn er war mit Sicherheit ein ganz besonderer Mensch.
      "Also, Jeronimo, wie werden wir denn die Welt durch deine Augen sehen können und ihre Essenz in uns aufsaugen können?", fragte einer der anderen Kerle und blickte sein Idol treu wie ein Fukano an: "Ich finde mich nach dem Umstyling schon voll edgy und so!"



      „Also seid ihr jetzt echte Edgelords?“, hob Jeronimo sinnlich mysteriös seine rechte Augenbraue und musterte sein Gegenüber verblüfft mit dem rechten Frostauge, während das linke von seiner nicht minder sinnlich-mysteriösen Finstersträhne bedeckt wurde.
      „Naja, äh, technisch gesehen nicht ...“
      „Habt ihr jemals das Leiden der Welt gespürt, eine richtig dunkle Aura?“
      „Nein.“
      „Habt ihr Ahnung von Sinnlichkeit?“
      „Nein, nein.“
      „Also gut, ich verstehe. Also mache ich euch im Schnellkurs zu brauchbaren Edgelords!“
      „Hey! … Wir verspüren Leid! Hey!“, begannen die drei plötzlich wie in einem alten alolanischen Ritual um die Steinsäule zu tanzen.

      Es war an der Zeit, dass der Oberedgelord seine Unterrichtsstunde einläutete: „Und jetzt genau zuhören! Ich muss euch mal zeigen, worum's hier geht, passt gut auf, damit ihr mich versteht! Wer das Leid verspüren will als edgy Snob, schaut melancholisch in den Himmel und trägt keinen Bob!
      "Los, los, los!“, bereitete sich das Trio hektisch auf seinen Einsatz vor und wuselte sich letztlich auf die Seite, an der Lara ihre Hängematte aufgespannt hatte, um die Anweisungen perfekt umzusetzen.
      „Nun fahrt euch durch's Haar, wie ich es mach, seid sinnlich und vermeidet Krach! Pshhh ...“
      „AAAAUAAAA MEIN ARM VERKRAMPFT AAAAAH!“
      „JA GUT SO UND SCHWEIG STILL!“

      Nachdem die erste Lektion mehr oder weniger gemeistert war, brachen die Edgelords in spe erneut in ein kleines Freudentänzchen aus, bevor sie einen weiteren kostbaren Schluck Wissenselixiers ihres vom Leid der Welt geplagten Meister gierig aufschlürfen würden: „Wir verspüren Leid! Hey! Wir verspüren Leid! Hey!“
      „Hachachaa~! Los spreizt diesen Finger, Theatralik geht immer, unter lautem Gewimmer, an eure Narbe den Finger!“, gab Jeronimo seine zu mit perfekten Raffinesse über all die Jahre verfeinerte Eleganz am Beispiel seiner Fingerbewegung zum Besten, bis er sich zu seinem Unbehagen drei Vulgärgesten gegenüber sah: „Den KLEINEN, nicht den Mittelfinger! Für die Welt seid ihr Unheilsbringer!“ An dieser Stelle gelang es der auf dem Bauch in ihrer Hängematte faulenzenden Lara nicht mehr, ein Kichern zu unterdrücken, doch zum Glück zählte sein maximal durchschnittliches Gehör zu den wenigen Schwächen des ewig Leidgeplagten.

      „Ein alter Trick, leicht auszumalen, meint Schmerz entweicht in einem Seufzsopran! Hyaaaaaaahaaaaaa~“, wandelte sich Jeronimos Stimme schlagartig in von der einen auf die andere Sekunde in ein effeminiertes Gestöhne, doch die Schüler konnten ihrem Mentor nicht im Geringsten das Wasser reichen.
      „Ächz.“
      „WAS ÄCHZT IHR DENN DA?!“

      Trotz der beschaulichen Lehrerfolge fühlten sich die drei jungen Anakins wie neugeboren und hopsten wie drei Spoinkchen auf Crack über die heilige Altarplatte: „Nanananananananana Wir verspüren Leid! Hey! Nanananananananana WIR VER-SPÜ-REN LEID!“ Selbstzufrieden lehnte Lara sich zurück - sie war wirklich nicht die Einzige, die ständig von einem Fettnäpfchen ins Nächste torkelte!

      „Nanananananananana Wir verspüren Leid! Hey! Nanananananananana wir verspüren Leid, wir verspüren Leid, oh jaaaaa!“, zog der Tross letztendlich von dannen, nur Jeronimo verharrte in einer eher ungemütlich wirkenden Pose - seinen linken Arm angewinkelt, der rechte in stützender Funktion wirkend und die Finger zu einer roten Faust geballt, bis seine grüne Halsschlagader auch aus der mittleren Distanz in einem kaskadengleichen Schimmer erstrahlte. Misstrauisch beäugte Lara den in schwarz gekleideten Weltformelentdecker. Wenn wirklich ein medizinischer Notfall wie ein schwerer Krampf vorlag, tat sie gut daran, ihm zur Hilfe zu eilen, doch glücklicherweise war keine First Aid erforderlich, denn auch der junge Mann in seinen Zwanzigern eilte nun aus dem Wald heraus.

      Bald darauf war Lara in einen tiefen Schlummer versunken, bis eine mäßig erfolgreiche Undyne in der anbrechenden Abenddämmerung zurückkehrte und ihr kleines Schwesterchen auf einen köstlichen Schokomilchshake einladen gedachte. Doch den würde ihnen erst das nächste Freeway-Diner in der Wüste bieten können, da die örtlichen Etablissements ihre Speisekarten lediglich mit Tafelwässerchen, Kamille- und Fencheltee bewarben. Das Einzige, was sich zur Feier des Tages also anbot, war ein "Kaffee", der eher nach verwässertem Rihorndung schmeckte und nun Undyne mit einem Hausverbot strafte, denn wer spuckte schon Kaffee auf ein hilfloses altes Ehepaar? Denen schmeckte die Plörre übrigens vorzüglich!

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    • Info:» Dāriyūsch (Trainer) | 19 | bereit, sein Frühstück einzunehmen
      Ort:» Pyrius City, Hotel
      Pokémon:» #i-tyracroc# Parvēz | #i-elekid# Leyla | #i-yanma# Giv | #i-camaub# Eskandar
      Reisegruppe:» @Miao Lara Fleming, @ProtosHikanios Luna, @gohan92 Zayn


      Dareios XXXI [31]

      Es war die Sonne, die Dareios am Morgen des nächsten Tags erweckte – ein gleißender Lichtstrahl war durch das breite Balkonfenster seines Zimmers auf sein Gesicht gefallen und es nach einer guten Weile so zum Glühen gebracht, dass er verwirrt und entnervt im Halbschlaf seine Augen öffnete.
      »Gottverdammt …«
      Aus seiner genauso sonnenreichen Heimat in Johto war Dareios trockene Luft und Hitze gewöhnt, weshalb er einen Hauch Nostalgie verspürte, als er seine Gliedmaßen streckend das lichtdurchflutete Hotelzimmer in Richtung Balkon verließ, der dem Olivianer einen moderaten Blick über die Skyline und Strände von Pyrius City verschaffte.
      »Mal sehen, was heute so ansteht«, murmelte Dareios. Ein flüchtiger Blick auf sein Smartphone verriet ihm, dass es kaum später als sieben Uhr morgens war. »Ich könnte schwören, dass Lara kein Frühaufsteher ist. Und Luna …«
      Tatsächlich fand Dareios das Mädchen mit den karamellfarbenen Haaren etwas später in dem gemütlichen Frühstücksaal des Hotels vor und gesellte sich umgehend zu ihr, nachdem er sich den Teller selbst mit allerhand Köstlichkeiten aus Gemma vollgeschlagen hatte.
      »Na? Wie war der Abend so?«, grinste er sie an.
      Im Nachhinein schien es ihm etwas voreilig, der schüchternen Luna so offen zu begegnen, doch nachdem Lara in Zayn einen gleichgesinnten Verbündeten gefunden hatte, musste sich Dareios nun auch nach einem solchen umschauen. Und was eignete sich besser dazu, als das Eis dem morgendlichen Wetter in Pyrius gleich mit einem strahlenden Lächeln zu brechen? Solange es nicht so manisch wie das von Parvez dem Tyracroc aussah …




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    • Name: Luna
      Ort: Strand, Pyrius City
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      Früh am Morgen bereits, wie immer, wachte Luna wieder auf, nach dem doch recht ausgedehnten Abend zuvor. Fröhlich begrüßte sie ihr Dratini, welches direkt neben ihr schlief und mit ihr wach wurde. "Guten Morgen", lächelte sie und bekam einen freudigen Ruf Dratinis als Antwort, welches ebenso ausgeruht wirkte. Ein kurzes Strecken und ein kurzer Blick aus dem Fenster ließ ihr die ersten Sonnenstrahlen ins Gesicht fallen. Ob wohl ihre Reisebegleitung schon wach war um diese Zeit? Bei Lara wagte sie es, jenes anzuzweifeln, auch wenn es sie nicht wundern würde, das Bündel Energie beim frühmorgendlichen Frühstück, zu welchem sie sich gleich begeben würde, anzutreffen. Nach einer morgendlichen Dusche und als sie sich fertig gemacht hatte, begab sie sich also in den Frühstücksraum des Hotels. Es war außer ihr noch niemand sonst hier, was erwartete sie auch, in der Stadt, in der Partys alltäglich sowie allgegenwärtig waren. Sie nutze die freie Wahl am Bankett, genoss die Ruhe, bis sie ein bekanntes Gesicht wahrnahm: Dareios. Anscheinend hatte er den Weg zum Frühstück auch bereits gefunden und setzte sich auch umgehend zu ihr.

      »Na? Wie war der Abend so?«,fragte er, nachdem auch er sich am Bankett bedient hatte.
      "Guten Morgen.", bekam er zuerst mit einem Lächeln zu hören. "Ruhig", fügte sie dann hinzu und sah ihn etwas erwartungsvoll freundlich an, falls er ebenfalls von seinem Abend erzählen wollte. Gut gelaunt schien er jedenfalls zu sein, so wie er sie anlächelte. Luna würde wohl sowieso noch eine Weile mit ihnen reisen und bisher schien sie gut mit ihnen auszukommen. Der Gedanke und ebenso das Lächeln Dareios' ließ sie weiter lächeln.
    • Lara Fleming (23)Location: Bett
      Determination: XUzxhn74rncdnd.RIPTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 91
      Next Stop: BadezimmerNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @gohan92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna




      Lara XXXVI (#36)

      Nach dem langen Marsch und den darauf folgenden Interaktionen hatte auch Lara ihre Energiereserven komplett aufgebraucht. In die erlösende Dusche hatte sie es noch geschafft und sich in einen kuscheligen Bademantel hüllen können, doch statt den Abend in vollem Bewusstsein ausklingen zu können, döste sie auf ihrem Bett schon bald im nächtlichen Delirium, während PC-Bildschirm und Wandfernseher die ganze Nacht durchflimmerten. Erst als sich die beiden jugendlichen Superhelden Marius-Leonidas und Léa-Marine mit ihren Gefährten Latios und Latias über die Dächer eines Alto Mare im Anime-Stil schwangen, schimmerten auch die Sonnenstrahlen endlich in Laras spaltweit geöffneten Rubinaugen. Zerknuddelt und zerzaust wie nach einem intensiven Spawochenende lag sie auf ihrem Rücken, zog die Beine an und setzte sich auf. Ihre müden Augenlider klappten jedoch schneller zu als das Fallbeil einer frühmodernen Guillotine, ihr Rumpf folgte nach den Gesetzen der Schwerkraft geschwind hinterher und schon sah sie sich erneut in einer Trance gefangen. Es pochte unangenehm im Kopf der jungen Wüstentrainerin, obwohl sie am vorigen Abend doch wirklich auf ihre Contenance geachtet hatte, ließe man die eine geöffnete Bierdose auf dem Hotelschreibtisch außer acht. Lara mochte die Wärme, doch wenn sie sich selbst nach Mitternacht noch in der Luft hielt, konnte sie ohne Erfrischung einfach keine Ruhe finden ...
      Wo Dareios, Luna und Zayn wohl steckten? Sicher hatten diese sich schon am Frühstückstisch gruppiert, doch die junge Orrianerin würde in diesem Zustand nicht einen Bissen herunterschlingen können - letztlich blieb ihr keine andere Wahl, als weiter zu dösen und die Zeit ihre heilende Hand auf ihren ermüdeten Körper legen zu lassen. Wer stand denn ohnehin bereits an einstelligen Uhrzeiten auf? Tatsächlich die meisten, da machte Lara sich keine Hoffnungen, aber als Nachteulenzombie würde sie ihrem Team keine große Hilfe sein, wie ein Kramurxflüsterer wie Vincenzo Ravenna in einer Hundedressiersendung, die das quirlige Animationsprogramm nun am Flachbildscreen abzulösen begann.

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    • Info:» Dāriyūsch (Trainer) | 19 | freut sich auf eine Unterhaltung mit Luna
      Ort:» Pyrius City, Hotel
      Pokémon:» #i-tyracroc# Parvēz | #i-elekid# Leyla | #i-yanma# Giv | #i-camaub# Eskandar
      Reisegruppe:» @Miao Lara Fleming, @ProtosHikanios Luna, @gohan92 Zayn


      Dareios XXXII [32]

      Luna erwiderte Dareios Lächeln, nachdem sie ihm ebenfalls einen guten Morgen gewünscht hatte.
      »Ruhig«, antwortete sie knapp.
      Dareios machte es sich auf dem gegenüberliegenden Stuhl bequem und nahm einen Schluck seines Kaffees, um die Lebensgeister zu wecken. Dass die schweigsame Luna einen so freundlichen Blick warf, war eine ebenso warme Überraschung wie die Temperatur des Getränks.
      »Klingt ja gar nicht mal so schlecht«, erwiderte er und setzte die Tasse wieder ab. »Ehrlich gesagt, jetzt wo es so sagst … Als ich noch in Hoenn gearbeitet habe, bin ich auch bis lange nach dem Sonnenuntergang am Strand spazieren gegangen. Ich verstehe auf jeden Fall, was du daran findest. Man könnte sagen, ich teile deine Begeisterung!« Dareios Augen leuchteten auf. Vielleicht konnte er sie zu einem echten Gespräch anregen! »Gibt es dort, wo du herkommst auch einen Strand? Und wo kommst du denn her? Ach, es gibt so viel zu erzählen!«
      Und wenn die Unterhaltung zu früh wieder an fehlenden Gesprächsthemen starb, würde Dareios immer noch mit dem Bericht über seinen und Laras Abend und mit dem, was er dem Orre-Girl erzählt hatte, aufwarten können.
      »Entschuldige bitte meine Neugierde«, fügte der Olivianer hinzu und lachte.




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    • Name: Luna
      Ort: Strand, Pyrius City
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      Freundlich lächelnd lauschte Luna den Erzählungen Dareios, der den Eindruck machte, gerne mit ihr zu reden und zu erzählen, totz der Tatsache, dass Luna durch ihre stille Art kaum etwas zum Gespräch beitrug. Aber hatte sie doch auch Gefallen an dem Gespräch gefunden und hörte ihm gerne zu.
      " ...Ich verstehe auf jeden Fall, was du daran findest. Man könnte sagen, ich teile deine Begeisterung!". Sie schaute ihn neugierig an. "Oh?" Sie war ernsthaft erstaunt, das hörte sie nicht oft. "Gibt es dort, wo du herkommst auch einen Strand? Und wo kommst du denn her? Ach, es gibt so viel zu erzählen!" fuhr er fort und noch bevor sie antwortete, fügte er lachend hinzu: "Entschuldige bitte meine Neugierde."
      Durch ein kurzes Lächeln vermittelte sie ihm, dass es sie keinesfalls störte, ihre Antwort fiel, für Lunas Verhältnisse, sogar recht 'üppig' aus: "Chrysioko City hier in Gemma. Bergland, also Nein."
      Aber einen Vorteil hatte ihre Heimat doch gegenüber anderen: Durch die schwere Erreichbarkeit und die mangelnden Touristenattraktionen war es dort meist sehr ruhig. Ob ihre Truppe wohl dort Halt machen würde? Fragwürdig. Aber wenn ihre Begleiter weiter Jagd auf die Orden machen, ist ein Halt dort unvermeidbar. Vielleicht könnte sie Dareios dann sogar mehr zeigen.
      Sie nahm ebenfalls einen Schluck ihres morgendlichen Tees und sah dann wieder zu Dareios.
    • Hnnnng welches Outfit für Lara? 4
      1.  
        Outfit 1 (1) 25%
      2.  
        Outfit 2 (1) 25%
      3.  
        Outfit 3 (3) 75%
      Lara Fleming (23)Location: Hotel Room
      Determination: Almost awakeTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 91
      Next Stop: LobbyNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @gohan92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna





      Lara XXXVII (#37)

      Als die Uhrzeit wirklich in den zweistelligen Bereich übergegangen war, schien es nun auch für Lara allerhöchste Zeit, aufzustehen.
      "Fuck fuck fuck fuuuuuck! So spät schon?", rief sie panisch und starrte mit Entsetzen auf die Uhr ihres Handys: "Hoffentlich sind die anderen noch da!" Genötigt zum Aufstehen, sprang sie auf, trippelte ins Badezimmer, verpasste sich eine seifige Schnellwäsche und scheuerte sich die Zähne. Als sämtliche Angelegenheiten darin erledigt war, atmete die junge Frau aus der Wüstenregion tief aus und schlurfte behäbig zu ihrem Bett, um sich erneut draufplumpsen zu lassen. Ein Blick aus dem Hotelfenster verriet ihr, dass der Tag genauso schön sommerlich wie der Vorige werden würde, also ideal, um ihn in einem Urlaubsparadies wie hier zu verbringen. Noch ein herzhafter Gähner entfuhr der Brünetten, bevor sie sich aufsetzte, ihr Bett zumindest halbwegs ordentlich zurückließ und zur Garderobe trottete. Auch im Hinblick auf ihre Reisebegleiter Dareios, Luna und Zane wühlte sie in ihrer Kleidung, die den großartigen Bedingungen draußen ebenbürtig sein sollten. Sommerkleidung überwog bei einem reiselustigen Mädchen aus Orre ohnehin, um nicht schon nach wenigen Minuten in der sengenden Sonne einzugehen. Wenn es allerdings um Entscheidungen ging, sah sich Lara oft einer ansehnlichen Auswahl hilflos konfrontiert. Schuhe? Farben? Frisur? Jeden Morgen das gleiche Dilemma, dabei wollte die junge Dame mit dem Schokoladenhaar sich doch heute von ihrer süßesten Schokoladenseite präsentieren!



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    • Info:» Dāriyūsch (Trainer) | 19 | unterhält sich glücklich
      Ort:» Pyrius City, Hotel
      Pokémon:» #i-tyracroc# Parvēz | #i-elekid# Leyla | #i-yanma# Giv | #i-camaub# Eskandar
      Reisegruppe:» @Miao Lara Fleming, @ProtosHikanios Luna, @gohan92 Zayn


      Dareios XXXIII [33]

      »Chrysioko City hier in Gemma. Bergland, also Nein«, hieß Lunas Antwort. Sie war knapp, aber so viel mehr, als Dareios von dem stillen Mädchen erwartet hatte, das sich ihrerseits an einer Tasse Tee erlabte.
      »Oooooh, Berge also. In meiner Heimat in Johto gibt es auch viele Berge, die sind praktisch vor der Haustür. Man muss nur den Fuß vor die Schwelle setzen und … Na ja, du verstehst schon.« Dareios atmete lachend aus. »Aber dann ist das hier für dich ja auch echtes Neuland. Ehrlich gesagt, wenn es hier Berge in der Nähe gäbe, dann würde ich mich sogar fast wie zuhause fühlen. Noch mehr als ohnehin schon.«
      Seine Gedanken schweiften für einen kurzen Moment nach Johto ab, von dem er am vorigen Abend bereits Lara erzählt hatte. Jetzt, wo er daran dachte, erinnerte ihn das Gespräch an die vielen freien Abende, die er gemeinsam mit seinen Freunden in Bars verbracht hatte. Es war eine wundervolle Zeit gewesen, doch nun waren all diese Freunde fern und außer Reichweite – selbst mit den vielen kommunikativen Vorzügen, die dieses Zeitalter brachte, – und die Erinnerungen waren wie ein Traum, der nie wieder zurückkehren würde.
      »Wo Lara wohl steckt?«, fragte Dareios, als er kopfschüttelnd wieder zu Luna blickte. »Dann könntest du ihr ein bisschen von deinem Spaziergang erzählen.«




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    • Name: Luna
      Ort: Strand, Pyrius City
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      »Oooooh, Berge also. In meiner Heimat in Johto gibt es auch viele Berge, die sind praktisch vor der Haustür. Man muss nur den Fuß vor die Schwelle setzen und … Na ja, du verstehst schon.«, Luna hörte Darios interessiert zu, »Aber dann ist das hier für dich ja auch echtes Neuland. Ehrlich gesagt, wenn es hier Berge in der Nähe gäbe, dann würde ich mich sogar fast wie zuhause fühlen. Noch mehr als ohnehin schon.«. Auf diese Worte hin lächelte sie bloß, lachte sogar leise. Dareios schien daraufhin kurz in Gedanken zu versinken, sah sie dann kopschüttelnd wieder an und fragte »Wo Lara wohl steckt? Dann könntest du ihr ein bisschen von deinem Spaziergang erzählen.« Luna zuckte kurz mit den Schulter, hatte sie doch auch keine Ahnung, wo das Energiebündel aus Orre noch steckte. "Wohl Langschläferin." Wird sicher schon noch auftauchen. Dann fiel ihr auf, dass sie noch etwas vergessen hatte, damit konnte sie das Gepräch, an welchem sie Gefallen gefunden hatte, vielleicht noch ein wenig aufrecht erhalten: "Und euer Abend?" Diesen Morgen sprach Luna mehr als gewöhnlich.
    • Lara Fleming (23)Location: Hotel Room
      Determination: Almost awakeTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 91
      Next Stop: LobbyNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @gohan92 Zane
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      @ProtosHikanios Luna






      Lara XXXVIII (#38)

      Nach einer kurzen ... oder um der Wahrheit näher zu kommen, mittellangen Bedenkzeit, entschied Lara sich für ein weißes Longshirt mit weinroten Ärmeln, einen luftigen schwarzen Faltenminirock wie der einer Cheeruniform mit einem weißen Querstreifen und ihren schwarzen Stiefeletten. Das sie mal keine Faser aus Denim an ihrem Körper trug, war für das Orregirl ziemlich ungewöhnlich, aber die meisten ihrer anderen Röcke in ihre Repertoire und geschlossen alle ihrer Hosen bedienten sich des in der ländlich geprägten Region sehr beliebten Stoffes. Auch für ihre Haare ließ sich die brünette Abenteurerin mit den sandblonden Strähnen etwas Neues einfallen. Ein frecher seitlicher Pony und ein ebenso seitlich verschobener Pferdeschwanz, dessen künstlich gewelltes Ende auf Schulterhöhe fast schon einer kleinen Spirale glich, sollten für den noch jungen Tag erstmal fancy genug sein.



      Mascara aufgetragen, Sonnenbrille und Kosmetik in dem kleinen Täschlein neben den anderen wichtigen Geräten und Accessoires verstaut und schon war Lara um eine ... unmenschliche Uhrzeit bereit, in Richtung Lobby zu schlendern. Sie hoffte wirklich, dass es aus dem Speisesaal nach einallschen Pancakes mit Ahornsirup, Bacon & Eggs, Egg Benedict oder anderen exquisiten Köstlichkeiten duftete, doch noch war sie zu weit davon entfernt. Schließlich galt ihre oberste Priorität dem Auffinden von ihren Gruppenmitgliedern. In der Lobby entdeckte sie Luna und Dareios auf der Couch, wie sie sich lebhaft unterhielten. Für Luna-Verhältnisse lebhaft, wohlgemerkt. Die beiden schienen wirklich in einer Konversation zu sein, die sie nur ungern stören würde, sodass sie sich hinter eine Yuccapalme stellte und lässig an eine Säule lehnte, während sie im Spiegel ihr Outfit of the Day nochmal zurückzupfte und ihre Strähnen zurecht strich.

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