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Der Absolut Verrückte Filb-Fan-Geschichten-Adventskalender! (DAVFFAK!)

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    • Es ist Dezember geworden und ich denke zurück an das Jahr. Neue Freude sind dazugekommen, alte Kontakte sind abgebrochen. Wie geht es den Menschen, die ich im letzten Dezember zu meinem Freundeskreis gezählt habe und die ich jetzt nicht einmal mehr auf der Straße erkennen würde? Könnte ich den Namen überhaupt noch Gesichter zuordnen oder sind die Erinnerungen an sie genauso verblasst wie die satten Herbstfarben?
      Und kann ich den neuen Bekanntschaften überhaupt schon Namen zuordnen oder spuken die Gesichter nur unter der Bezeichnung „der da“ in meinem Kopf herum?
      Aber auch sie werde ich im Frühling richtig benennen können.

      $x_{1,2} = \frac{-b\pm\sqrt{b^2 - 4\cdot a\cdot c}}{2a}$
    • 4 décembre (Drabble I):

      Was schlechter geworden ist? Na der FC Metz. Kontinuierlich. Wie kann man denn zu diesem Zeitpunkt der Saison nur ein Spiel gewonnen und ein anderes unentschieden gespielt haben? Ich möchte weinen. Der Abstieg ist unabwendbar, aber wie, wie steigt man denn bitte ab?
      Dann steht unsere neue Staffel Pâtisserie Bouillante immer noch in den Sternen. Mir liegt kein neuer Vertrag vor und Léonie hat ein anderes Projekt am laufen. Vernachlässigt sie mich? Ach, wer weiß das schon. Das kleine Schokobüffelchen mit den Croissanthörnern möchte sich nur noch auf das konzentrieren, wo Aufwand und Umsatz am Ende in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Bei der Pâtisserie war das leider schon lange nicht mehr so, aber wenn wir es vereinfachen würden, wäre es ein Rückschritt. Sacre Bleu.
      Außerdem bin ich 19 und immer noch "Schatzjägerin". Ein fester Beruf? Keine Ahnung, Quiche Lorraine backen sehe ich eher so als Hobby - kann ich nicht reich werden? Ach ja stimmt. Mit Emmanuel Macron nicht. Mit Donald Trump nicht. Mit irgendwas Angelo nicht. Mit Recep Tayyip Erdogan nicht. Mit dem petit Rocketman nicht. Vielleicht sollte ich einfach faul, dumm und dreist sein, um am meisten von de Gesellschaft zu profitieren. Oder ein frauen- und schwulenverachtender Faschist, der Leute Rassisten nennt, die eine Ideologie oder eine Religion zurecht analysieren und kritisch hinterfragen. Meine Lieblingsrasse ist übrigens das Christentum.
      Aber es gab auch einen positiven Moment in meinem Leben! Die niederträchtige Snob-Mieze Setsuna hat mich endlich gegen Ende des Jahres akzeptiert und mich ... ummm ... abgeleckt mit ihrer Raspelzunge. Aber noch viel schöner ist es, dass sie mich "Marie" genannt hatte statt "Baurntölpel". Im Gegenzug dazu durfte ich sie mit meiner englischen Freundin Carolina sogar aus einem riesigen Schoko-Eis freischlecken und warmkuscheln! C-cavaie? Oder wie Léonie mit ihrem japanzösischen Kauderwelsch manchmal sagt. Mon Dieu, das war aufregend!
      Wie mein Weihnachten wird, weiß ich nicht. Vielleicht gehe ich wieder nach Haguenau Leute ärgern und stapfe durch diw verschneite Alsace, um den Père Noel wiederzusehen. WER - WEIß!

      Marie die blonde Schatzjägerin~ .3.
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    • Ein nassgrauer, kalter Wintertag. Die Gedanken ziehen zurück zu den vergangenen Tagen. Nicht alles war im letzten Jahr schlecht. Aber schlecht wird es mir, wenn ich bedenke, wie sehr ich mich im Kreis drehte. Blick zurück auf eine irrwitzige Karussellfahrt, für die ich gar keinen Eintritt bezahlt habe. Es hätte mir gerade noch gefehlt, wenn ich wegen Schwarzfahrens eine fette Busse hinblättern müsste. Doch diese kam glücklicherweise nie.
      Genauso wenig kommt der Bus, der mich bei diesem schrulligen Vergnügungspark abholen soll, wobei das „Vergnügen“ nur pro Forma ist. Und was mir bleibt, ist pure Nüchternheit. Dies und ein lästiger Kater.

      Lenka (aus dem Song "Unique") schrieb:

      I am happy to be sad. It's funny when I am mad.
      I don't really make sense but I know that that's not bad.
      I am lonely in a crowd and I am quiet when it's loud
      No I don't know what I want but I will figure it all out [...]
      [...] Why should I be like everybody? It's overrated being ordinary.
      I am me and that's unique.

      Curse (aus dem Song "Was du bist") schrieb:

      Wenn du dich zeigst und sie checken dich nicht...
      Dann ist das der Beweis, du bist perfekt wie du bist!
      Sie schauen in die Sonne, sind geblendet vom Licht...
      Hab keine Angst vor dem, was du bist!
    • Es wird einsamer. Auch wenn die Familie hier sein wird. Es ist, als fehle ein Teil. Irgendwo, irgendwie. Es ist jetzt schon kälter, es liegt mehr Schnee als vor einem Jahr. Einiges wird anders sein. Ich bin Heilig Abend allein, erst danach kommt die Familie. Der Advent fühlt sich einsam an. Im Kern. Doch seine Hülle ist warm. Ich spüre umso mehr die, die ich habe, meien Freunde, sie sind da. Sie wärmen, sie füllen, sie bringen mich zum Lachen. Es mag ein einsames Weihnachten werden und doch bin ich nicht allein. Es wird anders, aber schön. Wie letztes Jahr.
      Ich bin bis 17.9. im Urlaub.

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# Redaktion Schreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel

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    • 5. Türchen: Eis

      5. Türchen

      Eis
      Haiku
      am Stiel,
      in den Haaren,
      -zapfen,
      -attacken,
      -pokemon,
      -laufen,
      -fläche,
      essen,
      -kalt sein.
      Schreibt einfach nur 17 Silben
      (in Form eines Haikus) zum Thema “Eis”.



      Anmerkung: Die Anhängsel sind nur Beispiele, was das Thema "Eis" alles umfassen kann, nichts davon muss in eurem Haiku vorkommen.
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    • «Pikachu, Eishieb!»
      Es guckt mich nur blöde an.
      Pikachu ist doof…

      (Naja, vielleicht sollte auch ich als Trainer endlich mal begreifen, dass Pikachu die Attacke nicht erlernen kann...)

      Lenka (aus dem Song "Unique") schrieb:

      I am happy to be sad. It's funny when I am mad.
      I don't really make sense but I know that that's not bad.
      I am lonely in a crowd and I am quiet when it's loud
      No I don't know what I want but I will figure it all out [...]
      [...] Why should I be like everybody? It's overrated being ordinary.
      I am me and that's unique.

      Curse (aus dem Song "Was du bist") schrieb:

      Wenn du dich zeigst und sie checken dich nicht...
      Dann ist das der Beweis, du bist perfekt wie du bist!
      Sie schauen in die Sonne, sind geblendet vom Licht...
      Hab keine Angst vor dem, was du bist!
    • 5 décembre (Eis-Haiku)

      Ewige Schönheit
      Ein durchsichtiger Bernstein
      Gefangen im Eis

      Arcadia Bay
      Weihnachten ohne Rachel
      Breezes cold as ice

      Schokoeis mit Soße
      Himbeereis mit Schokochips
      Wie entscheide ich?

      Ice is everywhere
      As if hell was frozen over
      Damn Antarctica

      Zum Eisblock erstarrt
      Der Zeitfluss ist gefroren
      Keine Bewegung

      Eis auf der Straße
      Einhundertzehn k-m h.
      Rest in Peace, dear friend
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    • Ich wäre gern du.
      Wie man dich behandelt macht
      Wie du dich verhälst.

      Jeder sieht dich kalt,
      Doch du bist hell, klar und schön.
      In tausend Formen.

      Deine Schönheit macht,
      Wie Dein zauber überall,
      Lächeln im Gesicht.


      Du bist stark und hältst.
      Bricht man dich, lässt du fallen,
      Wer dich verraten.

      Und Nutzt man deine
      Gastlichkeit lang, rücksichtslos,
      Kalter Sturm von dir.

      Ich fürchte dich und
      Bewund're dich durch deine
      Kühlen eisblumen.
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    • 6. Türchen: Du, Du, Du!

      6. Türchen:

      Du, Du, Du!
      Kurzgeschichte
      Nikolaustag.
      Was gäbe es da schöneres als eine nette Geschichte
      über brave Kinder,
      die was vom Nikolaus bekommen?
      Hehe. Ganz genau.
      Eine Geschichte über jemanden,
      der vom Nikolaus (oder jemand anderem) bestraft wird.
      Holt die Sadisten und Folterer
      aus euch raus und schreibt
      eine kleine Geschichte über Bestrafung.

      (achtete bitte auf Altersbeschränkungen.
      Wenn wirklich FSK16, Text in Spoiler
      und FSK ankündigen,
      keine sexuellen Postings,
      keine gewaltverherrlichenden Postings,
      FSK18 nicht erlaubt)


      (Danke an @Rai für die Idee!)
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    • Weihnachtstelefonat

      Ein laues Lächeln schleicht über seine Lippen. Ein tiefes Einatmen schwillt seine Brust an, in ihr brodelt die Vorfreude. Einzelne Ziffern zeichnen sich auf dem Display ab, das er noch einen Moment betrachtet, ehe er den Anruf bestätigt.
      Ein seichtes Zittern bestimmt sein kontrolliertes Ausatmen, während er dem langsamen Tuten lauscht.
      Dann, als ein mürrisches Schnaufen ertönt bricht sein Lächeln vollends heraus.
      Er wartet ab, bis die Stimme sich mit einem "Privatdetektei Christopher Fortner" meldet.
      Rau. Und müde, sehr müde klingt er.
      "Guten Abend, Christopher. Frohe Weihnach-"
      Obgleich seine freundliche Stimme keinerleich offensichtliche Boshaftigkeit in sich trägt, kommt er nicht dazu, zuende zu sprechen. Das Lächeln weitet sich noch ein Stück. Ein wunderbares Gefühl in seiner Brust.
      Erneut wählt er. Lauscht dem Tuten.
      "Lass mich in Ruhe, Arsch", knurrt ihm dieselbe mürrische Stimme aus dem Hörer.
      "Sie sind unhöflich, Christopher." Weiterhin lächeln. "Darf man Ihnen kein frohes Fest wünschen?"
      "Lass stecken." Genervtes Schnaufen.
      "Wo sie doch sonst ... niemanden haben ...", er redet weiter, kann nicht aufhören, während sich vor seinem inneren Auge das gequälte Gesicht seines Gesprächspartners zeigt. "Wie geht es ihnen?"
      "Hervorragend", brummt es spöttisch zurück. "Kann ich jetzt wieder auflegen?"
      "Aber, aber, mein Guter. Der Abend ist noch jung. Lassen Sie uns ein wenig in Erinnerungen schwelgen."
      "Danke. Verzichte. Tschüss."
      "Legen Sie nicht auf." Die Stimme des jungen Mannes hatte sich gewandelt. Binnen dieses einen Satzes schwindet der fröhliche Tonus und räumt einem kalten, dominanten Satz das Feld.
      Ein schweres, rauchiges Seufzen, genervt, raunt durch die Leitung. "Sonst was? Kommst du mit Plätzchen vorbei?"
      "Soll ich?", kehrt das Amüsement als Antwort auf den trockenen Sarkasmus zurück. "Das ließe sich einrichten."
      "Bring noch n Geständnis und Tee mit und wir können drüber reden."
      "Sie haben wirklich Humor. Hatten sie einen angenehmen Advent? Einen schönen Adventskalender?"
      "Halt doch bitte einfach die Fresse."
      Lächeln. "Nein."
      Genervtes Schnauben, dann nur noch ein Tuten.
      Die Augenbrauen zucken überrascht, ehe sich der kühle Blick aus blauen Augen auf das Display niederlegt.
      "Anruf beendet."
      Da hat er wirklich aufgelegt. Er scheint wirklich zu wollen, dass er Besuch bekommt.
      Gut, das soll er haben. Nur woher bekam er um diese Uhrzeit nun die Plätzchen?
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    • Pünktlich zum Nikolaus-Tag gibt es die ersten Kekse, für alle, die bisher mitgemacht haben ^_^

      Tür 1:
      Tür 2:
      Tür 3:
      Tür 4:
      Tür 5:
      Tür 6:


      Am Ende erhält jeder Wahlweise
      eine Tafel:


      oder eine Keksreihe:


      Beides Natürlich mit dem eigenen Namen und jeweils die Kekse, die er/sie sich verdient hat :)

      @Miao, @ItsCubeX, @Seiko, @Jaderrene, @Eichenherz, @Nicki, @Turtacos, @Rai, @Heiteira, @Ianthe
      Ich bin bis 17.9. im Urlaub.

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    • Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt FSK16, aber ich packe es nur schon wegen der Übersicht in einen Spoiler:

      Spoiler anzeigen
      «Papa, warum muss ich eigentlich zum Nikolaus gehen?» fragt der Sohn. Der Vater antwortete harsch: «Was weiss ich denn? Ich ging damals zum Nikolaus, dein Grossvater ging damals zum Nikolaus. Also gehst du gefälligst auch zu ihm.»

      Die Warteschlange geht nur langsam voran und der Sohn ist weiterhin neugierig. Also frag er seinen Vater: «Papa, was ist der Nikolaus überhaupt?» Dieser gibt mürrisch zu: «Keine Ahnung. Vielleicht ist er ein Mensch. Vielleicht auch nicht. Das steht bestimmt irgendwo in der Bibel. Schlag es doch selbst nach.»

      So langsam kommen die beiden vorwärts und das Kind vor ihnen trägt dem Nikolaus gerade ein Gedicht vor, dass es geübt hat. Der Sohn fragt seinen Vater: «Muss ich auch ein Gedicht sagen?» Der Vater meint: «Ja. Ich sagte doch, du sollst ein Gedicht üben.» Der Sohn kriegt Panik und meint nur: «Ich dachte, du sagtest, ich solle Geschichte üben.» Darauf der Vater: «Geschichte? Wer braucht den Quatsch schon. Wir leben im Hier und Jetzt und nicht in der Vergangenheit!»

      Das Kind, welches gerade beim Nikolaus war, wurde mit Nüssen, Mandarinen und Schokolade belohnt. Der Nikolaus winkt nun den Sohn zu sich. Der Vater geht mit ihm mit. Der Nikolaus schaut den Sohn an und sagt mit tiefer Stimme: «Ho Ho Ho! Ich bin der Nikolaus. Und wer bist du?» Der Sohn meint: «Ich heisse Qwertz.» Darauf der Nikolaus: «Und du warst auch immer schön brav dieses Jahr?» Darauf der Sohn: «Ja, natürlich.» Der Nikolaus fragt weiter nach: «Und hast du auch ein schönes Gedicht für mich?» Der Sohn blickt enttäuscht zu Boden.

      Darauf der Vater: «Jetzt gib ihm einfach seine verdammten Süssigkeiten, damit ich ihn wieder bei seiner idiotischen Mutter abliefern kann.» Der Nikolaus schaut den Vater böse an und meint: «Du warst aber bestimmt unartig, nicht wahr?» Darauf der Vater: «Das bringt doch nichts. Lass uns verschwinden.» Der Vater nimmt seinen Sohn an die Hand und will gerade gehen, doch da steht der Nikolaus auf und blockiert ihnen den Weg. Er ermahnt den Vater: «Weisst du, was mit unartigen Menschen passiert? Sie werden bestraft.» Darauf der Vater: «Ach, du bist doch nur ein unbedeutender Wurm, der sich für einen Tag diesen Scheiss-Anzug angezogen hat, um zumindest einen Tag im Jahr etwas zu sagen zu haben. Was willst du also schon machen?» Der Vater rempelt den Nikolaus zur Seite und geht mit seinem Sohn zu dessen Mutter.

      Als der Vater seinen Sohn bei dessen Mutter abgegeben hat, will er gerade nach Hause gehen, da wird er von einem roten Lamborghini fast überfahren. Er ist stinkwütend und flucht vor sich hin. Darauf steigen 2 Leute mit verhülltem Gesicht und schwarzen Mänteln aus. Sie zerren den Vater in eine Nebengasse und verprügeln ihn. Als er am Boden liegt und trotzdem weiter zusammengeschlagen wird, kommt der Nikolaus vorbei. Der Vater fleht ihn an: «Hilf mir!» Darauf der Nikolaus: «Okay.» Der Nikolaus prügelt nun auch auf den Vater ein und dieser fragt: «Warum tut ihr mir das an?» Darauf der Nikolaus: «Jemandem Kohle in die Socken stopfen ist einfach keine ernst zunehmende Bestrafung mehr. Deswegen arbeitet der Nikolaus heute mit der Mafia zusammen. Ho Ho Ho!»

      Und die Moral von der Geschichte: Niemand weiss, wer der Nikolaus wirklich ist. Also geht stets vom Schlimmsten aus. Vielleicht gehört er ja wirklich zur Mafia. :ups:

      Lenka (aus dem Song "Unique") schrieb:

      I am happy to be sad. It's funny when I am mad.
      I don't really make sense but I know that that's not bad.
      I am lonely in a crowd and I am quiet when it's loud
      No I don't know what I want but I will figure it all out [...]
      [...] Why should I be like everybody? It's overrated being ordinary.
      I am me and that's unique.

      Curse (aus dem Song "Was du bist") schrieb:

      Wenn du dich zeigst und sie checken dich nicht...
      Dann ist das der Beweis, du bist perfekt wie du bist!
      Sie schauen in die Sonne, sind geblendet vom Licht...
      Hab keine Angst vor dem, was du bist!
    • Also, der erste Teil ist FSK 6, der zweite Teil FSK 12. Ist ein bisschen mehr in die Horror richtung gegangen ^^"
      _______________________________________________________

      Pascal, 12 Jahre alt, ist nicht in der Lage, im Unterricht aufzupassen. Er schreibt meistens nur dreien, vieren, fünfen... und manchmal sogar sechsen! Pascal's Mutter ist fest von dem Talent des Jungen überzeugt. Sie meintm er gebe sich nur nicht genug Mühe. Und das tut er auch nicht. Sein Vater ist streng und schimpft oft mit ihm, doch er lernt nichts daraus. Die Eltern kaufe ihm teure Schulsachen, doch die wirfter weg. Pascal weiß nicht, dass es Menschen auf der Welt gibt, die von solchen Schulsachen nur träumen können - geschweige denn von Schulen oder Bildung. Er passt nun mal nicht im Unterricht auf.

      Wir schreiben das Jahr 2017. Pascal und seine Klasse bekommen am 5. Dezember einen neuen Mitschüler: Tamin Azad. Ein Flüchtling aus Syrien. Er wird neben Pascal gesetzt. Im Unterricht passt Pascal wieder nicht auf und wirft mit seinen teuren Schulsachen um sich.
      In der fünf-Minuten-Pause rennt Pascal raus in den Flur, um dort Kinder mit seinem Adidas-Turnbeutel zu attackieren. Als er höhnisch lachend wieder in den Klassenraum reinkommt, erstarrt er. Tamin Azad bückt sich auf den Boden und sammelt vorsichtig und sorgfältig die teuren Sachen von Pascal auf. Er geht so vorsichtig mit ihnen um, als sei es die Krone von Karl dem Großen - den nahm Pascal's Klasse gerade durch, aber natürlich hatte er nicht aufgepasst. Pascal ging auf Tamin zu und fragte ihn, was das sollte.
      Da antwortete Tamin mit leichten Aktzent:

      "Du kannst werfen, sehr, sehr weit, mit den guten sachen, die dir Eltern gekauft haben. Aber es gibt Kinder auf der Welt, die können dir zuschauen und nur staunen, was du alles für Chancen hast. Wenn du aufpassen würdest in Unterricht, du würdest mehr Freunde haben. Ich denken, du passt nicht auf, damit du cool bist, aber du nicht sein, denn wir alle wollen gerne Unterricht machen. Aber du, Pascal, du nicht."

      Pascal sah ihn fassungslos an. Wütend stürzte er sich auf Tamin und verprügelte ihn, bis die Lehrerin dazwischen ging. Tamin weinte. "Du wirst lernen, was bedeuten, hier sein zu dürfen!"
      Am selben Abend konnte Pascal nicht einschlafen. Ihn beschäftigte sehr, was Tamin gesagt hatte.

      FSK 12/16

      Am nächsten Morgen stand Pascal sorgenfrei auf und öffnete die Tür, um zu schauen, was in seinen Stiefeln lag. Doch seine Stiefel waren weg. Erschrocken sah sich Pascal um. Die Lichter waren aus, im Haus war es totenstill. Pascal wollte das Licht im Flur einschalten und drückte auf den Schalter, doch das Licht flackerte nur kurz und ging dann wieder aus. Pascal zitterte. Langsam ging er die Treppe runter, um zu gucken, ob seine Mutter schon Frühstück gemacht hatte. Er atmete erleichtert aus, als er seine Mutter in der Küche stehen sah. Sie stand gerade am Kühlschrank und man konnte nur ihre schlanken Beine sehen. Sie hatte seine Stiefel an.
      "Hey, Mama, warum hast du meine Stiefel an!?", fragte er wütend. Doch ei Schauer lief ihm über den Rücken, als eine unnatürlich hohe Stimme ihm antwortete.
      "Weil da nichts drin war, mein Kleiner!" Die Kühlschranktür fiel zu und da stand ein mageres Männchen, mit großen lilanen Augen und einem Grinsen, dass Pascal so erschreckte, dass er laut aufschrie. Plötzlich holte der kleine Mann eine Rute raus und seine Augen wurden flammenrot.

      "Du musst deine Strafe lernen, Kleiner. Zu oft hast du den Nikolaus schon enttäuscht! Jeden Tag...", der Mann kam langsam auf Pascal zu, welcher ebenfalls langsam rückwärts lief, "...muss er deine Ungehorsamkeit ansehen. Aber gestern, hat er schon versucht dich zur Vernunft zu bringen! Aber was tatest du? Du schlugest den Nikolaus!"
      "Aber... das war doch Ta-" Er konnte den Satz nicht beenden, denn in dem Moment schrie diese dürre Kreatur auf und schlug auf den Jungen mit der Rute, die sich als Stock erwies, ein, bis Pascal nichts mehr als ein Brei aus Organen, Blut und Haaren war. Der Knecht nahm den Darm von dem Pascal und packte ihn in seinen Beutel. Danach entnahm er dem zerschmetterten Schädel die Augen und schlürfte sie voller Genuss auf.


      "Und merktet euch eins! Knecht Ruprecht bestraft die bösen und verschont die bösen! Und höret auf den Rat anderer, denn Nikolaus ist überall..."
    • 6 décembre (Bestrafung Nikolaus)

      "Mama, Mama, wo isch der Nikolaus, ey?"
      Ausdruckslos blickte Yuko Miyazaki ihre Tochter an. Nicht nur, dass sie hier in einem buddhistischen Haushalt lebten - sie als Japanischlehrerin war zutiefst erschüttert, wie leicht ihr Töchterchen ihre Standardsprache zugunsten eines nicht selten belächelten Dialektes schleifen ließ. Dass sie sich einen Mann aus einer solchen Region geangelt hatte, war natürlich ihr Verdienst, aber die Kleine konnte sich doch wenigstens etwas Mühe geben!
      "Wo isch der Niggolaaaaus?"
      "Misato! Wie oft habe ich dir gesagt, dass es 'ist' und nicht 'isch' heißt! Lernst du das denn nie? Die anderen werden dich doch sonst immer für ein Landei halten!"
      Mish- ... Misato wollte kein Landei sein. Ganz gewiss nicht, doch noch weniger wollte die Zehnjährige in irgendetwas Mühe und Arbeit investieren. Die über christlische Volkstümer nicht ganz so bewanderte Yuko informierte sich am PC über den Brauch des Nikolaus, der sie auf eine kleine, aber gemeine Idee brachte.

      Die klassisch roten Samtsöckchen am Kamin waren als Dekoration in jedem größeren Einkaufszentrum, das etwas von sich hielt, aufzutreiben, sodass sich die Lehrerin mit reichlich Weihnachtsutensilien eindeckte. Natürlich benötigte jeder Strumpf auch eine Füllung ... eine Füllung, die die dunkelbraunen Mandelaugen ihres frechen Töchterchens ganz schön groß werden lassen würde.

      "MAAAAAAAAMAAAAAAAA! Ich will jetsch Nikolaus haben, jetsch schofort!", plärrte die kleine Misato und rannte durch den ganzen Raum in ihren kleinen weißen Geishasöckchen. In Tatamiräumen rannte man nicht - das gehörte sich nicht wirklich, wer rannte überhaupt im Haus herum und sorgte permanent für Unruhe? Auch darauf hatte die Lehrerin im Netz eine Antwort gefunden: unartige Kinder, die bestraft werden mussten. Nicht mit Kohle. Orangen wären eine nette Alternative gewesen, da gesundes Essen ihrem leicht korpulenten Göttergatten bereits mehr Schweißperlen ins Gesicht trieb als sein Lieblingssport Fernbedienung-Bedienen.
      Misato machte große Augen, als sie ihren riesigen Nikolausstiefel sah. Das kleine braungebrannte Mädchen aus Südjapan stürzte wie ein Kätzchen auf ihre Gabe, die sie vor den Augen ihrer Eltern und ihrem fünfjährigen Bruder Takashi entleerte. Nur sie hatte einen Nikolausstiefel bekommen, sonst niemand - wie cool war das denn?
      Doch bald schwenkte ihre anfängliche Begeisterung in Enttäuschung und Frust um: "Einen Hut? Der schieht voll uncool aus! Und dasch da? ... Ne Blaschdigsaufel? Und Schamen? Wie - dumm! Pah!" Mit einer Plastikschaufel und Saatgut war sie wohl nicht zufriedenzustellen, doch schon bald enthüllte Yuko ihre wahre Intention: "Mein Schatz, das ist das Farmer-Starterkit. Landwirtschaftssimulator 2007~"
      "HÄH? WARUM?", fuhr die Grundschülerin ihre Mutter zickig an.
      "WIESCHO? IS BIM MISHATO UND MIR MACHT DASCH ÜBERHAUPT NISS AUSCH, WENN DIE ANDEREN MICH FÜR EINEN BLÖDBOMMEL VOM LAND HALTEN, GOTTVERDAULICHER, BRAUNKACK, HÄÄÄ?"
      "ICH HEißE NICHT MISHATO! ICH HEISCHE MISHATO! B-BAKA!", brach das vorlaute Mädchen in Tränen aus, floh in ihr Zimmer, knallte die Tür zu und schloss sich ein. Diese ruprechtsche Schelle schmerzte sehr. Wenn sie nur wüsste, dass ihre Eltern den Abend im Wohnzimmer bei einer geistreichen Comedyshow mit Osaka-Dialekt verbrachten ... doch sie lernte - wer hin und wieder Dialekt sprach, war zweisprachig, aber wer ausschließlich Dialekt sprach, der würde in den Augen der anderen wohl immer der gutmütige Vollhorst vom Reisacker mit schlammverkrusteten Stiefelchen bleiben.
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    • 7. Türchen: Le Grinch

      7. Türchen

      Le Grinch
      Lyrics
      Was sagt der Weihnachtshasser
      zu dem ganzen Gesinge, Geblinke,
      zu den Tannen und Engeln,
      Lichtern und Kerzen?
      Lasst die Sau raus!
      Das ganze auf die Melodie von “Oh Tannenbaum” :D


      (Danke an @Miao für die Idee!)
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