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Der ESC-Blog 2018

    • Medien

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    • @Rheinfeuer Hey das ist meine Aufgabe :(

      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fd/EuroAlemania.svg/150px-EuroAlemania.svg.png]

      Und am vergangenen Abend waren wir nun endlich dran, unseren Kandidaten für Portugal auszusuchen. Der NDR hat keine Mühen gescheut, aus rund 4000 Bewerbern, die besten sechs herauszufiltern, die schließlich bei "Unser Song für Lissabon" angetreten sind. Diese sechs waren Ivy Quainoo, Ryk, Natia Todua, voXXclub, Xavier Darcy und natürlich der Gewinner Michael Schulte.

      Der junge Mann bekam nämlich von allen drei Jurys (die internationale Jury, die Eurovisionsjury und das nationale Televoting) die Höchstpunktzahl und räumte das Feld mit seinem Song "You Let Me Walk Alone" von hinten auf. Ganze 12 Punkte trennten Michael vom Zweitplatzierten Xavier Darcy. Sein Lied hat er übrigens an seinen verstorbenen Vater gewidmet.

      Ob Michael Schulte Deutschland aus ihrer Misserfolgsserie befreien kann, wird sich am 12. Mai zeigen. Bis dahin könnt ihr hier kommentieren, was ihr von unserem Song für Lissabon hält.

      I have a lot of talents but none of them are really useful.

      I am really good in making fun of people dancing.
      I invented like ten emoticons.
      I can walk up and down an escalator in like two seconds.
      I can fit my body into small spaces.
      I can instantly tell whether someone is fat or pregnant, with 60 percent accuracy.
      I can sneak three dogs into a movie theatre.
      I can convince my grandmother that I'm not real.
      I can win a staring contest with a cat.
      I can make every security guard suspicious of me.
      I can convince my mom that I'm adopted.

      The post was edited 1 time, last by DaVoir ().

    • Lol, ich habe es nicht mal mitbekommen und heute Morgen zum ersten Mal gehört.

      DaVoir wrote:

      Ob Michael Schulte Deutschland aus ihrer Misserfolgsserie befreien kann, wird sich am 12. Mai zeigen. Bis dahin könnt ihr hier kommentieren, was ihr von unserem Song für Lissabon hält.
      Muss ich ganz klar sagen, wenn es dieses Jahr wieder Konkurenz gibt, die leichter im Ohr bleibt, nein. Die bisherigen Lieder, welche im Startpost verlinkt sind, reißen mich auch noch nicht vom Hocker, sodass ich noch auf die Ausreißer warte, welche den trüben Einheitsbrei durchbohren.

      War etwas enttäuscht, nachdem er online bereits als Ed Sheeran aus Buxdehude gehandelt wurde und finde das Lied hat zu wenig Wiedererkennungswert.
    • Keine große Show, kein fancy Kostüm, gefällt mir. Wie @Floh gesagt hat, es ist kein riesiger Ausreißer, aber meiner Meinung nach hat Deutschland in den letzten Jahren viel zu sehr auf Show gesetzt und man sieht ja, dass das nicht gut ankam. Die Lieder von Lena und Roman Lob, die beide kein riesiges Aufheben um ihre Performance machten, waren deutlich besser platziert.

      Mir persönlich ist die Stimme für einen Mann etwas zu hoch. Ich schätze eigentlich eher tiefe Stimmen, aber das ist mein persönlicher Geschmack und kein Grund, das Lied schlechter zu finden. Definitiv der beste Finalbeitrag von Deutschland seit Jahren, berührend und mit einer sinnvollen Performance anstatt viel Bling-Bling. Und das macht diesen Auftritt einfach sehr bewegend. Das ist etwas, was ans Herz geht und gar nicht ins Ohr muss.

      Für mich wäre es schon ein Erfolg, wenn Deutschland mal wieder unter den Top20 landet und nicht, wie die ganzen letzten Jahre schon, den letzten oder vorletzten Platz belegt.
    • Ich muss Floh auf jeden Fall rechtgeben, Wiedererkennungswert ist leider Mangelware. Aber die anderen deutschen Einsendungen fand ich jetzt auch nicht besser als den letztendlichen Gewinner, also ja ...

      Ich suche mir mal ein paar Beiträge raus, zu denen ich mir jetzt meine Meinung bilden kann:

      Malta, oh Malta. Da sage ich nur, dass man das mal mit dem vergleichen soll. RIP Sogar die Lyrics sind beinahe dieselben. Sehr coole Songwriter waren das da, auf jeden Fall. :tlol:

      Bei Serbien finde ich gut, dass sie einen Beitrag mit Balkanmusik senden. Gesanglich war die Nummer auch gut, wobei ich sagen muss, dass ich die Parts des männlichen Sängers nicht so toll finde. Eigentlich hat mich nur das erste Viertel vom Lied überzeugt, der Rest klang wieder so seltsam nach Einheitsbrei. Schade. :/

      Bei Großbritannien muss ich einfach nur den Kopf schütteln, die Stimme passt echt überhaupt nicht zu dem Lied. Oder generell zu dem Genre. Wie soll ich das beschreiben? xD Die Stimme klingt einfach ... alt? Hm.

      Spanien klingt für mich wie eine musikalische Nummer vom örtlichen Theaterstück. Ganz nett, aber nicht sonderlich professionell. Ist zwar schön, dass wieder auf Spanisch gesungen wird, aber ... nein. Mit stärkeren Sängern würde das Lied imo besser rüberkommen.

      Also bis jetzt hat es nur Griechenland geschafft, wirklich ein bisschen aus der Masse herauszutreten, das Lied klingt mit der Sprache auch echt hübsch, nur leider fehlt mir da der Moment, wo ich denke: "Ja, das ist es." Der Funke springt einfach nicht über. Und ich habe ich das ungute Gefühl, dass die Live-Version sehr schwach wird.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • War nicht Schweden oder so, die gestern mit uns zusammen den Vorentscheid machen wollten?? Nur doof, dass die 4 von 5 Kandidaten direkt Disqualifiziert haben. Sowas ist doch echt Peinlich, da fragt man sich, ob sowas nicht schon vorher klar gewesen ist und warum macht man so eine Show, wenn eh alle außer einer Disqualifiziert werden.
      Ich musste gestern bei der Ankündigung etwas schmunzeln.

      Und ich muss zugeben, dass ich mir jetzt nicht die ganzen Lieder anhöre, sondern erst im Halbfinale bzw im Finale.

      Ich hoffe aber auch, dass wir zumindest dieses Jahr mal wieder unter die besten 10 kommen und auch von unseren Nachbarsländern Punkte bekommen.
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    • Oh nice, a lot of things to disagree on :bg:

      Floh wrote:

      Muss ich ganz klar sagen, wenn es dieses Jahr wieder Konkurenz gibt, die leichter im Ohr bleibt, nein.

      Floh wrote:

      finde das Lied hat zu wenig Wiedererkennungswert.
      Also, da stimme ich erstmal nicht zu. Der deutsche Beitrag wird zumindest in der Fangemeinde sehr gemocht, zumindest mehr als die letzten deutschen Beiträge, die ja eher mittelmäßig waren. Und wie @Majikku ja auch betonte, sind wir mit zurückhaltenden Auftritten ziemlich gut gefahren, wie zum Beispiel Roman Lob im Jahr 2012 oder Max Mutzke 2004 (jeweils achter Platz).

      Ob das Lied Wiedererkennungswert hat ist ja subjektiv. Ich kann mich noch sehr gut an ihn erinnern. Es kommt ganz auf die Inszenierung an, wenn die Performance dem Zuschauer im Gedächtnis bleiben soll und das hat man im Vorentscheid meiner Meinung nach ganz gut hingekriegt mit den niedlichen Animationen und den Vater-Kind-Bildern, die sich beide auch im Text wiederspiegeln.

      Ich finde, dass dies das beste Paket Deutschlands in den letzten fünf Jahren ist und kann mir eine Platzierung innerhalb der Top15 ziemlich gut vorstellen, wenn es gut gehandhabt wird. Momentan liegt Deutschland bei den Wetten auf Platz 9, also man kann schon eine positive Tendenz erkennen.

      Rai wrote:

      Malta, oh Malta. Da sage ich nur, dass man das mal mit dem vergleichen soll. RIP Sogar die Lyrics sind beinahe dieselben. Sehr coole Songwriter waren das da, auf jeden Fall.
      Ich weiß gar nicht, was an den beiden so ähnlich sein soll. Der Beat bei Christabelle wird ganz anders gehandhabt und ist auch viel treibender als bei Ariana. Und der Text könnte auch nicht unterschiedlicher sein. "Taboo" appelliert für mehr Verständnis für psychisch kranke Manschen, während Ariana den selben Lovesong-Pop bringt. Das einzige, wo du vielleicht Recht recht haben könntest sind die "And I know"-Parts, aber das haben die Songwriter von "One Last Time" ganz sicher nicht erfunden. Also "beinahe dieselben" ist ja mal maßlos übertrieben.
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    • DaVoir wrote:


      Rai wrote:

      Malta, oh Malta. Da sage ich nur, dass man das mal mit dem vergleichen soll. RIP Sogar die Lyrics sind beinahe dieselben. Sehr coole Songwriter waren das da, auf jeden Fall.
      Ich weiß gar nicht, was an den beiden so ähnlich sein soll. Der Beat bei Christabelle wird ganz anders gehandhabt und ist auch viel treibender als bei Ariana. Und der Text könnte auch nicht unterschiedlicher sein. "Taboo" appelliert für mehr Verständnis für psychisch kranke Manschen, während Ariana den selben Lovesong-Pop bringt. Das einzige, wo du vielleicht Recht recht haben könntest sind die "And I know"-Parts, aber das haben die Songwriter von "One Last Time" ganz sicher nicht erfunden. Also "beinahe dieselben" ist ja mal maßlos übertrieben.
      Ich habe extra in den Link eingefügt, dass es zu genau diesem Part springt, damit hier niemand missversteht, dass ich mich nicht auf das gesamte Lied beziehe. xD Und die Lyrics sind auch nicht der primäre Punkt, auf den ich verweisen wollte, sondern die Melodie dieses Teils. Wenn man schon nachmacht, dann bitte etwas unauffälliger. :ka:


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    • Hab mir die Stelle nochmal angehört und finde, dass es immer noch nicht ähnlich klingt. :ka: @Rai
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    • DaVoir wrote:

      Oh nice, a lot of things to disagree on :bg:

      Floh wrote:

      Muss ich ganz klar sagen, wenn es dieses Jahr wieder Konkurenz gibt, die leichter im Ohr bleibt, nein.

      Floh wrote:

      finde das Lied hat zu wenig Wiedererkennungswert.
      Also, da stimme ich erstmal nicht zu. Der deutsche Beitrag wird zumindest in der Fangemeinde sehr gemocht, zumindest mehr als die letzten deutschen Beiträge, die ja eher mittelmäßig waren. Und wie @Majikku ja auch betonte, sind wir mit zurückhaltenden Auftritten ziemlich gut gefahren, wie zum Beispiel Roman Lob im Jahr 2012 oder Max Mutzke 2004 (jeweils achter Platz).
      Ob das Lied Wiedererkennungswert hat ist ja subjektiv. Ich kann mich noch sehr gut an ihn erinnern. Es kommt ganz auf die Inszenierung an, wenn die Performance dem Zuschauer im Gedächtnis bleiben soll und das hat man im Vorentscheid meiner Meinung nach ganz gut hingekriegt mit den niedlichen Animationen und den Vater-Kind-Bildern, die sich beide auch im Text wiederspiegeln.

      Ich finde, dass dies das beste Paket Deutschlands in den letzten fünf Jahren ist und kann mir eine Platzierung innerhalb der Top15 ziemlich gut vorstellen, wenn es gut gehandhabt wird. Momentan liegt Deutschland bei den Wetten auf Platz 9, also man kann schon eine positive Tendenz erkennen.
      Nicht, dass du es falsch verstehst, ich finde das Lied allgemein nicht schlecht, aber es ist für mich nichts Besonderes, dem ich im Wettbewerb nicht höhere Chancen einrechne, als anderen Künstlern die letzten 5 Jahre. Auf mich wirkt es teils zu simpel und schon fast wie eine erneute Reaktion auf den Gewinner des letzten Jahres, den wir Deutschen gerne mal etwas nachahmen, weil wir davon ausgehen, dieses Erfolgsrezept würde auch im kommenden Jahr wieder Erfolg haben und trotzdem landen wir innerhalb der letzten Plätze.

      Nachdem ich dann den Vergleich mit Ed Sheeran las, fand ich das Lied noch weniger interessant, weil ich etwas Ähnlicheres erwartetz habe und seine letzten Alben leider Bestseller mit geilen Liedern zum Hobbit und anderen Dingen waren. Der Vergleich dazu hinkt in Anbetracht des Erfolges und der Stimme des Künstlers und scheint wohl eher auf den Aufstieg zum Rum, vom Straßenkünstler zum Künstler in den Medien gemünzt gewesen zu sein.

      Ist es aber nicht etwas voreilig, jetzt die Wetten anzusehen, wenn noch nicht alle Teilnehmer gehört wurden?
      Das kann sich in wenigen Wochen doch wieder komplett drehen und sagt nur aus, dass aktuell viele Deutschland weit vorne sehen, in Anbetracht der bekannten Teilnehmer.

      Ich für meinen Teil prognostiziere wieder den letzten oder vorletzten Platz, besonders wenn ein außergewöhnlicheres Lied dazu kommt, welches eben stärker im Ohr bleibt. Im Radio würde ich mir sowas anhöhren, aber so fehlt mir sehr viel, obwohl seine Stimme nicht so schlecht ist.
    • Gravity wrote:

      Das war Griechenland. Die Labels wollten bzw. Konnten die dortige Startgebür nicht zahlen.
      Ups, dann war es Griechenland. Finde ich trotzdem schon ziemlich Peinlich. Wenn man kein Geld für sowas hat, dann soll man gar nicht erst Teilnehmen. Aber zum anderen Thema.

      Ich fand alle Deutschen Titel jetzt nicht gerade berauschend. Ich kann mich auch nicht mehr an die Songs so wirklich erinnern. Daran sieht man das ich es nicht gerade berauschend fand. Aber wenn wir damit gut platziert werden, soll es mir nur recht sein.
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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c4/EuroMoldova.svg/150px-EuroMoldova.svg.png]

      Gestern Abend gab es einen "Super Saturday" in der diesjährigen ESC-Saison. Gleich fünf Länder haben an einem Abend ihren Beitrag für den Eurovision Song Contest gewählt. Das erste dieser Länder war die Republik Moldau.

      16 Kandidaten stellten sich in den TV-Studios des moldauischen Staatssenders TRM in Chișinău beim Vorentscheid "O Melodie Pentru Europa". Es musste ermittelt werden, wer die Nachfolge von SunStroke Project antritt, die letztes Jahr mit dem dritten Platz das beste Ergebnis des Landes eingefahren haben.

      In diese großen Fußstapfen muss nun die Band DoReDoS mit ihrem Song "My Lucky Day" treten.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f0/EuroEslovenia.svg/150px-EuroEslovenia.svg.png]

      Kurz nach dem moldauischen Vorentscheid neigte sich auch der Vorentscheid in Slowenien dem Ende zu. Im Finale von "Evrovizijska Melodija", das mit EMA abgekürzt wird, traten acht Künstler an in der Hoffnung, die slowenische Fahne nach Lissabon tragen zu dürfen, um die Schmach von Kiew wiedergutzumachen, als man als Vorletzter im Halbfinale ausschied.

      RTVSLO stellte eine neue Regel für den Vorentscheid auf: Nur Songs in Landessprache durften bei EMA auftreten und so wurde die Entscheidung den slowenischen Televotern und Jurys überlassen, die schließlich Lea Sirk und ihrem Popsong "Hvala, ne!" (Nein, danke!) zu ihrer Siegerin kürten


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/91/EuroUcrania.svg/150px-EuroUcrania.svg.png]

      Das dritte Land das gestern Abend seinen Kandidaten für Portugal ausgesucht hat war das Gastgeberland im letzten Jahr, die dieses Jahr selbstverständlich wieder im Halbfinale mitspielen müssen. Die Ukraine hat für dieses Jahr ein neues Vorentscheidskonzept ausgearbeitet, das den Namen "Vidbir" trägt.

      Bei diesem neuen Format stellten sich 18 Teilnehmer in zwei Halbfinals, aus denen sich jeweils drei für das Finale qualifizierten, sodass die Ukrainer ein Finalteilnehmerfeld mit sechs Kandidaten hatten, aus denen sie wählen konnten. An der Entscheidung war wie üblich die ukrainischen Televoter und eine Jury beteiligt, die unter Anderem aus der ukrainischen Siegerin von 2016, Jamala, bestand.

      Den Vorentscheid gewann ein Wiederholungstäter, der bereits letztes Jahr die Ukraine im eigenen Land vertreten wollte, sich aber nicht gegen O.Torvald durchsetzen konnte: Der 20-jährige Sänger Kostyantyn Mykolayovych Bocharov, bekannt unter seinem Künstlernamen Mélovin wird dieses Jahr jedoch seine Chance bekommen. Er fährt für die Ukraine mit "Under The Ladder" nach Lissabon und ist somit auch der erste männliche Solo-Act seit 2003, der für das Land antritt.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/EuroHungr%C3%ADa.svg/150px-EuroHungr%C3%ADa.svg.png]

      Super Saturday neigt sich langsam dem Ende zu und wir machen einen Halt in Budapest, wo auch gestern Abend das Finale des ungarischen Vorentscheids "A Dal" stattfand, der sich seit Januar über mehrere Runden und Halbfinals durchgezogen hat.

      Durch diesen Marathon haben sich acht Kandidaten bis in das Finale durchsetzen können. Positiv überraschend daran war, dass es mehr Titel auf Ungarisch als auf Englisch war. Den Einfluss des Vorjahressiegers Salvador Sobral kann hier gut erkennen.

      So überrascht es auch nicht, dass die Ungaren sich für einen Titel in Landessprache entschieden haben. Überraschender mag vielleicht gewesen sein, dass der Gewinner wohl das komplette Gegenteil des Vorjahressieger ist. Die Band AWS gewinnen mit ihrer Hardrock-Nummer "Viszlát nyár" (Auf Wiedersehen, Sommer) den Vorentscheid und vertreten somit Ungarn in Portugal.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/21/EuroLetonia.svg/150px-EuroLetonia.svg.png]

      Endstation für heute ist Lettland, wo der letzte Beitrag von gestern Abend bekanntgegeben wurde. Ähnlich wie in der Ukraine wurden in Riga im Rahmen des Vorentscheids "Supernova" zwei Halbfinals abgehalten, aus denen sich jeweils drei Kandidaten für das Finale qualifiziert haben.

      So starteten sechs ehrgeizige Künstler im Finale des lettischen Vorentscheids, der sich ziemlich in die Länge gezogen hat, aber musikalisch ziemlich abwechslungsreich war. Am Ende der Sendung wurden wir endlich durch die Bekanntgabe des Siegers endlich erlöst.

      Die eigentlich aus Brasilien stammende, in den USA lebende Sängerin Laura Rizzotto, die übrigens auch noch lettische Wurzeln hat (sehr wichtig!), wird Lettland beim ESC 2018 in Portugal mit dem Song "Funny Girl" vertreten.



      Heute Abend werden sich noch zwei weitere Lieder dazugesellen, da sich Armenien und Rumänien auch heute entscheiden werden.
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    • Da hat @Floh seine Ausreißer :lol:

      Moldau: Dieser Song hat meiner Meinung nach bisher die meisten Siegeschancen. Er ist nicht das typische Lala, sondern hat mit dem, ich nenne es mal Foxtrottstil, ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dazu eine richtig gelungene Performance und der moldavische Akzent - schön! Einer meiner Favoriten!

      Slowenien: Schön, dass Slowenien einen Beitrag in Landessprache schickt und dann noch eine so kraftvolle Stimme. Dieses Lied mag zwar Pop sein und damit relativ Mainstream, meiner Meinung nach hebt es sich aber durch die kraftvollen Nuancen sehr stark vom Standard ab. Gehört wohl ebenfalls zu meinen Favoriten dieses Jahr. Ich hoffe sehr, dass diese Künstlerin es ins Finale schafft. Die Musikrichtung mag zwar standard sein, aber das Lied hat wirklich was.

      Ukraine: Was soll man dazu sagen? Egal ob die Disharmonien gewollt waren, oder ob er einfach nicht singen kann - es hört sich für mich nicht gut an. Ich meine, wenn die tatsächlich gewollt sind, Respekt, aber bis auf diese offensichtlichen Disharmonien gerade zu Beginn hat dieses Lied absolut kein Alleinstellungsmerkmal und mich würde es auch irgendwie überraschen, wenn es überhaupt ins Finale kommt, um ehrlich zu sein.

      Ungarn: Ich persönlich bin nicht der größte Hardrockfan, auch wenn bei mir im Zimmer durchaus mal was aus dem Genre läuft (allerdings meistens eher Videospielmusik). Hier muss ich als Nicht-Kennerin aber sagen, dass es durchaus gut gemacht ist. Trotz intensiven Screamings versingt sich der Singer nicht und es ist auch nicht zu hart, man erkennt eine Melodie - und die Nummer gefällt mir! Definitiv ein Kandidat für den Sieg, meiner Meinung nach. Auch hier, schön dass die Ungarn Muttersprache abliefern; der Sinn dieses Wettbewerbs ist schließlich die Zelebrierung Europas und nicht die Zelebrierung der englischen (oder einer sonstigen) Sprache. Nichts gegen Akzent im Englischen, aber ich bevorzuge Beiträge in Muttersprache und wünsche mir insgeheim eine Rückkehr der Mutterspracheregelung.

      Lettland: Tja, was soll man dazu sagen? Ich halte seit jeher beim ESC nichts von Künstlern, die aus ganz anderen Ländern kommen und für ein Land antreten, teils nicht einmal die Landessprache sprechen (nein, ich bin keine Nationalistin) und das nur, weil es ansonsten anscheinend niemand besseren gab. Ich räume dieser zwar gutaussehenden, aber standardmäßig klingenden Künsterlin leider keine Siegeschancen ein.

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    • Sloweniens Beitrag ist auf jeden Fall irgendwo sympathisch, aber irgendwie kommt das Lied auf keinen Punkt. Hm. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber irgendwie haben es viele Lieder beim ESC gefühlt schwer, Strophen und Refrain auseinanderzuhalten. Mir ist aufgefallen, dass die Transition oft wischi-waschi ist und das Lied dadurch wie ein seltsamer Brei klingt, den man nicht wirklich einordnen kann. Bei dem Lied hier ist es nicht so schlimm, da es zum Schluss besser wird. Nicht mein Ding, aber imo besser als einige andere Beiträge.

      Bei der Ukraine finde ich es irgendwie sehr bemerkenswert, wie sehr der Refrain nach Florence + the Machine klingt. Also finde ich jetzt. Der Anfang war durchaus etwas holprig, offenbar fühlt sich der Sänger in der tieferen Lage nicht so wohl, aber zur Mitte wurde das Lied auf jeden Fall besser. Fand die Nummer mit dem Klavier schön, sowas ist mir lieber als irgendwelche Pyrotechnik oder supertolle Effekte am Bildschirm. Trotzdem würde ich verstehen, wenn das Lied nicht mehr als Mittelfeld erzielt.

      Ungarn finde ich ganz furchtbar. Nicht wegen dem Genre, sowas höre ich eigentlich recht gerne, aber am Anfang hat es konstant den Anschein, als wäre der Sänger off-key. Keine Ahnung, bin kein Experte für sowas, aber so wirkt es zumindest. Dazu kommt die Atemlosigkeit. Und der gesamte Audio-Mix von dem Beitrag ist seltsam -- der Sänger klingt viel zu klar und deutlich, die Musik ist im Vergleich aber zu leise. Klar, man muss den Sänger auch gut hören, um ihn bewerten zu können, aber bei Hardrock klingt das extrem seltsam, wenn die Musik so leise ist. Oder vielleicht sind es auch die Backing-Vocals, die dem Ganzen so einen komischen Klang verleihen, das passt einfach alles nicht zusammen.

      Bei Lettland ist mir zur Mitte aufgefallen, dass das Tempo überhaupt nicht zum Lied passt. Und mir fällt auf, dass die Sängerin phasenweise mal mehr mal weniger wie Alicia Keys klingt, das finde ich ganz gut. Aber ja, irgendwie resoniert das Lied nicht so, aber es ist besser als andere Beiträge. Hm.

      Sorry, dass ich so wenig Gutes zu sagen habe. :sd:


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    • Ich habe mitbringen mal die Übersetzung des slowenischen Beitrags "angetan". Tatsächlich ein recht kritischer Beitrag, der sich mit Werbeversprechen beschäftigt und dass man diese nicht sofort glauben sollte - mit etlichen Seitenhieben auf Fake-News übrigens. Und ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn man Strophen und Refrain nicht unbedingt auseinander halten kann. Wobei das hier sogar gut geht.

      The post was edited 1 time, last by Majikku ().

    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/01/EuroArmenia.svg/150px-EuroArmenia.svg.png]

      Gestern Abend wurden zwei weitere Beiträge dem Teilnehmerfeld hinzugefügt. Der erste kommt aus Armenien. Das Land hat dieses Jahr zum zweiten Mal den Vorentscheid "Depi Evratesil" abgehalten, um ihren Teilnehmer für Lissabon zu bestimmen. Aber im Gegensatz zum letzten Jahr wurde nicht nur der Künstler bestimmt, sondern das Lied gleich mit.

      Zehn Teilnehmer stellten sich im Finale des Vorentscheids in Yerevan, um um das armenische Ticket zum ESC zu singen. Am Ende konnte sich Sevak Khanagyan mit "Qami" (Wind) durchsetzen.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4e/EuroRumania.svg/150px-EuroRumania.svg.png]

      Das zweite Lied von gestern kommt aus Rumänien, wo eine weitere Ausgabe des dortigen Vorentscheids "Selecția Națională" zu Ende ging, der sich mit bis zu 60 Beiträgen durch viele Runden über mehrere Wochen hingezogen hat.

      Dieses System hat sich jedoch für die Rumänen im letzten Jahr bezahlt gemacht. Unvergessen war das Jodelrap-Duo Ilinca feat. Alex Florea (Letzterer hat es dieses Jahr wieder versucht), das auf den siebten Platz landete. An diesen Erfolg soll nun die Band The Humans mit ihrem Song "Goodbye" anschließen.



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    • Da hat @Floh seine Emotionalität :lol:

      Armenien: Eine Männerstimme, die nicht klingt wie durchweg aus dem Kastratenchor entsprungen - super! Und ja, ich spiele mit dem Kastratenchor auf unseren deutschen Sänger an, falls das jemand wissen will.
      Das Lied ist zwar defintiv nicht mein Gesamtfavorit, aber eines der Besseren und eines, das ich gerne im Finale sehen möchte. Ballade gesungen von einem männlichen Kandidaten ist auch mal etwas Anderes als Albaniens legendäre Schreiballaden, durchweg von Frauen gesungen (auch wenn Rona Nishliu es wirklich konnte). Wirklich gut gemacht und gut gesungen, ich sehe es in der Bewertung definitiv unter den ersten 15.

      Rumänien: Eine dunklere, rauchige Frauenstimme, definitiv nicht die Power, die Lea Sirk hat und eine ziemliche Kopie von Laureline aus Valerian - was keine Beleidigung sein soll, doch die Sängerin, die ihren Job übrigens versteht, erinnert mich daran. Das Lied ansich fand ich zunächst eher langweilig, Ballade halt. Die Gitarre hat mich da wirklich überrascht. Auch etwas, das ich gerne im Finale sehen will, allerdings denke ich nicht, dass dieses Lied schlussendlich gewinnen wird, je nachdem, was wohl noch so kommt. Der Beitrag ist jedoch einer von denen, denen ich den Sieg noch eher zutrauen würde als Ed Sheeran aus Buxtehude.
      • Ganz ehrlich ich bin enttäuscht von Armenien. Poison (Ari Ari) von Tamer Kaprelian war mein persönlicher Favorit, der leider schon im Halbfinale gescheitert ist.
      • Melovins Song kommt anscheinend ganz gut an, mir persönlich gefällt er eigentlich auch. An manchen stellen wird gesanglich sicher noch etwas gearbeitet, so das es in Lissabon dann passt. An den Sieg glaube ich zwar nicht (Hab auch keine Lust auf ein erneutes Chaos in der Ukraine) rechne aber stand jetzt mit einer Top 10 Platzierung.
      • Bei Lettland warte ich dauernd auf etwas, das nicht kommt. Schade eigentlich, denn grundsätzlich finde ich den Song gar nicht mal so schlecht.
      • Auffällig ist auch das Schweden gefühlt alle guten Beiträge schon aussortiert hat, ich glaube die wollen dieses Jahr nicht gewinnen. (So zumindest meine Meinung)
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