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Der ESC-Blog 2018

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      Und auf ein Neues! Der ESC-Blog geht in die nächste Runde, meine Lieben!

      Natürlich ist der Eurovision Song Contest noch eine Weile hin, aber bis dahin werde ich euch über die Neuigkeiten rund um den weltgrößten Musikwettbewerb auf den Laufenden halten und euch die Beiträge des ESC-Jahrgangs 2018 vorstellen, so wie die letzten drei Jahre auch. Ich hoffe, ihr freut euch so sehr wie ich!

      Allerdings werde ich dieses Jahr es nicht allein machen. So wie ich es schon 2016 gemacht habe, habe ich mir ein paar User ins Boot geholt, um eine Filb-ESC-Jury zu bilden und jeden einzelnen Beitrag mit einem Kommentar und einer Punktzahl zu bewerten. Meine drei Mitjuroren sind @Holy, @Gravity und @Gala. Nachdem alle Beiträge vorgestellt wurden, werden wir unsere Bewertungen hier im Blog veröffentlichen. Aber nun genug der Formalitäten!

      Der 63. Eurovision Song Contest wird am 8., 10. und 12. Mai 2018 in der Altice-Arena in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon stattfinden, nachdem Salvador Sobral den Wettbewerb letztes Jahr in der Ukraine zum ersten Mal für Portugal gewinnen konnte. Es werden 43 Länder teilnehmen, was neben 2008 und 2011 einen Teilnehmerrekord darstellt. Alle Länder aus dem letzten Jahr nehmen teil und Russland ist wieder eingestiegen.

      Aber nun viel Spaß beim Anhören!
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      Erstes Halbfinale

      Eugent Bushpepa - Mall - Albanien




      Eine lange Zeit hatte Albanien die Angewohnheit, weibliche Sängerinnen mit Schreiballaden zum ESC zu schicken. Unvergessen ist Rona Nishliu, die 2012 für Albanien einen fünften Platz belegte, das beste Ergebnis des Landes bis heute. Doch dieses Jahr wurde mit dieser Tradition gebrochen, denn seit 2006 steht erstmals ein männlicher Solokünstler für Albanien auf der Bühne.

      Der 33-jährige Eugent Bushpepa, der in seiner Heimat als einer der bekanntesten Sänger gilt, wird Albanien beim ESC 2018 mit seinem Lied "Mall" (Sehnsucht) vertreten und vielleicht Albanien wieder in ESC-Finale singen.


      Aisel Mammadova für Aserbaidschan


      Laura Groeseneken für Belgien


      Netta Barzilai für Israel


      Mikolas Josef - Lie To Me - Tschechische Republik




      Die Tschechische Republik ist eines der jüngsten Mitglieder der ESC-Familie. 2007 in Helsinki gab man sein Debüt, wo man dann als Letzter im Halbfinale sang- und klanglos ausgeschieden ist. Auch die zwei folgenden Versuche endeten am unteren Ende der Halbfinaltabelle. Man zog sich daraufhin bis 2015 vom Wettbewerb zurück.

      Nach der Rückkehr 2015 waren die Tschechen etwas erfolgreicher. Man scheiterte zwar 2015 und 2017 wieder an der Halbfinalhürde, jedoch diesmal knapper. 2016 gelang die erste Finalqualifikation, wo man dann auf dem vorletzten Platz landete. Gute Chancen, um das zu toppen, hat der 22-jährige Mikolas Josef mit seinem Popsong "Lie To Me".


      Alekseev - Forever - Weißrussland




      Weißrussland ist wohl eines der geheimnisvolleren Länder in Europa, denn man weiß relativ wenig über dieses Land. Genauso kann man sich auch nie sicher sein, was die Weißrussen zum ESC schicken. Letztes Jahr hatte man mit dem fröhlichen Duo Naviband, die übrigens verheiratet sind, einen 17. Platz belegt. Der beste Rang bleibt weiterhin der sechste Rang von 2007

      Dieses Jahr soll es der gebürtige Ukrainer Alekseev, der dort auch "The Voice" gewonnen hat, ähnlich hoch schaffen. Jedoch muss er natürlich auch die Halbfinalhürde meistern.


      Saara Aalto für Finnland


      Gianna Terzi - Oneiro mou - Griechenland




      In den 2000er-Jahren war Griechenland unumstritten eines der erfolgreichsten, wenn nicht das erfolgreichste Land beim ESC. Ein Sieg und mehrere Top10-Platzierungen konnte das Land in dieser Zeit verbuchen. In diesem Jahrzehnt scheint die Glückssträhne jedoch gerissen zu sein.

      Neuerdings sind nämlich Platzierungen im hinteren Mittelfeld Standard für die Hellenen. 2016 ist man sogar das erste Mal im Halbfinale als Drittletzte gescheitert. Letztes Jahr konnte Demy mit "This Is Love" nur einen 19. Platz einfahren. Diesmal will es Griechenland wieder auf Griechisch versuchen und schickt Gianna Terzi mit "Oneiro mou" (Mein Traum)


      Ryan O'Shaughnessy für Irland


      Franka Batelić für Kroatien


      Eye Cue für Mazedonien


      Cesár Sampson für Österreich


      Zibbz - Stones - Schweiz




      Das Geburtsland des Eurovision Song Contests, die Schweiz, konnte bereits zweimal den Wettbewerb gewinnen. Das letzte Mal war allerdings 30 Jahre her. 1988 gewann die damals unbekannte Céline Dion mit "Ne partez pas sans moi" (zu deutsch: Geht nicht ohne mich) für die Eidgenossen.

      Jedoch konnte man in den letzten Jahren keine erwähnenswerten Erfolge verbuchen. In den letzten 14 Jahren konnte man nur viermal das Finale erreichen. Zuletzt 2014, wo man einen respektablen 13. Platz belegen konnte. Die Jahre danach scheiterte man wieder an der Halbfinalhürde. Den jüngsten Versuch landete die Band Timebelle mit "Apollo". Jetzt sollen es die Geschwister von Zibbz schaffen, mit ihren Soulpop-Titel "Stones".


      Eleni Foureira für Zypern


      Zweites Halbfinale

      Jessica Mauboy für Australien


      Rasmussen - Higher Ground - Dänemark




      Dänemark ging als erstes skandinavische Land, das den Wettbewerb gewinnen konnte, in die lange ESC-Geschichte ein. Das war 1963 und auf diesen konnten noch zwei weitere siegreiche Jahre folgen, nämlich 2000 und natürlich 2013 als Emmelie De Forest mit "Only Teardrops" den Wettbewerb das letzte mal nach Kopenhagen holte.

      Daraufhin waren die Dänen dann mäßig erfolgreich. 2014 konnte noch ein 9. Platz erreicht werden. 2015 und 2016 stieg man auf die Boypand-Popschiene um und schied beide Male kläglich im Halbfinale aus. Letztes Jahr konnte Anja Nissen Dänemark wieder ins Finale bringen und den 20. Platz machen. Mit Rasmussen und "Higher Ground" soll das gestiegen werden.


      Waylon für die Niederlande


      Yulia Samoylova für Russland


      IRIAO für Georgien


      Christabelle - Taboo - Malta




      In den letzten Jahren hat sich Malta nicht so gut beim ESC geschlagen. In den letzten drei Jahren konnte man als bestes Ergebnis einen zwölften Platz erzielen, den der maltesische Superstar Ira Losco erzielen konnte. 2015 scheiterte man knapp im Halbfinale aus und 2017 sehr deutlich. Claudia Faniello belegte im zweiten Halbfinale beim ESC in Kiew den drittletzten Platz mit 0 Punkten vom Televoting.

      Allerdings hat dies der Motivation Maltas keinen Abbruch getan. "Malta Eurovision Song Contest" ging mit sechszehn Teilnehmern in die nächste Runde (diesmal in einem Zelt!) und diesen gewann Christabelle Borg, oder Christabelle, die es bei ihrem vierten Anlauf schaffte, den Vorentscheid zu gewinnen.


      Big-5 und Gastgeber

      Madame Monsieur - Mercy - Frankreich




      Frankreich ist eines der Länder, das seit Beginn des "Grand Prix d'Eurovision de la chanson" dabei war und war in der ersten Hälfte der Geschichte des Wettbewerbs ausgesprochen erfolgreich. Fünfmal hatte man den Wettbewerb gewinnen können, aber der letzte Sieg ist schon mehr als 40 Jahre her: 1977 gewann Marie Myriam mit "L'oiseau et l'enfant" (zu deutsch: Der Vogel und das Kind) für unser westliches Nachbarland.

      In der neueren Geschichte des Wettbewerbs jedoch waren die Franzosen, so wie die anderen Mitglieder der Big-5, wenig erfolgreich. Platzierungen am hinteren Ende des Tableaus waren die Norm. Jedoch haben die Franzosen seit 2016 einen neuen ESC-Verantwortlichen und der scheint sein Handwerk zu verstehen. Amir konnte 2016 den sechsten Platz erreichen und Alma belegte letztes Jahr einen respektablen zwölften Platz.

      Kann das Elektropop-Duo Madame Monsieur, bestehend aus dem Ehepaar Émilie Satt und Jean-Karl Lucas, da mithalten?


      Ermal Meta & Fabrizio Moro - Non mi avete fatto niente - Italien




      Italien und der ESC verbindet eine lange Geschichte. Denn das alljährliche italienische Musikfestival "Sanremo Festival" erfreut sich nicht nur in Italien größter Beliebtheit und ist dort wichtiger als der ESC selbst, sondern dieses Festival ist das Vorbild für den ESC an sich. Bei dieser Basis könnte man nie auf die Idee kommen, dass sich die Italiener für eine lange Zeit vom ESC verabschieden würden.

      Dies tritt allerdings 1998 ein, wo man sich bis einschließlich 2010 vom ESC verabschiedete. 2011 kehrte man zurück und man lieferte stets gute Ergebnisse ab, was unter Anderem auch am besagten Sanremo-Festival liegt, denn alle Gewinner seit 2011, die zum ESC gefahren sind konnten immer in den Top10 landen. Wird das mit Ermal Meta & Fabrizio Moro und "Non mi avete fatto niente" (zu deutsch: Ihr konntet mir nichts anhaben) auch so sein?


      Alfred & Amaia - Tu canción - Spanien




      Spanien hat eine Operation geplant; eine Operation zum Sieg! Dazu haben sie das Format "Operación Triunfo" wiedererweckt, das schon Monate vorher begann und heute Abend mit einer Gala endete, wo sich die Kandidaten das Ticket nach Portugal ersingen mussten. Schließlich musste man die Pleite vom letzten Jahr wiedergutmachen, wo man auf den letzten Platz im Finale landete.

      Diese Aufgabe wurde dann dem Duo Alfred & Amaia zugetraut, die angeblich während der Show zueinander gefunden haben (Viel Glück auf jeden Fall). Sie werden Spanien mit der Ballade "Tu canción" (zu deutsch: Dein Lied) vertreten.


      SuRie - Storm - Vereinigtes Königreich




      Das Vereinigte Königreich war auch schon mal erfolgreicher. Fünf Siege konnte man bis dato verbuchen, allerdings war das letzte mal 21 Jahre her als Katrina & The Waves mit "Love Shine A Light" gewannen. Seit jedoch die Mutterspachenregelung 1999 abgeschafft wurde und es somit jedem frei überlassen war, ob man nun in der Muttersprache oder auf Englisch singt, haben die Briten beim ESC eher mäßig abgeschnitten.

      In den Contests des 21. Jahrhunderts konnten die Briten nur zweimal einen Platz unter den besten Fünf belegen, zuletzt 2009. 2011 schrammte man an der Top10 mit Platz elf und die restlichen Jahre lungerte man im hinteren Mittelfeld oder ganz am Ende rum. Dabei muss das eigentlich gar nicht sein, da UK das Mutterland der Popmusik ist. Beim britischen Vorentscheid dieses Jahr hat man das aber leider nicht mitbekommen.

      Diesen gewann schließlich die zweimalige ESC-Backgroundsängerin SuRie, bürgerlich Susanne Marie, mit dem Lied "Storm".


      Viel Spaß beim Anhören!

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    • Vor wenigen Minuten ging die 56. Ausgabe des renommiertesten Musikfestivals Albaniens, das "Festivali i Këngës", zu Ende, das seit 2003 auch als albanischer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest dient. Der Gewinner wurde wie üblich von einer mehrköpfigen Jury gekrönt.

      Wie üblich war der Wettbewerb voller erfahrener Künstler wie z.B. Dauerkandidatin Rezarta Smaja oder Luiz Ejlli, der Albanien bereits 2006 beim ESC vertrat, jedoch das Finale nicht erreichen konnte. Jedoch konnten beide im Duett keinen Blumentopf gewinnen.

      Stattdessen gewann Eugent Bushpepa mit seinem Song "Mall" (Sehnsucht) und ist somit der erste männliche Solo-Kandidat aus Albanien seit 2006. Albaniens Tradition weibliche Sängerinnen mit Powerballaden zu schicken ist somit auch gebrochen.





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    • Vor einigen Tagen wurden die sechs Finalisten des deutschen Vorentscheides "Unser Lied für Lissabon" bekanntgegeben, der am 22. Februar 2018 in Berlin stattfinden wird. Diese sechs Teilnehmer wurden von ca. 4000 Kandidaten, die sich über das Internet beworben haben, herausgefiltert.

      Die Entscheidungsgewalt lag bei einem 100-köpfigen Panel, die den europäischen Musikgeschmack repräsentieren sollen. Aus den vielen Bewerbungen hat man sich die 20 Vielversprechendsten herausgesucht, mit denen der NDR an ihrer Showtauglichkeit arbeite.

      Aus diesen 20 wurden dann die finalen Sechs herausgesiebt.



      Xavier Darcy, 22, ist ein Singer-Songweiter und ist ein unbeschriebenes Blatt in der deutschen Musikindustrie.

      Ryk, 28, ist auch relativ unbekannt, hat aber schon unter dem Pseudonym FOXOS Musik veröffentlicht. Vorher hat er versucht in das sanmarinesische Finale zu kommen, hat es aber nicht geschafft.

      Die deutsch-ghanaische Sängerin Ivy Quainoo, 25, hat die erste Staffel von The Voice Of Germany gewonnen und hatte mit "Do You Like What You See?" einen riesigen Charterfolg in Deutschland.

      Michael Schulte, 27, hat ebenfalls bei The Voice teilgenommen aber nicht gewonnen. Mittlerweile hat er sich auf YouTube einen Namen mit seiner Musik gemacht. Sein Kanal kann 50 Millionen Aufrufe vorweisen und auf Spotify vereint er 1,2 Millionen Streams monatlich auf sich.

      Die in München gegründete Band voXXclub ist in Deutschland für ihre auf bayrisch gesungene Neo-Volksmusik bekannt.

      Und schließlich: Die eigentlich aus Georgien stammende Sängerin Natia Todua, 21, hat mit ihrer markanten Stimme die neueste Ausgabe von The Voice Of Germany gewonnen. Eigentlich kam sie 2016 mit einem Au-pair-Visum nach Deutschland und will jetzt anscheinend hier ihre Karriere starten.

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      Und noch eine kurze Meldung aus Natias Mutterland. Das georgische Fernsehen hat kurz nach Jahresbeginn ihren Kandidaten für den ESC 2018 bekannt gegeben. Georgien wird von der siebenköpfigen Band IRIAO in Lissabon vertreten.



      Allerdings muss einer von ihnen nur von der Seitenlinie zuschauen, da beim ESC nur sechs Personen auf der Bühne erlaubt sind. Sehr traurig.

      Die Band verbindet Jazz mit georgischer Etho-Folkmusik mit polyphonem Gesang. Das erinnert dezent an den gescheiterten Versuch Georgiens 2014, als sie mit The Shin & Mariko und "Three Minutes To Earth" als Letzte in ihrem Halbfinale ausschieden. Hoffentlich können das die Jungs von IRIAO das besser machen.

    • Wow, immerhin ein Teilnehmer beim deutschen Vorentscheid, den ich kenne :lol: Auch wenn ich glaube, dass voXXXclub nicht der richtige Teilnehmer für den ESC wäre :ka: Den Rest habe ich noch nie gehört, muss ich aber auch nicht
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein


    • Der zypriotische Sender CyBC hat heute bekanntgegeben, dass die griechische Popsängerin Eleni Foureira zugestimmt hat, die östliche Mittelmeerinsel in Lissabon zu vertreten. Berichten zufolge hatte man vorher Gespräche mit der ehemaligen Siegerin Helena Paparizou geführt, die 2005 für Griechenland gewann.

      Eleni Foureira hat sich in Griechenland als Sängerin, Schauspielerin und Modedesignerin bereits einen Namen gemacht. Ebenfalls hat sie mehrere Male versucht, Griechenland beim ESC zu vertreten, wurde jedoch jedes Mal vom griechischen Sender abgelehnt. Jetzt geht sie für Zypern an den Start.


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      Nächste Vorentscheidstermine

      27.01.18: Destination Eurovision - Französischer Vorentscheid
      29.01.18: Operación Triunfo - Spanischer Vorentscheid
      29.01.18: Eurovision Song CZ - Tschechischer Vorentscheid

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    • Die erste Ausgabe des neuen französischen Vorentscheidformats "Destination Eurovision" hat heute Abend ein erfolgreiches Ende gefunden. Und man kann beim besten Willen nicht behaupten, dass das französische Fernsehen sich keine Mühe gegeben hat, das Teilnehmerfeld mit jungen und aufstrebenden französischen Musikern zu besetzen. Generell war die gesamte Sendung qualitativ ausgesprochen hochwertig und unterhaltsam.

      Aus den beiden Halbfinals haben sich acht Künstler für das Finale qualifiziert. Jedoch haben sich schon zu Beginn gleich zwei Favoriten herauskristallisiert: Der aktuelle "The Voice France"-Gewinner Lisandro Cuxi und sein Popsong "Eva" und das Elektropop-Duo Madame Monsieur, bestehend aus dem Ehepaar Émilie Satt und Jean-Karl Lucas, mit "Mercy".

      Die Abstimmung verlief überaus spannend. Das Ergebnis wurde zur Hälfte von einer internationalen Jury bestimmt und die andere Hälfte der Entscheidung wurde den französischen Zuschauern überlassen. Letzten Endes konnten sich Madame Monsieur durchsetzen und werden Frankreich mit "Mercy" vertreten.


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    • Heute war ein ereignisreicher Tag in der Welt des Eurovision Song Contests!

      Am frühen Nachmittag wurden die Eurovisions-Insignien vom Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko an den Bürgermeister von Lissabon, Fernando Medina, übergeben. Damit ist der ESC nun endgültig in Portugal angekommen. Außerdem fanden die Auslosungen der Halbfinals statt und es wurde auch bestimmt, welche Big5-Länder (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich) und der Gastgeber Portugal in welchem Halbfinale abstimmen.




      Deutschland wird im zweiten Halbfinale zusammen mit Italien und Frankreich abstimmen. Die Schweiz und Österreich werden beide im ersten Halbfinale antreten.
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      Russland hat heute ebenfalls ihren Kandidaten bestätigt und dem einen oder anderen mag diese Person vielleicht bekannt vorkommen, denn sie hätte eigentlich schon letztes Jahr für Russland an den Start gehen sollen, was offensichtlich dann doch nicht geschah. Yulia Samoylova wird Russland in Lissabon vertreten.

      Letztes Jahr wurde sie ausgewählt, Russland mit ihrer Ballade "Flame Is Burning" zu vertreten, allerdings wurde ihr die Einreise in die Ukraine verwehrt, weil sie 2015 über Russland auf die Krim reiste, was gegen ukrainisches Recht verstoßen hat. Ein Angebot, Yulia per Satellit auftreten zu lassen, wurde vom russischen Fernsehen abgelehnt und schließlich zog sich das Land endgültig zurück.

      Dieses Jahr bekommt sie eine zweite Chance und mit einem Einreiseverbot ist natürlich auch nicht zu rechnen. Ihr Lied wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.



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      Die chronisch erfolglosen Tschechen haben in diesem Jahr einen internen Vorentscheid mit sechs Beiträgen abgehalten, um ihren Kandidaten für Lissabon zu ermitteln. Der Gewinner wurde durch eine Jury und dem tschechischen Publikumsvotum entschieden.

      Monate bevor dies geschah veröffentlichte ein junger, ehrgeiziger Künstler namens Mikolas Josef einen Song: "Lie To Me". Dieses Lied war nicht für den Vorentscheid vorgesehen und trotzdem bat das tschechische Fernsehen ihn darum, mit seinem Song teilzunehmen, der schon vorher ausgesprochen beliebt in Tschechien ist. Kein Wunder, dass er das Publikumsvoting gewann und auch die Jury gingen mit ihnen d'accord.

      Für die Tschechische Republik: Mikolas Josef und "Lie To Me"


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      Nach zwölf Jahren hat sich Spanien dazu entschieden, das Realityshow-Format "Operación Triunfo" wiederzubeleben, um einen geeigneten Künstler zu finden, der Spanien beim ESC würdig vertreten soll, nachdem man letztes Jahr mit Manel Navarro und "Do It For Your Lover" kläglich auf den letzten Platz landete.

      Nach monatelangem Prozedere wurde am Ende der Sendung eine Eurovisions-Gala abgehalten, wo sich neun Lieder gegenüberstanden. In der ersten Runde haben sich drei von diesen für das Superfinale qualifiziert. Und aus diesen drei ging das Duo Alfred & Amaia mit ihrer Ballade "Tu canción" (zu deutsch: Dein Lied) als Lied hervor.



      Nächste Vorentscheidstermine

      03.02.18: Malta Eurovision Song Contest 2018 - Maltesischer Vorentscheid
      04.02.18: ESC 2018 - Entscheidungsshow - Schweizer Vorentscheid

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    • Irland hat gestern seinen Kandidaten für den ESC 2018 in Lissabon bekanntgegeben. Tage zuvor hat der Künstler Ryan O'Shaughnessy einen verdächtigen Tweet gepostet, in dem er eine große Ankündigung ankündigt zusammen mit einem Emoji der irischen Nationalflagge.

      Die Fans ahnten schon was kommen wird und das irische Fernsehen hat nur den Verdacht bestätigt. Ryan O'Shaughnessy wird Irland beim kommenden Eurovision Song Contest vertreten. Laut ihm ist es eine große Ehre, Irland zu vertreten. Sein Song wird "Together" heißen. Vielleicht kann er Irland zum alten Ruhm verhelfen?



    • Soeben ging der maltesische Vorentscheid "Malta Eurovision Song Contest" zu Ende! 16 Teilnehmer kämpften um die Ehre die Mittelmeerinsel vor den Toren Libyens zu vertreten und es war auch ein bekanntes Gesicht dabei. Richard Micallef trat 2014 mit der Band Firelight für Malta an und erreichte mit "Coming Home" den 23. Platz.

      Dieses Jahr stand er zusammen mit seinem Vater auf der Bühne, aber konnte nur den zweiten Platz erreichen. Den ersten Platz holte sich bei ihrem vierten Anlauf Christabelle Borg, oft nur Christabelle, mit dem Song "Taboo", den sie im Team mit schwedischen Starkomponisten Thomas G:son geschrieben hat. Sie hat das Jury- und Televoting haushoch gewinnen können.



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    • Die kreative benannte schweizerische Vorentscheidung "Die Entscheidungsshow" hat heute Abend ihr Ende gefunden. Sechs Teilnehmer sangen um die Ehre die Eidgenossen beim ESC 2018 in Lissabon zu vertreten. Im Vorfeld favorisiert war schon das Geschwister-Duo Zibbz, bestehend aus Corinne und Stefan Gfeller, die mit ihrem Soulpop-Song "Stones" an den Start gingen.

      Am Ende konnten sie auch den Wettbewerb gewinnen. Das internationale Juryvoting haben sie mit einem knappen Abstand von vier Punkten gewonnen, dafür das Televoting haushoch. So wurde den Geschwistern keine Steine mehr in den Weg gelegt.



      Nächste Vorentscheidstermine

      07.02.18: Eurovision: You Decide - Britischer Vorentscheid
      10.02.18: Dansk Melodi Grand Prix - Dänischer Vorentscheid
      10.2.18: Festival di Sanremo - Italienisches Musikfestival (Gewinner potentieller ESC-Kandidat für Italien)

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    • Das Vereinigte Königreich hat gestern Abend beim britischen Vorentscheid ihren Kandidaten bestimmt. Sechs Teilnehmer nahmen an der dritten Ausgabe von "Eurovision: You Decide" teil, der übrigens vom schwedischen Gewinner Måns Zelmerlöw co-moderiert wurde. Ein gutes Omen vielleicht?

      Anstatt langer Verkündigungen von Punkten wurde hier der Gewinner direkt nominiert. Doch weder die Favoriten Asanda und Jaz Ellington konnten sich durchsetzen und mussten einer Sängerin Platz machen, die wohl keiner wirklich auf dem Zettel hatte. SuRie gewann überraschend und tritt somit die Nachfolge von Lucie Jones als britische Kandidaten beim Eurovision Song Contest an.

      SuRie ist keine Unbefleckte beim ESC. Sie stand schon zweimal als Backgroundsängerin auf der Bühne und zwar zwei Mal für Belgien in 2015 und 2017. Dieses Jahr tritt sie mit "Storm" an.


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    • Am Samstag ging in unserem nördlichen Nachbarland Dänemark die Vorentscheidung zu Ende. Bei der diesjährigen Ausgabe vom "Dansk Melodi Grand Prix" traten zehn Künstler an, von denen einer die Dänen beim ESC repräsentieren sollte. Laut dem dänischen Staatssender DR wurde versprochen, dass alle zehn Beiträge Top10-würdig seien.

      Nur drei Acts konnten sich für das Superfinale vom DMGP qualifizieren und dies waren die 17-jährige Anna Ritsmar, der Schwede Albin Fredy und der spätere Sieger Jonas Flodager Rasmussen, der nur unter seinem Nachnamen auftritt. Er gewann die Vorentscheidung mit 50% der abgegebenen Stimmen mit seinem Song "Higher Ground", der auf eine Sage eines pazifistischen Wikingers basiert.


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      Und auch die Italiener haben am Samstag über den diesjährigen Gewinner des geschichtsträchtigen Musikfestivals "Festival della canzone italiana di Sanremo" abgestimmt, der auch als Vorbild für den Eurovision Song Contest gilt. Der Gewinner des Festivals muss nicht zwingend Italien beim ESC vertreten, bekommt aber die Gelegenheit als Erstes angeboten.

      Dieses Angebot haben die Gewinner angenommen. Der aus Albanien stammende Sänger Ermal Meta singt zusammen mit Fabrizio Moro "Non mi avete fatto niente". (zu deutsch: Ihr konntet mir nichts anhaben) Das Lied behandelt die Auswirkungen von Terrorismus auf unsere Gesellschaft.



      Nächste Vorentscheidstermine

      13.02.18: The Next Star - Israelische Vorentscheidung (nur der Künstler)
      16.02.18: Eurofest - Weißrussische Vorentscheidung
      17.02.18: Montevizija - Montenegrinische Vorentscheidung
    • Neu



      Gestern haben gleich drei Länder ihre Kandidaten für den kommenden ESC nominiert. Zwei davon wurden intern bestimmt und bei einem wurde der Kandidat durch einen nationalen Vorentscheid ermittelt.

      Das erste dieser drei Länder ist das Land an der Adria: Kroatien. Nach ihrer Rückkehr im Jahr 2016 konnte man sich von der Misserfolgsserie lösen und sich gleich zweimal hintereinander für das Finale qualifizieren. Letztes Jahr hat Jacques Houdek sogar einen respektablen 13. Platz für das Land eingefahren.

      Gestern in einer Nachmittagsradiosendung des kroatischen Senders HRT wurde die diesjährige Kandidatin vorgestellt. Dabei handelt es sich um Franka Batelić. Ihr Lied wird "Crazy" heißen.


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      Auch ein weiterer ex-jugoslawischer Staat hat ihren Teilnehmer für Lissabon bestätigt: Mazedonien! Leider sind die Mazedonier nicht so erfolgreich wie ihre kroatischen Freunde. Seit 2012 hat man sich nicht mehr für ein ESC-Finale qualifizieren können.

      Letztes Jahr hätte es eigentlich anders laufen müssen. Jana Burčeska hatte mit ihren äußerst zeitgemäßen Song "Dance Alone" einen wahren Fanfavoriten im Rennen und dementsprechend war die Enttäuschung groß, nachdem sie schon nach dem Halbfinale ihre Koffer packen und zurück nach Skopje fliegen konnte. Ihr persönlich wird das wohl wenig ausgemacht haben, da sie live in der Sendung einen Heiratsantrag bekam, den sie bejahte. Mittlerweile ist sie auch schon Mutter!

      Zurück zu den diesjährigen Kandidaten: Das mazedonische Fernsehen hat sich dieses Jahr für das Poprock-Duo Eye Cue, bestehend aus Bojan Trajkovski und Martija Ivanovska, entschieden. Laut MRT will man auf der zeitgemäßen Schiene bleiben und demnach kann man auf ihren Beitrag "Lost And Found" gespannt sein.


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      Und das dritte Land, Israel, hat ihren Kandidaten durch eine mehrstufige Castingshow ermittelt. Gestern wurde das Finale von "The Next Star" von der Sängerin Netta Barzilai gewonnen.

      Israel hatte überraschend ihre Teilnahme für den ESC angekündigt, wobei man letztes Jahr live während der Punktevergabe ankündigte, dass der israelische Staatssender IBA runterfahren würde und somit die Teilnahme Israels unmöglich gemacht wird. Glücklicherweise übernimmt nun IPBC die ESC-Angelegenheiten Israels ab diesem Jahr. Hoffentlich kann Netta Barzilai ein gutes Debüt hinlegen.

    • Neu



      Was für ein Drama hat sich denn bitte bei den Griechen abgespielt dieses Jahr? Eigentlich hatte der griechische Staatssender vor, einen nationalen Vorentscheid abzuhalten, um ihren Kandidaten für Lissabon bestimmt. Es sollten fünf Künstler um die Wette singen, allerdings wurden im Voraus zwei Beiträge disqualifiziert, weil sie angeblich den griechischem Musikstil nicht gerecht werden.

      So blieben noch drei Lieder im Rennen. Vor Kurzem wurde aber auch bekanntgegeben, dass die Plattenlabels von zwei Kandidaten die Teilnahmegebühr nicht rechtzeitig gezahlt haben und daraufhin diese auch disqualifiziert wurden. So blieb logischerweise nur eine übrig.
      Last Man Standing war Gianna Terzi mit "Oneiro mou" (Mein Traum), die nun Griechenland beim ESC 2018 vertreten wird.


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      Soeben ging der weißrussische Vorentscheid zu Ende, der traditionell wieder durch endlose Pausenacts in die Länge gezogen wurde. Diesmal durften Künstler mit ihren Beiträgen auftreten, die vom weißrussischen Fernsehen für den Vorentscheid abgelehnt worden sind. Nette Art, ihnen das unter die Nase zu reiben, liebes Belarus. Wie auch immer!

      Zehn Künstler stellten sich im Wettbewerb, darunter auch die Wiederholungstäter von NAPOLI. Allerdings konnte die Gruppe mal wieder nicht gewinnen und musste dem Fanvoriten Alekseev der eigentlich aus der Ukraine kommt, Platz machen. Er fährt mit "Forever" nach Lissabon.



      Morgen wählt das Volk der schwarzen Berge. Seid gespannt auf Montenegro morgen!

    • Neu

      Der griechische Beitrag gefällt mir sehr gut muss ich sagen :) Ich hoffe sehr, dass das es zumindest bis ins Finale schafft.

      Beim weißrussischen Beitrag hatte ich ehrlich gesagt das Gefühl, es ging mehr um diesen Blingbling-Anzug als um das Lied ansich - nee im Ernst, definitiv nicht meins, da gefällt mir Griechenland besser. Kandidat für den Barbara Dex Award, irgendwer?
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