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Der ESC-Blog 2018

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      Und auf ein Neues! Der ESC-Blog geht in die nächste Runde, meine Lieben!

      Natürlich ist der Eurovision Song Contest noch eine Weile hin, aber bis dahin werde ich euch über die Neuigkeiten rund um den weltgrößten Musikwettbewerb auf den Laufenden halten und euch die Beiträge des ESC-Jahrgangs 2018 vorstellen, so wie die letzten drei Jahre auch. Ich hoffe, ihr freut euch so sehr wie ich!

      Allerdings werde ich dieses Jahr es nicht allein machen. So wie ich es schon 2016 gemacht habe, habe ich mir ein paar User ins Boot geholt, um eine Filb-ESC-Jury zu bilden und jeden einzelnen Beitrag mit einem Kommentar und einer Punktzahl zu bewerten. Meine drei Mitjuroren sind @Holy, @Gravity und @Gala. Nachdem alle Beiträge vorgestellt wurden, werden wir unsere Bewertungen hier im Blog veröffentlichen. Aber nun genug der Formalitäten!

      Der 63. Eurovision Song Contest wird am 8., 10. und 12. Mai 2018 in der Altice-Arena in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon stattfinden, nachdem Salvador Sobral den Wettbewerb letztes Jahr in der Ukraine zum ersten Mal für Portugal gewinnen konnte. Es werden 43 Länder teilnehmen, was neben 2008 und 2011 einen Teilnehmerrekord darstellt. Alle Länder aus dem letzten Jahr nehmen teil und Russland ist wieder eingestiegen.

      Aber nun viel Spaß beim Anhören!
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      Erstes Halbfinale

      1. Aisel - X My Heart - Aserbaidschan




      Aserbaidschan ist zweifellos einer der erfolgreichsten ESC-Nationen des 21. Jahrhunderts. Seit 2008 sind sie permanent dabei und konnten sich jedes Jahr für das Finale qualifizieren. Von 2009 bis 2013 haben sie jede Platzierung von 1-5 erreichen können. Größtenteils war dies den schwedischen Songwritern zu verdanken, die die Aserbaidschaner angeheuert haben.

      Diese Taktik scheint seit ein paar Jahren jedoch nicht mehr so richtig zu funktionieren. Die Top5-Platzierungen haben nachgelassen und man landet nur noch im Mittelfeld wie die letzte Teillnehmerin DiHaj, die auf den 14. Platz kam. An die Schweden-Taktik wird allerdings noch weiter festgehalten und man schickt Aisel Mammadova, oder nur Aisel, mit "X My Heart" nach Lissabon


      2. Ari Ólafsson - Our Choice - Island




      Island macht momentan eine ESC-Depression durch. In den letzten drei Jahren hatten sie immer eine Fanfavoritenrolle, konnten sich trotzdem nicht für das Finale qualifizieren. Stattdessen scheiterte man immer recht deutlich im Halbfinale. Zuletzt hat dieses Schicksal die Sängerin Svala getroffen, die mit "Paper" ausschied.

      So geht die Suche auf Island nach einem erfolgreichen Kandidaten weiter und dieses Jahr entschieden sich die Isländer für Ari Ólafsson mit der Ballade "Our Choice", der die Ehre der Isländer retten soll. Falls er es nicht schaffen sollte, haben sie ja noch die Fußball-WM!


      3. Eugent Bushpepa - Mall - Albanien




      Eine lange Zeit hatte Albanien die Angewohnheit, weibliche Sängerinnen mit Schreiballaden zum ESC zu schicken. Unvergessen ist Rona Nishliu, die 2012 für Albanien einen fünften Platz belegte, das beste Ergebnis des Landes bis heute. Doch dieses Jahr wurde mit dieser Tradition gebrochen, denn seit 2006 steht erstmals ein männlicher Solokünstler für Albanien auf der Bühne.

      Der 33-jährige Eugent Bushpepa, der in seiner Heimat als einer der bekanntesten Sänger gilt, wird Albanien beim ESC 2018 mit seinem Lied "Mall" (Sehnsucht) vertreten und vielleicht Albanien wieder in ESC-Finale singen.


      4. Sennek - A Matter Of Time - Belgien




      Irgendetwas ist im Jahr 2015 mit Belgien geschehen, und egal was es ist, es möge nie wieder weggehen. Kurz zusammengefasst: Vor 2015 war Belgien nicht sehr erfolgreich beim ESC. Man konnte sich sehr selten für das Finale qualifizieren und wenn man es mal geschafft hat, landete man im Mittelfeld.

      Doch 2015 wurde irgendwo ein Schalter umgelegt, denn seitdem hat Belgien nur Top10-Platzierungen mit qualitativ sehr hochwertigen Songs erreicht. Dieses Jahr bildet keine Ausnahme. Dieses Jahr sind die Flamen wieder dran und man schickt Laura Groeseneken, oder Sennek, mit "A Matter Of Time".


      5. Mikolas Josef - Lie To Me - Tschechische Republik




      Die Tschechische Republik ist eines der jüngsten Mitglieder der ESC-Familie. 2007 in Helsinki gab man sein Debüt, wo man dann als Letzter im Halbfinale sang- und klanglos ausgeschieden ist. Auch die zwei folgenden Versuche endeten am unteren Ende der Halbfinaltabelle. Man zog sich daraufhin bis 2015 vom Wettbewerb zurück.

      Nach der Rückkehr 2015 waren die Tschechen etwas erfolgreicher. Man scheiterte zwar 2015 und 2017 wieder an der Halbfinalhürde, jedoch diesmal knapper. 2016 gelang die erste Finalqualifikation, wo man dann auf dem vorletzten Platz landete. Gute Chancen, um das zu toppen, hat der 22-jährige Mikolas Josef mit seinem Popsong "Lie To Me".


      6. Ieva Zasimauskaitė - When We're Old - Litauen




      Litauens Ergebnisse beim ESC sind schwankend. Top10-Platzierungen sind war eine Seltenheit, allerdings konnte man sich schon oft für ein Finale qualifizieren, was jedoch die letzten litauischen Kandidaten nicht gelungen ist. Die besten Platzierungen des baltischen Landes sind ein sechster Platz 2006 und ein neunter Platz, der 2016 erzielt werden konnte.

      Für eine ähnlich gute Platzierung soll die junge Sängerin Ieva Zasimauskaitė mit ihrer Ballade "When We're Old" erreichen, mit der sie den monatelangen litauischen Vorentscheid gewinnen konnte.


      7. Netta - Toy - Israel




      Bei der Punktevergabe im letzten Jahr hat der israelische Punktesprecher bekanntgegeben, dass der öffentlich-rechtliche Sender in Israel den Betrieb einstellen wird. Somit wurde auch eine israelische Teilnahme an zukünftigen Eurovision Song Contests unmöglich gemacht.

      Allerdings hat ein anderer Sender die israelischen ESC-Angelegenheiten übernommen und hat mit einer Castingshow die DJane Netta Barzilai gecastet, die für Israel "Toy" in Lissabon singen wird.


      8. Alekseev - Forever - Weißrussland




      Weißrussland ist wohl eines der geheimnisvolleren Länder in Europa, denn man weiß relativ wenig über dieses Land. Genauso kann man sich auch nie sicher sein, was die Weißrussen zum ESC schicken. Letztes Jahr hatte man mit dem fröhlichen Duo Naviband, die übrigens verheiratet sind, einen 17. Platz belegt. Der beste Rang bleibt weiterhin der sechste Rang von 2007.

      Dieses Jahr soll es der gebürtige Ukrainer Alekseev, der dort auch "The Voice" gewonnen hat, ähnlich hoch schaffen. Jedoch muss er natürlich auch die Halbfinalhürde meistern.


      9. Elina Nechayeva - La Forza - Estland




      Estland hat eine tragische, aber auch eine schöne ESC-Geschichte vorzuweisen. An einem Ende steht ein Sieg im Jahr 2001 und einige Platzierungen unter den ersten Zehn, zuletzt 2015 mit Elina Born & Stig Rästa und "Goodbye To Yesterday". Am anderen Ende eine Reihe von gescheiterten Versuchen, sich für das Finale zu qualifizieren.

      In den letzten beiden Jahren ist man bei dem Versuch gescheitert, jedoch soll dieses Jahr alles ganz anders laufen, denn die Esten haben einen echten Siegfavoriten im Rennen. Für Estland singt die russisch-estnische Koloratursopranistin Elina Nechayeva "La Forza".


      10. Equinox - Bones - Bulgarien




      Bulgarien nahm 2005 zum ersten Mal am ESC teil und war eine lange Zeit lang eines der erfolglosesten Länder beim Wettbewerb. Bis zu ihrem Rückzug 2014 hatte man sich nur einmal für das Finale qualifizieren können: 2007 hat man mit Elitsa Todorova & Stoyan Yankoulov und "Water" einen hervorragenden fünften Platz belegen können. Das war vorerst aber nur einmalig.

      Bis zu ihrer Rückkehr im Jahr 2016, denn seitdem scheinen die Bulgaren noch heißer auf den Sieg zu sein als je zuvor. Poli Genova erreichte locker das Finale und belegte mit "If Love Was A Crime" den vierten Platz. Das konnte im Jahr darauf von Kristian Kostov und "Beautiful Mess" auf den zweiten Platz gesteigert werden. Kann jetzt die Gruppe Equinox mit ihrem Song "Bones" dieses Jahr den Sieg einfahren?


      11. Eye Cue - Lost And Found - Mazedonien




      Eigentlich steht Mazedonien für alles andere als Erfolg beim ESC. In den letzten fünf Jahren konnte man sich kein einziges Mal für ein Finale qualifizieren, trotz des Favoritenstatus im letzten Jahr. Allerdings kann man sagen, dass die Mazedonier seit kurzem ein Händchen für internationale Pop-Produktionen entwickelt haben.

      Dieses Jahr bilden Eye Cue, bestehend aus Bojan Trajkovski und Martija Ivanovska, keine Ausnahme, die mit "Lost And Found" eine sehr zeitgemäße Nummer in Lissabon zum Besten geben werden. Kann das das Ticket zurück ins Finale sein?


      12. Franka - Crazy - Kroatien




      Im letzten Jahr haben die Kroaten einen ziemlichen Eindruck hinterlassen. Jacques Houdek hat mit seinem Song "My Friend" ein eindrucksvolles Duett mit sich selbst gesungen und das auch noch in verschiedenen Sprachen und verschiedenen Stimmlagen. Die Mischung aus englischem Pop und italienischer Oper kam bei den Zuschauern wohl an. Kroatien landete letztes Jahr damit auf Platz 13.

      Dieses Jahr soll das von der Sängerin Franka Batelić, die in Lissabon nur unter ihrem Vornamen antreten wird, überboten werden und gelingen soll das mit ihrem Song "Crazy".


      13. Cesár Sampson - Nobody But You - Österreich




      Österreich hat zweimal den ESC gewinnen können, zuletzt 2014. Unvergessen bleibt die Performance von Conchita Wurst, die eindrucksvoll "Rise Like A Phoenix" zum Besten gab. Im Jahr darauf erreichten sie zusammen mit Deutschland null Punkte. Allerdings stellen sich unsere südlichen Nachbarn generell besser an.

      In den letzten beiden Jahren konnten sich die Österreicher im soliden Mittelfeld platzieren, während Deutschland immer ganz hinten landet. Dieses Jahr ist Österreich aber wieder auf Blut aus. Man hat mit Cesár Sampson einen kompetenten Künstler, der einen Song von einem Erfolgsteam komponiert wurde singen wird, "Nobody But You".


      14. Yianna Terzi - Oniro mou - Griechenland




      In den 2000er-Jahren war Griechenland unumstritten eines der erfolgreichsten, wenn nicht das erfolgreichste Land beim ESC. Ein Sieg und mehrere Top10-Platzierungen konnte das Land in dieser Zeit verbuchen. In diesem Jahrzehnt scheint die Glückssträhne jedoch gerissen zu sein.

      Neuerdings sind nämlich Platzierungen im hinteren Mittelfeld Standard für die Hellenen. 2016 ist man sogar das erste Mal im Halbfinale als Drittletzte gescheitert. Letztes Jahr konnte Demy mit "This Is Love" nur einen 19. Platz einfahren. Diesmal will es Griechenland wieder auf Griechisch versuchen und schickt Yianna Terzi mit "Oniro mou" (Mein Traum)


      15. Saara Aalto - Monsters - Finnland




      Eigentlich war in Finnland eine weitere Ausgabe des Vorentscheids "Uuden Musiikin Kilpailu" (UMK) geplant, an denen verschiedene finnische Künstler teilnehmen sollten. Allerdings war der finnische Staatssender YLE mit den Einreichungen nicht zufrieden, denn man wollte nach drei Fehlversuchen hintereinander mal wieder ins Finale kommen. Deswegen hat man zum ersten Mal in der ESC-Geschichte Finnlands einen Künstler intern nominiert.

      Und man nominierte niemand Geringeren als den finnischen Megastar Saara Aalto, die in den letzten Wochen ihre drei potentiellen ESC-Beiträge veröffentlichte: "Monsters", "Domino" und "Queens". Aus diesen drei Songs haben sich die finnischen Zuschauer und eine internationale Jury "Monsters" als finnischen ESC-Beitrag ausgewählt.


      16. Sevak Khanagyan - Qami - Armenien




      Armenien ist eine recht junge ESC-Nation, hat aber schon viele gute Ergebnisse erzielen können. Die besten Platzierungen waren zwei vierte Plätze 2008 und 2014 und sonst konnte man sich regelmäßig ganz vorne im Finale platzieren. Einmal im Jahr 2011 in Düsseldorf scheiterte die Finalqualifikation. Seit diesem Ausrutscher ist das den Armeniern nie wieder passiert.

      Seit neuestem schwanken die armenischen Ergebnisse jedoch. Zwar landeten die letzten fünf Beiträge des Landes im Finale, drei davon jedoch im hinteren Mittelfeld wie zuletzt Artsvik im letzten Jahr, die mit "Fly With Me" nur Platz 18 belegen konnte. Dieses Jahr soll nun ein Titel in Landessprache Armenien wieder auf die vorderen Plätze bringen. Gelingen soll das mit "Qami" (Wind) von Sevak Khanagyan.


      17. Zibbz - Stones - Schweiz




      Das Geburtsland des Eurovision Song Contests, die Schweiz, konnte bereits zweimal den Wettbewerb gewinnen. Das letzte Mal war allerdings 30 Jahre her. 1988 gewann die damals unbekannte Céline Dion mit "Ne partez pas sans moi" (zu deutsch: Geht nicht ohne mich) für die Eidgenossen.

      Jedoch konnte man in den letzten Jahren keine erwähnenswerten Erfolge verbuchen. In den letzten 14 Jahren konnte man nur viermal das Finale erreichen. Zuletzt 2014, wo man einen respektablen 13. Platz belegen konnte. Die Jahre danach scheiterte man wieder an der Halbfinalhürde. Den jüngsten Versuch landete die Band Timebelle mit "Apollo". Jetzt sollen es die Geschwister von Zibbz schaffen, mit ihren Soulpop-Titel "Stones".


      18. Ryan O'Shaughnessy - Together - Irland




      Irland hat bereits sieben Mal den Eurovision Song Contest gewonnen und ist damit eigentlich das erfolgreichste Land beim Wettbewerb. Allerdings ist von dem einstigen Erfolg nicht mal ein Schimmer zu erkennen. Es ist fast schon traurig.

      In den letzten vier Jahren hat sich kein irischer Beitrag für das Finale qualifizieren können. In den letzten beiden Jahren haben sich die Iren auf Ex-Boybandmitglieder mit entsprechenden Songs verlassen und auch dieses Jahr will man wird von dieser Strategie nicht abweichen: Ryan O'Shaughnessy mit "Together".


      19. Eleni Foureira - Fuego - Zypern




      Die östliche Mittelmeerinsel Zypern ist schon seit 1981 beim ESC dabei und hat bis dato eher mittelmäßige Ergebnisse erzielen können. Platzierungen in der vorderen Tabellenhälfte sind im 21. Jahrhundert eher selten vorgekommen. Die besten Platzierungen waren drei fünfte Plätze, zuletzt 2004 mit "Stronger Every Minute" von Lisa Andreas.

      Dieses Jahr hat man sich Hilfe vom großen Bruder Griechenland geholt. Die vom griechischen Fernsehen mehrmals abgelehnte Sängerin Eleni Foureira, wird für Zypern mit dem Titel "Fuego" (Feuer) antreten und die Insel hoffentlich mal nach vorne bringen.


      Zweites Halbfinale

      1. Alexander Rybak - That's How You Write A Song - Norwegen




      Den letzten Sieg für Norwegen hat einst ein junger gutaussehender Mann mit seiner Violine namens Alexander Rybak errungen. Das war bereits acht Jahre her als er 2009 in Moskau das Publikum mit "Fairytale" im Sturm eroberte und den Punkterekord von 387 Punkten aufstellte, der eine lange Zeit ungebrochen blieb.

      Bis letztes Jahr als Portugal den Song Contest gewann und 758 Punkte erzielen konnte (Rybak hätte unter dem heutigen System 690 Punkte verbuchen können). Man könnte meinen, dass Rybak das nicht auf sich sitzen lassen wollte und sich deshalb beim norwegischen Vorentscheid einschrieb und diesen mit "That's How You Write A Song" gewann.


      2. The Humans - Goodbye - Rumänien




      Rumänien: Erst seit den 1990ern dabei, schwankende Ergebnisse in den Anfangsjahren und deutlich erfolgreicher im neuen Jahrtausend. So könnte man die ESC-Bilanz des Landes zusammenfassen. Seit der Einführung des Halbfinales im Jahr 2004 ist es Rumänien immer gelungen, sich für das Finale zu qualifizieren.

      2005 und 2010 konnte man auch jeweils einen dritten Platz als bestes Ergebnis erreichen. Doch 2016 trübte ein Ereignis die rumänische ESC-Geschichte. Aufgrund von nicht bezahlter Schulden des rumänischen Staatssenders TVR an die EBU musste Rumänien vom ESC 2016 disqualifiziert werden. 2017 waren sie jedoch wieder dabei und jodelten sich auf den siebten Platz mit einem sehr eigenen Beitrag.

      Weit weniger erinnerungswürdig, jedoch nicht gleich unbedingt schlecht, sind die diesjährigen rumänischen ESC-Aspiranten: The Humans mit "Goodbye".


      3. Sanja Ilić & Balkanika - Nova deca - Serbien




      Serbien legte bei ihrem Debüt als unabhängiger Staat 2007 das bestmögliche Debüt hin. Marija Šerifović konnte den Wettbewerb in Helsinki mit "Molitva" (Gebet) haushoch gewinnen. An den Anfangserfolg konnte man jedoch nicht mehr so recht anknüpfen. Nach dem Sieg konnte man noch drei Top10-Platzierungen einfahren. Ansonsten sind Platzierungen im Mittelfeld der Standard.
      An drei Wettbewerben gelang sogar die Finalqualifikation nicht. Zuletzt musste dieses Schicksal Tijana Bogićević treffen, die letztes Jahr Serbien mit "In Too Deep" vertrat und knapp ausschied. Dieses Jahr soll es die Formation Sanja Ilić & Balkanika mit "Nova deca" (Neue Kinder) in das Finale schaffen und, wenn möglich, ein gutes Ergebnis für die Serben einfahren.


      4. Jessika feat. Jenifer Brening - Who We Are - San Marino




      San Marino hat wohl dieses Jahr nationale ESC-Geschichte geschrieben, denn zum ersten Mal hat das kleinste Teilnehmerland einen eigenen Vorentscheid veranstaltet, bei dem sich jeder der wollte über das Internet bewerben konnte. So gingen Einreichungen aus aller Welt beim Vorentscheid "1 in 360" ein. Von denen haben es jedoch nur elf Kandidaten in die Live-Shows geschafft und die meisten davon kamen aus Europa, natürlich auch einer aus San Marino: Der Rapper IROL. Der einzige Nicht-Europäer war wohl Tinashe Makura aus Simbabwe.

      Jedoch schaffte es keiner der beiden zu gewinnen. Stattdessen mussten sie und die anderen Kandidaten der maltesischen Sängerin Jessika Platz machen, die zusammen mit der deutschen Sängerin Jenifer Brening "Who We Are" für San Marino singen wird.


      5. Rasmussen - Higher Ground - Dänemark




      Dänemark ging als erstes skandinavische Land, das den Wettbewerb gewinnen konnte, in die lange ESC-Geschichte ein. Das war 1963 und auf diesen konnten noch zwei weitere siegreiche Jahre folgen, nämlich 2000 und natürlich 2013 als Emmelie De Forest mit "Only Teardrops" den Wettbewerb das letzte mal nach Kopenhagen holte.

      Daraufhin waren die Dänen dann mäßig erfolgreich. 2014 konnte noch ein 9. Platz erreicht werden. 2015 und 2016 stieg man auf die Boypand-Popschiene um und schied beide Male kläglich im Halbfinale aus. Letztes Jahr konnte Anja Nissen Dänemark wieder ins Finale bringen und den 20. Platz machen. Mit Rasmussen und "Higher Ground" soll das gestiegen werden.


      6. Julia Samoylova - I Won't Break - Russland




      Russland kann zurecht zu einem der erfolgreichsten Länder beim ESC gezählt werden. Platzierungen unter den ersten Zehn sind die Regel und dasselbe auch Julia Samoylova in Kiew mit "Flame Is Burning" schaffen, allerdings wurde ihr von der ukrainischen Regierung ein Strich durch die Rechnung gemacht.

      Russland und Julia gaben jedoch nicht nach. Schon vor Monaten wurde bestätigt, dass sie eine zweite Chance bekommen sollte, was schon letztes Jahr vom russischen Fernsehen versprochen wurde. Dieses Jahr singt sie "I Won't Break" für Russland.


      7. DoReDoS - My Lucky Day - Moldau




      Die Republik Moldau hat schon Höhen und Tiefen beim ESC erlebt. Von hohen Top10-Platzierungen bis zu ernüchternden Niederlagen im Halbfinale und alles was dazwischen liegt war schon alles für die kleine Republik hinter den Karpaten dabei. Zuletzt konnte man jedoch einen Riesenerfolg feiern: 2017 konnte man mit dem dritten Platz das beste Ergebnis jemals für das Land erzielen.

      Dementsprechend sind die Erwartungen an die nächsten moldauischen ESC-Aspiranten groß und diesen Erwartungen muss die Gruppe DoReDoS mit dem folkloristisch angehauchten Song "My Lucky Day" gerecht werden.


      8. Waylon - Outlaw In 'Em - Niederlande




      Die Niederlande sind in diesem Jahrzehnt wesentlich erfolgreicher als in dem davor, wo man chronisch im Halbfinale ausgeschieden ist. Verdanken kann man das der Sängerin Anouk, die das Land 2013 aus der ESC-Depression gerettet hat und den Common Linnets, die im Jahr darauf hinter Conchita Wurst einen hervorragenden zweiten Platz belegt haben.

      Damals waren die Common Linnets noch ein Duo bestehend aus der Sängerin Ilse DeLange und Waylon. Mittlerweile wurde das Duo zu einer Band und Waylon hat das Projekt verlassen. Dieses Jahr versucht er es allein für die Niederlande mit seinem Song "Outlaw In 'Em"


      9. Jessica Mauboy - We Got Love - Australien




      Schon zum vierten Mal nimmt Down Under am Eurovision Song Contest teil. Viele, die nicht so sehr mit dem Wettbewerb vertraut sind, mag das vielleicht verwundern, aber so kompliziert ist die Antwort eigentlich nicht. Schon seit mehr als 30 Jahren überträgt der australische Sender SBS den ESC und dieser erfreut sich dort einer großen Beliebtheit. Die Menschen wachen um fünf Uhr morgens auf, um sich das Spektakel live anzusehen.

      Zum 60. Jubiläum des Contests hat man die Australier 2015 eingeladen und sie sind seitdem auch geblieben. Zudem schneiden sie auch noch hervorragend ab. In den letzten drei Jahren konnten sie immer unter den ersten Zehn landen, auch wenn das letztes Jahr eher knapp gelungen ist. Dieses Jahr singt Jessica Mauboy "We Got Love" für Australien.


      10. Iriao - For You - Georgien




      Georgien ist erst seit 2007 dabei und ist eigentlich recht erfolgreich beim ESC, auch wenn Top10-Platzierungen selten erreicht werden. Allerdings ist man aber auch schon dreimal ausgeschieden, zuletzt 2017 als Tamara Gachechiladze das Land mit "Keep The Faith" vertrat.

      Dieses Jahr versuch sich Georgien wieder in seinem Element: Unkonventionalität. Mit dieser Strategie haben sie es zwar nicht immer ins Finale geschafft, aber es hat immer für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt. Vielleicht erzielen Iriao mit "For You" den selben Effekt, den die Young Georgian Lolitaz 2016 mit "Midnight Gold" erzielt haben, als man mit der psychedelischen Rocknummer einen 20. Platz erreichen konnte?


      11. Gromee feat. Lukas Meijer - Light Me Up - Polen




      Seit der Rückkehr Polens beim Eurovision Song Contest im Jahr 2014 war man viel erfolgreicher als die Jahre vor ihrer Abstinenz, wo man sich selten für das Finale qualifizieren konnte. Seit 2014 ist dies allerdings immer gelungen, auch wenn die Platzierungen nicht immer die Besten waren. Stattdessen tummelten sich die polnischen Beiträge immer im hinteren Mittelfeld des Tableaus. Nur 2016 konnte man einen guten achten Platz erreichen.

      Ähnlich gut abschneiden sollen Gromee feat. Lukas Meijer, die mit "Light Me Up" Polen beim ESC 2018 in Portugal vertreten und somit die Nachfolge von Kasia Mos antreten werden.


      12. Christabelle - Taboo - Malta




      In den letzten Jahren hat sich Malta nicht so gut beim ESC geschlagen. In den letzten drei Jahren konnte man als bestes Ergebnis einen zwölften Platz erzielen, den der maltesische Superstar Ira Losco erzielen konnte. 2015 scheiterte man knapp im Halbfinale aus und 2017 sehr deutlich. Claudia Faniello belegte im zweiten Halbfinale beim ESC in Kiew den drittletzten Platz mit 0 Punkten vom Televoting.

      Allerdings hat dies der Motivation Maltas keinen Abbruch getan. "Malta Eurovision Song Contest" ging mit sechszehn Teilnehmern in die nächste Runde (diesmal in einem Zelt!) und diesen gewann Christabelle Borg, oder Christabelle, die es bei ihrem vierten Anlauf schaffte, den Vorentscheid zu gewinnen.


      13. AWS - Viszlát nyár - Ungarn




      Seit der Einführung des Vorentscheidformats "A Dal" im Jahr 2012 konnte sich Ungarn zu einer ziemlich erfolgreichen ESC-Nation etablieren. Nicht nur, dass sie sich seitdem immer für das Finale qualifizieren konnten, sondern auch neue Talente fördern und ein breites Musiksprektum bieten, was sich beim ESC auch wiederspiegelt.

      Von hymnischen Pop über Indie-Nummern kommen wir dieses Jahr zum waschechten Rock. Die diesjährige Edition von "A Dal" gewann die Band AWS mit "Viszlát nyár" (Auf Wiedersehen, Sommer) und vertreten somit Ungarn beim ESC 2018 in Lissabon.


      14. Laura Rizzotto - Funny Girl - Lettland




      Nachdem Lettland im Jahr 2015 bezüglich ihres Konzepts für den ESC umgedacht hat und das Ergebnis der Vorentscheid "Supernova" war, sind sie zu einer betrachtlichen ESC-Nation geworden. Auch wenn die Songs, die seitdem für Lettland an den Start gegangen sind, herrlich inkonsistente Ergebnisse geliefert haben, waren sie stets um Progressivität bemüht.

      Dieses Jahr haben sich die Letten heimisches Talent aus dem Ausland rekrutiert, indem sie die lettisch-brasilianische Sängerin Laura Rizzotto mit ihrem Song "Funny Girl" gewählt haben, damit sie Lettland wieder ins Finale bringen kann, nachdem sie letztes Jahr trotz Fanfavoritenstatus als Letzte im Halbfinale ausgeschieden sind.


      15. Benjamin Ingrosso - Dance You Off - Schweden




      Eigentlich kann man den Schweden nichts vorwerfen, denn eigentlich machen sie beim ESC vieles richtig und werden dementsprechend mit guten Platzierungen belohnt. Der schwedische Vorentscheid trägt auch dazu bei, da er überwiegend mit international charttauglichem Pop gespickt ist.

      Dieses Jahr wurde keine Ausnahme gemacht und man zielt weiterhin auf den siebten Sieg und diesen soll Benjamin Ingrosso mit "Dance You Off" erringen, der bei seinem zweiten Versuch den schwedischen Vorentscheid "Melodifestivalen" gewonnen hat.


      16. Vanja Radovanović - Inje - Montenegro




      Montenegro hat zusammen mit Serbien 2007 sein Debüt als unabhängiger Staat gegeben. Für Montenegro endete die Reise nach Helsinki jedoch schon im Halbfinale, wo man sich nicht für das große Finale qualifizieren konnte, während Serbien dieses haushoch gewinnen konnte. Seitdem stand Montenegro immer im Schatten seines großen Bruders.

      Die Finalqualifikation gelang den Montenegrinern nur selten. Von neun Teilnahmen konnte man sich nur zweimal qualifizieren. Die beste Platzierung war ein ordentlicher 13. Platz im Jahr 2015. Die letzten beiden Jahre konnte man sich jedoch nicht qualifizieren. Dieses Jahr soll Vanja Radovanović mit "Inje" (Raureif) es wieder schaffen.


      17. Lea Sirk - Hvala ne! - Slowenien




      Nicht so erfolgreich wie sie es gerne sein wollen würden sind die Slowenen beim ESC. Sie sind stets bemüht, um eine gute Figur beim ESC zu machen, bekommen aber nie so richtig ihren Fuß in die Tür. Das führt dazu, dass sie beim ESC oft übergangen werden und meistens sang- und klanglos im Halbfinale ausscheiden. Falls sie es ins Finale schaffen, war für sie nur höchstens ein Mittelfeldplatz drin.

      Zu dieser Situation hat Slowenien nun eine Antwort: Nein, danke! Dementsprechend haben die slowenischen Zuschauer und Jurys Lea Sirk gewählt, die mit "Hvala, ne!" (Nein, danke!) Slowenien wieder einen guten bescheren soll.


      18. Mélovin - Under The Ladder - Ukraine




      Seit dem Debüt der Ukraine im Jahr 2003, wo man mit einem männlichen Solo-Act einen Platz im Mittelfeld erreichen konnte, haben sich die Ukrainer zu einem echten Powerhaus beim ESC entwickelt. Bei ihrer zweiten Teilnahme konnte man mit Ruslana und "Wild Dances" ihren ersten Sieg erringen.

      Seitdem war die Strategie der Ukraine meistens die selbe: Schöne Frauen mit starker Stimme. Und damit sind sie auch immer gut gefahren. Platzierungen unter den ersten Zehn war Standard, bis auf zwei Ausnahmen. Allerdings ist man zwei Mal auch ganz hinten im Finale gelandet. Zweimal mit Bands und zweimal im eigenen Land, zuletzt 2017, wo man nur einen 24. Platz erzielen konnte.

      Für das Finale konnte sich die Ukraine immer qualifizieren und das soll dieses Jahr auch so weitergehen. Man schickt seit ihrem Debüt im Jahr 2003 zum ersten Mal wieder einen männlichen Solo-Act zum ESC: Mélovin mit "Under The Ladder".


      Big-5 und Gastgeber

      Michael Schulte - You Let Me Walk Alone - Deutschland




      Die Bundesrepublik Deutschland war 1956 eines der Gründungsmitglieder des Eurovision Song Contests, damals natürlich nur das westliche Deutschland. Und bis heute ist Deutschland das Land, das an den meisten ESCs teilgenommen hat. Nur einmal hatte man ausgesetzt und das war 1996.

      Die Deutschen waren auch ziemlich erfolgreich in den jungen Jahren. Unvergessen sind die Jahre 1979-1982, wo Deutschland mit Dschinghis Khan, Katja Ebstein, Lena Valaitis und natürlich Nicole in der Reihenfolge einen vierten Platz, zwei zweite Plätze und natürlich einen Sieg erringen konnte. Alle Beiträge waren natürlich von Ralph Siegel komponiert worden.

      pNeuerdings tut Deutschland sich jedoch schwer mit dem ESC. Gute Platzierungen sind nur eine Seltenheit, mit Ausnahme von Lena natürlich. Normalerweise landen sie immer auf den letzten Plätzen. Neue Hoffnung soll uns Michael Schulte mit "You Let Me Walk Alone" bringen. Kann er Deutschland wieder nach vorne bringen?


      Madame Monsieur - Mercy - Frankreich




      Frankreich ist eines der Länder, das seit Beginn des "Grand Prix d'Eurovision de la chanson" dabei war und war in der ersten Hälfte der Geschichte des Wettbewerbs ausgesprochen erfolgreich. Fünfmal hatte man den Wettbewerb gewinnen können, aber der letzte Sieg ist schon mehr als 40 Jahre her: 1977 gewann Marie Myriam mit "L'oiseau et l'enfant" (zu deutsch: Der Vogel und das Kind) für unser westliches Nachbarland.

      Mitglieder der Big-5, wenig erfolgreich. Platzierungen am hinteren Ende des Tableaus waren die Norm. Jedoch haben die Franzosen seit 2016 einen neuen ESC-Verantwortlichen und der scheint sein Handwerk zu verstehen. Amir konnte 2016 den sechsten Platz erreichen und Alma belegte letztes Jahr einen respektablen zwölften Platz.

      Kann das Elektropop-Duo Madame Monsieur, bestehend aus dem Ehepaar Émilie Satt und Jean-Karl Lucas, da mithalten?


      Ermal Meta & Fabrizio Moro - Non mi avete fatto niente - Italien




      Italien und der ESC verbindet eine lange Geschichte. Denn das alljährliche italienische Musikfestival "Sanremo Festival" erfreut sich nicht nur in Italien größter Beliebtheit und ist dort wichtiger als der ESC selbst, sondern dieses Festival ist das Vorbild für den ESC an sich. Bei dieser Basis könnte man nie auf die Idee kommen, dass sich die Italiener für eine lange Zeit vom ESC verabschieden würden.

      Dies tritt allerdings 1998 ein, wo man sich bis einschließlich 2010 vom ESC verabschiedete. 2011 kehrte man zurück und man lieferte stets gute Ergebnisse ab, was unter Anderem auch am besagten Sanremo-Festival liegt, denn alle Gewinner seit 2011, die zum ESC gefahren sind konnten immer in den Top10 landen. Wird das mit Ermal Meta & Fabrizio Moro und "Non mi avete fatto niente" (zu deutsch: Ihr konntet mir nichts anhaben) auch so sein?


      Alfred & Amaia - Tu canción - Spanien




      Spanien hat eine Operation geplant; eine Operation zum Sieg! Dazu haben sie das Format "Operación Triunfo" wiedererweckt, das schon Monate vorher begann und heute Abend mit einer Gala endete, wo sich die Kandidaten das Ticket nach Portugal ersingen mussten. Schließlich musste man die Pleite vom letzten Jahr wiedergutmachen, wo man auf den letzten Platz im Finale landete.

      Diese Aufgabe wurde dann dem Duo Alfred & Amaia zugetraut, die angeblich während der Show zueinander gefunden haben (Viel Glück auf jeden Fall). Sie werden Spanien mit der Ballade "Tu canción" (Dein Lied) vertreten.


      SuRie - Storm - Vereinigtes Königreich




      Das Vereinigte Königreich war auch schon mal erfolgreicher. Fünf Siege konnte man bis dato verbuchen, allerdings war das letzte mal 21 Jahre her als Katrina & The Waves mit "Love Shine A Light" gewannen. Seit jedoch die Mutterspachenregelung 1999 abgeschafft wurde und es somit jedem frei überlassen war, ob man nun in der Muttersprache oder auf Englisch singt, haben die Briten beim ESC eher mäßig abgeschnitten.

      In den Contests des 21. Jahrhunderts konnten die Briten nur zweimal einen Platz unter den besten Fünf belegen, zuletzt 2009. 2011 schrammte man an der Top10 mit Platz elf und die restlichen Jahre lungerte man im hinteren Mittelfeld oder ganz am Ende rum. Dabei muss das eigentlich gar nicht sein, da UK das Mutterland der Popmusik ist. Beim britischen Vorentscheid dieses Jahr hat man das aber leider nicht mitbekommen.

      Diesen gewann schließlich die zweimalige ESC-Backgroundsängerin SuRie, bürgerlich Susanne Marie, mit dem Lied "Storm".


      Cláudia Pascoal - O Jardim - Portugal




      Die portugiesische ESC-Geschichte ist tragisch, um es mit ungeschmückten Worten auszudrücken. Normalerweise waren die Beiträge des westlichsten Landes Europas nicht im Einklang mit dem heutigen Zeitgeist, was einerseits dem portugiesischem Vorentscheidsformat
      zu verdanken ist, da dieser nur portugiesische Musik fördert, die in Portugal durchaus erfolgreich sein könnten.

      Letztes Jahr hat sich jedoch alles geändert. Salvador Sobral kam, sang und siegte, so wie es nie zuvor einer getan hat. Mit der von seiner Schwester Luísa Sobral geschriebenen Jazz-Ballade "Amar pelos dois" (Für zwei lieben) eroberte er die Herzen Europas im Sturm. Ähnlich erfolgreich soll hoffentlich seine Nachfolgerin Cláudia Pascoal mit ihrem Song "O Jardim" (Der Garten) sein.


      Viel Spaß beim Anhören!
      I have a lot of talents but none of them are really useful.

      I am really good in making fun of people dancing.
      I invented like ten emoticons.
      I can walk up and down an escalator in like two seconds.
      I can fit my body into small spaces.
      I can instantly tell whether someone is fat or pregnant, with 60 percent accuracy.
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      I can convince my grandmother that I'm not real.
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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/EuroAlbania.svg/150px-EuroAlbania.svg.png]

      Vor wenigen Minuten ging die 56. Ausgabe des renommiertesten Musikfestivals Albaniens, das "Festivali i Këngës", zu Ende, das seit 2003 auch als albanischer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest dient. Der Gewinner wurde wie üblich von einer mehrköpfigen Jury gekrönt.

      Wie üblich war der Wettbewerb voller erfahrener Künstler wie z.B. Dauerkandidatin Rezarta Smaja oder Luiz Ejlli, der Albanien bereits 2006 beim ESC vertrat, jedoch das Finale nicht erreichen konnte. Jedoch konnten beide im Duett keinen Blumentopf gewinnen.

      Stattdessen gewann Eugent Bushpepa mit seinem Song "Mall" (Sehnsucht) und ist somit der erste männliche Solo-Kandidat aus Albanien seit 2006. Albaniens Tradition weibliche Sängerinnen mit Powerballaden zu schicken ist somit auch gebrochen.



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    • Wow, immerhin ein Teilnehmer beim deutschen Vorentscheid, den ich kenne :lol: Auch wenn ich glaube, dass voXXXclub nicht der richtige Teilnehmer für den ESC wäre :ka: Den Rest habe ich noch nie gehört, muss ich aber auch nicht
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/EuroFrancia.svg/150px-EuroFrancia.svg.png]

      Die erste Ausgabe des neuen französischen Vorentscheidformats "Destination Eurovision" hat heute Abend ein erfolgreiches Ende gefunden. Und man kann beim besten Willen nicht behaupten, dass das französische Fernsehen sich keine Mühe gegeben hat, das Teilnehmerfeld mit jungen und aufstrebenden französischen Musikern zu besetzen. Generell war die gesamte Sendung qualitativ ausgesprochen hochwertig und unterhaltsam.

      Aus den beiden Halbfinals haben sich acht Künstler für das Finale qualifiziert. Jedoch haben sich schon zu Beginn gleich zwei Favoriten herauskristallisiert: Der aktuelle "The Voice France"-Gewinner Lisandro Cuxi und sein Popsong "Eva" und das Elektropop-Duo Madame Monsieur, bestehend aus dem Ehepaar Émilie Satt und Jean-Karl Lucas, mit "Mercy".

      Die Abstimmung verlief überaus spannend. Das Ergebnis wurde zur Hälfte von einer internationalen Jury bestimmt und die andere Hälfte der Entscheidung wurde den französischen Zuschauern überlassen. Letzten Endes konnten sich Madame Monsieur durchsetzen und werden Frankreich mit "Mercy" vertreten.


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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6a/EuroRep%C3%BAblica_Checa.svg/150px-EuroRep%C3%BAblica_Checa.svg.png]

      Die chronisch erfolglosen Tschechen haben in diesem Jahr einen internen Vorentscheid mit sechs Beiträgen abgehalten, um ihren Kandidaten für Lissabon zu ermitteln. Der Gewinner wurde durch eine Jury und dem tschechischen Publikumsvotum entschieden.

      Monate bevor dies geschah veröffentlichte ein junger, ehrgeiziger Künstler namens Mikolas Josef einen Song: "Lie To Me". Dieses Lied war nicht für den Vorentscheid vorgesehen und trotzdem bat das tschechische Fernsehen ihn darum, mit seinem Song teilzunehmen, der schon vorher ausgesprochen beliebt in Tschechien ist. Kein Wunder, dass er das Publikumsvoting gewann und auch die Jury gingen mit ihnen d'accord.

      Für die Tschechische Republik: Mikolas Josef und "Lie To Me"


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7c/EuroEspa%C3%B1a.svg/150px-EuroEspa%C3%B1a.svg.png]

      Nach zwölf Jahren hat sich Spanien dazu entschieden, das Realityshow-Format "Operación Triunfo" wiederzubeleben, um einen geeigneten Künstler zu finden, der Spanien beim ESC würdig vertreten soll, nachdem man letztes Jahr mit Manel Navarro und "Do It For Your Lover" kläglich auf den letzten Platz landete.

      Nach monatelangem Prozedere wurde am Ende der Sendung eine Eurovisions-Gala abgehalten, wo sich neun Lieder gegenüberstanden. In der ersten Runde haben sich drei von diesen für das Superfinale qualifiziert. Und aus diesen drei ging das Duo Alfred & Amaia mit ihrer Ballade "Tu canción" (zu deutsch: Dein Lied) als Lied hervor.



      Nächste Vorentscheidstermine

      03.02.18: Malta Eurovision Song Contest 2018 - Maltesischer Vorentscheid
      04.02.18: ESC 2018 - Entscheidungsshow - Schweizer Vorentscheid
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      Soeben ging der maltesische Vorentscheid "Malta Eurovision Song Contest" zu Ende! 16 Teilnehmer kämpften um die Ehre die Mittelmeerinsel vor den Toren Libyens zu vertreten und es war auch ein bekanntes Gesicht dabei. Richard Micallef trat 2014 mit der Band Firelight für Malta an und erreichte mit "Coming Home" den 23. Platz.

      Dieses Jahr stand er zusammen mit seinem Vater auf der Bühne, aber konnte nur den zweiten Platz erreichen. Den ersten Platz holte sich bei ihrem vierten Anlauf Christabelle Borg, oft nur Christabelle, mit dem Song "Taboo", den sie im Team mit schwedischen Starkomponisten Thomas G:son geschrieben hat. Sie hat das Jury- und Televoting haushoch gewinnen können.



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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/EuroSuiza.svg/150px-EuroSuiza.svg.png]

      Die kreative benannte schweizerische Vorentscheidung "Die Entscheidungsshow" hat heute Abend ihr Ende gefunden. Sechs Teilnehmer sangen um die Ehre die Eidgenossen beim ESC 2018 in Lissabon zu vertreten. Im Vorfeld favorisiert war schon das Geschwister-Duo Zibbz, bestehend aus Corinne und Stefan Gfeller, die mit ihrem Soulpop-Song "Stones" an den Start gingen.

      Am Ende konnten sie auch den Wettbewerb gewinnen. Das internationale Juryvoting haben sie mit einem knappen Abstand von vier Punkten gewonnen, dafür das Televoting haushoch. So wurde den Geschwistern keine Steine mehr in den Weg gelegt.



      Nächste Vorentscheidstermine

      07.02.18: Eurovision: You Decide - Britischer Vorentscheid
      10.02.18: Dansk Melodi Grand Prix - Dänischer Vorentscheid
      10.2.18: Festival di Sanremo - Italienisches Musikfestival (Gewinner potentieller ESC-Kandidat für Italien)
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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0d/EuroReino_Unido.svg/150px-EuroReino_Unido.svg.png]

      Das Vereinigte Königreich hat gestern Abend beim britischen Vorentscheid ihren Kandidaten bestimmt. Sechs Teilnehmer nahmen an der dritten Ausgabe von "Eurovision: You Decide" teil, der übrigens vom schwedischen Gewinner Måns Zelmerlöw co-moderiert wurde. Ein gutes Omen vielleicht?

      Anstatt langer Verkündigungen von Punkten wurde hier der Gewinner direkt nominiert. Doch weder die Favoriten Asanda und Jaz Ellington konnten sich durchsetzen und mussten einer Sängerin Platz machen, die wohl keiner wirklich auf dem Zettel hatte. SuRie gewann überraschend und tritt somit die Nachfolge von Lucie Jones als britische Kandidaten beim Eurovision Song Contest an.

      SuRie ist keine Unbefleckte beim ESC. Sie stand schon zweimal als Backgroundsängerin auf der Bühne und zwar zwei Mal für Belgien in 2015 und 2017. Dieses Jahr tritt sie mit "Storm" an.


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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/75/EuroDinamarca.svg/150px-EuroDinamarca.svg.png]

      Am Samstag ging in unserem nördlichen Nachbarland Dänemark die Vorentscheidung zu Ende. Bei der diesjährigen Ausgabe vom "Dansk Melodi Grand Prix" traten zehn Künstler an, von denen einer die Dänen beim ESC repräsentieren sollte. Laut dem dänischen Staatssender DR wurde versprochen, dass alle zehn Beiträge Top10-würdig seien.

      Nur drei Acts konnten sich für das Superfinale vom DMGP qualifizieren und dies waren die 17-jährige Anna Ritsmar, der Schwede Albin Fredy und der spätere Sieger Jonas Flodager Rasmussen, der nur unter seinem Nachnamen auftritt. Er gewann die Vorentscheidung mit 50% der abgegebenen Stimmen mit seinem Song "Higher Ground", der auf eine Sage eines pazifistischen Wikingers basiert.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/EuroItalia.svg/150px-EuroItalia.svg.png]

      Und auch die Italiener haben am Samstag über den diesjährigen Gewinner des geschichtsträchtigen Musikfestivals "Festival della canzone italiana di Sanremo" abgestimmt, der auch als Vorbild für den Eurovision Song Contest gilt. Der Gewinner des Festivals muss nicht zwingend Italien beim ESC vertreten, bekommt aber die Gelegenheit als Erstes angeboten.

      Dieses Angebot haben die Gewinner angenommen. Der aus Albanien stammende Sänger Ermal Meta singt zusammen mit Fabrizio Moro "Non mi avete fatto niente". (zu deutsch: Ihr konntet mir nichts anhaben) Das Lied behandelt die Auswirkungen von Terrorismus auf unsere Gesellschaft.



      Nächste Vorentscheidstermine

      13.02.18: The Next Star - Israelische Vorentscheidung (nur der Künstler)
      16.02.18: Eurofest - Weißrussische Vorentscheidung
      17.02.18: Montevizija - Montenegrinische Vorentscheidung
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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e7/EuroGrecia.svg/150px-EuroGrecia.svg.png]

      Was für ein Drama hat sich denn bitte bei den Griechen abgespielt dieses Jahr? Eigentlich hatte der griechische Staatssender vor, einen nationalen Vorentscheid abzuhalten, um ihren Kandidaten für Lissabon bestimmt. Es sollten fünf Künstler um die Wette singen, allerdings wurden im Voraus zwei Beiträge disqualifiziert, weil sie angeblich den griechischem Musikstil nicht gerecht werden.

      So blieben noch drei Lieder im Rennen. Vor Kurzem wurde aber auch bekanntgegeben, dass die Plattenlabels von zwei Kandidaten die Teilnahmegebühr nicht rechtzeitig gezahlt haben und daraufhin diese auch disqualifiziert wurden. So blieb logischerweise nur eine übrig.
      Last Man Standing war Yianna Terzi mit "Oniro mou" (Mein Traum), die nun Griechenland beim ESC 2018 vertreten wird.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2a/EuroBielorrusia.svg/150px-EuroBielorrusia.svg.png]

      Soeben ging der weißrussische Vorentscheid zu Ende, der traditionell wieder durch endlose Pausenacts in die Länge gezogen wurde. Diesmal durften Künstler mit ihren Beiträgen auftreten, die vom weißrussischen Fernsehen für den Vorentscheid abgelehnt worden sind. Nette Art, ihnen das unter die Nase zu reiben, liebes Belarus. Wie auch immer!

      Zehn Künstler stellten sich im Wettbewerb, darunter auch die Wiederholungstäter von NAPOLI. Allerdings konnte die Gruppe mal wieder nicht gewinnen und musste dem Fanvoriten Alekseev der eigentlich aus der Ukraine kommt, Platz machen. Er fährt mit "Forever" nach Lissabon.



      Morgen wählt das Volk der schwarzen Berge. Seid gespannt auf Montenegro morgen!

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    • Der griechische Beitrag gefällt mir sehr gut muss ich sagen :) Ich hoffe sehr, dass das es zumindest bis ins Finale schafft.

      Beim weißrussischen Beitrag hatte ich ehrlich gesagt das Gefühl, es ging mehr um diesen Blingbling-Anzug als um das Lied ansich - nee im Ernst, definitiv nicht meins, da gefällt mir Griechenland besser. Kandidat für den Barbara Dex Award, irgendwer?
    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d7/EuroMontenegro.svg/150px-EuroMontenegro.svg.png]

      Balkanalarm in den letzten Tagen in der Welt des ESC! Zuallererst, am Samstagabend fand in Montenegro zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Vorentscheid statt, um den montenegrinischen Kandidaten für den Eurovision Song Contest zu ermitteln und die Nachfolge von Slavko Kalezić antritt, der letztes Jahr in Kiew einen Eindruck hinterließ und auch den Barbara-Dex-Award für das schlechteste Bühnenkostüm erhielt.

      Jedenfalls stellten sich fünf Kandidaten in einem Sternehotel in Podgorica dem Votum des montenegrinischem Publikums und am Ende konnte der einzige Mann im Feld überzeugen. Vanja Radovanović wird Montenegro mit "Inje" (Raureif) vertreten.


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      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/97/EuroSrbija.svg/150px-EuroSrbija.svg.png]

      Und heute Abend ging auch der Vorentscheid des großen Bruders Montenegros, Serbien, zu Ende. In Belgrad fanden sich 17 Kandidaten zusammen, um sich der Entscheidung der Jury und der serbischen Televoter zu stellen.

      Gewonnen hat glasklar die Formation Sanja Ilić & Balkanika, die die Höchstpunktzahl der Jury und des Televotes auf sich vereinen konnten. Sie werden mit dem Titel "Nova deca" (Neue Kinder) Serbien beim ESC in Lissabon vertreten und damit die Nachfolge von Tijana Bogićević antreten, die knapp im Halbfinale scheiterte.



      Nächste Vorentscheidstermine

      22.02.18: Unser Lied für Lissabon - Deutscher Vorentscheid
      24.02.18: O Melodie Pentru Europa - Moldauischer Vorentscheid
      24.02.18: Evrovizijska Melodija - Slowenischer Vorentscheid
      24.02.18: A Dal - Ungarischer Vorentscheid
      24.02.18: Vidbir - Ukrainischer Vorentscheid
      24.02.18: Supernova - Lettischer Vorentscheid
      25.02.18: Selecția Națională - Rumänischer Vorentscheid
      25.02.18: Depi Evratesil - Armenischer Vorentscheid
      26.02.18: Veröffentlichung des kroatischen Beitrages.

      Außerdem werden diesen Monat noch die Lieder aus Mazedonien, Zypern und Irland erwartet.
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    • @DaVoir: Was für einen Eindruck hinterließ er denn? Habe den ESC letztes Jahr nicht verfolgt, wie Du wahrscheinlich weißt...
      Von dem Foto im Barbara Dex-Thread her würde ich aber sagen, der Award war jedenfalls verdient.

      Der Beitrag von Montenegro gefällt mir zwar gut, weiß aber nicht, ob es für mich wirklich "das" Gewinnerlied wird. Ich schätze, ich werde mir wohl alle mal durchhören müssen. Sobald sie denn erschienen sind.
      Aber wenigstens kann der Typ singen, das ist doch schon mal was. Kann man heutzutage leider nicht unbedingt erwarten, wenn es um Musik geht. Ich persönlich bin aufgrund meines sehr seltsamen Gehörs halt der Meinung, dass 50% der Radiosänger nicht singen können... Aber egal.

      Bei Serbien finde ich es schade, dass man den wirklich schönen Gesang und die malerische Stimmung durch diese dämlichen Disco-Beats versaut hat. Das Lied hätte das Potential, mein Lieblingssong dieses Jahr zu werden - wenn dieser dämliche Umschlenker nicht wäre.

      The post was edited 1 time, last by Majikku ().

    • So, jetzt, da alle Sängerinnen und Sänger aufgetreten sind, mal meine Einschätzung zu den Teilnehmern am deutschen VOrentscheid:

      Ryk und Ivy Quainoo würde ich persönlich nicht nach Lissabon schicken, denn die Songs sind mMn doch u ähnlich dem von Salvador Sobral letztes Jahr. Und in letzter Zeit hat, soweit ich mich erinnern kann, nicht zwei Mal in Folge ein ähnliches der fast gleiches Lied gewonnen. Zudem haben mir beide Songs nicht gefallen.

      Xavier Darcy hat mir von Song her überhaupt nicht gefallen, genauso Natio Todua.

      Bleiben noch voXXXclub und Michael Schulte. Ich mag den Song von voXXXclub, denke aber, dass er doch zu speziell ist, wobei auch spezielle Songs in den letzten Jahren ganz gute Platzierungen erreicht haben, siehe unter anderem Rumänien und Kroatien im letzten Jahr.

      Den Song von Michael Schulte fand ich auch gut und der Song passt besser in die breite Musikmasse als voXXXclub. Könnte aber auch wieder zu standard sein. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

      Ich würde mich wohl für voXXXclub entscheiden, könnte aber auch mit Michael Schulte gut leben. Der Rest kann von mir aus zu Hause bleiben.
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • Und Michael Schulte fährt mit "You Let Me Walk Alone" nach Lissabon. Eine gute Wahl.
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