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Flausch- und Fluffgeschichten

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    • Flausch- und Fluffgeschichten

      Hier ist Platz für die ganzen kleineren Geschichten, die ich rund um Ran/Rin, Yomi-chan, Mayu-chan oder andere Hauptfiguren aus dem Dunstkreis des Flauschkomitees aufbauen werde. In einer Umfrage haben sich ja ein paar Leute dafür ausgesprochen. Kleiner heißt, dass in etwa 1000 Worte als Zielsetzung geplant sind, aber mir wird das sicher nicht immer gelingen.

      Den Anfang macht eine Story, die nicht nur kawaii, sondern auch kowai ist. Sie spielt an Halloween und handelt von Ran bzw. eher Rin. Dem entsprechend ist dann auch der Erzählstil aus der 1. Person. xD




      Ranny Halloween



      Um Menschen zu infiltrieren, muss man ein Tier sein, aber um sie tiefgehend zu manipulieren, muss man ein Tier in der Form und mit den Fähigkeiten eines Menschen sein. Nicht umsonst nahm ich meine Entwicklung von Vulpix zu Vulnona so früh wie möglich in Anspruch, um die Fähigkeit der menschlichen Verwandlung anwenden zu können – prinzipiell befand ich mich jedoch immer noch in einem blutjungen irdischen Körper, was sich auch auf meine Alternativgestalt übertrug. Der beste Weg für eine Totengöttin aus der fernen Unterwelt, in die moderne japanische Gesellschaft hineinzufinden, war ein Tag, an dem sich jeder so grenzdebil wie mäglich benahm, sodass ich nicht negativ auffiel – Halloween. Mit einem über die Jahrhunderte herangereiften Intellekt organisierte ich mir sämtliche notwendigen Hilfsmittel, um den Körper eines 10-jährigen Mädchen so zu dekorieren, wie es an diesem Tag üblich war. Ich wollte wissen, wie die Menschen so tickten, doch meine Versuche telekinetischer Kommunikation als Füchsin empfanden die meisten als befremdlich und stammelten sich unnatürlich irgendetwas zurecht. Reine, glatte Porzellanhaut, lange, dunkle Prinzessinnenhaare mit einem süßen Pony und eine Mittelschuluniform mit Marinejäckchen und Karoröckchen gehörten fortan zu meinem Standardrepertoire, doch für dieses Amerikanerfest sollte es etwas Anderes sein.

      „Als was hast du dich denn verkleidet?“, fragte mich ein Genie, das sich doch tatsächlich als kostümiert ansah, wenn es sich ein perforiertes Betttuch über die Visage stülpte.
      „Hades natürlich, der Gott der Unterwelt!“, rief ich mit stolz rausgereckter Brust, die erst in einigen Jahren um einige weibliche Rundungen reicher werden würde und strich mir durch die blau gefärbten und hochgegelten Haare: „Ich mag Hades. Der hat sogar einen Film.“ Natürlich hatte ich mich an diesem Punkt gefragt, wieso ich eigentlich nie einen Film bekommen hatte.
      Der kleine Junge zeigte sich wenig begeistert: „Ach so. Na dann. Nie gehört. Ich bin ein Geist!“
      „Nein, bist du nicht. Du bist ein aus der Irrenanstalt Enflohener, der sich ein Bettuch über den Kopf stülpt.“ Ich hingegen trug unter meiner coolen anthrazitgrauen Toga einen durch den Formwandel unberührten ersten Fuchsschweif, mit dem ich sogar hellblaue Feuerkügelchen beschwören konnte.
      „WAS?!“
      Dieses kleine, blöde Drecksbalg. Ich hätte ihm am liebsten ans Schienbein getreten, aber ich hatte noch einen lustigen Abend vor mir, ohne zu meinen „Eltern“ gebracht zu werden, sodass ich ihn aufklärte: „Japanische Geister haben keine Beine und außerdem erinnern ihre Gesichter an die von Menschen und nicht an … naja, Dings … Bettücher eben, du Blödmann!“ Ob er Tränen in den Augen hatte, konnte ich im fahlen Licht der fortgeschrittenen Dämmerung nicht erkennen, aber wortlos schnaubend stapfte er davon, während ich mich an eine andere Gruppe Kinder heftete und schon bald darauf mit dem nächsten Problem konfrontiert werden würde.

      Ein Tokioter Büroangestellter mit Reißzähnen, ein Skelett, ein Despotar, eine Untote und eine Hexe hatten offenbar noch Platz genug für ein drittes weibliches Gruppenmitglied, dass sich vor allem über das erstgenannte Kostüm diebisch freute.
      „Oh, du bist also eine Arbeitsleiche, die eine Gesellschaftskritik an der schwer schuftenden modernen japanischen Bevölkerung übt. Sehr löblich!“, schmunzelte ich und zwinkerte dem Jungen charmant zu, doch ich stieß entgegen meiner Erwartungen auf Unverständnis.
      Das ähnlich weiß geschminkte Zombiemädchen mit zerzausten Pferdeschwänzchen an der Seite, rot unterlaufenen Augen und einem völlig blutverschmierten Schulmädchenkostüm verpasste mir einen leichten Ellenbogenstoß in die Rippen: „Du Dummi, er ist ein Vampir!“
      Verwundert blinzelte und ließ meinen Blick noch eine Weile auf der Verkleidung ruhen: „BAMPAIYA?“ Selbst als ich den Originalwortlaut wiederholte, stand ich immer noch komplett neben der Spur, was sollte das denn sein? Als sie eine japanische Version des Wortes, „kyuketsuki“, nachschob, machte dies die Sache keinesfalls besser. Als Unterweltherrin war mir so ein Vieh in keinster Weise bisher über den Weg gelaufen.
      „Wie heißt du eigentlich? Ich bin Shiho!“, fragte sie mich plötzlich – doch einen Namen hatte ich meiner menschlichen Form noch nicht gegeben.
      Der meiner animalischen Existenz trug den Namen „Ran“, auf dessen Basis ich meiner Kreativität freien Lauf ließ: U-uumm R- … Rin!“
      „RIIIIIN-CHAAAAN! Yay!“
      Was hätte ich denn unter dem Zeitdruck antworten sollen? All zu viele moderne Namen waren mir nicht bekannt, denn von den Abertausenden, die zu mir in die Seelenfelder gespült wurden, waren nur ein Bruchteil junger Leute dabei, wobei mein Gedächtnis die Leben der Meisten generell nicht abspeichern konnte. Theoretisch hätte ich mich aus diesem Standpunkt aus auch Ren, Rena, Rina oder ähnlich nennen können.
      „Also, was macht man jetzt an diesem Dings … Helio … Hero … wie hieß das nochmal?“, stellte ich meine Unkenntnis in der Amerikanischen Sprache zur Schau, um von der Gruppe noch realistischer als eine der ihren angenommen zu werden.
      „Halloween! Wir verkleiden uns, laufen um die Häuser und fragen nach Süßigkeiten, sonst werden wir böööse!“, raunte das Skelett, das auch ohne Verkleidung nicht viel mehr auf den Rippen hatte als sein glatzköpfiges Idol. Wie auch immer. Ekelhafter Amerikanisch-Streber!
      Also trotteten fünf irgendwie minderbemittelte Dullis und eine kleine Kawaii-Rin … oder neutraler formuliert unsere gesamte Gruppe von Haustür uns Haustür, um die Plastiktütchen offen zu halten und irgendwelchen aufwändig und unnötig verpackten 08/15-Süßigkeiten von wahrscheinlich eher bescheidener Qualität geschenkt zu bekommen.
      Die meisten Erwachsenen ließen diese „Torikku oru Toriito“-Prozedur über sich ergehen, nur ein mürrischer alter Typ mit Stiernacken und Militärfrisur ließ sich nicht von den kleinen Schätzchen erweichen.
      „Passt auf, Kinder. Halloween ist ein Fest, an dem man sich so richtig gruseln soll, aber keiner schafft es, mich zu erschrecken. Ich gebe euch Süßigkeiten, wenn ihr mir den Angstschweiß in die Stirn treibt!“, teilte uns der breitschultrige Typ mit, der mich wahrscheinlich an einem Stück hätte herunterschlingen können. So köstlich ich auch war, vor allem in einer Suppe aus den allgegenwärtigen ausgehöhlten Kürbislampen, hatte ich vor, diese Herausforderung für mich zu entscheiden – schließlich hatte ich in der Unterwelt einen Ruf zu verlieren!
      „Ich bin Gashadokuro, das Riesenskelett und ich reiße Menschen den Kopf ab!“, begann einer der Jungen, sein Pulver zu verschießen.
      „Was? Du bist ein laufender Meter, das Skelett eines genetisch manipulierten Zwergpinschers!“ Ich würde den anderen Vortritt lassen und mich stattdessen, lässig mit verschränkten Armen an eine Verandasäule, von ein paar markigen Sprüchen inspirieren. Die Zigaretten, eines meiner späteren Markenzeichen, kam erst dann hinzu, als ich mir sicher war, dass mein irdischer Körper nicht mehr ständig von der Bullerei angehalten würde – als Totengöttin auf dem Revier um Personalien gebeten zu werden, macht keinen Spaß!
      „Ich bin ein Vampir und ich sauge Blut!“
      Immerhin besser als Staub, nicht wahr?
      „Ich bin eine Hexe und ich verwandele dich in eine hässliche Kröte!“
      Aber das war er doch schon längst ...
      „Ich bin Godzilla, das größte Despotar der Welt, das Tokyo zertrampelt!“
      Meinetwegen? Was kümmerte mich denn schon dieses rückständige Fischerdörfchen Edo, nachdem sie das Rotlichtmilieu zu Yoshiwara verboten hatten? Ich musste dem Kerl zugeben, dass sie wirklich alles andere als furchterregend waren.
      Nun war Shiho an der Reihe: „Ich bin ein Untote und je mehr Menschen ich beiße, desto schlimmer wird die Zombie-Akopalyse, die … umm … Akipa ...“
      Wie sich sich mit ihren Fingerchen an den leicht gerundeten Mund fasste und grübelte, wie das Wort wohl richtig hieß, wäre wohl in keiner Galaxie überhaupt irgendwie auch nur in die Nähe von „gruselig“ gekommen, aber das Konzept gefiel mir.
      „Okay, das wird wohl nix mehr … die Punkerin auf Crack war noch nicht. Alle Hoffnungen liegen auf dir.“
      PUNKERIN AUF CRACK? Das hätte er wohl nicht gesagt, wenn er später dieses verzogene Gör Min-yeon getroffen hätte, auf die die Beschreibung wie die Faust aufs Auge gepasst hätte. Doch statt mich über diese oberflächliche Abschätzung, die mir hier zu Teil wurde, zu ärgern, wollte ich für meine kleine Zweckgemeinschaft den Sieg nach Hause holen, in dem ich meine Toga ein Stück hochhob und meinen einen kleinen Feuerball tragenden Schweif offenbarte: „Ich bin Hades, Herrscher der Unterwelt, du hässlicher Lurch! Die kleine Shiho-chan hier werde ich für ihr Scheitern mit Sand umhüllen und dann mit Kraft meiner Flammen in einen Block aus Glas einschließen, bevor ich langsam von 300 herunterzuzählen beginne. 5 Minuten Zeit hast du, bis sie erstickt, während du zum Telefon eilst, um den Notruf zu alarmieren. 300 … 299 … Doch du wirst scheitern, denn ich habe deine Leitungen manipuliert – letztlich wird man dich wegen unterlassener Hilfeleistung in den Bau stecken, wo dir die Yakuza gehörig den Arsch außen und innen versohlen, bis ich am Ende deiner Zeit hinter Gittern vorbeikommen werde, um deine Seele mit gen Unterwelt zu nehmen und deinen Körper an die Piranhas in der Zoohandlung verfüttere, du blöder Sack! Das ist Hades, der Gott des Todes!“
      Stillschweigen – und das Schlimmste war, dass der Typ uns immer noch keine Süßigkeiten gegeben hatte. Vor allem Shiho-chan zitterte am ganzen Leibe wie nach einer Gallone Kaffee im tiefsten Sibirischen Winter, aber das Grande Finale meines Spektakels war noch nicht abgeschlossen.
      Geschwind bediente ich mich meines Formwechsels, um als schmächtiges, aber wild entschlossenes Vulnona zu erscheinen und knurrend meinen Triumph einzufordern: „Na, wer hat Angst vor der Kitsune?“ Offenbar alle! Ein Vulnonakostüm hatte allerdings keines der Kinder getragen, wobei die hellrot leuchtenden Augen sicher einen großen Teil zum Gruseleffekt beitrugen. Nachdem ich sicherstellte, dass das Quintett seine Süßigkeiten bekommen hatte, nahm ich jedoch schleunigst Reißaus, um mir ein nervenzehrendes Kreuzverhör seitens der verfressenen Gören zu ersparen. Ich hatte für den Tag erstmal genug über eine Welt gelernt, in der sich Kinder als Bettlaken oder „Vampire“ verkleidten, um sich nach dem kapitalistischen Grundprinzip Geld oder Süßigkeiten für … „Leistung“ zu handeln. Während in Kinofilmen auf der gesamten Welt Zehntausende Menschen einen grausamen Tod fanden, kuschelte ich mich ganz provokant an die Außenwand eines Tempelchens auf einem Friedhof und gönnte mir als kuschelig-warmer Fellball zuammengerollt eine Auszeit von der Oberwelt, um dann die echten Toten mit mir zu nehmen, den Typen von eben übrigens 14 Jahre später dank eines Herzinfarkts.

      Eure Ran(a)~

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • welp Rana ist kawaii und vor allem kowai, da besteht keine Frage. SHOW ME DA FLAAAAAAUSCH òOó

      Nicht umsonst nahm ich meine Entwicklung von Vulpix zu Vulnona so früh wie möglich in Anspruch, um die Fähigkeit der menschlichen Verwandlung anwenden zu können – prinzipiell befand ich mich jedoch immer noch in einem blutjungen irdischen Körper, was sich auch auf meine Alternativgestalt übertrug.
      Wie das wohl mit wilden Pokémon ist? o_O Ich meine, klar, Rana hat die Intelligenz, um selbst nach einem Feuerstein zu suchen, aber ihre doofen Genossen? Wohl eher nicht! Vulpix for life

      Mit einem über die Jahrhunderte herangereiften Intellekt organisierte ich mir sämtliche notwendigen Hilfsmittel, um den Körper eines 10-jährigen Mädchen so zu dekorieren, wie es an diesem Tag üblich war.
      Wow, nach all den Wiedergeburten muss Ran ja wirklich eine echt klinische Sicht auf die Dinge haben. "So, jetzt muss ich so und so viele Jahre warten, bis ich eeendlich das und das werde oder soll ich nur kurz vorher genug gutes Karma sammeln und mich dann umbringen, um mir ein Level-Up einzuheimsen?" Ziemlich kalt qwq

      Ich wollte wissen, wie die Menschen so tickten, doch meine Versuche telekinetischer Kommunikation als Füchsin empfanden die meisten als befremdlich und stammelten sich unnatürlich irgendetwas zurecht.
      Diese Fähigkeit habe ich so lange verdrängt. xD Nur bis ich YnH neu gelesen habe, dann kam es wie eine Fliegenklatsche ins Gesicht zurück. HIYAAAAH! ò__Ó Min muss das wohl echt Angst machen, wenn plötzlich ein Medium zu ihr quatscht und sie anfangs vollkommen verwirrt ist.

      „Ach so. Na dann. Nie gehört. Ich bin ein Geist!“
      Diese kindliche Sorglosigkeit ist herrlich. :'D *shrug*

      „Japanische Geister haben keine Beine und außerdem erinnern ihre Gesichter an die von Menschen und nicht an … naja, Dings … Bettücher eben, du Blödmann!“
      Ran gibt da aber einen ziemlich guten gedanklichen Anstoß. :O Jaaa, woher kommen denn nun die Lakengeister? *recherchier* Oh wow, die Herkunft ist eigentlich ziemlich naheliegend, aber krass. Das macht diesen typischen Geist gleich viel schauriger: Die Armen konnten sich keine Särge leisten, also haben sie die Toten in Tüchern begraben. Daher das "Bettlaken". Der Geist löst also die Bänder, die die Leiche im Leichentuch in die Erde "binden" und befreit sich so von dem Begräbnis? :D Wie cool ist das denn?

      Ein Tokioter Büroangestellter mit Reißzähnen, ein Skelett, ein Despotar, eine Untote und eine Hexe hatten offenbar noch Platz genug für ein drittes weibliches Gruppenmitglied, dass sich vor allem über das erstgenannte Kostüm diebisch freute.
      Omg diese Vorstellung xDD Richtig klassisch schlechte Kostüme. Jetzt will ich ein Kussilla-Kostüm sehen! >:c

      Als sie eine japanische Version des Wortes, „kyuketsuki“, nachschob, machte dies die Sache keinesfalls besser.
      lel Immerhin weiß sie das Äquivalent bzw die ursprüngliche Version. kyuketsuki hat ja 血 im Wort, was entfernt an das Gesicht eines wütenden Vampirs erinnern könnte... ´`´\_(ò血Ó)__/`´` Japan, you amaze me

      „Wie heißt du eigentlich? Ich bin Shiho!“
      Oh wow. Wer würde sein Kind so nennen? xDD AHOOOOOO ò_Ó Aber apropos Kansai-ben, wo ist Vulpix-Ran denn geboren? :O Präfektur Kyoto?

      Der meiner animalischen Existenz trug den Namen „Ran“, auf dessen Basis ich meiner Kreativität freien Lauf ließ: U-uumm R- … Rin!“
      Sie ist kawaii und kowai und sie ist alles andere als kreativ. Wie wunderbar! :'D

      Die meisten Erwachsenen ließen diese „Torikku oru Toriito“-Prozedur über sich ergehen, nur ein mürrischer alter Typ mit Stiernacken und Militärfrisur ließ sich nicht von den kleinen Schätzchen erweichen.
      welp Ist Halloween so präsent in Japan? :O

      Die Zigaretten, eines meiner späteren Markenzeichen, kam erst dann hinzu, als ich mir sicher war, dass mein irdischer Körper nicht mehr ständig von der Bullerei angehalten würde – als Totengöttin auf dem Revier um Personalien gebeten zu werden, macht keinen Spaß!
      Noch eine interessante Frage: Übernimmt ihr vulpiner Körper den Schaden an der Lunge? Oder wird ihre Lunge überhaupt geschädigt? Man könnte ja meinen, dass dem überhaupt nicht so wäre, da der menschliche Körper ja nur eine Illusion ist. Dann aber wiederum ist es eine so gute Illusion, dass sie greifbar ist und mit Gegenständen interagieren kann. Hmmmm <__>

      „Okay, das wird wohl nix mehr … die Punkerin auf Crack war noch nicht. Alle Hoffnungen liegen auf dir.“
      Punkerin auf Crack lol Und sowas sagt der zu einem zehnjährigen Mädel. wtf Der hat ja noch weniger Taktgefühl als Tae-ho :tlmao:

      Oh. Das war ein extrem durchklügelter Vortrag, den die kleine Rin-chan da gehalten hat. xDD Das macht sie also, wenn sie sich edgy an die Wand lehnt. Sie kontempliert! Sie plant alles im voraus! Sie hat uns alle unter Kontrolleeeeeeee!! qwq

      Vor allem Shiho-chan zitterte am ganzen Leibe wie nach einer Gallone Kaffee im tiefsten Sibirischen Winter, aber das Grande Finale meines Spektakels war noch nicht abgeschlossen.
      Hat die überhaupt verstanden, was Rin da von sich gegeben hat? xDD Suzuka wohl nicht.

      Yeah. Einen Applaus für Rin! Ran. Sie hat es wieder geschafft! Furcht und Verzweiflung in den Herzen der Menschen! :klatsch: Yay? :3 Na ja, diese Episode war so oder so mal wieder wundervoll. Mata ne, man sieht sich!~


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • ich denke eher, das Dekorieren des Körpers einer 10-Jährigen war viel simpler gemeint. Ran hat sich den Körper selbst geschneidert, aber ihr fehlte noch ein Kostüm. Das war mit "dekorieren" gemeint, denke ich :ka:
      mit den Japanischen Begriffen kann ich natürlich nichts anfangen, aber sie waren auch nicht ausschlaggebend, um die Geschichte zu verstehen. Shiho konnte einem ja richtig leid tun D:
      wäre ich an ihrer Stelle gewesen, hätte ich Ran/Rin spätestens dann abgekauft, dass sie das wirklich tun würde, als sie sich in ein Vulnona zurückverwandelt hatte.
      btw. hab ich "Hercules" in frühen Kinderjahren schon gesehen und hätte daher mit Hades auf jeden Fall was anfangen können :o
      was mich aber wirklich mal interessieren würde, wäre, wo das "mehr(/neun-)schwänzige Füchse sind dämonischer Natur und verbreiten Katastrophen und Unheil" eigentlich herkommt. Vulnona ist ja nicht das einzige Beispiel, Naruto hat sogar einen "für sich ganz allein", das kann kein Zufall sein :ka:

      Avatar made by Draconira. Urkunden überreicht von San.
      Vielen Dank dafür :w:
    • Sehr coole Idee xD

      Kawaii ist hier Rin allerdings nicht, nur die anderen Kids, die sich größte Mühe geben, gruselig zu sein... es aber nicht sind.
      Der Hades-Auftritt KÖNNTE ein bisschen too much gewesen sein xD Ach Rin, nein, du würdest NIE übertreiben :D

      Chris: letztendlich gibt man den Kids ja auch nicht Süßigkeiten, weil sie so gruselig sind, sondern weil sie sich Mühe geben *grummel *
      ... KSCH! :D

      Schön geschrieben, weiter sooo o-o

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • kagayaku wrote:

      was mich aber wirklich mal interessieren würde, wäre, wo das "mehr(/neun-)schwänzige Füchse sind dämonischer Natur und verbreiten Katastrophen und Unheil" eigentlich herkommt. Vulnona ist ja nicht das einzige Beispiel, Naruto hat sogar einen "für sich ganz allein", das kann kein Zufall sein :ka:
      en.wikipedia.org/wiki/Kitsune en.wikipedia.org/wiki/Huli_jing

      Ich nehme das mal fieserweise vorweg :fies:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Fluffel Loide,

      ein großes Flauschidank an diejenigen, die sich die Geschichte angeschaut haben, Ran ist sehr glücklich darüber, und Yomi auch! :3 Unsere neunschwänzige Freundin würde sich auch sehr freuen, wenn einige Leser ihrer engen Kumpanin Kuzunoha eine Chance geben, ihre atemberaubend fluffige Geschichte zu erzählen. Der Flausch kommt nicht zu knapp!


      Und damit ihr auch noch mehr Ran genießen könnt und es sich gleich doppelt lohnt, mit ihr zu interagieren, gibt es Contrakommentare dazu!

      @Rai

      welp Rana ist kawaii und vor allem kowai, da besteht keine Frage. SHOW ME DA FLAAAAAAUSCH òOó
      Ran: Ich liebe dich auch, hnnnnng~ ... deine kawaiikowaie Lieblingsfüchsin! ;3
      Min: Gibt noch andere kawaiie Füchsinnennnnn! qwq


      Wie das wohl mit wilden Pokémon ist? o_O Ich meine, klar, Rana hat die Intelligenz, um selbst nach einem Feuerstein zu suchen, aber ihre doofen Genossen? Wohl eher nicht! Vulpix for life
      Ran: Na was meinst du, wieso du so viele unterentwickelte Pokémon in freier Wildbahn siehst? Sogar in den Spielen ist das so, da ist Gamefreak EIN-MAL logisch!

      Wow, nach all den Wiedergeburten muss Ran ja wirklich eine echt klinische Sicht auf die Dinge haben. "So, jetzt muss ich so und so viele Jahre warten, bis ich eeendlich das und das werde oder soll ich nur kurz vorher genug gutes Karma sammeln und mich dann umbringen, um mir ein Level-Up einzuheimsen?" Ziemlich kalt qwq
      Ran: Mit der Zeit stumpft man da ab, was soll ich denn auch sagen. Ich kann ja fast schon sicher raten, wer als was wiedergeboren wird und weshalb! òwó

      Diese Fähigkeit habe ich so lange verdrängt. xD Nur bis ich YnH neu gelesen habe, dann kam es wie eine Fliegenklatsche ins Gesicht zurück. HIYAAAAH! ò__Ó Min muss das wohl echt Angst machen, wenn plötzlich ein Medium zu ihr quatscht und sie anfangs vollkommen verwirrt ist.
      Ran: Hast du YnH nun öfter gelesen als andere? 0x1 ist 0, aber 0x2 ist ... immer noch 0. Also nicht. qwq
      Min: Diese scheiß creepy Rana ist so megakowai omg orz q///q


      Ran gibt da aber einen ziemlich guten gedanklichen Anstoß. :O Jaaa, woher kommen denn nun die Lakengeister? *recherchier* Oh wow, die Herkunft ist eigentlich ziemlich naheliegend, aber krass. Das macht diesen typischen Geist gleich viel schauriger: Die Armen konnten sich keine Särge leisten, also haben sie die Toten in Tüchern begraben. Daher das "Bettlaken". Der Geist löst also die Bänder, die die Leiche im Leichentuch in die Erde "binden" und befreit sich so von dem Begräbnis? :D Wie cool ist das denn?
      Ran: Erdbegräbnisse lehne ich nicht nur wegen diesen Geistern, sondern auch wegen Zombies ab. Nichts als Ärger machen diese Arschlöcher und bringen die Leute passiv dazu, sich in irgendwelche Wahnvorstellungen hereinzusteigern!
      Min: Wie Religionen generell, lol~
      Ran: ô.ô Ich bin eine Shinto-Göttin, Schätzchen ...


      Omg diese Vorstellung xDD Richtig klassisch schlechte Kostüme. Jetzt will ich ein Kussilla-Kostüm sehen! >:c
      Misato: Weiß nicht, das Vieh sieht so abartig doof aus, wer würde das denn spielen wollen? xD
      Kussilla: *steht hinter Misamisa Missy Mishato und schießt ihr den Pulverschnee unter das Röckchen* ò.ó
      Misato: Kyaaaaaaaaaaaaah! o///////o" Buhuhu;w; ... qwq~ *erstarrt zu Eis*


      lel Immerhin weiß sie das Äquivalent bzw die ursprüngliche Version. kyuketsuki hat ja 血 im Wort, was entfernt an das Gesicht eines wütenden Vampirs erinnern könnte... ´`´\_(ò血Ó)__/`´` Japan, you amaze me
      Ditto: ´`´\_(ò血Ó)__/`´`
      Touka: ô_ô Eep? *schleicht in eine andere Gasse*


      Oh wow. Wer würde sein Kind so nennen? xDD AHOOOOOO ò_Ó Aber apropos Kansai-ben, wo ist Vulpix-Ran denn geboren? :O Präfektur Kyoto?
      Ran: Ja, tatsächlich, als aktuelles Zentrum traditioneller japanischer Kultur ...

      Sie ist kawaii und kowai und sie ist alles andere als kreativ. Wie wunderbar! :'D
      Ran: Man kann nicht überall ein Überflieger sein qwq

      welp Ist Halloween so präsent in Japan? :O
      Min: Von Ende August bis Halloween selbst? Ja, dazwischen gibt es nichts und dazwischen ist alles Halloween. Denk dran, die Herbstblätter kommen erst Mitte November in die großen Ballungsräume. Jeder einzelne Kack wird dann plötzlich Halloween-themed, und direkt danach beginnt schon Weihnachten und ein bissel Momiji-Werbung für Ausflüge mit der Bahn. Gegen Sommer wird einem dafür vorgeschlagen, den Schüden zu genießen. *schiebt die tiefgefrorene Misato etwas weg*
      Misato: ;///;
      Min: Sie sollte auch mal wieder in den Schüden. qwq


      Noch eine interessante Frage: Übernimmt ihr vulpiner Körper den Schaden an der Lunge? Oder wird ihre Lunge überhaupt geschädigt? Man könnte ja meinen, dass dem überhaupt nicht so wäre, da der menschliche Körper ja nur eine Illusion ist. Dann aber wiederum ist es eine so gute Illusion, dass sie greifbar ist und mit Gegenständen interagieren kann. Hmmmm <__>
      Ran: Kann ich dir nicht beantworten, hab das noch nie untersuchen lassen. ö.ö Kann es nicht ausschließen, aber auch nicht bestätigen, wie monotheistische Götter.

      Punkerin auf Crack lol Und sowas sagt der zu einem zehnjährigen Mädel. wtf Der hat ja noch weniger Taktgefühl als Tae-ho
      Tae-ho: Da sieht Eun-ju, was sie an mir hat!
      Eun-ju: *Kaugummiblase platzen lass, lasziv einsaug und am Kaffee schlürf* We know what you did~ òwó


      Oh. Das war ein extrem durchklügelter Vortrag, den die kleine Rin-chan da gehalten hat. xDD Das macht sie also, wenn sie sich edgy an die Wand lehnt. Sie kontempliert! Sie plant alles im voraus! Sie hat uns alle unter Kontrolleeeeeeee!! qwq
      Rin: Big Rinnie is watching you - Since 1984! ;D Und ja, auch ich kann ein Edgeherz besitzen, nur höre ich anständige Musik wie zum Beispiel Eiko-sama, hnnnnnnnnnng! x3

      Hat die überhaupt verstanden, was Rin da von sich gegeben hat? xDD Suzuka wohl nicht.
      Shiho: Kowai ... KOWAI ... qwq
      Rin: Die Quintessenz also schon, gut. .3.


      Yeah. Einen Applaus für Rin! Ran. Sie hat es wieder geschafft! Furcht und Verzweiflung in den Herzen der Menschen! Yay? :3 Na ja, diese Episode war so oder so mal wieder wundervoll. Mata ne, man sieht sich!~
      Rin: Hab dich lieb, Schätzchen, bye und danke! ;*

      @kagayaku
      ich denke eher, das Dekorieren des Körpers einer 10-Jährigen war viel simpler gemeint. Ran hat sich den Körper selbst geschneidert, aber ihr fehlte noch ein Kostüm. Das war mit "dekorieren" gemeint, denke ich
      Rin: Ja so in etwa, ich habe gelernt, ein bisschen an Genetik herumzuspielen und zu schneidern, wie ich es bei Touka auch gehandhabt hatte. Ich habe nicht den KOMPLETTEN Einfluss, aber ja, Deko ist für mich Kleidung.

      mit den Japanischen Begriffen kann ich natürlich nichts anfangen, aber sie waren auch nicht ausschlaggebend, um die Geschichte zu verstehen. Shiho konnte einem ja richtig leid tun D:
      Rin: Ja, das ist bei den meisten der "japanlastigen" Geschichten so - man muss die nicht verstehen, bekommt sie sowieso meistens erklärt und lernt dann noch was neues dazu. .3. Und ja, so ein kleines Fitzelchen schlechtes Gewissen hat sich wirklich, wirklich aufrichtig und ehrlich in mir geregt!

      wäre ich an ihrer Stelle gewesen, hätte ich Ran/Rin spätestens dann abgekauft, dass sie das wirklich tun würde, als sie sich in ein Vulnona zurückverwandelt hatte.
      btw. hab ich "Hercules" in frühen Kinderjahren schon gesehen und hätte daher mit Hades auf jeden Fall was anfangen können :o

      Rin: Das überrascht die meisten ziemlich negativ, weil sie sich dann den Ausmaßen der Fuchsmagie bewusst werden! Wer dazu in der Lage ist, der kann ja alles Mögliche anstellen und bei mir trifft genau das den Nagel auf den Kopf. Zu der Folklore hat Rai ja bereits genügend Grundwissen gepostet. ^w^ Danke fürs Lesen und Kommentieren! ;3


      @Isanya
      Sehr coole Idee xD
      Rin: San-chan, mein köstliches Schätzchen! .3. *mlem* Danke, dass du vorbeischaust! x3
      Min: Du hast sie gerade in deiner menschlichen Form gemlemt. ._."
      Rin: Davon träumst du doch immer nachts, spiel dich nicht so auf. *transformiert sich zurück*
      aust, hnnnng!


      Kawaii ist hier Rin allerdings nicht, nur die anderen Kids, die sich größte Mühe geben, gruselig zu sein... es aber nicht sind.
      Der Hades-Auftritt KÖNNTE ein bisschen too much gewesen sein xD Ach Rin, nein, du würdest NIE übertreiben :D
      Ran: Höhö ... armes kleine Öpferchen. .3. Und seit dem Min-Kampf habe ich gar nicht mehr soooo krass übertrieben, für meine Verhältnisse. ;D

      Chris: letztendlich gibt man den Kids ja auch nicht Süßigkeiten, weil sie so gruselig sind, sondern weil sie sich Mühe geben *grummel *
      ... KSCH! :D
      Rin: *wieder als Rin* Jaa ... *grummel* ... genau ... *grummel* ... Pädagoge Chris am Werk ... *grummel* ... aber ich würde schon gerne Süßigkeiten und Bauchkrauler bekommen, wenn ich besonders kowai oder kawaii bin ^3^ Hnnng Reeenchaaaan~ @Nagiisa <3

      Schön geschrieben, weiter sooo o-o
      Ran: Hab dich auch lieb, meine wundervolle Stammkundin! ;* *umflausch und als Füchsin abmlem .3.*

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

    • Kein Auftrag für Yomi


      Yomi hatte nicht viel Erfahrung mit dem Süden bisher gemacht, doch gehört hatte sie viel Gutes. Es hatte zumindest farblich fast schon etwas von den bunten Fachwerkhäusern im Land der Flammeküeche, wenn auch sämtliche Regenbogennuancen in einer durchgängig helleren Variante die die verputzten Häuser am alten Hafen schmückten. Die gehörnte junge Frau mit dem schulterlangen magenta Haar ließ neugierig ihren gleichfarbigen Schweif unter ihrem kurzen Sommerkleid in Indigo zucken, bevor sie zum vereinbarten Kafenion schlenderte. Unter den Schirmen und Markisen eines dreistöckigen, schlanken Gebäude in Zinnober, schlürfte sie bereits die ersten Schlucke duftenden Mokka, bevor ihre beiden Verabredungen eintrafen - mit mehr als zehn Minuten Verspätung!
      "Ya sou, Léonie! Wir sind etwas spät, Verzeihung", meldete sich ein athletisch gebauter Mann, etwa doppelt so alt wie Yomi, mit kurzem, fast schon etwas stachlig wirkenden Haar und ähnlichen Bartstoppeln, die sein längliches, sonnengebräuntes Gesicht markant einrahmten. Ein eisblaues Hemd und eine knielange, dunkle Hose mussten für dieses informelle Treffen genügen, während seine Begleitung, eine zierliche Sphinx im langen Elfenbeinkleid auch schon so auf einem Ball hätte erscheinen können. Die geflügelte Schönheit trug ihr Haar in einem leicht gewellten Pferdeschwanz über der Schulter, doch ihr langer Schweif war für Yomi nicht auszumachen. Als der Einheimische seine Sonnenbrille abnahm, konnte Yomi einen Blick auf dunkle Augen in der Farbe ihres Kaffees erhaschen, während sie mit einer kurze Kopfbewegung nach rechts in kupferfarbene Mandelaugen schauen konnte.
      Etwas zögerlich streckte die Forscher aus dem Königreich Hexalos ihre zarte Hand aus, um sie den beiden Unbekannten zu reichen, doch der Mäanderländer nahm ihr schnell die Angst: "Du musst dich nicht vor meinen vernarbten Fischerflossen fürchten, die sind nicht glitschig. Wir sind Iannis und Calypso, die Wächter der Insel Sanouri. Schön, dich kennen zu lernen."
      "Wir können die Karte für dich übersetzen!", schmunzelte die einst aus einem fernöstlichen Reich hier angespülte Dame und leckte sich bereits voller Vorfreude über die Lippen. Auch, wenn sie der ungeheuerte Appetit der beiden königlichen Sphinxen-Schwestern Setsuna und Kagayaku nicht mehr überraschte, blinzelte Yomi verdutzt obgleich der Ähnlichkeiten. Ein kleiner Snack, bestehend aus einem hellen Fladenbrot namens Pita, Souvlaki-Fleischspieße und ein Choriatiki-Salat mit dem Besten der lokalen Landwirtschaft voller Gurken, Tomaten, Oliven, Kräutern und weißer Fetakäsewürfelchen aus der Milch der Voltilamm bot sich aufgrund der heißen Temperaturen hervorragend zu einem kleinen Gläschen Wein an. Natürlich durfte als Aperitif ein kleines, als Ouzo bekanntes Anisschnäpschen nicht fühlen, doch bereits nach kurzer Zeit spürte die zierliche Wissenschaftlerin die ganzen Ausmaße des kräftigen Alkohols.
      "Ya mas, Prost! Also. Du bist gekommen, um das Geheimnis unseres einzigartigen Honigs eingeweiht zu werden?", fragte Iannis und kratze sich am Kinn, bevor er seine Gabel in den Salat versenkte. Für einen Moment ärgerte sich Yomi, dass sie nicht essen konnte, sondern antworten musste, fand jedoch mit einem eifrigen Nicken einen passablen Kompromiss.
      Mit weit ausgestrecktem Arm führte Iannis seine gehörnte Gesprächspartnerin binnen Sekunden durch die Stadt, ohne sich dafür in der sengenden Nachmittagssonne erheben zu lassen: "Karnia hat viele Schätze und eine reichhaltige Geschichte, geprägt durch viele herrschende Kulturen. Manchmal siehst du immer noch Händler mit dem Siegel von Latios und Latias, deren Ahnen diese rot beziegelten Häuser mit den bewachsenen Eisenbalkonen und den bunten Arkaden hier am Hafen gebaut haben. Der sandfarbene Kubus an der Hafenkante mit der großen Kuppel jedoch kam mit dem Kaffee, eine Moschee. Jede Region im Mäanderland hat ihren eigenen architektonischen Stil."
      "Verstehe, myüü~. Ich kann Sanouri kaum erwarten! Nun aber zum Honig!", widmete sich Yomi wieder ihren eigentlichen Frage, auch wenn ihr Herz für traditionelle Architektur ebenso heftig schlug wie für insbesondere süße Köstlichkeiten.
      Calypso neigte ihren Kopf und schlang fast schon verstohlen das letzte Fleischstückchen herunter, bevor die geflügelte Löwenfrau ein paar Gläser mit goldener Befüllung aus ihrer Ledertasche entnahm: "Im Mäanderland gibt es tausende unterschiedliche Pflanzen, die die Wadribie allesamt nutzen und bestäuben können. Jeder Meli, also jeder Honig erhält so seinen individuellen Geschmack. Der dunkle, würzige Pinienhonig ist ganz besonders häufig. Hier siehst du noch Tannen-, Blüten- und Heidekrauthonig, doch dieser helle hier ist ganz besonders selten." Sorgfältig schraubte die Sphinx das Glas auf und reichte Yomi einen in Honig getunkten Löffel, den diese begeistert in den Mund nahm.
      "Thymian entwickelt ein ganz besonderes Kräuterhonig, aber er entsteht normalerweise in kleineren Mengen, ist also daher etwas teuer. Hier auf der Insel Kratis ist er ..."
      "Gratis?"
      "W-was? Nein, das leider nicht, hahaha!", lachte die schwarzhaarige Sphinx auf, während sie Yomi den Pinienhonig zur Probe anbot und schmunzelte, als sich die zarten Lippen der Wissenschaftlerin um den Löffel schmiegten.
      Iannis, der sich ebenfalls bereitwillig des süßlichen Desserts bediente, klärte die Jungforscherin über weitere erstaunliche Eigenschaften des Honigs auf: "Der Thymianhonig auf dieser Insel hier ist besonders berüumt! Kein Wunder, denn Menschen, die Honig essen, leben gesünder. Ich bin kein Experte für Wissenschaft, aber offenbar sind verschiedene Stoffe und Mineralien erhalten, die dem Körper helfen. Man kann natürlich auch so davon naschen, aber die wirkliche Perfektion erhält er auf ..."
      Während sich der sonnengebräunte Fischer in einer Denkpause befand, rätselte Yomi, ob ihre eitele Sphinxenkaiserin und große Stiefschwester Setsuna in der goldenen Köstlichkeit gehüllt so etwas wie die ästhethische Vollendung darstellen würde. Überrascht, dass sie diesen Gedanken überhaupt entwickelte, weitete sie ihre Augen und starrte die beiden Inselbewohner überrascht an.
      "Wie übersetze ich denn Saganaki und Baklava, Caly?", wandte sich Iannis an seine zierliche Partnerin.
      "Ummm ... überbackener Feta mit Honig vielleicht?"
      "Richtig! Eine sehr beliebte Vorspeise, während Baklava hauptsächlich aus P- ... Pâte feuilletée besteht und mit Nüssen, Pistazien und Honig gefüllt und überträufelt als Dessert serviert wird."
      Mit zeitweise geschlossenen Augen sinnierte Yomi über die mediterranen Leckereien und versuchte sich, diese bildlich vorzustellen: "Nyom ..." Doch für den Moment erfüllte sich diesen Traum nicht, als Iannis den Kellner bereits herwinkte und das kleine Mahl bezahlte.

      Auf dem Weg zum Fährhafen begegnete Yomi vielen Menschen in traditionellen Kostümen, die meist aus Mütze, Weste, Hemd, Stiefeln und einer sehr weiten, faltigen, fast schon schlabbrigen Hose bestanden. Oft in dunkelblau, schwarz und weiß gekleidet, stach insbesondere der rote Stoffgürtel ins Auge. Doch fast schon auffälliger war eine Bande sechser teils schwarz vermummter Sonnenbrillenträger mit einem Rattikarl und einem Hypno im Schlepptau, die ihre Fäuste bereits angriffslustig erhoben hatten.
      "Da ist ja schon wieder das Schlitzauge mit ihrem Bodyguard!", brüllte einer der Raufbolde und bewegte sich so elegant wie ein tobsüchtiges Rasaff auf das Trio zu.
      Yomis Schweif zuckte aufgeregt hin und her, unschlüssig, ob diese zwielichtigen Gestalten tatsächlich eine Gefahr darstellten, doch als sich ein Knüppelträger seinem Kameraden anschloss, hüllte sie sich in knisternde Funken, bereits sich elektrisch zu verteidigen.
      "Ich hoffte, dir diese Waschlappen nicht zeigen zu müssen, aber wenn wir sie schon mal präsentiert bekommen: das ist Katakokkini Nychta. Die 'Blutrote Nacht', im Grunde genommen ein Schlägertrupp, der gerne Suppen an die Mäanderländer verteilt. Ihr Fokus liegt vor allem auf der Hauptstadtregion, wo sie auch unter der Polizei viele Unterstützer finden", stellte Iannis mit einer Hand in der Hosentasche die ihm durchaus ebenbürtig muskulösen jungen Männer vor.
      Yomi wunderte sich über die auf den ersten Blick überhaupt nicht hilfsbereit aussehenden Unholde: "Dass sie Suppen an hilfsbedürftige Omis verteilen, klingt doch irgendwie süß."
      "An alle Ausländer verteilen sie Hiebe und Messerstiche. Mir wäre die Suppe natürlich auch lieber, aber was habe ich in diesem Land, in dem ich fast mein ganzes Leben verbracht habe, hier schon zu melden?", murrte Calypso mit verschränkten Armen, während ihre wütend herumpeitschende pik-ähnliche Schweifspitze nun bestens sichtbar gegen ihre Ledersandalen trommelte.
      "ZITO I KATAKOKKINI NYCHTA! Heil Blutrote Nacht! Geh wieder in die Moschee!", jaulten die Fanatiker und rückten gefährlich nahe an Yomis Gruppe heran, doch die Dicloniusdame würde die Chaoten keinen Finger an ihre neuen Freunde legen lassen. Eine schockierende Salve Blitze für Rattikarl und drei Männer brachte die Hälfte der Bande bereits zu Boden, während Calypso ihre Federn zu Stein erstarren ließ und einem heftigen Schwingenschlaf zwei weitere Freunde der Nacht niederstreckte. Den glatzköpfigen Knüppelträger knöpfte sich Iannis persönlich vor, doch auch wenn er nicht auf die Hilfe seines Seedraking, Lapras und Tohaido zählen konnte, gelang es ihm, mit ein paar geschickten Griffen den Randalierer und das Hypno auszuschalten.
      Das Jojo des Psycho-Pokémon lässig in der Marina versenkt und die Hände etwas vom Staub befreit, jagte er die Angreifer mit einem abschließenden Arschtritt fort: "Geht wieder Suppe kochen! Fige makriá!"
      "Vielleicht solltet ihr bei dem Wetter lieber Wassermelonen schleppen, ihr hässlichen Malakes!", rief Calypso den Xenophoben hinterher, bevor sie erleichtert aufatmete und die Schultern ihrer beiden Freunde mit den wieder fluffigen Flügelspitzen täschelte.
      So sehr Yomis Augen auch aufgrund der reinen Vorstellung einer erfrischenden Wassermelone funkelten, war sie doch auch interessiert an der Bedeutung derjenigen örtlichen Begriffe, die ihr noch nicht geläufig waren: "M- ... malakes?"
      "Ein Malakas ist ein unartiger Junge, der Untaten unter der Dusche treibt", kicherte Calypso und umarmte Yomi herzlich, während diese etwas überrascht auf die warme Zuneigungsgeste reagierte.
      "Nyüüü! I-i-ich bin kein Malakas, oder?"
      "Nein, du bist doch eine junge Frau. Das wäre dann eine Malako", merkte Iannis schmunzelnd an, während er sich auf seinen kleinen Kahn schwang und der Forscherin den Arm hinstreckte. Während sie die Hilfe dankbar akzeptierte, nahm Calypso Anlauf und segelte lässig neben den Kapitän, der sich mittlerweile auch seines Hemdes entledigt hatte.

      Vorbei an relativ kahlen Berghängen und Küsten, lediglich von einigen Olivenhainen und Sträuchern mit grünen Flecken versehen, führte der Seeweg von Karnia nach Sanouri entlang einer sonnigen Seeroute, die mit Iannis' drei Zugpokémon mit einem beachtlichen Tempo absolviert werden konnte. Die kühlende Seebrise wirbelte Yomis beerenfarbenes Haar auf, der Wellengang peitschte rhythmisch gegen das Boot und die Wingull kreischten und kreisten über der Flachwasserzone, doch schon bald verblasste sämtliche Vegetation der langgestreckten Südinsel in bloße Erinnerungen.
      Mykanis und Yonos, zwei ähnlich kahle Inseln, die aus der Ferne nicht nur durch ihre schneeweißen Marmorwürfel als Behausungen, sondern auch durch strohbedeckte Windmühlen mit stockartigen Windrädern auffielen, konnten Yomi nicht auf die vor ihr liegende Überraschung vorbereiten: "G-gar keine Bäume sehe ich da! Nichts!"
      "Zur Zeit eures großen Sonnenkönigs fand eine große Eruption statt, die den jüngeren Krater erschaffen hat, aber ja, generell ist Sanouri ein Inselquintett aus dunklem Vulkangestein, das keine natürlichen Bäume mehr beherbergt", versicherte Iannis die ihren Schweif in eine Fragezeichenform krümmende Yomi: "Aber wir haben dort ziemlich viel Landwirtschaft, so unglublich es scheint. Vor allem Tomaten und Weinreben gedeihen auf diesem Boden und entwickeln so ihr eigenes Aroma." Dass die kulinarisch interessierte Yomi als auch die in kurzen Abständen hungerleidende Sphinx hellhörig wurden, war selbstverständlich abzusehen. Dieses ehrliche Interesse erfreute den mäandrischen Kapitän sehr, sodass auch das ein oder andere durchs salzige Wasser treibende Tentacha an der Anlegestelle seine südlich-sonnige Laune nicht trüben konnte. Wie die vorangegangenen Inseln der gleichen Gruppe stach auch auf Sanouri eine kubische Architektur makellos weiß verputzter, einstöckiger Häuser hervor, die sich bei näherer Betrachtung als noch viel eindrucksvoller herausstellte. Neben blauen Fenstern und Türen zierten auch verschiedene rote und rosa Blumen aus dem mediterranen Raum Dächer, Fenstersimse und Höfe, während mitten im hellgrauen Pflaster Olivenbäume und verschiedene Arten von Palmen dem Stadtbild eine grüne Seele einhauchten. Auch hier war der ein oder andere Kuppelbau zu entdecken, doch ein weißes Kreuz auf oder neben den blauen Halbkugeln ließ klar erkennen, dass es sich hier um christliche Gotteshäuser handelte.
      "Sheila und Kagayaku haben mir so viel über diesen Ort erzählt", flüsterte Yomi fast schon andächtig, eine Hand an die Marmormauern gepresst und den Blick nach oben gerichtet: "Aber so schön hätte ich es wohl kaum umsetzen können. Der Ort, an dem Groudon schlummerte und die Landmassen erwachten ..." Selbst ihre Kaiserin Setsuna hatte diesen Ort bereits deswegen aufgesucht und für gehörigen Aufruhr auf der idyllischen Insel gesorgt. Iannis und Calypso führten die Forscherin entlang durch enge Gässchen, in denen Schwalbini ihre Nester gebaut hatten, bis sie eine kleine Taverne an der Klippe erreichten.



      Eine junge Dame mit längeren, leicht lockigen Haaren in schokoladiger Farbe entzündete soeben alle in den atmosphärischen Wandlaternen versteckten Kerzen, als sich die Sonne über den westlichen Horizont zu senken begann. Yomi neigte ihren Kopf und sah tatenlos zu, wie diese sich den Umarmungen ihrer beiden Bekannten nicht erwehren konnte und blickte rüber zu einem anderen hölzernen Tisch, an dem sich zwei ältere Männer auf einen Kaffee getroffen hatten und lautstark diskutierten.
      "Ich habe letztens ein Kleeblatt gesehen, das so groß wie meine Handinnenfläche war!", raunte ein grauhaaiger mit Lorbeerkranzfrisur und wedelte energisch mit seinem Finger herum!
      Den Weißhaarigen, der sich noch relativ kompletter Haarpracht erfreuen konnte, gelang es ihm nicht zu beeindrucken: "Selbst wenn, du blöder Malakas! Letztens habe ich eine Sardine mit bloßen Händen aus dem Meer geholt, die so lang wie mein Unterarm war!"
      "Ach sag nicht, du blöder Angeber!"
      Bevor Yomi sich immer weiter in die unendliche Diskussion vertiefen konnte, zog Iannis sie zu der Kellnerin im kurzen schwarzen Rock und Hemd, die sich ihr dann ebenfalls bekannt machte: "Ya sou, Léonie! Ich heiße Danai und ich werde heute Abend eure Kellnerin sein. Freunde der beiden Katzendamen und diesen beiden hier sind mir immer willkommen!"
      "Du hast Sheila und Kagayaku getroffen?", rundete Yomi ihre Lippen und erwiderte dann mit einem Schmunzeln das Lächeln von Danai."
      "Ja, auch wenn es etwas her ist, haben sie sich in mein Gedächtnis gebrannt! Allerdings habe ich auch die andere Sphinx ... naja, treffen dürfen. Medusa."
      "S-setsuna?"
      "Naja, keine Ahnung, wie sie hieß, aber als Antwort auf die Frage nach ihrer Bestellung wünschte sie sich, mich zu Stein zu verwandeln. Sie ist wirklich eine Medusa."
      "J-ja, offentlichtlich", starrte Yomi verlegen zur Seite und wünschte statt ihrer Chefin lieber die beiden Herren am Tisch gegenüber zum Gesprächsthema zu machen: "Und die beiden, kennst du die auch?"
      Nachdem Danai ihren bereits sitzenden Gästen jeweils ein Glas Wasser eingeschenkt hatte, strich sie sich die welligen Strähnen aus dem Gesicht und klärte sie über den Antagonismus der beiden auf: "Ooooh, die sind Legenden hier! Der links ist Stravros, ein ehemaliger Fischer. Iannis kennt ihn gut, aber auch seine Manie mit Sardellen, Gavros genannt. Er meint, er hätte mal eine über einen Meter gesehen! Und der Silberhaarige neben ihm heißt Fotios, ein Kleeblattsammler und ehemaliger Winzer hier. Nun möchte er die größten Kleeblätter der Welt züchten. Seitdem die beiden ihre Familienunternehmen an ihre Söhne weitergegeben haben, sitzen sie den ganzen lieben Tag im Kafenion oder der Taverne und diskutieren über die schrulligsten Themen."
      Das kannte Yomi bei ihren beiden notorisch faulen Stiefschwestern nur allzu gut.
      Calypso beugte sich vor und trommelte aufgeregt mit ihrem Schweif auf den Boden, als sie dem Mädchen mit den magenta Haaren die Speisekarte unter die Haare hielt: "Hey, Léonie! Lass uns zum Abend Wassermelonen essen! Das ist jetzt genau das richtige."
      Erleichtert, dass die beiden Mäanderländer sie nicht binnen weniger Stunden komplett mästen wollten, willigte die Wissenschaflterin und streichelte den Kopf der Sphinx, während sie sich eine Frage noch stellte: "Du, Iannis? Was werden wir hier in den meisten Tagen so machen?"
      Iannis zuckte belustigt mit den Schultern, als gäbe es nur eine logische Antwort auf diese Frage in einem mediterranen Sommerparadies: "Ich weihe dich ein bisschen in örtliche Mythen und Architektur hier ein, aber im Grunde genommen werden wir oft einfach nur herumsitzen, essen, lang schlafen, etwas auf dem Meer herumdüsen und einfach nur entspannen. Keine Aufträge. Du hast Urlaub, Léonie. Wann hattest du denn mal das letzte Mal keinen Urlaub?" Schockiert stellte Yomi fest, das der gebräunte Fischerkapitän völlig recht hatte. War es mal kein Auftrag für die Allgemeinheit, durfte sie Setsuna mit irgendwechen Spielereien belustigen. Die kleine knuffige Flauschprinzessin hatte sich ihren Urlaub redlich verdient und konnte sich endlich zum ersten Mal ganz entspannt in ihren Stuhl zurücklehnen, mit Blick auf einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

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    • KEIN Auftrag für Yomi? Sie ist ihren Job losgeworden? Sie verbringt den Rest ihrer Tage in Griechenland, bis das Verschwinden und der Tod ihrer jeweiligen Stiefschwestern sie in die grausame Realität zurückholen? Dx Okay, das wurde jetzt dramatischer als erwartet. Ich bin doch nur hier, um eine literarisch-kulturell-architektonisch-historische-linguistisch-kulinarische Reise nach Griechenland anzutreten! .__.)

      Yomi hatte nicht viel Erfahrung mit dem Süden bisher gemacht, doch gehört hatte sie viel Gutes.
      Das ist irgendwie traurig. ;w; Reist Yomi viel umher? Als das Mastermind von Lumyaon könnte man ja meinen, dass sie nicht sonderlich viel Zeit für sowas hat, aber bestimmt gestattet ihr Setsuna die ein oder andere Reise, um sich architektonisch inspirieren zu lassen. Es sei denn, Setsuna ist mal wieder in Schlechter-Boss-Laune. ò.o

      Die gehörnte junge Frau mit dem schulterlangen magenta Haar ließ neugierig ihren gleichfarbigen Schweif unter ihrem kurzen Sommerkleid in Indigo zucken, bevor sie zum vereinbarten Kafenion schlenderte.
      Kafenion? o.o Wow, zum ersten Mal gehört. Klingt irgendwie sehr viel imposanter als ein gemütliches Griechencafé, aber wenn man sich eine Endung mit pompösen Einrichtungen wie das MUSEION teilt, dann ... joa, kann das schon mal passieren. xD

      Als der Einheimische seine Sonnenbrille abnahm, konnte Yomi einen Blick auf dunkle Augen in der Farbe ihres Kaffees erhaschen, während sie mit einer kurze Kopfbewegung nach rechts in kupferfarbene Mandelaugen schauen konnte.
      Argh, und jetzt hat er nur noch einen Arm, um cool zu sein! Dx Oder spielt die Geschichte mittendrin?

      Ein kleiner Snack, bestehend aus einem hellen Fladenbrot namens Pita, Souvlaki-Fleischspieße und ein Choriatiki-Salat mit dem Besten der lokalen Landwirtschaft voller Gurken, Tomaten, Oliven, Kräutern und weißer Fetakäsewürfelchen aus der Milch der Voltilamm bot sich aufgrund der heißen Temperaturen hervorragend zu einem kleinen Gläschen Wein an.
      Ein kleiner Snack, soso. xDD Also wenn das in Griechenland ein kleiner Snack ist, dann hat Yannis bestimmt einen ziemlichen Bauch. Aber köstlich ist es sowieso, keine Frage. Aaaaaarg, köstliche Oliven! Dx

      Natürlich durfte als Aperitif ein kleines, als Ouzo bekanntes Anisschnäpschen nicht fühlen, doch bereits nach kurzer Zeit spürte die zierliche Wissenschaftlerin die ganzen Ausmaße des kräftigen Alkohols.
      RIP War das nicht so, dass Alkohol bei Hitze schneller/stärker wirkt? Wenn ja, sollte sich die zierliche Yomi-cha aus dem kalten Grand Est lieber zurückhalten! ;w; Es sei denn, wir wollen hören, wie sich Rin über ihre alkoholische Ekstase lustig macht. Wäre vielleicht auch nicht so schlecht, Drunki taumelt durch die Straßen von Santorini und gibt vorlaute Kommentare über die Reiseführung ab. xDD

      Manchmal siehst du immer noch Händler mit dem Siegel von Latios und Latias, deren Ahnen diese rot beziegelten Häuser mit den bewachsenen Eisenbalkonen und den bunten Arkaden hier am Hafen gebaut haben
      Ayiiiiii. Wie das wohl im MB-Universum abgelaufen ist? Ist das Mäanderland eine geopolitisch geschlossene Entität oder nur ein geographischer Begriff?

      Jeder Meli, also jeder Honig erhält so seinen individuellen Geschmack.
      le miel .3. Interessanterweise kommt das nicht direkt aus dem Griechischen, ist aber offensichtlicherweise damit verwandt.

      "Gratis?"
      So nennen die MB-Türken die Insel wahrscheinlich, nur ohne -s. xDD

      Der Thymianhonig auf dieser Insel hier ist besonders berüumt! Kein Wunder, denn Menschen, die Honig essen, leben gesünder.
      Wahrscheinlich eine Kombination aus reichhaltiger Ernährung, frischer Bergluft und körperlicher Arbeit, oder? Schon faszinierend. Wenn man die Lebensstandards von heute auf die allgemeine Bevölkerung von vor 150 Jahren+ beziehen würde, wären es wahrscheinlich die Könige und Königinnen, die das kürzere Leben führen. xD

      Während sich der sonnengebräunte Fischer in einer Denkpause befand, rätselte Yomi, ob ihre eitele Sphinxenkaiserin und große Stiefschwester Setsuna in der goldenen Köstlichkeit gehüllt so etwas wie die ästhethische Vollendung darstellen würde.
      Oy vey... Jetzt wurde Yomi auch noch von dieser Denkweise infiziert. xD Nyaaaarrrgh! Wenigstens ist Sheila noch vernünftig, aber die kennt ja wieder keiner. qwq DABEI IST SIE DIE IKONISCHSTE HELDIN AUF GANZ FILB!

      "Richtig! Eine sehr beliebte Vorspeise, während Baklava hauptsächlich aus P- ... Pâte feuilletée besteht und mit Nüssen, Pistazien und Honig gefüllt und überträufelt als Dessert serviert wird."
      Ok krass. Also was Yannis sich für französische Wörter aus dem Gedächtnis fischen kann, ich bin ehrlich begeistert. o.o xD

      Auf dem Weg zum Fährhafen begegnete Yomi vielen Menschen in traditionellen Kostümen, die meist aus Mütze, Weste, Hemd, Stiefeln und einer sehr weiten, faltigen, fast schon schlabbrigen Hose bestanden.
      Na, wo das wohl herkommt? Generell ist solche traditionelle Kleidung sehr faszinierend. Wurde sie so in der Vergangenheit getragen und von späteren Generationen als "traditionelle Kleidung" aufgegriffen, weil sie die vergangene Generation getragen hat? Oder war es von vornerein eine Feiertagskleidung, die keine Repräsentation der Alltagskleidung zu einem bestimmten Zeitpunkt war? Wahrscheinlich letzteres.

      "Da ist ja schon wieder das Schlitzauge mit ihrem Bodyguard!", brüllte einer der Raufbolde und bewegte sich so elegant wie ein tobsüchtiges Rasaff auf das Trio zu.
      welp Wie die wohl ticken? o.o Wahrscheinlich ist denen Yomi zu weiß, weil sie sich damit als Nicht-Griechen äußert.

      "Dass sie Suppen an hilfsbedürftige Omis verteilen, klingt doch irgendwie süß."
      "An alle Ausländer verteilen sie Hiebe und Messerstiche. Mir wäre die Suppe natürlich auch lieber, aber was habe ich in diesem Land, in dem ich fast mein ganzes Leben verbracht habe, hier schon zu melden?"
      Das klingt alles irgendwie nach einem einzigen großen Widerspruch. ö_ö Aber so ist das wohl. Ich finde eher schockierend, dass diese Gruppe von irgendwem Untersützung findet.

      "Vielleicht solltet ihr bei dem Wetter lieber Wassermelonen schleppen, ihr hässlichen Malakes!"
      You naive backwater malakia! :tlol: Aber arme Calypso, jetzt bekommt sie bestimmt wieder einen Konter ins Gesicht, weil sie Ausländerin ist. ô.ô"

      "Nein, du bist doch eine junge Frau. Das wäre dann eine Malako"
      Malako? DAS ist mal ein Zufall. Mal-à-Aho! o//////o

      "Zur Zeit eures großen Sonnenkönigs fand eine große Eruption statt, die den jüngeren Krater erschaffen hat, aber ja, generell ist Sanouri ein Inselquintett aus dunklem Vulkangestein, das keine natürlichen Bäume mehr beherbergt"
      Ups. Na das ist ja mal eine echte Katastrophe, wenn das heute immer noch so ist. Nicht mal winzige Olivenbäumchen? qwq

      Vor allem Tomaten und Weinreben gedeihen auf diesem Boden und entwickeln so ihr eigenes Aroma.
      Na ja, Tomaten sind okay. ^u^ Und der Wein bestimmt auch, wenn man Wein denn mag. xD Aber nichts geht über die Köstlichkeit von Oliven, vor allem nicht in Form von der größten Köstlichkeit namens Olivenöööööl. q_q

      Neben blauen Fenstern und Türen zierten auch verschiedene rote und rosa Blumen aus dem mediterranen Raum Dächer, Fenstersimse und Höfe, während mitten im hellgrauen Pflaster Olivenbäume und verschiedene Arten von Palmen dem Stadtbild eine grüne Seele einhauchten.
      Phewwwww. u_u" Das wäre aber auch was gewesen, Griechenland ohne Olivenbäume! Niemals! Dx

      Yomi neigte ihren Kopf und sah tatenlos zu, wie diese sich den Umarmungen ihrer beiden Bekannten nicht erwehren konnte und blickte rüber zu einem anderen hölzernen Tisch, an dem sich zwei ältere Männer auf einen Kaffee getroffen hatten und lautstark diskutierten.
      Vielleicht sollten wir die arme kleine Touka da mal zur Sozialisierung schicken, dann wird sie vielleicht auch ganz offen und herzlich wie Min. <3 Oder auch etwas taktlos. Oder es funktioniert gar nicht und sie zieht sich ganz in sich zurück. ... orz Okay, lieber nicht. ;w;

      "Ich habe letztens ein Kleeblatt gesehen, das so groß wie meine Handinnenfläche war!", raunte ein grauhaaiger mit Lorbeerkranzfrisur und wedelte energisch mit seinem Finger herum!
      Das sind sie wohl, die Freuden des Land- ... uhm, Insellebens ...? :') Ach, schon beischeiden und süß. x3 Und Setsuna würde es wieder verachten, so wie man sie kennt.

      "Ja, auch wenn es etwas her ist, haben sie sich in mein Gedächtnis gebrannt! Allerdings habe ich auch die andere Sphinx ... naja, treffen dürfen. Medusa."
      Bestimmt ist ihr Sheila so aufgefallen, wie sie rot wie eine der Santoriner Tomaten geleuchtet hat, unter all der Sonne. qwq Nur sie wollte es uns nicht erzählen, weil es ihr zu peinlich war. Dx Carolina hat bestimmt auch ein paar Geheimnisse, die sie aus der Erzählung rausgelassen hat.

      "Naja, keine Ahnung, wie sie hieß, aber als Antwort auf die Frage nach ihrer Bestellung wünschte sie sich, mich zu Stein zu verwandeln. Sie ist wirklich eine Medusa."
      "J-ja, offentlichtlich"
      Ich liebe es, wenn andere Leute Setsuna so niedermachen. xDD Das zeigt, dass ich nicht der einzige bin, der die Teuflin in ihr sieht! Auch wenn das mittlerweile eher ein Meme ist ... Normalerweise würde ich sagen, dass man mit dem Setsuna-shaming aufhören sollte, weil sie ja im Endeffekt gar nicht so furchtbar ist, aber vielleicht lernt Yomi auch daraus. Und man muss schon sagen, dass es sehr unhöflich ist, jemanden als Bestellung in Stein zu verwandeln! QwQ nO!!!!! nOT cUTE!!!!!

      Seitdem die beiden ihre Familienunternehmen an ihre Söhne weitergegeben haben, sitzen sie den ganzen lieben Tag im Kafenion oder der Taverne und diskutieren über die schrulligsten Themen.
      Wow, sooo griechisch. x3 Da wird Yannis eines Tages wohl auch sitzen. Nur Calypso nicht, weil ... keine Ahnung. Ja, was machen die Omis denn derweil? :O

      Schockiert stellte Yomi fest, das der gebräunte Fischerkapitän völlig recht hatte. War es mal kein Auftrag für die Allgemeinheit, durfte sie Setsuna mit irgendwechen Spielereien belustigen.
      HAHAHAHAHA. ICH HABE ES GEWUSST! Setsuna ist also wirklich ein furchtbarer Boss! Ich wusste es, ich kenne ihre teuflische Natur nur allzu gut! Wie kann sie nur, arme Yomi ... qwq Wahrscheinlich verbringt sie ihre einzige "Freizeit" mit der Pâtisserie, wo Marie sie auch noch neckt. Arme Yomi, Héloise würde auch für ihre Freiheit kämpfen. ;w;

      Hrrrrrr~ Das war lecker, hübsch und flauschig. Klingt sogar so, als könnten wir eine Fortsetzung erwarten. Ist das soooooouuuuu? °3° Oder eher "yia sou". xD Na ja, so oder so, toller Exkurs, bis zum nächsten Maaaal!~


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