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Pfeilwurzelblätter [Kuzu no Ha]

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    • Pfeilwurzelblätter [Kuzu no Ha]

      Pfeilwurzelblätter verwandeln sich nicht


      Pfeilwurzelblätter verwandeln sich nicht. Sie sind einfach nur Blätter. Doch ein ganz besonderes Pfeilwurzelblatt tanzt ziellos durch die Luft, verweht von den Böen der Vergangenheit. Und ausgerechnet inmitten einer von Schicksal behafteten Stadt wird das Pfeilwurzelblatt unter Anleitung einer zehnjährigen Grundschülerin in eine Kette von Bekanntschaften verwickelt, die vielleicht nicht ganz so zufällig sind, wie es scheint.


      Vorwort
      Ja, hallo erst mal! Lange ist es her, dass mir mal wieder die Ehre zuteilwerden durfte, hier eine neue Geschichte zu veröffentlichen. Das trifft es sogar ganz gut, das mit dem Veröffentlichen, denn ein guter Teil von dem, was ihr hier zu lesen bekommt, ist bereits über bald zwei Jahre zusammengeschrieben worden. Im Sommer 2016 hat es mit der namensgebenden Kuzunoha angefangen, als ich sie zu der Hauptakteurin einer Kurzgeschichte machte, und seitdem konnte ich sie irgendwie nicht loslassen. Ich wusste damals: Es gibt noch etwas zu erzählen. Also ist aus dieser Kurzgeschichte, die ich eigentlich als Geburtstaggeschenk für @Miao verfasst hatte, schließlich das Folgende entsprossen. Ihm ist wohl auch zu großen Anteilen zu verdanken, dass diese Geschichte überhaupt in Japan spielt, denn über vier Jahre hinweg durfte ich dieses Land an der Seite von Min, Satsuki, Mayu, Ran und Kumpanen erkunden. Deren Geschichten möchte ich hier auch wärmlichst allen empfehlen, die an Japan und seiner Kultur, Gesellschaft und Geschichte interessiert sind.
      Dass diese Geschichte hier an diesem Tag erscheint, ist übrigens kein Zufall, denn heute vor fünf Jahren habe ich diese Website zum ersten Mal besucht und noch im selben Jahr meine Reise als Amateurautor mit einer Geschichte begonnen, die noch im Gang ist, beendet zu werden. Pfeilwurzelblätter soll jetzt einen Meilenstein dessen darstellen, was ich in diesen fünf Jahren von anderen und von mir selbst gelernt habe.
      Aber bevor ihr euch hineinstürzt, noch eine kleine Info: Wir schweben hier kategorisch irgendwo zwischen einer schriftlichen Doku-Soap und einem modernen Märchen mit einem winzigen Hauch Satire. Was aber nicht heißen will, dass ein bisschen Tragödie ausgeschlossen ist. Und der ominöse Erzähler nimmt seine eigene Rolle im Geschehen ein, er ist ein eigener Charakter, kein objektiver Betrachter, und lässt euch die Geschehnisse durch sein Auge sehen. Also bereitet euch auf höhnische Bemerkungen und plötzliche Abbrüche in der Erzählung vor. Ansonsten: Reinschauen tut nicht weh! Und über ein kleines Feedback wäre ich selbstredend sehr dankbar! Oder, um wahre Worte zu zitieren:

      Miao wrote:

      Kommiiiiiiiiiiiiiis wären natürlich super-special-awesome! :D


      PRÉLUDE:


      Die Geschichte, die hier erzählt wird, findet ihrem Ursprung im Land der Mitte, zwischen dem Himmelsreich Takamagahara und der Unterwelt Yomi. Es ist das große Land der vielen Inseln, das Land der aufgehenden Sonne, bevor sie im Westen wieder in den Schlaf fällt. Das Land der Kirschblüten, wie sie im Frühling klar und wunderschön in ihrer stillen Pracht erstrahlen, und das Land der zahllosen Legenden und Mythen, die in jedem noch so kleinen Kieselstein innewohnen. Nicht aber geht es hier lediglich um Nippon-koku, das Japan der Moderne, sondern vielmehr um das der Traditionen und der Legenden, als es im Westen noch als fernes Zipangu bekannt war.
      So beschäftigen wir uns heute unter anderem mit der Legende eines Dämonen – eines Yōkai, um genau zu sein. Diese Wesen, gespeist durch die Fantasien der einfachen Leute, hausen meist abseits der Menschen, fern von geschäftigen Metropolen und überfüllten Superstädten. Doch man sollte Acht geben, dass sie sich nicht eines Tages doch plötzlich ins Haus schleichen, wenn man die Tür öffnet, um zur Schule zu gehen. Solcherlei Dinge passieren wohl doch ab und an, hört man sagen.

      ***

      Er war gerade bereit, das Haus zu verlassen. Ein letzter Schulterblick zu seiner Frau hinüber, dann öffnete er die Tür. Sie war eine Schönheit. Schon immer war sie es gewesen, seit dem Tag, an dem sie sich kennengelernt hatten. Sie wurde mit dem Alter nur hübscher, zumindest meinte er das immer zu glauben.
      Erst vor kurzem hatten sie sich ein Haustier angeschafft, ein zaghaftes Mauzijunges, denn bald würde ihre Tochter studieren und eines Tages ihr Zimmer leerstehen. Was war sie groß geworden. Mit ihrem wunderbaren Ebenholzhaar, das ihr bis weit über die Schultern reichte, und den hellen Augen, ganz wie die der Mutter. Doch den Mund und das spitze Gesicht hatte sie von ihm, und darauf war er stolz.
      Seine Gattin wünschte ihm viel Erfolg auf der Arbeit und winkte ihm noch ein letztes Mal zu, dann schloss er die Tür hinter sich. Im letzten Moment hörte er noch, wie seine wundervolle Tochter die Treppe hinunterkam, um zu frühstücken. Gerne hätte auch er ihr auf Wiedersehen gesagt, doch er würde er sie ja nach der Arbeit wiedersehen.
      Er irrte sich. Er würde sie nicht mehr wiedersehen. Keine von beiden. Weder seine Ehefrau, noch seine Tochter. Die letzten Worte, die er mit ihr gewechselt hatte, diesem besten Stück in seinem Leben, diesem ewigen Siegel, das auf der Liebe zu seiner Frau ruhte, hätte er gerne geändert. Sie hatten sich gestritten. Seine Frau hatte an diesem Abend bittere Tränen vergossen. Er hatte seiner Tochter großen Schmerz zugefügt – Worte, die er nicht hatte zurücknehmen können. Seitdem hatten sie nie mehr miteinander gesprochen. Und sie würden es auch nie mehr tun. Nicht in diesem Leben.

      ***

      Dreißig Jahre später war der ominöse Mord an Eizō Yasukawa aus dem kollektiven Gedächtnis Japans verschwunden. Von der Polizei als ungelöster Fall in die Akten verbannt. Darum möchte ich eine junge Frau vorstellen, die mit alledem weniger nicht hätte zu tun haben können und auf den Namen Suzuka Nakamura hört. Viel genauer handelt es sich um die drollige kleine Suzu-chan des Jahres 2015, als die Welt um ihre Heimatstadt Izumi vor den Toren der japanischen Wirtschaftsmetropole Ōsaka für die zehnjährige Grundschülerin noch mehr als nur eine heile war. Ich verrate nämlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass Suzuka ein großes Sorgenkind war, schon von ihrer Geburt an. Nun ja, vielleicht erst seit dem Kindergarten, aber wen kümmert das schon? Wollen wir uns nicht viel lieber diesem kleinen Wildfang widmen, wie sie in jenem Jahr 2015 gerade im frühsten Morgen grazil mit allen vier Gliedmaßen ausgestreckt im Bette lag, während der Ruf ihrer Mutter nach droben schallte, dass das Frühstück angerichtet ward? Ein wahrhaft majestätischer Anblick, besonders mit dem kleinen Sabberfluss, der aus dem Mund herauslief.
      „Suzuka, kommst du frühstücken?“

      „Suzuka, es gibt Essen!“

      „Suzuka, das war kein Spaß, komm jetzt runter!“

      „SUZUKA!“

      „Suzuka?“
      … Dann endlich schlug sie die Augen auf, nach ganzen vier Rufen ihrer Mutter, aber noch nicht einmal wegen denen, denn Suzuka schlief einen so festen Schlaf, dass ihr eigener Körper allein – und nur ihr eigener Körper – entschied, wann sie aufwachte. Genauso eigenwillig drehte sich die Kleine ob ihres Erwachens noch einmal um, bevor sie sich aufseufzend und gähnend entschied, ihre Füßchen in das kuschelige Pummeluffpantoffelpaar zu stecken, das an ihrem Bettrand wartete, und aufzustehen. Von dort aus schlurfte Suzuka in ihr Bad, langsam wie eine Echse im Schatten des Waldes, wo sie erst einmal richtig warm werden musste, um überhaupt den Gang in die Küche im Erdgeschoss antreten zu können. Nach dem Waschen und Zähneputzen nahm Suzuka diesen Gang jedoch im Eiltempo – offensichtlich nach der Überwindung der morgendlichen Energielosigkeit – und raste die Treppen so rasant hinunter, dass sie geradezu über den Tresen der Küche stürzte. Na, dann mal einen guten Morgen allerseits!
      Ebenso überstürzt nahm das Schulkind ihr Frühstück ein, das die Mutter wie üblich mit einer Kombination aus Liebe und – aufgrund der Eigenwilligkeit der Tochter – einer gehörigen Brise bitterem Salz hergerichtet hatte, wischte sich knapp den Mund ab und bedankte sich nachträglich für das Mahl, woraufhin sie wieder die Treppe hinaufflitzte, um sich umzuziehen und mit den nötigen Gerätschaften für das Grundschulleben auszustatten.
      Es graute Suzuka schon förmlich vor ihren Peinigern, auf die sie in einer halben Stunde treffen würde. Doch kaum hatte sie ihren Schulranzen mit Pii-Motiv aufgesetzt, war dieser Gedanke wieder spurlos verschwunden – eine Suzuka Nakamura, deren gesamte Aufmerksamkeit sich auf eine einzige Aktivität beschränkte, dachte nicht lange an solche Dinge. Sie stürmte lediglich wieder die Treppe hinunter, während sie ihrer Mutter ein knappes „Ich bin dann weg, Mama!“ zurief und dann in den Genkan, den Eingangsbereich des Hauses, trat.
      Und dort begegnete sie zu ihrem anständigen Erschrecken der Pfeilwurz. Die bösartige Pflanze, die dort trotz Suzukas tiefstem Misstrauen als Dekoration platziert wurde. Der Mutter hatte sie gefallen, weil sie die Pfeilwurz an die Wälder Izumis an den Hängen der Kongō-Bergkette, der die Stadt zu Füßen lag, erinnerte. Suzuka jedoch fühlte sich in ihrer sorglosen Infantilität geradezu von chlorophyllenen Augen verfolgt. Sie meinte zu wissen, dass dieses banale Ding, dieses Stück stinknormaler Natur, eine besondere, magische Aura umgab. Doch kaum eine Handvoll Sekunden später schlüpfte die Zehnjährige in ihre Schuhe und verschwand aus dem Haus in Richtung Grundschule. Man wollte schließlich nicht wegen einer Topfpflanze zu spät kommen, denn diese Begründung hatte ihr schon einmal jede Menge Schwierigkeiten eingehandelt.
      Kurz nach dem klickenden Geräusch einer zufallenden Tür war Ruhe im Hause Nakamura eingekehrt. Eine Ruhe, der ich jetzt schon ganz vorsichtig versprechen darf, nicht sonderlich lange halten gedurft zu haben.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • HHHHHHHHHHHNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNGGGGGGGG

      NONO

      Wunderschönste Nono qwq Ich habe dein Kommen so sehr herbeigesehent qwq
      Oje aufpassen, in dem Thread wird dir mal wieder die Bude förmlich eingerannt ...

      Kommentar für den einen Prolog:
      Yomyü aus der Unterwelt wirst du wahrscheinlich nicht so oft sehen wie andere Charaktere, und dieses Kommentar wird zu deiner Verwunderung wohl nicht so lang wie die anderen - aber, was soll man auch machen mit Fetzen Text, in denen meine Nono nicht vorkommt. Bücherverbrennung? Naja, so weit möchte ich jetzt nicht gehen! Hauptsache, du hast deine Fakten korrekt eingesetzt, wie über Takamagahara und Léonie. Dann muss Kaiserin Setsuna deine Werke auch nicht der Zensur unterwerfen!
      Wer der Yokai wohl ist - meine Nono? Oder die niederträchtige Tammy? Das weiß wohl nur ein sehr mysteriöses Mädchen.

      Kommentar für den anderen Prolog:
      Sie war eine Schönheit. Schon immer war sie es gewesen, seit dem Tag, an dem sie sich kennengelernt hatten. Sie wurde mit dem Alter nur hübscher, zumindest meinte er das immer zu glauben.
      Min: Na hoffentlich war sie kein Mann, denn das sagt man eher den Herren nach. :^) Nicht wahr, Eun-juuuu?
      Satsuki: UND SO GRENZDEBIL beginnst du eine neue Geschichte zu kommentieren? Du solltest dich etwas schämen, du verdorbenes Miststück! ;w;
      Min: Delinquent~ 8D
      Eun-ju: Rache ist süß und flauschig. ;3 Wie ein Bad in Mochisud ... oder deine wundervolle Freundin Kuzunoha~ x3333 Hnnnnng wieso fühle ich mich nur so zu ihr hingezogen? qwq


      Erst vor kurzem hatten sie sich ein Haustier angeschafft, ein zaghaftes Mauzijunges, denn bald würde ihre Tochter studieren und eines Tages ihr Zimmer leerstehen.
      Min: MOOOOOOOMIIIIII! °3°

      Was war sie groß geworden. Mit ihrem wunderbaren Ebenholzhaar, das ihr bis weit über die Schultern reichte, und den hellen Augen, ganz wie die der Mutter. Doch den Mund und das spitze Gesicht hatte sie von ihm, und darauf war er stolz.
      Min: SUUUUUUZUUUUU! °3° Yay, meine ganzen Lieblinge werden vorgestellt! Aber Moment - das hieße ja ... Momi II ... qwq ... nuuuuu ... aber gut, irgendwann schnappt sich die abscheuliche Rana alle ... diese fluffige Teuflin soll ihre Pelzgriffel von meiner Nono lassen, sonst schlag ich ihr die Zähne aus der spitzen Fuchsfresse, Junge! ;w;
      Ran: Ja klar ... Muschi.

      Gerne hätte auch er ihr auf Wiedersehen gesagt, doch er würde er sie ja nach der Arbeit wiedersehen.
      Er irrte sich. Er würde sie nicht mehr wiedersehen. Keine von beiden. Weder seine Ehefrau, noch seine Tochter. Die letzten Worte, die er mit ihr gewechselt hatte, diesem besten Stück in seinem Leben, diesem ewigen Siegel, das auf der Liebe zu seiner Frau ruhte, hätte er gerne geändert. Sie hatten sich gestritten. Seine Frau hatte an diesem Abend bittere Tränen vergossen. Er hatte seiner Tochter großen Schmerz zugefügt – Worte, die er nicht hatte zurücknehmen können. Seitdem hatten sie nie mehr miteinander gesprochen. Und sie würden es auch nie mehr tun. Nicht in diesem Leben.
      Min: q////q Vater der mit mir noch nie interagiert hat und irgendwie mit T anfängt, nuuu, du darfst nicht vor den Zug springen, das ist ... das ist ... ziemlich häufig in Japan. Männer ...
      [IMG:http://tdfk.odomon.net/tdfkimages/00/00/01/05/10557_e.gif]
      Wie Frauen:
      [IMG:http://tdfk.odomon.net/tdfkimages/00/00/01/05/10562_e.gif]
      Min: Die Quote ist bei den Männern höher, in Osaka mit etwa 2,5:1 noch vergleichsweise gering.
      ***


      Kommentar für den andersten Prolog:

      Dreißig Jahre später war der ominöse Mord an Eizō Yasukawa aus dem kollektiven Gedächtnis Japans verschwunden. Von der Polizei als ungelöster Fall in die Akten verbannt.
      Misato: *in eine kuschelige Wolldecke gehüllt aufgrund vorangegangener Ereignisse auf Flip* Ups - ich habe jetzt aber auch gedacht, es wäre ein krasses Foreshadowing in die Zukunft unserer Protagonisten! qwq ABer wer ist Yasukawa? Kenn ich nicht. :o Aber vielleicht muss ich sowas später ja mal aufklären!

      Viel genauer handelt es sich um die drollige kleine Suzu-chan des Jahres 2015, als die Welt um ihre Heimatstadt Izumi vor den Toren der japanischen Wirtschaftsmetropole Ōsaka für die zehnjährige Grundschülerin noch mehr als nur eine heile war.
      Min: Hnnnnnnnng so wie bei mir, weil Eun-ju noch keine Bitch und Hyun-woo noch kein Schnösel war, hyaaaaa! Kawaiiiiiii! x3 Buhuhu;w; Ich eskaliere, oder?
      Satsuki: Naa ... ô.o


      Ich verrate nämlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass Suzuka ein großes Sorgenkind war, schon von ihrer Geburt an. Nun ja, vielleicht erst seit dem Kindergarten, aber wen kümmert das schon? Wollen wir uns nicht viel lieber diesem kleinen Wildfang widmen.
      Tae-ho: Klingt nicht nach einem Kind, das ich gerne gehabt hätte. Klingt nach einem Kind, das ich hatte. Geklont!
      Na-ri: Vielleicht hätten wir Dinge als Eltern anders lösen sollen? Nun, schauen wir doch einfach dieser Familie zu ... *lehnt sich an ihren Ehemann*
      Eiko: Ich hoffe Momo wird mir nicht solche Probleme bereiten ... ö_ö"
      Ran: Mag sein, aber dann werde ich dein Glück ein bisschen zurechtbiegen, meine herzallerliebste NERVENSÄGE! Das rächt sich davon, wenn man mir an meiner Touka herumfummelt! òwó


      Wie sie in jenem Jahr 2015 gerade im frühsten Morgen grazil mit allen vier Gliedmaßen ausgestreckt im Bette lag, während der Ruf ihrer Mutter nach droben schallte, dass das Frühstück angerichtet ward?
      Kagayaku: zzzzz ... zzzzzz ... zzzzzz ... zzzz ...
      Sheila: Oh ja, kenn ich. =_=
      Kagayaku: Myau ... *wälzt sich*
      Sheila: KAGAYAKU!
      Kagayaku: *zisch* -.-"


      Ein wahrhaft majestätischer Anblick, besonders mit dem kleinen Sabberfluss, der aus dem Mund herauslief.
      „Suzuka, kommst du frühstücken?“

      „Suzuka, es gibt Essen!“

      „Suzuka, das war kein Spaß, komm jetzt runter!“

      „SUZUKA!“

      „Suzuka?“
      Min: My life in a nutshell
      Eun-ju: One huge mess?
      Min: Yeah ... yo ... yo ... MC Julia in the hood!
      Eun-ju: Haha, hab schon ein paar mal im Radioturm singen dürfen ;D
      Min: MANN DU BIST WIE GARY! Immer am angeben! -.-
      Eun-ju: I even go to the gym ... °3° *spannt ihre Muskeln an* ... and get TEN badges!
      Satsuki: Deine Witze sind ja genauso furchtbar o_o"


      Genauso eigenwillig drehte sich die Kleine ob ihres Erwachens noch einmal um, bevor sie sich aufseufzend und gähnend entschied, ihre Füßchen in das kuschelige Pummeluffpantoffelpaar zu stecken, das an ihrem Bettrand wartete, und aufzustehen.
      Touka: Wiiiie liiiiebenswürdig die Kleine doch ist! Puschelige pinke Pummeluffplüschpantoffelpaare sind peeeeerfeeekt! x3

      Von dort aus schlurfte Suzuka in ihr Bad, langsam wie eine Echse im Schatten des Waldes, wo sie erst einmal richtig warm werden musste, um überhaupt den Gang in die Küche im Erdgeschoss antreten zu können. Nach dem Waschen und Zähneputzen nahm Suzuka diesen Gang jedoch im Eiltempo – offensichtlich nach der Überwindung der morgendlichen Energielosigkeit – und raste die Treppen so rasant hinunter, dass sie geradezu über den Tresen der Küche stürzte. Na dann mal einen guten Morgen allerseits!
      Fei: He ... b-baaakaaa! òwó
      Min: Wer bist DU, solch ein Urteil fällen zu können? xD
      Fei: Du nennst mich nicht baka. :o
      Min: Aho meint das Gleiche, Dumpfbacke!
      Fei: ;w; Uwuwu ...


      Es graute Suzuka schon förmlich vor ihren Peinigern, auf die sie in einer halben Stunde treffen würde. Doch kaum hatte sie ihren Schulranzen mit Pii-Motiv aufgesetzt, war dieser Gedanke wieder spurlos verschwunden – eine Suzuka Nakamura, deren gesamte Aufmerksamkeit sich auf eine einzige Aktivität beschränkte, dachte nicht lange an solche Dinge.
      Min: Suzy wird gemobbt? ;w; Nuuuu ... ich werde gemobbt, weil ich ein Strich in der Landschaft war, Touky weil sie Hörner und Schweifchen hat und Suzuka, weil sie eine kleine Baka-Prinzessin ist. Qwq"
      Eun-ju: Ich wurde nie gemobbt!
      Tae-ho: Doch, von mir!
      Eun-ju: =_="


      Der Mutter hatte sie gefallen, weil sie die Pfeilwurz an die Wälder Izumis an den Hängen der Kongō-Bergkette, der die Stadt zu Füßen lag, erinnerte. Suzuka jedoch fühlte sich in ihrer sorglosen Infantilität geradezu von chlorophyllenen Augen verfolgt.
      Fei: Oooooi! So viele Fremdwörter! :o Schreckt das die Leser nicht ab?
      Min: Die mit einem Intellekt auf deinem Level? Ja.
      Misato: Tae-ho mobbt Eun-ju, Eun-ju mobbt Min-yeon, Min-yeon mobbt mit Fei-Fei ... was lernen wir daraus?
      Min: Doppelnamen erhöhen die Chance für Mobbing, Torben-Günther, Lasse-Ole und Giselher-Dieter!
      Satsuki: Dann haben die Japaner richtig Glück! x)
      Min: Bis auf Misa-Misa .3.
      Misato: =_0" JA KLAR!

      Man wollte schließlich nicht wegen einer Topfpflanze zu spät kommen, denn diese Begründung hatte ihr schon einmal jede Menge Schwierigkeiten eingehandelt. Kurz nach dem klickenden Geräusch einer zufallenden Tür war Ruhe im Hause Nakamura eingekehrt. Eine Ruhe, der ich jetzt schon ganz vorsichtig versprechen darf, nicht sonderlich lange halten gedurft zu haben.
      Misato: Nuuu ... musste den Namen erstmal googeln, der japanische Name hätte mir etwas gesagt! o.o" Nur meine Eltern haben nie so viel Glück, wenn ich aus dem Haus bin. Papa und Mama zoffen sich untereinander genug, und dann noch Opa ... uiuiui ... o.o" Aber endlich Nono, ich bin so gehypt, uwuwuuu~ qwq

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Wuhu! Neue Geschichte! (Also "neu" ... eineinhalb Monate alt. Sorry, dass ich mal wieder so spät dran bin, haha xD)
      Zu allererst: WOW! Man merkt deine Fortschritte richtig stark, wenn man, wie ich (haha :'D) nur sporadisch guckt und liest. Du hast dich wirklich gemacht. Ich tu mich richtig schwer, was großes zum Meckern zu finden, ehehe.
      <3
      Dein Stil (damit mein ich nicht das Land, in dem die Geschichte spielt xD) ist ein bisschen von Meow inspiriert. :P

      Die Einleitung ist wirklich gut gelungen. Sowohl stilistisch als auch formal und inhaltlich. Voraussehbar ab dem Satz "er würde sie nach der Arbeit" - da schellten bei mir die Alarmglocken. NOPE wird er nicht.
      "Er irrte sich."
      CHECK. I knew it. Sie wurde ermordet.
      CHECK!

      ... :D Der Klassiker. Was nichts Schlechtes sein muss, wa, Chris?
      Chris: ... was willst du damit sagen?
      ... nüchts, nichts o3o

      Rai wrote:

      Von dort aus schlurfte Suzuka in ihr Bad, langsam wie eine Echse im Schatten des Waldes, wo sie erst einmal richtig warm werden musste, um überhaupt den Gang in die Küche im Erdgeschoss antreten zu können.
      Ihr Bad? hat sie ein eigenes? :'D


      Rai wrote:

      denn Suzuka schlief einen so festen Schlaf, dass ihr eigener Körper allein – und nur ihr eigener Körper – entschied, wann sie aufwachte
      irgendwie kenn ich das, gell @renee? xD


      Rai wrote:

      Na dann mal einen guten Morgen allerseits!
      Kein Muss, aber den satz so als Erzähler-Einschub fände ich mit nem Komma besser. Also hinter dem "Na"


      Rai wrote:

      zurief und dann in den Genkan, denn Eingangsbereich des Hauses, trat.
      -n beim denn, schätze ich xD

      Auch einen schönen Kliffhänger hast du uns bereitet. Gutes Ende.
      Spekulativ würde ich annehmen, dass die Mutter der kleinen Suzuka nun sterben muss D:
      Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es weiter geht.

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Sooooooo, 10 Jahre später gibt's dann auch mal den Kontrakommi! Ich kann nur um Verzeihung bitten, ich bin einfach schlecht darin, sowas rechtzeitig zu bringen. :') Das heißt aber nicht, dass ich die Kommis nicht wertschätze, ganz im Gegenteil! Also dann!

      @Miao

      Wunderschönste Nono qwq Ich habe dein Kommen so sehr herbeigesehent qwq
      Oje aufpassen, in dem Thread wird dir mal wieder die Bude förmlich eingerannt ...
      Tammy: Cool, du hast hier einen echten Fan, "Nono-chan". ;-;
      Nono: Einen FAN?! qwq *aufreizend posier* Ich stehe in deiner Schuld, treuer Freund! °0°

      Hauptsache, du hast deine Fakten korrekt eingesetzt, wie über Takamagahara und Léonie. Dann muss Kaiserin Setsuna deine Werke auch nicht der Zensur unterwerfen!
      Jup haha, Takamagahara und die Léonie werden auch eine ziemlich unbedeutende Rolle spielen, nur ab und zu mal verwendet, wenn es mehr in den mythischen Bereich geht, aber erwähnenswert sind sie trotzdem. Aber jetzt, wo ich es so bedenke ... Obwohl der namensgebende Charakter magisch und außergewöhnlich ist, ist die Geschichte bis jetzt ziemlich geerdet. Und bis eine gewisse Dame auftaucht, werden wir uns auch eher im stinknormalen Reich der Menschen aufhalten. :p

      Wer der Yokai wohl ist - meine Nono? Oder die niederträchtige Tammy? Das weiß wohl nur ein sehr mysteriöses Mädchen.
      Vielleicht auch irgendeiner. ;D Vielleicht auch ... RIN?! <.<

      Min: Na hoffentlich war sie kein Mann, denn das sagt man eher den Herren nach. :^) Nicht wahr, Eun-juuuu?Satsuki: UND SO GRENZDEBIL beginnst du eine neue Geschichte zu kommentieren? Du solltest dich etwas schämen, du verdorbenes Miststück! ;w;
      Min: Delinquent~ 8D
      Eun-ju: Rache ist süß und flauschig. ;3 Wie ein Bad in Mochisud ... oder deine wundervolle Freundin Kuzunoha~ x3333 Hnnnnng wieso fühle ich mich nur so zu ihr hingezogen? qwq

      Suzuka: Männer reifen nur, Frauen werden alt! HÖHÖHÖ!~ °w°
      Miu: .__." Wo hat sie das denn aufgeschnappt?
      Nono: Ich kenne das Konzept des körperlichen Alterns nicht wirklich, darum NICHT VON MIR. <__>

      Erst vor kurzem hatten sie sich ein Haustier angeschafft, ein zaghaftes Mauzijunges, denn bald würde ihre Tochter studieren und eines Tages ihr Zimmer leerstehen.
      Min: MOOOOOOOMIIIIII! °3°
      Jaaa, ist sie das denn? .3. Wer weiß, wer weiß..

      Min: SUUUUUUZUUUUU! °3° Yay, meine ganzen Lieblinge werden vorgestellt! Aber Moment - das hieße ja ... Momi II ... qwq ... nuuuuu ... aber gut, irgendwann schnappt sich die abscheuliche Rana alle ... diese fluffige Teuflin soll ihre Pelzgriffel von meiner Nono lassen, sonst schlag ich ihr die Zähne aus der spitzen Fuchsfresse, Junge! ;w;
      Ran: Ja klar ... Muschi.
      Sind sie das denn? .3. DAS UND VIEL MEHR. ZWANZIG KAPITEL SPÄTER! 8D oder so, wer weiß das schon

      Min: q////q Vater der mit mir noch nie interagiert hat und irgendwie mit T anfängt, nuuu, du darfst nicht vor den Zug springen, das ist ... das ist ... ziemlich häufig in Japan. Männer ...
      Jaa, stell dir das mal vor, er wäre das wirklich. xDD Das ist ziemlich interessant, weil du ja schon so viel über die Charaktere weißt, dass du ein ganz anderes Erlebnis für die kommenden Ereignisse hat, als jemand, der nicht dasselbe Wissen hat. Supercool! 8D

      Misato: *in eine kuschelige Wolldecke gehüllt aufgrund vorangegangener Ereignisse auf Flip* Ups - ich habe jetzt aber auch gedacht, es wäre ein krasses Foreshadowing in die Zukunft unserer Protagonisten! qwq ABer wer ist Yasukawa? Kenn ich nicht. :o Aber vielleicht muss ich sowas später ja mal aufklären!
      Hmmm, ich will nicht zu viel verraten, aaaaaber ... Na ja, eigentlich will ich gar nichts verraten. xD Aber soviel sage ich: Der Name ist nicht vollkommen zufällig gewählt.

      Min: Hnnnnnnnng so wie bei mir, weil Eun-ju noch keine Bitch und Hyun-woo noch kein Schnösel war, hyaaaaa! Kawaiiiiiii! x3 Buhuhu;w; Ich eskaliere, oder?
      Satsuki: Naa ... ô.o
      Uuuuuh, das wird vielleicht ein echter Nostalgie-Trip für Min, als sie noch ein kleines Baka-Girl war. Oder auch für Eun-ju, die sich mit diesem knuffigen Baka-Girl herumschlagen musste. qwq Mal schauen, was für Parallelen entstehen!

      Tae-ho: Klingt nicht nach einem Kind, das ich gerne gehabt hätte. Klingt nach einem Kind, das ich hatte. Geklont!
      Na-ri: Vielleicht hätten wir Dinge als Eltern anders lösen sollen? Nun, schauen wir doch einfach dieser Familie zu ... *lehnt sich an ihren Ehemann*
      Eiko: Ich hoffe Momo wird mir nicht solche Probleme bereiten ... ö_ö"
      Ran: Mag sein, aber dann werde ich dein Glück ein bisschen zurechtbiegen, meine herzallerliebste NERVENSÄGE! Das rächt sich davon, wenn man mir an meiner Touka herumfummelt! òwó
      Momo: Hrrrr? <w>
      Suzuka: *packt Momo am Kragen und wiegt sie in den Armen wie ein Baby -- mit entsprechendem Widerstand* Süße Momo ... x3
      Nono: ö__ö"
      Momo: *versucht sich gegen Suzukas Zuneigung zu wehren, gibt aber letztlich geschlagen auf* T___T" Guck nicht so dämlich.

      Min: My life in a nutshell
      Eun-ju: One huge mess?
      Min: Yeah ... yo ... yo ... MC Julia in the hood!
      Eun-ju: Haha, hab schon ein paar mal im Radioturm singen dürfen ;D
      Min: MANN DU BIST WIE GARY! Immer am angeben! -.-
      Eun-ju: I even go to the gym ... °3° *spannt ihre Muskeln an* ... and get TEN badges!
      Satsuki: Deine Witze sind ja genauso furchtbar o_o"
      Stimmt! :tlol: Gym und gym. Also sind alle, die bei den Top 4 landen, in Wahrheit echte Möchtergern-Bodybuilder, weil sie achtmal in die Gym gegangen sind? >_>

      Fei: He ... b-baaakaaa! òwó
      Min: Wer bist DU, solch ein Urteil fällen zu können? xD
      Fei: Du nennst mich nicht baka. :o
      Min: Aho meint das Gleiche, Dumpfbacke!
      Fei: ;w; Uwuwu ...
      Und da ist es wieder! :tlmao: Wer ist siiiiiie? :grin:

      Min: Suzy wird gemobbt? ;w; Nuuuu ... ich werde gemobbt, weil ich ein Strich in der Landschaft war, Touky weil sie Hörner und Schweifchen hat und Suzuka, weil sie eine kleine Baka-Prinzessin ist. Qwq"
      Eun-ju: Ich wurde nie gemobbt!
      Tae-ho: Doch, von mir!
      Eun-ju: =_="
      Jaa, als Baka-Girl hat man es nicht leicht. Wer weiß schon, wie es ihr in der Schule ergeht. Was die genauen Umstände sind ... Es gibt viel zu erzählen! Wer weiß, ob wir jemals alles herausfinden werden!

      Fei: Oooooi! So viele Fremdwörter! :o Schreckt das die Leser nicht ab?
      Min: Die mit einem Intellekt auf deinem Level? Ja.
      Misato: Tae-ho mobbt Eun-ju, Eun-ju mobbt Min-yeon, Min-yeon mobbt mit Fei-Fei ... was lernen wir daraus?
      Min: Doppelnamen erhöhen die Chance für Mobbing, Torben-Günther, Lasse-Ole und Giselher-Dieter!
      Satsuki: Dann haben die Japaner richtig Glück! x)
      Min: Bis auf Misa-Misa .3.
      Misato: =_0" JA KLAR!
      Wobei sich sicherlich auch niemand was unter einer Pfeilwurz(el) vorstellen kann. :'D Da wird die D.R.-Kongo-Bergkette schon kein Problem darstellen!

      Tammy: Stellt euch das mal vor. Izumi zu Füßen der Demokratischen Republik Kongo! Findet ihr das nicht köstlich? :'D
      Hotoke: Bin nur ich das oder habe ich die Pointe verpasst? ö.ö
      Tammy: Ich meine den Kongo! Den KONGO! Das ist wie Malaysia und das oberbayerische Alpenvorland! :'DD
      Hotoke: Jaa, hahaha... öuö"
      Suzuka: VOLL LUSTIG, TAMMY! *lacht sich die Lungen leer* ... Yaaa~ :'D

      Dann mal vielen Dank für den Kommentar, yeah! o/ Keine Sorge, ich gebe mir Mühe, das nächste Mal keine 3 Monate zu warten. Oder so. Vielleicht werde es das nächste Mal nur 2! ;D (Ohne Witz jetzt, wird am Ende wahrscheinlich darauf hinauslaufen ... u__û")

      @Isanya Vielen Dank, dass dich die gute alte Kuzunoha (gut und alt for real, bald wird sie zwei Jahre halt ...) gewidmet hast! Freut mich wirklich unheimlich, dass zwei Leute Interesse haben, diese Geschichte zu verfolgen. x3 Ich hoffe, ich enttäusche euch nicht!

      Zu allererst: WOW! Man merkt deine Fortschritte richtig stark, wenn man, wie ich (haha :'D) nur sporadisch guckt und liest. Du hast dich wirklich gemacht. Ich tu mich richtig schwer, was großes zum Meckern zu finden, ehehe.
      <3
      Vielen Dank, vielen Dank. Ich fühle mich geehrt! :D

      Dein Stil (damit mein ich nicht das Land, in dem die Geschichte spielt xD) ist ein bisschen von Meow inspiriert. :P
      Jaa, das kann schon sein, dass ich mit all den Geschichten einiges absorbiert habe. Aber wie schon im Vorwort gesagt: Ohne Meows Geschichten hätte es die hier nie gegeben, da ich sonst wahrscheinlich nie mein momentanes Interesse an Japan entwickelt hätte. ^o^

      Die Einleitung ist wirklich gut gelungen. Sowohl stilistisch als auch formal und inhaltlich. Voraussehbar ab dem Satz "er würde sie nach der Arbeit" - da schellten bei mir die Alarmglocken. NOPE wird er nicht.
      "Er irrte sich."
      CHECK. I knew it. Sie wurde ermordet.
      CHECK!
      So ist das, so ist das. Dx Eine tragische Welt. Ich hoffe nur, dass ihr jetzt nicht erwartet, dass die Geschichte konstant diesen Ton einnimmt, denn sie tut eher das Gegenteil. xD Dieser Teil des dreifache Prologs ist einfach nur ein Leckerchen, was hoffentlich das Interesse anfacht, herauszufinden, worum es sich hier handelt. :D

      Ihr Bad? hat sie ein eigenes? :'D
      Nicht, dass ich wüsste. :tlol: Aber ich gehe mal davon aus, dass sie als Mitbewohnerin des Hauses es als ihr eigenes betrachtet, wahrscheinlich kommt es daher. xD

      Kein Muss, aber den satz so als Erzähler-Einschub fände ich mit nem Komma besser. Also hinter dem "Na"
      Hast recht, würde wirklich besser aussehen. Ich kümmer mich drum! ^^

      -n beim denn, schätze ich xD
      Uuuups, Tippfehler. Baustelle wird ebenfalls eröffnet! :D

      Auch einen schönen Kliffhänger hast du uns bereitet. Gutes Ende.
      Spekulativ würde ich annehmen, dass die Mutter der kleinen Suzuka nun sterben muss D:
      Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es weiter geht.
      Yay, freut mich! :3 Aber wer weiß, wer weiß? Vielleicht rennt Suzuka ja mit der Schere in der Hand durchs Wohnzimmer und ersticht aus Versehen ihre Mutter, als sie stolpert? Alles ist möglich mit so viel Schwachsinn! Dx

      Sooo, dann noch einmal vielen lieben Dank für eure tollen Kommentare, ihr beiden! x3 Ich werde es auch bezahlt machen und das nächste Kapitel irgendwann im Laufe des Monats veröffentlichen und dann, wenn es passt, in regelmäßigen Abständen weitermachen. Ich hoffe, ihr bleibt euch weiterhin mit Interesse bei der Sache! o/ Fühlt euch von der halbwegs ominösen Kuzunoha umflauscht! Oder wartet einfach, bis ihr sie selbst trefft! Wer weiß, vielleicht schon im nächsten Kapitel ...? ;3


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • KAPITEL EINS:
      Erziehungsdrama im Anmarsch


      Am nächsten Tag war der Topf, der die Pfeilwurz enthielt, umgefallen. Mit erstaunlicher Präzision hatte die Hauskatze Momo – ein in die Jahre gekommenes Mauzi, das lange vor Suzukas Geburt existiert hatte, – den Topf umgestoßen, dessen braunen Inhalt über den gesamten hölzernen Boden des Genkan entleert und jedes einzelne Blatt der vorher so unschuldig dagestandenen Pflanze zerfetzt.
      Sowie Suzuka nachhause kam und das Chaos betrachten durfte, als sie die Haustüre öffnete, rutschte ihr beinahe das kleine Herz in die Hose. Die Pfeilwurz besiegt? Gefallen? Durch ihr Zutun? In ihrer Fantasie malte sie sich aus, wie sie über die unheimliche Pflanze in einer epischen Schlacht auf den hohen Feldern von Sekigahara triumphierte. Nicht etwa, dass ihr zehnjähriger Kopf über das Wissen verfügte, dass dort am einundzwanzigsten Oktober 1600 Hideyori Toyotomis Truppen denen von Ieyasu Tokugawa unterlagen, doch wenn sie es gewusst hätte, dann hätte sie mit Sicherheit auch so gedacht. Versprochen.
      „Mamaaaaa?“, kam es mit einem unangenehm hohen Frageton aus dem Mund der kleinen Suzuka. Und ohne auf eine Antwort zu warten, wie es sich bei Kindern so geziemte, fuhr sie dann auch schon fort: „Findest du auch, dass diese Pflanze ganz komisch war? Ich traue ihr nicht! Nie! Immer noch nicht! Da ist was faul!“
      Die Grimasse, die die Mutter schnitt, nachdem sie das aus dem Mund ihrer mittlerweile quengelnd am Tisch sitzenden Tochter zu hören bekam, kann man sich ja in etwa vorstellen. Zwar rief sich wie so oft ins Gedächtnis zurück, dass der Doktor beim IQ-Test vor ein einigen Monaten von Suzuka nicht in den höchsten Tönen gesprochen hatte, doch man durfte sich ja wenigstens erhoffen, dass eine Grundschülerin mit einem ganztags arbeitenden Vater von höchsten Schulabschlüssen nicht auf solche sonderbaren Ideen kam, eine Topfpflanze für vertrauensunwürdig zu halten. Wo habe ich fehlgeschlagen? Meine Tochter … kein Genie? Nicht intelligent? D-d-dumm …? Letzteres traute sie sich kaum in den Wort zu nehmen. Furchtbare Gedanken müssen das wohl gewesen sein. Richtig schauerlich. Und trotzdem zwang sich die Mutti zu einem breiten Grinsen, das verhieß: „Ach, Suzu-chan, was redest du da für einen grenzdebilen Wuffelsmist?“. Statt diese Aussage zu tätigen, schwieg sie aber und schnippelte weiter an dem rohen Gemüse in ihrer dünnen Hand.
      „Wieso das denn, Suzu-chan?“
      Besagte Suzuka verzog ihre Lippen zu einem Schmollmund, verschränkte die Arme und starrte mit ihren großen Augen nachdenklich die Decke an.
      „Ich weiß nicht!“, rief sie, bevor sie den Bruchteil einer Sekunde darauf merkte, dass sie das sowieso nicht weiter interessierte. „Ist doch auch egal! Und dir ist es egal! Dir ist immer alles egal! Und jetzt habe ich auch keinen Hunger mehr. Ohne diese blöde Pflanze ist eh alles langweilig!“
      Das waren aber krasse Anklagepunkte, völlig aus dem Nichts. Suzukas Mutter wusste, dass ihr Kind zwar bestenfalls die Karriereleiter des nächsten Supermarkts hinaufsteigen würde, wenn es so weiter ging, doch worauf sich die Kleine bestens verstand, war es, schnell eine Diskussion zu entfachen und diese mit eiskalter Engstirnigkeit bis an ein ergebnisloses Ende zu treiben – üblicherweise in Form einer Flucht ins Kinderzimmer. Also ließ sich die Mutter der Beschwichtigung halber auf ihre Tochter ein, während sie das geschnittene Gemüse in den Topf schob, in dem das heiße Wasser kochte. Passend zu Suzukas momentaner Laune.
      „Wenn dir so langweilig ist, dann geh doch raus und spiel ein bisschen mit deinen Freunden“, versuchte sie ihr allzeit schwieriges Kind mit Säuerlichkeit untermischter Geduld zu besänftigen. „Es dauert ohnehin noch ein bisschen, bis es Essen gibt.“
      „NÖ!“
      Genau. Das sind zwei wundervolle Buchstaben, die einem Erbrechen gleich aus dem Mund eines Kindes herausgekotzt kommen können, wenn wir davon absehen, dass wir uns hier in Japan befinden, wo man freilich Japanisch spricht. Wie dem auch sei, langsam verlor die Mutter ihre zehn Jahre lang strapazierte Geduld. Sie verlor sie fast schon mit Absicht. Wie das Pausenbrot, das man nicht ausstehen kann, oder wenn man den Hund des Freundes beim Gassigehen ausversehen davonlaufen lässt, weil man den eigenen Neid noch nie ertragen konnte. So rammte Suzukas Mutter das Messer in eine unschuldige Möhre und ließ die Wut wie eine heimliche aufziehende Regenwolke über sich kommen.
      „Schatz, dann spiel doch mit Momo“, kam es knirschend aus ihr hervor.
      Und mit diesen Wort erlitt die Mutter die Abfuhr ihres Lebens, denn Suzuka hüpfte von ihrem Stuhl und stolzierte wie ein Choreogel während der Paarungszeit davon, genau in Richtung Eingangsbereich, wo einst die umgefallene Pfeilwurz gestanden hatte.
      „Ich gehe jetzt raus“, verkündete sie von dort aus, als sie in ihre Schuhe geschlüpft war und ihre Jacke angezogen hatte. „Und dann werde ich Pokémon-Trainer! Ich fange mir ein superstarkes Pokémon und werde jeden Arenaleiter-Orden sammeln!“
      Dass Suzukas Mutter davon nur die Hälfte verstanden hatte, tat der Ernsthaftigkeit der Situation keinen, absolut überhaupt keinen Abbruch. Denn wenn zehnjährige Kinder so etwas sagen – und Suzuka war in diesem Jahr zehn Jahre alt geworden –, dann heißt das für Eltern, dass ihre hochgeschätzten Kinder keiner rosigen Zukunft entgegenblicken würden. Dass sie auf der Straße landen würden, im schlimmsten Fall arbeits- und obdachlos. Und das waren Worte, die sie in den Ohren einer durchschnittlichen japanischen Mutter im Zusammenhang mit ihren Kindern mindestens genauso schrecklich anhören, wie der freche Tischnachbar, der nach dem Unterricht aus reiner Niedertracht seine Fingernägel an der Tafel entlangfährt. Krrrrrrrriiiiich. Schauderhaft. Genau diesen Schmerz spürte Frau Nakamura. Sie war erfüllt von einer fürchterlichen Mixtur aus Ekel und Schrecken.
      „Suzuka, warte!“, krisch sie noch im letzten Augenblick aus ihrem Kochgefängnis heraus, doch das bekam noch weniger Aufmerksamkeit als eine Fangeschichte in einem deutschen Pokémon-Forum. Oder gleich viel.
      Das einzige, was zurückkam, war das Einrasten der Türklinke und das davor herausposaunte, vollkommen zusammenhangslose Statement: „UND MOMO IST FETT UND LANGWEILIG.“
      Das arme Kätzchen.

      Und nun haben wir einen selbsternannten Pokémon-Trainer in Spe, der aus der Haustür herausrannte und sich bald darauf in dem Labyrinth enger japanische Straßen verlor. Inzwischen ging die Sonne unter – wie es sich im Frühjahr gehört etwa um sechs Uhr abends – und tauchte die Häuserreihen in ein angenehmes Orange, sowie die Straße in einen seichten Schatten. Erst auf halber Strecke zum Spielplatz, wohin sich Suzuka gerade auf den Weg machte, bemerkte sie, dass alle ihre Freundinnen, von denen sie nicht sonderlich viele besaß, um diese Uhrzeit wohl keine Zeit hatten, um mit ihr herumzuhängen und sich ihre Probleme in ganz erwachsener Manier anzuhören. Aber immerhin kam sie bereits auf solche Ideen.
      „Menno“, stöhnte sie, als sie ihr Ziel schließlich erreicht und sich kurzerhand auf die einzige vorhandene Schaukel geworfen hatte. „Mama ist echt blöd.“ Das rostige Konstrukt bewegte sich langsam hin und fort, sowie Suzuka mit zu Boden gerichtetem Blick zu schaukeln begann. „Keiner will mir zuhören. Keiner versteht mich. Ich ... ich will doch nur jemanden haben, der so ist wie ich! Ich will Champ werden, nicht zur beschissenen Schule gehen!“
      Die großen Mandelaugen füllten sich langsam mit einem schimmernden Sekret und es dauerte nicht lange, da begann das schaukelnde Mädchen so laut zu weinen, dass die halbe Nachbarschaft davon Wind bekam, wie die Mutter eines vom Leben enttäuschten Kindes ihrer Tochter mal wieder nicht genug Verständnis entgegengebracht hatte. Und von einer umgefallenen Topfpflanze erfuhren sie auch. Und von einem steinalten Mauzi, das jeden Tag so viel schläft, dass es nicht zum Leben und erst recht nicht zum Spielen taugt. Solch eine Schande aber auch, in diesem hohen Alter. Jedenfalls reichte die halbwegs herzzerreißende Plärrerei, dass sich eine vergleichbar alte Dame dazu überwand, dem Spuk ein Ende zu bereiten:
      „HALT’ DEN MUND, DU FRECHES GÖR!!“, krähte sie aus dem Fenster ihrer Wohnung oberhalb des Spielplatzes heraus, als hätte sie in einem früheren Leben als Herold des Shoguns in einem Dorf voller schwerhöriger Bauern gedient. „IN MEINER KINDHEIT HAT MAN UNGEZOGENE BÄLGER WIE DICH NOCH MIT EINEM BAMBUSSTOCK VERSOHLT, WENN SIE SO ÜBER IHRE ELTERN GEREDET HABEN, DAS KANNST DU MIR ABER GLAUBEN!!“
      Tja, so ist das eben, wenn sich man ausgerechnet an einem Ort ausweinen muss, wo faltige Relikte der Taishō-Ära hausen. Bei dem Lärm, der nun sowohl von Suzuka und der Omi ausgingen, bemerkte schließlich auch niemand, dass die Gebüsche hinter der Schaukel bedrohlich penetrant raschelten. Was da kreuchte und fleuchte? Anhand des buschigen Schweifs, der kurz davor hinter den dichten Blättern verschwunden hwar, lassen sich jetzt wohl nur Vermutungen anstellen. Ein wundersamer Zauberfuchs war es jedenfalls nicht! Wobei … Nein, belassen wir es lieber bei einem Straßenköter, der hinten rum etwas viel Hair Conditioner verwendet hat.
      Mit der aggressiven Oma war Suzukas Vorhaben zumindest für diesen Tag erst einmal beseitigt. Ihrer Mutter rutschte vor Erleichterung über die augenscheinliche Läuterung der Tochter beinahe das Herz in die Hose, als das zehnjährige Mädchen geschlagen und tränenreich wie Napoleon von seinem Russlandfeldzug in ihr Heim zurückkehrte. Hier warteten aber nicht etwa zornige Fürsten und Könige, sondern eine Mutter, die das Essen servierte und darauf wartete, dass der Papa dann auch mal von der Arbeit kam.
      „Du magst gekochtes Gemüse ja so sehr“, versuchte sie ihre Kleine zu trösten, obwohl sie dabei gekonnt vergaß, dass Suzuka eben dieses in gerade diesem Moment gerne an die Wand geklatscht hätte. Wenn man sich niedergeschlagen und von einer halbtoten Dame zusammengebrüllt an den Esstisch schleppt, will man doch nicht auf weichem Gemüse herumkauen! „Jetzt isst du schön was und dann gehst du–“
      „Gekochtes Gemüse?!“
      Und tadaaaa, da habt ihr es. Ich möchte nicht arrogant zu klingen, aber ich habe es gesagt! Denn damit wandelte sich Suzukas Laune von einer stillen Trauer zu einem jähen Sturm von purer Ablehnung gegenüber dem Teller, der ihr da vor die Nase geschoben wurde. Die großen Augen verwandelten sich in angespitzte Kugeln des Zorns, zumindest wenn das hier eine Zeichentrickserie wäre und Suzuka ein Super-Saiyajin. Was gar nicht so fern läge, denn in dem kleinen Mädchen begannen sich ungeahnte Aggressionen zu entwickeln, welche die Omi von oben nur über eine kurze Zeitspanne unterdrückt hatte. Jetzt entlud sie sich erst richtig: „Sowas von werd‘ ich ein Pokémon-Trainer! Ein Champ werde ich! Ich mache alle Arenaleiter fertig! Den Boden wisch‘ ich mit denen auf! Und dann werde ich ein Fernsehstar und kauf mir mir alle Wii-Spiele, die du mir verboten hast! Ja, ich kaufe denen den ganzen Laden ab! Das kannst du mir aber glauben!“
      Bei dieser heißblütigen Rede, die die Mutter besorgt zurückschrecken ließ, feuerte Suzuka ausversehen ihre rechte Faust so kräftig auf den dunklen Holztisch, dass nicht nur sie selbst vor Schmerz aufheulte, sondern auch das arme Kätzchen Momo, die von einem unangenehm heißen Tropfen der durch den Aufprall der Faust in die Luft beförderten Suppe getroffen wurde. Aber auch dieses Mal hielt sich die Mutter zurück und klatschte nur vor Entsetzen ihre Hände an die Wangen.
      Was sich aber von sonstigen Malheurs wie diesen unterschied – und davon gab es in dem Hause Nakamura erwartungsgemäß unzählige –, war die Tatsache, dass Suzuka auf ihrem Stuhl sitzen blieb. Die Schmerzen in der Faust hielten zwar weiter an, doch wenigstens war sie nun wieder gefasst – oder so gefasst, wie es eine Zehnjährige nach einem Wutausbruch sein konnte. Die Hauskatze andererseits schoss zu Tode erschreckt durch das Erdgeschoss und landete schließlich im ersten Stock, wo sich das schwache Herz des Mauzis – dem Alter entsprechend – nur langsam von den Qualen erholte, die es eben erlitten hatte. Und in gerade diesem Moment vernahm man von der Tür aus ein klickendes Geräusch, das eine leise Vorahnung in den Raum setzte, welche sich mit den folgenden Worten bewahrheitete:
      „Ich bin wieder daaaaa!~“
      Die Tilde war natürlich essenzieller Teil dieser Ankündigung, dass Suzukas Vater nun auch mit von der Partie war. Selbstverständlich spielte er nur so euphorisch, denn in seinem schlauen Kopf sah es eher nach emotionaler Wüste aus. Wie es eben so ist, wenn man sieben Uhr abends und nach beinahe zwölf Stunden Arbeitszeit erschöpft und ausgelaugt endlich in das eigene Heim zurückkehrt, das man sich einst als junges Paar mit dem Traum eines fortan friedlichen und sorglosen Leben gekauft hatte. Doch zu ein bisschen Schauspielerei reichte es trotz der Erschöpfung noch aus, schließlich verachtete man nichts mehr als einen von der Arbeit genervten Gatten, der auf eine vom Haushalterledigen genervte Gattin traf. Was in diesem turbulenten und sorgenvollen Haushalt natürlich durchaus geschah, um das nicht zu vergessen.
      Das Problem an der Sache war weniger, dass Herr und Frau Nakamura völlig entnervt waren, sondern viel eher, dass letzterer in das absolute Chaos einkehrte. Es war ein Gegensatz in sich: Er mit einem Mittelscheitel wohlfrisiert und in einen streng gebügelten schwarzen Anzug gehüllt; die Tochter noch immer in ihrer bunten Lieblingsjacke und bekleckert mit heißen Gemüse; die Ehefrau in ihrer Schürze so fürchterlich zusammengeschreckt, dass sie mit ihrer schlanken, geradezu knochigen Figur fast wie die Todesgöttin Izanami selbst aussah, wie sie Izanagi in der Unterwelt vorfand. Und darüber hinaus vergaß sie ihren Mann davon zu abzuhalten, den Raum bei diesem Malheur zu betreten. Die Reaktion des Vaters, als er dann doch hereinkam, zu erraten, ist also ein Leichtes: Ein Schock über die wie eingefrorene Szene, ein erster Blick auf Suzuka, ein sofortiges Klicken, dann Zorn. Zwar war der Vater genau wie seine Ehefrau ein noch junges Kerlchen Anfang vierzig, doch auch „coole Eltern“ – was diese hier, nebenbei angemerkt, im Allgemeinen nicht waren – mussten manchmal die Notbremse ziehen. Oder eben volle Fahrt voraus gehen.
      „Suzuka, pass doch auf!“, brüllte Herr Nakamura die selbst noch recht traumatisierte Tochter an, was diese natürlich gleich noch mehr traumatisierte. „Auf dein Zimmer! Sofort! Das war’s mit Abendessen!“
      Tränen, ein davonlaufendes Kind, aufseufzende Eltern und eine zu putzen beginnende Hausfrau – damit endete dieser groteske Akt, zumindest für Suzuka. Sie träumte im Schlaf nur kurze Zeit darauf wieder von einem prunkvollen Dasein als einzig wahrer Champion der Johto-Region, während die Zurückgebliebenen noch bis tief in den späten Abend hinein über die unzähligen Fehltritte ihrer Tochter berieten. Und in der Dunkelheit, die sich langsam über die Dächer der Stadt legte, raschelten die Büsche erneut.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Yomi: NoooooooooonyüüüüüüüüüÜÜÜÜÜÜÜÜÜ! °/////////° *Fangirltod und umkipp*
      Marie: Falsche Reihenfolge ...
      Yomi: *Wieder aufsteh* Houla.


      Am nächsten Tag war der Topf, der die Pfeilwurz enthielt, umgefallen.
      Min: Flopp. .3.
      Satsuki: Qualitätskommentar. o-o"
      Min: Was für ein Tollpatsch, diese Momo! ò.o

      Die Pfeilwurz besiegt? Gefallen? Durch ihr Zutun? In ihrer Fantasie malte sie sich aus, wie sie über die unheimliche Pflanze in einer epischen Schlacht auf den hohen Feldern von Sekigahara triumphierte.
      Min: ABSTEIGER ABSTEIGER HEY HEY ABSTEIGER ABSTEIGER HEY HEY!
      Satsuki: Na wenigstens bist du keine Korsin, aber es geht doch gar nicht um den 1. FC Sekigahara ... o.o"
      Min: Ich weiß, Suzuka ist eine echte Samuraiheldin! Kawaii! x3

      Nicht etwa, dass ihr zehnjähriger Kopf über das Wissen verfügte, dass dort am einundzwanzigsten Oktober 1600 Hideyori Toyotomis Truppen denen von Ieyasu Tokugawa unterlagen, doch wenn sie es gewusst hätte, dann hätte sie mit Sicherheit auch so gedacht. Versprochen.
      Fei-Fei: Fei wird eine guuuute Nachhilflehrerin für Suzu-chan sein! 8D
      Min: In front of all in Inglüsch!
      Fei: YAS! 8D Und Geschichte natürlich auch!
      Min: Wann hat Hideyoshi China angegriffen?
      Fei: Gestern? :o
      Min: Nicht mein Rasaff! Dx
      Fei: o.o" Woher soll ich DAS denn wissen?


      Die Grimasse, die die Mutter schnitt, nachdem sie das aus dem Mund ihrer mittlerweile quengelnd am Tisch sitzenden Tochter zu hören bekam, kann man sich ja in etwa vorstellen.
      Na-ri: Ja, das kann man. Ich hatte drei von der Sorte. :( Es ging zwar nie um Pfeilwürze, aber anstrengende Diskussionen hatte ich so einige ...
      Tae-ho: Und die meisten davon verloren, bis Pabba es regelt!
      Na-ri: "Pabba" hat das später ziemlich verlernt, so wie du Hyun und Min verzogen hast. -.-"

      Zwar rief sich wie so oft ins Gedächtnis zurück, dass der Doktor beim IQ-Test vor ein einigen Monaten von Suzuka nicht in den höchsten Tönen gesprochen hatte, doch man durfte sich ja wenigstens erhoffen, dass eine Grundschülerin mit einem ganztags arbeitenden Vater von höchsten Schulabschlüssen nicht auf solche sonderbaren Ideen kam, eine Topfpflanze für vertrauensunwürdig zu halten.
      Fei: Meeeeine Suuuzuuu ist superklug! =D
      Min: Wo hast du das denn rausgelesen?
      Fei: Nicht in den höchsten Tönen - also nicht gekreischt wie eine hysterische Alte, das ist ein gutes Zeichen!
      Min: Ach leck mich doch einfach.
      Fei: Wo denn? :o
      Min: Am A- ... umm ... o_o" Nevermind.


      Wo habe ich fehlgeschlagen? Meine Tochter … kein Genie? Nicht intelligent? D-d-dumm …?
      Min: *schaut Fei an* o_o"
      Fei: ö_ö *Kaffee schlürf*


      „Ach, Suzu-chan, was redest du da für einen grenzdebilen Wuffelsmist?“. Statt diese Aussage zu tätigen, schwieg sie aber und schnippelte weiter an dem rohen Gemüse in ihrer dünnen Hand.
      Min: Das unterscheidet eine Yoko Nakamura von einer Ayumi Nakamura.
      Satsuki: Habt ihr euch nicht den Namen Yanagita ausgesucht? ò.o
      Min: Die adoptieren mich, weil ich supercool bin.
      Satsuki: o___o" Die haben mit Suzy genug Probleme, Schätzchen. Und DU bist alles andere als pflegeleicht!


      „Ist doch auch egal! Und dir ist es egal! Dir ist immer alles egal! Und jetzt habe ich auch keinen Hunger mehr. Ohne diese blöde Pflanze ist eh alles langweilig!“
      Yomi: Ich dachte, sie mochte die Pflanze nicht. :o
      Marie: Stell dir vor, dein größter Rivale zieht weg oder so.
      Yomi: Jeder mag Yomyü. ^-^
      Marie: Stell dir vor, Sheila wird vom Blitz getroffen, auf einmal ist Tsoony megadepri weil sie keinen mehr dissen kann ... fuck, dann disst sie mich wieder! o.o"
      Yomi: Sheila ist der Blitz ziemlich egal, boubourse! òwó
      Marie: Scheit wann bisch du eine Ch'ti, hä?


      Suzukas Mutter wusste, dass ihr Kind zwar bestenfalls die Karriereleiter des nächsten Supermarkts hinaufsteigen würde,
      Fei: Werukamu in aua 9/11-Kombiniensu Sutoaa!
      Min: 7/11, 7/11, das sieht man doch schon am Logo! o__________o"
      Fei: Erfolgreich getriggert. ;3 So dumm ist nicht mal Fei!


      „Wenn dir so langweilig ist, dann geh doch raus und spiel ein bisschen mit deinen Freunden“
      Eun-ju: Ooooooooooooooh der Buuuuurn, sie hat keine Freunde, genau wie Min!
      Min: *Stinkefinger* Juju auch nicht, sie hat nur Abonenndne, Fäääns und Päydrion-Spender, dange für die Barrne!
      Eun-ju: *Verächtlich schnaub* -.-"


      „NÖ!“
      Genau. Das sind zwei wundervolle Buchstaben, die einem Erbrechen gleich aus dem Mund eines Kindes herausgekotzt kommen können, wenn wir davon absehen, dass wir uns hier in Japan befinden, wo man freilich Japanisch spricht.
      Min: Das wären dann die beiden Silben "i" und "ya", lol.
      Satsuki: Hast du bestimmt andauernd benutzt früher. o-o
      Min: Heute noch. *shrug* "Min, kannst du mal den Tisch decken, deine Geschwister kommen bald zu Besuch"
      Satsuki: Owei, das war die krasseste Punk-Phase ...
      Min: Mit den blauen Haaren, genau! ... Meinste, Mishaato ist genauso drauf?
      Satsuki: Misa? Sie ist der mittlere Daltonbruder zwischen dir und Suzuka. o.o"
      Min: War das der Dumme?
      Satsuki: BELEIDIGE NICHT MEINE FAMILIE! Ò_Ó

      Wie dem auch sei, langsam verlor die Mutter ihre zehn Jahre lang strapazierte Geduld. Sie verlor sie fast schon mit Absicht. Wie das Pausenbrot, das man nicht ausstehen kann, oder wenn man den Hund des Freundes beim Gassigehen ausversehen davonlaufen lässt, weil man den eigenen Neid noch nie ertragen konnte. So rammte Suzukas Mutter das Messer in eine unschuldige Möhre und ließ die Wut wie eine heimliche aufziehende Regenwolke über sich kommen.
      Fei: Wer macht denn sowas? Dx
      Satsuki: Bestimmt so jemand wie Rina.
      Fei: Rina ist seltsam. o_o" Kowai.
      Satsuki: Da sagst du was.
      Rin: Wollt ihr beiden Bitches noch mit Rabatt flauschen oder nicht? -.-
      Satsuki: Kyaa Dx
      Fei: Ist Bitcheese ein gelber oder ein orangener Käse? :o
      Rin: HIMMEL HERR GOTT SAKRA, FEI!


      „Schatz, dann spiel doch mit Momo“, kam es knirschend aus ihr hervor.
      Min: JAAAAA MOOOOMIIII! x3 *zerknuddel*
      .
      „Ich gehe jetzt raus“, verkündete sie von dort aus, als sie in ihre Schuhe geschlüpft war und ihre Jacke angezogen hatte. „Und dann werde ich Pokémon-Trainer! Ich fange mir ein superstarkes Pokémon und werde jeden Arenaleiter-Orden sammeln!“
      Inari: Das ist also aufregender als "Momo-chan", ja? Die arme Mieze, sie hat wohl nicht gut gelitten mit dieser "besten Freundin" ... dabei lieben Kinder Tiere doch!
      Ran: Ja, jedes Vierte, der Rest setzt seine kleinen Inaris an der Autobahnraststätte aus. .3.
      Inari: Du müsstest eigentlich eine Listenhündin sein mit deinem Verhalten. ò.o
      Ran: Ich bin eigentlich ein sexy Pitbull der als Welpe in L'Oréal gefallen ist!
      Inari: Was für ein Ding? o.o"
      Ran: Flieg mal mit mir nach Frankreich zur Tour Eiffel hrr hrr ;*
      Yomi: KAWAIIIIIIIIII *//////////////////////* *Umfall ... klopf ... klopf ... biiiiep ... Fangirltod*


      Dass sie auf der Straße landen würden, im schlimmsten Fall arbeits- und obdachlos. Sie war erfüllt von einer fürchterlichen Mixtur aus Ekel und Schrecken.
      Marie: Thug Life. .3. Ich bin ja auch sowas wie eine Pokémontrainerin geworden. Ich wäre ein super Vorbild!
      Yomi: Du hattest nur Daniel. ._." Und an deiner Mode wird sie sich sicher noch orientieren.
      Marie: Ich habe nie behauptet, erfolgreich gewesen zu sein. xD Und du hast dich auch an meiner Mode orientiert!
      Yomi: Nyaa ich bin ... erwachsener geworden. ;3


      „Suzuka, warte!“, krisch sie noch im letzten Augenblick aus ihrem Kochgefängnis heraus, doch das bekam noch weniger Aufmerksamkeit als eine Fangeschichte in einem deutschen Pokémon-Forum.
      Fei: Keine Nazisprüche gegen das Bisaboard! òuó

      Das einzige, was zurückkam, war das Einrasten der Türklinke
      Min: Was ist das Gegenteil von Türklinke? .3. Graue Wölfe. VERSTEHT IHR? XD
      Satsuki: *formt mit den Armen einen Bogen und schießt Min symbolisch tot* -.-"
      Min: Uuuh bist du Amor? °3°
      Satsuki: Nein, ich bin der eine Typ aus dem Italienerspiel!
      Fei: Super Mario? :c
      Satsuki: NEEEIN Dx


      "UND MOMO IST FETT UND LANGWEILIG.“
      Das arme Kätzchen.
      Min: Niemand - beleidigt - meine - Moooomiiii! qwq
      Ran: Chong-Shing ist auch fett und langweilig.
      Min: Äh wer?
      Ran: Ihr habt doch auch so eine behaarte Regentonne zuhause. o.o
      Min: Der heißt Sung-nam! Ò_Ó
      Ran: Lol.


      dass alle ihre Freundinnen, von denen sie nicht sonderlich viele besaß, um diese Uhrzeit wohl keine Zeit hatten
      Eun-ju: Sach ich ja. .3.
      Min: Dx Buhuhu;v;


      „Keiner will mir zuhören. Keiner versteht mich. Ich ... ich will doch nur jemanden haben, der so ist wie ich! Ich will Champ werden, nicht zur beschissenen Schule gehen!“
      [IMG:https://img.fireden.net/a/image/1469/50/1469504103695.png]

      Die großen Mandelaugen füllten sich langsam mit einem schimmernden Sekret und es dauerte nicht lange, da begann das schaukelnde Mädchen so laut zu weinen, dass die halbe Nachbarschaft davon Wind bekam, wie die Mutter eines vom Leben enttäuschten Kindes ihrer Tochter mal wieder nicht genug Verständnis entgegengebracht hatte.
      Satsuki: ): Nuuu! Nicht weinen! ;////; Suzu-chaaan! *umarm*
      Min: Naaaw Sazzys Oneesan-Instinkte sind so süß. qwq


      „HALT’ DEN MUND, DU FRECHES GÖR!!“, krähte sie aus dem Fenster ihrer Wohnung oberhalb des Spielplatzes heraus, als hätte sie in einem früheren Leben als Herold des Shoguns in einem Dorf voller schwerhöriger Bauern gedient. „IN MEINER KINDHEIT HAT MAN UNGEZOGENE BÄLGER WIE DICH NOCH MIT EINEM BAMBUSSTOCK VERSOHLT, WENN SIE SO ÜBER IHRE ELTERN GEREDET HABEN, DAS KANNST DU MIR ABER GLAUBEN!!“


      Tja, so ist das eben, wenn sich man ausgerechnet an einem Ort ausweinen muss, wo faltige Relikte aus der frühen Shōwa-Ära hausieren.
      Min: Haha :'D Taisho-Ära wäre besser gewesen, das ist vor 1926! Showa-Ära sind alle, die auch nur ein Jahr älter sind als ich, lel. UND ICH BIN NICHT ALT!
      Ran: *Ohrenzuck*
      Min: Aber die da! *draufzeig*
      Ran: *schnaub*


      Ein wundersamer Zauberfuchs war es jedenfalls nicht! Wobei … Nein, belassen wir es lieber bei einem Straßenköter, der hinten rum etwas viel Hair Conditioner verwendet hat.
      Ran: *Enttäuscht zusammenroll* Ich freue mich schon auf meine wunderschöne Kuzunoha.

      Mit der aggressiven Oma war Suzukas Vorhaben zumindest für diesen Tag erst einmal beseitigt. Ihrer Mutter rutschte vor Erleichterung über die augenscheinliche Läuterung der Tochter beinahe das Herz in die Hose, als das zehnjährige Mädchen geschlagen und tränenreich wie Napoleon von seinem Russlandfeldzug in ihr Heim zurückkehrte.
      Setsuna: Oh nein, da werde ja sogar ich schwach. ): Das arme Kindchen, ein ganz anderer Charakter als Yomi-chan damals, aber eine interessante Herausforderung.
      Sheila: Mama Setsuna mit so einem Kind würde ich mal gerne sehen. xD


      „Du magst gekochtes Gemüse ja so sehr“, versuchte sie ihre Kleine zu trösten,
      Min: Things a mother never says

      Denn damit wandelte sich Suzukas Laune von einer stillen Trauer zu einem jähen Sturm von purer Ablehnung gegenüber dem Teller, der ihr da vor die Nase geschoben wurde. Die großen Augen verwandelten sich in angespitzte Kugeln des Zorns
      Min: Called it, guys, called it!
      Fei: Fei ist auch kalt, brrr! ;///;


      dass nicht nur sie selbst vor Schmerz aufheulte, sondern auch das arme Kätzchen Momo, die von einem unangenehm heißen Tropfen der durch den Aufprall der Faust in die Luft beförderten Suppe getroffen wurde.
      Inari: Es kommt ja wirklich knüppeldick für die Arme. Die Schutzgötter sind ihr heute nicht hold, armes Kätzchen. ;///; Diese Suzuka ist aber auch schusselig, meine Güte. Und Touka war ja schon etwas clumsy.
      Touka: Clumsy und clever ist eben doch ein Unterschied zu clumsy und ... umm ... mit Potential zur Förderung.
      Min: A.k.a b-b-baka!
      Touka: Das wollte ich jetzt nicht aussprechen. u_u"
      Min: Dafür hast du ja mich! 8)


      Wie es eben so ist, wenn man sieben Uhr abends und nach beinahe zwölf Stunden Arbeitszeit erschöpft und ausgelaugt endlich in das eigene Heim zurückkehrt, das man sich einst als junges Paar mit dem Traum eines fortan friedlichen und sorglosen Leben gekauft hatte.
      Tae-ho: Gibt es immer noch Jünglinge, die dieser Illusion aufsitzen? o.o" Allen Ernstes?

      Er mit einem Mittelscheitel wohlfrisiert und in einen streng gebügelten schwarzen Anzug gehüllt; die Tochter noch immer in ihrer bunten Lieblingsjacke und bekleckert mit heißen Gemüse; die Ehefrau in ihrer Schürze so fürchterlich zusammengeschreckt, dass sie mit ihrer schlanken, geradezu knochigen Figur fast wie die Todesgöttin Izanami selbst aussah, wie sie Izanagi in der Unterwelt vorfand.
      Ran: *genau hinschau* ... NAJA.
      Min: Das stimmt schon, finde ich!
      Ran: NAJA.
      Min: So eine vollgekleckerte Suzuka als Kind würde dir auch gut tun!
      Ran: NAJ-NEIN! ò_ó


      Zwar war der Vater genau wie seine Ehefrau ein noch junges Kerlchen Anfang vierzig, doch auch „coole Eltern“ – was diese hier, nebenbei angemerkt, im Allgemeinen nicht waren – mussten manchmal die Notbremse ziehen. Oder eben volle Fahrt voraus gehen.
      Min: Coole Eltern xD Gibts das?
      Satsuki: Eiko-samaaaaa! °_°
      Min: Eiko ist Mitte Zwanzig, lass die mal 15 Jahre älter werden. xD
      Eiko: *Backen aufblas und Arme verschränk* Dann bist du auch 40.
      Min: Und ne coole Mum! 8D
      Satsuki: Tse tse tse ... coole Eltern gibt es doch nicht. ;3


      Tränen, ein davonlaufendes Kind, aufseufzende Eltern und eine zu putzen beginnende Hausfrau – damit endete dieser groteske Akt, zumindest für Suzuka.
      Touka: Buhuhuhu;w; Wenigstens kann sie jetzt fantasieren, wie das Leben so als Ordensjäger und Champ ist!
      Min: 11 Stunden Speedrun durch ganz Kansai mit nur einem Toilettengang!
      Touka: Ein Pokémonabenteuer ist kein banales Gameboyspiel, sondern suuuper anstrengend! ;w;
      Min: Ich hatte Krämpfe in den Fingern! Krämpfe! Ngyaaaa! Dx Uuuund baaald kommt endlich hnnnng Nooonooo! *Fangirltod sterb*
      Satsuki: *Min auf Yomi ins Massengrab werf* Rexieskat in Patchy oder wie das in Assassin's Creed heißt.
      Fei: IT'SA ME! MARIO! °O°
      Satsuki: *Fei auch ins Massengrab werf* Ups eine Schildkröte hat dich berührt B)
      Fei: Dx

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • gutes kapitel ab jz xD <3 Mach weiter ;* ~Deine San

      nein defnitiv kein ernst gemeinter Kommentar


      Rai wrote:

      Genau. Das sind zwei wundervolle Buchstaben, die einem Erbrechen gleich aus dem Mund eines Kindes herausgekotzt kommen können, wenn wir davon absehen, dass wir uns hier in Japan befinden, wo man freilich Japanisch spricht. Wie dem auch sei, langsam verlor die Mutter ihre zehn Jahre lang strapazierte Geduld. Sie verlor sie fast schon mit Absicht. Wie das Pausenbrot, das man nicht ausstehen kann, oder wenn man den Hund des Freundes beim Gassigehen ausversehen davonlaufen lässt, weil man den eigenen Neid noch nie ertragen konnte. So rammte Suzukas Mutter das Messer in eine unschuldige Möhre und ließ die Wut wie eine heimliche aufziehende Regenwolke über sich kommen.
      Sehr schöner Absatz, gefüllt mir tollen Metaphern und schönen, wortgewandten Wortbildern. <3 Toll gemacht.


      Rai wrote:

      Jetzt entlud sie sich erst richtig: „Sowas von werd‘ ich ein Pokémon-Trainer! Ein Champ werde ich! Ich mache alle Arenaleiter fertig! Den Boden wisch‘ ich mit denen auf! Und dann werde ich ein Fernsehstar und kauf mir mir alle Wii-Spiele, die du mir verboten hast! Ja, ich kaufe denen den ganzen Laden ab! Das kannst du mir aber glauben!“
      XDDD wunderschön akkurat für das Alter der Kleinen.


      Schön, wie du die Charaktere und "simplen" Probleme der Charaktere in dem Alltag widergibst und sie auch alle ihres Alters und ihrer Situation gerecht handeln ... Also fast so glaubwürdig wie Xaner, Kai und Ryan ;D .. ehehehe.
      Dass der Vater austickt noch ehe er hinterfragt, was genau passiert ist, ist in seiner Lage wohl auhc verständlich. Zumal er sicher auch weiß, wie impulsiv seine Tochter ist.

      Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Mit Suzuka :O

      Toll gemacht, Rai. Es ist immer noch wahnsinnig schön zu sehen, wie krass du gewachsen bist in den letzten Jahren, in allen Bereichen des Schreibens :)



      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Uh eine Geschichte, wo man einsteigen kann ohne hunderte Seiten aufzuholen... :D

      Hallo Rai,

      dein Schreibstil gefällt mir überraschend gut, darum werde ich versuchen, diese Geschichte zu verfolgen. Wenn alle drei Monate ein Kapitel erscheint, schaff ich das sogar, im August hab ich Urlaub ;D
      Anmerken möchte ich zu dem Stil nur folgendes: Er wirft ein sehr weibliches Bild auf dich. Ganz im Sinne von Schiller, der sagte, insbesondere die Frau habe "die schöne Seele". Anmut und Würde sind aber sicher für einen heranwachsenden Autor nicht die schlechtesten Merkmale.

      Im Gegensatz zu den "vielen anderen" Kommentatoren habe ich den Eindruck, dass du ... äh... ach ihr und eure japanischen Namen... dass das Mädchen zu jung dargestellt wird. Suzuka. Nun gibt es ja schon einen Befund darüber, dass sie nicht die cleverste sei, dennoch finde ich, dass ihr Verhalten eher nach einem 6-8 jährigen Mädchen klingt. Wie sich da die deutsche von der japanischen Kinderkultur unterscheidet, kann und will ich aber nicht beurteilen müssen. Dass mir das nicht liegt, im generellen nicht dieses japanische, habe ich daran gemerkt, dass ich dachte, der Vater würde sterben, bis San hier von der Mutter sprach o.o neben meiner mangelnden Kenntnis über geschlechterspezigische Namen führte zu diesem Missverständnis wohl auch, dass nach Ausführung der Einleitung der Vater auch mit der Tochter nicht mehr sprechen wird. Dass diese stirbt, halte ich aber - in Anbetracht des Forums, in dem die Geschichte veröffentlicht wird - für eher unwahrscheinlich.

      Das Alter von Mauzi würde ich gern präzisiert sehen - wenn ich den Text richtig deute, ist es nämlich entweder gar nicht oder zu schnell gealtert - je nach Interpretation. Wie alt ein Mauzi tatsächlich wird, kann man nur spekulieren, gemessen an einer Hauskatze wäre es aber vermutlich noch nicht so eine "alte langweilige" Katze... oder doch? Die zeitliche Einordnung der einzelnen Abschnitte ist gar nicht mal so leicht (um 4 Uhr morgens).

      Die Sache mit dem Hund des Freundes - Ich denke, hier ist von Eifersucht die Rede, nicht von Neid.

      Das einzig wirklich störende an dem Text aber war das Wort "Haushalterledigen". Das Erledigen, die Erledigung, streitbar. Dass man dies aber nicht mit dem Haushalt in ein typisch deutsches Wortungetüm, das bar jeder Ästhetik den Lesefluss unterbricht, unmittelbar verbinden sollte, möchte ich mit folgender Frage noch belegen: Die Erledigung des Haushalts, wäre also nicht so oder so die Haushalt(s)erledigung richtiger? Bzw das Haushalt(s)erledigen in deinem Dialekt? Wo solcher Unfug fraglich wird, sollte man nach einer stilvolleren und saubereren Lösung suchen.

      Ich freue mich auf mehr von dieser Geschichte. Auch vor August schon.

      Herzlichst
      ~~
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.

      The post was edited 2 times, last by Annatar ().

    • Annatar wrote:

      Nun gibt es ja schon einen Befund darüber, dass sie nicht die cleverste sei, dennoch finde ich, dass ihr Verhalten eher nach einem 6-8 jährigen Mädchen klingt.
      Hier muss ich mal kurz nachhaken... das trifft doch zu O: Sie ist doch eine Grundschülerin. Das fällt doch in den Bereich oder hab ich da was anderes überlesen? O:

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Oh wowwowwowWOW, so viele Kommentare, ich bin ganz hin und weg! Vielen Dank euch allen, mal jetzt schon! Und ab in die Einzelbehandlung. o/

      Meow

      @Miao

      Yomi: NoooooooooonyüüüüüüüüüÜÜÜÜÜÜÜÜÜ! °/////////° *Fangirltod und umkipp*
      Marie: Falsche Reihenfolge ...
      Yomi: *Wieder aufsteh* Houla.

      Nono: Ich sterbe fast einen Fangirltod darüber, dass man meinetwegen einen Fangirltod stirbt! x3 *Fangirltod und umkipp*
      Hotoke: Falsche Reihenfolge ... ö.ö"
      Nono: *wieder aufspring* Hoppla. ûwû"

      Min: Flopp. .3.
      Satsuki: Qualitätskommentar. o-o"
      Min: Was für ein Tollpatsch, diese Momo! ò.o

      Suzuka: Oder eine vielfräßige Bestie, geschmiedet in den Feuern des Schicksalsb.... Dx
      Miu: *Suzuka den Mund zuhalt* Shhhhhhhh, alles wird gut... ù.u
      Suzuka: :x *unverständliches Gemurmel* Hmpfwmpfhmpfwmpf! òxó
      Miu: Nur weil Momo zu alt zum Hinterherjagen ist, heißt das nicht, dass du Mayu beleidigen musst! ò.o

      Min: ABSTEIGER ABSTEIGER HEY HEY ABSTEIGER ABSTEIGER HEY HEY!
      Satsuki: Na wenigstens bist du keine Korsin, aber es geht doch gar nicht um den 1. FC Sekigahara ... o.o"
      Min: Ich weiß, Suzuka ist eine echte Samuraiheldin! Kawaii! x3

      Suzuka: Wooooooah, eeeeeeepisch. o___o
      Miu: Oh nein, es geht weiter ... q_q"
      Suzuka: *sich einen Stock schnapp und auf Miu einzudreschen versuch* Hiyaaaaaah! ò__Ó Nimm das, hinterhältige F*tze!!
      Miu: ô____ô ... Bitte? *den Schlag in der Luft abfang und den Stock so fest pack, dass er in der Luft zerbröselt* ù____ú Sag das noch einmal ...
      Suzuka: ò_ó ... *Augen füllen sich mit Tränen* ;__; ... I-ich will nur ein Samurai-Champ werden!

      Na-ri: Ja, das kann man. Ich hatte drei von der Sorte. Es ging zwar nie um Pfeilwürze, aber anstrengende Diskussionen hatte ich so einige ...
      Tae-ho: Und die meisten davon verloren, bis Pabba es regelt!
      Na-ri: "Pabba" hat das später ziemlich verlernt, so wie du Hyun und Min verzogen hast. -.-"

      Aaaah, sie sind alle ein Produkt schlechter Erziehung! Dx

      Suzuka: Werd ich dann auch ein Medienstar, Nono? :3
      Nono: Nein, erst einmal wirst du hoffentlich eine fleißige Schülerin, deren Beruf sich nicht an der Anzahl ihrer Falten misst, sondern an der Anzahl ihrer grauen Zellen. ^u^
      Hotoke: Du hast leicht reden mit deinem makellosen Gesicht für den Rest aller Ewigkeit! :v
      Nono: Stimmt wohl. u.u

      Fei: Meeeeine Suuuzuuu ist superklug! =D
      Min: Wo hast du das denn rausgelesen?
      Fei: Nicht in den höchsten Tönen - also nicht gekreischt wie eine hysterische Alte, das ist ein gutes Zeichen!
      Min: Ach leck mich doch einfach.
      Fei: Wo denn? :o
      Min: Am A- ... umm ... o_o" Nevermind.
      Oh Gott ja, bei Fei weiß man nie, was gewisse Redewendungen für Reaktionen bei ihr provozieren. xDD Gefährlich, gefährlich! Eine echte Bakaprinzessin eben!

      Min: Das unterscheidet eine Yoko Nakamura von einer Ayumi Nakamura.
      Satsuki: Habt ihr euch nicht den Namen Yanagita ausgesucht? ò.o
      Min: Die adoptieren mich, weil ich supercool bin.
      Satsuki: o___o" Die haben mit Suzy genug Probleme, Schätzchen. Und DU bist alles andere als pflegeleicht!

      Oh ja. Große Schwester/Bakaprinzessin Mina wäre doch eine wirklich wundervolle Ergänzung für diese ohnehin schon zerrüttete Familie! x3 Praktisch wie Suzuka nur in groß und weniger grenzdebil!

      Eun-ju: Ooooooooooooooh der Buuuuurn, sie hat keine Freunde, genau wie Min!
      Min: *Stinkefinger* Juju auch nicht, sie hat nur Abonenndne, Fäääns und Päydrion-Spender, dange für die Barrne!
      Eun-ju: *Verächtlich schnaub* -.-"

      Abonennde :tlmao: Wobei das ja tatsächlich ein ziemlicher Burn ist, wenn sie es wirklich so gemeint hätte. Was kommt als nächstes?! Yoko der Hobo?!

      Min: Das wären dann die beiden Silben "i" und "ya", lol.
      Satsuki: Hast du bestimmt andauernd benutzt früher. o-o
      Min: Heute noch. *shrug* "Min, kannst du mal den Tisch decken, deine Geschwister kommen bald zu Besuch"
      Satsuki: Owei, das war die krasseste Punk-Phase ...
      Min: Mit den blauen Haaren, genau! ... Meinste, Mishaato ist genauso drauf?
      Satsuki: Misa? Sie ist der mittlere Daltonbruder zwischen dir und Suzuka. o.o"
      Min: War das der Dumme?
      Satsuki: BELEIDIGE NICHT MEINE FAMILIE! Ò_Ó

      Hotoke: Stellt euch einfach vor, sie würde iya wie ein Össi aussprechen. I-YÖÖÖÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ. Tadaaa, klingt genauso gut nach Kotze! 8D
      Nono: Woher weißt du denn, was ein Ossi ist? o.o
      Hotoke: Keine Ahnung ...? ö.ö Das könnte ich dich genauso gut fragen!

      Inari: Das ist also aufregender als "Momo-chan", ja? Die arme Mieze, sie hat wohl nicht gut gelitten mit dieser "besten Freundin" ... dabei lieben Kinder Tiere doch!
      Ran: Ja, jedes Vierte, der Rest setzt seine kleinen Inaris an der Autobahnraststätte aus. .3.
      Inari: Du müsstest eigentlich eine Listenhündin sein mit deinem Verhalten. ò.o
      Ran: Ich bin eigentlich ein sexy Pitbull der als Welpe in L'Oréal gefallen ist!
      Inari: Was für ein Ding? o.o"
      Ran: Flieg mal mit mir nach Frankreich zur Tour Eiffel hrr hrr ;*
      Yomi: KAWAIIIIIIIIII *//////////////////////* *Umfall ... klopf ... klopf ... biiiiep ... Fangirltod*

      Oh no, die armen wundervollen kleinen Inaris. qwq Ich adoptiere sie alle! Aber noch ein Grund, wieso man Füchse nicht als Haustier halten sollte. xD

      Fei: Keine Nazisprüche gegen das Bisaboard! òuó

      *Insta-Bann* x___x

      Min: Was ist das Gegenteil von Türklinke? .3. Graue Wölfe. VERSTEHT IHR? XD
      Satsuki: *formt mit den Armen einen Bogen und schießt Min symbolisch tot* -.-"
      Min: Uuuh bist du Amor? °3°
      Satsuki: Nein, ich bin der eine Typ aus dem Italienerspiel!
      Fei: Super Mario? :c
      Satsuki: NEEEIN Dx

      Nenn mir bitte ein ikonischeres Comedy-Duo als die beiden hier. :tlmao: *sich selbst mit einem imaginären Bogen totschieß* :tlmao:

      Min: Niemand - beleidigt - meine - Moooomiiii! qwq
      Ran: Chong-Shing ist auch fett und langweilig.
      Min: Äh wer?
      Ran: Ihr habt doch auch so eine behaarte Regentonne zuhause. o.o
      Min: Der heißt Sung-nam! Ò_Ó
      Ran: Lol.

      Nono: So dick ist sie ja nicht mal, Suzuka übertreibt mal wieder! >:
      Tammy: Und wer bist du? Advokat der Kätzinnen? o.ô
      Nono: Füchse können sehr felin wirken! ù.u
      Tammy: *schleicht wie eine Katze davon* Hrrrr~ övö
      Hotoke: Dafuq. ôô"

      Min: Haha :'D Taisho-Ära wäre besser gewesen, das ist vor 1926! Showa-Ära sind alle, die auch nur ein Jahr älter sind als ich, lel. UND ICH BIN NICHT ALT!
      Ran: *Ohrenzuck*
      Min: Aber die da! *draufzeig*
      Ran: *schnaub*

      Hoppla, stimmt edzala natürlich. xD Wird behoben! o7

      Ran: *Enttäuscht zusammenroll* Ich freue mich schon auf meine wunderschöne Kuzunoha.

      Das Warten wird ein Ende nehmen! Bald! Vielleicht schon sehr bald! Nein, vielleicht schon ... Wir werden sehen. xD

      Setsuna: Oh nein, da werde ja sogar ich schwach. ): Das arme Kindchen, ein ganz anderer Charakter als Yomi-chan damals, aber eine interessante Herausforderung.
      Sheila: Mama Setsuna mit so einem Kind würde ich mal gerne sehen. xD

      Hotoke: Oh, so kriegt man Setsuna also rum, nyehehehe! òvó
      Nono: Warum so spitzbübisch? ô.o
      Hotoke: Ich kann halt gut schauspielern! 8D
      Suzuka: Medienstar? owo
      Hotoke: H-hey ...! ö__ö

      Inari: Es kommt ja wirklich knüppeldick für die Arme. Die Schutzgötter sind ihr heute nicht hold, armes Kätzchen. ;///; Diese Suzuka ist aber auch schusselig, meine Güte. Und Touka war ja schon etwas clumsy.
      Touka: Clumsy und clever ist eben doch ein Unterschied zu clumsy und ... umm ... mit Potential zur Förderung.
      Min: A.k.a b-b-baka!
      Touka: Das wollte ich jetzt nicht aussprechen. u_u"
      Min: Dafür hast du ja mich! 8)

      Suzuka: *stirbt einen Fangirltod und kippt um* HYAAAAAA, ich bin wie Toukaaaaa!! DDDDDx
      Miu: Holla die Waldfee, musst du diesen Smiley wirklich so spammen? ô.ô

      Tae-ho: Gibt es immer noch Jünglinge, die dieser Illusion aufsitzen? o.o" Allen Ernstes?

      Tammy: Och, es gibt auch bestimmt Jünglinge, die der Illusion aufsitzen, dass es geil ist, ab 16 Jahren in einer vollgedreckten Wohnung dem Staat auf der Tasche zu liegen. So etwas gäbe es in meinem Kaiserreich nicht! òuó *Augen glühen auf*

      Ran: *genau hinschau* ... NAJA.
      Min: Das stimmt schon, finde ich!
      Ran: NAJA.
      Min: So eine vollgekleckerte Suzuka als Kind würde dir auch gut tun!
      Ran: NAJ-NEIN! ò_ó

      OH MEIN GOTT. Warum existiert das noch nicht? xDDD 30-jährige Mama Rana in Latzhose mit einem vollgekleckerten Baby auf dem Arm! I NEED IT. xDD

      Min: Coole Eltern xD Gibts das?
      Satsuki: Eiko-samaaaaa! °_°
      Min: Eiko ist Mitte Zwanzig, lass die mal 15 Jahre älter werden. xD
      Eiko: *Backen aufblas und Arme verschränk* Dann bist du auch 40.
      Min: Und ne coole Mum! 8D
      Satsuki: Tse tse tse ... coole Eltern gibt es doch nicht. ;3

      Jaa, das stimmt wohl. ;w; Aber so wie wir Min kennen, wird sie ihren Spirit bestimmt mit ins Grab nehmen! 60 Jahre und noch immer flott wie eh und je, hiyaaaaah! 8D

      Arrrrrrgh, so viele Fangirltode. MEME. Ich investiere! Vielen lieben Dank für diesen wundervoll witzigen Kommentar, Commander Nonow bedankt sich herzlichst! o7 (Nono: Tut mir leid, ich kann mit keinen Scherzen aufwarten. u////u)

      San

      @Isanya

      Sehr schöner Absatz, gefüllt mir tollen Metaphern und schönen, wortgewandten Wortbildern. <3 Toll gemacht.
      Oyyyy, dankeschön. <3

      Schön, wie du die Charaktere und "simplen" Probleme der Charaktere in dem Alltag widergibst und sie auch alle ihres Alters und ihrer Situation gerecht handeln ... Also fast so glaubwürdig wie Xaner, Kai und Ryan ;D .. ehehehe.
      Jaaa, wobei es natürlich auch teilweise überspitzt ist. xD Aber ja, mal eine Abwandlung von der Happy Family. Hoffentlich können wir das noch weiter vertiefen, wenn die Geschichte voranschreitet! 8D

      Dass der Vater austickt noch ehe er hinterfragt, was genau passiert ist, ist in seiner Lage wohl auhc verständlich. Zumal er sicher auch weiß, wie impulsiv seine Tochter ist.
      Erfahrungsgemäß ist das ziemlich oft der Fall. xD Aber da merkt man auch, wie strapaziert die Verhältnisse sind. Nach einem langen Arbeitstag kommt bestimmt niemand fröhlich hüpfend nachhause, begrüßt seinen Ehepartner mit einem Kuss und strubbelt dem Kind liebevoll über den Kopf. Wäre ja schön! xD

      Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Mit Suzuka :O
      Sehr gut, sehr gut! 8) Das freut mich, dann habe ich mein Ziel erreicht!

      Toll gemacht, Rai. Es ist immer noch wahnsinnig schön zu sehen, wie krass du gewachsen bist in den letzten Jahren, in allen Bereichen des Schreibens
      Yaaay! x3 Freut mich ungemein! Hoffentlich sind die nächsten Kapitel auch genauso unterhaltsam, wie es dieses hier wohl war! :D

      Vielen Dank auch für deinen Kommi! x3 Und vielen Dank für die Lese-Runde! Wiederholungsbedaaaarf!~ o/

      Annatar

      Oh, ein neues Gesicht! Ich bin wirklich überwältigt, wie viele Kommentare hier doch geschrieben wurden. Toll, vielen Dank dafür!

      dein Schreibstil gefällt mir überraschend gut, darum werde ich versuchen, diese Geschichte zu verfolgen. Wenn alle drei Monate ein Kapitel erscheint, schaff ich das sogar, im August hab ich Urlaub ;D

      Vielen Dank! Ich freue mich ungemein über jeden Kommentar, also umso besser, wenn dir gefällt, was du liest!

      Anmerken möchte ich zu dem Stil nur folgendes: Er wirft ein sehr weibliches Bild auf dich. Ganz im Sinne von Schiller, der sagte, insbesondere die Frau habe "die schöne Seele". Anmut und Würde sind aber sicher für einen heranwachsenden Autor nicht die schlechtesten Merkmale.

      Interessant, dass dir das so auffällt. xD Gibt wahrscheinlich mehrere Gründe dafür. Meine erste Geschichte hier (die seit 2013 immer noch läuft, also wahrscheinlich eine ziemlich gute Darstellung meiner Entwicklung als "Laien-Autor" darstellt) habe ich aus der Ich-Perspektive eines Mädchens geschrieben, vielleicht stammt das daher. Oder generell daher, dass ich Miao und ich seltsamerweise jede Menge weibliche Charaktere für wichtige Rollen besitzen, während die männlichen nicht nur wenig repräsentiert, sondern dann meistens auch in Nebenrollen auftauchen.
      Was diese Geschichte hier angeht, habe ich die Frage des Erzählers mal so dahingestellt. Du merkst es ja selbst, er kommentiert das Geschehen emotionaler als ein "gewöhnlicher" Erzähler, was vielleicht die Frage aufwirft, wer denn da erzählt. Ob diese Frage jemals beantwortet wird, kann ich nicht verraten, aber ich sage mal so viel: Der Erzähler ist definitiv eine unabhängige Figur, nicht ich selbst ... Falls das Sinn macht!

      Im Gegensatz zu den "vielen anderen" Kommentatoren habe ich den Eindruck, dass du ... äh... ach ihr und eure japanischen Namen... dass das Mädchen zu jung dargestellt wird. Suzuka. Nun gibt es ja schon einen Befund darüber, dass sie nicht die cleverste sei, dennoch finde ich, dass ihr Verhalten eher nach einem 6-8 jährigen Mädchen klingt.
      Hm, das kann natürlich sein. Ehrlich gesagt habe ich mir auch mehrmals darum Gedanken gemacht, aber letztlich komme ich wieder am selben Punkt raus: Suzuka ist eine Parodie auf die Pokémon-Spiele, zumindest die frühen, wo ein zehnjähriges Kind eine Vebrecherorganisation stellt (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen). Suzuka geht also komplett in die andere Richtung. Während die Pokémon-Spiele den Zehnjährigen als überspitzt reif darstellen, stelle ich Suzuka überspitzt "doof" dar.
      Ich möchte damit weder behaupten, dass die Pokémon-Spiele den Anspruch haben, besonders realistisch zu sein, noch das Verhalten von Zehnjährigen besonders gut zu kennen, aber da man in dem Alter noch ziemlich viel Kind ist, denke ich mal, dass es auch solche Zehnjährigen gibt, die eben etwas zurückgeblieben sind. Vielleicht geht die Geschichte darauf noch weiter ein, mal sehen!

      Wie sich da die deutsche von der japanischen Kinderkultur unterscheidet, kann und will ich aber nicht beurteilen müssen. Dass mir das nicht liegt, im generellen nicht dieses japanische, habe ich daran gemerkt, dass ich dachte, der Vater würde sterben, bis San hier von der Mutter sprach o.o neben meiner mangelnden Kenntnis über geschlechterspezigische Namen führte zu diesem Missverständnis wohl auch, dass nach Ausführung der Einleitung der Vater auch mit der Tochter nicht mehr sprechen wird.

      Keine Sorge, ich bin auch kein Experte für Japan, für solche Fragen musst du dich an Meow richten. xD Wenn etwas ganz und gar nicht stimmt, wird er es als erstes bemerken. Aber ich weiß so viel, dass japanische Kinder in einem sehr frühen Alter bereits sehr selbständig sind. Praktisch das genaue Gegenteil von der neuen Generationen in Amerika, die unter Helikoptereltern zu leiden hat, die ihr Kind nicht mal selbstständig zur Schule laufen lassen.
      Über die Namen musst du dir eigentlich auch keine Gedanken machen. Es werden hoffentlich nicht so viele fallen, dass weitere Verwirrung gestiftet wird, und im Notfall kannst du ja nachfragen oder erliest es dir selbst aus dem Kontext. Wird schon! Ich bin, wie gesagt, natürlich in keinster Weise ein Experte für Japan, aber wenn man sich an die gewissen Bestandteile japanischer Namen gewöhnt, erkennt man in der Regel auch das Geschlecht des Trägers. Nehmen wir mal das Beispiel Yoko, ein recht häufiger Name. Der Name kann wie jeder andere japanische mehrere Bedeutungen haben, wird aber in der Regel bzw. fast immer mit dem zweiten Kanji 子 für "Kind" geschrieben. Yoko Onos Name wird 洋子 geschrieben. 洋子 heißt übersetzt "Kind des Meeres" (洋 = Ozean, Meer; 子 = Kind). Anhand Namensbestandteile wie 子 kann man recht gut erkennen, ob der Träger ein Mann oder Frau ist. -ko als Transkription von 子 verrät uns also in den allermeisten Fällen von kontemporären japanischen Namen, dass es sich um eine Frau handelt. Andere Namen mit diesem Kanji wären zB Akiko oder Kimiko.
      Zugegebenermaßen ist da die lateinische Transkription in der Hinsicht leider etwas benachteiligt. Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Yoko (bspw. 陽子) und einem Yoko (bspw. 用高). Was dabei hilft, ist die Setzung eines Makrons. Letzterer wird nämlich eigentlich als Yōkō transkribiert (Youkou ginge wsl auch), aber das ist eben umständlich, weil wir das Makron nicht so einfach wie ein Zirkonflex setzen können.

      Das Alter von Mauzi würde ich gern präzisiert sehen - wenn ich den Text richtig deute, ist es nämlich entweder gar nicht oder zu schnell gealtert - je nach Interpretation. Wie alt ein Mauzi tatsächlich wird, kann man nur spekulieren, gemessen an einer Hauskatze wäre es aber vermutlich noch nicht so eine "alte langweilige" Katze... oder doch? Die zeitliche Einordnung der einzelnen Abschnitte ist gar nicht mal so leicht (um 4 Uhr morgens).
      Ich gehe man davon aus, dass Mauzi biologisch einer Hauskatze entspricht. Wenn man nach Menschenjahren geht, wäre eine Hauskatze bereits mit 10 Jahren in Menschenjahre umgerechnet bereits 56 Jahre alt. Uns wird die Information gegeben, dass Momo schon "lange vor Suzukas Geburt existiert hat [...]", was uns zu der Erkenntnis führt, dass Momo weitaus älter als 10 Jahre alt ist, vielleicht sogar irgendetwas zwischen 15 und 20 Jahren, was in Menschenjahren 76 bis 92 Jahre wären. Ziemlich alt, würde ich sagen! :D

      Die Sache mit dem Hund des Freundes - Ich denke, hier ist von Eifersucht die Rede, nicht von Neid.
      Ja, da hast du wohl Recht. ^^

      Das einzig wirklich störende an dem Text aber war das Wort "Haushalterledigen". Das Erledigen, die Erledigung, streitbar. Dass man dies aber nicht mit dem Haushalt in ein typisch deutsches Wortungetüm, das bar jeder Ästhetik den Lesefluss unterbricht, unmittelbar verbinden sollte, möchte ich mit folgender Frage noch belegen: Die Erledigung des Haushalts, wäre also nicht so oder so die Haushalt(s)erledigung richtiger? Bzw das Haushalt(s)erledigen in deinem Dialekt? Wo solcher Unfug fraglich wird, sollte man nach einer stilvolleren und saubereren Lösung suchen.
      Wie du siehst, bin ich hier mit der Nominalisierung von "den Haushalt erledigen" gegangen. Da das Wort "das Erledigen" existiert, bin ich zu dem Schluss gekommen, das "das Haushalt(s)erledigen" bzw. "das Erledigen des Haushalts" ein legitimes deutsches Wort ist. Mir wäre nicht bekannt, dass das irgendeinen dialektalen Einfluss hat. xD "Haushalt(s)erledigung" ist ja auch nur eine Bildung aus "die Erledigung" und "den Haushalt erledigen". "Erledigung" klingt für mich eben klinischer als "Erledigen", aber das ist wohl wieder so eine stilistische Frage, über die man sich bis in alle Ewigkeit streiten könnte. ^^

      Ich freue mich auf mehr von dieser Geschichte. Auch vor August schon.
      Und ich freue mich, dass du dich auf mehr freust! :)

      So, dann noch einmal herzlichen Dank für den Kommentar! Bis zum nächsten Mal! o7

      Uuuuund zu guter Letzt will ich noch für alle verkünden, dass das nächste Kapitel jederzeit bereit ist, gepostet zu werden! :p Ich peile urlaubsbedingt mal den 7. Juli an, man sieht sich!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Hallo Rai,
      danke für deine ausführliche Antwort. Ich muss im Bezug auf das Mauzi aber noch einmal einhaken, ich bezog mich auf den folgenden Absatz:

      Rai wrote:

      Erst vor kurzem hatten sie sich ein Haustier angeschafft, ein zaghaftes Mauzijunges, denn bald würde ihre Tochter studieren und eines Tages ihr Zimmer leerstehen. Was war sie groß geworden. Mit ihrem wunderbaren Ebenholzhaar, das ihr bis weit über die Schultern reichte, und den hellen Augen, ganz wie die der Mutter. Doch den Mund und das spitze Gesicht hatte sie von ihm, und darauf war er stolz.
      Demnach war Suzuka doch schon geboren, als Mauzi jung war. Nun ist Suzuka 10. Langes Ebenholzhaar bis über die Schulter kriegen Kleinkinder auch nicht binnen Tagen, also sollte Mauzi nach dieser Deutung weniger als 10 Jahre alt sein.


      Rai wrote:

      Uns wird die Information gegeben, dass Momo schon "lange vor Suzukas Geburt existiert hat [...]"
      Dieser andere Abschnitt könnte nach anderer Deutung nun wiederum nach dem Prolog, mithin mehr als 30 Jahre nach der Anschaffung des Mauzis spielen. Damit wäre dieses bereits, milde ausgedrückt, angestaubt, wenn nicht gar zerfallen ;) Die Option, dass sie ein bereits altes Mauzi angeschafft haben, dass so folglich "lange vor Suzukas Geburt existiert hat[...]", ist schon nach obigem Zitat ausgeschlossen.
      Vielleicht bin ich nicht mehr in der Lage, prosaische Texte gradeaus zu lesen, oder du hast bezogen auf ein Mauzi zwei widersprüchliche Angaben gemacht. Oder es handelt sich tatsächlich um zwei verschiedene Mauzis, was du aber sicher in deinem Kommentar deutlich zum Ausdruck gebracht hättest.
      Was sagen die anderen denn dazu, bin ich zu doof oder liegt ein Fehler vor? ;D


      Isanya wrote:

      Das fällt doch in den Bereich oder hab ich da was anderes überlesen? O:
      Ctrl+F und Zehn, du wirst dich wundern ;D


      Herzlichst
      ~~

      PS: ein neues Gesicht bin ich nicht, nur ein sporadisch auftretendes. Wie ein lästiger Pickel, den man zwar loswird, aber der doch immer wieder auftaucht.

      PPS: Noch ein Wortfehler, der mir eben aufgefallen ist: die Oma wohnt da oben, also haust sie, hausieren wird sie vermutlich in ihrem Alter nicht mehr.
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.

      The post was edited 3 times, last by Annatar ().

    • Tut mir leid, dass ich erst so verzögert antworte, war die letzten zwei Tage unterwegs. ^^"

      Annatar wrote:

      Demnach war Suzuka doch schon geboren, als Mauzi jung war. Nun ist Suzuka 10. Langes Ebenholzhaar bis über die Schulter kriegen Kleinkinder auch nicht binnen Tagen, also sollte Mauzi nach dieser Deutung weniger als 10 Jahre alt sein.
      Da bist du wohl in die Falle getappt! ;D Die Szene des Prologs, auf die du dich bezieht, hat nichts mit der Familie Nakamura zu tun. Wäre ja ein wenig langweilig gewesen, einen Mord an Suzukas Vater bereits im Prolog zu verraten. Den Hinweis darauf finden wir in dem ersten Satz des dritten Teils des Prologs: "Dreißig Jahre später war der ominöse Mord an Eizō Yasukawa aus dem kollektiven Gedächtnis Japans verschwunden.". Es handelt sich also nicht um die Nakamuras!
      Aber es freut mich, dass ich den ein oder anderen Leser tatsächlich in die Irre führen konnte, denn zu dieser speziellen Szene sage ich Folgendes: Sie wird im späteren Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle spielen und steht tatsächlich nicht grundlos im Prolog.

      Vielleicht bin ich nicht mehr in der Lage, prosaische Texte gradeaus zu lesen, oder du hast bezogen auf ein Mauzi zwei widersprüchliche Angaben gemacht. Oder es handelt sich tatsächlich um zwei verschiedene Mauzis, was du aber sicher in deinem Kommentar deutlich zum Ausdruck gebracht hättest.
      Was sagen die anderen denn dazu, bin ich zu doof oder liegt ein Fehler vor? ;D
      ... Womit die Sache eigentlich auch geklärt wäre! (: Tut mir leid, dass ich nicht sofort erkannt habe, dass du dich auch auf den Prolog bezogen hast, sonst hätte das natürlich im Kommentar gestanden, da hast du recht. xD Hoffentlich ist jetzt alles klar!

      Isanya wrote:

      Das fällt doch in den Bereich oder hab ich da was anderes überlesen? O:

      Ctrl+F und Zehn, du wirst dich wundern ;D
      Dazu sei noch gesagt, dass die japanische Grundschule bis 12 Jahre geht. Aber ich habe gehört, dass das in manchen Bundesländern in Deutschland auch so ist, von daher ist das sicherlich kein fremdes Konzept.

      Ach, mit dem neuen Gesicht meinte ich auch ein neues Gesicht, dass sich meine Geschichten antut, hehe.

      Jup, der Wortfehler wird auch behoben. Danke für's Bemerken!

      Und noch eine kleine Ankündigung: Das Kapitel wird auf heute Abend verschoben, damit ich morgen mittag evtl. noch Zeit für Kontra-Kommis habe! Man sieht sich! o7


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • KAPITEL ZWEI:
      Der Vorhang öffnet sich


      Zu Beginn muss ich mich leider erst einmal fragen, wieso ich eine solche Information preisgeben musste. Ihr wisst schon. Was ist schließlich marginaler als das Rascheln eines Busches bei Nacht? Ob dieses Rascheln nun von Momo, die seit Monaten endlich wieder einen Fuß in die Freiheit zu setzen gewagt hatte, stammte, oder von etwas anderem, verblasst ohnehin in Anbetracht der Tatsache, dass an jenem Tag am anderen Ende der Stadt eine gewisse Persönlichkeit wartete, die in kurzer Zeit und zu ihrem eigenen Unwillen einige neue Bekanntschaften in Izumi machen würde. Nur leider dauert es etwas, wenn man eine Stadt mit knapp 185.000 Einwohnern zu Fuß zu durchqueren gedenkt. Also müsst ihr euch den mühsamen Weg durch die zahlreichen Worte bahnen, bevor der erste Akt dieser Geschichte beginnen kann. Vorhang auf für die Familie Nakamura, wie sie am frühen Morgen am Frühstückstische sitzt!

      Man stelle es sich so vor, dass die Mutter gerade in der Küche steht und ihrer Tochter eine frische Bentō-Box mit allerlei Köstlichkeiten für die Schulpause zubereitet, der Vater am Tisch sitzt und zeitunglsesend seinen schwarzen Kaffee schlürft und die Tochter ihren Buttertoast mampft. Aber halt! Das sähe ja schon beinahe nach einer perfekten Familie aus. Tatsächlich war sie bis vor kurzem auch etwas in der Art gewesen, vor nur ein paar Sekunden, bevor wir in das Geschehen eingetreten sind. Alles änderte sich nämlich, als die Feuernation … Nein, stopp, so nicht. Noch einmal von neu. Alles änderte sich damit, dass der Vater seinen Blick auf die lokalen Anzeigen richtete und er voller Elan seinen Finger auf das dünne Papier schwang:
      „Selbst die Zeitung ist jetzt schon mit diesen seltsamen Fuchssichtungen zugekleistert!“
      Ein Kopfschütteln seinerseits, Stirnrunzeln auf sämtlichen anderen Seiten. Sogar die Hauskatze murrte entnervt auf und hüpfte dann gemächlich von dem Fenstersims über der Küchentheke der Einbauküche, um schließlich durch die Mauziklappe nach draußen zu verschwinden. Es schien beinahe, als sei ein Wunder geschehen, denn seit dem Vorfall mit dem Gartenkraut im Genkan schien Momo wie ausgewechselt. Das änderte dennoch nichts an Suzukas steinernen Meinung, dass das uralte Ding „fett und langweilig“ sei. Dabei war es doch ausgerechnet sie, die gerade „fett und langweilig“ ihren Toast aß.
      „Was schreist du denn so rum, Papa?“, beklagte sie sich kauend über den übermäßigen Enthusiasmus ihres Vaters.
      „Na, das kann ja wohl nicht sein!“, entgegnete dieser, wobei er sein armes Töchterlein so dermaßen überging, dass er nicht einmal bemerkte, es getan zu haben. Vielmehr richtete er sich an seine Frau – oder noch eher – an sich selbst, was bei Männern in ihren frühen Vierzigern, die sich über einen Artikel in der Zeitung echauffieren, gut und gerne mal geschehen darf. „Erst vor zwei Wochen kam doch schon einmal dieselbe Meldung! Izumi, Kawachinagano … überall dasselbe. Und dann kommen noch die ganzen Landeier dazu und behaupten, es handele sich um einen Fuchsgeist. Also wirklich, was kommt als nächstes? Eine winzige Prinzessin vom Mond? Irgendwer sollte diesem Aberglauben den Gar ausmachen.“ Begleitet wurde dieser Punkt mit einem ungläubigen „Tsss“ und einem verächtlichen Schnauben, bevor der gute Herr folgenden Entschluss fasste: „Völliger Blödsinn. Das nenne ich die reinste Sensationsgeilheit! Nur weil die Jugend von heute auf halbnackte Damen mit einer übergroßen Oberweite und irgendwelchen Puschelohren auf dem Kopf steht …“
      Dazu konnte der Vater natürlich nur den eigenen Kopf schütteln, während seine Tochter kein Wort von dem verstand, was da geredet wurde, und sie deswegen genüsslich ihr Frühstück weiter verspeiste. Die Mutter jedoch begann einen seltsamen Geschmack in ihrem Mund zu bemerken, und niemand sollte es ihr verübeln, denn wenn eine Dame hört, wie der werte Ehemann von breitbrüstigen Anime-Figuren redet, dann lässt sie das logischerweise nicht einfach kalt. Zum Glück sprang Suzuka aber in dem Moment, in dem die Mutter das Wort erheben wollte, von ihrem Stuhl und holte sich in der Küche ihr inzwischen fertig zusammengestelltes Bentō ab.
      „Bis heute Mittag!“, flötete sie, packte ihre Pausenmahlzeit in ihren Rucksack mit Pichu-Motiv und verabschiedete sich mit einem schwachen Lächeln von ihren Eltern. Und war dann weg.

      Während wir nun also die Möglichkeit gehabt haben, bei den Eltern zu verbleiben und uns dort anzuhören, dass man mal ein ernstes Wörtchen mit dem Nachbar reden sollte, der bei der örtlichen Zeitung arbeitete, wenden wir uns doch lieber dem restlichen Tag von Suzuka zu. Diese verließ das Haus gefolgt von einer Gewitterwolke des Unmuts, wie man es von einem Jugendlichen erwarten würde, der in den letzten Jahren seines jahrzehntelangen Bildungsweges stand, und folgt derselben gewöhnlichen Straße wie jeden Tag, vorbei an kleinen Häusern mit kleinen Garagen und einem noch kleineren Vorgarten, dessen Besitzer hier und da genug Kreativität aufgebracht hatten, einen hübschen Zen-Garten daraus zu machen.
      Eben in diesem Moment betrat ein felliges und elegantes Wesen nicht unweit die Grenzen von Izumi. Noch früher am Morgen hatte es die Berghänge so geschmeidig verlassen, dass kein einziger Tropfen Morgentau von den Blättern geschüttelt worden war, über Wälder und Felder auf dem Weg nach Izumi. Es huschte vorbei an aufwachenden Häusern und anspringenden Autos, genau in Richtung Suzuka, welche nichts von dem ahnte, was da auf sie zukommen sollte – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie war lediglich ein paar Abbiegungen von ihrer Schule entfernt und bereitete sich innerlich schon darauf vor, vor ihren Mitschülern ihre Paraderolle des unnahbaren Zehnjährigen zu spielen, der es ganz alleine mit der japanischen Mafia aufnehme konnte, wenn er nur wollte.
      Sicherlich wollt ihr nicht erneut auf die Folter gespannt werden, ob umfallende Pfeilwurzen, raschelnde Büsche und fellige Wesen nicht doch von Bedeutung für das Leben von Suzuka waren. Solcherlei Bösartigkeiten waren bei aller Ehrlichkeit auch nicht vorgesehen, doch eine Geschichte ist nur halb so gut, wenn sich der Erzähler nicht ab und zu solche Gemeinheiten erlaubt. Lasst mich also verraten, dass Suzukas Vater im Unrecht war, den sogenannten „Aberglauben“ des Landvolks zu verspotten, denn niemals hätte er in all seiner kalten Rationalität erraten können, dass hinter dem manch einem Vulnona mehr steckt, als es der weiche Pelz und die neun Schweife anmuten lassen. Es soll wohl keine Seltenheit sein, dass sich unter diese Füchse der ein oder andere magische Fuchsgeist schleicht, um den Menschen einen seiner hinterhältigen Streiche zu spielen. Noch heute, selbstverständlich. Nur weil die Leute aufhören, an etwas ernsthaft zu glauben, heißt es schließlich nicht, dass es aufhört zu existieren.
      Und selbstverständlich gibt es auch die andere Sorte von diesen volkstümlichen Gespensterwesen namens Yōkai, wie es eben mit es mit allem ist, und eine Dame von dieser Sorte war Kuzunoha, ein schneeweißes Vulnona mit einem einzelnen Schweif, die Großmutter sofort als einen Fuchsgeist – oder Kitsune in ihrer eigenen Sprache – erkannt hätte, welche unter anderem über die Fähigkeit verfügen, als Mensch in Erscheinung zu treten. Und ich sage euch, jene Kuzunoha ist nicht irgendein Fuchsgeist und dies war nicht ihr erster Aufenthalt in Izumi, obgleich er diesmal wohl eher einem Zwischenhalt auf einer Reise glich, die sich treffenderweise als eine schier endlose Flucht vor einem großen Übel betiteln ließe.
      Nun müsst ihr wissen, dass selbst mächtige Fuchsgeister wie Kuzunoha Vorsicht walten lassen, wenn sie die ländlichen Gegenden Japans durchstreifen, wo es Großmütter gibt, die in den Geschichten des uralten Geisterglaubens noch so bewandert sind, dass sie die Übernatürlichkeit eines einschwänzigen und dann auch noch ausgerechnet weißen Vulnonas wie Kuzunoha schneller erkennen als das Pokémon die Straße passiert. Und so eilte die Nachricht über ihre Ankunft in der Johto-Region Kuzunoha weit voraus, ohne dass sie es wusste, und darum dachte sie sich nichts dabei, flink an einem zehnjährigen Mädchen vorbeizuschnellen, als sie die Straße erreicht hatte, die Suzuka zu ihrer Schule führte.
      Man kann sich also denken, was geschah. Suzuka brauchte keine zwei Sekunden, um Kuzunoha zu entdecken. Sie erschreckte sich kurz, dann riss sie ihren Zeigefinger auf den vorbeihuschenden Fuchs, der gerade die Straße entlanghuschte, und rief: „Bleib stehen!“
      Das ließ das Blut der Kuzunoha in ihren Adern gefrieren. Sie stand mitten auf der Straße, gebannt wie ein Damhirplex von dem Licht eines herannahenden Automobils, weil ein kleines Kind auf sie deutete, und wusste weder, was da gerade geschehen war, noch wie sie zu reagieren hatte, ohne dem Kind auf dem Silbertablett zu servieren, dass sie kein gewöhnliches Vulnona war. Sie fragte sich, was ein Allerweltspokémon jetzt tun würde. Davonlaufen? Nein, das war doch sicherlich eins dieser Kinder, die auf der manischen Suche nach allen Pokémon ihrer Heimat waren! Hieß das also …? Bedeutete das …? War das nun Pokémon-Kampf?


      Für Suzuka jedoch spielten diese Fragen zunächst keine Rolle. Ihr fiel sofort auf, dass etwas an diesem Ding vor ihr nicht stimmte, und wenn es nur die Fellfarbe war. Dafür hatte sie schon zu viele Folgen der Kinderserie über die böse Tamamo no Mae, dem manipulativen Miststück aus längst vergangenen Zeiten, gesehen. Und gleichzeitig löste sich in ihr eine tiefe Neugierde aus – und weil es Suzuka war, bedeutete Neugierde nichts Gutes.
      „Sag mal, was bist du eigentlich? Ein Mädchen oder ein Junge?“, fragte sie. Ein unsicheres Knurren ging von dem Feuer-Pokémon aus. „Ob du wohl einen Pipimann hast?“ Nachdenklich an ihren kleinen Kinn tippend kam die Zehnjährige näher, wobei sich ihre schwarzen Äugelein gespannt weiteten. „Lass mich mal sehen!“
      Und schon kam das kleine Mädchen angefahren wie eine Furie, nur war sie von der puren Neugier getrieben, die Genitalien eines – wie sie meinte – männlichen Vulnonas zu erforschen. Was ihre kindliche Euphorie dabei ausgelöst hatte, musste sie schmerzlich erfahren, als der Fuchs zunächst flink zurückwich und dann erstaunlich menschliche Geräusche von sich gab, die Suzuka in eine Schockstarre des Erstaunens versetzten:
      „BLEIB MIR JA VON DER PELLE.“
      So entfuhr es ihr. Aber was hättet ihr denn an ihrer Stelle getan? Gefaucht? Gekratzt? Gebellt? Dann wärt ihr keine Kuzunoha. Eine Frau wie sie weiß sich zu verteidigen – auch verbal. Wobei man gestehen muss, dass das weiße Vulnona Suzuka in der Tat einen fiesen Nackenklatscher mit ihrer flauschigen Pfote verpasste, als sie so vor Entsetzen aufschrie. Kollateralschäden entstehen bei Pokémon-Kämpfen eben. Wenigstens stellte sich die kleine Suzuka nicht ganz so dämlich wie ihre gleichaltrigen Kumpanen aus der Kantō-Region um die Hauptstadt Tōkyō an, welche ganz offensichtlich nicht über die geistige Fähigkeit verfügen, ein zwei Meter großes Relaxo mit einem Ball abzuwerfen. So weit kommt es noch!
      „Hey, das hat wehgetan, du dumme Nuss!“, beschwerte sich das Schulmädchen über den unsanften Hieb auf den Nacken, den sie sich nun mit zusammengekniffenen Augen rieb.
      Wie zu erwarten begriff sie erst viel zu langsam, dass ein Vulnona, ein Pokémon, ein Tier, ihr soeben gedroht hatte, sich von ihm fernzuhalten. Und ich kann euch sagen, dass der Augenblick, in dem sich Suzuka dessen schließlich bewusst wurde, was gerade geschehen war, ein Fest der Gefühle in ihr auslöste. Die großen Mandelaugen wurden zu glücklichen Halbkreise des Hochgefühls, der Mund weitete sich zu einem breiten Grinsen, bevor er sich vor purem Entzücken öffnete, und die Arme führten wie von selbst einen Tanz der Begeisterung aus. Wer die Reaktion von Kindern auf Hundewelpen oder Katzenjungen kennt, der möge sich an dieser Stelle das Gesicht dieses Mädchens vorstellen.
      „D-das ist ja unglaublich! K-knuffig! SUGOI!
      Sie konnte es selbst kaum fassen. Genau wie das Vulnona. Dieses war dem im siebten Himmel schwebenden Mädchen sowohl zugetan als auch zutiefst abgeneigt, was wohl dem bitteren Nachgeschmack von Suzukas infantiler Neugierde zu verschulden war. Doch so, wie das kleine Mädchen mit ihrem Schulranzen da einen kleinen Freudentanz vor ihrer Schnauze aufführte, fühlte sich Kuzunoha an eine längst vergessene Unbeschwertheit erinnert, die sie seit vielen Jahren nicht mehr verspürt hatte. Also rührte sie sich erneut nicht, gefangen in einer traurigen Sehnsucht.
      „Hast du gerade wirklich gesprochen?!“, gluckste Suzuka schließlich los, als sie sich langsam wieder gefasst hatte, und schritt auf das erstarrte Pokémon zu, dessen Instinkte die Starre wieder lösten und Kuzunoha zurückweichen ließen. „Halt, geh nicht weg! Ich tu dir doch nichts! Ich will dich nur streicheln …“
      Fast wäre das weiße Vulnona schon davongehuscht, daran erinnert, dass sie keine Zeit für Spielchen mit einem fremden Kind hatte, wären da nicht diese letzten Worte gewesen. Es waren Worte von leiser Trauer. Worte von Traurigkeit darüber, dass Mama Nakamura der kleinen Suzuka – noch kleiner als jetzt – verboten hatte, ein anderes Haustier als die „fette und langweilige“ Momo zu besitzen, und dass viele der Worte im Hause Nakamura Suzuka tief verletzten – klein wie eine Schneeflocke, aber dennoch kalt, wenn man damit in Berührung kam. Und so kalt wie der Winter war Kuzunoha weiß Gott nicht. Ganz im Gegenteil: Dieser stille Schmerz in der Bitte des einsam vor ihr in ihrer bunten Jacke stehenden Mädchens erwärmte das über das vor langer Zeit versteinerte Herz des Fuchses, der vor Ergriffenheit beinahe eine winzige Träne vergossen hätte. Die bernsteinfarbenen Augen des Vulnona schienen für diesen Augenblick durch Herz und Seele sehen zu können.
      Von diesem Blick ging ein Impuls aus, durch den sich der Fuchsgeist Suzuka näherte, den Kopf hob und ihr in die schimmernden Augen sah. Die Kleine streckte daraufhin vorsichtig die Hand aus und berührte den weichen Kopf des Vulnonas, das sich zunächst ausweichend zu Boden drückte, strich einmal behutsam darüber und streichelte das Wesen dann genau drei weitere Male, bevor sie wieder einen Schritt zurück machte und leise in ihre Jacke hineinnuschelte:
      „Hast du denn kein Zuhause? Also ... Bei mir wäre immer ein Platz für dich frei.“
      Tja. So einfach kann es gehen. Statt sich darüber zu wundern, wieso ein weißer Fuchs eben noch eine äußerst exotische Beleidigung ausgespuckt hatte, was gleich in doppelter Hinsicht außergewöhnlich ist, fragte die zehnjährige Suzuka Nakamura einfach, ob man nicht bei ihr einziehen wolle. Smooth. Diese Einladung kam also völlig aus dem Nichts, aus dem absolut leeren Raum vor dem Urknall, noch vor Dialga und Palkia, wenn man denn daran glaubt, und gelegentlich wird man von der Lieblichkeit dieser recht plötzlichen Frage überrumpelt und gibt nach.
      Doch für Kuzunoha bedeutete es noch etwas anderes. Zum einen war da der Versuch, ihren zugegebenermaßen sehr unnötigen verbalen Ausfall durch von nun an entschlossenes Schweigen wie eine Halluzination erscheinen zu lassen, aber im Innern erkannte Kuzunohas sehnsüchtiges Herz, dass sie dieses Mädchen nicht einfach da stehen lassen konnte. Etwas sprach zu ihr und sagte ganz eindeutig, dass dieses einsam dastehende Schulmädchen eine einmalige Gelegenheit bot, zumindest eine Zeit lang unterzutauchen und die Unbeschwertheit alter Tage zurückzugewinnen.
      So schritt Kuzunoha auf Suzuka zu und leckte zustimmend deren Backe ab, zum Ersten, weil sie ihren animalischen Trieben nachgegeben hatte, und zum Zweiten, weil sie die Kleine tatsächlich als liebenswürdig genug erachtete, von einem wilden Fuchs geküsst werden zu dürfen. Dass das eigentlich ein Widerspruch ist, bedachte sie natürlich nicht.
      Suzuka konnte sich indes kaum noch zusammenraffen, nicht ein zweites Mal vor Euphorie zu quieken und dabei womöglich allerhand Nachbarn aufzuschrecken: „Also kommst du mit?!“
      Kuzunoha ließ sich dieses Angebot kein zweites Mal unterbreiten. Das war ihre Chance. Die Gelegenheit. Munter und möglichst anmutig strahlend nickte das weiße Vulnona Suzukas glühendem Gesicht entgegen und beschnüffelte behutsam ihre Hand. Und dabei bemerkte sie nicht, dass sich in diesem Moment eine geradezu magische Barriere in ihrem Kopf schloss, die dieses Schicksal besiegelte.
      „Heißt das also, dass du jetzt mein Pokémon bist?!“, jubelte Suzuka weiter, nachdem der weiße Fuchs an ihrer Hand leckte und sich dabei offensichtlich so wohl fühlte, dass an der Wahrheit soeben gestellten Frage keine Zweifel mehr bestanden. „Dann warte hier einfach auf mich, bis ich von der Schule komme! Ungefähr um vier Uhr, okay?“
      Noch einmal wurde das Vulnona getätschelt, dann hüpfte Suzuka fröhlich davon und kam nach einem nicht enden wollenden Schultag wie versprochen um kurz nach vier Uhr mittags wieder, um den Fuchs, welcher sich in der Zwischenzeit mit aller Geduld der Welt ein wenig in der Umgebung umgeschaut hatte, an Ort und Stelle vorzufinden.

      So lautet die Geschichte, wie die zehnjährige Suzuka Nakamura ohne ein eigenes Pokémon und ohne einen einzigen Pokéball plötzlich ein Vulnona an ihrer Seite wusste. Kuzunoha wurde natürlich erst später bewusst, dass sie sich im Grunde in die Gefangenschaft eines zehnjährigen Schuldkindes begeben hatte. Doch der Fuchs hatte seine Entscheidung getroffen und hätte es ohnehin nicht mehr übers Herz gebracht, plötzlich wieder davonzulaufen und weiter in der Wildnis zu hausen. Und Kuzunoha war bereits sehr früh klargeworden, dass es sich nicht mehr so komfortabel in einem Fuchsbau schlief wie vor ehedem. Darum war sie froh, nun hoffentlich in einem weichen Körbchen vor einem Kamin oder neben einer Heizung nächtigen und die Vergangenheit wie ihren Körper ruhen lassen zu können.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Hallo Rai,

      danke für die Aufklärung. Dass ich mich auf den Prolog auch beziehe, fand ich eigentlich recht offensichtlich (unter Bezugnahme auf die Spekulation, wer gestorben sei ;D). Danke für die Aufklärung. Nakamura, Yasukawa, Kozuhana... Kahu... Kazuho... nein, das wird nichts mit mir und diesen Namen.
      Ich möchte aber anmerken, dass ein Prolog, der ein späteres Kapitel oder das Ende der Geschichte nicht nur vorweg nimmt, sondern den anstehenden Tod eines Charakters direkt teasert, keineswegs langweilig sein muss. Die Reihe an Bestsellern, die sich dieses Schema zu eigen gemacht haben, ist so lang, dass ich jetzt keinen einzigen Titel nennen könnte, aber es gibt sie ;D San kann mir da bestimmt aushelfen :x


      Rai wrote:

      Alles änderte sich nämlich, als die Feuernation … Nein, stopp, so nicht.
      Bezüglich der Erzählerstruktur tippe ich bis jetzt darauf, dass Momo oder ein anderes Pokemon der Umgebung der Erzähler ist. Stets da, aber nie beteiligt. Das würde auch erklären, wieso die Katze stets

      Rai wrote:

      „fett und langweilig“
      und nicht bloß faul und übergewichtig ist. Wer würde sowas über sich selbst schon sagen, ohne es stets mit einem verächtlichen Schnauben in Anführungszeichen zu setzen?
      Die Wendungen des Erzählers erzeugen gelegentlich aber eine Umgangssprachlichkeit oder "lockere Nähe" zwischen Erzähler und Leser, das schätze ich nicht besonders. Ich versinke tatsächlich lieber in der detaillierten Klarheit eines Außenstehenden. Das Problem, das ich darin oft finde (das sind jetzt eher die Worte des angehenden Juristen) ist die Tatsache, dass jedes Wort subjektiv und damit falsch sein kann. Da ich sie grade schaue, möchte ich die Netflix-Serie "13 Reasons Why" anführen: in der ersten Staffel wird das Geschehen aus der verzerrten Sicht eines Teenagers dargestellt, in der zweiten Staffel wird einiges durch die Wahrheit anderer Beteiligter in ein anderes Licht gerückt. Ich lese aber doch, um die einzig wahre und echte Wahrheit zu erfahren ;D

      Rai wrote:

      War das nun Pokémon-Kampf?
      Fehlt da Wort?

      Rai wrote:

      Ungefähr um vier Uhr, okay?
      Sie ist nicht die hellste. Nach so vielen Jahren der Routine sollte sie schon präziser wissen, wann sie wo sein wird auf dem Heimweg. Wäre auch nett für Katzehuhn, das Vulnona, das keine Uhr hat und jetzt aufs Geratewohl ca. 6 Stunden auf der Straße wartet. Daumen hoch, Mädel.


      Dieses Kapitel entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, ich fand es eher etwas mager, sowohl von der Handlung als auch von der Genialität des Ausdrucks. Hoffentlich kannst du im weiteren Verlauf wieder mehr überzeugen!
      Oder im Wohlfühl-Duktus: Es ist leider nicht soviel passiert, aber es war nett zu lesen. Ich freue mich auf mehr.

      Herzlichst
      ~~
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.

    • Fei: Nehmt Platz in einem buddhistischen Kloster des Vajrayana, heute lesen wir eine Schriftrolle der erhabenen NONO-CHAAAAAAAN! x3
      (Amida: Ob diese "Nono-chan" mich mal ersetzen wird?)
      (Izanami: Also ich habe ja schon eine fuchsige Nachfolgerin, die angebetet wird.)


      eine gewisse Persönlichkeit wartete, die in kurzer Zeit und zu ihrem eigenen Unwillen einige neue Bekanntschaften in Izumi machen würde
      Min: Das klingt definitiv nach mir! Menschen sind schon etwas kowai.
      Satsuki: *Kaffee schlürf* Okay.
      Min: Mehr haste nicht zu sagen?
      Satsuki: Nee. Ich will nur meinen Kaffee trinken. Wie Miss Hotoke-chan.
      Min: AAAAAAH!
      Satsuki: o-o" Nani?
      Min: Eine Motte hat mich erschreckt! ;w;
      Satsuki: Heuli heuli. *shrug* o-o
      Min: -.-


      Vorhang auf für die Familie Nakamura, wie sie am frühen Morgen am Frühstückstische sitzt!
      Fei: Yaaaay! Fei liebt Shei-Xu Pir! x3
      Min: Thou art a baka!


      Man stelle es sich so vor, dass die Mutter gerade in der Küche steht und ihrer Tochter eine frische Bentō-Box mit allerlei Köstlichkeiten für die Schulpause zubereitet, der Vater am Tisch sitzt und zeitunglsesend seinen schwarzen Kaffee schlürft und die Tochter ihren Buttertoast mampft.
      Satsuki: *schlürf*
      Min: Wärst du eigentlich der Vater in unserer Beziehung?
      Satsuki: Wir haben keine Beziehung. o-o Außerdem bist du der Tomboy.
      Min: Ja aber ich lese keine Zeitung. Bin cool und hip, weisch?
      Satsuki: Wie die Nakamuras eben. Fährst sicher auch auf dem Skateboard zur Arbeit.
      Min: Tazächlich sogar! 8)


      Alles änderte sich nämlich, als die Feuernation …
      Fei: Du meinst Nordkorea :o
      Min: Azula eine heiße Nordkoreanerin? ö_ö Hnnnng~ Fangirl Min! x3
      Satsuki: Hey, ich bin deine ausgeglichene, kühle Katara!
      Min: Nee jetzt will ich dich nicht mehr, geh wieder Kaffee bändigen!


      „Selbst die Zeitung ist jetzt schon mit diesen seltsamen Fuchssichtungen zugekleistert!“
      Ran: Irgendwann sind die Vandervaarts und die Beckhams eben out.
      Inari: Die was? o.o
      Ran: o.o Lösch dich. Kennst du wenigstens Heidi Klum?
      Inari: Nach den letzten Peinlichkeiten. Unglücklicherweise ja.


      Sogar die Hauskatze murrte entnervt auf und hüpfte dann gemächlich von dem Fenstersims über der Küchentheke der Einbauküche, um schließlich durch die Mauziklappe nach draußen zu verschwinden.
      Mayu: Das bin ich.
      Ran: "Alt, faul und fett"?
      Mayu: Neeeein aber entnervt murrend und gemächlich hüpfend! Dx
      Ran: Also wie jedes regentonnenförmige Katzenviech.
      Mayu: *zisch*


      Das änderte dennoch nichts an Suzukas steinernen Meinung, dass das uralte Ding „fett und langweilig“ sei.
      Ran: Und langweilig.
      Mayu: Naja, wenn man nicht sprechen kann, ist man eben langweilig. Gibt ja auch langweilige Menschen.
      Ran: Wie zum Beispiel Herrn Tanaka.
      Mayu: Wen?
      Ran: Dassss ist eine lange Geschichte.


      Vielmehr richtete er sich an seine Frau – oder noch eher – an sich selbst, was bei Männern in ihren frühen Vierzigern, die sich über einen Artikel in der Zeitung echauffieren, gut und gerne mal geschehen darf.
      Minoru: Das mache ich heute noch, und ich bin schon über 50!
      Tae-ho: Ja, interessant. Entwickeln Männer sich wirklich so mit dem Alter? Ich hoffe, ich werde später nicht so wie der Verrückte da. Der Schwiegervater vom Minoru!
      Minoru: Keine selbstgefälligen Sprüche! Das ist doch dieses Heitosupiichi und das gibt schlechtes Karma! Gotoku kann auch pflegeleicht sein!


      Eine winzige Prinzessin vom Mond?
      Runa: Ihr habt mich zwar alle vergessen, aber ich lebe noch!
      Min: Oh Gott, nicht du!
      Runa: ;3


      Nur weil die Jugend von heute auf halbnackte Damen mit einer übergroßen Oberweite und irgendwelchen Puschelohren auf dem Kopf steht …“
      Min: fUcKeN o.o Aber wie siehts denn mit Tatsuya/Tetsuya/Tsutomu/Tsuyoshi (WIE HEIßT DER JETZT?) aus? ;D Würde das der guuuten Yoko nicht ausgezeichnet stehen?
      Satsuki: Du denkst da also zuerst an Yoko?
      Min: ô_ô Noooo?



      denn wenn eine Dame hört, wie der werte Ehemann von breitbrüstigen Anime-Figuren redet, dann lässt sie das logischerweise nicht einfach kalt.
      Fei: Baka-Suzu-chan bekommt nichts mit! :D
      Min: Als ob DU das gerafft hättest!
      Fei: FEI IST 8 JAHRE ÄLTER! òwó
      Min: Daaaas ist ein Argument. xD
      Nari: Gut, dass Tae-ho das nie passiert ist. o.o
      Eun-ju: Hyun-woo schon.
      Nari: ... Jaaaa. Da war was.



      „Bis heute Mittag!“, flötete sie, packte ihre Pausenmahlzeit in ihren Rucksack mit Pichu-Motiv und verabschiedete sich mit einem schwachen Lächeln von ihren Eltern. Und war dann weg.
      Fei: Ihr Leidensweg beginnt. Dx Spießrutenlauf Schule!

      vorbei an kleinen Häusern mit kleinen Garagen und einem noch kleineren Vorgarten, dessen Besitzer hier und da genug Kreativität aufgebracht hatten, einen hübschen Zen-Garten daraus zu machen
      Min: Tatsächlich gibt es in reinen Wohngebieten auch hin und wieder American-Style-Houses! :D

      Eben in diesem Moment betrat ein felliges und elegantes Wesen nicht unweit die Grenzen von Izumi.
      Ran: Das bin ich!
      Mayu: *Ohrenzuck* òwo

      vor ihren Mitschülern ihre Paraderolle des unnahbaren Zehnjährigen zu spielen, der es ganz alleine mit der japanischen Mafia aufnehme konnte, wenn er nur wollte.
      Fei: Fei fand Tick Trick und Track auch witzig. ^-^
      Min: Ob du .... ach lassen wir das. u_u"


      Lasst mich also verraten, dass Suzukas Vater im Unrecht war, den sogenannten „Aberglauben“ des Landvolks zu verspotten, denn niemals hätte er in all seiner kalten Rationalität erraten können, dass hinter dem manch einem Vulnona mehr steckt, als es der weiche Pelz und die neun Schweife anmuten lassen.
      Rin: Zum Beispiel ICH! Eine sehr witzige Journalistin namens Rin, außerdem eine erfolgreiche Spa-Managerin! Flauschen, kussen, fluffen! ;3
      Yomi: Den Slogan überdenken wir nochmal, Rinnie-chérie~ o_o"


      Nur weil die Leute aufhören, an etwas ernsthaft zu glauben, heißt es schließlich nicht, dass es aufhört zu existieren.
      Fei: Dann gibt es Loki doch noch? Er ist so sexy! :D
      Min: Und den Weihnachtsmann auch!!!
      Fei: Der ist aber nicht sexy, das ist ein Opa. ):
      Min: Fei scharfsinnig wie nie zuvor.

      Kuzunoha, ein schneeweißes Vulnona mit einem einzelnen Schweif
      Min: My eternal fox love qwq

      Sie erschreckte sich kurz, dann riss sie ihren Zeigefinger auf den vorbeihuschenden Fuchs, der gerade die Straße entlanghuschte, und rief: „Bleib stehen!“
      Satsuki: Regel I für Tiere beobachten: laut schreien und es zum Anhalten auffordern.
      Fei: *schreibt mit*
      Satsuki: *nimmt die Brille ab* ô_ô Das musst du nicht mitschreiben.
      Fei: *neigt den Kopf* Gibt es Powerpointfolien zum Hochladen, Satsuki-sensei?
      Satsuki: ... x_x


      Das ließ das Blut der Kuzunoha in ihren Adern gefrieren.
      Rin: Wie ein erfrischendes Flauschspa mit ihrer Ran-chan an der Seite, hihi~ ^-^

      Sie stand mitten auf der Straße, gebannt wie ein Damhirplex von dem Licht eines herannahenden Automobils
      Misato: Ooooh das ist sicher in Nara passiert!

      Nein, das war doch sicherlich eins dieser Kinder, die auf der manischen Suche nach allen Pokémon ihrer Heimat waren! Hieß das also …?
      Inari: Mit dem Alter lernt man, diese Wahnsinnigen zu erkennen.
      Kenta: *hechel*
      Inari: Also wenn man was in der Birne hat, weisch.
      Ran: Herzliches Beileid. ):
      Inari: *knurr*
      Ran: *Zähne bleck*

      Bedeutete das …? War das nun Pokémon-Kampf?
      Fei: Gambatteeeee! òOó


      Für Suzuka jedoch spielten diese Fragen zunächst keine Rolle. Ihr fiel sofort auf, dass etwas an diesem Ding vor ihr nicht stimmte, und wenn es nur die Fellfarbe war.
      Min: Und DU, bist einfach nur WEISS. A.k.a privilegiert.

      Dafür hatte sie schon zu viele Folgen der Kinderserie über die böse Tamamo no Mae, dem manipulativen Miststück aus längst vergangenen Zeiten, gesehen.
      Eiko: Oh wow, Bauer sucht Frau mit Füchsen? Eine solche Alliteration lobe ich mir, und dann zugleich so passend! :D
      Min: Es wäre ein Jammer, wenn Tammy dich nun als egoistisches Ekelpaket Eiko bezeichnen würde. xD
      Eiko: Naja, es wäre falsch. xD Aber sassy Sazzy ist korrekt!
      Satsuki: Bin ich echt so sassy? o-o


      „Sag mal, was bist du eigentlich? Ein Mädchen oder ein Junge?“, fragte sie.
      Professor Eich: Wuuunderbar!

      „Ob du wohl einen Pipimann hast?“
      Ran: Dieses Gör ist ein Albtraum für Transfüchs*innen. o.o
      Min: Gibts sowas?
      Ran: Sicherlich.

      Nachdenklich an ihren kleinen Kinn tippend kam die Zehnjährige näher, wobei sich ihre schwarzen Äugelein gespannt weiteten. „Lass mich mal sehen!“
      Misato: Schwarze Äuglein, so wie ich, als ich klein war! x3
      Satsuki: Special Snowflake als Cousine. This is my life. o-o *Kaffee schlürf*
      Min: Diese Augenform ist übrigens auch sehr selten.
      Misato: Macht euch nur lustig! -_-


      „BLEIB MIR JA VON DER PELLE.“
      Ran: Ich:


      Dann wärt ihr keine Kuzunoha. Eine Frau wie sie weiß sich zu verteidigen – auch verbal.
      Min: Das kann ich gut!
      Touka: Aber Min-chan, nicht sehr damenhaft. u_u"
      Min: ô_ô Fick dich weg, du Gayshafürst! Sonst kastrier ich dir die Ovarien!
      Touka: .______________." Nani?

      Wobei man gestehen muss, dass das weiße Vulnona Suzuka in der Tat einen fiesen Nackenklatscher mit ihrer flauschigen Pfote verpasste
      Ran: Eine Nonoschelle, sehr schön~ (^._.^

      Wenigstens stellte sich die kleine Suzuka nicht ganz so dämlich wie ihre gleichaltrigen Kumpanen aus der Kantō-Region um die Hauptstadt Tōkyō an, welche ganz offensichtlich nicht über die geistige Fähigkeit verfügen, ein zwei Meter großes Relaxo mit einem Ball abzuwerfen. So weit kommt es noch!
      Min: Ach Kanto ... wenn die Bauern Stadtkultur mimen wollen!
      Yomi: ;_;


      „Hey, das hat wehgetan, du dumme Nuss!“, beschwerte sich das Schulmädchen über den unsanften Hieb auf den Nacken, den sie sich nun mit zusammengekniffenen Augen rieb.
      Ran: Ihr erstes Streitgespräch miteinander, wie nostalgisch-kawaii! Aaaah, natsukashii! x3

      Wie zu erwarten begriff sie erst viel zu langsam, dass ein Vulnona, ein Pokémon, ein Tier, ihr soeben gedroht hatte, sich von ihm fernzuhalten.
      Fei: Wo ist das Problem? :o
      Kenta: Wuff wuff wuff wuff wuff *beschnüffel*
      Fei: *shrug* ._." *pat pat*


      Die großen Mandelaugen wurden zu glücklichen Halbkreise des Hochgefühls
      Min: Kawaisugiiiiii qwq~ Halbkreise des Hochgefühls omg! Dx Wie Sazzy, wenn sie Kaffee schlürft!
      Satsuki: Jetzt will ich Gerstentee. ;3
      Min: òwó


      Also rührte sie sich erneut nicht, gefangen in einer traurigen Sehnsucht.
      Ran: Gefangen in trauriger Nostalgie, in Natsukashisa. Ich kenne das nur zu gut. T_T

      „Hast du gerade wirklich gesprochen?!“, gluckste Suzuka schließlich los, als sie sich langsam wieder gefasst hatte, und schritt auf das erstarrte Pokémon zu, dessen Instinkte die Starre wieder lösten und Kuzunoha zurückweichen ließen.
      Setsuna: Eine Fuchsstatue ... hnnnng *_* *Griffel ausfahr*
      Sheila: *Tsoony wegdrück* Nein, diese Schönheit gehört in eine andere Welt!
      Setsuna: Ich sammle Schönheit aus vielen Welten und verschenke das Hässliche!
      Sheila: Wie deine kostenlosen Wutausbrüche aus dem Innersten deiner schwarzen Seele?
      Setsuna: *FAAAAAUCH!*

      dass viele der Worte im Hause Nakamura Suzuka tief verletzten – klein wie eine Schneeflocke, aber dennoch kalt, wenn man damit in Berührung kam.
      Fei: Suzuka ist meine kleine special Snowflake ;v; Sie darf nicht tief verletzt werden ;(

      das vor langer Zeit versteinerte Herz des Fuchses
      Sheila: Was hat Setsuna ihr angetan? Dx
      Setsuna: Nur ... gekuschelt! ;v;
      Min: Und dann traf sie Suzuka und mich! x3

      Die bernsteinfarbenen Augen des Vulnona schienen für diesen Augenblick durch Herz und Seele sehen zu können.
      Sheila: Nono-chan ist eine Kagyfüchsin °_°

      „Hast du denn kein Zuhause? Also ... Bei mir wäre immer ein Platz für dich frei.“
      Ran: Was für ein rührendes Angebot, das nur von einem unschuldigen Kind kommen kann. T_T Ich muss fast weini weini machen buhuhuhu;v;
      Inari: o.o
      Ran: Nein, ernsthaft! Dx

      Zum einen war da der Versuch, ihren zugegebenermaßen sehr unnötigen verbalen Ausfall
      Min: Der war doch nicht unnötig? Wer das behauptet, ist eine dumme Sau, verdammte Scheiße! ò_Ó


      die Unbeschwertheit alter Tage zurückzugewinnen.
      Rin: Aaaaah, wie meine Zeit als Rin~ ... versuch es, es kann sich lohnen! ;D

      So schritt Kuzunoha auf Suzuka zu und leckte zustimmend deren Backe ab, zum Ersten, weil sie ihren animalischen Trieben nachgegeben hatte, und zum Zweiten, weil sie die Kleine tatsächlich als liebenswürdig genug erachtete, von einem wilden Fuchs geküsst werden zu dürfen.7
      Fei: Nyom mlem! Kawaiiii sugoiiii! x3

      Kuzunoha ließ sich dieses Angebot kein zweites Mal unterbreiten. Das war ihre Chance. Die Gelegenheit. Munter und möglichst anmutig strahlend nickte das weiße Vulnona Suzukas glühendem Gesicht entgegen und beschnüffelte behutsam ihre Hand.
      Ran: Kuzunoha ist eine echte Charmeurin. x3 Und Suzunoha ist schon ein ikonisches Duo, das jeden Wettbewerb gewinnen könnte! ;D

      So lautet die Geschichte, wie die zehnjährige Suzuka Nakamura ohne ein eigenes Pokémon und ohne einen einzigen Pokéball plötzlich ein Vulnona an ihrer Seite wusste.
      Min: Priviligierte Luckerin!

      Kuzunoha wurde natürlich erst später bewusst, dass sie sich im Grunde in die Gefangenschaft eines zehnjährigen Schuldkindes begeben hatte.
      Ran: Ugh. Touka war immerhin eine junge Frau. 18. o_o" Also ICH könnte das nicht!
      Min: Dich würde ich der unschuldigen Suzuka auch nicht wünschen.
      Ran: THANKS BYE! -_- Und das gleiche gilt für diese Geschichte. Bis nächstes Mal!

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

      The post was edited 1 time, last by Kitsuran ().

    • Fast drei Monate Stille, so muss das in einer Filber Fanfiktion! Zum Glück hatte ich das immer noch im Hinterkopf, dass hier was aussteht, sonst hätte ich es wahrscheinlich ganz vergessen. xD

      @Annatar

      Nakamura, Yasukawa, Kozuhana... Kahu... Kazuho... nein, das wird nichts mit mir und diesen Namen.
      Ach, das wird schon. xD Wie gesagt, ich versuche mich mit den Namen wirklich etwas zurückzuhalten, ich bin schließlich auch kein Experte des Japanischen (und damit meine ich, dass ich mehr oder weniger kein Wort Japanisch spreche) und für mich selbst wäre eine übermäßige Nennung von Namen auch verwirrend. Aber ich denke, das lässt sich auch auf jeden Kulturkreis beziehen. In einem Epos, in dem alle Kriemhild, Hildegard, Siegbert, Siegfried etc. heißen, würde man auch schnell den Überblick verlieren, wenn zu viele Namen auf einmal fallen.

      Bezüglich der Erzählerstruktur tippe ich bis jetzt darauf, dass Momo oder ein anderes Pokemon der Umgebung der Erzähler ist. Stets da, aber nie beteiligt. Das würde auch erklären, wieso die Katze stets "fett und langweilig" und nicht bloß faul und übergewichtig ist.
      Oh, das ist sogar ein sehr guter Einwurf. Ja, der Erzähler ist definitiv ein Kritiker von Suzuka, aber er wird auch nicht scheuem, andere Charaktere durch den Kakao zu ziehen, wenn ihm etwas zu negativ aufstößt.

      Die Wendungen des Erzählers erzeugen gelegentlich aber eine Umgangssprachlichkeit oder "lockere Nähe" zwischen Erzähler und Leser, das schätze ich nicht besonders. Ich versinke tatsächlich lieber in der detaillierten Klarheit eines Außenstehenden.
      Das kann ich verstehen. Ehrlich gesagt ist diese lockere Schreibweise auch dahingehend herausfordernd, dass es schwer ist, den Erzählrhythmus zu ändern, wenn es . Interessant ist, dass mir persönlich aufgefallen ist, dass der Stil weniger kolloquial wird, sobald Suzuka mal längere Zeit nicht auftaucht. Man darf also gespannt bleiben! (:

      Fehlt da Wort?
      Tatsächlich. Ist wohl beim Überarbeiten aus Versehen rausgeflogen. xD

      Sie ist nicht die hellste. Nach so vielen Jahren der Routine sollte sie schon präziser wissen, wann sie wo sein wird auf dem Heimweg. Wäre auch nett für Katzehuhn, das Vulnona, das keine Uhr hat und jetzt aufs Geratewohl ca. 6 Stunden auf der Straße wartet. Daumen hoch, Mädel.
      Oh ja. Aber es kommt auch schon mal vor, dass ein Naivchen in etwas Glück stolpert!

      Dieses Kapitel entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, ich fand es eher etwas mager, sowohl von der Handlung als auch von der Genialität des Ausdrucks. Hoffentlich kannst du im weiteren Verlauf wieder mehr überzeugen!
      Oder im Wohlfühl-Duktus: Es ist leider nicht soviel passiert, aber es war nett zu lesen. Ich freue mich auf mehr.
      Dann hoffe ich doch wirklich, dass die nächsten Kapitel eher deinen Vorstellungen entsprechen. :D Ehrlich gesagt kann ich das nicht wirklich abschätzen, auch wenn ich es hoffe, aber mein persönlicher Favorit bisher ist Kapitel 8!

      Vielen Dank fürs Kommentieren jedenfalls, es ist mir immer wieder eine Ehre!

      @Meow

      Fei: Nehmt Platz in einem buddhistischen Kloster des Vajrayana, heute lesen wir eine Schriftrolle der erhabenen NONO-CHAAAAAAAN! x3
      (Amida: Ob diese "Nono-chan" mich mal ersetzen wird?)
      (Izanami: Also ich habe ja schon eine fuchsige Nachfolgerin, die angebetet wird.)
      Ob Hotoke wohl dabeisitzt? ò.o Na ja, wenn sie gerade nicht in Lhasa ist, dann liest sie bestimmt woanders Sutren!

      Fei: Yaaaay! Fei liebt Shei-Xu Pir! x3
      Min: Thou art a baka!
      Ich habe gerade wirklich lange gebraucht, um darauf zu kommen, was Fei uns damit wohl sagen wollte. xDD

      Satsuki: *schlürf*
      Min: Wärst du eigentlich der Vater in unserer Beziehung?
      Satsuki: Wir haben keine Beziehung. o-o Außerdem bist du der Tomboy.
      Min: Ja aber ich lese keine Zeitung. Bin cool und hip, weisch?
      Satsuki: Wie die Nakamuras eben. Fährst sicher auch auf dem Skateboard zur Arbeit.
      Min: Tazächlich sogar! 8)
      Also wenn Suzukas Eltern DIESE Dynamik mal in ihrer Beziehung hätten ... xD Eine ganz neue Ehe!

      Fei: Du meinst Nordkorea :o
      Min: Azula eine heiße Nordkoreanerin? ö_ö Hnnnng~ Fangirl Min! x3
      Satsuki: Hey, ich bin deine ausgeglichene, kühle Katara!
      Min: Nee jetzt will ich dich nicht mehr, geh wieder Kaffee bändigen!
      Kaffeebändigen. xDDD Ein klassischer Min-Moment! Ach, ich vermisse ihre Geschichte schon. ;v;

      Ran: Und langweilig.
      Mayu: Naja, wenn man nicht sprechen kann, ist man eben langweilig. Gibt ja auch langweilige Menschen.
      Ran: Wie zum Beispiel Herrn Tanaka.
      Mayu: Wen?
      Ran: Dassss ist eine lange Geschichte.
      Wer ist auch dafür, dass Ran mal aus dem Nähkästchen plaudert? :wink: Niemand? Menno. :sorry:

      Runa: Ihr habt mich zwar alle vergessen, aber ich lebe noch!
      Min: Oh Gott, nicht du!
      Runa: ;3
      xDD Wenn ich das jetzt so lese, muss ich wirklich mal wieder Min nachlesen. Wenn es das doch nur als Buch gäbe! Ein Schmaus wäre das. 1A Satire, 10/10 would buy twice.

      Mayu: Das bin ich.
      Ran: "Alt, faul und fett"?
      Mayu: Neeeein aber entnervt murrend und gemächlich hüpfend! Dx
      Ran: Also wie jedes regentonnenförmige Katzenviech.
      Mayu: *zisch*
      Tamamo: Stimmt, verglichen mit der Pracht des wohlgeformten Körpers eines Vulnona wirken Flamara doch wirklich wie ein kleiner Knuddelball, der seinen Baby-Speck noch verlieren muss, hühühühü. uvu
      Hotoke: Hühühühü. uvu
      Tamamo: ò.o"

      Min: fUcKeN o.o Aber wie siehts denn mit Tatsuya/Tetsuya/Tsutomu/Tsuyoshi (WIE HEIßT DER JETZT?) aus? ;D Würde das der guuuten Yoko nicht ausgezeichnet stehen?
      Satsuki: Du denkst da also zuerst an Yoko?
      Min: ô_ô Noooo?
      Hotoke: In Momenten wie diesen wünschte ich mir, Min wäre ein keusches Schreinmädchen. ^.^
      Tamamo: Ha! Wir werden noch sehen, ob dein kuscheliger Pullover so rein weiß ist, wie du dich selbst präsentierst! ò.o

      Rin: Zum Beispiel ICH! Eine sehr witzige Journalistin namens Rin, außerdem eine erfolgreiche Spa-Managerin! Flauschen, kussen, fluffen! ;3
      Yomi: Den Slogan überdenken wir nochmal, Rinnie-chérie~ o_o"
      Nicht zu vergessen: Auch Außenministerin von Japan und Herrscherin der Hölle! Amazing! °.°

      Fei: Dann gibt es Loki doch noch? Er ist so sexy! :D
      Min: Und den Weihnachtsmann auch!!!
      Fei: Der ist aber nicht sexy, das ist ein Opa. ):
      Min: Fei scharfsinnig wie nie zuvor.
      Feis Momente der Klarheit ... Ihre Erleuchtung steht kurz bevor! Oder vielleicht hat sie auch nur realisiert, dass nicht jedes Geldstück einen Schokotaler verbirgt. Das weiß man bei ihr irgendwie nie. qwq"

      Satsuki: Regel I für Tiere beobachten: laut schreien und es zum Anhalten auffordern.
      Fei: *schreibt mit*
      Satsuki: *nimmt die Brille ab* ô_ô Das musst du nicht mitschreiben.
      Fei: *neigt den Kopf* Gibt es Powerpointfolien zum Hochladen, Satsuki-sensei?
      Satsuki: ... x_x
      Also wer die Kommentare von anderen Leuten nicht mitliest, verpasst was im Leben! 1A Unterhaltung! :'D

      Inari: Mit dem Alter lernt man, diese Wahnsinnigen zu erkennen.
      Kenta: *hechel*
      Inari: Also wenn man was in der Birne hat, weisch.
      Ran: Herzliches Beileid. ):
      Inari: *knurr*
      Ran: *Zähne bleck*
      Diskriminierung von nicht-magischen Pokémon ist ein ernsthaftes Problem. Seit Jahrtausenden machen sich Kitsune, Tanuki und Konsorten über ihre optischen Artgenossen witzig. Habt ihr auch mal daran gedacht, dass das hier kein Einzelfall ist?! Dx

      Eiko: Oh wow, Bauer sucht Frau mit Füchsen? Eine solche Alliteration lobe ich mir, und dann zugleich so passend! :D
      Min: Es wäre ein Jammer, wenn Tammy dich nun als egoistisches Ekelpaket Eiko bezeichnen würde. xD
      Eiko: Naja, es wäre falsch. xD Aber sassy Sazzy ist korrekt!
      Satsuki: Bin ich echt so sassy? o-o
      Sazzy ist der Sass in Person. Zumindest dann, wenn Min sie triggered. xD

      „Sag mal, was bist du eigentlich? Ein Mädchen oder ein Junge?“, fragte sie.
      Professor Eich: Wuuunderbar!
      :tlmao:

      Suzuka: Mamaaaaa, Professor Eich hat mir ein Kompliment gemacht, kann ich später seine Assistentin werden? ^o^
      Hotoke: Ich bin nicht deine Mama.
      Suzuka: Mit dir habe ich auch nicht geredet. -.-
      Hotoke: Doch der Weg der Erhellung muss jedermann eröffnet werden! °0° ... Scherz. ^^
      Tamamo: Ich wollte gerade fragen, wann diese Jugendliche eine religiöse Fanatikerin geworden ist. ö.ö

      Min: Das kann ich gut!
      Touka: Aber Min-chan, nicht sehr damenhaft. u_u"
      Min: ô_ô Fick dich weg, du Gayshafürst! Sonst kastrier ich dir die Ovarien!
      Touka: .______________." Nani?
      Also wenn eine Oma-Ran das sagt, hat das irgendwie eine andere Wirkung. xDDD

      Min: Ach Kanto ... wenn die Bauern Stadtkultur mimen wollen!
      Yomi: ;_;
      Hotoke: Kamakura ist ein wunderschöner Ort. uvu
      Tamamo: Weg damit!
      Hotoke: Nicht unheilig genug? .3. Wenn du dich wohlfühlen willst, kann ich gerne Pentagramme in meiner Wohnung aufmalen und Petruskreuze an die Wand hängen. ^u^
      Tamamo: Die Dämonen, die du damit beschwürst, machen selbst mir Angst. ;w;

      Ran: Gefangen in trauriger Nostalgie, in Natsukashisa. Ich kenne das nur zu gut. T_T
      Tamamo: Heute habe ich gelernt, dass Hotoke-san einen Hang zum christlichen Okkultismus hat. Kawaikunai.
      Hotoke: ☸u☸ ... Oh, warte ... *jetzt mit Gothic-Makeup und schwarzer Perücke* ⛤Λ⛤ Ich bin Bibi Blocksberg!

      Setsuna: Eine Fuchsstatue ... hnnnng *_* *Griffel ausfahr*
      Sheila: *Tsoony wegdrück* Nein, diese Schönheit gehört in eine andere Welt!
      Setsuna: Ich sammle Schönheit aus vielen Welten und verschenke das Hässliche!
      Sheila: Wie deine kostenlosen Wutausbrüche aus dem Innersten deiner schwarzen Seele?
      Setsuna: *FAAAAAUCH!*
      Apropos Griffel ... Ich liebe Griffel, warum hat kein Charakter ein Griffel? D:

      Min: Priviligierte Luckerin!
      Suzuka: Ich mach mir die Welt, wie sie, wie sie, wie sie mir gefällt! ^u^
      Kuzunoha: Man muss schon sagen, dass Hotokes Kleidungsstil dem von Pipi Langstrumpf beängstigend nah kommt, wenn man betrachtet, dass Welten zwischen den beiden liegen. o.o
      Hotoke: Hej tillsammans! Von Bibi Blocksberg zu Pipi Langstrumpf, bin ich nicht wandelbar? Nun, der Vorname ist es jedenfalls nicht! ^o^
      Kuzunoha: Oh weh! xD

      Ja, bis zum nächsten Mal! Ach, dieses Chaostrupp ist doch immer wieder toll. :') Großartige Unterhaltung, die da einigen entgeht, 10/10 thanks for commenting!

      Und jetzt nochmal offiziell vielen Dank für die Kommentare, wir sehen uns heute Abend mit dem nächsten Kapitel wieder!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • KAPITEL DREI:
      Die Bühne steht bereit


      Sicherlich fragt sich der ein oder andere, was nun in der Familie Nakamura vor sich gegangen sein könnte, als Suzuka stolz wie ein französisches Coiffwaff in Kagoshima mit einem Vulnona im Schlepptau zuhause ankam. Das ist in der Tat eine gute Frage. Eine Frage, die es zu beantworten gilt!
      Dem sei jedoch eine Anekdote des Hauses Nakamura vorgeschoben: Gerade, als Suzuka eingeschult wurde, im Jahr 2011, begann in der Sechsjährigen eine unheimliche Faszination für all die bewundernswerten Kreaturen um sie herum zu wachsen. Egal, ob ein Raupy, das die Hauswand hinaufkrabbelt, oder ein fröhlich herumhüpfendes Voltilamm auf den Wiesen nahe der Farm der Großeltern – Suzuka packte jedes Mal eine unglaubliche Entdeckungslust, wenn sie ein Pokémon erblickte und so dauerte es nicht lange, bis sie ihre Eltern darum anflehte, selbst eins besitzen zu dürfen.
      Zunächst hatten die Eltern die Neugier ihrer damals mehr niedlichen als Ärger verzapfenden Tochter begrüßt, in der Hoffnung, aus ihr würde einmal eine wissbegierige Schülerin werden, doch da hatten sie sich – wen wundert’s – gewaltig geschnitten. Aus Suzuka wurde eine jungenhafte Unruhestifterin, deren Begeisterung um das Thema Pokémon und Pokémon-Kämpfe kaum gemindert wurde, als sie sich voller dümmlicher Neugier besagten Volitlamm näherte und einen schmerzhaften Stromstock einstecken musste, da das Elektroschaf wenig auf die grobe Grabscherei erpicht war.
      Natürlich reichte da Momo die Hauskatze nicht, die nicht einmal das konnte, sondern lediglich vor Suzukas tollwütiger Liebe flüchtete und sich schleunigst ein Versteck suchte, um in Frieden dahinzusiechen. Den Eltern der Kleinen kam jedoch endlich gelegen, dass Herr Nakamura auf ein riesiges Sortiment von Tierhaaren allergisch reagierte – bis auf die von Momo dem Mauzi, deren gräulicher Pelz magischerweise keine Reaktion hervorrief.
      Auch wenn im hochmodernen Japan längst Medikamente zur Behandlung dieser Grauenhaften Kondition bestanden, nutzen Suzukas Eltern diesen Umstand seitdem aus, um ihr von vornerein alles Tierische zu verbieten, das sich auf vier oder zwei oder wie vielen Beinen auch immer fortbewegt, fliegt, humpelt, rennt, galoppiert, trampelt und so weiter und so fort. Nicht einmal von dem Fukano des Nachbarn zu schwärmen war ihr erlaubt. Und wenn dann die ohnehin schon schwierig zu erziehende Tochter plötzlich mit einem exotisch behaarten Vulnona vor der Haustür aufgetaucht wäre … Nun, dann haben wir ein Problem. Ein ziemlich großes Problem. Besonders, weil sich diese Vorstellung vier Jahre später bewahrheiten sollte. Aber was wäre eine Geschichte, wenn sie kein Problem enthält? Sie wäre leer, geradezu eskapistisch, denn eine Welt ohne Probleme ist genauso fantasievoll wie die Vorstellung eines Universums voller Nichtcharaktere aus Pappmaché. Nicht wahr?
      Verlassen wir an dieser Stelle also die Welt der Philosophie und tauchen zurück in das Märchen vom Mädchen und dem Fuchsgeist ein, um zu erfahren, was Suzuka und vor allem Kuzunohas Ränkeschmiede für Folgen haben sollte.

      Sehr geehrte Zuschauer und Zuschauerinnen, wir begrüßen sie ein weiteres Mal zur Pokémon-Talkshow-Runde mit Yukinari Okido! Heute befassen wir uns mit einzigartigen Pokémon-Farben!“, spuckte der schnittige Flachbildfernseher der Nakamuras die Stimme der charmanten Moderatorin Chie Takeda aus. Die grazile Dame in ihrem wenig unauffälligen Glitzerkleid, welches sich nicht mehr von dem schlichten weißen Kittel des renommierten Professors Yukinari Okido hätte unterscheiden können, schien einem Bandelby gleich geradezu über die Bühne zu schweben. „Professor, sicherlich haben Sie bereits von dem weißen Vulnona gehört, das in der Präfektur Ōsaka spuken soll. Wie lautet Ihr wissenschaftliches Urteil?
      Angesichts dieses ungleichen Duos schoss Suzukas Mutter nicht nur einmal die Frage durch den Kopf, was die Eiskönigin höchstpersönlich in einer solch sachlich basierten Fernsehsendung zu suchen hatte, trotz des vielen bunten Schnickschnacks am Set. Sie vermutete, dass man den inzwischen deutlich in die Jahre gekommenen Professor Okido, einer einmaligen Berühmtheit in ganz Japan, durch eine hübsche und junge Assistentin an seiner Seite kurz vor dem Ende der Karriere noch ein letztes Mal auspressen wollte. Vor allem, nachdem die Popularität der zahllosen Nachfolgesendungen von „Professor Okidos Pokémon-Vorlesung“ im Laufe der Zeit nicht an die des Originals hatten anknüpfen können, und erst recht nicht an den Erfolg der noch viel älteren Radiosendung „Professor Okidos Pokémon-Talk“ an der Seite von Co-Moderatorin Kurami.
      Aber natürlich!“, lautete die Antwort des Professors, dessen Alter sich plötzlich nicht mehr allzu bemerkbar machte, als er behände von seinem Sessel aufsprang und einen ausfahrbaren Zeigestab aus seinem Kittel hervorholte. „Und ich kann Ihnen allen, liebe Zuschauer, versichern, dass es sich hier nicht um ein schillerndes Pokémon handelt! Schillernde Vulnona sind nämlich in der Regel mit silberner Fellfarbe anzutreffen …“ Okido feuerte den Stab auf eine Tafel, auf welcher die grazile Fuchsgestalt abgebildet war. „… und bei dem beobachteten Exemplar handelt sich um eins mit schneeweißem Fell, wie man es ausschließlich bei Vulpix in der Alola-Region auf Hawaii vorfindet. Dass das Tier jedoch von dort stammt, ist eine Fehlinterpretation. Alola-Vulnona verfügen über langes und gewelltes Fell, vergleichbar mit den schleifenförmigen Fühlern an Hals und Ohren von Feelinara, die … nun, Fühler sind, wie man wissen sollte!
      Zwei weitere Male sauste der Zeigestock auf die Tafel hinab, einmal auf die Zeichnung eines Vulnonas aus der Inselregion Alola und ein weiteres Mal auf die eines Feelinaras. Da ging es Frau Nakamura durch den Kopf, dass der Professor beinahe quietschfidel wie vor ehedem wirkte, so radikal wie er mit seinem Stab herumfuchtelte. Als sie jung war, war der alte Mann noch eine wahre Sensation gewesen, heute viel mehr eine Legende, die man praktisch schon als tot abgestempelt hat.
      Währenddessen ging es auf der flackernden Bildfläche des Fernsehers weiter im Programm, indem die anmutige Moderatorin halbwegs überzeugend schauspielerte: „Äußerst interessant! Und was halten Sie davon, dass es sich bei dem Vulnona angeblich um einen Fuchsgeist handeln soll, der die Gestalt einer verführerischen jungen Frau annehmen kann?“ Chie Takeda nutzte die Gelegenheit, um ihre Augen vielsagenden Blickes niederzuschlagen. „Immerhin berichten Augenzeugen von nur einem einzelnen Schweif!
      Da entfuhr dem alten Professor ein kratziges Lachen. „Nein, nein, das ist vollkommen unmöglich“, lehnte er händewinkend ab. „Bei einem einschwänzigen Vulnona kann es sich nur um eine anatomische Anomalie handeln, die in der gesamten dreihundert Millionen Jahre langen Geschichte der Säugetiere nicht ein einziges Mal vorgekommen ist. Ich deute diese ‚Beobachtung‘ also höchstens als eine optische Täuschung, die beim Zusammenlegen der neun Schweife zustande kommt. Und was diese Fuchsgeist-Geschichte angeht: Selbst ein gebrechlicher Mann wie ich weiß, dass es sich dabei lediglich um eine lehrreiche Schauergeschichte von Oma handeln kann …
      So, wie Professor Okido lachend in die Kamera strahlte, fühlte sich Frau Nakamura geradezu blitzartig in ihre Jugend versetzt, als junge Wissenschaftsinteressierte wie sie den Radiosendern des renommierten Forschers gebannt gefolgt waren. Diese sogenannte „Schauergeschichte“ aus Omas Nähkästchen hätte sie damals in einen wahren Aufruhr versetzt, so, wie es nun in der gesamten Johto-Region um die japanischen Superstädte Ōsaka, Kyōto und Kobe in diesem noch jungen Jahr 2015 geschehen war – oder zumindest gaben dies die sensationsfreudigen Medien vor, denn außer ihnen selbst ließ sich niemand von dieser „Sensation“ hinreißen, die nicht einmal Kuzunohas Unachtsamkeit allein zu verschulden war.
      Nein, die junge Yōko Nakamura hätte diese lokale Sensation als wissbegierige, aufstrebende Studentin so durchdringend erforscht, dass am Ende nicht mehr als die nackte Wahrheit übrig geblieben wäre. Vielleicht nicht ganz aus eigenem Interesse, aber umso mehr, um Freunden und Familie zu beweisen, was sie in ihrem Leben erreicht hatte. Suzukas Mutter war ihrer Tochter in dieser Hinsicht nicht unähnlich gewesen, wie man sieht, denn auch Yōko sah sich den kritischen und im besten Falle belächelnden Blicken eines Vaters ausgesetzt.
      So ist es im Grunde eine tragische Geschichte, dass ausgerechnet sie, die sich nichts mehr als Anerkennung von Gesellschaft und Eltern in Anbetracht ihrer Fähigkeiten gewünscht hatte, eines Tages auf einen ebenso klugen Mann traf, sich in ihn verliebte, ihn heiratete und mit der Geburt der kleinen Suzuka das Wenige aufgab, das sie sich bisher erkämpft hatte. Und nun war sie ein einfache Hausfrau Anfang vierzig, mit noch immer durch und durch schwarzem Haar und einem lieblichen Gesicht. Und ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass Suzuka in späteren Jahren nicht nur viel von dem Wesen, sondern auch von der unauffälligen Schönheit ihrer Mutter geerbt hat.
      Und wenn wir schon von eben jener sprechen, dann wird es sicherlich den ein oder anderen erfreuen zu hören, dass sie nur wenige Momente später vor der Tür ihres für japanische Verhältnisse kaum mehr als durchschnittlichen Häuschens stand. Sie stand dort aufgeplustert wie ein Baldorfish, das nach zehn aufgenommenen Litern Wasser darauf wartet, seine giftigen Stachel abzufeuern. Nur war Suzuka nicht giftig und Stacheln besaß sie auch keine. Pausbäckchen aber hatte sie und vor allem etwas, worauf man wirklich stolz sein konnte: Ein prächtiges Vulnona an ihrer Seite, mit so reinem weißen Fell, dass man beinahe das eigene Spiegelbild darin sehen konnte. Und Kuzunoha setzte höchsten Wert darauf, dass das auch so blieb.

      Es klingelte dreimal, das eine Mal heftiger als das andere. Aber natürlich tat es das, denn immerhin stand Suzuka vor der Tür. Darin sah sich ihre Mutter bestätigt, als sie – leicht angespannt durch den Klingelsturm, der unverkennbar aussagte: „HELLO IT’S ME MOTHERF*****!“ – auf die Uhr schaute und mit sich anbahnendem Bedauern akzeptieren musste, dass sich die angenehme Einsamkeit von dem einen auf den anderen Moment im Nichts aufgelöst hatte. Dass ihre Tochter jedoch mit einem überproportional großen Haufen Flausch vor der Tür stand, ahnte Frau Nakamura selbstverständlich nicht. Stattdessen schaltete sie den Fernseher aus, dessen Programm sie vor lauter Grübelei ohnehin verpasst hatte, und verließ die Heimatfront namens Bügeleisen, um das Kind in die Wohnung zu lassen.
      Ja, wie ein wildes Tier. Für gewöhnlich würde Suzuka nämlich wie ein Taifun hineinwirbeln, durch die Küche zwirbeln und dann hinauf in ihr Zimmer stürmen. Stattdessen tat sie etwas, das man von ihr nicht erwartet hätte. Nicht etwa die Tatsache, dass sie mit der Kuzunoha zuhause aufkreuzte, sondern Folgendes. Sowie ihre Mutter die Tür öffnete, sprach die Zehnjährige, wie als hätte sie es auswendig in der Schule gelernt:
      „Bitte entschuldige mich für mein Zuspätkommen, Mama.“
      Während sie sprach, verbeugte sich Suzuka in höflichster Art und Weise, was die Mutter in ein noch größeres Entsetzen versetzte. Zum einen hatte ihre Tochter, Suzuka Nakamura, soeben förmlich um Verzeihung gebeten, und zum anderen täuschte dies nicht über den Umstand hinweg, dass ein voll ausgewachsenes Vulnona brav neben jener Tochter stand, womit es diese mit aufgerichtetem Schweif beinahe mühelos überragte. Fast schon ironisch, dass Frau Nakamura nicht auffiel, dass die Füchsin davon nur einen besaß. Und wie es zu erahnen war, obsiegte die Wut über die Hingerissenheit.
      „Suzuka!“, schalt die Mutter ihre Tochter in unangenehm hoher Stimmlage, entsetzt und verwirrt zugleich. „Was ist das schon wieder für eine Aktion? Wie oft sollen wir dir denn bitte noch einflößen, dass du keine anderen Haustiere als Momo hast und jemals haben wirst, solange du in diesem Haus wohnst!“ Dass diese harten Worte an eine zehnjährige Grundschülerin gerichtet waren, bemerkte Frau Nakamura leider zu spät. Für sie gab es nun aber keinen Rückweg mehr – wenn eine Standpauke im Hause Nakamura begonnen wurde, dann wurde sie auch beendet. „Was ist eigentlich schon wieder in dich gefahren? Was soll ich denn jetzt deinem Vater erzählen? Bestimmt sind die Haare von diesem Viech schon wieder überall und …“
      Weiter kam sie nicht. Weiter kam sie nicht, weil sich Kuzunoha zutiefst gekränkt fühlte, als „Viech“ betitelt zu werden, und man muss wohl kein Fuchsgeist sein, um ihre Leiden nachzuvollziehen. Instinktiv begann die hübsche Fuchsdame bedrohliche Knurrlaute von sich zu geben. Nicht nur gegen Frau Nakamura gerichtet, welche Kuzunoha auf den ersten Blick für eine äußerst moderate und ebenbürtige, bewanderte Frau gehalten hatte, sondern gegen jeden, der gegen ihre neue Freundin zu wettern gedachte.
      Der Mutter fiel dieses Knurren weniger wie die Existenz bedrohend als Suzuka auf, die sofort besänftigend auf ihr flauschiges Beinahe-Haustier einredete: „Keine Angst, Vulnona-chan, dir will niemand etwas Zuleide tun.“
      Da war es wieder. Während Suzuka behutsam Kuzunohas Köpfchen kraulte, stellte ihre Mutter erschreckend fest, dass das Mädchen auf ihrer Türschwelle kaum dem hauchdünn minderbemittelten Wildfang glich, den sie ihre Tochter nannte. Somit nutzte sie die Zeit, um einmal gründlich nachzudenken, ob sie ihre Suzuka wirklich kannte, sich womöglich nicht unheimlich in ihr getäuscht hatte, oder – wie es plötzlich einem riesigen, hell erstrahlenden Werbebanner gleich in ihrem Kopf aufpoppte – sie vielleicht doch keine schlechte Mutter war. Jackpot. Dieser Gedanke veranlasste Frau Nakamura, erst einmal einen Gang zurückzuschalten:
      „Ach Suzuka, ich weiß nicht, wie du immer auf solche fixen Ideen kommst …“ Sie wartete die Antwort ihrer Tochter nicht ab, vielleicht weil sie fürchtete, noch mehr von deren plötzlichem Wesenswechsel überrumpelt zu werden. Dennoch blieb der Anblick der betrübten Suzuka mit ihrem gesenkten Köpfchen nicht wirkungslos. „Na dann komm erst einmal herein.“
      Sofort huschte ein hoffnungsvolles Lächeln über die Lippen der Zehnjährigen, doch sie hielt sich davon ab, diesen Triumph zu früh zu feiern. Kuzunohas Anwesenheit und die Aura, die sie in ihrer bildhübschen Ruhe aussandte, mäßigte Suzukas Gemüt und auch das ihrer Mutter.
      „Das Vulnona bleibt aber draußen.“
      Oh. Was hatte ich noch gleich gesagt? Nun, offensichtlich war Mama Nakamura erstaunlich resistent gegen den Kitsune-Hokuspokus der einschwänzigen Füchsin, was vielleicht nicht allzu abwegig erscheint, wenn man bedenkt, dass an dieser Stelle mittelalterliche Mythen auf eiskalte Rationalität trafen. Jedenfalls ließ besagte Füchsin die Tortur über sich ergehen und nahm sie bereitwillig an. Sie dachte sich nebenbei, während sie sich ganz tief im Innern über die Eiseskälte in den Herzen mancher Menschen ärgerte, dass sie in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu Suzuka stand, ganz gleich dem südlichen Inselkönigreich Ryūkyū, welches sowohl dem Daimyat der Satsuma als auch der Ming- und späteren Qing-Dynastie in China tributpflichtig gewesen war. Und wer in diesem Fall das mächtige Reich der Mitte darstellte, dürfte wohl offensichtlich sein. Letztlich ließ Kuzunoha die Tür vor ihrer Nase zuschlagen, nachdem sie noch einmal von Suzuka mit mehreren ausführlichen Streicheleinheiten versorgt worden war.
      „Ganz brav, Vulnona-chan, warte kurz, dann musst du nicht mehr im Kalten schlafen“, versprach man ihr.

      An dieser Stelle hätte diese Geschichte enden können. In dem Moment der sich vor ihr schließenden Tür hätte Kuzunoha der Fuchsgeist problemlos geschmeidig davonhuschen können, worauf sich Vulnona bekanntlich hervorragend verstehen, falls man ihnen schon einmal begegnen ist. Doch sie wartete. Sie wartete, wie sie es bereits nach ihrem ersten Aufeinandertreffen mit Suzuka getan hatte, und das nur, um Ruhe und Sitte in ihr bis zuletzt so turbulentes Leben zu bringen. Brav wie ein Wuffels hockte sie auf ihrem Gesäß und erwartete das Urteil, genau wie der Galgenvogel im Kerker. Dass sie während dieser stundenlangen Meditation mehrmals von niederträchtigen vorbeifliegenden Taubsi verhöhnt wurde, ignorierte sie vollkommen. Man kann fast behaupten, sie war bereit, für immer still an diesem Ort zu verharren, nach all denen, die ihretwegen hatten warten und leiden müssen. Und so war sie auch gewillt, sich beinahe das Gesicht von Herrn Nakamuras Aktentasche zerschmettern zu lassen, als dieser bei seiner Rückkehr von der Arbeit einen ein Meter großen Feuerfuchs vor seiner Haustür sitzen sah und aus allen Wolken fiel.
      „Weg, du Mistviech!“, spuckte er gehässig aus, was nicht unbedingt ein Zufall war, nachdem Frau Nakamura zu einer ähnlichen Konklusion gekommen war, doch Kuzunoha bemühte sich, nicht weiter als aus dem Blickfeld von Suzukas Vater zu verschwinden, als nötig war. „Du kannst froh sein, dass ich nicht auf deinen Pelz reagiert habe, sonst wärst du ihn schneller los als dir lieb ist.“
      Sobald er die Tür aufschloss, verärgert über diesen Zwischenfall und generell über alles an diesem Tag, kehrte das schneeweiße Vulnona auch schon wieder zurück und wartete an Ort und Stelle weiter. Sekunden vergingen. Minuten vergingen. Sonne und Tag hatten sich schon fast dem Ende zugeneigt, als sich die Tür des Hauses, dieses einfachen und vollkommen durchschnittlichen japanischen Hauses, ein drittes Mal öffnete. Helles Licht strahlte aus dem Genkan, der ohne die Pfeilwurz-Pflanze leer und weniger willkommen heißend dastand. Aber nun füllte Kuzunoha, ein weiteres Pfeilwurzblatt, deren weißes Fell sich mit dem gelblichen Licht des Eingangsbereichs mischte. In ihm standen Suzuka und dahinter ihr ihre Eltern – ein Bild der Familie Nakamura, das man nur zu den seltensten Anlässen sah.
      „Ich schätze wohl, wir können das Ding jetzt nicht mehr einfach hier draußen herumstehen lassen“, sagte Suzukas Mutter, gleich einem Fetzen eines Gesprächs, welches noch nicht beendet worden war.
      „Na los, komm herein, Vulnona-chan.“ Diesmal war es Suzuka, die sprach.
      Mit ihren kurzen Ärmchen regte sie Kuzunoha an, einen Schritt in das warme Haus zu machen. Die Füchsin schnupperte, versicherte sich, dass sie an diesem Ort nichts mehr zu befürchten hatte, und leckte Suzukas Hand.

      ~~~~~~~~~~

      Anmerkung:

      Das "französische Coiffwaff in Kagoshima" bezieht sich auf einen Charakter in @Miaos wunderbarer Geschichte Bestie. Ich kann jedem nur empfehlen, wenigstens die ersten paar Kapitel zu lesen! Der Cast an Charakteren ist toll und vielseitig und man lernt auch die ein oder andere Lektion über den Buddhismus, der auch hier in winziger Form Einzug finden wird. Ist auch schwer, eine Geschichte zu verfassen, die in Japan spielt, ohne einen einzigen Umstand, Begriff oder Namen zu erwähnen, der nichts in irgendeiner Weise mit dem Buddhismus zu tun hat. Ja, auch du hast schuld, RINNEgan!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Sicherlich fragt sich der ein oder andere, was nun in der Familie Nakamura vor sich gegangen sein könnte, als Suzuka stolz wie ein französisches Coiffwaff in Kagoshima mit einem Vulnona im Schlepptau zuhause ankam. Das ist in der Tat eine gute Frage. Eine Frage, die es zu beantworten gilt!
      Besenval: Gute Frage. Dass unser Gör stolz nach Hause kam, war ja eher eine Seltenheit. Und ein Vulnona ... ach höre mir mit diesen Bestien auf, diese Marie-Ranette war mir zutiefst unsympathisch, auch wenn sie durchaus attraktiv ist.

      Suzuka packte jedes Mal eine unglaubliche Entdeckungslust, wenn sie ein Pokémon erblickte und so dauerte es nicht lange, bis sie ihre Eltern darum anflehte, selbst eins besitzen zu dürfen.
      Eiko: Wie süüüß! :3 Unsere Momo-chan wird ja schon von Beginn an mit Tieren aufwachsen dürfen. Das ist nur allzu leicht nachzuvollziehen. ^-^

      Aus Suzuka wurde eine jungenhafte Unruhestifterin, deren Begeisterung um das Thema Pokémon und Pokémon-Kämpfe kaum gemindert wurde
      Fei: Wuuuu! Wie ich! °3°
      Min: Wurdest du auch von Voltilamm geschockt?
      Fei: Besser!
      Min: Ach?
      Fei: Ein Grypheldis hat mir mal die Haarspange geklaut! °3°


      bis auf die von Momo dem Mauzi, deren gräulicher Pelz magischerweise keine Reaktion hervorrief.
      Satsuki: Magische Momo! Tja, bei meinen Eltern wars ja leider nicht anders. uwu

      Nicht einmal von dem Fukano des Nachbarn zu schwärmen war ihr erlaubt.
      Min: Vielleicht sind die einfach nur geizig! So ein Tier kostet eben auch ein bisschen. Fressen. Fressen. Fressen. Wenigstens die tierärztliche Behandlung ist kostenlos in der Pokémonwelt!

      Sie wäre leer, geradezu eskapistisch, denn eine Welt ohne Probleme ist genauso fantasievoll wie die Vorstellung eines Universums voller Nichtcharaktere aus Pappmaché. Nicht wahr?
      Min: Das Leben ist kein Ponyhof, solche Geschichten aber schon! 8)
      Satsuki: Niederträchtig. òwo


      Chie Takeda
      Satsuki: K-kenne ich die? *nachforsch* aus. Hm! Nein, ihre Premiere!
      (Hideo Takeda ist Trainer der roten Samurai aus Sekigahara .3.
      Der ist Jahrgang '79)

      Professor, sicherlich haben Sie bereits von dem weißen Vulnona gehört, das in der Präfektur Ōsaka spuken soll. Wie lautet Ihr wissenschaftliches Urteil?
      Ran: Dieser dumme Schwachkopf
      Inari: Ich halte mich nur selten in Osaka auf ô.o
      Ran: Ach die meinen Nono-chan ... hm, dann nehme ich das zurück.
      Inari: *knurr* ò_o
      Ran: Komm ran! ... Das war witzig, weil ... weil ich Ran heiße. ò.o
      Inari: Ein BRÜLLER! ò_o


      was die Eiskönigin höchstpersönlich in einer solch sachlich basierten Fernsehsendung zu suchen hatte
      Sheila: Setsuna in einer Wissenschaftssendung? Klingt spannend! :'D
      Setsuna: LET IT GO! *lädt einen Eisstrahl auf* Ò_Ó
      Sheila: Eep! *sich verkriech* ^owo^


      Als sie jung war, war der alte Mann noch eine wahre Sensation gewesen, heute viel mehr eine Legende, die man praktisch schon als tot abgestempelt hat.
      Fei: Ein lebendiger Dinosaurier, wie Professor Proton! °w°

      Äußerst interessant! Und was halten Sie davon, dass es sich bei dem Vulnona angeblich um einen Fuchsgeist handeln soll, der die Gestalt einer verführerischen jungen Frau annehmen kann?
      Rin: Absolut glaubwürdig. ;D

      als junge Wissenschaftsinteressierte wie sie den Radiosendern des renommierten Forschers gebannt gefolgt waren.
      Raazu: So wie Sheldon ... oder ich! °w°
      Touka: Du interessierst dich für Wissenschaft? :c
      Raazu: Ein bisschen zumindest. :'D Hygiene und Genuaigkeit sind sehr wichtige Elemente darin. ;3


      Nein, die junge Yōko Nakamura hätte diese lokale Sensation als wissbegierige, aufstrebende Studentin so durchdringend erforscht, dass am Ende nicht mehr als die nackte Wahrheit übrig geblieben wäre. Vielleicht nicht ganz aus eigenem Interesse, aber umso mehr, um Freunden und Familie zu beweisen, was sie in ihrem Leben erreicht hatte.
      Min: Aufstrebende Wissenschaftlerin Yoko! Ich möchte so sein wie sie! x3
      Satsuki: Das meinst DU doch nicht ernst, oder?
      Min: Lol.
      Satsuki: Yoko ist wirklich eine bewundernswerte Frau. ):
      Min: Ja, das hat sie mir sympathischer gemacht. :D Sonst ist sie ja etwas streng, sowie die Alte von Mishato.
      Satsuki: Du redest immer noch von meiner Tante Yuko. ._."
      Min: Keine Sorge, du bist die größte Spästin der Familie.
      Satsuki: o-o ... What the actual fuck?
      Min: ;3


      Suzukas Mutter war ihrer Tochter in dieser Hinsicht nicht unähnlich gewesen, wie man sieht, denn auch Yōko sah sich den kritischen und im besten Falle belächelnden Blicken eines Vaters ausgesetzt.
      Eun-ju: WAS SOLL ICH DENN SAGEN
      Min: Am besten gar nix, du aufgetakelte Nervensäge -.-
      Eun-ju: (REEEEEEEEEEEEE!) -_-


      So ist es im Grunde eine tragische Geschichte, dass ausgerechnet sie, die sich nichts mehr als Anerkennung von Gesellschaft und Eltern in Anbetracht ihrer Fähigkeiten gewünscht hatte, eines Tages auf einen ebenso klugen Mann traf, sich in ihn verliebte, ihn heiratete und mit der Geburt der kleinen Suzuka das Wenige aufgab, das sie sich bisher erkämpft hatte.
      Min: Eun-ju's story :'DDDDDDD
      Eun-ju: Du glaubst, ich würde meine Karriere aufgeben, sobald ich Mutter werde?

      Und nun war sie ein einfache Hausfrau Anfang vierzig, mit noch immer durch und durch schwarzem Haar und einem lieblichen Gesicht
      Min: Ja, oder sobald du vierzig und immer noch keine Mutter bist. Da wollen die Leute nur noch Guronku-samas Lets Plays sehen!
      Eun-ju: Ich hoffe, du brennst in der Hölle!
      Min: Ich war mal in der Hölle eingefroren, zählt das auch?
      Rin: *Zigarette ansteck* Nicht nur das. Soll ich spoilern?
      Min: o_o Piss off!
      Rin: ^_^ Ufufufu~ *kicher*


      Und ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass Suzuka in späteren Jahren nicht nur viel von dem Wesen, sondern auch von der unauffälligen Schönheit ihrer Mutter geerbt hat.
      Nari: Das erinnert mich ein bisschen an meine eigenen Kinder :3
      Tae-ho: Ich glaube, das Wesen hat Min wohl von mir. Dieses ... leicht Aufbrausende.
      Satsuki: Leicht aufbrausend. Realitätsfremdheit wohl auch vererbt.
      Tae-ho: SO NICHT, JUNGE DAME! DAS STECKE ICH MINORU!
      Satsuki: o-o"


      Nur war Suzuka nicht giftig und Stacheln besaß sie auch keine.
      Fei: Schade, Fei hat immer geglaubt, dass sie sich mit 13 in ein Pokémon verwandeln könne. :o
      Min: In was für eins?
      Fei: Weiß nicht. Nidorina oder so. :c
      Min: Wtf ...

      Pausbäckchen aber hatte sie und vor allem etwas, worauf man wirklich stolz sein konnte: Ein prächtiges Vulnona an ihrer Seite, mit so reinem weißen Fell, dass man beinahe das eigene Spiegelbild darin sehen konnte.
      Tarik das Digdri: Und sie ist einfach nur weiß! Aka privilegiert! Aber Hauptsache ich bin der andere, das Schokotörtchen, der Mohr! Check your privilege!
      Ran: Und das Gegenteil? Memento Mohri, bedenke deiner Non-Whiteness?
      Tarik: NAAAAAZIIII!
      Ran: Alter, ich bin eine Goddess of Color!
      Min: Du bist auch einfach nur weiß, Izanami. ._."
      Ran: *knurr* Aber dieser Mann hat mich gerade gemansplaint!


      durch den Klingelsturm, der unverkennbar aussagte: „HELLO IT’S ME MOTHERF*****!“
      Min: Der sagt das selbe wie eine Innere Min! Und manchmal sogar eine Äußere! 8D

      Dass ihre Tochter jedoch mit einem überproportional großen Haufen Flausch vor der Tür stand, ahnte Frau Nakamura selbstverständlich nicht.
      Ran: *rollt sich zusammen und kuschelt sich unter einen Zederbonsai òwó
      Besenval: ô_o So verlasse sie unsere Krondomäne!
      Ran: Ich bin eine Krondämonin!


      wenn eine Standpauke im Hause Nakamura begonnen wurde, dann wurde sie auch beendet. „Was ist eigentlich schon wieder in dich gefahren?
      Rin: Die unendliche Geschichte. *juckt sich im Auge* Wie das wohl endet? Das arme Gör, hat doch sonst nichts zu lachen hier.

      Was soll ich denn jetzt deinem Vater erzählen? Bestimmt sind die Haare von diesem Viech schon wieder überall
      Min: NIEMAND. NENNT. MEINE. KAWAIIE. NONO-CHAN. VIIIIIECH! Ò_Ó *Mega-Entwicklung* MEGAMIN! ELIMINATE! KASSALLAAAAA!

      weil sich Kuzunoha zutiefst gekränkt fühlte, als „Viech“ betitelt zu werden
      (Buhuhuhuhuhu;v;)

      welche Kuzunoha auf den ersten Blick für eine äußerst moderate und ebenbürtige, bewanderte Frau gehalten hatte
      Rin: Bleed kamma sei! Hast du nicht ein paar Hundert Jahre Menschenkenntnis?
      Mayu: Um sowas zu erkennen, braucht man ein paar Tausende. So wie du.
      Rin: ANNIHILATE! *lädt Spukball*
      Mayu: Hilfe, eine Irre! o_o" *flauscht sich weg*


      „Keine Angst, Vulnona-chan, dir will niemand etwas Zuleide tun.“
      Satsuki: Hnnnng, wie süß und unschuldig! qwq Liebenswert. So ein braves Kind. qwq
      Rin: Und der Preis für die schlechteste Menschenkenntnis geht an dich, herzlichen Glückwunsch, du darfst Nonos feuchte Fuchsschnauze jetzt küss- WAIT ... meine Nono-chan! ;w; Sie ist doch die einzige, die ich in 90 Jahren noch habe! H-hoffe ich. Nono-chan, lass mich nicht alleine ... *fasst sich mit beiden Händen an den Kopf und starrt in das erlöschende Kaminfeuer*
      Min: Manische Phase incoming.
      Rin: *Schattenfesseln*
      Min: O_O Du hast es mit Bondage, oder?!
      Rin: S U F F E R ;3
      Min: Kowai yoooo! >///<


      hauchdünn minderbemittelten Wildfang
      Min: Eine Fei Light :'D
      Fei: *stirn Runzel* Eine Lichtfee?
      Min: Du bist nicht das hellste Licht, du bist überhaupt kein Licht. o.o"
      Rin: *Raum betritt* ...
      Fei: FEI IST DIE FÜRSTIN DER FINSTERNIS, YEEHAW! 8D
      Rin: *Raum verlass* ...

      während sie sich ganz tief im Innern über die Eiseskälte in den Herzen mancher Menschen ärgerte
      Sheila: Oh, das geht mir nicht nur bei Menschen so *Ohren zuck*
      Kagayaku: Sprich nicht so über meine Onee-chan q///q
      Sheila: Ooooh, sie meine ich doch gar nicht!
      Kagayaku: Wen denn? :o
      Sheila: Ummm ... Ralph. o.o
      Kagayaku: Wen?
      Sheila: Ralph den Berserker. Ein furchtbarer Mensch!
      Kagayaku: ò.o Nie gehört.
      Sheila: Rarufu dea Berusaakaa. Oder so
      Kagayaku: *blinzel*
      Setsuna: Guten Morgen, Bettvorleger, guten Morgen Schwesterchen. ^_^
      Sheila: OKAY, SIE! SIE IST RALPH!
      Setsuna: Sei nicht albern, ahaha~, *affektiert kicher und den Fächer in der Hand wedel*
      Sheila: *zisch* x_x


      „Ganz brav, Vulnona-chan, warte kurz, dann musst du nicht mehr im Kalten schlafen“, versprach man ihr.
      Ran: Wenn ich so überlege, dass Suzu-chan sich genauso aufopferungsvoll um mich gekümmert hätte. Süß! x3
      Inari: Unglaubwürdig, du hättest vorher irgendeine sarkastische Gemeinheit losgelassen und das kleine Mädchen zum Weinen gebracht.
      Ran: Wann bringe ich jemanden zum weinen, du genmutierter Wischmopp?
      Inari: Mich jetzt, und zwar mit Tränen der Wut, buhuhu;v;! ÒWÓ


      An dieser Stelle hätte diese Geschichte enden können.
      (Hätte sie auf Filb auch in 90% der Fälle)

      Brav wie ein Wuffels hockte sie auf ihrem Gesäß
      Min: This god damn sexy booty °3°
      Satsuki: o.o" Das ist ein Tier.
      Min: Ich habe mir jetzt die menschliche Nono-chan im süßen Yukata vorgestellt! ;D


      „Weg, du Mistviech!“, spuckte er gehässig aus
      Raul Krauthausen: *rollt in die Szene* Keine Nazisprüche! No Hatespeech!
      Alle: *applaudieren*


      Aber nun füllte Kuzunoha, ein weiteres Pfeilwurzblatt, deren weißes Fell sich mit dem gelblichen Licht des Eingangsbereichs mischte.
      Ran: Das schönste Pfeilwurzblatt von allen~ ;3

      „Na los, komm herein, Vulnona-chan.“ Diesmal war es Suzuka, die sprach.
      Min: Vulnoooona-chaaaan! x3 So viel Kawaiiness, ich schmelze wie eine Kugel Eis auf Sazzys Zunge!
      Satsuki: Stop it ._____." Pleeeease!

      Die Füchsin schnupperte, versicherte sich, dass sie an diesem Ort nichts mehr zu befürchten hatte, und leckte Suzukas Hand.
      Ran: *Nono beschnupper* ... :3 ... *über ihr Ohr leck* Ein wundervolles Kapitel, meine Hübsche. Ich kann kaum mehr erwarten! ;D *ranflausch und einschlaf*

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Hallo Rai,

      hier mein Kommentar, besser spät als... so sicher bin ich mir da nicht. Mir ist nur ein Rechtschreibfehler aufgefallen diesmal, ein G bei grauenhaft oder so, das war keines Zitats mehr würdig. Darum also nur meine Anmerkungen zu den Unschönheiten des Texts. Ich merke an dieser Stelle nochmal an, dass ich deinen Stil für respektabel halte, und mein mimimi-Level darum hoch ist.

      Rai wrote:

      doch da hatten sie sich – wen wundert’s – gewaltig geschnitten
      Der Satz beginnt recht gesetzt und klangschön, da ist dieses Ende ein unschönes.

      Rai wrote:

      aufgetaucht wäre … Nun, dann haben

      Rai wrote:

      wäre eine Geschichte, wenn sie kein Problem enthält? Sie wäre leer,
      Ich hoffe, das von selbst ersichtlich ist, was mich stört. Falls nicht: der inkonsequente Konjunktiv.

      Rai wrote:

      Professor Okido, einer einmaligen Berühmtheit
      wirklich einmalig, diese Berühmtheit. Ich gönne es ihm, dass er noch immer, also nicht einstmalig, berühmt ist. Warum er dann einen modernen Sidekick braucht, erschließt sich aber nicht. Ich denke, das Fehlerschema ist hier das selbe wie beim hausieren im letzten Kapitel - ähnliche Worte, unterschiedliche Bedeutung, flüchtige Schreibkunst.

      Rai wrote:

      quietschfidel wie vor ehedem wirkte
      ehedem = damals, vor ehedem = vor damals? Woher weiß ... die Frau, wie er vor seiner Berühmtheit war?

      Rai wrote:

      dass Suzuka in späteren Jahren nicht nur viel von dem Wesen, sondern auch von der unauffälligen Schönheit ihrer Mutter geerbt
      wenn du die späteren Jahre nicht streichst, kann ich daraus nur schließen, dass sie diese Attribute nicht von Geburt an, sondern erst nach dem Tod ihrer Mutter erhält. Glück im Unglück, würde ich dann sagen.

      Rai wrote:

      verließ die Heimatfront namens Bügeleisen
      Das darf man nicht als Krieg betrachten, sondern als einseitiges Massaker. Die Falten haben keine Chance und können sich nicht wehren. Ich empfinde diese Tätigkeit jedenfalls als sehr meditativ und entspannend ;D

      Rai wrote:

      Aber nun füllte Kuzunoha, ein weiteres Pfeilwurzblatt, deren weißes Fell sich mit dem gelblichen Licht des Eingangsbereichs mischte.
      Sie füllt..... ? Hoffentlich Maultaschen.

      In diesem Augenblick, da der Begriff der Maultaschen mich an meinen unbestreitbaren Hunter erinnerte, wurde ich dringlich an eine Pizza erinnert, die seit undefinierter Zeit bei 170° im Ofen wartete. Teile davon waren noch essbar. Deine Geschichte hat mich also echt mal an sich gebunden, das ist ein gutes Zeichen.

      Rai wrote:

      „Na los, komm herein, Vulnona-chan.“
      Haben die Eltern gegoogelt, dass Geister anti-allergen sind? Das ist ein Glück für Kurzenase, wenn auch ein überraschendes. Vertragen sich Füchse und Katzen?
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.

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