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Die größten Fehler in Japan-/Korea-Fanfictions

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    • Die größten Fehler in Japan-/Korea-Fanfictions

      Größte Fehler in Japan-/Korea-Fanfictions [Tutorial]

      Min: Konnichi wa und anyeonghaseyo, wenn ihr schon immer mal eure Geschichte in Ostasien, dem Reich der Mangas und Animes spielen lassen wollt, dann seid ihr bei mir Verrückten ganz richtig. 8) Aber viele Geschichten, besonders aus ... umm ... <_< bestimmten Bereichen, machen alles falsch, was man nur falsch machen kann, sodass in jedem Satz der Cringe vibriert. Oder "eingegroovt" wird, wie es eine dieser unglücklichen Seelen mal gesagt hat. Am Ende bleibt ein Produkt, das lächerlicher und amateurhafter nicht sein könnte. Um sowas zu vermeiden und euer Interesse an diesen Ländern trotzdem glaubhaft und gut vermitteln zu können, werden meine Assistentin Satsuki und ich die schlimmsten Fettnäpfchen und Vorteile mal aufklären! Unsere Geisha Touka konnten wir nur für ein paar Gastbeiträge gewinnen, sie ist einfach zu zart für beißenden, zynischen Sarkasmus. ;w;
      Satsuki: o-o" Also, wir werden euch jeweils eine These präsentieren, die man aus vielen der Amateurgeschichten auf zum Beispiel FF.de mit dem Thema Japan/Korea gewinnen könnte und diese dann überprüfen. So einfach. ^-^ Zu Beginn haben wir 15 Stück mitgebracht und können bei Bedarf ergänzen. ;D


      Missverständnis I - Vornamen:
      These: Alle heißen Sakura, Sasuke oder Jack
      Min: Das ist richtig, zumindest für Sakura. Allerdings nur für Katzen! Mädchen mit den Namen Sakura und Sakurako gibt es, aber seltener. Sasuke im Gegensatz zu vielen anderen Namen auf -suke gibt es so eigentlich gar nicht mehr heute und solche Ideen wie "Jack" erklären sich schon von selbst. Nur weil in Europa Justin-Dustin in Mode ist, ist es das noch lange nicht in Japan - der einzige mehr oder weniger halbwegs häufige westliche Name dort ist Alice/Arisu. Die oben genannten Namen sind häufig ein Anzeichen dafür, dass man unsauber bis gar nicht recherchiert hat, von Kontakt zu der entsprechenden Kultur mal ganz zu schweigen.

      Missverständnis II - Nachnamen:
      These: Alle heißen Kim und Tanaka
      Satsuki: Puuuh ... was für Korea auch nicht falsch ist, ist für Japan komplett falsch. Japan kann auf eine Vielzahl von Nachnamen zurückgreifen, auch wenn Tanaka neben Sato, Saito, Takahashi, Watanabe und Yamamoto einer der häufigsten ist. Trotzdem heißen längst nicht alle so und auch regional sind die ersten vier eher im Osten, Yamamoto und Tanaka häufiger im Westen und Süden anzutreffen - ist ja auch für andere Länder nicht ungewöhnlich. Tatsächlich gibt es zwar immer noch 1,3 Mio. Tanakas (über 1%), und so ist ein Tanaka in einer Klassenstufe keineswegs selten, aber schöpft den Nachnamenreichtums Japans doch aus, denn ...
      Min: ... in Korea nehmen die fünf häufigsten Nachnamen Kim, Lee, Park, Choi und Chung 54% aller Namen. Rund 10 Mio. Kims gibt es, das ist über 1/5 der Gesamtbevölkerung. Vier Kims hast du mindestens in jeder Klasse und so wären jede Menge gleichnamige Protagonisten tatsächlich realitätsnah - im Zuge einer Geschichte sollte hier aber eine kleine Verzerrung erlaubt sein. Wer will denn schon eine Geschichte mit vier Schmitzen lesen? Man muss sich die Namen gut unterscheidbar einprägen können, also nennt die auch nicht alle mit Namen, die sich eh kaum unterscheiden. Miu, Miyu, Min, Mayu, Mayumi, Mayuko. Oder Saki, Satsuki, Misaki, Misato. Das ist wie Dieter, Dietmar, Dietrich, Dietlinde, Diethard und Austauschschüler Didier aus der Bretagne.
      Satsuki: Ist Diethard ein Name? o-o"

      Missverständnis III - Namenskombinationen:
      These: Hideyoshi Müller wird später mal Chef der örtlichen Versicherung
      Satsuki: Wohl nicht. Ein kleiner Nachtrag. Wer meint, irgendwelche lustigen Doppelnamen a là Siegfried-Sasuke Eberknecht oder Consuelo-Miyuki Zhang raushauen zu müssen, sollte damit rechnen, dass seine Charaktere nicht ernst genommen werden. Ja, das Phänomen ist weitaus seltener als seine beiden Vorgänger und man muss schon reichlich benebelt für eine unironische Nutzung dessen sein - aber ab und an kommt es vor.

      Missverständnis IV - Schulklassen:
      These: Die Schulklassen sind zusammengesetzt wie in Kreuzberg.
      Min: Das ist rundum falsch. Ich bin sehr für internationale Elemente in ostasiatisch basierenden Storys. Aber haltet es halbwegs realistisch. In einem homogenen Land wie Japan oder Südkorea leben einige Dutzend Griechen, also kein Problem, wenn ihr mal einen einbaut - aber nicht gleich zehn auf einem Haufen, das wird so gut wie nie passieren. Solche Schulklassen aus unseren Dulligeschichten identifiziert man an einer Hand Voll Weißer, die in einer gemischten japanisch-koreanischen Schulklasse vor sich hinpauken. Diese Konstellation hast du nie und nimmer dort, wenn es nicht gerade der Japanischkurs für Austauschstudenten ist! Die koreanischen Schulen in Japan sind koreanisch und die Koreaner an den Japanischen Schulen - naja, sie sind sichtbar in der Unterzahl, auch wenn es sie selbstverständlich gibt. Aber wir sind hier nicht bei Fack Ju Göthe!

      Missverständnis V - Städte
      These: Es gibt keine Städte
      Satsuki: Das ist so natürlich nicht korrekt. Was auch auffällt - es wird gerne und viel beschrieben. Aber meistens legen die AutorInnen großen Wert auf Aussehen, Emotionen und romantische Handlungen ihrer Helden, ohne den Rest auch nur irgendwie ansprechend darzustellen. Ohne Witz, ich habe eine Paris-Geschichte gesehen, in der nicht EINE EINZIGE Landmark der Stadt erwähnt wurde. Nicht einmal der Eiffelturm, in einer "Romantik-Geschichte". Ò_Ó Wie unfähig kann man denn sein? Niemand erwartet, dass man den literarischen Reiseführer mimt und dass ostasiatische Städte im Vergleich zu Europa ziemlich uninteressant, stimmt für Korea noch mehr als für Japan, aber meine Güte, irgendetwas Distinktives werdet ihr doch finden können! Bitte! Denn sonst könnte eure "Korea-Geschichte" auch in Castrop-Rauxel spielen und die "Japan-Geschichte" in Parchim!
      Min: Orte gehören einfach zu einer Atmosphäre dazu. Dass es den meisten aber nicht um Atmosphäre geht, sondern um die animalische Befriedigung ihrer Bedürfnisse, naja, das werden wir später sicher noch merken. ._."

      Missverständnis VI - Tokyo:
      These: Tokyo ist die einzige Stadt von Japan, Kyoto ist das Phantasialand und Osaka eben die Universal Studios
      Min: Jetzt reicht es! 8D Klares Nein von eurem Lieblings-Osaka-Girl! Dieser Trugschluss könnte falscher nicht sein, aber so gut wie alle "Japan-Geschichten" haben Tokyo als Setting auserkoren. Nicht das coole Sailor-Moon-Setting mit dem Tokyo Tower, sondern das Otaku-Dulli-Setting mit "Japanischen Schriftzeichen an der Wand und einmaligen Gamingshops". Wenn der Name Akihabara fallen würde, wäre es ja wenigstens etwas, aber nein. Manchmal machen die dann noch einen Ausflug in Kyoto, aber dazu gleich mehr mit einem Überraschungsgast. Es gibt so viele andere lohnenswerte Orte als Japan-Setting, aber ha, dann müsste man ja doch beschreiben und Tokyo hört sich bestimmt besser an als "Bahnhof Yamato-Koriyama"!
      Satsuki: Das entsprechende Pendant in Südkorea wäre Seoul und wer ernsthaft Interesse an dem Land hat, der kennt auch da mehr Städte.
      Min: Aber nein, die interessieren sich ja alle nur für die jaulenden Topffrisuren!

      Missverständnis VII - Kyoto:
      These: In Kyoto gibt es viele Geishas, Schreine und Tempel und alle Häuser sind traditionell
      Touka: Ummm ... ^^" ... also ... uuuuummm ... das stimmt so nicht. ;-; Mag sein, dass in Kyoto durch die Verschonung im Weltkrieg die Altstadt komplett verschont wurde, aber die Fläche ist gigantisch und hat im 20. Jahrhundert das ganze Tal in Beschlag genommen, sodass du mit dem Bus über eine Stunde von Nord nach Süd benötigst. Viele Häuser wurden angebaut und die sind nun mal modern. Man findet zwar immer wieder ältere Häuser in bestimmten Straßen, aber der mittlere Teil auf der östlichen Uferseite, Higashiyama und genauer Gion, sind das traditionelle Altstadtherz.
      Satsuki: Was allerdings richtig ist, betrifft die Tempel und Schreine. Die gibt es wirklich in den unmöglichsten Ecken dort, 400 Tempel und dazu noch 1600 Shinto-Schreine. Das ist kein Vorurteil.
      Touka: Richtig. Geishas gibt es aber nur noch wenige in Gion, mehrere Dutzend. Man sieht sie allerdings nur zwischen 17 und 18 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, wenn gleich die Stars in blickdichten Limousinen gefahren werden. Die meisten Kimonoträgerinnen in dem Areal sind Touristinnen.

      Missverständnis VIII - Kleidung:
      These: Kleidung muss in jedem 2. Satz erwähnt werden
      Min: Nein, muss sie nicht, das liegt nur an dem unsäglichen Hormonhaushalt, der ein paar jugendliche Körper mental zum Überkochen bringt. Unsere Fangirls können an nichts anderes denken als an unsere Spargeladonisse, die beim ersten Taifun über den Pazifik geweht werden und erwähnen deswegen zum 100. Mal, wie sich seine Hose oder irgendwas Anderes wölbt. Urg! Dx
      Satsuki: Kleidung beschreiben ist richtig und wichtig, aber wenn man das einmal pro Outfit macht, reicht es auch. Für Protagonisten natürlich wichtiger als für einen unwichtigen Nebencharakter, der sowieso nur den Tee bringt und sich dann wieder verkriecht.

      Missverständnis IX - Essen:
      These: Asiaten essen täglich Nutellabrot zum Frühstück und danach gibts Curry King
      Min: Aaaaaaah! xD Nein. Also mag den ein oder anderen geben, der mal hin und wieder sowas macht - aber die sind deutlich in der Unterzahl. In Ostasien sind die meisten Mahlzeiten kalorienarm, gesund, gemüse-, reis- und fischhaltig. Auch in Mensen, auch an Imbissen, auch wenn gebratene Soba jetzt auch nicht das Allergesündeste sind. Europäische Essgewohnheiten können sich die meisten auch nicht leisten. Japanisches Essen ist noch vergleichsweise günstig, während alle Importprodukte kräftig reindrücken, von denen aus den Importläden ganz zu schweigen. Da findet man viel englisches, italienisches, französisches und deutsches Essen, aber zu galaktischen Preisen. Das ist Luxus, kein Alltag. Gerade bei jungen Leuten sind Fastfood wie McDonalds oder KFC sehr beliebt und eine glaubhafte Alternative. Aber kommt eben nicht mit Bratwurst und Kartoffelsalat, und benennt das "Schnitzel" auch als Tonkatsu, so ähnlich die auch sein mögen.

      Missverständnis X - Trinken:
      These: Asiaten trinken immer Tee
      Satsuki: Nicht immer, aber weitestgehend ist das richtig. Tee ist beliebter als Wasser, in jedem Getränkeautomaten mindestens gleichwertig angeboten. Grüner Tee/Matcha, Roter Tee/Koucha, Gerstentee/Mugicha, dann natürlich die "normalen" Eistees, alles kalt oder warm erhältlich und definitiv in sämtlichen Schichten beliebt. Auch Kaffee ist immer mit dabei, steht aber dem Tee etwas nach. Ansonsten gibt es aber auch Fanta, Cola, Säfte und andere Späße, allerdings nicht sooo günstig.

      Missverständnis XI - Musik:
      These: Alle hören K-Pop und J-Pop
      Min: Hahahahaha! xD Hahahaha. Haha. Wow. No way. Ich erinnere mich an eine Szene, wo jemand dachte, dass in Korea jeder K-Pop hört. Alter. In Deutschland geht den Leuten doch auch nicht allein einer auf den Silbereisen ab, oder auf Tokio Hotel, Wendler oder Micky Krause! Ja, es ist vergleichsweise beliebt, aber doch nicht jeder. xD Wie kann man das denn nur denken? Es sind genug.

      Missverständnis XII - Popsänger:
      These: Heißen alle Gary Stu
      Satsuki: Okay, so gezeichnet werden sie von ihren Fangirls definitiv. Wer kennt sie nicht? Jeder will so sein wie sie. Sie sind rundum perfekt. Makellose glatte Haut, ein süßes, verschmitztes Lächeln, und manchmal stehen sie nur mit Hose da und wenn sie Blasshu-Blasshu machen, fällt jedes Mädel kreischend um. Außerdem sind sie in der Akademie immer die Beliebtesten und wenn sie mal dunkle Seiten vorweisen, werden sie so edgy und sinnlich-mysteriös wie Edwin, Allan, Dark Allan und Sasuke zusammen! Der perfekte Biomensch klingt natürlich verlockend, aber das sind keine! Den Vogel abgeschossen hat eine Geschichte, die die als Engel Gottes manifestiert hat. Ich meine ... ernsthaft?

      Missverständnis XIII - Volksport Fußball:
      These: Fußball ist so beliebt wie in Deutschland und Papa Kim Jong-Il schaut bestimmt um 15:30 Augsburg gegen Hannover
      Min: Jaaaa ... neeeein. xD Also Fußball kommt schon auf eine Fanzahl im zweistelligen Millionenbereich in Japan und hat gerade in den letzten 15 Jahren durchaus an Beliebtheit gewonnen - das Standing in Europa hat er aber nicht erreicht, dass jeder Junge auf den Bolzplatz geht. Diesen Platz nimmt Baseball ein, mit etwa 40 Millionen Japanern und 20 Millionen Japanerinnen, die etwas mit Baseball anfangen können. In Korea eben ähnlich. Aber da unsere Dullis ja nicht wirklich Erfahrungen über die Landesgrenzen hinweg gesammelt haben, halten sie es wie für selbstverständlich, dass die Fußballkultur überall aussieht wie beim TSV Marl-Hüls oder Schalke.


      Missverständnis XIV - Shippings:
      These: Alle sind geil auf einander, und eifersüchtig natürlich auch
      Satsuki: Das ist so die Standardlore in fast jeder Highschool-/Akademie-/Bandgeschichte. Tatsächlich ist Japan eines der Länder mit den meisten Singles unter den jungen Leuten. Weniger Soziale Interaktionen, relativ volle Zeitpläne, die Macht des Internets, eine gewisse Grundschüchternheit und Introvertiertheit, die in Japan nicht selten ist. Finanzgründe ebenso, es ist nicht kostenfrei, eine Beziehung zu pflegen, gerade im Land der teuren Mietpreise, Kinobesuche und Lebensmittelpreise. Klar ist jedem, oder den meisten, sein Glück zu gönnen, doch es ist unrealistisch, dass wirklich alle binnen weniger Kapiteln gleichzeitig ihre große Liebe finden. Was mir auffällt: Die Mädchen sind eigentlich oft nur da, um irgendwie einen Jungen anzuhimmeln und zu fangirlen, aber weeeehe ein anderes Girl greift ein, dann fliegen sofort die Fetzen! Also ich bin nicht so! xD Und das ist jetzt bei Autoren UND Autorinnen mit begrenzter Plotqualität oft zu beobachten, weil sie ihre weiblichen OCs wohl als Konkurrenz ansehen. Ach keine Ahnung, wer weiß denn schon, was die sich bei sowas denken, wir stellen nur Vermutungen auf!

      Missverständnis XV - Sexualität:
      These: Männer in Japan und Korea werden in den 20ern plötzlich homosexuell
      Min: o_o" Das Beste zum Schluss. Also was diese ganzen Boygroupgeschichten gemeinsam haben, ist das Yaoi-Element. Boylove vom Anfang bis zum Ende, ein anderes Thema kommt faktisch nicht zum Zuge. Man kommt nicht drum rum, sich wirklich über den Geisteszustand solcher Autoren Gedanken zu machen, die das auch nur ansatzweise für eine realistische Abbildung halten. Homosexualität erscheint in allen Teilen der Welt zu gleichen Proportionen, etwas mehr als 10%. Und nicht irgendwie 80, 90 nur weils K-Pop gibt oder so, denn den Eindruck bekommt man! No way, denkt doch mal mit euren Spatzenhirnen nach, dass das nicht funktioniert, ihr kleinen hormongesteuerten Fangirls! Außerdem sollte man mit 20 und älter so zumindest im Ansatz gemerkt haben, welches Geschlecht einen interessiert. In der Pubertät. Das kommt nicht ganz plötzlich mit 26,5, weil man jetzt den geilen Captain Long-Kok vor sich herumwatscheln sieht, meine Güte! Und selbst wenn es mal so ist, sicher nicht in einer solchen Dichte und Frequenz. Da nimmt der Yaoi-Fetisch, den auch viele dieser Kandidaten gerne im Benutzerprofil unverblümt zugeben, wirklich schon groteske Formen an, die natürlich die Qualität einer Geschichte entscheidend prägen, und zwar nicht positiv.

      Min: Wenn uns dann noch ein paar andere markante Phänomene der deutschsprachigen Gesakuliteratur (look it up) mit Japan- und Koreabezug auffällt, melden wir uns wieder mit neuen schauerlichen Fettnäpfchen, die man besser meiden sollte. Sayonara matane! òwó
      Satsuki: Byebye und ookini! ^-^ *verneigt sich*

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Miao schrieb:

      Miu, Miyu, Min, Mayu, Mayumi, Mayuko
      vergiss manyu nicht!
      Manyu: oô

      Namenskombinationen:
      Das ist ja auch in etwa so, wie wenn jemand in einer Harry Potter Fanfiktions Snape oder irgendwem anderes noch 5 weitere, unpassende Vornamen verpasst :D

      Schulklassen:
      Naja Fahk yu Göthe ist ja doch eher, was die konstellation angeht, realistisch gehalten. Zumindest was Teile von Deutschland angeht. Aber ich kann kaum glauben, dass jemand so blöd... eh... doof... eh... wenig recherchiert ist, um so ein Mischmasch an einer japanischen Schule zu bringen O.O

      Städte:
      Oh ja. Beschreibung. Das sehe ich in Touch of Clues oft. Gut, die Architektur in Syndey und Newcastle unterscheidet sich nun nicht so heftig von unserer westlichen, aber selbst wenn man zu faul und zu geizig ist, sich nen Reiseführer zu kaufen, kann man die Stadt bei Wikipedia angucken und sich zumindest die Sehenswürdigkeiten oder Universitäten oder was es sonst noch gibt angucken. Oder Google maps! Ein Virtueller Rundgang sollte doch möglich sein. Man muss doch wissen, wo in etwa was geschieht, wenn man eine Geschichte schreibt. Ich meine, am meisten nimmt man noch mit, wenn man selbst mal in dem entsprechenden Land war, aber nicht jeder hat Geld und Zeit für ne Weltreise, es gibt aber genug andere Möglichkeiten, zumindest Anhaltspunkte zu geben, wo man sich befindet.

      Kleidung:
      Beulen in Hosen sind sehr wichtig .... :)
      Manyu: ôo

      Essen:
      Was? :( Kein Schnitzel in Japan? Das ist jetzt schon sehr überraschend... >:
      (Nicht.)

      Trinken:
      Tee gibt es nur, wenn ich krank bin :(
      Manyu: Banause.
      Ey, nur weil du schwarzen Tee wie ein Schlot säufst! Dx
      Manyu: wenigstens trinke ich genug.
      D-das ist doch... Dx!!

      Musik:
      Hallo? K-Pop. Wie kann denn nicht jeder Koreaner K-Pop hören? das geht ja mal gar nicht. Ist doch echt so. JEDER deutsche liebt den deutschen schlager JEDER!! ... das ist absolut übertragbar auf andere Länder. Jup.

      Popsänger:
      Wann liest du mir wieder so eine wundervolle glaubwürdige Geschichte vor? :(

      Fußball:
      Also ich hab nicht gedacht, dass Fußball so beliebt ist, wie andere es aus dem Westen transferieren. Aber dass Baseball so beliebt ist hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Wobei... es so in Retrospektive schon in vielen Anime zumindest nebensächlich auftaucht, die in Japan spielen. O:

      Shippings:
      Hassthema, echt grausig. Was da alles gemacht und getan wird, große liebe finden, nur anhimmeln und dann oft solche Idioten. Oh man. Auf Netflix gibts so ne schlecht gemachte Soap, die auf nem Manga basiert, aber mit realen Schauspielern. "Good Morning Call" solltest du dir mal angucken - oder wir gucken das zusammen :D

      Sexualität:
      Boah dieses zwanghafte homoiieseren geht mir sowas von auf den Sack. Ich bin selbst bi und hab homosexuelle Freunde, aber ich krieg schon das Kotzen, wenn so Charaktere, die sich einmal nett angucken sofort im Bett landen, aber wenn das noch bei Kerlen passiert, die einfach nur ne enge Freundschaft - oder gar eine Feindschaft haben - passiert, da krieg ich echt Pickel von.
      ich will keine harry x draco shippings sehen und keine tai x Yamato, keine gohan x piccolos und keine goku x Vegetas.
      Ich verstehe nicht, wo das passt. Dieses zwanghafte vershippen ist wirklich nervig.
      Ich sehe btw Manyu x Chris kommen.
      Manyu: was? ôo
      Chris: eher würde ich sterben *knurr *


      Wow so endlcih geschafft hierauf zu antworten, sehr coole und interessante Aufstellung, danke dafür, @Miao <3
    • Miao schrieb:




      Missverständnis VI - Tokyo:
      These: Tokyo ist die einzige Stadt von Japan, Kyoto ist das Phantasialand und Osaka eben die Universal Studios
      Min: Jetzt reicht es! 8D Klares Nein von eurem Lieblings-Osaka-Girl! Dieser Trugschluss könnte falscher nicht sein, aber so gut wie alle "Japan-Geschichten" haben Tokyo als Setting auserkoren. Nicht das coole Sailor-Moon-Setting mit dem Tokyo Tower, sondern das Otaku-Dulli-Setting mit "Japanischen Schriftzeichen an der Wand und einmaligen Gamingshops". Wenn der Name Akihabara fallen würde, wäre es ja wenigstens etwas, aber nein. Manchmal machen die dann noch einen Ausflug in Kyoto, aber dazu gleich mehr mit einem Überraschungsgast. Es gibt so viele andere lohnenswerte Orte als Japan-Setting, aber ha, dann müsste man ja doch beschreiben und Tokyo hört sich bestimmt besser an als "Bahnhof Yamato-Koriyama"!
      Satsuki: Das entsprechende Pendant in Südkorea wäre Seoul und wer ernsthaft Interesse an dem Land hat, der kennt auch da mehr Städte.
      Min: Aber nein, die interessieren sich ja alle nur für die jaulenden Topffrisuren!
      Wer Tokyo verstanden hat, hat noch lange nicht Japan verstanden. Manche sagen, dass dieses Land kulturell gespalten ist. Auch wenn das vielleicht etwas Spitz formuliert ist, sind Ost-Westgegensätze in Japan durchaus vorhanden, auch ganz ohne Great Wall.

      Also. Zur Feier des Tages der koreanischen Einheit 15 Ostwestklassiker, die sich statistisch belegen lassen (und zwar hier, wer das lesen kann: todo-ran.com/t/type/1)
      Man nehme ein beliebiges Produkt und schimpft so über die andere Menschengruppe: "Those darn West/East Japanese and their ... dishwashers."

      1. Natto: Der Westen hasst die klebgrige vergorene Sojapampe, der Osten ab Echizen und Shizuoka liebt sie.

      2. Lachs: In etwa ähnlich, wenn auch minimal östlich, verläuft die Lachsmauer. Nord- und Ostjapaner essen doppelt und manchmal dreimal so viel Lachs wie Westjapaner.

      3. Rindfleisch: Dafür isst man im Westen doppelt so gerne Rindfleisch. Die Grenze verläuft hier durch Nagoya.

      4. Spülmaschinen: Etwa jeder dritte Haushalt in Westjapan besitzt eine Spülmaschine - im Osten ist es nur jeder vierte oder fünfte. Die Grenze verläuft östlich von den Gifu-Bergen.

      5. Grapefruits: Exakt dort steht auch die Grapefruitmauer. In Ostjapan wird sie um bis zu viermal häufiger gegessen.

      6. Ramen: Östlich von Kansai floriert eine Ramenesskultur in Restaurants und Imbissen, die doppelt so viel Einnahmen generiert wie im Westen.

      7. Rettich: Für den Rettich gilt das gleiche wie für die Grapefruit, nur die Relationen sind viel kleiner. Da geht es nicht mal um das Doppelte.

      8. Temperatur: Wenig überraschend. Hier muss man aber fast eher von einer Nordsüdlinie sprechen, denn auch in der Tokioter Kantoebene ist es relativ warm. Hokkaido hat keine 9°C im Schnitt, Kagoshima 18,6° und Okinawa über 23°C.

      9. Schweinefleisch: Beim Schweinefleisch gibt es nicht so große Differenzen wie beim Rind, aber östlich von Shizuoka wird es bedeutend öfter gegessen. Das Rind des Ostens.

      10. Whiskey: In Ostjapan trinkt man, östlich der gleichen Linie, doppelt so gerne Whiskey. Tokyo ist ganz vorne.

      11. Hühnerfleisch: Die Conoisseure für Huhn leben in Kansai und westlich, aber eigentlich muss man Japan hier dreiteilen. Die südliche Insel Kyushu ist hier neben Groß-Hiroshima Spitzenreiter.

      12. Chinarestaurants: In Mitteljapan und weiter östlich gibt es einfach doppelt so viele dieser Restaurants.

      13. Cafés: Je nach Präfektur beträgt hier der Faktor bis zu 6, aber Japan ist hier eine Milchschnitte. In Shikoku, Westhonshu und Mitteljapan gibt es viele Cafés, westlich und östlich davon aber nicht.

      14. Gurken @draconira : Auch ein merkwürdiges Muster. Ost-, Nordost- und Südjapan essen auffallend häufiger Gurken als Nordjapan (Hokkaido), West- und Zentraljapan.

      15. Frauen: In 15 Präfekturen Japans leben mehr Frauen als Männer, aber diese Mauer verläuft mitten durch Kansai und trennt das Herz des Westens in Ost und West, als würde einer eine Mauer durch NRW bauen, wie den Rhein. Kyushu, Shikoku, Okinawa, Westjapan und die nördlichste Insel Hokkaido haben einen Frauenüberschuss, Groß-Hiroshima und außer Hokkaido alles östlich der Achse Kyoto-Nara hat Männerüberschuss, am schlimmsten im Metropolraum Nordtokyo rund um Utsunomiya mit nur 47,5% Frauen.

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}

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