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Project Ogane

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    • Project Ogane

      Project Ogane


      Wenn eure Geschichte in einem Spiel visualisiert werden würde? Was für ein Spiel wäre das? Einige traditionelle Reiseabenteuer mit Missionen bieten sich für die Assassin's Creed-Reihe an, andere vielleicht eher für ein Click&Point, einen Datingsimulator, oder ein klassisches RPG. Im Fall der sarkastischen Rebellin Min, die größtenteils eigentlich nur verschiedenste verrückte Dinge in der Region um Osaka erlebt, passt eine Spielereihe wie Grand Theft Auto wohl am Besten. Viel wagemutigen Blödsinn treiben, das Großstadtleben genießen und im gleichen Atemzug die Schattenseiten des Selbigen enthüllen. Das konnte Min schon immer gut. Im Stil von GTA an der Konsole virtuelle Grenzen zum Illegalen austesten und eine Spielwelt voller Anspielungen und Querverweise erkunden mit zahlreichen kuriosen Nebenquests und unterhaltsamen Minispielen, die euch zugleich ein bisschen in den Alltag des modernen Japans eingewöhnen.

      Ogane ist eine der größten Städte Japans. Einst ein geschäftiger Umschlagsplatz für Kaufleute und Zentrum des Kommerz, verlor Ogane mit Beginn der Neuzeit seine wirtschaftliche Vormachtstellung an seinen östlichen Rivalen. Nach dem Platzen der japanischen Wirtschaftsblase in den frühen 90er-Jahren traf es die Region um Ogane besonders hart. Als Stadt mit der höchsten Verbrechensrate Japans braucht man nach Yakuza, aggressiven Bikerbanden, Erpressern, Schwarzmarkthändlern und Dealern nicht allzu gründlich zu suchen. Zugleich schlägt in der Hafenmetropole jedoch auch das humoristische Herz des Landes. Neben den zahlreichen Standup-Comedians und den charismatischen Takoyakiköchen bietet die Stadt verschiedenste Medien- und Unterhaltungsangebote in einer florierenden Landschaft an!

      Doch der japanische Alltag ist von viel harter Arbeit, Pauken und wenig Abwechslung geprägt. Bildung und Lebensunterhalt sind teuer, sodass viele Menschen irgendwie über die Runde kommen müssen. Eine davon ist Min-yeon Seol oder unter ihrem japanischen Alias als Ayumi Yanagita bekannt. Die Medizinstudentin muss sich nicht nur aufs Lernen konzentrieren, sondern sich auch irgendwie ihr Großstadtleben finanzieren, ohne dabei von Verzweiflung und Ängsten zermürbt zu werden. Min lehnt die alten Konventionen ab, doch wie weit kann sie sich bedenkenlos gegen sie auflehnen, ohne vom gnadenlosen Hochleistungssystem Japans überrollt zu werden? Zusammen mit einer etwas intellektuell begrenzten Austauschstudentin sieht sie sich jedoch noch einer ganz anderen Bedrohung ausgesetzt, einer aus dem dunklen Reich der altjapanischen Mythen.

      Normalerweise lassen sich alle Einträge unter: Characters [C] für Haupt- und Nebenfiguren, Worldbuilding [W], Gameplay/Missions [G] und Details [D] für Referenzen und Eigennamen mit Ursprüngen im Original zurückführen.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • [C1] Spielbare Charaktere



      Min-yeon Seol
      Alias: Ayumi Yanagita
      Alter: 24
      Größe: 159 cm
      Haarfarbe: Schwarz mit Strähnen
      Augen: Dunkelbraun
      Ethnizität: Japanerin koreanischer Abstammung
      Physis: 2/5
      Psyche: 4/5

      Spätestens, seit sie sich mit 18 die Haare gekürzt und komplett blau gefärbt hat, ist Min-yeon eine junge Frau geworden, deren Gesellschaft hin und wieder anstrengend sein kann. Die leicht misanthropische Punkerin hat bis auf ihr Medizinstudium relativ wenig mit der Gesellschaft am Hut, wenn es nicht gerade um spöttische Sprüche und niederträchtige Streiche geht. Insbesondere ihre große Schwester Eun-ju als ehemalige Peinigerin muss nun oft dafür als Zielscheibe herhalten, doch als Medienstar hat diese anders als Min und ihre alten Schulfreunde Satsuki und Yoshikatsu keine Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen. Aufbrausend, zynisch und launisch hat Min sich bereits in diversen Nebenjobs zur Tür führen lassen müssen, ohne die Schuld bei jemandem anderen suchen zu können. Doch eines Tages enthüllt ihr Vater Tae-ho nicht nur unfreiwillig, dass durch die Adern der wegen ihrer Abstimmung als Kind oft gehänselten Min auch japanisches Blut fließt, sondern auch, dass ein Mythos den Clan über Jahrhunderte prägte. Als die Kriminalität in Ogane komplett aus den Fugen gerät, liegt es also ausgerechnet an einer jungen Antiheldin, die erst einmal gut daran täte, ihren Platz in der Großstadt zu finden und sich gleichzeitig selbst treu zu bleiben.




      Fei-Fei Xiao
      Alias: Pema
      Alter: 18
      Größe: 151 cm
      Haare: Dunkelblond (Naturfarbe Schwarzbraun)
      Augen: Dunkelbraun
      Ethnizität: Chinesin mit tibetischer Mutter
      Physis: 4/5
      Psyche: 2/5

      Fei ist eine sorglose und verspielte Austauschstudentin, die bereits ihren Heimattempel in Tibet desöfteren in große Verlegenheit brachte und sich so ihre Japanabenteuer "verdiente" Fei ist nicht die hellste Leuchte im Lampenfachhandel und ist geradezu ein Tausendsassa der Fettnäpfchen. Naiv, ziellos und unkritisch stolpert sie durch ihr neues Leben in Ogane, doch sie wählt ausgerechnet die zynische Min-yeon zum Mittelpunkt ihrer Beziehungspunkte. Höchst talentiert in einer Reihe chinesischer Kampftechniken, ist die zierliche Buddhistin jedoch nicht schlecht für das harte Leben in der wilden Großstadt gerüstet. Doch ihre schier unfassbare Begriffsstutzigkeit und grotesken Reaktionen verwandeln den tristen Alltag ihrer Mitbürger ganz schnell in ein abenteuerliches Treiben.



      [G1] Customize your Heroine!

      In Ogane und seinem Umland gibt es unzählige Boutiquen, Kaufhäuser und Friseursalons. Sowohl Min als auch Fei lieben es, neue Stile auszuprobieren und sich in die unterschiedlichsten Outfits zu werfen: egal ob klassische Bluejeans, rassiger Minirock, elegantes Sommerkleid, schicker Mantel, sportliches Cheerleaderoutfit oder exotisches Chinakostüm - von Casual über Business bis Cosplay ist alles drin! Die Friseursalons ermöglichen es den beiden Heldinnen, ihre Haare lang oder kurz zu tragen, zu färben oder mit Strähnchen zu versehen, sowie sich schlussendlich auf die Art des Hairstyles festzulegen.
      Je nach Artikel kann es aber sein, dass Tomboy Min ihren sturen Kopf durchsetzt und sich in ihren Augen zu kitschigen Klamotten verweigert - andererseits hat Fei ebenso ihre Präferenzen und wird vor den waghalsigsten Modetrends einen Rückzieher machen. Die Art des Outfits schlägt sich letztlich auf die Laune der beiden nieder, beeinflusst Gesprächsoptionen und letztlich den Alltag ihrer Mitmenschen genauso wie den ihren.

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    • [W1] Ogane und die wichtigsten Städte




      Rot: Ogane (Osaka) [ogane = große Summen Geld]
      Als Heimat für fast 3 Millionen Menschen, erinnert in der lebhaften Metropole Ogane nur wenig an eine idyllische Hafenstadt. Kräne und Docks halten sogar die geifernden Möwen fern, aber auch Touristen müssen mit der modernen Wolkenkratzerkulisse, die im Land doch eben nur Platz Zwei hinter der Hauptstadt belegt, warm werden. Dabei hat die Hauptstadt des japanischen Humors mehr zu bieten als die typischen Takoyaki-Verkäufer, die sich untereinander mit "Maido" begrüßen und stets nach dem guten Geschäft fragen. Dort, wo die Menschen auf der Rolltreppe rechts stehen, dort ist vieles anders. Mit den Galactic Studios und dem jugendlich-hippen Trendviertel Amerikamachi kommt sogar ein Hauch Liberty City oder Los Santos nach Japan, während die Konsumsüchtigen auch in Momoda (Nord) und Nashi (Süd) zu ihrem kurzzeitigen Glück finden können. Ogane versteht sich auch als eine besonders leidenschaftliche Sportstadt, selbst wenn zwei der vier großen Vereine ihre Heimat in der Peripherie gefunden haben. Zoos, Museen, Pachinkohallen und andere wichtige Monumente des öffentlichen Lebens dürfen natürlich in einer solchen Stadt nicht fehlen und sind dank des ausgebufften Bahnsystems nie schnell, aber immer gut und mit Verlass zu erreichen.

      Orange: Kokkyo (Sakai) [kokkyô = Landesgrenze]
      In dieser gigantischen Vorstadt von Ogane ist Min zur Welt gekommen. Trotz 800.000 Einwohnern ist die Stadt allerdings auch dafür nicht in der Welt bekannt - genauer genommen so gut wie gar nicht. Kokkyo besitzt einen großen Industriehafen und stellt Fahrradteile von Shimanami sowie Messer her, aber sind wir mal ehrlich. Dort gibt es nichts, was es nicht auch in Ogane gibt.

      Gelb: Anegahara (Amagasaki) [anegahara = Feld der großen Schwester]
      Die Industriestadt Anegahara schmückt sich als Heimat einiger bekannter Prominente, nur scheint sie offenbar vergessen zu haben, dass jede Stadt ein paar mehr oder weniger glorreiche potentielle Dschungelcampteilnehmer auflisten kann. Als industrielles Herz der Region hat diese Ogane-Banlieue aber leider noch weniger zu bieten als Kokkyo.

      Grün: Nishinokura (Nishinomiya) [nishinokura = Warenlager des Westens]
      Nach Nishinokura kommt man für genau zwei Dinge: Baseball und eine mit Palmen übersähte Strandhauptstraße wie in Los Santos, an der sich ein absolut palmenloser Strand anschließt. Wer schon immer mal in einem prall gefüllten Heimstadion zusammen mit wundersam Gekleideten die Schmach der Niederlage kosten oder eine feurige Begegnung mit Quallen machen wollte, ist hier genau richtig. Selbst der örtliche Crimeson-Convenience Store hat sich in die Vereinsfarben der Kinshin Cheetahs gehüllt: Gelb für den Erfolgsneid auf den erfolgreichen Erzrivalen aus dem Osten und Schwarz für die Trauer, rund 30 Jahre nicht mehr die Japan Series gewonnen zu haben.

      Hellblau: Tsuinda (Suita) [tsûinda = Feld des Besaufens]
      In Tsuinda befindet sich Mins Campus und dementsprechend nicht nur ihre Wohnung, sondern auch die viele anderer Studenten. Kein Wunder, dass hier also viel gezecht wird. Neben den hübschen Parkanlagen zwischen den Wohnblocks punktet die nördliche Vorstadt mit einem nigelnagelneuen Fußballstadion der Ogane Crevettes, die sich das Schwarz mit den Cheetahs teilen, aber statt gelb einfach blau sind - Studenten eben. Der EXPO Park, der 1970 mit der Weltausstellung Ogane in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit rückte, dient heute als gigantischer botanischer Garten der Erholung und dem Präsentieren fragwürdiger Kunstarchitektur, denn die Antlitze des Tower of the Moon empfehlen sich sicher nicht als Kinderzimmerdekoration, auch wenn man Stofftiere dieses Turmes für einen läppischen vierstelligen Yenpreis erwerben kann.

      Dunkelblau: Mana (Nara) [manabu = erlernen - narau = über Unterricht lernen]
      Die erste Hauptstadt Japans ist nicht nur voller alter Tempel, Schreine und sonstiger nennenswerter Bausubstanz, sondern auch voller pelziger Geweihträger, deren schier unendliche Fressgier sämtliche andere Wildpopulationen die nächste Flüchtlingskrise ausrufen lassen würde - wären diese heiligen Tierchen nicht seit Jahrhunderte halbzahm und an ein und dem selben Ort verblieben, wo man sie für 150 Yen als Stalker mieten kann, solang man die Hirschcracker ja nicht fallen lässt oder gar verfüttert! Was Ogane an Nachtleben besitzt, fehlt Mana komplett, sodass man sich um torkelnde Jugendliche oder tätowierte Sonnenbrillenträger selbstin der japanischen Geisterstunde zwischen 2 und 3 keine Sorgen machen muss.

      Violett: Ageha (Asuka und Kashihara) [ageha = Schwalbenschwanz]
      Wer von der Großstadt und der rüpelhaften Tierwelt in Mana die Schnauze voll hat, kann einen Abstecher in das totale Nirvana wagen. Die mysteriösen Hügelgräber und Steinplatten von Ageha ziehen nicht unbedingt viele Besucher an, doch alleine für den Nervenkitzel, ob die örtliche Kaki- und Orangenbox gefüllt ist, lohnt sich die Anreise in die von Bambushainen und Reisfeldern umgebene Pampa. Und wem das nicht reicht, der kann einen Blick auf Jingu werfen, einen Großschrein, der Japans erstem Kaiser Tommu gewidmet ist.

      Schwarz: Uru (Uji) [uru = verkaufen]
      Auch in Uru steppt trotz des leicht kapitalistisch angehauchten Namens nicht gerade der Bär, doch der örtliche Tempel hat es sogar auf die Rückseite der 10 Yen-Münze geschafft! Man muss sich für eine Anreise auch nicht zwangsweise für Tempel interessieren, sondern darf auch etwas von dem berühmten Matcha-Grüntee kosten. Von gewöhnlichem Tee bis hin zu Teenudeln, Tee-Eiscreme und Teewaffeln darf natürlich auch nicht das obligatorische Tee-DigDog fehlen - der beliebte Schokowaffelknusperriegel mit 100% mehr Teegeschmack und 99% weniger Schokogeschmack!

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Wow, tolle und vor allem coole Idee *__*

      Es ist wie immer verrrry nice, wie viel arbeit und Mühe du dir machst, deine Geschichten auf andere Dinge umzumünzen und es ist faszinierend, wie toll du das hinbekommst <3 Das zeigt richtig, wie unglaublich viel du dich mit der Geschichte, den Charakteren, dem Schreiben an sich und auch dir selbst auseinander gesetzt hast. Wenn ich mir deine ganzen Sache so angucke, die du hhier auf die Beine stellst, pfeife ich gedanklich anerkennend und denke mir "Hammer, wie gut er geworden ist."
      Und dann wünsche ich mir, ich hätte was bedeutendes dazu beigetragen ;_; - xD Nein, es ist einfach klasse. So und das musse ich jetzt mal sagen und raus lassen :D
      - erwünscht oder nicht. angebracht oder nicht. -


      So. da das hier im Redkations-Bereich steht, frage ich mich gerade, ob andere auch eingeladen sind, ihre Geschichten als Videospiel darzustellen oder - wegen weil Threadname - du in dem Thread hier für dich was machen wolltest. also "für dich" im sinne deiner eigenen Geschichte :D

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Saaaaan-chaaaan q///q *fluff* Hey! Schön, dass dir das Projekt soweit gefällt! :3
      Es steht deswegen in der Redaktion, weil es zu keinem Zeitpunkt eine zusammenhängende Geschichte im klassischen Sinn erzählt. Wenn ich das ganze in wenigen Posts abhandeln können, könnte man einen Thread für ähnliche Projekte von euch allen nutzen, aber ich befürchte, dass das ganze noch etwas mehr wächst und dann zu unübersichtlich bei mehreren Schöpfern werden könnte - daher würde ich mich für einen eigenen Thread pro Autor/Projekt aussprechen, heißt ja schon "Ogane" und die einzige andere Osaka-Geschichte gehört Rai, was ein tolles "DLC" wäre. :D

      Heute gibt es ein paar Einblicke in die Umwandlung von Details. Da sind jetzt noch "relativ" bekannte Begriffe mit dabei, vielleicht kennt ihr das ein oder andere davon, und sei es nur durch die Japangalerie. xD



      [D1] Große Namen und Marken

      Alola&Mahalo (Eggs&Things): Eine Restaurantkette mit tropischem Inselflair, die nur das Beste von Hawai'i anbietet. Insbesondere für Frühstück und Brunch bietet sich diese ungezwungene Location mit Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Rührei und Egg Benedicts an, doch auch traditionelle Menüs wie Ahi Poke fehlen nicht auf der Karte. Malasadas sucht man hier vergeblich, doch dafür trägt die Bedienung Namensschilder mit ihren Vornamen, sodass für ein hemmungsloses Flirten bereits eine Barrikade gefallen ist.

      Akatsuki Shinbun (Asahi Shinbun): Eine nationale Tageszeitung, die zu den großen Drei unter der Leserschaft gehört. Akatsuki unterscheidet sich von den meisten anderen Blättern durch eine sehr liberale und progressive Haltung, die in den Augen so mancher mürrischen Ultrapatrioten auch als "linksgrünversifft" durchgehen könnte.

      Beefo's Diner (Porco's Diner): Ein Diner in Mana, das sich allerdings in einem wenig eindrucksvollen Gebäude verbirgt und somit oft übersehen wird. Innen beeindruckt das Diner jedoch durch authentische Ausstattung, freundlichen Service und die Möglichkeit, mit seinen Freunden Dart zu spielen, nachdem man die frühabendliche Happy Hour-Runde für Cocktails zu seinen Gunsten genutzt hat und sich nun im Pfeilwurfsport vor jedem Grundschüler lächerlich machen kann.

      Bulliken (Billiken): Die goldene Statue eines dicken Jungen, der zwei Sandwiches in der Hand hält. Eines davon hat er dem örtlichen Schulspargeltarzan gestohlen und steht durch gewiefte Geschäftstaktiken nun ganz oben in der wirtschaftlichen Hierachie. Nicht umsonst ist er das Symbol des modernen Ogane!

      Crimeson (Lawson): Ein Hauptkonkurrent von 7/24 und ebenso ein rund um die Uhr geöffneter Convenience Store, der Rentern und Studenten massenhaft die Möglichkeit gibt sich eine staubige Nase zu verdienen. Seine Signalfarben sind Weiß und Blau.

      DigDog (KitKat): Einer von Japans beliebtesten Schokoladenriegeln, der auch noch für das zehnjährige Schulmädchen halbwegs erschwinglich ist. In der Regel trifft man auf die Sorten Vollmilch, Zartbitter und Grüntee. Wie das zusammenpasst? Das ist noch harmlos.

      Fleshless Burger (Freshness Burger): Ein einheimischer Laden mit Fokus auf amerikanisches Fastfood, der entgegen der Erwartungen jedoch alles andere als Vegan ist. Wagemutige Mischungen wie Avocadoburger jedoch sollen dafür sorgen, dass die gesunden Japaner weiterhin nicht viel Fleisch auf den Rippen haben - die obligatorische Scheibe Fleisch findet man jedoch trotzdem zwischen der grünen Paste.

      Galactic Studios Japan (Universal Studios Japan): Als der größte Freizeitpark Westjapans ziehen die GSJ Millionen Menschen aus ganz Asien in ihren Bann und beeindrucken mit einer schillernden, grellen amerikanischen Atmosphäre. Neben einem englischen Magieschloss kann man auch einen Abstecher in den dinosaurierreichen Cretaceous Park, Los Santos oder Liberty City wagen. Wer nach dem sündhaft teuren Eintritt den Rubel immer noch rollen lassen will, kann den importierten US-Kapitalismus mit einer Runde Pterodactylusflügel für alle füttern. Da der Magen danach jedoch immer noch nicht gefüllt sein wird, locken zahllose Restaurants außerhalb auch nach Schließung des Parks sowie der LAP-Store, wo man sich bereits mit Kleidung für den dickeren Bauch eindecken kann.

      Kinshin Cheetahs (Hanshin Tigers): Das zweitbeliebteste Baseballteam mit der zweithöchsten Zuschauerzahl hat nicht nur eine fanatische Fanbase, sondern auch die zweitwenigsten Titel. Die Cheetahs in Gelb und Schwarz sitzen im Korien-Stadion in Nishinokura. Wer in der Region von Ogane kein Cheetahs-Fan ist, hat das Herz der Region angeblich nie gelebt.

      Korien (Koshien): Das Heimstadion der Cheetahs, ältestes Stadion Japans und jährlich Austragungsort des großen Baseball-College-KO-Turniers mit einem Hauch von Nostalgie.

      Kotaro Akagi (Shinzo Abe): Kotaro Akagi ist Chef der konservativen Partei Japans und stellt den amtierenden Ministerpräsidenten. Nach der Nuklearkatastrophe im Osten des Landes wurde auch ihm klar, dass Aussitzen und Absichern in typisch konservativer Manier nicht mehr weiterhelfen konnte. Also entschloss er sich, den Antiatomkraftprotesten durch intensive Werbung für Nuklearenergie und die Wartung sowie Wiederinbetriebnahme einiger Kraftwerke einzusetzen. Sein Leben wäre einfacher, wenn die Akatsuki Shinbun ihn nicht kritisch hinterfragen würde - ein guter Kapitän weiß schon, wie er sein Schiff lenkt!

      Kôteiji Zoo (Tennôji Zoo): Der größte Zoo in Ogane beherbergt den Großteil der klassischen Zootiere und verlangt lediglich einen Spottpreis. Die wichtigsten Säugetiere tragen einen Namen, doch in der Regel hören sie auf diesen schlechter als der vierjährige Takuma, der den Sandkasten partout nicht verlassen will.

      Ogane Crevettes (Gamba Osaka): Ein Fußballverein mit Sitz in Tsuinda, der die Konstanz nicht erfunden hat. Meister, Mittelfeld, Abstieg, Wiederaufstieg, Mittelfeld, Champions League, Mittelfeld. Böse Zunge munkeln, dass das Team in Blau-Schwarz bald wieder absteigt.

      ONYX (ORIX): Eine landesweit operierende Investmentbank, die verschiedene Finanzdiensleistungen anbietet. Ihnen gehört der Baseballverein Onyx Bulls, die im Ogane Dome ihre sportliche Heimat gefunden haben.

      Shimanami (Shimano): Eine weltbekannte Fahrradfirma, die in Kokkyo ihren Sitz hat.

      Shikôtei-ji (Shitenno-ji): Ein großer Tempelkomplex mitten in der Stadt, dessen Zugang bis auf einige Gebäude weitestgehend kostenlos ist. Dominante Farbe ist Zinnoberrot.

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    • [C2] Wichtige Nebencharaktere



      Eun-ju Seol/Nozomi Yanagita/Eun-Julia:
      Aus Mins größter Kindheitspeiniger wurde ein gefragter Medienstar, der nicht in Ogane, sondern national bekannt ist. Als Eun-Julia missioniert ihre große Schwester nicht nur zahllose kreischende Teenie-Mädchen mit ihren Fashion Haul-Videos, sondern besitzt auch ein beachtliches Talent in Moderation, Singen und Tanzen. Die eitle, pfauenhafte Diva der Familie, immer wieder für einen verletzenden Spruch ihres ungeliebten Schwesterchen gegenüber gut, tut alles, um ihre verletzliche Seite zu überschminken wie in einem professionellen Schminktutorial.

      Hyun-woo Seol/Hidetada Yanagita:
      Was die große Schwester kann, kann der große Bruder schon lange und so trägt auch Hyun-woo seinen Teil dazu bei, auf das jüngste Familienmitglied in regelmäßigen Abständen einzudreschen. Als schleimiger Anwalt bei Tag und ungezügelter Partyhengst bei Nacht besaß er schon immer die Fähigkeit, wie als ein Chamäleon vor Papas Augen als der perfekte Sohnemann dazustehen, selbst wenn er nachts Yucca-Palme Natsuko mit einer Ladung Erbrochenem mit Wodka-Aroma gegossen hatte.

      Tae-ho und Na-ri Seol:
      Mins Eltern hatten es oft nicht leicht mit einem sehr eigenwilligen Trio an Kindern, von denen jedes einen unterschiedlichen Weg einschlug, wenn gleich identisch anstrengend. Bezüglich religiöser Ansichten kommen der Buddhist und die Protestantin zwar selten auf einen Nenner, doch die ungewöhnliche Mischung hält nun immerhin über 30 Jahre bestand. Vielleicht ist es ja auch die Besonnenheit des stämmigen Familienkaters Sung-nam, die diese Ehe fortbestehen lässt.


      Satsuki Matsubara:
      Satsuki ist intelligent, höflich, charmant und verantwortungsbewusst - Eigenschaften, die sie an der Brillenträgerin manchmal allerdings weniger schätzt als deren körperliche Attribute. Irgendwann musste sich die Rebellin eingestehen, sich in ihre erste Sandkastenbekanntschaft verknallt zu haben, was seitdem desöfteren zu Spannungen und ungewollten Dynamiken führt. Die junge Tierärztin in spe baut auf ihren Glauben an Buddha und an ihre Vernunft, stellt somit den ruhenden Pol zu ihrer hitzköpfigen Freundin.

      Yoshikatsu Takamiya:
      Es wäre natürlich zu einfach, wenn Min-yeon Seol ihr Herz nur an eine Person vergeben wollte. Ihren Medizin-Kommilitonen Yoshi kennt sie immerhin schon seit der frühen Mittelschule, wo er das schmächtige Mädchen als einer der Senioren vor einer Horde Raufbolde verteidigt hatte. Min würde heute nicht mehr ohne Weiteres zugeben, wie sehr sie das damals beeindruckte, doch durch sein ausgeglichenes Wesen zählt Yoshi zu den Wenigen, der die teils ziellosen Provokationen dieses Wildfangs gelassen nehmen kann.


      Misato Miyazaki:
      Misato ist Satsukis junge Cousine, bei der man eher eine Verwandtschaft zu Min vermuten würde. Die Oberschülerin underperformt in ihren Prüfungen mit verblüffender Regelmäßigkeit, gibt jedoch den Traum eines Studiums und die Aufnahme an einer Universität nicht auf, um später Polizistin oder Detektivin werden zu können. Auch ihr Saga-Dialekt sorgt bisweilen für Erheiterung, sodass sie immer wieder Zielscheibe von Spott wird. So wird sie ihrer Frustration nur Herr, wenn sie der bürgerlichen Gesellschaft wie Min den Kampf ansagt.

      Minoru Matsubara:
      Auch wenn Herr Matsubara sich ähnlich sutratreu wie sein buddhistischer Glaubensbruder Tae-ho gibt, so scheint in der Sangha der Tenor vorzuherrschen, dass er zweifellos einer der Verrücktesten ist. Für Benachteiligungen aller Art hat er bereits die absurdesten Karmatheorien aufgestellt, so erklärt er sich seine Haustierallergie, dass er einst dem englischen Premierminister eine Taschenuhr entwendet haben soll. Auch Mins Misserfolge wurden mehrmals mit kruden Hypothesen erläutert, ohne dass er es hätte beweisen können ...


      Touka Nishikido (Touka Fujiwara):
      Touka entspricht der klassischen Yamato Nadeshiko: langes, rabenschwarzes Haar, zierliche Gestalt, zurückhaltendes, höfliches Wesen. Eine prinzessinengleiche Schönheit, die sich dazu entschlossen hat, ihre Zukunft in Japans Tradition zu suchen - als Geisha! Mit zwei schwarzen Hörnchen und einem langen Schweif geboren, meinten die Anderen es jedoch selten gut mit dem Mädchen. Selbst an den Rande des Zusammenbruchs getrieben, versucht die schüchterne Touka, immer noch ihr Gesicht zu wahren.


      Tokunara:
      Alles, was Toukas Wesen ausmacht, scheint wie weggeblasen, wenn sich dieses mysteriöse Mädchen als "Tokunara" vorstellt. Bis auf die deutlich selbstbewusstere Körperhaltung macht sie einen wenig sympathischen Ausdruck, wenn sie in der Öffentlichkeit ihren blutrünstigen Gewaltphantasien frönt. "Auge und Auge" trifft ihr Lebenskredo eher begrenzt, denn diese aufbrausende und rachsüchtige Persönlichkeit würde in solchen Fällen am liebsten Köpfe rollen lassen. Sie behauptet jedoch vehement, nicht aus dem 18. Jahrhundert zu stammen.


      Rin Nogami:
      Rin ist eine charismatische Journalistin, die offenbar eine sehr kuriose Art des Cosplays für sich entdeckt hat, nämlich eines, das nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Beruf aufrecht gehalten wird. Immer mit einem bissigen Spruch auf Lager, schafft sie es im Handumdrehen, ihrem Gegenüber ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern, doch ihre egozentrische Extravaganz bringt auch genug Leute zur Verzweiflung. Und wer ihren übermäßigen Nikotinkonsum anspricht, der kann nach eigener Aussage noch "lange aufs Abkratzen warten".


      Eiko Saionji:
      Was für Rin die Zigarette und für Eun-ju der Kaffee ist, sind für Eiko die funkelnden Spielautomaten und das grüne Samt auf den Pokertischen, die die ehemalige Sängerin einer Rock-Girlgroup in den Bann ziehen. Das Leben auf der Bühne hat sie nun mit Mitte Zwanzig allerdings hinter sich gelassen und geht es nun etwas ruhiger und bedächtiger an, zum Beispiel auf einem flotten Motorrad. Als Universitätsmitarbeiterin kann sie jedoch immer wieder auf einen großen Fundus nützlicher Tipps zurückgreifen, ein echtes Ass im Ärmel eben.

      Motohiro Tatsunami:
      Motohiro ist ein leidenschaftlicher Kampfsportler von der Insel Shikoku, der im Wesentlichen der Verantwortliche dafür ist, seine Kollegin Eiko auf den Sattel eines Bikes zu locken. Auch wenn Min sich damit brüstet, sich an die ein oder andere Judotechnik aus ihrer Schulzeit erinnern zu können, sollte sie den direkten Zweikampf mit diesem Experten scheuen, der Fei sicherlich ebenbürtig ist, nur eben mit dem Fokus auf die japanischen Kampfsportarten. Im Unterschied zu ihr kann man mit ihm aber, aufgrund des Alters, auch mal einen Sake trinken!

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    • [G2] Japanisch-Sprachschule


      Natürlich ist Fei noch weit davon entfernt, die japanische Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen, wie die meisten, die sich in das Abenteuer Japan stürzen. Also muss auch Fei pauken und kann im Minispiel an den verschiedenen Filialen der Sprachschule Stars&Suns immer ein paar Fremdsprachenlektionen lernen und später auch an Tests teilnehmen, was sich im Spiel alles finanziell positiv auswirkt, abhängig von der erbrachten Leistung. Nicht nur könnt ihr so im Gegensatz zum Sprachenlernen in der Realität auch noch Geld hinzu verdienen, sondern selbst spielerisch die Grundsätze dieser beliebten Sprache erlernen - neben Japanisch ist allerdings auch Englisch wählbar! Im Grunde genommen funktionieren die Lektionen wie Duolingo, mit einer Einführlektion und danach einem Übungsteil, wo ihr Satzbauteile ordnen oder in Lücken ziehen müsst, egal ob es sich um Zahlen, Themenfelder, Verbformen oder ganze Sätze handelt. Lasst Fei in ihrer akademischen Laufbahn endlich Erfolg haben und schaltet somit auch neue Gesprächsoptionen frei, mit denen ihr die Einheimischen überraschen und beeindrucken könnt! Wer weiß, vielleicht ergeben sich daraus wieder ganz andere Situationen!

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    • [W2] Bahnsystem


      Kaum ein moderner Ballungsraum, reell oder digital, kommt ohne ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz aus. Diese Netze sind verhältnismäßig komplex, insbesondere in Metropolregionen mit oft einem Dutzend verschiedener U-Bahnlinien und mehreren Dutzend Stationen. Also ist es sinnvoll, bei der Umsetzung nur Expresszüge mit Halten an den wichtigsten Bahnhöfen zu wählen und Linien ohne größere Bedeutung auszubauen.
      Im Gegensatz zu Los Santos sind die Bahnlinien nicht kostenlos, sondern gleichen in etwa dem System in Liberty City (1$ pro Station). In den Bahnhöfen Ogane-Momoda, Ogane-Nashi, Tsurugaoka, Nishikokonoe, Shin-Inariya und Mana-Yoshoin kann man umsteigen und eine andere Linie wählen. Die Preise nach Verlassen eines Bahnhofs berechnen sich wie folgt:

      13+ Stationen: 1100 Yen
      11-12 Stationen: 900 Yen
      8-10 Stationen: 700 Yen
      5-7 Stationen: 500 Yen
      1-4 Stationen: 100 Yen pro Station
      Ogane Loop Line: 200 Yen unbegrenzte Fahrt

      Relevante Linien blau aufleuchtend:





      Basierend auf der obigen Karte (Project Ogane) bleiben folgende Bahnlinien nutzbar (Vorbildstation in Klammern):

      Nord: Heiran Line (orig. JR Kyoto, Umeda-Kyoto):
      Ogane [Momoda] (JR Osaka-Umeda) - Shin-Ogane (Shin-Osaka) - Tsuinda (Suita) - Yamagata (Ibaraki) - Oyanagi (Takatsuki)


      Nordwest/Mitte: Kinshin Line (orig. Hanshin Namba & Kintetsu-Nara, Kobe Sannomiya-Nara):
      Korien (Koshien) - Anegahara (Amagasaki) - Nishikokonoe (Nishikujo) - Kokonoe (Kujo) - Onyx-mae (Dome-mae) - Ogane-Nashi (Osaka-Namba) - Yamatodai (Osaka-Nippombashi) - Uemotomura (Osaka-Uehommachi) - Tsurugaoka (Tsuruhashi) - Akuma (Ikoma) - Mana-Yoshoin (Yamato Saidaiji) - Mana (Nara)

      U-Bahn: Kokonoe bis Uemotomura


      West: Ogane Loop Line (orig. Osaka Loop Line, Umeda-Umeda):
      Ogane [Momoda] (JR Osaka-Umeda) - Nishikokonoe (Nishikujo) - Bishamoncho (Bentencho) - Shin-Inariya (Shin-Imamiya) - Kogoji (Tennoji) - Tsurugaoka (Tsuruhashi) - Oganejo-koen (Osakajo-koen) - Ogane (Osaka-Umeda)


      West: Gensozaki Line (orig. Yumesaki Line, Nishikujo-Sakurajima):
      Nishikokonoe (Nishikujo) - Galactic City (Universal City)


      Südwest: Kokai Line (orig. Nankai Line, Namba-Kansai Airport):
      Ogane-Nashi (Osaka-Namba) - Shin-Inariya (Shin-Imamiya) - Tengukissa (Tengachaya) - Kokkyo (Sakai)


      Ost: Uma Line (orig. Kintetsu-Kyoto & Kintetsu-Kashihara Kyoto-Kashiharajingumae-Asuka):
      Uru (Uji/Ogura) - Mana-Yoshoin (Yamato Saidaiji) - Yakumo (Yamato Yagi) - Hoorijingu (Kashiharajingumae) - Ageha (Asuka)

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