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Sogno distrutto (One-Shot)

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    • Sogno distrutto (One-Shot)

      So,
      ich wollte mit euch dieses One-Shot teilen. Es ist zwar Non-Pokemon, aber ich denke mann kann es trotzdem gut verstehen auch wen man die Serie nicht kennt.

      Sogno distrutto

      Anime: Inazuma Eleven (Ares no Tenbin)
      Charackter: Haizaki Ryouhei, Miyano Akane
      Anmerkung: basiert auf eine Kurze Szene aus Folge 15

      "Es tut mir leid Akane. Ich habe gegen die verloren die dir das angetan haben. "
      Es tut mir Leid.
      Es tut mir Leid.

      "Es tut mir so leid."


      Entschuldigungen waren das einzige was ihm durch den Kopf ging. Worte die beim Sprechen fast nichts bedeuteten. Er hatte es vermasselt. Er hatte gegen diese Mannschaft verloren gegen die Monster, die ihr das Angetan hatten.

      Aber hatten sie das wirklich?

      Die Worte von diesem Idioten ließen ihn nachdenken. Es konnte nicht wahr sein. Wer hätte ihr das sonst angetan? Akane war ihm weggenommen worden, um Teil des Ares-Programms zu werden, und als sie zurückgekehrt war, war sie nur noch eine leblose Seele.
      Es ist nicht so als wüsste er was mit ihr passiert ist. Haizaki versuchte das zu ignorieren, was Nosaka gesagt hatte. Er lügt. Er würde niemals Recht haben. Er spielte nur mit ihm, spielte mit seinem Verstand. Er wollte mit der Tatsache dass er gewonnen hatte ihn noch mehr Quälen. Das ist alles.

      Haizaki hatte alles gemacht, so hart trainiert, seine Freizeit für diesen Sport aufgegeben. Er wurde zum Dämon um gegen sie zu kämpfen. Und um ein einseitiges Versprechen zu erfüllen. Sie zu retten. Die Hoffnungen, die er hatte das er sie zurück bekommt, waren jetzt fast nicht mehr vorhanden. Wenn er sie nicht retten konnte, konnte es niemand. Sie wäre für immer verloren.

      Seine Zunge schnalzte, er ballte seine Fäuste zusammen so dass sich seine Nägel in seine Handflächen bohrten. Er konnte sie nicht ansehen seit er ihr Zimmer betreten hatte. Es gab keine übliche Begrüßung. Nur Stille. Kein Geschenk. Er hatte sich hinein geschliffen, immer noch wund von den Schlägen, die er erlitten hatte.

      Es war nicht nötig seinen erbärmlichen Zustand zu erklären. Eine Entschuldigung würde es auch erklären.
      "Ich habe dich enttäuscht. Ich habe alles gemacht und trotzdem ... "
      Hab ich verloren...


      Er hält den Atem an und blickt auf seine geballten Fäuste, die auf seinem Schoß lagen. Er erwartet fasst, dass Blut heraus kam, so hart wie er seine Nägel gegen die Haut drückte. Aber selbst dann würde er nichts tun, es wäre nur ein gerechtes Opfer für das was er getan hatte. Er würde sagen dass er den Schmerz verdient hätte. Aber er fühlte nichts. Die Dinge fühlten sich einfach so ... taub an.

      Sein Verstand war verschwommen. Sein Körper Taub. Das Herz war verzweifelt.
      Sein Wille wurde mit jeder Sekunde kleiner.
      Was gab es noch zu fühlen?

      Eine Hand.

      Nicht sein eigene, aber ihre. Sie hatte sie ausgestreckt. Eine Hand strich sanft über seinen Rücken, und fuhr weiter hoch, nur um sie sich an den Ärmel seines Jacketts zu klammerte. Es war ein loser Griff, die Finger berührten kaum den Stoff. Würde er es wagen sich zu bewegen, würde seine Jacke leicht aus ihrem Griff rutschen.

      Nichtsdestotrotz guckte er hoch, in seinen Augen war Schock zu sehen. Er fühlt sich atemlos, sprachlos. Er starrt in diese tiefgrünen Augen und wartet auf etwas ... etwas mehr. Anerkennung. Mitleid. Leben. Irgendetwas

      "Akane ...?"

      Bist du in Ordnung?
      Bist du zurück?
      Bist du…
      Hast du…

      Hat dir das Ares-Programm das wirklich angetan?


      Sein Mund wird trocken, bei dem letzten Gedanken. Sein Blick wird unkonzentriert. Der Raum fällt in eine seltsame Stille, an die er nicht gewöhnt war. Er wusste nicht, was er tun sollte, wie er fühlen sollte. Hoffnung hatte sich in seiner Brust endzündet aber das schien alles zu gut um wahr zu sein.
      Die Flammen müssten jetzt eine dunklere Farbe haben. Oder nur ein schwaches Flackern.

      "Ryouhei ..."

      Ihre Stimme…


      War es wirklich ihre Stimme? Es klang wie ihre von damals als sie Kinder waren. Aber sie hatte sich verändert. Sie war weicher. Es wirkte so gezwungen. Aber diese Stimme - sie gehörte ihr. Oh Gott, wie er darauf gewartet hatte sie zu hören.


      "Du hast dein Bestes gegeben."

      Habe ich wirklich?
      Ich habe immer noch verloren.
      Ich habe dich nicht gerettet.


      Ein kleines Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, ihr Blick schien sogar weicher zu werden. Es ließ seine Brust schwer werden, ein starker Schmerz schoss durch sein Herz. Er hat die Freundlichkeit, die von ihr kam, nicht verdient. Sie lobte ihn für seine Fehler - mit ihrer Stimme und ihren Taten.

      Sie bewegte sich.

      Sie redete.

      Sie war in Ordnung.

      Sie war nicht mehr diese geistlose Puppe.

      Hatte dieser Bastard wirklich Recht?

      Etwas Warmes lief über seine Wangen. Seine Sicht wurde verschwommen und er musste stark blinzeln. Er weint nicht. Er brach jetzt nicht. Er kannte dieses fremde Gefühl nicht. Er hatte Früher nie geweint. Warum jetzt? Er bemüht sich nicht, die Tränen abzuwischen. Er hielt den Atem an, schüttelte den Kopf.

      Aber der Blick in ihren Augen änderte sich, das Lächeln verblasste. Ihr Blick wurde wieder leer . Er wollte es nicht sehen. Er wollte nicht verlieren, was er gerade gewonnen hatte. Er schwieg und sah zu, wie Akane langsam ihre freie Hand auf ihn richtete. Er schloss seine Augen.


      "Ryouhei ..."


      "Akane ..."


      "Vielen Dank."
      Als er seine Augen öffnet, war Akane verschwunden. Das Krankenhaus war weg. Er spürte seine vertraute Decke, in der er jeden Tag aufwacht. Er riss sich die Decke vom Leib, genau so wie er von ihr weggerissen worden ist.

      Es war nur ein Traum.
      Ich hätte es wissen müssen.



      Er blieb reglos auf seinem Futon liegen, atmet nur und starrt auf die leere Decke. Nach ein paar Sekunden hebt er eine Hand, fuhr durch sein unordentlicheres Haar als sonst und Atmete aus.

      Sein Verstand versucht herauszufinden, wie viel davon real gewesen war und wie viel er davon geträumt hatte. Wie sehr quälten sein Verstand und sein Herz seine Seele, nachdem er sie gestern gesehen hatte. Haizaki war nach dem Spiel zu ihr gegangen, da war er sich sicher. Sie hatte ihn angefasst und ... hatte sie mit ihm gesprochen? Er hätte sich erinnert, wenn sie es getan hätte.


      "Aber ihre Stimme."

      "Das hätte ich mir nicht vorstellen können."


      Sein Traum hatte sich so echt angefühlt, er konnte ihn leicht für die Realität halten.
      Seine Augen schlossen sich und er dachte das er sie wieder sehen wird wenn er sie wieder öffnet.

      Er tut es nicht.

      Etwas fällt ihm ins Auge, er drehte sein Kopf. Sein Blick landet auf den Teddy Bären, der neben seinem Bett auf dem Boden sitzt. Es war das Beste, was er von ihr hatte. Aber er konnte sich nicht daran erinnern, ihn letzte Nacht dort hingelegt zu haben. Normalerweise saß er auf seinem Schreibtisch.

      Er macht sich keine Gedanken darüber wie er dahin gekommen ist.

      Er macht sich nicht die Mühe, sich zu bewegen.

      Er macht sich nicht die Mühe, aufzustehen.

      Vielleicht sollte er sich jetzt nicht einmal mehr die Mühe machen und weiter Fußball spielen. Es hatte keinen Sinn mehr zu spielen. Er bezweifelte auch, dass er in einer solchen Realität noch spielen kann.

      Alles, was er jetzt wollte, war Ruhe. Um die Schmerz zu kurieren . Um das "Was-wäre-wenn" in seinen Gedanken loszuwerden. Sich einfach in nichts aufzulösen, während er hier lag und darauf wartete, dass dieses verfluchte Tag weiterging.

      Seine Gedanken gingen zurück zu Akane. Er dachte daran, sie zu sehen und mit ihr zu sprechen. Die Schule könnte für heute warten. Er wollte sie sehen.

      Und vielleicht würde sie heute mit ihm sprechen.

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      Vielen dank für das Lesen!

      Ich würde mich über Verbesserungsvorschläge freuen, da ich hier etwas mit meinen Styl herum Probiert habe.

      Grüße,
      Taiyou
    • Schwer zu sagen, was man da verbessern könnte. Ohne die ganzen Charaktere zu kennen, finde ich das von der Technik bereits sehr gut und der Situation angemessen gemacht. Viele Umbrüche, stilistische Wiederholungen bei diesen langen Szenen, die auf die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere abzielen. Ein paar Fall-Fehler waren natürlich noch dabei, aber das würde ja alles beim ersten Betalesen sofort verschwinden. Ansonsten ziemlich gut gemacht und einem One-Shot dieser Art absolut angemessen, solche Szenen passen aber auch gut in normale Geschichten, wenn man etwas entschleunigen möchte.

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