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[RPG | Offtopic Kurz-RPG]: Zorn der Götter

    • Rollenspiel

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    • [RPG | Offtopic Kurz-RPG]: Zorn der Götter

      Bist du bereit für das große Abenteuer?
      Bist du bereit auf unbekannten Pfaden zu wandeln?
      Bist du bereit es mit uralten Göttern aufzunehmen?
      Gib nur acht, denn mit Göttern ist nicht zu spaßen...


      Herzlich Willkommen zu dem Kurz-RPG "Zorn der Götter". Es wird geleitet von @Trouble und meiner Wenigkeit.
      Dieses RPG ist ein Offtopic RPG. Das bedeutet in diesem RPG spielen keine Pokémon mit. Stattdessen spielt ihr eine Gruppe von Forschern, Journalisten, Kameraleuten und sonstigen Neugierigen, die eine Expedition zu alten ägyptischen Ruinen unternehmen.
      Für das RPG sind keinerlei Kenntnisse über die ägyptische Mythologie notwendig, wer aber welche hat, darf sie gern in das RPG einbringen. Dieses RPG ist außerdem für Einsteiger und Erfahrene gleichermaßen gedacht. Wir freuen uns über jeden Mitspieler und helfen Neulingen auch gern bei Fragen und Problemen.
      Das RPG "Zorn der Götter" ist ein Kurzrpg. Das bedeutet es gilt ein zentrales Problem zu lösen und es wird etwa 2-3 Monate dauern, bis das RPG abgeschlossen ist. Damit die Handlung weiter geht, wird daher eine regelmäßige Teilnahme erwartet. Wer im Urlaub ist oder aus anderen privaten Gründen für einen längeren Zeitraum nicht posten kann, meldet sich bitte für diesen Zeitraum bei der Spielleitung ab. Ein Post pro Woche ist jedoch wünschenswert.
      Bei Fragen sprecht gern die RPG-Leitung an.


      Es gelten in diesem RPG die allgemeinen Filb Regeln und die Regeln des RPG-Bereichs.

      Das RPG wird im Romanstil in der dritten Person Singular geschrieben. Es kann spannend oder leicht gruselig werden, wird aber im FSK12 Rahmen bleiben. Nur dass ihr wisst, worauf ihr euch einlasst.

      --------------

      Mitspieler:

      Teilnehmer:

      UsernameCharakterBerufSchreibfarbe
      @YunTakeoMarik SaidArchäologe; Doktoranthimmelblau
      @TroubleColin Xavier
      Studentgrau
      @IsanyaMargret SeilerLehramtstudentin SonderpädagogikLachs
      @ShyrukaRüdiger van ThomTon-Assistentgrün
      @MiaoEileen Abigail McGeheeKamerafrauorange
      @YnevaWolfKyuu MeierReporteringelb
      @ArrowRose BlackwellHistorikerin mit Doktorgradschwarz
      @TonjaSelena "Sally" SchmidtJournalistin und Autorinocker/
      lila



      Viel Spaß wünschen Trouble und YunTakeo!

      ----

      Story:


      "Sehr geehrte/e .......


      Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie für die Expedition in die ägyptischen Ruinen ausgewählt wurden. Ihr Bewegungsschreibung hat uns überzeugt, sodass wir Ihnen die Möglichkeit geben an dieser Expedition teilzunehmen. Anbei erhalten sie einige Informationen über Risiken und Maßnahmen, die Sie während der Reise und der Teilnahme beachten müssen.
      Dieser Einladung liegt auch ihr Flugticket bei. Bitte beachten Sie, dass Sie sich pünktlich zum Flughafen begeben, da sonst ihr Ticket verfällt. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise.


      Bitte bringen sie nur einen kleinen Rucksack mit, der Sie beim Wandern nicht behindert. Packen Sie nur das notwendigste ein. Essen, Trinken, Decken, sowie Notfallmedizin werden von der Expeditionsleitung für alle Teilnehmer bereit gestellt.


      Zur Identifizierung ihrer Person sind sie verpflichtet einen Lichtbildausweis und dieses Schreiben mit sich zu führen und es der Expeditionsleitung bei Nachfrage vorzuzeigen.


      Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme,


      Prof. Dr. Rafael Xavier "



      Es ist nun einige Wochen her, dass sich dieses Schreiben in der Post befand. Heute wollen sich die Teilnehmer der Expedition am Flughafen in Kairo treffen.


      (der erste Post kommt von @Trouble , geduldet euch bitte noch einen Moment, nach seinem Post dürft ihr starten ;) )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von YunTakeo ()

    • Sobald der Flieger endlich gelandet war und die Passagiere herausgelassen wurden traten die drei Deutschen Forscher, oder genau genommen die zwei Forscher und der Anglistik Student, in die Hitze Ägyptens. Sie irrten eine Weile durch die Gänge bis sie endlich bei den Gepäckbändern ankamen und auf ihre Koffer warteten. "Ich kann es kaum erwarten die anderen endlich kennenzulernen." sagte Markus, der Archäologe unter den dreien als er seinen Koffer vom Band zog, die Koffer der anderen beiden waren jedoxh immer noch nicht in Sicht. Colin verdrehte nur seine Augen und murmelte etwas unverständliches, doch es schien die beiden Erwachsenen nicht zu interessieren. "Es ist wirklich sehr interessant was für unterschiedliche Menschen sich für diese Expedition zusammengefunden haben." Sagte nun der Professor für Ägyptische Götter, Rafael Xavier. "Wie viele waren es noch gleich?" Doch bevor der Professor antworten könnte mischte sich sein Sohn ins Gespräch ein: "Es sind sechs. Es ist doch nicht so schwer sich das zu merken." Erneut verdrehte er seine Augen als er seinem Vater praktisch seinen Koffer vor die Füße warf während er voran ging, seinen eigenen Koffer hinter sich herschleifend. Professor Xavier atmete genervt aus bevor er sich wieder seinem Freund und Kollegen zuwandte und ihm ein entschuldigendes Lächeln schenkte, ehe die beiden sich ebenfalls in Bewegung setzten. "Sechs Teilnehmer und natürlich Marik. Du wirst ihn gleich kennen lernen, wir treffen ihn draußen. Er war schon mal vor geflogen." Markus nickte, dann sah er wieder zu Colin, welcher gerade seinen Reisepass am Schlater abgab und ungeduldig mit dem Fuß wibbte. "Dir ist bewusst, dass du es ihm sagen musst, richtig?" sagte er zum Professor, als nun auch er seinen Pass abgab. "Ich weiß. Es ist nur...", der Professor seufzte, "ich will sein Bild von ihr nicht zerstören." Sein Kollege schüttelte daraufhin nur den Kopf, doch sagte nichts.
      Endlich draußen angekommen suchten sie nach dem Kleinbus, den Markus für alle Expiditionsteilnehmer gemietet hatte während der Professor nach deinem Doktoranden suchte, doch das Auto war aufgrund der Aufschrift 'Markus Bender', welche ein Ägypter der vor dem Fahrzeug stand in die Luft hielt, deutlich leichter zu finden. Markus ging mit schnellen Schritten auf den Mann zu und versuchte alle noch verbleibenden geschäftlichen Dinge noch zu klären während Rafael seinen Sohn anstieß. Dieser nahm nur genervt seine Kopfhörer ab. "Du kennst Marik, hilf doch bitte dabei ihn zu suchen. Er müsste hier eigentlich irgendwo sein."
    • Eileen McGehee (21)Location: Airport of Cairo
      Cameragirl from San Francisco, CA, USA

      161 cm (5'3 ft)

      Hobbies: Series, films, cameras, myths,
      baseball, beach, gambling, gaming etc.


      Eileen I


      Ein Flug um die halbe Welt ... selbst eine überragende Kompilation verschiedener Serie und Filme sowie ein paar Stündchen Schlaf konnten Eileen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie fast einen gesamten Tag lang Gefangene an Bord eines Flugzeugs war. Wie zu erwarten hatte ihr Vater Mark, ein ehemaliger Pilot der Air Force, skeptisch auf die bevorstehende Reise seiner Tochter in das krisengeschüttelte Ägypten reagiert. Er hatte mehr über die "Musel" gehört als tatsächlich jemals mit ihnen gesprochen und er könnte sich nie verzeihen, wenn er als alleinerziehender Vater eines seiner geliebten Kinder verlieren würde. Aber er wusste auch, dass natürlich nicht alles der Wahrheit entsprach, was sich der Präsident in seinen täglichen Twitterorgien ausdachte und Erwachsene mehr oder weniger dazu in der Lage waren, auf sich selbst aufzupassen. Eileen wollte die Welt kennen lernen, denn endlich war sie alt genug für eigenständige Reisen - wie hätte Colonel McGehee da nur widersprechen können? So sehr sie das Meer in ihrer sonnigen Heimat auch liebte, war es wenig aufregend, stundenlang aus dem Fenster auf den Atlantik zu starren. Ihr Smartphone fiel als Fenster zur Welt im Flugmodus ebenfalls aus, doch ein Geraderücken ihrer Brille und ein genauer Blick auf Chatverläufe aus vergangenen Tagen lohnten sich trotzdem immer wied
      er:

      Chatverlauf öffnen

      October 13

      Rachel: Heya! Die Dodgers kommen wohl ins Finale der World Series! Wetten?
      Eileen: Cool. Wie geht's?
      Rachel: Hörst du doch, super! :p Wenn wir schon bei Baseball sind, wollen wir über die Giants sprechen?
      Eileen: Hell no! <_< Die Saison ist für mich gestorben.
      Rachel: Ah I see. Kontaktlinsen heute also. ^^
      Eileen: Nein, Brille. :o
      Rachel: Wieso dann nicht ó-ó?
      Eileen: Du bist echt niederträchtig, Rae! xD
      Rachel: Niederträchtig ist mein zweiter Vorname .3.
      Eileen: Eigentlich Kayla, aber gut o-o"
      Rachel: HA! Brille! Aber ja, kennst mich echt zu gut <_<" Heute gibts Lachssalat omg <3
      Eileen: Hella awesome! Geez ... heb mir was auf, Rachel ;v;
      Rachel: Das ist Fisch, das kann ich nicht aufheben, Baka! Ich glaube, ich rauche in letzter Zeit so viel, weil andere Menschen dumm sind, denn das macht mich traurig. Boohoo ;v;
      Eileen: Animu Rae-chan pls
      Rachel: Fak yu Dolan, y r yu doing dis to mi T_T
      Eileen: -.-" Gut, dann werde ich mal meine Mac&Cheese von gestern aufwärmen!
      Rachel: Have fun, cutie ;D


      Die leidenschaftliche Rivalität im ewigen California-Derby zwischen ihren San Francisco Giants und den Los Angeles Dodgers verband sie auf dem Diamanten der Baseballstadien mit Rachel Gibbs, einer jungen Schauspielstudentin aus L.A., doch aus intensiver sportlicher Abneigung wuchs bald eine enge Freundschaft heran, als die vielen gemeinsamen Interessen der beiden eine prägendere Rolle einnahmen. Verträumt blätterte Eileen während des Fluges von Los Angeles International nach Kairo in einer der Broschüren ihres Colleges, die überhaupt erst ihre Aufmerksamkeit auf Ägypten ziehen konnte.

      Broschüre öffnen

      Der Rat der Vertrauensdozenten wurde gewählt:
      Fakultät Schauspiel & Theater: Astor O'Donnell (*1983) und Kona Akana (*1989)
      Fakultät Film & Kamera: Michael Washington (*1979) und Lynn Fox (*1987)

      Campus-Halloweenparty "Theater of the Dead":
      October 31, 2018 - Eintritt frei!
      Wettbewerb zur Ehrung des gruseligsten Kostüms um Mitternacht!

      Internationale Kurzaustauschprogramme:
      Shakespeare-Workshop London 2018 (S. 6)
      Auf den Spuren der Gebrüder Lumière in Paris (S. 6)
      Filmische Expedition zu den Schätzen Ägyptens (S. 6)
      Bunraku hautnah in Kyoto und Osaka (S. 7)


      Es war eine Woche vergangen, seitdem Eileen die Schauspielerin in spe das letzte Mal auf dem Campus gesehen hatte. Am Abend bei Sonnenuntergang unter Palmen zusammen gemütlich im einen reinen und unverfälschten Kaffee zu trinken, ohne die neuerdings moderne Idee, ihn zu entkoffeinieren und dabei über Gott und die Welt reden - so ließ es sich leben, nicht nur vonseiten der hiesigen Hipster, sondern auch Hipsterlehrern wie den charismatischen Starfilmern Michael Washington oder der Lynn Fox, die gerne Starbucks und ähnliche Etablissements aufsuchten. Doch auch das hawaiianische Restaurant Eggs&Things, Geheimtipp von Sonnenscheinchen Kona Akana, zählte nicht minder zu ihren Lieblingstreffpunkten wie ein nostalgisches Diner mit scharlachroter Kunstledergarnitur.
      Die Meister ihres Fachs brachten in ihren ersten Jahren als Dozenten noch den gewissen Funken jugendliches Feuer mit, um eine besonders intensive Mentorenverbindung zu ihren Schülern aufzubauen und so viele angehende Talente aus Film und Schauspiel für die große Welt von Hollywood oder eben ... etwas unter Umständen weniger Eindrucksvolles vorzubereiten. Aber auch der Kamera-Beau Washington, der während der bereichsübergreifenden Übungen besonders gerne mit Rachel interagierte, wusste nicht um ihren Aufenthaltsort.
      Eileen solle sich keine Sorgen machen und ihre Reise nach Ägypten genießen, um so viel wie möglich mitnehmen zu können, doch das war einfacher gesagt als getan.

      Während des Fluges blieb der Instant-Messenger wie schon bereits die ganze Woche stumm, doch jegliche Hoffnung auf ein helles Ploppen gepaart mit dem Anblick der warmen, kastanienbraunen Rehaugen einer bildschönen Bernsteinblondine erlosch schon bald nach der Landung, als Eileen sich in das W-Lan des Flughafens einloggte. Stattdessen entschloss sie sich, ihre Schwester April telefonisch über ihre Ankunft nach 17 Stunden Reisezeit mit kurzem Zwischenstop in Frankfurt am Main zu informieren:

      "April! Ich bin gut gelandet ... aber total müde. Hab die ganze Zeit nur an Ägypten gedacht, was mich hier wohl alles erwarten wird ... und an Rachel. Hast du etwas Neues gehört?"
      "Shit, Eileen ... du bist es nur ... urgh. Sorry, how are ya? Bin noch im Bett. Hast du mal überlegt, wie viel Uhr es ist? Really."

      Der Blick auf die große Flughafenuhr verriet der brillentragenden Blondine die Uhrzeit.

      "Als ob ich mir merke, wann du Frühschicht und wann du Spätschicht hast! Immerhin bin ich sensibel genug, wegen dieses Risikos nicht im Videochat anzurufen."
      "Jaja, schon okay, ich rechne dir das hoch an, aber hier ist es neun Stunden früher als bei dir und ich hatte gest- ... umm oder heute ziemlich anstrengende Kunden. Bin froh, dass es dir gut geht, aber ich wünschte, ich könnte das selbige über Rachel behaupten. Nichts neues, wie vom Erdboden verschluckt. Ich werde für dich weiter Ausschau halten und Dad bescheid sagen. Versuche einfach, deinen Spaß da drüben, Sis! So wie immer! Take care, bye!"
      "Thank you. I'll try my best. Bye!"

      April McGehee, oder für ihre Kunden unter anderem wegen ihrer Vorliebe für Vanillepudding, aber auch ihr hellblondes, fluffiges Haar eher als "Vanilla" bekannt, sah ihre Zukunft in einem Gewerbe, das nicht zwangsläufig eine intellektuelle Ausbildung voraussetzte. Da sie den verführerischen Tanz an der Stange allerdings mit Bravour perfektionierte, ermöglichte sie so auch ihrer Zwillingsschwester dank ihres enormen fachspezifischen Erfolges einige zweifelhafte Begegnungen mit anderen Figuren aus dem Theaterensemble des kalifornischen Kuriositätenkabinetts. Sie hätte man in einem eher als konservativen geltenden Land aber vielleicht weniger gern gesehen, auch wenn die Banner zur Bewerbung der kulturellen Schätze von internationalen Niveau zeugten. Bestimmt war auch Eileen mit ihrem langen hellen Flauschhaar bei dem ein oder anderen Rückwärtsgewandten unangenehm aufgefallen, aber das war nun wirklich nicht ihr Problem - ihr Ziel hieß Professor Xavier.

      Allzu ausführlich informiert war die Blondine von der West Coast nicht über die Mythologie der antiken Ägypter, doch dass die Pyramiden unter den Augen der großen Sphinx urtümliche Geheimnisse verbergen musste, war ihr bewusst. Welche Entdeckungen Eileen wohl durch das Auge ihrer Filmkamera miterleben wird? Während sie Rätsel für die gesamte Menschheit womöglich lüften könnte, erhoffte sie sich auch sehnlichst, dass jemand in der Zwischenzeit Rachels plötzlichem Verschwinden auf die Spur kommen würde. Manchmal gab es eben nicht nur einen konventionellen Weg zu des Rätsels Lösung, sondern auch einen unkonventionellen wie der ihres Lieblingsdetektivs Adrian Monk - und manchmal auch einen wiederum komplett anderen unkoventionellen Zugang wie den des selbsternannten Hellsehers Shawn Spencer aus der Serie Psych, der wiederum zu Rachels Helden zählte. Selbst wenn dieser Zugang erst einmal darin bestand, mit seinem besten Freund Gus Cocktails zu erschnorren und Witze zu reißen, war er absolut einen Versuch wert.

      Nicht, dass Eileen bei ihrem ersten Treffen mit ihrer neuen Truppe auch eine andere Wahl hätte ... nachdem sie ihren Koffer vom Gepäckband gehievt hatte, führte ihr Weg sie nach draußen an die frische Luft. Sich bei einem Kleinbus zu treffen, stellte sich angesichts eines Flughafens in einem der großen Touristik-Imperien wie Ägypten vielleicht nur als die zweitbeste Idee heraus. Etwas verloren lehnte sich die Amerikanerin an eine der Säulen, stellte ihren Koffer ab und gönnte sich einen Schluck ihrer eisgekühlten Coca-Cola, die vor wenigen Momenten aus einem der Getränkeautomaten gepurzelt war. Unter all diesen Leuten mussten diejenigen sein, die sie suchte.

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • Margret Seiler (18)Ort: Flughafen Kairo
      Lehramt-Studentin für Sonderpädagogik

      Germany, Hessen, Knüllwald

      1,69m
      71kg

      In Interaktion / Gespräch mit:
      Rüdiger


      Margret

      Es war warm, um nicht zu sagen heißt. Die Hitze, die sich außerhalb des Fliegers bemerkbar machte, war kein Vergleich zu den milden Temperaturen Frankfurts. Nervös stackste Margret in der Schlange der Menschen den schmalen Gang in das gigantische Flughafengebäude entlang. SIe war froh, einen der kurzen 4-Stunden Flüge bekommen zu haben, statt die Variante über Istanbul, die zwar an sich auch nur 6 Stunden Flugzeit hatte, aber zusätzlich noch fast 9 Stunden Zwischenaufenthalt. Nein, da war ihr der Direktflug deutlich lieber, auch wenn er etwas teurer gewesen war. Noch immer war sie sich unsicher, ob sie hier das Richtige tat. Fasziniert von der Architektur und Mythologie des alten Ägyptens hatte sie sich natürlich über diese einmalige Gelegenheit gefreut, das alles einmal hautnah mitzubekommen. Ihr Freund Heinrich, Henri, es nur gut gemeint, sie anzumelden und sie bezüglich der Vorbereitungen mit allem unterstützt, was er aufbieten konnte. Andererseits begann ihr Studium und sie war sich nicht sicher, ob sie so eine Reise allein gut überstand. Sie wusste sich zu ernähren und im Gröbsten auch durchzusetzen, aber hier kannte sie sich letztendlich nicht aus. Ein fremder Kontinent, umgeben von einer fremden Sprache, wenngleich die meisten auch englisch sprachen und auf sich gestellt. Natürlich, es gab die Reisegruppe und die anderen, die sie schon bald kennen lernen würde, und dennoch wollte das mulmige Gefühl in ihrem Bauch nicht gehen.
      Die Masse an Menschen, in der sie sich befand, löste sich auf, sobald das Innere der Anlage erreicht war und, teilte sich nun zur Weiterreise oder Gepächausgabe auf. Zu letzterer wollte natürlich auch Margret.
      Ein Blick auf ihr Handy zeigte ihr das PDF mit der Teilnehmerliste, in der Name, Beruf und Herkunft aufgelistet war. Ein paar Deutsche waren dabei, aber wie viele davon im gleichen Flieger saßen, konnte sie nicht sagen. Bei der Anzahl an Passagieren war es wohl ebenso wahrscheinlich, dass Mitteilnehmer sie begleitet hatten, wie unwahrscheinlich, dass sie sich bewusst gesehen hatten. Das einzige, was ihr in Erinnerung geblieben war, war ein schlacksiger Kerl, der mit als letzter den Flieger betreten hatte und sich sehr ungeschickt, aber unter einigen Entschuldigungen, zu seinem Platz durch den Mittelgang gekämpft hatte. Wobei ihm eigentlich nicht wirklcih etwas im Weg war. Eher hatte er die anderen Passagiere immer wieder versehentlich mit seinem Rucksack umschleudert, wenn er sich nach seiner Sitzplatznummer umgesehen hatte. Er war ein ganzes Stück weiter hinter Margret gesessen, vermutete sie zumindest, nachdem auch sie sich unter seinem schwungvollen Gepäckstück weggeduckt hatte.
      Seufzend scrollte sie das PDF und las nocheinmal die Information, wo die Gruppe sich treffen sollte und woran man den bereitgestellten Bus erkennen würde. Ein Schuld mit mit der Aufschrift "Markus Bender" sollte wohl zu finden sein. Margret steckte das Handy weg und marschierte mit einem Schwall anderer Menschen Richtung Gepäckausgabe. Da war wieder dieser schlacksige Kerl. Er war wohl genau das, was Margret sich unter der zweiten Klasse von "klassischem Nerd" vorstellte, also die, die nicht zu der übergewichtigen, ungepflegten Variante gehörten, die ihren Lebtag ausschließlich von Fastfood und Computerspielen zehrten.
      Wie der arme Kerl so rumstand und sich suchend umguckte, wirkte er recht verloren. Ob er die Gepäckausgabe suchte, deren Symbol zwischen zahlreichen anderen an den Schildern versteckt war, die von der Decke hingen und wirre Richtungsanweisungen gab? Sie atmete durch und ging auf ihn zu. Er musste sie überholt haben, nachdem sie sich kurz von dem Strom aus dem Flugzeug abgesondert hatte, um nocheinmal das PDF zu checken.
      "Entschuldigung?", sprach sie ihn schließlich lächelnd an, davon ausgehend, dass er Deutscher war, wenn er sich im Flugzeug schon so entschuldigt hatte, "Was genau suchen Sie? Vielleicht kann ich helfen."'


      @Shyruka

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Marik Said
      Ort: Flughafen Kairo
      Beruf: Archäologe mit Schwerpunkt Ägyptologie;
      z. Z. Doktorant unter Professor Xavier

      Herkunft: Ägypten, Luxor

      in Gespräch mit @Trouble Colin Xavier, Professor Xavier
      ~Bild folg bald~


      Marik Said

      Ungeduldig starrte Marik immer wieder auf die Tafel, auf der die im Minutentakt ankommenden Flugzeuge mit ihren Landezeiten aufgelistet wurden. Er mochte es nicht zu warten. Vor allem nicht an einem von Menschen überfülltem Ort wie dem Flughafen Kairo. Er mochte die Ägyptische Landeshauptstadt ohnehin nicht so sehr. Für seinen Geschmack war die Metropole zu modern geworden und respektierte nicht mehr die alte Kultur, auf die sie aufgebaut war. Die berühmten Pyramiden von Giseh wirkten im Hintergrund der großen hässlichen Hochhäuser fehl am Platz. Im Grunde unterschied Kairo nicht viel von anderen Großstädten. Er spürte hier nicht dieselbe Geborgenheit und Atmosphäre wie in anderen ägyptischen Städten. Er stammte aus einem Vorort von Luxor und war mit den Erzählungen über die altägyptische Kultur aufgewachsen. Er fühlte sich seinen Vorfahren verbunden und verachtete die Menschen in Kairo, die den heiligen Nil mit ihrem Müll verschmutzten.
      Er hatte dem Professor daher auch vorgeschlagen sich am Flughafen Luxor zu treffen, doch der Professor hatte aus Rücksicht auf die anderen Expeditionsteilnehmer Kairo gewählt, weil dieser Flughafen besser zu erreichen war. Der Gedanke an die anderen Expeditionsteilnehmer stimmte ihn neugierig, machte ihn aber auch nervös. Über die Expedition würde nachher in Zeitung und im TV berichtet werden. Das alles hätte ihn weniger gestört, wenn die ganze Expedition nicht auf deutsch abgehalten würde. Normalerweise würde Expeditionen, sofern nicht alle Teilnehmer aus einer Nation stammten, auf englisch durchgeführt. Doch da die beiden Expeditionsleiter beide aus Deutschland stammten, hatten sie sich entschieden Deutsch als Sprache zu wählen. Eigentlich sollte es für ihn kein Problem sein, denn er hatte immerhin in Deutschland studiert. Dennoch war er zögerlich im Umgang mit der Fremdsprache.
      Erleichtert sprang er auf, als er sah, dass die Maschiene von Professor Xavier und seinem Kollegen sicher gelandet war. Ein Glück! Er schlenderte auf den Wartebereich zu. Die ersten Passagiere verließen bereits mit ihren Koffern den Bereich. Er versuchte in der Masse den Professor auszumachen. Scheinbar hatte er ihn doch verpasst. Unruhig lief er zum Ausgang. Er hatte den Professor doch abholen wollen...
      Auch vor dem Flughafen konnte er weder den gemieteten Bus, noch den Professor finden. Er lief weiter bis er schließlich durch Colin, den Sohn des Professors, seinen Doktorvater fand. Colins leicht gelockte orangene Haare stachen doch sehr aus der Masse heraus.
      "Hi Colin!", rief er und kam auf den Jungen zu. "Wie geht es dir?"
      "Guten Tag Professor!"

    • Kyuu MeierOrt: Flughafen Kairo
      Reporterin in Spe

      Deutschland

      1,64m, 70kg

      dezent genervt


      Kyuu fluchte immer noch mit sich selbst. Sie hatte doch tatsächlich ihre Ohrstöpsel vergessen, um in Ruhe Musik aus ihrem Rund-um-Service-Center - also ihren Smartphone - zu hören. Es war ihr weder zu Hause noch auf dem Flughafen aufgefallen. Dort war sie in einem oberflächlichen Gespräch mit... Dingsda... verwickelt gewesen. Sein Name würde ihr wieder einfallen, wenn sie in ihren Notizblock nachschauen konnte. Sie hatte ihn dort notiert. Aber über den langen Flug hatte sie ihn einfach vergessen. Das war nicht seine Schuld. Das Gespräch war das typische oberflächliche Kennenlern-Blabla von Menschen, die sich nicht kannten und bald einige Zeit miteinander verbringen würden, das Gegenüber aber nicht gut einschätzen konnten und deswegen nicht im ersten Gespräch damit herausplatzten, welche Farbe die Unterwäsche hatte - sofern man welche trug. Zugegeben sind solche Erstgespräche durchaus Gründe sich Namen von Leute zu merken, aber so schnell wollte sie diese Erfahrung nicht wiederholen. Und da sie ihren Flug selbst gebucht hatte, saßen sie nicht nebeneinander und die Frau neben ihr hatte eine solch wunderbar monotone Stimme gehabt, dass sie während des Fluges wunderbar schlafen konnte. Und darüber hinaus war ihr eben der Name des Ton-Angel-Mannes entfallen. Ärgerlich.
      Jetzt stand sie also allein mitten in Kairo, beherrschte die Landessprache nicht um sich durch zu fragen und wenn sie Ton-Angel-Mann finden sollte, dann musste sie sich mit "He du!" statt "He Name!" bemerkbar machen und das war doch reichlich unprofessionell für eine Reporterin. Wenn sie doch nur ihr Notizbuch aus der Tasche holen könnte - aber mitten im Gedränge stehen bleiben, kam ihr reichlich selbstgefährdend vor. Und weil sie ihre doofen Ohrstöpsel vergessen hatte, konnte sie sich diese auch nicht einfach in die dafür vorgesehen Körperteile stecken, um betont gelangweilt an einer Wand zu lehnen um sich finden zu lassen.
      Letztlich streifte sie ihre Schuhe ab, stellte sich einfach auf eine der Bänke, nachdem sie alle Sicherheitskontrollen und Checks durchlaufen hatte und hoffte darauf, dass die Anderen sie sehen würden, während sie sich ins Flughafen-WiFi einloggte und verpasste Nachrichten aus Whatsapp, Facebook, Twitter, Instagramm und YouTube durchscrollte.
    • Irritiert stolperte Rüdiger mit seinem Riesenrucksack rückwärts, verlor förmlich das Gleichgewicht und rammte die Person dann förmlich um. "Uh... Entschuldigen Sie! Ich bin nur so furchtbar nervös und muss dringend diesen verdammten Bus finden... Nicht, dass der wichtigste Bus meines Lebens vor meiner Nase wegfährt." Er hielt sie gerade so fest, dass sie zumindest selbst nicht das Gleichgewicht verlor.
      "Kairo ist so verdammt unüber... Moment. Sie sprechen Deutsch! Chott verdomme! Woher wussten Sie das ich Deutsch beherrsche. Kennen wir uns?" Rüdiger kratzte sich am Kopf, versuchte die Frau zu erkennen und scheiterte kläglich. "Helfen... Ich brauche den Expeditionsbus, aber ich zweifle, dass sie den kennen."

      Anmerkung: Uploader funktioniert nicht, Steckbrief kommt morgen als edit, genau wie die Farbe.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Margret Seiler (18)Ort: Flughafen Kairo
      Lehramt-Studentin für Sonderpädagogik
      Germany, Hessen, Knüllwald

      1,69m
      71kg

      In Interaktion / Gespräch mit:
      Rüdiger


      Margret

      Überrascht von dem plötzlichen Stoß mit dem monströsen Rucksack geriet sie ins Taumeln, doch der Fremde Mann hielt sie fest. Tollpatschig, aber liebenswert, schoss es ihr durch den Kopf.
      "Schon gut", gab sie leise zurück und schmunzelte als er erst viel zu spät realisierte, dass auch Margret deutsch sprach.
      Ihre Mimik wandelte sich zu einem erstaunten Blinzeln. Es war ihr unangenehm, gesiezt zu werden.
      "Expeditionsbus?" Einen Moment lang blieb ihr die Sprache weg. War der Zufall so groß, dass sie hier wirklich einen der Teilnehmer gefunden hatte? "Uhm. oh!" Gelöst aus ihrer Starrte kramte sie ihr Handy hervor, während sie ihn freundlich, wenn auch etwas scheu anlächelte und auf seine zuvorigen Fragen antwortete: "Also, nein, wir kennen uns nicht. Aber wir saßen im gleichen Flugzeug, ich hab gehört, wie Sie sich auf Deutsch bei den Fluggästen entschuldigt haben..." Nun selbst etwas entschuldigend nickte sie zu seinem Rucksack. Im gleichen Moment hatte sie das Handy aus ihrer Tasche erangelt und zeigte dem Mann das noch geöffnete PDF, auf dem Name und Details der Expedition gut lesbar aufgelistet waren. "Diesen hier etwa?" Ungläubig und gleichermaßen neugierig musterte sie den jungen Mann.

      @Shyruka

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Eileen McGehee (21)Location: Airport of Cairo
      Cameragirl from San Francisco, CA, USA

      161 cm (5'3 ft)

      Hobbies: Series, films, cameras, myths,
      baseball, beach, gambling, gaming etc.


      Eileen <A>


      Eine Coca-Cola allein mochte ja bereits durch ihr lautes Zischen während des Öffnens der Flasche erfrischend sein, aber trotz Kalorien und Zuckergehalt half das nur begrenzt gegen den Hunger, der die junge US-Amerikanerin plagte. Auf dem ersten Flug gab es zwar ein vollwertiges Menü im Angebot, aber danach wurden unglücklicherweise nur Sandwiches angeboten, die Eileen liebend gern ablehnte. Ihr Weg führte die Blondine also in die Abflughalle, wo sich angeblich ein McDonald's befand - dabei wollte sie gerne auch lokale Köstlichkeiten probieren, aber diese erwiesen sich an Flughäfen generell als utopisch teuer. Währenddessen studierte sie colaschlürfend genau die Liste der anderen Expeditionsteilnehmer, denn zumindest die Mitglieder des Filmteams waren ihr bekannt.

      Zum einen ein Holländer, dessen Namen sie sich immer noch nicht behalten hatte: Ruud van Espendonk? Gerrie van Boven? Zumindest stellte sie sich einen großgewachsenen Bierconnoisseur aus dem Arbeitermilieu vor, der die deftige Alltagssprache bevorzugte und auch damit drohte, jemandem mal die Zähne aus der Fresse zu schlagen, Junge. Dieser Rüdiger van Thom reiste als Tonassistent an und beim Lesen des Namens war Eileen froh, dass sie mit Ruud nicht komplett daneben lag.
      Die Journalistin Selena Schmidt hätte dem Namen nach ebenso aus den Staaten kommen können, so wie Multimilliardär und Internetunternehmer Walden Schmidt, doch offenbar stammte sie doch aus Deutschland.
      Zuletzt zählte auch eine Reporterin namens Kyuu Meier zur Truppe, was großes Erstaunen bei dem West Coast Girl hervorrief: wie sollte sie denn diesen Namen einordnen? Kyuu konnte Burmesisch sein, aber auch Japanisch, vielleicht jedoch handelte es sich einfach um Eltern, die den Aufstieg des Anime und Manga im Westen miterlebten. Am Besten würde sie sie selbst fragen, wenn es so weit war.

      An dem Fastfood-Restaurant angekommen, hatte die Blondine mit der Brille die Wahl zwischen mehreren Halal-Menüs, zu denen der McRib nicht zählte. Aber auch ein weniger ausgefallener Burger und ein Wrap mussten bis zur Ankunft am Zielort ausreichen. Ein kurzer Zwischenstopp auf einer der Lederbänke mit Fensterplatz musste genügen, um die Mahlzeit vergleichsweise schnell zu verschlingen. Trotzdem ließ die Kalifornierin es sich nicht nehmen, online in ein paar Erinnerungen zu schwelgen.


      Chatverlauf öffnen

      September 26

      Eileen: Rae! Du bist einfach das geborene Model, die Bilder sind ... wow.
      Rachel: Zeig zeig zeig zeig zeig! *_*
      Eileen: Wait a minute
      Rachel: H-hey keine Dolanwitze jetzt! Trump ist Witz genug! Rachel first, RACHEL FIRST! Believe me, nobody's better than me!
      Eileen: ok ok ^^



      Eileen: Winter.
      Rachel: WTF
      Eileen: Sind doch gut geworden! xD
      Rachel: Ja das Erste ist hella sweet, aber das Zweite, sheesh ... jetzt weiß ich, warum - das fand ich echt nicht lustig! ò_Ò
      Eileen: Okay, kp, schau dir das Sommeroutfit an ;D



      Rachel: Gefällt mir, ist schön geworden ^^ Auch wenn ich beim zweiten ein bisschen arrogant schaue :'D
      Eileen: Höhö, Washington schaut auch manchmal so arrogant, aber gut, er hat dafür auch echt was drauf :')
      Rachel: Ich auch, Eileen, I'm serious!
      Eileen: ???
      Rachel: Don't ??? me! ò_o
      Eileen: Jk xD Hey, hast du Lust, mir April und mir am Wochenende in den Pacific Park zu gehen? Ein bisschen Riesenrad fahren, etwas naschen, alles, was dazugehört!
      Rachel: Omg I'm so in! Klar! ;D
      Eileen: Rae ... Bringst du Melissa mit?
      Rachel: r y kidding? Die besucht hauptsächlich Dad, bin froh, wenn ich sie nur kurz sehe
      Eileen: So schlimm wieder zwischen euch Schwestern?
      Rachel: Pubertät, lol ... aber ich werde mit meinen Zeitplan für euch freihalten, easy peasy lemon squeezy!
      Eileen: Woohoo, bis dann! :3
      Rachel: Danke für die Fotos, hat echt Spaß gemacht <3


      Als Eileen ihren Snack beendet hatte, begab sie sich wieder zielstrebig nach draußen, um für möglichst wenige Probleme zu Beginn zu sorgen. Auch wenn es nicht so anmutete, steckte auch dieses kleine Hobbyshooting zwischen ihr und Rachel voller kleiner Komplikationen, die im professionellen Geschäft sicher nicht weniger wurden. Gab es in Ägypten überhaupt Freizeitangebote, die sich annähernd mit dem Santa Monica Pier, den Universal Studios, Disneyland oder Knott's Berry Farm messen konnten? Eines dieser Größenordnung würde ihr bereits genügen, aber von vornherein stand fest, dass Eileen nicht nur zur Arbeit, sondern auch zum Vergnügen hier war! Nun bestand ihre Aufgabe allerdings daraus, nach den Gruppenmitgliedern Ausschau zu halten. Selbst einen Blick hinter die Glasfenster riskierte sie, um im Ankunftsterminal womöglich jemanden zu entdecken, doch dieses war überflutet von potentiellen Kandidaten. Ein besonders tollpatschig wirkender, schlacksiger Bursche weckte einen besonders unbeholfenen Eindruck und fiel ihr dadurch ins Auge. Er befand sich im Gespräch mit einer Frau, die ein wenig jünger schien - so zumindest auf den ersten Blick, aber leider gelang es der Kamerafrau nicht, durch das laute Geschwätz der anderen Reisenden und die dicken Glasfenster irgendwelche Gesprächsfetzen herauszuhören.

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    • Collin XavierOrt: Flughafen Kairo (draußen am Kleinbus/Treffpunkt)
      Beruf: Anglistik Student
      Herrkunft: Deutschland
      Körpermaße: 1,74m, 74kg
      Gruppe: Rafael Xavier, Markus Bender, Marik Said
      Interaktion: Marik Said (@YunTakeo)
      Kommt noch

      1.
      Nachdem die kleine Gruppe von 3 Personen nach draußen getreten war wollte Collin eigentlich so schnell es ging wieder zurück ins kühle, die schwüle Hitze war ja nicht auszuhalten. Als sie endlich zum stehen kamen schmiss er seinen Rucksack kurzer hand auf den Boden und riss sich seinen bequemen Hoodie über den Kopf um zumindest nicht komplett einzugehen. Nun war er doch froh einmal auf seinen Vater gehört und ein Tank top drunter gezogen zu haben. Erleichtert atmete er aus als er sich die Kopfhörer wieder auf den Kopf zog, doch nicht mal die lautstarke Musik, welche nun in seine Ohren drang, vermochte es, ihn in eine gute Stimmung zu bringen. Menschen, die mit dicken Koffern aus dem Terminal kamen eilten zu den Bussen welche höchstwahrscheinlich mit Kühlanlagen ausgestattet waren und er hoffte inständig, dass der gemietete Kleinbus ebenfalls eine Kühlung besaß. Er stopfte den Hoodie in seine Tasche und stand danach wieder auf. Gähnen drehte Collin sich zu seinem Vater, welcher ihn anstieß um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und ehe er seine Kopfhörer vollständig vom Kopf gezogen hatte, hatte sein Vater schon angefangen zu reden: "…rik, hilf doch bitte dabei ihn zu suchen. Er müsste hier eigentlich irgendwo sein." Genervt verdrehte er nur die Augen doch sein Vater schenkte dem Verhalten gar keine Beachtung und lief zurück zu Markus. Gerade als Collin seine Kopfhörer wieder auf seinen Kopf ziehen wollte ertönte eine bekannte Stimme und er biss sich leicht frustriert auf die Unterlippe. "Hi Colin!" Auch wenn er Marik gut leiden konnte wollte er gerade nichts anderes als Ruhe, der Flug voller Lektüren über das vorbildliche Verhalten in Ruinen hatte ihm an Unterhaltungen für diesen Tag voll und ganz gereicht. Dennoch legte er die Kopfhörer wieder um seinen Hals ehe er sich mit einem aufgezwungenen Lächeln umdrehte. "Wie geht es dir?" Doch ehe Collin darauf antworten oder ihm irgendwelche Infos geben konnte schien der anderen seinen Vater schon gesehen zu haben: "Guten Tag Professor!" rief er diesem zu. "Hey Marik. Dad hat dich schon gesucht. And I’m okay, it’s just too hot. (Und ich bin okay, es ist nur zu heiß.)" Gab Collin auf Mariks frage zurück, hoffend, dass dieser einfach zu seinem Vater ging und ihn in Ruhe Musik hören ließ. Er brauche jetzt echt nicht noch einen Ruinenenthusiasten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Trouble ()

    • (Nur text weil handy wird überarbeitet)

      Selena "Sally"

      Als sie das leise Schnarchen aus dem Nachbarsitz hörte, verschränkte sie ihre Arme und schnaubte wütend. Diese Kyoo... Dabei jatte sie sich extra mit ihr unterhalten wollen. Wenn sie auf dem langen flug schon nebeneinander saßen. Aber nein! Ihre Partnerin musste ja einfach einschlafen. Da sie am Gang saß und nicht aus dem Fenster sehen konnte, schloss sie auch die Augen und döste vor sich hin.
      Kurz vor dem Flug weckte sie Kyoo. Sie folgte ihr aus dem Flugzeug, verlor sie jedoch im Gedränge zwischen Passkontrolle und Gepäckbändern. Da sie beim Treffenmit dem Kameramann krank gewesen war, war es ihr auch unmöglich diesen zu finden, also huschte sie durch die Menge an Menschen an diesem Flughafen und fand kyoo wieder, die ohne Schuhe auf einer Banl saß und sich mit ihrem Smartphone beschäftigte. "Hey Kyoo warte!", rief sie ihr zu und dackelte winkend auf die Frau zu. "Du solltest auf mich warten!", sie klang überglücklich ihre Kollegin wieder gefunden zu haben. "Wie gut, dass ich dich gefunden habe. Ichhabe doch keine Ahnung wie unser Partner heißt. Du weißt schon ich war krank. Ganz schlimm krank sag ich dir! So krank war ich die letzten Jahre nicht. Hach ja.", sie seufzte und sah Kyoo an. "So und wo treffen ihn jetzt? Und wie heißt er? Sieht er gut aus?"

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    • Kyuu MeierOrt: Flughafen Kairo
      Reporterin in Spe
      Deutschland

      1,64m, 70kg

      nun bester Laune

      @Tonja @Miao


      "Da bist du ja endlich!", rief sie freundlich, als Sally endlich auftauchte. Sie sprang von der Bank und während die Journalistin vor sich hin blabberte, schimpfte sie einfach ein "Wo warst du nur?" dazwischen, ohne jedoch eine Antwort zu erwarten.
      "Keine Ahnung wo wir die Anderen treffen? Ich würde sagen wir gehen einfach mal raus. Hier ist es zu voll und draußen ist vielleicht mehr Platz. Der Ton-Angel-Mann heißt Keine-Ahung-wie und sieht...", sie verzog das Gesicht zu einer Grimasse. "Naja, er sah halt aus. Mein Typ ist er nicht. Männer müssen Bärte haben. Ton-Angel-Mann hat keinen Bart." Damit nahm sie Sally bei der Hand und zog sie nach draußen. Mitten in der Tür blieb sie plötzlich stehen, drehte sich zu Sally um und musterte sie nachdenklich. "Aber ich glaube auch mit Bart wäre er nicht mein Typ. Aber dir könnte er gefallen. Keine Ahnung." Endlich gab sie die Tür frei und löste damit den wütend summenden Menschenthrombus hinter sich auf.
      Draußen sah sie sich um, konnte auf den ersten Blick aber niemanden finden, der ihr bekannt vorkam. Oder doch? Diese Frau, die da so seltsam durch die Glasfronten schaute... Sie zückte ihr Rund-um-Service-Center, öffnete ihre Notiz-App mit Bild-Optionen und öffnete den Expeditionsordner. Dort hatte sie für jeden Teilnehmer einen kleinen Steckbrief angelegt. "Ah, er heißt Rüdiger.", meinte sie gedankenverloren, öffnete aber nicht die Notizen des Tonassistentin sondern scrollte die Namen der weiblichen Teilnehmer durch. Bei >McGehee, Eileen Abigail, Knipse< wurde sie dann auch fündig. Sie hatte das lustigste Bild genommen, dass sie gefunden hatte: das, wo sie mit Baseball-Schläger und -Handschuh am Strand rumhüpfte und dabei auch noch Kaugummiblasen machte.
      "Die da gehört dazu. Eileen... oder Abby. McGehee. Vielleicht weiß sie ja wo die Anderen sind."
      Entschlossen ging sie auf die junge Frau zu und zog dabei weiterhin Sally einfach hinter sich her. Was die Ägypter deutlich irritierte, denn Frauen, die Händchen hielten - zu welchen Zweck auch immer - war dort eine Seltenheit. "He Abby!", rief sie spontan. Sie musste sie unbedingt fragen, ob sie die Serie NavyCIS mochte. Ihr Vater würde ihr nie verzeihen, wenn sie bei solchen Namen nicht fragte.Ob sie ein furzendes Happyhippo hatte?
      "Ich bin Kyuu und das ist Sally. Hast du schon die anderen gefunden?", quasselte sie munter drauf los.
    • Eileen McGehee (21)Location: Airport of Cairo
      Cameragirl from San Francisco, CA, USA

      161 cm (5'3 ft)

      Hobbies: Series, films, cameras, myths,
      baseball, beach, gambling, gaming etc.




      Eileen II


      Als sich die junge Frau im Flughafen von dem langen Lulatsch löste und auf einer Bank Platz nahm, fand sie offenbar schon bald eine neue Gesprächspartnerin, die sie aber schnell an der Hand nach draußen führte. Körperliche Berührungen waren zwischen Männern im nordafrikanischen Kulturraum üblich, doch unter Frauen galt das hier als wenig erstrebenswert, soweit sich Eileen über die Sitten informiert hatte. Wie in den Pokémon-Spielen ihrer Kindheit näherte sich die Fremde schnurstracks beim geringfügigsten Blickkontakt, als würde über ihrem Kopf ein Ausrufezeichen blinken.
      "He Abby! Ich bin Kyuu und das ist Sally. Hast du schon die anderen gefunden?", stellte Kyuu sich vor und präsentierte auch zugleich ein weiteres Mitglied von Eileens zukünftiger Gruppe.
      Etwas verlegen spielte sie an ihren azurblauen Muschelohrringen, als sie auf die offene Begrüßung der jungen Reporterin einging: "Hi, Kyuu T. [cutie], nice to finally meet you! Hätte nicht gedacht, dass ich so auffällig bin ... obwohl ... sag mal - ich bin sicher nicht die erste, die dich das fragt, aber - ist Kyuu eigentlich dein Spitzname? Auf die Anderen werden wir vielleicht noch warten müssen, denn ich habe bisher lediglich Ronald McDonald gefunden. Gut, dass du auch schon hier bist, Sally. Hast du Vorfahren aus einem englischsprachigen Land?" Natürlich steckten da auch ein paar neugierige Fragen in der Antwort, aber wieso nicht - immerhin würden sie sich in den nächsten vier Wochen intensiv kennenlernen. Das war gerade erst der Anfang eines reizvollen Abenteuers und das erste Rätsel war eben, warum es nicht nur Mädchen namens Apple oder North West, sondern auch Kyuu gab. Andererseits musste sie selbst oft genug ihren fellow Americans erklären, dass ihr Name genauso wie die ursprüngliche Variante McGee ausgesprochen wurde. Ausgerechnet die Japaner kamen mit "Maggii" der Wahrheit noch am Nächsten!

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Rose BlackwellOrt: Flughafen Kairo
      Beruf: Historikerin
      Herkunft: Großbritannien, London
      Alter: 30
      Größe: 1,75cm
      Beschreibung



      Rose Blackwell I


      Die Hitze Ägyptens war im Verhältnis zur künstlich runtergekühlten Flugzeugluft wie eine zähflüssige Wand und die Urlauber vor Rose ließen natürlich die Gelegenheit nicht aus, ausführlich darüber zu jammern. Leicht amüsiert schüttelte sie den Kopf, blinzelte dann selbst in das helle Licht der Sonne und setzte umgehend ihre schwarz getönte Sonnenbrille auf. Wenn man nichts vertrug, warum machte man dann Urlaub in einem Land, in dem die Temperaturen meist jenseits von 86 Fahrenheit lagen? Vielleicht war es für manche auch einfach entspannend, sich ständig über alles beschweren zu können, aber das würde sie wohl nie verstehen. Ihr selbst machten die Temperaturen kaum etwas aus, was aber vermutlich auch an ihrem luftigen Outfit lag: Ein schwarzes Top mit rundem Halsausschnitt und ebenso schwarzen, elegant geschnittenen Jeans-Shorts in Kombination mit einem etwas längeren roten Mäntelchen aus einem dünnen Stoff und braunen, niedrig geschnittenen Sommerstiefeln, die neben ihrem Aussehen auch noch mit einer angenehmen Tragbarkeit auf längeren Fußwegen punkteten. Nach einer zu ihrer großen Freude ebenso live kommentierten Busfahrt über den Flugzeugplatz erreichten sie schließlich endlich das Hauptgebäude und Rose machte sich auf die Suche nach dem Gepäcksband mit ihrem Koffer. Auf dem Weg dorthin wurde sie fast von dem Riesenrucksack eines vorbeiwankenden Mannes erschlagen, konnte aber im letzten Moment noch elegant ausweichen und sah etwas schadenfroh zu, wie der Rucksack ein laut kreischendes Ziel in der Urlaubergruppe fand, die sie zwischenzeitlich überholt hatte. 1:0 für das gute alte Karma.

      Der Rest ihres Flughafen-Aufenthalts verlief ab diesem Zeitpunkt angenehm ruhig und vorfallsfrei, ihr Koffer war glücklicherweise einer der ersten auf dem Band und so konnte sie der großen Menschentraube frühzeitig entfliehen. Auf dem Weg zum Treffpunkt gabelte sie noch einen kleinen Imbiss und ein neues Buch für ihre Sammlung auf - das zu ihrem großen Bedauern bis nach der Expedition im Koffer verstauben würde, da die gestellten Rucksäcke anscheind so klein oder voll waren, dass sie kaum etwas mitnehmen durften - und erreichte schließlich leicht überpünktlich den angepeilten Reisebus vor dem Hauptgebäude.

      Zu ihrem Glück sah sie auch sofort die einzige Person, von der sie wusste, wie sie aussah und steuerte sie selbstbewusst an. "Guten Tag, Prof. Xavier, angenehm, Sie endlich persönlich zu treffen." Sie gab dem Professor höflich die Hand und begrüßte mit ihrem nicht ganz akzentfreien Deutsch auch die beiden jungen Männer, die ganz in der Nähe standen und offensichtlich zur Gruppe gehörten.

      "Mein Name ist Rose Blackwell, freut mich, euch kennenzulernen!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Arrow ()

    • Rüdiger van Thom

      "Achso.... da hab ich wohl nicht nachgedacht. Auf Deutsch Entschuldigen", der schlacksige Rüdiger schien nachdenklich zu wirken. "Zumindest Sorry hätte ich doch sagen können!"Er blickte auf das Handy das, im Gegensatz zu seinem eigenem, in erstaunlich gutem Zustand war. "Ja, genau den muss ich erwischen.... Ach bist du auch von der Expedition? Merkwürdiger Zufall. Aber wir sollten doch ganz dringend mal diesen doofen Bus finden bevor der ohne uns fährt. Das könnte mein Durchbruch werden! Aber wo könnte der nur sein?"
      Nachdenklich blickte er nach Links und dann nach rechts und dann wieder nach Rechts. Er übersah dabei auch einfach das große Bus-Symbol das ein wenig weiter hinten zu sehen war.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Sally

      "Wo ich gewesen bin? Bei der Passkontrolle! Der Typ vor mir hat Jahre gebraucht!", stöhnte sie vor sich hin. Sie folgte Kyoo und lauschte ihrer Meinung über Männer mit Bärten. Sally schüttelte nur den Kopf. Kyoo hatte echt keine Ahnung was gut aussah! Doch bevor sie ihre Kollegin belehren konnte, blieb die einfach in der Tür stehen. Sally musste aufpassen, dass sie nicht in sie lief. "Hey!", beschwerte sie sich, doch Kyoo schien es nicht zu bemerken, denn sie fuhr fort. "Aber ich glaube auch mit Bart wäre er nicht mein Typ. Aber dir könnte er gefallen. Keine Ahnung." "So war das jetzt nicht gemeint!", gestand Sally. Sie arbeitete einfach lieber mit hübschen Männern zusammen, als mit weniger hübschen. Das war ja nicht verwerflich. Kyoo unterbrach ihre Gedanken mit dem Hinweis, dass der Tonassistent den Namen Rüdiger hatte. Irgendwie war Sally enttäuscht. Rüdiger klang nach 50+. Wollte Kyoo sie veralbern? Doch sie kam nicht dazu sie zur Rede zu stellen, denn Kyoo hatte eine Mitreisende gefunden und zog Sally einfach hinter sich her. "Hi, Kyuu T. [cutie], nice to finally meet you! Hätte nicht gedacht, dass ich so auffällig bin ... obwohl ... sag mal - ich bin sicher nicht die erste, die dich das fragt, aber - ist Kyuu eigentlich dein Spitzname? Auf die Anderen werden wir vielleicht noch warten müssen, denn ich habe bisher lediglich Ronald McDonald gefunden. Gut, dass du auch schon hier bist, Sally. Hast du Vorfahren aus einem englischsprachigen Land?"
      "Hi Abby, nett dich kennen zu lernen! Nein Sally ist nur mein Spitzname, eigentlich heiße ich Selena, aber ich mag den Namen nicht so gern.", erklärte sie. Während sie sich umsah, erkannte sie, weiter hinten einen Bus stehen. Einige Leute waren dabei Sachen einzuladen. "Könnte das dahinten unser Bus sein?", fragte sie und deutete darauf.

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    • Margret Seiler (18)Ort: Flughafen Kairo
      Lehramt-Studentin für Sonderpädagogik
      Germany, Hessen, Knüllwald

      1,69m
      71kg

      In Interaktion / Gespräch mit:
      Rüdiger
      Prof. Xavier, Rose, Marik


      Margret


      Tatsächlich war er auch Teil der Expedition, ihr erstes Schmunzeln bedingt seiner nachdenklichen Aussage, er hätte wenigstens "Sorry" sagen könnten, begleitete der Gedanke, dass sie dann nicht gemerkt hätte, dass er Deutsch spricht. Ihre Mimik erweiterte sich zu einem erfreuten Lächeln und sie hielt ihm die Hand entgegen. "Ich bin so froh, dass ich jemanden hier gefunden hat, der auch Teil davon ist. Ich bin Margret." Dann sah sie sich ebenfalls um und meinte zuversichtlich, dass sie den Bus schon fanden, sie musste nur noch ihr Gepäck holen.
      Prompt bot sie dem verzweifelt wirkenden Rüdiger* an, sie zu begleiten, damit sie sich nicht wieder aus den Augen verloren.

      Die weitere Suche war zumindest für die gut organisierte Deutsche nicht als besonders Problematisch. Sie fanden die Gepäckstation, die auch die geforderten Gepäckstücke ohne Hindernisse ausspuckte. Der Rest bestand darin, Rüdiger auf die großen Bus-Schilder aufmerksam zu machen und diesen zu folgen. Schließlich erspäte Margret auch das handgeschriebene Schild mit der Aufschrift "Markus Bender", das vor einem Bus in der Luft schwebte. Es war in der Eile kaum Zeit, sich näher zu unterhalten, aber das würden sie schon noch können. Erst einmal hatte ihr neuer Bekannter Margret leicht mit der Panik, den Bus zu verpassen, angesteckt. Doch diese flaute schnell ab, als der Bus in sichtweite waren. Außer ihnen steuerte auch eine Gruppe aus drei Frauen auf den Bus zu, vor dem bereits eine kleine handvoll Menschen das Gepäck einräumten.
      Einer davon war Prof. Raphael Xavier, seinen Kopf kannte sie immerhin aus dem Internet. Ansonsten blieben für zwei der jüngeren Männer noch die Namen "Marik Said" und "Colin Xavier", die schwarzhaarige Frau bei ihnen dagegen hatte eine Chance von 1:4, einen der übrigen vier weiblichen Vornamen zu tragen, die sich Margret halbscharig aus ihrem PDF eingeprägt hatte. Hoffentlich konnte sie Namen und Gesichter passend verknüpfen und sich merken.
      Leicht außer Atem, ihren übersichtlichen Trolli hinter sich her ziehend, kam sie schließlich bei der Gruppe an.
      "Hi", lächelte sie erfreut und wischte sich die Hitze von der Stirn. "Puh, wir sind noch rechtzeitig. Freut mich, Sie alle kennen zu lernen. Ich bin Margret Seiler." Für einen kurzen Wink hob sie die Hand.
      Sie schien die Jüngste zu sein.



      *Ich gehe davon aus, dass sie seinen Namen hier erfährt xD
    • Kyuu MeierOrt: Flughafen Kairo
      Reporterin in SpeDeutschland

      1,64m, 70kg

      verlegen

      @Tonja @Miao


      Natürlich musste sie direkt nach ihren ungewöhnlichen Namen fragen. Naja... brachte sie es eben hinter sich.
      "In Deutschland sind die Namensregeln recht streng. Man akzeptiert keine Namen, die nur aus einem einzelnen Buchstaben bestehen." Wenn sie an die Familie dachte, bei deren Interview sie einmal geholfen hatte, war das auch ganz gut so. Die hatte mittlerweile 17 Kinder und hätten ihre Kinder wahrscheinlich früher oder später A, B, C, D und so weiter genannt, um sich das mühsame Namensfinden zu sparen. "Aber mein Vater ist ein Trekkie. Er wollte sein Kind unbedingt nach dieser omnipotenten Überrasse der Q benennen. Also... ich heiße wirklich Kyuu, bin aber nicht allmächtig." Leider.
      Sie folgte Sallies Fingerzeig. "Ja, sieht gut aus. Kommt, sehen wir mal nach." Kaum gesagt schulterte sie ihre Tasche, wollte losstiefeln und warf dann einen Blick auf das Kameraequipment der Amerikanerin. "Brauchst du Hilfe?" Und ehe sie es vergessen konnte: "Und was hältst du mit deinen Namen eigentlich von der Serie NCIS?"
    • Eileen McGehee (21)Location: Airport of Cairo
      Cameragirl from San Francisco, CA, USA

      161 cm (5'3 ft)

      Hobbies: Series, films, cameras, myths,
      baseball, beach, gambling, gaming etc.

      Jolly mood - @Tonja - @YnevaWolf -


      Eileen III

      Nun erfuhr die Kalifornierin also auch von Sallys Geheimnis: "Nice to meet you, Sally! Du hast Recht, ich glaube der Kerl dahinten hält ein Schild mit 'Bender' hoch, let's go!" Leider verbarg jener Bender - zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit - keine Bierflaschen oder Elektrogrills in seinem Bauch wie ein gewisser Roboter aus der Serie Futurama.
      "Ach, Kyuu ist doch süß, heißt ja nicht umsonst 'cute'", wandte sich Eileen kichernd wieder an Kyuu und spielte an ihren langen cremeblonden Haaren: "Stell dir doch mal vor, sie hätten dich 'Spock' genannt. Manche Namensregeln sind zum Schutz der Kinder schon wichtig."

      Ihr Gepäck war wahrscheinlich nicht das Leichteste, aber dennoch konnte sie mit gutem Gewissen Kyuus Angebot zur Hilfe ausschlagen: "Das ist lieb, aber es geht schon, not THAT heavy. Das Stativ im Koffer ist nur für den Notfall, da wir sowieso wahrscheinlich in Fortbewegung drehen."
      "Und was hältst du mit deinen Namen eigentlich von der Serie NCIS?", wurde die 21-jährige Kamerafrau mit der nächsten neugierigen Frage konfrontiert. Ihr gefiel es, wenn Leute aus verschiedenen Kulturen ehrliches Interesse an anderen Ländern mitbrachten.
      "Ooooh, gute Frage! Halt dich fest - meine beste Freundin heißt Rachel, Rachel Gibbs! Bleibt nur die Frage, ob eben sie oder ich jemals einen heißen Italo-Amerikaner namens DiNozzo heiraten, hahaha! Einen Hauch von wildem Punk haben wir jedenfalls beide. Und deine Familie scheint sich ja sehr für Hollywood und amerikanische Serien zu interessieren! Ist das bei euch auch so, Sally?" Eileen konnte sich nicht daran erinnern, jemals einen deutschen Film gesehen zu haben, doch tatsächlich fiel ihr dann "dieser kultige Film mit Hitler" ein - doch über "Der Untergang" und den Mann mit Chaplin-Gedächtnisbärtchen wollte sie mit zwei Deutschen wirklich nicht reden, im Gegensatz zu manchen Highschool-Leuchten, deren interkulturelle Erfahrung sich auf den örtlichen China-Imbiss beschränkte.

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    • Nachdem sich alle Teilnehmer der Expedition vor dem Bus zusammengefunden hatten, bat der Professor um Ruhe und begann sich vorzustellen. "Ich freue mich, dass Sie alle hier zusammen gekommen sind und hoffe Sie hatten einen angenehmen Flug!", er sah in die Runde und der Ein oder Andere nickte. Der Professor lächelte zufrieden. "Dann möchte ich Sie herzlich im wundervollen Ägypten begrüßen. Dieses Land hat noch so manches Geheimnis und ich bin davon überzeugt, dass wir einige davon auf unserer Mission lüften werden.", seine Augen funkelten vor Vorfreude. "Ach wie ungeschickt von mir, ich habe mich noch nicht vorgestellt... Ich bin Raphael Xavier. Professor der Archäologie mit dem Schwerpunkt Ägyptologie. Mein Fachgebiet ist die Ägyptische Mythologie, besser gesagt die Ägyptische Götterwelt. Es ist ein wirklich faszinierendes Thema, aber ich fange besser nicht an Ihnen davon vorzuschwärmen, dann kommen wir heute nicht mehr an.", Professor Xavier lachte herzhaft auf. "Das ist mein Kollege, Markus Bender. Er ist hat schon viele Expeditionen geleitet und ist ein Fachmann. Außerdem hat er diese Ruinen entdeckt.", stellte er seinen Begleiter vor. Dieser winkte jedoch lässig ab. "Dieser junge Mann ist mein Sohn Collin. Er studiert Anglizistik und wird uns mit seinem Wissen eine große Hilfe sein. Ebenso mein Doktorant Marik. Marik stammt aus Ägypten, zu seinem Wissen über Archaelogie wird er uns auch mit Landeskunde helfen und als Dolmetscher fungieren.", er deutete auf die beiden jungen Männer.
      Danach ging er die Liste der Teilnehmer durch und überprüfte, dass alle anwesend waren. Er nickte feierlich und erklärte den Ablauf des Tages. Zunächst würden sie mit dem Bus zu den Ruinen Nubt fahren. Die Fahrt würde etwa sieben Stunden dauern.* In dieser Zeit würden die Teilnehmer mit grundlegenden Information der für die Expedition versorgt werden und einander kennenlernen. Der Professor erzählte begeistert von seinen letzten Forschungen, doch scheinbar hörten nicht alle Leute zu. Es gab andere Gespräche und Absprachen wurden getroffen, denn die Expedition war nicht nur für die Forscher eine Arbeitsreise. Wer etwas Zeit für sich wollte hörte Musik und setzte Kopfhöhrer auf. Die kleinen Kopfhörer hatte man irgendwie noch in die kleinen Rucksäcke gestopft, die für den Ausflug vorgesehen waren. Extra leicht, reißfest und klein, sodass man mit ihnen nicht stecken bleiben konnte.






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