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Der Sprachendiskussionsthread

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    • Der Sprachendiskussionsthread

      Da das Ganze wirklich zu generalisierend für den Switch-Thread wurde, jetzt hier und einmalig: der Sprachendiskussionsthread.

      Ich persönlich finde Englisch als Sprache weitaus weniger verwirrend als Deutsch, da ein Wort normalerweise eine genau formulierte Bedeutung hat. Und nicht wie im Deutschen, wo "Bart" alles Mögliche meinen kann, um mal bei einem aktuellen Beispiel zu bleiben.
      Eine Sprache, die ich dagegen absolut nicht ausstehen kann ist Latein (das Schwein). Warum? Weil da ein Wort alleine durch eine Endung plötzlich eine völlig andere Bedeutung bekommen kann und EIN UND DIESELBE VERDAMMTE ENDUNG auch noch MEHRERE BEDEUTUNGEN haben kann, das stelle man sich bitte mal vor!!

      Außerdem finde ich, dass man eine Sprache am besten oder eigentlich sogar nur dadurch lernt, dass man sich ihr aussetzt. Ich habe zwar von Kleinauf Englisch gelernt, hätte es aber nie wirklich sprechen können, hätte ich mich der Sprache nicht ausgesetzt (meine Englischnoten verbesserten sich übrigens von einer vier auf eine eins dadurch). Was wohl auch Teil meines Latein-Problems ist. Ja, Catull rezitieren ist nicht gleich Catull verstehen, liebe Lateinlehrer Deutschlands.

      So. Damit wäre das auch geklärt. Meine Hassprache ist Latein :p
    • Interessantes Thema

      Ich spreche momentan mehr oder Weniger 5 Sprachen. Meine Muttersprache Italienisch, und ich lerne Deutsch, Englisch, Latein und (alt) Griechisch. Wobei ich letzte beide Studiere.

      Das ich Deutsch lernen habe ich mehr oder weniger von ein auf den anderen Tag entscheiden, da ich unbedingt meine Cousine in Deutschland besuchen wollte. Wobei ich sagen muss das ich im Nachhinein eigentlich fast nur Italienisch mit ihr Rede. Aber ich hab irgend wann angefangen mit ein paar deutschen zu schreiben weshalb ich deutlich besser Deutsch schreiben als Sprechen und Verstehen kann. Ich hab vor ungefähr 5 Jahren angefangen.

      Englisch habe ich in der Schule gelernt, aber es hat mich nie wirklich interessiert und auch bis heute tut es das nicht. Und ich weiß nicht warum, aber ich verstehe die Englische Grammatik nicht und das obwohl sie einfach ist und das hab ich bei keiner anderen Sprache. Ich verstehe das meiste Geschriebene, bei dem gesprochenen ist es aber wieder anders. Ich mag Englisch überhaupt nicht.

      Ach ja Latein, ich hab nicht wirklich Probleme mit Latein es ist sogar einer meiner Stärksten Fächer, was aber wohl auch daran liegt das es eigentlich nur Geschrieben ist und wen man Italienisch als Muttersprache kann ist das vielleicht auch ein Vorteil.

      Bei Griechisch ist es das ich es sehr Schwer finde, aber es ist auch einer meiner Lieblings sprachen, ich werde mich da noch ordentlich ran setzten müssen.

      Es gibt keine Wirkliche Hassprache bei mir, ich hab nur ein gewisses desinteresse gegenüber Französisch, da ich die spreche überhaupt gar nicht schön finde. Im Gegensatz dazu finde ich Griechisch, italienisch und Spanisch sehr schön.
    • Also ich spreche ja Deutsch (wer hätte das gedacht xD) und Englisch. Im englischen stört mich, dass die Engländer gefühlt für alles ein anderes Wort haben und ich mir nicht unbedingt merken kann wann man welches benutzt. (Target, aim oder goal um ein Beispiel aufzuführen) Ansonsten muss ich Maji aber zustimmen, man lernt die Sprache relativ schnell, vor allem dank Musik. Wenn ich Worte nicht kenne schaue ich meistens nach und kann mir diese dann aber auch einfacher merken, weil ich einen Bezug zu dem Wort habe.

      Ansonsten lerne ich in der Schule gerade Spanisch. Die Grammatik finde ich eigentlich recht einfach zu lernen aber ich kann mir die Vokabeln teilweise einfach nicht merken, was wohl auch daran liegt, das ich grundsätzlich etwas faul bin, was Vokabeln lernen betrifft :$

      Ansonsten hab ich mich eine Zeit lang mit Dänisch beschäftigt, einfach weil wir sehr oft nach DK in den Urlaub fahren. Bulgarisch und Russisch finde ich auch ganz interessant und ich mag die Sprachen auch, aber aufgrund des kyrillischen Alphabets finde ich das dann doch etwas schwer zu lernen xD

      Achso ja meine Hassprache ist wohl französisch. Ich hatte mehrmals die Möglichkeit die Sprache zu lernen, (insgesammt 3x) aber ich habe bisher eher negative Dinge über das lernen der Sprache gehört und ich finde sie ja auch ein bisschen mainstream was den Schulunterricht betrifft :$ deswegen lasse ich das erstmal lieber mit franz :shy:
      Gestehen muss ich dazu aber auch das ich viele französische Lieder mag, auch wenn ich nichts verstehe.

      The post was edited 4 times, last by Gravity ().

    • Also mit Musik lerne ich gar nichts. Wenn ich (englische) Musik höre, ist es, als ob ich einen Filter anhabe. Ich höre, dass gesungen wird, aber auf das Gesungene achte ich überhaupt nicht. Es ist, als wäre das nur Gebrabbel, als wäre ein Text nicht vorhanden. Nur zwischendurch stechen, warum auch immer, bestimmte passagen hervor, die ich dann auch bewusst wahrnehme und verstehe und die ruinieren mir dann gut und gerne mal das gesamte Lied. So auch bei einem der Endings aus dem Spiel Shadow the Hedgehog. Ich weiß jetzt gerade nicht, welches das war, muss eines der beiden "guten" Endings sein (Gibt ja gute, böse und neutrale Entscheidungen, die dann das nächste Level bestimmen) und da gab es eine Passage. "You made me, I Love you". "Du hast mich gemacht, ich liebe dich?" WtF?! Solche stellen stechen dann immer wieder hervor und zerstören es für mich.
      Oder was ich auch oft habe, sind so genannte Oma-fiel-ins-Klo-Lieder, also Lieder, wo man zB "Agathe Bauer" anstatt "I got the Power" versteht. Sowas find ich lustig, aber die kriegt man dann auch nie wieder aus dem Kopf. "Oma fiel ins Klo" hat nebenbei seinen Ursprung in der Textpassage "Oh my feelings glow".

      Taiyou, ich finde, du sprichst sehr gut Deutsch. Hättest du nicht gesagt, dass du eigentlich Italienerin bist, hätte ich angenommen, dass du einfach nur ne leichte Rechtschreibschwäche hast. Sofern es irgendwie angebracht ist, hätte ich vielleicht nen Tipp, wie man nach einem Komma "das" und "dass" richtig schreibt und wann "wen(n)" mit einem oder 2 N geschrieben wird. Also wenn man "das" durch dieses oder welches austauschen kann, dann ist es der Artikel "das" wie in "das Kaninchen" und wird mit nur einem S geschrieben. Ist das nicht der Fall, schreibt man "dass" mit Doppel-S. Und bei "wen" und "wenn" kommt es hauptsächlich auf die Aussprache an. Kurzer E-Laut = 2 N, langer E-Laut = 1 N.
      So, damit erkläre ich die Unterrichtsstunde auch mal für beendet und hoffe, ich bin niemandem auf den Fuß getreten, war schließlich nicht böse, sondern nur als Hilfestellung gemeint.

      The post was edited 1 time, last by Veniko ().

    • Also, ich versuche mich auch schon mehr mit der Sprache zu befassen und wenn ich ein Spiel mit englischer Synchro habe, versuche ich auch immer was für mich mitzunehmen oder gar auf das Lesen der Untertitel zu verzichtetn, weil ich es auch schon mal hatte, dass die deutche Übersetzung teilweise richtigen Scheiß übersetzt. Beispiel Bravely Second. Ich versuche mal den Originaltext so gut es geht wiederzugeben und in Klammern schreibe ich dann, wie es übersetzt wurde.

      Magnolia: Did you see something? (Du starrst die Wand an)
      Yew: Yes! (Ja!)
      Ich: WTF ist das für ne Übersetzung?! Oô

      Ich habe auch mal ein JRPG gespielt, das auf englisch war, aber das kam auch eher nur dadurch, weil es ein Fehlkauf meiner Freundin war, die mit englisch nun wirklich gar nichts anfangen kann und sie es mir überlassen hat. Ich kam auch an sich gut durch und habe auch fast alles problemlos verstanden (Hab die Synchro sogar auf Japanisch umgestellt, um nicht englische Synchro UND Untertitel zu haben xD), aber das war trotzdem was, dass ich auch nicht unbedingt wiederholen muss. Ich brauchte für die englischen Texte deutlich länger als ich für deutsche gebraucht hätte und dann ist man ne Seite weitergesprungen und weiß nicht mehr, was auf der ersten stand und bei den meisten Spielen, kann man sich bereits weggedrückte Texte ja nicht nochmal durchlesen.

      Auch bin ich auf englischen Foren angemeldet, was ich dem Umstand "verdanke", dass es im deutschsprachigen Raum kaum bis gar keine Alternativen gibt. Und wenn dann irgendwelche Klugscheißer daher kommen, die sich kleinkarriert darüber lustig machen, wenn man "dog" sagt, wenn es sich ganz speziell um einen Collie handelt, um das Beispiel mit dem Bart nochmal aufzugreifen, dann vergeht mir echt langsam die Lust an dieser Sprache. Da versuche ich mir dann doch lieber, das eine oder andere Wort auf japanisch anzueignen, auch wenn ich die Schrift niemals lesen können werde.

      The post was edited 1 time, last by Sticky-Chan ().

    • Sticky-Chan wrote:

      Ich brauchte für die englischen Texte deutlich länger als ich für deutsche gebraucht hätte und dann ist man ne Seite weitergesprungen und weiß nicht mehr, was auf der ersten stand und bei den meisten Spielen, kann man sich bereits weggedrückte Texte ja nicht nochmal durchlesen.
      Das ist aber ganz normal und meiner Erfahrung nach eine Übungssache - ich brauche für deutsche Texte mittlerweile manchmal länger als für Englische.
      Zu den englischen Foren, da Du ja ein Beispiel gepostet hast: da tendierst Du, sorry, sehr dazu, etwas zu eng zu nehmen. Zumal ich zu besagtem Beispiel anmerken möchte, dass LEO kein seröses Wörterbuch ist, weil da jeder Vollpfosten was reinschreiben kann. Ich persönlich verwende für sowas eher linguee, das zwar manchmal anspruchsvoller zu handhaben ist, aber eben wesentlich näher an der Bedeutung ist. Eben WEIL nicht jeder Vollidiot was reinschreiben kann. Wobei ich es auch selten brauche, meistens dann, wenn mir ein englisches Wort nicht auf Deutsch einfällt oder umgekehrt.

      @Veniko: Solche Redewendungen oder Ausdrücke hast Du allerdings in jeder Sprache. Ja, AUCH im Deutschen. Als Asperger-Autistin weiß ich da ganz genau wovon ich rede, es ist nämlich tatsächlich so, dass Deutsche sich häufig unklarer ausdrücken als Englischsprechende oder Schweden. Ich habe als Kind nämlich ALLES wörtlich genommen (auch im Englischen... Ich fragte mich, warum es Katzen und Hunde regnet, da fiel schließlich Wasser vom Himmel) und tendiere immer noch dazu. Im Englischen passiert es mir aber weniger, da die Ausdrucksweise häufig deutlicher ist. Der Satz "You made me" bedeutet beispielsweise sinngemäß: "Du hast mich zu dem gemacht, was ich bin", nur eben kurz und bündig ausgedrückt. Solche Dinger hast Du im Deutschen aber auch: "Mit dem ist nicht gut Kirschen essen" zum Beispiel.
      Falsch hören... Herrje, da gab es bei Bayern 3 früher eine ganze Rubrik drüber. Für mich ist es zumindest mit Englisch undenkbar und ich höre da auch nie, was andere Leute da hören. Aber das liegt an meiner Gehirnpolung :lol: Bei Schwedisch sind halt viele Wörter dem Deutschen sehr ähnlich und Französisch habe ich in der Schule gelernt und kann die Worte deswegen ganz gut auseinanderhalten, auch wenn es schwerer ist. Da klingt halt relativ wenig deutsch, eher englisch. Es seidenn man redet von "lustique", das tatsächlich aus dem Deutschen übernommen wurde.

      @Gravity: Fand Vokabeln persönlich immer überbewertet. Wobei, einen gewissen Grundwortschatz braucht es, denke ich, schon.

      @Taiyou: Englisch hat keine Grammatik... Es ist eher ein Gefühl. Es gibt sehr wenige Regeln, die unter Umständen sehr frei interpretiert werden können, das scheint vielen Probleme zu machen. Während ich beispielsweise nie ein Problem mit den Progressive-Formen hatte und wann ich diese nutzen muss und wann alles andere, ist der Rest der Klasse deshalb beinahe durchgefallen.
      Noch lustiger: das Gerundium. Das gibt es im Deutschen nämlich nicht. Für mich war es klar, Gerundium ist so eine Art Konjunktiv. Nur geiler :lol: Praktisch "du machst das eine während du das andere tust". Ist übrigens auch eine Progressive-Form, im Grunde genommen.
      Aber wie gesagt: das Problem ist echt, denke ich, dass die Regeln sehr frei gefasst sind und ein Sprachgefühl erfordern, keine Kenntnis. Die Ausdauer für das Gefühl hat nicht jeder und gerade wer sich von Beginn an gegen die Sprache stemmt (was in den meisten Fällen unbewusst passiert, sobald man die erste Progressive-Form nicht versteht und vollkommen okay ist) hat es mit dem Gefühl oft schwer. Außerdem interessiert die Sprache eben auch nicht jeden. Und das ist in Ordnung so!
      Ach, gesprochenes Englisch ist auch so eine Sache. Je nachdem woher jemand kommt, spricht er gewisse Wörter ganz anders aus. Dass Englisch Weltprache ist, macht das nicht besser, weil dadurch noch viele mit Akzent reden.
      Latein... Jeder hat seine Begabungen anders. Ich brauche ein Sprachgefühl und das bei Latein zu kriegen, ist einfach schwer. Da Italienisch Deine Muttersprache ist und diese Latein sehr ähnlich ist, kann ich mir aber vorstellen, dass es Dir leichter fällt als mir. Ich persönlich hatte auch nicht mit den Vokabeln das Problem, sondern mit den Übersetzungen wegen der Grammatik.
      Zu guter Letzt: sehr gutes Deutsch mMn, auch wenn ein paar Fehler drin sind, weiter so :)
    • Ich finde es sehr spannend andere Sprachen zu lernen, auch wenn ich durch mein Studium nicht immer sehr viel Zeit dafür finde. Wirklich fließend beherrsche ich, wie viele hier, Deutsch und Englisch. Englisch hatte ich natürlich in der Schule, auch wenn ich nie jemand war der viel auf Klassenarbeiten oder Vokabeltests gelernt hat. Ich denke viel wichtiger war es, dass ich irgendwann beschlossen habe, neue Harry Potter Bände auf Englisch zu lesen um nicht immer auf die Übersetzung warten zu müssen. Etwa zur gleichen Zeit habe ich angefangen, mich für alte SNES-Rollenspiele zu interessieren, die natürlich auch fast nie auf Deutsch übersetzt waren. So wurde ich dann nach und nach besser in Englisch, und habe auch zunehmend englischssprachige Internetseiten verwendet. Bis zum Abi war ich dann so gut, dass es mein einziges Fach mit 14 Punkten war. Denke ich bin von Grammatik und Wortschatz her nicht viel schlechter als ein Muttersprachler, nur meinen Akzent wird man sicher deutlich hören. Hätte nach dem Abi sogar fast Anglistik studiert, aber bin dann doch in Richtung Informatik gegangen (Obwohl ich Mathe nicht mag - aber das ist eine andere Geschichte ;)).

      Zur gleichen Zeit hatten wir in der Schule auch Französisch als Fach. Da ich hier aber nicht die selbe Motivation wie in Englisch hatte, bin ich bis heute ziemlich schlecht darin. Vieles habe ich auch vergessen, da ich es in den Jahren nach dem Gymnasium kaum mal für irgendwas gebraucht habe. Irgendwie bereue ich es ein bisschen dass ich es nicht besser kann, da ich doch oft in Frankreich bin und mich das Land auch interessiert. Musste letztes Jahr auch mal ein Krankenhaus in Südfrankreich navigieren, da wäre halbwegs gutes Französisch nicht schlecht gewesen, vor allem weil so gut wie niemand dort Englisch konnte.

      Dann bin ich seit vielen Jahren dabei Japanisch zu lernen, mal mehr, mal weniger aktiv. Habe schon etliche Onlinekurse, Volkshochschulkurse usw gemacht, aber der Fortschritt ist auf jeden Fall eher langsam. Seit 1,5 Jahren konzentriere ich mich auf Kanji, und kann jetzt etwa 1000 davon lesen. Ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl auch mal Mangas in der Originalsprache lesen zu können, oder einfach irgendwelche Straßenschilder in Japan. Als nächstes muss ich wohl meine Grammatik aufbessern und dann das Hören/Sprechen. Traue mich bis heute nicht wirklich zu sagen, ich könne Japanisch, weil es einfach eine so komplexe Sprache ist und mir noch so viel fehlt. Aber ich mache Fortschritte, und werde es auf jeden Fall weiter verfolgen. Eine neue Sprache zu lernen ist sehr spannend, und eröffnet einem eine ganz neue Welt.

      Im Moment habe ich nur wirklich Zeit mich auf eine Sprache zu konzentrieren, also werde ich wohl noch ein paar Jahre an Japanisch sitzen. Hätte aber definitiv Interesse noch weitere zu lernen, wie Chinesisch oder Niederländisch. Irgendwann hoffentlich... :)

      The post was edited 1 time, last by F3LIX ().

    • Vielleicht finde ich deshalb Englisch so kompliziert, weil es so wenige klar definierte Regeln hat. Ich brauche etwas woran ich mich halten kann, in der Grammatik. Vielleicht finde ich Deutsch deshalb nicht ganz so schwer, auch wen es ein paar wirklich sehr komplizierte Dinge gibt. Ich tue mich immer schwer mit diesen ganze Wort Wiederholungen wie z. B "dass das so ist, ist deshalb so weil der der das getan hat schuld daran ist" (wen das überhaupt richtig ist) außerdem finde ich es schwer andere Alphabete zu lernen, welche ich aber für mein Archäologie studium brauche.

      The post was edited 1 time, last by Taiyou ().

    • Ich bin sprachlich eine Niete. Das hat schon mit meiner Muttersprache (deutsch) angefangen und es war ein ordentlicher Kraftakt, bis ich das mal richtig in Schrift beherrscht habe (meistens zumindest ;) ). Und als jemand, der in seiner Muttersprache auch in den höheren Jahrgangsstufen eher 4er und 5er nach Hause brachte, habe ich dann halt die Fremdsprachen vernachlässigt. Insbesondere als dann auffiel, dass der Versuch die englische Rechtschreibung zu verstehen negative Einflüsse auf die deutsche Rechtschreibung nach sich zog.

      Das Fazit daraus ist: ich kann bis heute kein bzw. kaum englisch. Lesend kann ich mich noch vielleicht irgendwie durchmogeln - allerdings auch nur deswegen, weil ich seit über zehn Jahren genau das mache, was die Leute hier empfehlen: sich der Sprache aussetzen. Das hat zumindest den Effekt, dass ich den Sinn einfacher Sätze verstehen kann. Sobalds ein wenig komplizierter wird, benötige ich schon Hilfe.
      Schreiben, sprechen oder hören dagegen kann ich vollkommen vergessen. Wenn mit mir jemand englisch spricht, kann ich bis heute nicht erkennen, wann ein Wort aufhört und das nächste anfängt - da helfen dann leider auch keine Untertitelhilfen mehr (und ja, auch das habe ich lange Zeit versucht...). Wenn da keine bewussten Pausen eingefügt werden, istdasfürmicheinfachnureinlangesWortbiszumnächstenSatzzeichen.
      Und was Maji und Taiyou so als lockere Grammatikregeln empfinden, ist für mich zu starr. Ich konnte mir schon zu Schulzeiten nicht merken wie die englische Sprache ihre Reihenfolge hat (Objekt, Subjekt, Prädikat, pups? Oder Subjekt, Prädikat, Objekt? Und wehe da kommen noch Zeit und Ort dazu...). Im Deutschen kann man umstellen wie man lustig ist und das setze ich so auch in den wenigen Momenten durch, wo ich versuche englisch selbst zu kommunizieren. Ich weiß zwar, dass es diese starren Satzregeln gibt, kann sie aber nicht umsetzen.

      Mit anderen Worten... bis auf "My english is not so good." kann ich mich in der Sprache genauso gut ausdrücken wie auf spanisch, russisch, türkisch, suahelie oder klingonisch - nämlich gar nicht. Comcis, Bücher, Foren, Serien, Filme und Spiele auf englisch lesen/schauen/spielen hat da bisher auch nicht viel geholfen... oder die Versuche mich mit englisch-sprechenden Patienten zu unterhalten, die sich doch regelmäßig bei uns rein verirren. :achja:
    • Ja, mir macht Englisch auch vornehmlich wegen der nicht klar definierten Grammatik zu schaffen. Mal ist die Grammatik 1:1 der unseren: "We wish you a merry christmas" (Wir wünschen euch eine fröhliche Weihnacht) und mal das komplette Chaos. Da fällt mir ne Stelle aus einem Fan-Comic ein: "Do you want me to kill you?!" (Tust du wollen mich zu umbringen dich?). Manches kann man einfach nicht richtig übersetzen, wenn man feste Grammatikregeln gewohnt ist und dann eine Sprache lernen soll, die auf sowas scheißt. Also, wenn ich "Willst du, dass ich dich umbringe?" insinktiv ins Englische übersetzen sollte, käme bei mir eher "Do you want that I kill you?" heraus, aber nicht so ein Murks. Und dann heißt es, deutsch sei eine schwere Sprache. Ich habe mit den 4 "Fällen" (Nominativ, etc) weniger Schwierigkeiten als mit "you". Woher weiß man im Englischen bitte schön, ob damit eine oder mehrere Personen angesprochen werden sollen?

      You suck!
      Me?
      No, not you you, YOU you!
      I don't get it. What's you're* problem with me?
      Aaaargh! I don't mean you, I mean YOU!
      -____-;

      *Ein Fehler, den ich auch bei vielen Muttersprachlern immer wieder sehe

      The post was edited 2 times, last by Veniko ().

    • @Veniko Glaube nicht, dass Deutsch da in irgendeiner Hinsicht logischer ist. Ich besuche manchmal ein Subreddit für Deutschlerner, und da haben viele ganz ähnliche Probleme mit Grammatikregeln und Wortstellungen. Und gerade in Deutsch gibt es Aspekte der Sprache die keinen Sinn ergeben, sondern die Lerner einfach auswendig lernen müssen, z.B. ob ein Wort "Der", "Die" oder "Das" verwendet. Sowas fällt einem nur nicht so leicht auf, wenn es die Muttersprache ist.

      Veniko wrote:

      Woher weiß man im Englischen bitte schön, ob damit eine oder mehrere Personen angesprochen werden sollen?

      You suck!
      Me?
      No, not you you, YOU you!
      I don't get it. What's you're* problem with me?
      Aaaargh! I don't mean you, I mean YOU!
      -____-;
      Die selbe Unklarheit gibt es auch im Deutschen. Schließlich haben wir das Wort "Sie" sowohl als höfliche Anrede als auch wenn man über mehrere andere Personen spricht. Im Text kann man es noch teilweise über die Groß/Kleinschreibung unterscheiden, aber nur wenn es nicht am Satzanfang steht, und gesprochen wäre das hier genau so unklar:

      Sie sind blöd!
      Ich?
      Nein, nicht Sie, sie!
      Ich verstehe Sie nicht, was ist Ihr Problem?
      Aaaargh! Ich meine nicht Sie, ich meine sie!
      -____-;

      Oder zb.

      Ihre Frisur ist schön!
      Oh, danke!
      Nein, doch nicht Ihre, ihre!

      Glaube allerdings nicht, dass es in Deutsch oder Englisch wirklich oft passiert, dass diese Unklarheit auftritt, und wenn kann man sie doch ziemlich leicht aufklären.

      The post was edited 3 times, last by F3LIX ().

    • Also ich persönlich spreche und schreibe Englisch ja nach Gefühl, also zumindest was die Grammatik angeht. Liege damit eigentlich auch immer richtig.
      Aber sobald man mich fragt was denn jetzt das simple past oder das present progressive ist, hört es bei mir auf. Ich kann euch dann nicht sagen wie ich den Satz formulieren müsste.
      Das selbe Problem habe ich aber auch im Deutschen, ich bin dann schon froh wenn ich weiß, wie ich im Präsens oder im Präteritum schreiben muss. :gogii:
    • F3LIX wrote:



      Sie sind blöd!
      Ich?
      Nein, nicht Sie, sie!
      Ich verstehe Sie nicht, was ist Ihr Problem?
      Aaaargh! Ich meine nicht Sie, ich meine sie!
      -____-;

      Oder zb.

      Ihre Frisur ist schön!
      Oh, danke!
      Nein, doch nicht Ihre, ihre!

      Glaube allerdings nicht, dass es in Deutsch oder Englisch wirklich oft passiert, dass diese Unklarheit auftritt, und wenn kann man sie doch ziemlich leicht aufklären.
      Lol, das ist mir so jetzt gerade gar nicht in den Sinn gekommen, aber ja, stimmt. Unterschied ist nur noch, dass bei der Englischen Verwechslung immer der/die/das Gegenüber gemeint ist, ob es nun eine person ist oder mehrere. Im Deutschen meint man entweder sein Gegenüber oder eine Person, die irgendwo abseits steht. Glaub mir, bei sowas hab ich mich auch immer gefragt, wie wir das eigentlich unterscheiden. Ich weiß da keine Antwort drauf, hatte so eine Situation aber auch noch nicht gehabt, soweit ich mich erinnere.

      Ein weiterer Knackpunkt sind "Falsche Freunde", also Wörter, die oft wegen ähnlicher Schreibweise oder Aussprache falsch übersetzt werden. Was habe ich mich immer draüber gewundert, dass man mit eventually NICHT eventuell meint?
    • F3LIX wrote:

      Die selbe Unklarheit gibt es auch im Deutschen. Schließlich haben wir das Wort "Sie" sowohl als höfliche Anrede als auch wenn man über mehrere andere Personen spricht. Im Text kann man es noch teilweise über die Groß/Kleinschreibung unterscheiden, aber nur wenn es nicht am Satzanfang steht, und gesprochen wäre das hier genau so unklar:

      Sie sind blöd!
      Ich?
      Nein, nicht Sie, sie!
      Ich verstehe Sie nicht, was ist Ihr Problem?
      Aaaargh! Ich meine nicht Sie, ich meine sie!
      Und dann gibt es noch das "sie", welches für das weibliche Geschlecht steht. :o

      Kenne ich sie?

      Ja du kennst mich 8D

      F3LIX wrote:

      Glaube allerdings nicht, dass es in Deutsch oder Englisch wirklich oft passiert, dass diese Unklarheit auftritt, und wenn kann man sie doch ziemlich leicht aufklären.


      Naja, im Englischen ist es schon noch etwas schwieriger den Fehler bei einer Konversation zu finden und zu erklären, was gemeint ist, vor allem, wenn man kein Muttersprachler ist und eher mittelmäßige Englischkenntnisse besitzt,

      The post was edited 1 time, last by YnevaWoIf ().

    • Jaru wrote:

      F3LIX wrote:

      Die selbe Unklarheit gibt es auch im Deutschen. Schließlich haben wir das Wort "Sie" sowohl als höfliche Anrede als auch wenn man über mehrere andere Personen spricht. Im Text kann man es noch teilweise über die Groß/Kleinschreibung unterscheiden, aber nur wenn es nicht am Satzanfang steht, und gesprochen wäre das hier genau so unklar:

      Sie sind blöd!
      Ich?
      Nein, nicht Sie, sie!
      Ich verstehe Sie nicht, was ist Ihr Problem?
      Aaaargh! Ich meine nicht Sie, ich meine sie!
      Und dann gibt es noch das "sie", welches für das weibliche Geschlecht steht. :o
      Kenne ich sie?

      Ja du kennst mich 8D
      Diese Verwechslungsgefahr sollte doch aber (hoffentlich) eher selten sein. :B
    • Veniko wrote:

      Jaru wrote:

      F3LIX wrote:

      Die selbe Unklarheit gibt es auch im Deutschen. Schließlich haben wir das Wort "Sie" sowohl als höfliche Anrede als auch wenn man über mehrere andere Personen spricht. Im Text kann man es noch teilweise über die Groß/Kleinschreibung unterscheiden, aber nur wenn es nicht am Satzanfang steht, und gesprochen wäre das hier genau so unklar:

      Sie sind blöd!
      Ich?
      Nein, nicht Sie, sie!
      Ich verstehe Sie nicht, was ist Ihr Problem?
      Aaaargh! Ich meine nicht Sie, ich meine sie!
      Und dann gibt es noch das "sie", welches für das weibliche Geschlecht steht. :oKenne ich sie?

      Ja du kennst mich 8D
      Diese Verwechslungsgefahr sollte doch aber (hoffentlich) eher selten sein. :B
      Naja gut, die Sie sie Sache ist aber noch unwahrscheinlicher, da sich das Sie ja auf eine Person bezieht, während man beim sie eine Gruppe meint. Meist werden im Deutschen auf die Wörter bei Mehrzahl anders verwendet.

      Und in einem Gespräch sind Sätze wie "Ich treffe sie morgen in Nürnberg" auch nicht so selten. Je nachdem über was gesprochen wird kann es schon zu Verwirrung kommen. Und von Dialekt brauchen wir im Deutschen gar nicht zu reden 8D
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      The post was edited 2 times, last by YnevaWoIf ().

    • Ja, aber wenn man Sie als Höflichkeitsform nutzt, haben anschließende Verben immer dieselbe Form wie bei 3. Person Plural, also das Gruppen-Sie. Dass man das 3. Person Singular Sie mit den anderen verwechselt kann, ist eher selten, denn da muss der Satz schon wirklich so gestellt sein, dass es keinerlei Anhaltspunkte gibt, wer nun eigentlich gemeint ist. Hmm... Sogesehen, haben wir sogar 3 Sies, die man verwechseln kann, während die Englischsprachler nur 2 Yous haben.
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