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[Pokémon X] Serenas Boutiquelocke Challenge

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    • [Pokémon X] Serenas Boutiquelocke Challenge

      Pokémon X Boutiquelocke




      • Es darf nur das erste Pokémon einer Route gefangen werden (Ausnahme ist das Taubsi auf Route 2!)
      • Es dürfen nur weibliche Pokémon gefangen werden (ist das Pokémon männlich darf nach dem weiblichen Exemplar gesucht werden)
      • Es darf nur ein Pokémon gefangen werden, wenn dafür Platz im Team ist
      • Jedes Pokémon muss einen Spitznamen bekommen
      • Heil-Items und Pokémon-Center dürfen nach Belieben genutzt werden
      • In jeder Stadt mit einer Boutique muss ein Kleidungsstück oder Accessoire gekauft werden, das farblich dem letztgefangenen Pokémon entspricht (Ausnahme: Illumina-City*)
      • Ein besiegtes Pokémon gilt als tot und wird freigelassen (bzw. in eine Friedhofs-Box gelegt)
      • Ist ein Pokémon besiegt worden, darf auch das entsprechende Kleidungsstück nicht mehr getragen werden
      *Solange der Style-Faktor zu niedrig ist um die Boutique zu besuchen
      Hinweis: Es wird einige Boutiqueshipping Hints (Serena x Sannah) geben; don´t like it – don´t read it!



      Prolog - Escissia


      "Der Glanz des frischen Morgentaus auf den Blumen dieses abgelegenen Städtchens verheißt eine strahlende Zukunft."



      Ein sanftes Flügelrascheln war zu vernehmen, als Dartiri die Treppe zu Serenas Zimmer emporflog. Fröhlich zwitscherte es, als es das junge Mädchen, noch immer im Reich der Träume schlummernd, erblickte. Es schien fast, als würde es abwägen, ob es Serena durch weitere liebliche Klänge wecken sollte…entschied sich jedoch für die rabiatere Methode: Die Attacke Schnabel!

      Mit ihm pickte es auf Serena ein, bis sie gegen das kleine Vogelpokémon aufgab und sich aus dem Bett quälte. Schlaftrunken (und den Nintendo DS im Pikachu-Design nach der durchgemachten Nacht noch in Händen haltend) wankte sie zu dem Spiegel, wo sie sich zunächst einmal mit beiden Händen (samt DS) ins Gesicht klatschte und selbiges dann betrachtete: Blonde, lange Haare umrahmten ein blasses Gesicht mit strahlend blauen Augen. Sie gähnte einmal ausgiebig und warf Dartiri einen letzten finsteren Blick zu, bevor sie sich daran machte sich umzuziehen. Als sie nun erneut in den Spiegel schaute, war es beinahe so, als würde ihr ein anderer Mensch entgegenblicken: Make-Up vertuschte die Augenringe, ein zartrosa Lippenstift versteckte die trockenen Lippen. Frühlingshaftes Roselia-Parfüm unterstrich ihre feminine Kleidung. Wie vom Raupy zum Smettbo war ihre Wandlung anzusehen. Nun sah sie vielmehr nach Teegesellschaft, denn nach Videospielen aus!

      Als sie herunterging wurde sie von ihrer gut gelaunten Mutter Primula begrüßt. Und insgeheim fragte sich Serena ob Primula wohl mitbekommen hatte, wie lange ihre Tochter noch aufgeblieben war um heimlich Pokémon Mystery Dungeon zu spielen. Wohl um zu verhinden, dass aus Serena ein elender Stubenhocker würde, empfahl sie darum sich in Escissia umzusehen und die neuen Nachbarn zu begrüßen.

      Serena öffnete die Haustür und verzog bei den blendenden Sonnenstrahlen das Gesicht. Begrüßt wurde sie nun von einem Jungen und einem Mädchen jeweils etwa in ihrem Alter, die sie zum berühmten Pokémon Professor einluden. Hätte sie sich eigentlich wundern sollen, warum zwei Fremde vor der Tür standen, die scheinbar wie selbstverständlich wussten wer sie war, oder wie berühmt der Professor wohl wirklich war, obwohl sie noch nie von ihm gehört hatte, hallte in ihrem Kopf nur eines wieder: „Pokémon“. Sollte Sannah recht behalten und sie würde ein eigenes Pokémon bekommen? Bei dem Gedanken fing ihr Herz zu rasen an und ihr wurde ganz heiß. Unwillkürlich wurden ihre Schritte schneller und sie würdigte der malerischen Landschaft von Escissia, geschwiege denn der kleinen Route 1 keines Blickes mehr.


      Kapitel 1 - Aquarellia


      "Das klare Wasser des malerischen Flusslaufes bewegte die Menschen dazu, an diesem Ort eine Stadt zu gründen."




      Durch den Torbogen im Süden betrat Serena aufgeregt das kleine Städtchen Aquarellia und wurde sogleich von einer bekannten Stimme hergerufen. Um einen kleinen Tisch herum versammelt sah Serena, wie angekündigt, Sannah und Kalem sowie zwei ihr unbekannte Personen. Kaum, dass sie neben Kalem Platz genommen hatte, stellte dieser sie in der Runde vor. Es versetze ihrem Herzen einen kleinen Stich, als man ihr einen Spitznamen geben wollte und ein schlechtes Gewissen plagte sie. Während sie Sannah und Kalem in Gedanken noch als „zwei Fremde vor der Tür“ betitelte und mit der Aussicht auf ein Pokémon sogar komplett aus ihren weiteren Gedanken verbannt hatte, sahen die beiden (und vermutlich auch Trovato und Tierno, die sie noch nicht einmal kannte), sie bereits als ihre Freundin an! Serena gab sich innerlich eine Ohrfeige und schwor sich ihnen allen eine gute Freundin zu werden. Als Spitznamen entschied sie sich (rein um die Früchtekette von `Sannah-Banana´ und `Trovato-Tomato´ fortzuführen) für `Serena-Mandarina´.

      Und kaum, dass die Spitznamenfrage geklärt war, ging es um ihrer aller zukünftigen Weggefährten: Ein eigenes Pokémon. Tierno bekam vom Professor drei Pokémon um je eines an Serena, Sannah und Kalem zu geben. Ihr Herz machte einen Sprung, als man sie auch noch zuerst aussuchen lassen wollte. Kaum, dass Igamaro, Fynx und Froxy aus ihren Bällen geholt wurden, sprang das kleine Fuchspokémon schon auf Serenas Schoß. Sie und ihre neuen Freunde lachten. „Sieht so aus, als hättest du keine Wahl, Serena-Mandarina“ flötete Sannah vergnügt. „Möchtest du deinem Pokémon einen Spitznamen geben?“ Serena nickte und streichelte dem kleinem Pokémon auf ihrem Schoß hinter den großen Ohren und sprach nun sanft auf das neue Pokémon ein: „Wie gefällt dir `Rouge´? Das bedeutet `Rot´ und ist eine Anlehnung an einen berühmten Trainer in der Kanto-Region, in dessen Fußstapfen ich gerne treten möchte…“

      Zusätzlich zu ihren Pokémon bekamen Serena, Kalem und Sannah je noch einen Pokédex; ein hochmodernes Forschungsgerät, das automatisch einen Eintrag anlegen würde, für jedes Pokémon, dem sie begneten. `Fast wie ein Tagebuch über unsere Reise.´ dachte sich Serena, während sie weiterhin Rouge hinter der Ohren kraulte und schreckte etwas überrascht aus ihren Gedanken hoch, als Tierno ihr einen Brief vom Professor an ihre Mutter adressiert gab.

      Sie wollte sich bereits mit Fynx an ihrer Seite auf den Rückweg nach Escissia machen um ihrer Mutter den Brief zu geben, als Sannah ihr noch hinterher rief. Serena schaute sie für einen Augenblick verständnislos an, als diese verkündete, dass sie gerne ihre neue Freundin als erste Gegnerin in einem Pokémon-Kampf herausfordern wollte. Doch nach einem kurzen Moment des Überlegens erschien es auch Serena selbsterklärend, dass für sie niemand anderes geeigneter wäre als die Person, die sie so herzlich in Kalos wollkommen geheißen hatte.

      Das Ergebnis des Kampfes war jedoch, alleine wenn man den Typennachteil von Igamaro betrachtete, schnell abzusehen. Bereits nach zweimaligem Einsatz der Attacke Glut, musste Sannah ihr neues Pokémon zurückrufen um das Pflanzenpokémon vor ernsthaftem Schaden zu bewahren. Anschließend gratulierte sie Serena ernsthaft zu ihrem Sieg und heilte zudem nicht nur ihr eigenes Igamaro sondern auch das Fynx von Serena.

      Anschließend verabschiedeten sich die beiden voneinander und gingen, zumindest für den Moment, getrennte Wege. Sannah setzte sich zu Kalem an den Tisch und Serena ging zurück nach Escissia, wo sie ihrer Mutter den Brief aushändigte, mit einem leichten Seitenhieb ihrerseits, dass sie enttäuscht sei, dass es sich nicht um einen Liebesbrief handle. Und wie selbstverständlich bereitete Primula alles für eine Reise vor, die von Serena so nie geplant gewesen wäre. Sie war völlig sprachlos, als sie anschließend eine vollgepackte Handtasche entgegen nahm – Karte und Wechselkleidung inklusive.

      Perplex und mit dem Gefühl von der ganzen Situation völlig überrumpelt zu werden, stand sie nun am Rande von Route 2 und seufzte. Rouge nickte ihr aufmunternd zu. Serena atmete tief durch und lief zu Sannah und Kalem, die sie bereits hinter dem ersten hohen Grasbüschel ausmachen konnte.

      Dankbar sah sie zu, wie Kalem ihr und Sannah zeigte, wie man ein Pokémon fängt. Davon beeindruckt (und auch ein wenig angestachelt) betrat Serena nun das Grasfeld vor sich um sich selber ein eigenes Pokémon zu fangen. Kaum hatte sie einen Fuß ins hohe Gras gesetzt, tauchte schon ein Scoppel auf, das sie und Fynx argwöhnisch begutachtete. Unsicher nestelte Serena in ihrem Beutel herum und zog einen bisher ungenutzten Pokéball hervor, den sie zuvor von Kalem geschenkt bekommen hatte. Ohne das Scoppel zu schwächen warf sie den Ball und Serena sprang vor Freude in die Luft, als der Ball dreimal wackelte und mit einem leisen „Klack“ anzeigte, dass das Hasenpokémon gefangen worden war. Sie hob den Ball auf und entließ das Pokémon aus dem Ball um ihm einen Spitznamen zu geben. „Nachdem ich Rouge schon nach einem berühmten Trainer benannt habe, muss ich das bei dir doch fortführen…Du bist also ein `Normal´-Pokémon…“ murmelte sie, während sie im Pokédex den Eintrag von Scoppel studierte „…Wie gefällt dir `Bianka´ als Name?“ Sie lächelte das Pokémon an, das mit einem vergnügtem „Scoppel, Sco!“ antwortete (was Serena einfach einmal als Zustimmung deutete). Begleitet von nun zwei Pokémon betrat Serena selbstsicher den Nouvaria-Wald.

      Hier war es angenehm kühl durch den Schatten der Bäume und aus allen Ecken konnte man Vogelpokémon singen und Käferpokémon brummen hören. Sie war aufgeregt, welche Pokémon ihr hier noch begegnen würden. Serena zuckte kurz zusammen, als sich Sannah plötzlich bei ihr einhakte und vorschlug gemeinsam den Wald zu durchqueren. Zugegeben – Serena war sehr dankbar Sannah bei sich zu haben, die sich liebevoll um ihre Pokémon kümmerte. Auch unterstützte sie sie (zumindest durch Anfeuern) im Kampf gegen ein Raupy, dass sie nun ebenfalls zu ihrem Team zählte und ihm den Namen `Viola´ gab. Benannt nach einer berühmten Fotografin, die hier aus der Kalos Region kam und sich auf Käfer-Pokémon für ihre Motive spezialisiert hatte.

      Als sich ihr Raupy auch noch entwickelte und mit ihren Pokémon und Sannah an ihrer Seite fühlte sich sie sich unbesiegbar. Ein schönes Gefühl.

      Motiviert verließ Serena den Schatten der Bäume und betrat zusammen mit dem Rest der Gruppe und ihren Pokémon den Nouvaria-Wald und betrat Route 3.

      Ihre Motivation erhielt einen Dämpfer, als sie einen der wackelnden Büsche im hohen Gras betrat und von einem Bidiza begrüßt wurde. Sie drehte sich kommentarlos um und beschloss diese Route schnellstmöglich zu verlassen, ohne sich ein weiteres Teammitglied zu fangen!


      Kapitel 2 - Nouvaria City


      "Der perfekte Ausgangspunkt für frisch gebackene Trainer. Hier starten Anfänger in Sachen Pokémon oft ihre Karriere."


      Als Serena, Sannah, Kalem, Tierno und Trovato den Rand von Nouvaria City erreicht hatten, hatte es bereits zu dämmern begonnen. Entsprechend beschlossen sie die Nacht im hiesigen Pokémon-Center zu verbringen und morgen früh nach Illumina City weiter zu reisen um Professor Platan kennen zu lernen. Für den Abend hatte jeder noch eigene Ziele – so wollte Kalem gerne die Arenaleiterin herausfordern, Tierno gemeinsam mit seinem Krebscorps außerhalb des Pokémon-Centers ein paar Tanzschritte üben und Trovato die umliegenden Pokémon für den Pokédex studieren. Serena jedoch nutzte die Chance in ihre Wechselkleidung zu schlüpfen und anschließend die Boutique gemeinsam mit Sannah zu besuchen. Zu Serenas Enttäuschung hatte sich die örtliche Boutique jedoch nur auf Hüte und Kopfbedeckungen aller Art spezialisiert. Dabei wollte sie gerne den Fang von Raupy (oder besser gesagt mittlerweile Safcon) und Scoppel mit ein paar passenden Accessoires feiern. Bei der geringen Auswahl entschied sie sich für einen grünen Fedora (der sie beinahe ihr gesamtes Taschengeld kostete!) und einen grauen Anstecker.

      Am nächsten Morgen strahlte Kalem über das ganze Gesicht; offenbar hatte er die hiesige Arenaleiterin besiegt. Sannah stubbste sie an mit dem Hinweis, doch auch ihr Können unter Beweis zu stellen. Anfangs war sich Serena noch unsicher, doch konnte sie ihrem Team den Kampfgeist ansehen und ein gewisser Stolz erfüllte sie solche Kämpfernaturen ihre Partner nennen zu dürfen!
      „Also gut! Auf zur Arena von Nouvaria-City!“ verkündete Serena darum am nächsten Morgen.

      Bevor sie jedoch die Arena betreten konnte, wurde sie von einer unangenehmen Rollerskaterin aufgehalten, die sich ihr in den Weg stellte. Den Kampf konnte sie jedoch Dank Bianka und Viola ganz schnell für sich entscheiden, worauf hin sie nun zu dem Fedora und dem Anstecker ein paar Rollerskates ihr Eigen nennen konnte.

      Anschließend betrat Serena die Arena und bestaunte mit offenem Mund all die Fotos von Käferpokémon und langsam begann es ihr zu dämmern: Jene Viola, nach der sie ihr Safcon benannt hatte, war niemand anderes als die hiesige Arenaleiterin! Sie tätschelte liebevoll ihre Pokébälle und machte sich bereit die junge Fotografin herauszufordern, die geduldig auf die neue Herausforderin wartete.

      Nicht nur, dass Serena den Kampf gewonnen hatte; Dank der dort gewonnenen Erfahrung entwickelte sich ihr Safcon in ein hübsches Smettbo. Ein lautes „Klick“ war zu vernehmen und Viola schaute zufrieden auf den Bildschirm ihrer Kamera. „Nicht nur das vor stolz glühende Gesicht eines Siegers, sondern auch noch die Entwicklung von Safcon zu Smettbo. Ein wahrlich einzigartiges Motiv!“ rief sie aus und überreichte Serena den Krabbelorden sowie die TM Plage, die sie zur Feier des Tages ihrem Smettbo beibrachte.

      Ihre Wangen glühten noch immer als sie das Pokémon Center betrat um ihre Pokémon nach diesem anstrengenden Kampf von Schwester Joy (die ihr von ganzem Herzen zum ersten Orden gratulierte!) heilen zu lassen. Dabei traf sie auch auf Tierno, mit dem gemeinsam sie sich am Nordtor von Nouvaria City aufmachte um nun endlich diese Stadt hinter sich zu lassen und Route 4 auf dem Weg nach Illumina City zu betreten.

      Auf Route 4 wurde sie von einem riesigen Brunnen mit Seeper-Statuen begrüßt, dem feinen Duft all der bunten Blumen und von riesigen Labyrinthen links und rechts vom Weg. Als Serena eines der gelben Blumenbüschel betrat, wurde sie von einem wilden Wadribie begrüßt. Mit Hinblick auf ihr Smettbo verzichtete sie jedoch (wie schon auf der letzten Route) darauf das Pokémon zu fangen und verließ die Route ohne ein weiteres Teammitglied. Zu ihrer großen Freude entwickelte sich ihr kleines Fynx zu einem hübschen Rutena weiter, das ihr nun im aufrechten Gang folgte.

      Ihr Herz schlug schneller, als sie bereits die Geräusche der Großstadt wahrnehmen konnte. Bevor sie jedoch durch den kleinen Verbindungstunnel treten konnte, der Illumina City mit Route 4 verband, wurde sie von zwei Gestalten aufgehalten, die sich als Sina und Dexio, zwei Assistenten des Professors, vorstellten und ihr anboten sie direkt zum Labor des Professors zu bringen – ein Angebot, das Serena dankend annahm.


      Kapitel 3 - Illumina City


      "Eine technische und kulturelle Hochburg im Herzen der Kalos-Region."



      Mit offenem Mund betrat Serena die Stadt und ließ all die Eindrücke auf sich wirken. Sie hörte nur mit halbem Ohr zu, als Sina ihn den Weg zum Pokémon-Labor erklärte. Viel zu gebannt war sie von all den Pokémon, die hier umher liefen, von den Gerüchen nach Gebratenem und Gebackenem, von dem Turm, der im Herzen der Stadt empor ragte. All die Lichter, all die Menschen. Kein Vergleich zu Escissia!

      Doch bevor sie die Stadt unsicher machen wollte (den Professor hatte sie an dieser Stelle komplett vergessen!), lief sie zum Pokémon Center um sich und ihren Pokémon eine kurze Pause zu gönnen und um die Vorräte an Tränken und Heilgegenständen aufzufüllen. Doch bevor sie sich anschließend auf den Weg machen konnte um die Stadt zu erkunden, wurde sie von Sina „eingefangen“ und ins Foyer des Labors geführt. Insgeheim ärgerte sich Serena, wollte sie dich noch so viel erkunden!

      Kaum, dass sie angefangen hatte mit Professor Platen zu reden (ein äußerst sympathischer und recht junger Professor!), kamen Sannah und Kalem mit dazu. Zu ihrer großen Überraschung, forderte sie der Professor zu einem Kampf heraus – da ging ihre Vorstellung dahin, dass Professoren nur langweilige Stubenhocker waren, die selber nur theoretisch arbeiteten, während sie die Praxis anderen überließen.

      Als nächsten Anhaltspunkt nannte Professor Platan ihnen Vanitéa – hier gab es wohl Hinweise auf die sogenannte Mega-Entwicklung. Sie selber, Sannah und Kalem waren sofort Feuer und Flamme für das Thema. Trovato-Tomato dagegen hatte sich als Ziel gesetzt den Pokédex zu vervollständigen und Tierno hatte wieder einmal nur das Tanzen im Sinn. Der Professor unterstützte auch diese beiden Ansätze. Jeder von ihnen war ein anderer Mensch, mit anderen Erfahrungen und eben auch anderen Zielen. Es mochte seltsam klingen, doch ihr wurde ganz warm ums Herz, als Sannah erwähnte, dass es doch vor allem darum gehe viele schöne Erinnerungen zu machen, auf die man später gerne zurückblicken wollte.

      Bevor Serena nun endlich gemeinsam mit Sannah die Stadt unsicher machen konnte, wurde sie noch von einem sympathischen Forscher namens Flordelis (der Erfinder ihres Holo-Logs) und Kalem aufgehalten.

      Doch dann ging endlich der Spaß los: Beim Friseur ließ sie die wallende, blonde Mähne einer schicken, honigfarbenen Kurzhaarfrisur weichen. Gemeinsam nahmen sie ein Trainer-Promo-Video auf und versorgten im Café Soleil ihre Pokémon mit Pofflés und anderen Süßigkeiten, während sie selber einen Sinel-Chai-Latte tranken. Gestärkt folgten sie dem Ruf von Tierno über das Holo-Log. Erwartungsvoll was da wohl noch kommen würde, schritten sie durch den Tor-Bogen zu Route 5.

      Doch was auch immer sie erwartet hatte, ein Lucario, das sie so freudig begrüßte, war es nicht – ebenso wenig wie die aufgedrehte Arenaleiterin von Yantara City. Nachdem sie das Lucario fast über den Haufen geworfen hatte, folge dem Beispiel ein kleines Mähikel, das ihr freudig durch das Gesicht leckte, nachdem sie es aus seinem Flottball entlassen hatte um ihm den Namen „Erika“ zu geben.

      Sie war, zugegeben, etwas überrascht als Tierno sie zum Kampf herausforderte. Hatte er also doch etwas anderes im Tanzen im Kopf?
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      Hatte er nicht. Der Kampf war blos eine Ausrede um heimlich nach neuen Tanzmoves Ausschau halten zu können. Sie lachte gemeinsam mit Tierno und Trovato.
      Tierno war wirklich leicht zu durchschauen!

      Davon ab war Route 5 ein Paradies für Skater! Nicht nur der Skate-Park vom Anfang, auch waren überall Rampen angebracht, an denen man Tricks üben konnte (Serena hatte sich zwar an ein paar versucht, allerdings schnell eingesehen, dass sie noch lange brauchen würde, bevor sie so leichtfüßig wie Connie mit den Rollerskates umgehen konnte!).

      Müde und zufrieden betrat sie das verträumte Städtchen Vanitéa.


      Kapitel 4 - Vanitéa


      "Für Touristen stellt ein heruntergekommenes, altes Château die Hauptattraktion dieser Stadt dar.
      "



      Eigentlich zog es Serena in die Richtung des Schlosses, das im Norden der Stadt lag, doch wusste sie, dass ihre Pokémon zunächst einmal eine Pause brauchen würden, weshalb sie zunächste das Hotel von Vanitéa ansteuerte um sich für die nächste Nacht ein Zimmer zu buchen.

      Anstelle des Schlosses, schaute sie sich zuerst den kleinen Park im Süden an. Hier vergaß sie komplett die Zeit, während sie mit ihren Pokémon spielte. Erst als die Sonne rötlich durch die Bäume schimmerte und die Temperatur merklich kühler wurde, beschloss sie das Château Tristesse zu besichtigen. Zu ihrer freudigen Überraschung warteten auch schon Sannah, ihr frisch gefangenes Eneco und ihr Igastarnish auf eine Führung.

      `Schloss Traurigkeit`. Der Name war wohl Programm – außer kahlen Mauern hatte das Schloss nicht viel zu bieten. Was, wie der Besitzer erklärte, am Alter und der langen Geschichte lag, die diese Mauern beherbergten. Sannah und Serena wurden verdutzt stehen gelassen mit dem Hinweis, dass es hier keinerlei Informationen zur Mega-Entwicklung gäbe und sich der Schlossherr nun auf den Weg zur Route 7 machen wollte. Warum auch immer. Gemeinsam beschlossen sie ebenfalls die Route hinter dem kleinen Städtchen aufzusuchen.

      War das…ein Schnarchen? Bereits aus der Entfernung konnten Sannah und Serena ein lautes Schnarchen vernehmen. Und tatsächlich war die Ursache ein riesiges, schlafendes Relaxo, das eine Brücke mitten auf der Route 7 blockierte und damit verhinderte, dass man den Rest der Route betreten konnte. Wie sie hörten, war die einzige Möglichkeit um Relaxo zu wecken, die Pokéflöte – die sich jedoch im Magnum Opus Palast am Ende von Route 6 befand. Voller Tatendrang bestand Sannah darauf die Pokéflöte zu besorgen und schleifte dabei Serena mit sich.

      Route 6 war einfach wunderschön. Eine Allee von Bäumen säumte eine kleine Straße und links und rechts davon grünten hohe Felder. Am Ende lugte bereits ein golden glänzendes Schloss empor. „Wie aus einem Märchen.“ Flötete Sannah. „Komm, Serena-Mandarina. Das sehen wir uns mal an.“
      Gemeinsam schlenderten sie über die Allee und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, die durch das dichte Laub fielen.

      Zugegeben, etwas enttäuscht waren sie, als sie jeweils 1000 (!) Pokédoller zahlen mussten um das Schloss zu betreten. Dafür war das Interieur umso beeindruckender. Goldene Statuen von Caesurio säumten das Foyer und das Herzstück bildete eine Figur von Milotic. Ihnen stockte der Atem. Doch hatten sie kaum Zeit weiter den Palast zu bewundern, da sie vom Schlossherrn abgelenkt wurden, der scheinbar sein Pokémon suchte. Gemeinsam beschlossen Sannah und Serena nach dem Pokémon im Schloss zu suchen, bevor sie sich nach der Pokéflöte umhören wollten.

      Es war bereits dunkel geworden, als sie das kleine Coiffwaff endlich in eine Sackgasse getrieben hatten. Beide schnauften und keuchten nach Luft. Mit so viel Sport hatten sie nicht gerechnet! Als Dankeschön, wollte der Schlossherr ihnen Feuerwerk veranstalten. Serena freute sich auf das Feuerwerk gemeinsam mit Sannah (auch wenn sie insgeheim den Schlossherr als überkandidelten Großkotz wahrnahm!).

      Sie betraten den Balkon im oberen Stockwerk und hatten eine atemberaubende Aussicht auf den Garten unter ihnen und den Sternen über ihnen. Sannah neben ihr scharrte nervös mit den Füßen und räusperte sich kurz, bevor sie, Blick gen Himmel gerichtet, mit Serena über etwas zu sprechen begann, was ihr wohl schon lange auf dem Herzen lag.

      „Ähem…Also ich…Ich hoffe wir werden richtig gute Freunde, Serena.“
      „Nur Freunde…?“ erwiederte Serena und war selber überrascht wie enttäuscht ihre Stimme klang. Sannah räusperte sich und fuhr fort: „Das Feuerwerk, das wir gleich sehen werden…Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen, weil ich es zusammen mit dir gesehen habe, Serena.“

      Erste bunte Raketen explodierten am Himmel und überstrahlten die Sterne über ihnen. Wie bunte Blumen blühten sie in der Nacht.

      „Wow…Das war unglaublich schön! Ich werde diese wunderbare Erinnerung für immer in meinem Herzen tragen!“ Serenas Herz setzte aus, als sie spürte wie Sannah scheu nach ihrer Hand griff. So standen sie still da und genossen die Ruhe, die zwischen ihnen aufkam. Sie stoben auseinander, als der Schlossherr plötzlich auf den Balkon gelaufen kam um sich selber für sein Feuerwerk zu lobpreisen. Doch nutzten sie geistesanwesend seine gute Laune um nach der Pokéflöte zu fragen (und waren erstaunt, dass er sie tatsächlich in ihre Hände gab).

      Der freundliche Butler konnte ihnen auch noch einen Hinweis auf die Mega-Entwicklung geben, bevor sie wieder aufbrachen um endlich die Pokéflöte zur Route 7 zu bringen.

      Zwar wussten sie, dass sie sich wohl beeilen sollten die Pokéflöte abzugeben, doch wollten sie noch den Moment fortsetzten, den der Schlossherr so unschön unterbrochen hatten. Auf dem Rückweg entschieden sie sich darum stillschweigend für den langen Weg zurück durch die Felder. Und kaum, dass sie vom hohen Gras versteckt waren, schlossen sich ihre Finger wieder umeinander.

      Doch das Pokéfan-Pärchen Jean und Tia wollte ihnen scheinbar keine Ruhe gönnen. Und ihr Scoppel bezahlte den darauffolgenden Kampf mit dem Leben. Schockiert schaute sie auf den leblosen Körper des Hasenpokémons. Langsam zogen sich tränen über ihr Gesicht. Sannah legte ihr den Arm um, war aber selber unfähig etwas zu sagen. Auch das Pärchen schaute sie still an und bereuten wohl, dass sie überhaupt das junge Mädchen zu einem Kampf herausgefordert haben, das nun tränenüberströmt und laut schluchzend vor dem Scoppel kniete. „Wir…wir…beerdigen es hier…“ flüsterte Sannah leise und ihr Eneco und auch die Coiffwaff des Pärchen begannen einen Loch zu graben, in das das Pokémon beigesetzt wurde. Ihr Mähikel setzte Egelsamen auf das frisch ausgehobene Grab ein, sodass dort bald wunderschöne Blüten blühen würden. Serena fehlte daraufhin die Kraft für irgendwelche Kämpfe, geschweige denn sich ein weiteres Teammitglied zu fangen. Zugegeben, sie wollte nur noch die Pokéflöte abgeben und sich in ihr Zimmer im Hotel verkriechen und nie wieder hervorkommen!

      Als sie an der Brücke ankam, wurde sie von dem Relaxo angegriffen, das durch die Flöte geweckt wurde. All ihren Schmerz schrie sie dem Pokémon entgegen, das am Ende von ihrem Rouge zurück in die Berge gejagt wurde. Anschließend ging es ihr (minimal) besser, während sie sich auf den Rückweg des Hotels machte. Sie wusste, das Sannah sie ablenken wollte, als sie davon sprach zu auszukundschaften, was auf der anderen Seite der Brücke lag. Doch für den Rest des Tages wollte sie einfach nur noch ins Kissen weinen.

      Am nächsten Morgen fühlte Serena sich immer noch elend, doch versuchte sie, Sannah zu liebe, zumindest ein bisschen zu lächeln während sie Route 7 erkundeten.
      Zu ihrer Überraschung trafen sie dort auch wieder auf Tierno und Trovato, die ihr wohl ansehen, dass etwas nicht stimmten und ebenfalls versuchten sie aufzumuntern. Sie war wirklich froh solche Freunde gefunden zu haben, die sie in jeder Lage unterstützten! Tatsächlich war sie am Ende sogar soweit wieder sie selbst, dass sie ein Flauschling fing, das sie Matsurika nannte – Namensgeberin war eine Künstlerin der Alola-Region, die auf der ganzen Welt ihre Werke ausstellte.

      Vollends war sie wieder sie selbst, als sie in einem elegant aussehenden Gemäuer auf Viola traf. Von ihr wurde sie in das Kampfschloss eingeladen, das ihre ganze Konzentration bedurfte. Und tatsächlich schaffte sie es schnell den Rang Baronin hinter sich zu lassen und zur Vicomtesse aufzusteigen.

      Nächstes Ziel war nun Relievera City für ihren nächsten Orden, den sich Serena vornahm im Namen von Bianka zu gewinnen, wofür sie die Geolinkhöhle durchqueren müsste. Sie hasste die dunkle Höhle und war froh nicht nur von Sonnenlicht, sondern auch den bekannten Gesichtern von Sina und Dexio begrüßt zu werden, die ihren Pokédex aktualisierten.

      Das nächste Pokémon, das sich ihr in den Weg stellte, war ein hübsches Absol, das sich Serena auch fing, aber lange mit sich haderte was den Namen anging, da es kaum weibliche, bekannte Trainer gab, die sich auf Unlicht Pokémon spezialisiert haben. Am Ende nannte sie es „Kattlea“.

      Als sie die Geräusche einer Stadt hörte, beschleunigten sich ihre Schritte…um festzustellen, dass sie scheinbar irgendwo falsch abgebogen war. Anstelle von Relievera City befand sie sich in Petrophia.


      Kapitel 5 - Petrophia


      "Früher gab es an diesem Ort nur ein Aquarium, aber nach dem Fossilienfund entstand dort eine Stadt.
      "




      Angekommen traf sie zunächst auf Kalem, von dem sie erfuhr, dass Relievera City gleich hinter Petrophia lag. (Heimlich fragte Serena sich, ob sich Kalem wohl auch verlaufen hatte auf dem Weg nach Relievera City)

      Serena wollte jedoch, wo sie schon einmal in Petrohia war, die Chance nutzen die Stadt zu erkunden und vielleicht ein bisschen Sightseeing zu betreiben. Wie sie von Kalem gehört hatte, gab es hier wohl einen Aquazoo und ein Fossilienlabor, die eine Reise wert waren.

      Da es jedoch zu regnen begann, rannte sie nur schnell ins Hotel um sich dort einzubuchen. Zufällig war dort auch Kalem untergebracht, mit dem sie sich je einen Schirm lieh um zunächst in Fossilienlabor zu gehen. Dort hörten sie von einer Ausgrabungsstätte und einem Professor in selbiger, der möglicherweise auch etwas über die Mega-Entwicklung wusste.

      Nach einem aufregenden Ritt auf Rihorn (der sie an ihre Kindheit erinnerte und ein bisschen für Heimweh sorgte) erreichten sie die Leuchthöhle.

      Lange war sie am überlegen, ob sie das Rihorn, das ihr entgegen kam, fangen sollte um so ein kleines Stück Heimat bei sich zu haben. Doch entschied sie sich dagegen – sie wollte nicht in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, sondern ihren eigenen Weg gehen!

      Doch auch hier wartete ein harter Schicksalsschlag auf sie! Ein Machollo, das sie hinterrücks angriff, traf auf ihr neustes Teammitglied! Absol, wohl spürend was da kam, hatte sich zwischen Serena und den Schlag geworfen und so seinen Trainer beschützt. Laut Kalem zeigte sich ein Absol nur, wenn es Gefahr witterte – er vermutete, dass es wohl von Anfang an den Angriff von Machollo gespürt haben müsste und sich darum Serena angeschlossen hatte um sie zu beschützen. An diesen tröstenden Gedanken klammerte sie sich. Gemeinsam hoben sie ein kleines Grab für Absol aus, das sie mit den schönsten und hellsten Steinen schmückten, die sie finden konnten.

      Zu ihrer großen Überraschung waren in der Leuchthöhle nicht nur wohlgesinnte Trainer und Forscher unterwegs, sondern auch sehr zwielichtige Gestalten einer Organisation namens `Team Flare´, die von Serena und Kalem gemeinsam in ihre Schranken gewiesen wurden. Das zum Dank erhaltene Flossenfossil lies Serena jedoch in Petrophia, da sie sich sicher war, dass die Forscher dort mehr damit anzufangen wüssten als sie selber (und nach einem weiteren verlorenen Team-Mitglied begann sie sich zu fragen, ob wie überhaupt als Trainerin geeignet war ein solch seltenes Fossil bei sich zu tragen!).

      Als sie anschließend wieder in Petrophia war, schaute sie sich mit ihren Pokémon das Aquarium an. Sie war fasziniert von der schieren Menge an Wasserpokémon und schwor sich selber noch eines zu fangen. Dies könnte ihr auch durch die Angel erleichtert werden, die man ihr dort in die Hand drückte.

      Doch wirklich beeindruckt war sie von der Strandpromenade, die sie von Petrophia direkt nach Relievera City führte.


      Kapitel 6 - Relievera City


      "Diese Stadt liegt zwischen dem Meer und den Bergen. In ihrer Nähe gibt es eine Radrennstrecke."



      Was Route 5 für Rollerskate-Fahrer war, war Relievera City für Fahrrad-Fahrer! Die Straßen waren glatt ausgeteert und ein Geschäft vertrieb das Beste, was derzeitig auf zwei Rädern zu haben war (Serena konnte sich nach einem Quiz und als 10 001 Besucher ein grünes Fahrrad sichern). Zusätzlich war Relievera City Austragungsort des größten Radsport Rennens in ganz Kalos.

      Aber auch davon ab hatte Relievera City viel zu bieten. Los ging es in der Jungbluth-Bäckerei in der sie einige Pofflés für ihre Pokémon besorgte und als kleines Extra, nachdem der Besitzer ihr Flauschling entdeckt hatte, ein Sahnehäubchen geschenkt bekam, das ihr Flauschling mit einem Bissen verputzte und sich daraufhin zu einem Sabbaione entwickelte.

      Weiter ging es mit einem Café in dem Serena auf der Terrasse saß und den Blick auf das Meer genoss. Auch ihren Pokémon schien die salzige Seeluft zu gefallen; alle spielten sie im warmen Sand und liefen in den flachen Wellen hin und her – lediglich Rutena wich nicht von ihrer Seite und behielt das kühle Nass stets aufmerksam im Blick.

      Zuletzt ging Serena noch in das Hotel um sich hier ein Zimmer zu buchen. Im Gegensatz zu bisher wollte sie jedoch nicht für eine Nacht, sondern etwas länger bleiben (nicht nur für etwas Urlaubsstimmung, sondern auch um ausgiebig Shoppen zu gehen! Angeblich wechselte das Angebot je nach Wochentag in der örtlichen Boutique und sie wollte sich nichts entgehen lassen).

      Eigentlich wollte sie direkt die Arena herausfordern, doch entschied sie sich dafür den ersten Tag in Relievera City ruhig angehen zu lassen. Wie geplant kleidete sie sich komplett neu ein (ein pink-weiß gestreiftes Top zu Ehren von Matsurika und zu Ehren von Mähikel besorgte sie sich eine pink-grüne Baseballcap; abgestimmt wurde das Outfit noch durch eine pinke Shorts) und ließ sich beim Friseur ihre Haare schwarz färben.

      Bevor sie Lino herausfordern wollte, trainierte sie auch noch auf Route 10. Wobei sie sich auch ein Evoli fing. Einerseits war sie glücklich mit dem Fang, da sie Evoli in alle Richtungen entwickeln konnte und so Schwächen im Team ausgleichen konnte, anderseits wusste sie nun so gar nicht, wie sie ihren neuen Teamkameraden nennen sollte. Schlussendlich entschied sie sich für „Diantha“ – nach der berühmten Schauspielerin, die Serena auch schon das Glück hatte persönlich kennen zu lernen.

      Mit gestärktem Team und Selbstbewusstsein machte sie sich auf den Weg zur Arena von Relievera City.

      Die Arena selber stellte sich als riesige Kletterhalle heraus – zu Serenas Überraschung. Am Eingang gab man ihr die Möglichkeit den direkten Weg zu gehen oder sich mittels Sicherung an den Steilhängen zu versuchen. Sie entschied sich für die letztere Variante. Was sich wohl als richtige Entscheidung erwies, da die beim Klettern erzielte Erfahrung ausreichte, dass sich ihr Mähikel in ein stolzes Chevrumm entwickelte. Als dieses nahm es Serena einfach auf den Rücken und sprang leichtfüßig die steilen Kletterwände empor, bis sie bei Lino landeten, der halb erschrocken, halb beeindruckt die neue Herausforderin musterte.

      Auch im Kampf gegen die beiden Fossil-Pokémon von Lino stellte sich Bianka als unverzichtbar heraus. Ohne weitere Probleme besiegte es Balgoras und Amarino. Als Serena den Orden entgegen nahm, dachte sie an ihr Absol und ihr Scoppel. „Der Orden ist für euch!“ dachte sie sich, während sie ihrem Chevrumm durch das Blätterfell streichelte.

      In Relievera City gab man ihr noch den Hinweis, dass nördlich der Route 10 eine Stadt namens Cromlexia sei, die viel mit mysteriösen Steinen zu tun habe. Sofort horchte Serena auf. Ob das wohl etwas mit der Mega-Entwicklung zu tun hatte?

      Sie brach alle Zelte ab und befand sich abermals auf Route 10. Die sie nun auch ausgiebig untersuchte. Die Steine dort waren…seltsam. Sie hatte das Gefühl, dass es damit mehr auf sich zu tun hatte, als sie zu diesem Zeitpunkt wusste. Aber vielleicht wusste in Cromlexia je jemand Bescheid?

      Zu ihrer Überraschung stellte sich wieder einer der zwielichtigen Gestalten aus der Leuchthöhle entgegen – nicht, dass der in rot gekleidete Rüpel eine Chance gegen sie und ihre Pokémon hatte!

      Je näher sie dem steinernen Tor von Cromlexia kam, desto dichter standen die seltsamen Steine. Serena beachtete die immer neuen Steinreihen schon gar nicht mehr. Ihre Pokémon dagegen schienen die Steine wesentlich interessanter zu finden. Erika teste noch ihre neue Sprungkraft und sprang munter unter und über den Monolithen her, während Viola leichte Pirouetten um die Steine herum drehte. Diantha spielte ebenfalls um die Felsen herum um sich wohl gedanklich von ihrer alten Heimat Route 10 zu verabschieden.

      Als ihr Team wieder versammelt war, trat sie durch die aufgetürmten Steine, die den Eingang von Cromlexia markierten.


      Kapitel 7 - Cromlexia


      "Die rätselhaften Steine dieses Ortes und die Ruinen, die ihn umgeben, sind der ganze Stolz der Stadt."



      Langweilig. Das war der erste Gedanke, der Serena kam, als sie die kleine Stadt betrat. Sie schämte sich ein bisschen, dass sie die Stadt direkt brandmarkte, ohne ihr eine Chance zu geben sie eines Besseren zu belehren. Und tatsächlich: Als Serena durch die kleinen Blockhütten spazierte änderte sich ihre Einstellung…Aus `langweilig´ wurde (ebenso wie bereits auf Route 10) `seltsam´. Zwischen den Hütten erspähte sie einen weiteren der rot gekleideten Rüpel, doch kaum, dass sie ihn zur Rede stellen wollte, verschwand er. Sie versuchte noch seine Spur aufzunehmen, doch vor einer weiteren Felsformation endete der kleine Trampelpfad und sie stand in einer Sackgasse. Eine Gänsehaut überkam sie. Hatte sie es etwas mit Geistern zu tun? Sie schauderte. Zugegeben: Sie war ein ziemliches Angstscoppel, wenn es um solche Dinge ging! Zusätzlich erschreckt wurde sie von Kalem, der sie nach dem Rüpel fragte. Doch da sie keine Neuigkeiten zu Team Flare hatte, ging er zügigen Schrittes Richtung Pokémon Center.

      Schnell kehrte sie darum den seltsamen Steinen den Rücken und machte sich nur noch, an den drei großen Steinen in der Mitte vorbei, auf den Weg Kalem ins Pokémon Center zu folgen, wo sie nur ihre Vorräte auffüllte und ihre Pokémon heilte. In dieser Geisterstadt würde sie keine Nacht verbringen! Und da es hier auch keine Informationen zur Mega-Entwicklung gab, wollte sie lieber wissen wohin der andere Pfad im Osten der Stadt führen würde. Laut ihrer Karte müsste es dort nach Yantara City gehen und die aufgedrehte Arenaleiterin Connie, die sie einmal auf Route 5 getroffen hatte, kam ihr wieder in den Sinn.

      Zu ihrer Überraschung holte eben jene sie am Osttor ein, erkannte sie wieder und forderte sie auch sogleich heraus. Nicht, dass ihre Lucarios etwas gegen Rouge hätten ausrichten können.
      Und als wäre nichts passiert, düste Connie an ihr vorbei und lud sie noch zu ihrer Arena nach Yantara City. Wie passend, dachte sich Serena, wo diese doch ohnehin ihr Ziel war.

      Auf ihrem Weg durch Route 11 erhielt sie eine Nachricht vom Professor, der sie für ihren bisherigen Fortschritt lobte. Zugegeben ärgerte es sie ein bisschen, dass Professor Platan sie nun an Mr. Mega verwies um etwas über die Mega-Entwicklung zu lernen. Wenn er doch wusste, dass man etwas in Yantara City über die Mega-Entwicklung in Erfahrung bringen könnte, warum hatte er Serena und ihre Freunde dann zuerst nach Vanitéa geschickt?

      Ihre murrigen Gedanken wurden jedoch ganz schnell weggewischt, als sich nach einem Kampf gegen `Grips und Muckis´ Go und Mirai ihr Rutena zu einem Fennexis weiterentwickelte. Serena starrte mit riesigen Augen das Feuer-Pokémon an und sie wurde von wahnsinnigem Stolz erfüllt. Und ihre Wangen begannen zu glühen vor Stolz, als sie auch noch ein Staravia fang, das ihr auf der Route 11 entgegen flog. Benannt wurde es natürlich nach der berühmten Arenaleiterin aus Baumhausen City in der Hoenn Region, die sich auf Flug Pokémon spezialisiert hatte: Wibke.
      Konnte es noch besser kommen? Konnte es! Sie ließ ihr Evoli nur für einen kurzen Moment aus den Augen. Und als sie es wieder entdeckte, war es blau. Und schuppig. Und rief ihr freudig „Aquaaaa! Aquana!“ entgegen. Serena lachte herzhaft auf. Da hatte sie ihr Wasserpokémon (aber woher hatte Evoli bitte den Wasserstein?!). Ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen betrat Serena die Spiegelhöhle…

      …und stand mit offenem Mund da. Sie hätte nicht erwartet, dass die Höhle so….schön sein würde. Alles glitzerte, alles leuchtete. Einer der Steine stellte sich als Mondstein heraus, den sie mitnahm und von dem sie vorhatte ihn Sannah bei nächster Gelegenheit für ihr Eneco zu geben. Ihr Herz machte beim Gedanken an die Brünette einen Sprung. Sie beschleunigte ihre Schritte in der Hoffnung bald das Ende der Höhle zu erreichen. Im Eifer achtete sie jedoch nicht auf den Weg, den sie ging. Und so dauerte es nicht lange, dass sie sich verlaufen hatte.

      Ihre Motivation war dahin.
      Seit Stunden irrte sie nun schon durch die Spiegelhöhle auf der Suche nach dem Ausgang. Sie war des Kämpfens gegen all die Trainer müde. Ihre Pokémon waren ebenso erschöpft. Hunger machte sich breit und sie und ihr Team drängten sich an Fennexis, da sie alle zu frösteln begannen und die Wärme des Feuer-Pokémon ausnutzten. Als sie auch noch gegen einen Trainer mit einem Absol kämpfte, versetzte es ihrem Herzen einen erneuten Stich und alte Wunden wurden wieder aufgerissen. Spiegelhöhle? Spiegelhölle!

      …Sie hätte weinen können vor Freude, als sie auf Tierno traf, der ihr den Ausgang zeigte!


      Kapitel 8 - Yantara City


      "Um den Turm der Erkenntnis dieser Küstenstadt rankt sich eine uralte Sage, die von mysteriösen Steinen erzählt."



      All ihre Müdigkeit und Strapazen der Spiegelhöhle waren vergessen, als sie Yantara City betrat. Die aufgehende Morgensonne beleuchtete die lila Wolken, die kleinere Schatten über die Stadt und den riesigen Turm der Erkenntnis am Nordende warf. Es war friedlich hier und jeder, der ihr entgegenkam, begrüßte sie und ihr Team freundlich in der Stadt oder gab ihr einen Tipp oder Hinweis.

      Von einem Ass-Trainer erhielt sie ein Fußabdruckband für Viola und Rouge, das diese beiden auch stolz zur Schau stellten. Ihre anderen Pokémon betrachteten diese mit einer Mischung aus Neid und Ansporn – man konnte ihnen ansehen, dass sie sich Mühe geben wollten um ebenfalls irgendwann ein solches Band zu bekommen!

      Eingeholt wurde sie von Trovato-Tomato und Tierno, die sie fröhlich begrüßten. Auch Serena freute sich, doch konnte sie eine gewisse Enttäuscht nicht verbergen, dass Sannah nicht bei ihnen war. Tierno und Trovato wollten direkt zum Turm der Erkenntnis gehen, doch wollte Serena sich erst noch weiter in der Stadt umsehen um etwas frühstücken (und unauffällig nach Sannah Ausschau halten…was sie jedoch den beiden so nicht sagen wollte). Die Rechnung hatte sie jedoch ohne die beiden gemacht, die sich mit zum Frühstück einluden und sie danach zum Turm schleppten.

      Im Turm selber wurde sie von einer riesigen Statue eines Lucario begrüßt, die fast bis zur Decke reichte. Sie betraten die kleine Tür und wurden von Connie und Mr. Mega begrüßt, die sich jedoch wunderten, dass sie nur zu dritt und nicht wie angekündigt zu fünft waren. Als sie wieder vor die Tür traten, begann ihr Herz vor Freude einen Sprung zu machen als sie Sannah sah. „Serena-Mandarina!“ Rief auch sie fröhlich und sprang ihr in die Arme. (Sie war so von der Brünetten abgelenkt, dass sie die Frage von Kalem nach dem Wohlergehen ihres Teams beinahe völlig überhörte).

      Mit einem Räuspern richtete Mr. Mega ihrer aller Aufmerksamkeit auf sich und begann seinen Monolog über die Mega-Entwicklung.
      Und gab ihnen am Ende die Möglichkeit selber einen Schlüsselstein zu bekommen, der für die Mega-Entwicklung nötig wäre. Nach ihren verlorenen Team-Mitgliedern und all den Strapazen fühlte sich Serena überhaupt nicht dazu auserkoren solch wichtige Gegenstände zu erhalten. Sie wollte gerade sagen, dass auch sie auf den Stein verzichten wollte – doch rief Sannah in ihren Armen da bereits aus, dass es wohl zwischen und ihr Kalem entschieden werden müsste. Warum sollte sie nun auch noch Kämpfen müssen? Warum hatte sie nicht einfach „nein“ gesagt? Doch offenbar waren auch ihre Pokémon viel zu begeistert um einem Kampf auszuweichen. Sie machten sich bereit und türmten sich links und rechts von Serena auf und auch Sannah löste sich aus der Umarmung um sie im Kampf nicht zu behindern.

      Wibke wurde nicht von Psiaugon besiegt, sondern hatte sich durch eine Verwirrung selber besiegt. Es trug zwar keine schweren Verletzungen davon, doch flog es demonstrativ auf die Schulter von Kalem. Der selber verdutzt das Vogelpokémon ansah, das wiederum Serena böse anfunkelte. Sah so aus, als hätte sich ihr Pokémon einen neuen Trainer ausgesucht! Sie seufzte und warf Kalem, der immernoch überfordert zwischen Staravia und Serena hin und herschaute den Pokéball zu. „Sieht so aus als hätte sich Wibke um entschieden wer Trainer sein sollte!“ Rief Serena und warf nun den Pokéball von Aquana, das nun ohne Schwierigkeiten Psiaugon besiegte.
      Und schmerzhaft zog sich ihr Herz zusammen, als Kalem ein Absol in den Kampf schickte. Warum ausgerechnet ein Absol? Kalem, der den Tod von Kattlea aus nächste Nähe mitbekommen hatte, sah Serena selber entschuldigend an und zeigte, dass es auch ihm keinen Spaß machte alte Wunden aufzureißen. Doch auch Absol wurde durch Aquana besiegt. Blieb als nur noch das Starterpokémon: Froxy. Dieses hatte sich mitlerweile zu Amphizel weiterentwickelt – doch wurde es ohne Probleme von Erika besiegt.

      Zwar hatte sie nun gewonnen und Sannah fiel ihr freudestrahlend wieder in die Arme, doch durch den Verlust von Wibke fühlte es sich nicht wirklich wie ein Sieg an. Besagtes Pokémon funkelte sie noch immer von der Schulter von Kalem herab böse an. Und auch die Erinnerung an Absol und Scoppel machte es nicht wirklich leicht den Moment zu genießen!

      Nachdem Kampf gingen ihre Freunde nacheinander aus dem Turm heraus, bis nur noch Sannah und Serena bei Mr. Mega zurückblieben. Mit einem Räuspern verabschiedeten sich die beiden Mädchen und liefen den anderen hinterher. Entgegen der Ermutigung von Connie wollte Serena nicht sofort in die Arena gehen. Nun merkte sie doch all die Anstrengungen der letzten Stunden und dass sie körperlich nur noch am Ende war! Gemeinsam liefen sie ins Pokémon Center um sich endlich auszuruhen. Als sie händchenhaltend die Treppen des Pokémon Centers zu den Gästezimmern hinaufstiegen, schwiegen sie. Lediglich etwas zu lautes und etwas zu schnelles Herzklopfen war von den beiden zu hören. Als sie durch die Tür des Zimmers traten und das Bett erblickten, trafen sie stillschweigend das Einverständnis, das ihre Pokémon für den Moment in ihren Bällen bleiben würden…

      Als Serena und Sannah das Gästezimmer wieder verließen, stand die Sonne bereits am Horizont und rötliches Licht viel durch die Häuser von Yantara City. Serena streckte sich und fühlte sich nach langer Zeit wieder entspannt und erfrischt (und nach der Dusche auch wieder sauber!). Nun fühlte sie sich bereit für den Kampf gegen Connie in der Arena von Yantara City!
      Einen Kampf, den Matsurika im Alleingang gewann!

      Gemeinsam machten sich Connie, Sannah und Serena auf den Weg zum Turm der Erkenntnis – wo Connie dann Serena den Schlüsselstein geben würde. Die Arenaleiterin kicherte den ganzen Weg über. Auf der einen Seite von Serena hatte sich Sannah eingehakt und auf der anderen…ihr eigenes Lucario. Und Lucario und Sannah funkelten sich nun gegenseitig böse an, wer wohl eher in Serenas Gunst läge. Fennexis dagegen knurrte ein wenig auf. Wie konnten die beiden blos denken, dass irgendjemand ihr näher stände als es selbst?!

      So ging die seltsame Gruppe zum Turm der Erkenntnis – zu Sannahs Enttäuschung durfte sie jedoch nicht auf die obere Plattform, da nur „als würdig auserkorene“ die Treppen besteigen durften – Fennexis und Lucario streckten Sannah daraufhin unauffälig die Zunge heraus, wurden jedoch ganz schnell von Serena zum Schweigen gebracht, die der Brünetten einen schnellen Kuss auf die Wange gab. Nun war es an Sannah den Pokémon die Zunge herauszustrecken!

      Auf der oberen Plattform angekommen, genossen Serena und Connie zunächst die letzten warmen Sonnenstrahlen, die das ganze Land in warmes, rötliches Licht tauchten. Serena lächelte, als sie von dort oben sogar Escissia ausmachen konnte. Doch wurde sie von Connie aus ihren Gedanken gerissen, die ihr den Mega-Ring gab, den Serena um ihr Handgelenk legte. Und zu ihrer Überraschung wollte Lucario wohl den frei gewordenen Platz in ihrem Team einnehmen, da es sich auf Serenas Seite stellte. Nun hieß es einen Kampf Mega-Lucario gegen Mega-Lucario auszufechten!

      Doch auch wenn sie den Kampf gewonnen hatte, lehnte sie das Angebot ab Lucario mit auf die Reise zu nehmen. Es fühlte sich einfach nicht richtig an Connie ihr Lucario wegzunehmen – insbesondere da sie selber zu gut wusste wie es ist von einem Pokémon verlassen zu werden, weil dieses sich einem anderen Trainer verbundener fühlte als dem eigenen!

      Am nächsten Morgen verabschiedeten sich die Freunde wieder und für Serena ging es weiter gen Osten nach Tempera City um dort ihren nächsten Orden zu holen. Sannah und Serena versprachen sich über das Holo Log weiter Kontakt zu halten, nachdem sie gemeinsam zum Verbindungstunnel nach Osten gingen. Zum Abschied gab Serena Sannah noch den gefundenen Mondstein (und einen Kuss), bevor sie getrennte Wege gingen; Sannah zurück in die Stadt und Serena weiter zur Route 12.

      Auf Route 12 begegnete ihr ein munteres Plaudagei, das sich, kaum dass es gefangen wurde, auf ihrer Schulter niederlies und jedes Wort nachplapperte, das gesprochen wurde. Besonders gerne sagte es seinen Namen „Géraldine – Akrobatin der Lüfte!“ Nachdem Serena ihr eben jenen Namen gab.

      Auf der Mähikelfarm war Erika der absolute Star! Die Mähikel drängten sich um es herum und knuddelten und kuschelten das Pflanzenpokémon. Serena begann sich ernsthafte Sorgen zu machen wann sie wohl weiterreisen könnte. Zugegeben – irgandwann zog Serena Chevrumm in seinen Pokéball zurück um dann endlich weiterzukönnen!

      Die Farm hinter sich lassend, betrat sie aufgeregt Tempera City.


      Kapitel 9 - Tempera City


      Diese Stadt ist bei reichen Urlaubern sehr beliebt. Sie besticht durch ihre tolle Aussicht und mildes Klima.



      Tempera Nord strahlte eine Ruhe aus, von der Serena selber überrascht war wie dringend sie diese nötig hatte! Sie buchte sich in das Hotel ein und ging mit ihrem Team auf Erkundungstour. Sie genossen einfach den Moment, die Ruhe und die leichte Brise in den Haaren (und im Fell und Gefieder). Sie schämte sich ein bisschen, dass sie sich von Kalem gestört fühlte, als dieser sie zu einem Kampf über das Holo-Log herausforderte.

      So blieb ihr wohl nichts anderes übrig als die Magnetbahn nach Tempera Süd zu nehmen. Zu ihrer Überraschung traten Professor Platan und Diantha gerade aus der Bahn, die stets zwischen den Stadtteilen hin- und herpendelte. Nach einem Gespräch über die Mega-Entwicklung und einem Versprechen von Diantha, dass sie bald einmal gegeneinander kämpfen würden, verabschiedeten sie sich und Serena düste Richtung Tempera Süd um die Herausforderung gegen Kalem anzunehmen. Doch diesen Kampf gewann sie alleine mit der Hilfe von ihrem Aquana – ihre Namensgeberin zu treffen hatte ihm einen ordentlichen Motivationsschub gegeben, den Kalems Pokémon nun zu spüren bekamen!

      Nach einem Besuch im Pokémon Center ging es an die Arena von Tempera City Süd! Serena hatte viel Vetrauen in ihr Team – mit dem Feuer-, Käfer- und dem Flugtypen hoffte sie Amaro gegenüber im Vorteil zu sein. Und ihre Einschätzung stellte sich als richtig heraus! Viola und Géraldine mussten zwar bis an ihr Äußerstes gehen, schafften es aber dennoch Amaros Team zu besiegen.

      Kaum, dass sie aus der Arena hinausspazierte, erhielt sie noch eine Holo-Log Nachricht von Flordelis. Sie begann den Mann zu mögen, der scheinbar nicht nur selber alles Tat um die Welt in eine sichere Zukunft zu führen, sondern auch Trainer wie sie motovierte alles zu geben für ein sicheres Morgen.

      Aus den Gedanken gerissen wurde sie vom Torborgen, der Route 13 und Tempera City verband. Hier würde es endlich nach Illumina City gehen! Sie freute sich schon die große Stadt wiederzusehen – doch wurde sie bereits im Durchgang von Elektrikern und Wissenschaftlern begrüßt, die ihr sagten, dass der Stromausfall noch immer andauerte. Obwohl das Kraftwerk angeblich nahe sei, schaffte es keiner die Energieprobleme zu beheben!
      Serena seufzte und dachte an die Worte von Flordelis – sie würde nicht nur für die Zukunft leben, sondern auch für das Hier und Jetzt und herausfinden, was es im Kraftwerk für Probleme gab!

      Kaum, dass sie den Durchgang zur Route 13 verlassen wollte, wurde sie wieder von Sina und Dexio begrüßt, die erneut ihren Pokédex aktualisierten und den Gebirgsteil hinzufügten. Sie scheuchte den Gedanken an die beiden beiseite und betrat nun endlich die Steppe von Route 13.

      Nach einem kurzen Kampf gegen einen Team Flare Rüpel (natürlich Team Flare! Sie hätte es wissen müssen!) erhielt sie den Pass für das Kraftwerk. Sie tätschelte liebevoll ihre Pokebälle und betrat mit einem tiefen Atemzug das Kraftwerk.

      Nun war sie auf die rot gekleideten Rüpel von Team Flare vorbereitet und bereit alles zu geben um den Forschern zu helfen, die in einem Raum am Eingang eingesperrt wurden. Ein Ziel, das sie erreichen konnte, nachdem sie den Flare-Vorstand Aliana besiegt hatte (und insgeheim beneidete sie sie um ihre Uniform…man konnte sagen was man wollte, aber Stil hatten die Schergen von Team Flare!).

      Auf dem Rückweg wurde sie von einem Duo aufgehalten, das ihr durchaus bekannt vorkam. Sina und Dexio glaubten wirklich, dass die albernen Masken verschleiern könnten wer sie waren? Sie schüttelte den Kopf und verbarg kurz das Gesicht in ihren Händen. Sie folge den beiden zurück zur Roue 13.

      Sie gab sich einen Ruck. Nun konnte sie endlich Illumina City betreten – sie freute sich schon darauf die bisher unbegehbaren Gebiete zu erkunden. Und vielleicht hätte sie ja sogar eine Chance gegen den Arenaleiter?

      Sie wurde unsanft aus ihren Gedanken gerissen…von einem…Riesen? Sie starrte ihn mit offenem Mund an, während er etwas von einem unsterblichen Blumenpokémon murmelte. Sie schüttelte den Kopf. Vielleicht handelte es sich nur um eine Fatamorgana von der Hitze der Steppe?

      Nun endlich betrat Serena den Nordring von Illumina City.




      Rouge

      Kühn
      Großbrand
      Aquarellia (Starter)

      Kratzer
      Feuerwirbel
      Glut
      Psychoschock
      Viola

      Solo
      Facettenauge
      Nouvaria-Wald

      Windstoß
      Silberhauch
      Schlafpuder
      Psystrahl
      Erika

      Pfiffig
      Vegetarier
      Route 5

      Dampfwalze
      Synthese
      Samenbomben
      Stärke
      Matsurika

      Still
      Zuckerhülle
      Route 7

      Diebeskuss
      Aromakur
      Trugträne
      Kanon
      Diantha

      Kauzig
      Anpassung
      Route 10

      Surfer
      Ruckzuckhieb
      Biss
      Heilung
      Géraldine

      Lasch
      Adlerauge
      Route 11

      Fliegen
      Gesang
      Furienschlag
      Geschwätz








      ???

      The post was edited 29 times, last by hasenprinzessin ().

    • Arrow wrote:

      Ein wirklicher toller Thread, bin auf jeden Fall gespannt, wie es künftig noch weitergeht. ^^ Erstellst du die Bilder alle selbst? :o

      RIP Scoppel und Absol. D:
      alloha arrow-hasi :w:

      freut mich, dass die nuzlocke gefällt :)
      jepp, die bilder mache ich alle selber^^ (finde ich ganz schön, weil ich so mal wieder einen grund habe regelmäßig zum stift zu greifen^^)

      und scoppel und absol tun immernoch im herzen weh :( vor allem das wissen, dass kalem irgendwann ein mega-absol hat und ich nicht *schnüff*
    • Neues Kapitelchen <3 Wieder mit einem neuem Teammitglied und mal wieder einem Orden :D
      Wie immer im Startpost <3

      (Und kleine Anmerkung: Ich mal NIE WIEDER Fahrräder XD)
      (Nächste kleine Anmerkung: In Relievera City gibt es natürlich keinen Friseur^^ ich wollte aber ungerne schreiben, dass ich für die schwarzen Haare den kompletten Drecksweg zurück nach Illumina bin XD)

      lg hasüüü
    • Chenqing wrote:

      Oh gott. Poor Absol tho.
      Aber meine Güte, sind die Bilder schön. c:
      danke schön :)
      absol und scoppel tun wirklich weh :( ich bin gerade in der spiegelhöhle und da gibt es einen trainer mit absol und einen mit grebbit...*schnief*


      es kommt übrigens noch eine regel dazu, die ich per zufall sowieso die ganze zeit eingehalten habe: man darf ein pokemon nur fangen, wenn platz im team ist! auf box lagern ist nicht XD
    • Neues Kapitel ist da :) Mit neuem Orden und neuem Teammitglied^^
      (Und obwohl das Coverbild recht schlicht ist, ist es mein bisheriger Favorit <3)


      Arrow wrote:

      Uh, das nenne ich mal zwei sehr gute Neuzugänge. ^^

      Spiegelhölle trifft es. D:

      Goomba
      Vierter großer Stein links unten. ^^ Zufälle gibt's. :D

      Es hat mich auch echt geärgert, als sich das Vieh selber gekillt hat! Ich mochte Staravia mehr als Plaudagei :$ Wenn ich die Chance auf nen anderen Piepmatsch krieg, wird das Vieh....verschwinden...
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