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Pinned Mewtu's Awakening (Trainer-RPG)

    • Rollenspiel

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    • Mewtu's Awakening (Trainer-RPG)

      Vorwort
      Nachdem nun alle Steckbriefe vollständig eingegangen und die angemeldete Spieler-Liste somit vervollständigt wurde, folgt nun endlich der eigentliche Rollenspiel-Thread!

      --> Hier geht's zum Anmeldethread!

      Im öffentlichen Voting wurde für Kanto gestimmt; dementsprechend findet das Roleplay in Kanto statt!

      Regeln
      #1: Dieses RPG untersteht den Richtlinien von FSK 12.
      #2: Freundlicher Umgang miteinander. Keine Beleidigungen, kein Rassismus, etc. Wenn ein Problem untereinander besteht, klärt dies bitte privat per DM. Notfalls kann auch ein GM hinzugezogen werden, wenn sich das Problem auf das RPG bezieht.
      #3: Kein Powerplay/Godmodding.
      #3.1: Unter Powerplay/Godmodding beinhaltet das Ausspielen von RP-Szenen ohne die Zustimmung des Spielers des anderen Charakters. Es werden Reaktionen vorausgesetzt oder selbst ausgespielt, mit denen der andere Spieler vielleicht nicht einverstanden war/ist. Lasst euch gegenseitig Freiheiten! (Oder besprecht besondere Stränge per DM).
      #4: Es wird in einer festgelegten Region gespielt, die von den Spielern per Abstimmung gewählt wird. Wir spielen mit dem internationalen Dex: Es können bis zur angegebenen Region alle Pokémon gefangen und genutzt werden. Die GMs geben vor, welche Pokémon auf welcher Route vorzufinden sind. Alles, was über die gewählte Region hinaus geht (Beispiel: Wir spielen in Kanto, aber ihr wollt ein Pokémon aus Alola fangen), muss mit den GMs abgesprochen werden.
      #5: Jeder Spieler darf ein Pokémon der Basis-Stufe aus einer beliebigen Region als "Starterpokémon" wählen. Es muss aber mit eurer Background-Story übereinstimmen. (Beispiel: Du kommst aus Alola und hast dort ein Alola-Rattfratz gefangen, dass du nun mit nach Kanto nehmen darfst).
      #6: Entwicklungen, die Generationen übergreifend sind, sind grundsätzlich nur erlaubt, wenn sie Region-abwärts verlaufen, ausgehend von der Startregion des RPGs. Wenn eine Entwicklung Region-aufwärts verlaufen soll, muss dies mit den GMs abgesprochen werden.
      #7: Von den GMs eingeführte NPCs sind grundsätzlich auch nur von den GMs bespielbar (siehe Regel #3).
      #7.1: Wenn ihr einen NPC übernehmen oder eigene NPCs einführen wollt, besprecht das bitte mit den GMs! Kleinere NPCs, die nicht viel Einfluss auf die Story nehmen würden, können natürlich jederzeit bespielt werden.
      #8: Da dies ein Trainer-RPG ist, werdet ihr hauptsächlich einen menschlichen Charakter spielen und zusätzlich eure eigenen Pokémon. Zu Beginn startet ihr mit maximal 3 Pokémon. Das Maximum der bei euch zu tragenden Pokémon beträgt 6. Ein Banksystem für Pokémon (bzw. eine "Daycare") werdet ihr in jeder größeren Stadt vorfinden. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn ihr keine Pokémon hortet. Haltet es realistisch.
      #9: Das Inventar beinhaltet insgesamt 15 verschiedene Slots. Pro Item-Art könnt ihr maximal 10 Items tragen (Beispiel: 10 Tränke, 10 Pokébälle, etc.)
      #9.1: Ihr könnt zusätzlich 2 persönliche Items eurer Wahl bei euch tragen (Beispiel: Messer, Notizblock, etc.). Diese müssen für euren Charakter Sinn ergeben.

      Liste

      NummerNameGeschlechtHerkunft (Region)InventarPokémon-TeamPostfarbeSpieler
      1Theodore ManeMännlichKanto6x Pokéball, Karte, 4x Trank, Polizeimarke, Notizblock & Stift#i-glumanda# GlumandaSchwarz@Shu
      2SamielMännlichKantoMinicomputer, Pokédex, Pokéball (Zubat), Karte#i-zubat# ZubatWeiß@Chenqing
      3Marcel CyrilleMännlichKalos10x Pokéball, 10x Trank, 5x Hyperheiler, Familienschatz, Holo-Log#i-psiau# PsiauGrau@Arrow
      4DanielMännlichSinnoh5x Trank, 10x Pokéball, 6x Tafelwasser#i-knospi# KnospiPetrol@Beerus94
      5Caroline TrummWeiblichHoenn3x Premierball, 3x Pokéball, 4x Trank, Schatulle (Silber), Magnet#i-tanhel# TanhelTürkis@draconira
      6n/an/an/an/an/an/an/a




      _____________________________________________________________________________________________________________


      Und so beginnt es...

      Nichts konnte diesen Tag trüben. Es schien, als könnte wirklich nichts diesen wunderschönen Tag, der in der mittägigen Sonne badete, trügen. Wären da nicht diese mysteriösen Pokémon-Entführungen, der Vandalismus und das schaurige Hörensagen über eine aufsteigende Macht am Horizont der Untergrundorganisationen. War Team Rocket denn nicht schon genug? Offenbar nicht. Der kleine, öffentliche Platz vor dem Pokémon-Center in Vertania-City war mit unzähligen, eifrigen Pokémon-Trainern gefüllt. Sie kamen von überall her, bewohnten die wundersamsten Flecken der Erde; und doch verband sie alle ein einziges Ziel: Sie wollten die Pokémon retten. Eine Bürgerwehr, wenn man so wollte, eigens organisiert. Das Pokémon-Center war mit dem Ansturm an Eigeninitiative heillos überfordert und selbst Officer Rocky musste sich schließlich dem Willen der Masse beugen. Anstatt weiterhin zu versuchen die Trainer wieder heim zu schicken, registrierte sie sie schließlich und fertigte Gruppen an, die auf ihrer natürlichen Reise durch die Arenen der Region alles melden sollten, was ihnen komisch vorkam. So hoffte Officer Rocky, die Observation der Region zu verbessern und die Trainer nicht allzu sehr in Gefahr zu bringen...

      Officer Rocky
      Während die Polizistin die Einteilung der unzähligen Kandidaten vornahm, streiften verschiedene Pokémon des öffentlichen Dienstes durch die Reihen der Abenteurer. Fukano und Arkani waren dafür zuständig, die ausgefüllten Teilnehmerkarten einzusammeln, während die Chaneira des Pokémon-Centers kurzfristig die als Sammelstelle und Zählhilfen genutzt wurden. Die Zählung und korrekte Einteilung dauerte lange und war ziemlich aufwendig, aber als die Sonne bereits hoch am Himmel stand, glaubte Officer Rocky, dass sie endlich fertig war. Zwei Chaneira brachten ihr ein Megafon und einen Stuhl, damit sie sich über die Trainer hinweg setzen und vernünftige Ankündigungen machen konnte.
      "Alles klar, alle mal herhören, bitte! Ich möchte euch noch einmal daran erinnern, dass es hierbei nicht darum geht, wer auch immer dafür verantwortlich ist eigenständig zur Rechenschaft zu ziehen. Ihr sollt euch bloß umschauen und keinen unnötigen Gefahren aussetzen!" Sie konnte sich bereits vorstellen, dass das nicht unbedingt überall auf Verständnis stieß, und wahrscheinlich hielt sich bloß die Hälfte an ihre Anweisungen. Aber sie konnte zumindest für das Beste hoffen... "Ich verkünde nun die Gruppen. Seid bitte ruhig und begebt euch zum Hauptschalter im Pokémon-Center, sobald ihr einer Gruppe zugeteilt wurdet. Dort erhaltet ihr dann Armbänder, die euch ausweisen und die Dringlichkeit eurer Meldung hervorheben, solltet ihr etwas beobachten und euch bei der Polizei melden!" Ein leichtes Seufzen entfuhr ihr, dann begab sie sich daran, die Gruppen nacheinander vorzulesen.
      "... Gruppe 5: Theodore Mane. Samiel. Marcel Cyrille. Daniel." Angesichts der Tatsache, dass nicht alle Teilnehmer auf die Idee kamen, auch ihren Nachnamen anzugeben, konnte Officer Rocky auch hier nur hoffen, dass die Leute wussten, von wem gesprochen wurde.



      Theodore Mane
      Es war sowohl beeindruckend als auch ziemlich beängstigend die Massen an Trainern zu beobachten, die sich auf den Aufruf einiger weniger hin hier eingefunden hatten, um sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die die Pokémon und augenscheinlich auch das Wohl der Welt bedrohte. Wenn es um die Welt der Pokémon ging, kannte die Solidarität unter Trainern wohl keine Grenzen. Auch für Theo war die Solidarität und die Loyalität zu den Pokémon ein Hauptgrund dafür, dass er unbedingt mitmachen wollte. Noch wichtiger war ihm allerdings die Gelegenheit, den Mörder seines Vaters zu erwischen. Es war zwar nicht einwandfrei bewiesen, aber selbst ein Blinder hätte die Wahrscheinlichkeit der Zusammenhänge zwischen dem Tod seines Vaters und all diesen Schandtaten sehen können. All dies, auch wenn er sich mit Fremden durch die Arenen der Region schlagen musste, trieb ihn an. Trieb ihn weiter und weiter und--

      Theodore schreckte auf, als er seinen Namen hörte. Gruppe 5. Er blickte sich um, versuchte einen Blick auf seine anderen Mitstreiter zu erhaschen; ob sich jemand nach seinem Namen umdrehen würde. Es war aber viel zu voll, als dass er irgendetwas sehen könnte. Stattdessen seufzte er und machte sich auf zum Pokémon-Center. Er schätzte, dass er sie spätestens dort kennen lernen würde.

      The post was edited 2 times, last by Shu ().

    • Still an eine Wand gelehnt, beobachtete Sam ruhig das Treiben der Leute. Es waren Leute von sonst- wo versammelt, auch einige Touristen wie es sich anhörte.
      Jeder wollte den Helden spielen, auch wenn die Polizistin dazu ermahnte, eben genau dies nicht zu tun.
      Es war letztendlich die Natur des Menschen, sich besonders Wichtig zu fühlen. Man konnte es natürlich ironischt sehen, das sich Sam genauso hier eingefunden hat.
      Für ihn war es jedoch weniger ein "Held" sein, als vielmehr seine brennende Neugier. Warum wurden diese Taten begangen, und vor allem von wem.
      So oder so würde er etwas aus dieser Erfahrung lernen und es war ein netter Zeitvertreib bis er seine Lehre antreten konnte.

      Mit einem leisen Seufzen schob Sam seine Brille hoch als sein Name aufgerufen wurde. Er hatte seinen Nachnamen mit absicht nicht angegeben, um nicht mit potentiellen Dingen in verbindung gebracht zu werden, die seine Stelle gefährden könnte.
      Wenn irgendwas schief geht würde es schwierig werden ihn damit in Verbindung zu bringen.
      Ohne noch einen Blick auf die Blauhaarige Dame zu werfen machte sich Sam auf zum Treffpunkt. Mal schauen was für Leute er in der Gruppe haben musste. Hoffentlich war etwas halbwegs interessantes dabei.
    • Nach einer kurzen Flugreise von Sinnoh über Regionen, die er nicht kannte, kam auch er endlich in Kanto an.
      Daniel nahm seine Reisetasche vom Gepäckband und ging Richtung Ausgang. Beim Auschecken musste er wieder seinen Ausweis vorzeigen.
      „Herzlich Willkommen in der Kanto Region Herr Jäger. Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Aufenthalt in unserer Region.“ Daniel lächelte und bedankte sich bei der Dame.

      Endlich aus dem Flughafen herausgekommen blendete ihn das Licht extrem. Er setzte sich eine Sonnenbrille auf und griff nach seinem Pokéball. "Komm raus Hope und genieße die Sonne." Knospi kam aus dem Pokéball und stand fröhlich vor Daniel. Er ging in die Knie und nahm Knospi in die Arme. Ein breites Grinsen überzog das Gesicht von Hope, dass die Sonne glücklich genoß. Daniel machte sich auf dem Weg zur Bushaltestelle, um nach Alabastia zu gelangen. "Dann schauen wir mal, wie wir am besten nach Alabastia gelegen." sagte Daniel mit einem Lächeln zu Knospi. Dieses erwiderte seine Aussage mit einem Laut von sich.

      An der Bushaltestelle angekommen sahen sie einige Trainer, die über irgendeine Bürgerwehr in Vertania City sprachen. Daniel machte sich aber nichts daraus, da er eher darüber nachdachte, wie er die Mörder seines Bruders ausfindig machen könne. Er erhofft sich von Prof. Eich Informationen zu seinem Bruder zu bekommen, da dieser ihm bei der Reise in der Kanto Region zur Hilfe stand.
      „Entschuldigen Sie, könnte ich bitte durch, um mir den Fahrplan anzusehen?" fragte Daniel höflich und wurde durchgelassen. Er schaute sich den Plan an und entdeckte einen Bus der in Vertania City endet, welches auch der einzige Bus ist, der in der Nähe von Alabastia endete. Hope schaute nach oben zu Daniel und schaute ihn fragend an. Daniel lächelte und erklärte Hope die nächsten Schritte.

      Es vergingen sieben Minuten, als dann der Bus in die Haltestelle einfuhr. Daniel und Hope stiegen in den Bus. Daniel war sichtlich erschrocken. „Komm erstmal zurück in dein Pokéball.“ Sagte Daniel zu Hope und holte es in den Pokéball zurück. Der Bus war knüppelvoll und fuhr dann los Richtung Vertania City.

      „Nächste Station: Vertania City! Endhaltestelle, bitte alle aussteigen!"

      Die Durchsage schallte nur leise durch die Menge der Leute, die sich Lautstark in dem Bus unterhalten haben.
      Daniel war sichtlich erleichtert, nachdem er endlich aus dem Bus aussteigen konnte. Er stand an der Bushaltestelle und sah eine Menschentraube, die sich versuchten in ein Pokémoncenter zu quetschen.
      „Was geht hier nur vor? Das ist doch nicht mehr normal.“ dachte sich Daniel und ging in die Richtung.

      Dort angekommen, versuchte Officer Rocky die Lage zu beruhigen und die Leute in Gruppen aufzuteilen.
      Daniel wurde einfach einer Gruppe zugeordnet, obwohl er versuchte Officer Rocky davon zu überzeugen, dass er nicht in Irgendeine Bürgerwehr will.
      „Gruppe 5 also. Eigentlich habe ich nicht den Nerv dafür, mich noch mit fremden Menschen auseinanderzusetzen." dachte er sich und lief Richtung Ausgang. Er schnappte sich sein Handy und rief seine Eltern an und berichtete von dem Flug, der kurzen Reise und der Ankuft in Vertania City.

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    • Theodore Mane
      Als der junge Pokémon-Trainer schließlich bei Schwester Joy ankam -- der reizenden, jungen Dame, die zusammen mit ihrem und einigen anderen Chaneira das Poké-Center leitete --, wurde ihm immer mulmiger zumute. Es war nicht die Tatsache, dass er bald zu einem riesigen Abenteuer aufbrechen würde, oder dass er womöglich gegen schreckliche und skrupellose Banditen und Gangster würde kämpfen müssen. Es war mehr die Tatsache, dass er sich nicht sicher war, wem er nun gegenüber stehen würde. Ob er sich mit seinen zugeteilten Gruppenmitgliedern gut verstehen, oder -- was noch wichtiger war -- ob sie ihm im Weg stehen würden. Denn das war es, was er überhaupt nicht vertragen konnte: Wenn Menschen ihm vorschreiben wollten, wie er zu denken und zu handeln hatte. Das war wohl die größte Sorge des jungen Mannes als er sich seinen Weg zum Schalter des Poké-Centers bahnte.



      Schwester Joy
      Es war offensichtlich, dass die junge Krankenschwester alle Hände voll zutun hatte. Sie hatte alle ihre Chaneira bis auf eines Officer Rocky zur Verfügung gestellt und nun kam der reguläre Betrieb des Centers fast zum Erliegen. Und das alles nur, weil irgendeine Schurkenorgnisation eine Bürgerwehr heraufbeschworen hatte. Schwester Joy seufzte als sie die elektronischen Identifikationsbänder an die nächste Gruppe vergab. Kurz wischte sie sich den Schweiß von der Stirn und versuchte, eine widerspenstige Haarlocke unter ihrem Schwesternhut zu verstecken, ehe sie sich an die nächste Gruppe wandte. Kurz checkte sie die Kopie der Liste, die Officer Rocky ihr hatte zukommen lassen.
      "Okay, uhm... Gruppe... 5, richtig?" Kurz sah sie auf. Wahrscheinlich hätte sie nach Ausweisen fragen oder irgendwie anders die Identität der jungen Menschen vor ihr feststellen sollen, aber bei all dem Stress vergaß sie es schlichtweg. "Okay, hier sind eure Bänder." Sie griff in einen Karton neben sich und holte eine Plastiktüte heraus. "Die legt ihr euch um und haltet euren Trainerpass an den Sensor. Daraufhin speichert das Band automatisch eure Statistiken und eure Identität. Außerdem verfügt das Band über einen eingebauten Notruf-Knopf, sodass ihr bei seltsamen Vorkommnissen sofort einen Dispatch an die lokale Polizeistelle senden könnt, ohne euch in Gefahr zu bringen." Schwester Joy schob das Paket über den Tresen. "Eine Telefon-, Video-Chat- und Textnachricht-Funktion hat es auch, aber... Naja, es wurde bisher noch nicht getestet, also garantiere ich für nichts." Sie schenkte der Gruppe ein mildes Lächeln, bevor sie sich auch schon der nächsten Gruppe zu wandte, um ihnen die exakt selben Informationen zu geben. Jedwede eventuelle Fragen überging sie dabei einfach.



      Theodore Mane
      Theo war fast erschrocken als er die erschöpfte Krankenschwester erblickte. Sie war so überfordert, er wollte ihr fast zu Hilfe eilen. Er wusste jedoch, dass es offensichtlich wichtigere Anliegen gab. Dementsprechend nahm er einfach das Plastikpaket mit den Identifikationsbändern an, zog sich eines heraus und offerierte das Paket dann an den Nächstbesten; ein ziemlich grimmig dreinschauender weißhaariger Typ. Der war wohl auch mit von der Partie, wenn man bedachte, dass er, zusammen mit einem anderen Kerl, ebenfalls zu Schwester Joy geeilt war.
    • Caroline Trumm


      Für Caroline war es nicht die erste Reise mit einer Fähre, jedoch die Erste, bei der Sie ohne ein Familienmitglied unterwegs war. Ihr Magen fühlte sich von der Reise schwammig an; ob es wohl von der Schiffsfahrt kam oder war es die Aufregung? Am Horizont konnte sie endlich wieder Festland erblicken und konnte bei dem Anblick ein Grinsen nicht unterdrücken. Sie wirft ihr langes, hellblaues Haar nach hinten, das durch den Wind immer wieder durcheinander geblasen wird.
      "Bald sind wir in Kanto, Twinkle. Dann beginnt unser gemeinsames Abenteuer." Dabei schaut sie auf ihren roten Pokeball mit einem kleinen Aufkleber in Form eines weißen Sterns. Das Pokemon lässt sie jedoch nicht raus.

      Als Caroline endlich festen Boden unter sich spürte, informierte sie sich, wie sie am besten nach Marmoria City kam. Ihr Vater meint, dass es dort ein Museum gibt mit diversen Fossilien und dass sie sich dort mit einem Freund ihres Vaters treffen soll, um über die neusten Forschungskenntnisse in Erfahrung zu bringen. Zum Glück hat sie sich den Namen des Freundes (Professor Herschel) aufgeschrieben, sonst hätte sie den Namen schon längst vergessen.

      Als sie in Vertania City ankam und erfolgreich auf dem Weg dorthin angriffslustige Pokemon vermeiden konnte, sah sie eine Traube an Menschen vor dem Pokemon Center.
      "Oje, was ist denn hier los?!" Aus den Gesprächen von den anderen Trainern konnte sie auf den aktuellsten Stand gebracht werden.
      "Stimmt, auf der Fähre habe ich auch gehört, dass eine Organisation ihr Unwesen treibt...", murmelte sie, während sie sich umschaut. Bei dem Gedanken, dass man ihr Pokemon klauen könnte, wurde ihr Unbehagen und sie umklammerte diesen unbewusst. Von der Karte auf einem Schild weiß sie, dass sie nur noch den Vertania Wald durchqueren muss, um an ihrem ersten Zielort zu gelangen. Ihr Vater gab ihr den Rat, sich einer Gruppe anzuschließen, damit sie die größtmögliche Sicherheit hat. Vor allem weil ihr Pokemon Twinkle nicht der beste Kämpfer ist und sie wenig Erfahrung besitzt...

      Sie erblickte eine sehr gestresste Schwester Joy, die irgendwelche Bändchen an Probanden verteilte. Ihren Namen "Joy" kann sie im Augenblick nicht rechtfertigen.
      Weil Caroline nicht wusste, was sie machen sollte, kam sie der Schwester entgegen.
      "Uhm... entschuldigen Sie, können Sie mich auch einer Gruppe zuteilen?"

      Made by Crystal--
    • Sam

      Als er endlich am Ziel ankam, überkam ihn eine gewisse Unruhe. Die Schwester schien heillos überfordert, eben so ihr Pokemon.
      Nichts sagend stellte er sich zu den anderen in der Gruppe, die Miene nichtssagend, die Menge beobachtend. Nur hin und wieder schob er seine Brille zurück wo sie hingehörte.

      Es war zum brechen, wie unvorbereitet die Leute hier schienen. Wenn sie an der Planung beteiligt waren, warum benahmen sie sich dann als wäre das alles eine Große Überraschung?
      Sagen tat er jedoch nichts, nahm einfach den Kasten entgegen, kurz zu dem Kerl linsend, der wohl mit in der Gruppe war. Nachdem er brav tat was gesagt wurde, beschaute sich der Junge Mann das Band ein wenig genauer.
      Er kannte die Technologie dahiner wohl, und so dachte er etwas darüber nach, bis ihm in den Sinn kam, das er weiterreichen musste.
      Was er auch tat.
      Als er die Erklärung der Krankenschwester hörte, zogen sich seine Augenbrauen etwas zusammen. Wie konnten sie ihnen ein Produkt geben, das bekannte Bugs hatte?
      Er seufzte ein leises "Na toll", so leise das es wohl keiner Wahrnehmen sollte, seine Miene düster und verschlossen. Es gab sicherlich bessere Technik zum erlangen ihrer Ziele.


      Unbeeindruckt verschrenkte Sam die Arme, inzwischen mehr als genervt. "Was für eine Organisation.", schnaufte er erbost. Er war anderes von Firmen gewohnt, und das war das PokemonCenter und die Polizei für ihn im Grunde. Eine Firma. Und eine mit lausiger Leitung wie es schien.
      Mehr sagte er jedoch nicht, sondern wartete einfach, die Arme weiterhin verschränkt, darauf, das es weiterging. Immerhin konnten sie ja nicht einfach losrennen und gottweißwas suchen.
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