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Wut und Trauer-Thema

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    • Ich kann das Verhalten seiner Familie schon nachvollziehen (für die üblichen Nasen hier: Nachvollziehbarkeit =/= Vertretbarkeit). Für mich hört sich das so an, als ob sie aus Ephraim möglichst schnell einen mündigen Menschen machen wollen, der auf eigenen Beinen steht. Als Vergleichsmodell nimmt man da nun mal öfter sich selbst. "Ich hatte mit 20 schonen einen Vollzeitjob, eigene Wohnung und eine vernünftige Beziehung, dann musst du das doch auch schaffen!" Man hört es oft genug. Psychische Probleme wie Depressionen sind für viele Menschen schwer nachvollziehbar, wenn sie nicht selbst erlebt wurden. Ich weiß jetzt nicht, wie es in Deutschland ist, aber in Österreich muss man beispielsweiße Monate bis Jahre warten, bis man einen Kassenplatz für eine psychotherapeutische Behandlung bekommt. Wegen jedem Schnupfen bekommt man heutzutage schon Rezepte, aber für schwerwiegende seelische Probleme bekommt man höchstens eine Krankschreibung. Kein Wunder, dass dann so wenig Verständnis für psychische Probleme existiert.

      Mach das Beste daraus, Ephraim. Ein gutes halbes Jahr hast ja noch Zeit, einen ordentlichen Minijob zu finden. Würde dir eventuell trotzdem empfehlen, dich vielleicht an einer WG zu versuchen. Sieh es einfach als Chance, um deine sozialen Kompetenzen wachsen zu lassen. Die Mitbewohner haben ja auch ihr eigenes Leben. Auf mehr als ein tägliches Abendgespräch am Balkon läuft es in vielen WGs nicht hinaus. Und ansonsten gibt es noch Zweck-WGs, wo man sich halt neutral gegenübersteht oder, wie in meinem alten Fall, hasst. Falls du dich doch für eine WG entscheidest, unbedingt vorher die Kompatibilität unter euch abchecken. Du scheinst ja deine Ruhe zu schätzen.
      Toi, toi, toi, du schaffst das schon. An Herausforderungen wächst der Mensch. Wenn du das ganze dann mal hinter dich gebracht hast, bist du innerlich sicher auch gewachsen.
    • @Ephraim97 auch wenns vielleicht nicht viel hilft, im Elektronik-Bereich (also in der Produktion) gibts aktuell nen großen Mangel an Arbeitskräften, die Zeitarbeiter wurden wegen Corona rausgeworfen und jetzt rollt ne dicke Welle an Aufträgen rein und es muss produziert werden ohne Ende. Allein bei uns fehlen für dieses Jahr 50 Leute, wir ziehen aktuell alles ran, Zeitarbeiter, Ferienarbeiter, wir haben sogar Leute aus Polen und Tschechien für ein paar Wochen (länger wollen die nicht) einfach damit wir unser Zeug fertig bekommen. Weiß ja nicht was du vorher so gesucht hast, aber die Arbeit ist verdammt einfach und entspannt und verhältnismäßig gut bezahlt (die verdienen mehr als ich je im Handel verdient habe und da hatte ich ne eigene Abteilung).

      Ansonsten wie es der Rest schon sagt, unglaublich miese Tour die da mit dir abgezogen wird. Durchhalten und kotz dich hier ruhig aus wenns nötig ist, vielleicht hat dann jemand ne zündende Idee die dir hilft.
      "Wann denkt Ihr stirbt ein Mensch?
      Wenn er von einer Pistolenkugel im Herz getroffen wird? Nein.
      Wenn er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Nein.
      Wenn er eine Suppe aus giftigen Pilzen gegessen hat? Nein!!
      Man stirbt, wenn man vergessen wird."

      ~ Doc Bader
    • 7om wrote:

      Ich weiß jetzt nicht, wie es in Deutschland ist, aber in Österreich muss man beispielsweiße Monate bis Jahre warten, bis man einen Kassenplatz für eine psychotherapeutische Behandlung bekommt.
      Bei uns sind weniger die Krankenkassen das Problem als die freien Plätze bei Psychologen, die auch von der Krankenkasse unterstützt werden. Da wird nämlich unterschieden zwischen denen, die man sich für eine bestimmte Anzahl Sitzungen von der Kasse bezahlen lassen kann und solche, die man selber zahlen muss. Da muss man sich erstmal drüber schlau machen. Erst wenn man alle Psychologen abgeklappert hat, die von der Krankenkasse bezahlt werden und keiner von ihren freie Plätze zur Verfügung hat, kann man nen Antrag stellen, dass ein nicht Krankenkassen unterstützter Psychologe in Anspruch genommen werden darf und den von der Kasse bezahlt zu bekommen.
    • Ich versuche mal auf alles zu antworten ohne das was unter geht, bin vor ca 1h erst fertig geworden mit allem, bzw. allem was heute ansteht. Sitze bzw liege jetzt auf meinem Bett im Flur. Also ich hab keine Ahnung wie das meine Schwester überhaupt geschafft hat, aber ich fühl mich wie in einer Zelle, wobei die vllt größer wäre.
      Ich hab hier keine Fenster und die Türen sind überall gefühlt vorhanden, wenn da eine aufgeht, erinnert das an die Gitterstäbe im Knast.

      Givrali wrote:

      Ich weiß nicht, was in den Köpfen von manchen Leuten vor sich geht. Gerade wenn es sich um die eigene Familie handelt. Familie sollte etwas sein der man vertrauen kann, bei solchen Aktionen ist man doch für das Leben geprägt.
      Vielleicht wirklich versuchen über die Stelle für Wohngeld eine Förderung zubekommen und so eine 1 Zimmer Wohnung zu mieten. Dann hätte man zumindest eine Sorge weniger und bei dem Rest darf man nicht den Kopf in Sand stecken und nicht alles in sich reinfressen.
      Normalerweise sollte es so sein, bzw. war es das bis vor ca. 2 Jahren, da hat das ganze begonnen, seitdem fresse ich das in mich rein, das Resultat ist eine Knastzelle, wenn das keine Warnung ist weiß ich auch nicht.

      Was die Stelle für Wohngeld angeht, scheint das wohl eher das Sozialamt zu sein. Zumindest hat meine Mutter das schon versucht, da wurde dann gesagt das die Eltern verpflichtet sind für das "Kind" zu "sorgen" bis es 25 ist. Außer es kommt zu Misshandlungen oder ähnlichem.

      Givrali wrote:

      Fühl dich virtuell umarmt :knuddel2:
      Danke, Giv tut immer wieder gut <3

      Veniko wrote:

      Uff klar, keinen Job zu haben ist natürlich ein Kündigungsgrund....
      Sag mal wohnst du bei deinen Eltern zur Miete und die kündigen dir jetzt wegen Zahlungsunfähigkeit? Weil, das ist ja wohl echt das absurdeste, das es nur geben kann. Also da fällt mir ja echt nichts mehr zu ein. Vor allem, wenn du keinen Job hast, mit dem du eine Wohnung finanzieren könntest, wie solltest du dir dann eine suchen können? Lass dir das doch mal von deiner "Familie" erklären. Die meinen wohl, großzügige Vermieter, die ihre Mieter gratis wohnen lassen, sitzen auf Bäumen und müssen nur heruntergeschüttelt werden...

      Ja, kenne ich gut. Vor allem gibt es beim Zusammenleben mit anderen immer Quellen für Konfliktpotenzial. Es fängt ja schon beim Haushalt an. Niemand will das Klo machen oder den Müll runterbringen, aber einer muss es ja machen und dann wird nur immer schon der Schwarze Peter weitergeschoben. "Die anderen sind ja auch noch da, die könnens auch mal machen" oder "Ich hab das aber gestern erst gemacht" - "Kann gar nicht sein, weil ich es gestern gemacht habe, hör also auf zu lügen!" und solche netten Scherze. Ne danke. Ich wohne dann lieber alleine und lebe nach meinen Regeln, halte die Bude so sauber, wie es für mich ausreicht und erspare mir diesen ganzen Stress.

      Nur weil man alleine wohnt, muss man sich nicht zwingend mit einer 1-Zimmerwohnung zufrieden geben. Ich hab so viel Zeug, in einer 1-Zimmerwohnung wüsste ich gar nicht, wie ich das alles unterbringen soll.
      Naja Logik ist hier ein Fremdwort, da ist selbst Pokémon logischer...

      So in etwa stelle ich mir die WG vor, nur das ich jetzt schon Schiss hab wegen meiner Wertsachen wie Fernseher, Konsolen etc.
      Was die arbeiten angeht, bin ich auch bisher dafür hier verantwortlich, mal abgesehen vom Müll.
      Staubwischen, Klos und Wanne putzen und unter der Woche Staubsaugen, das mache ich alles bei einer sechsköpfigen Familie.

      Was das Zeug angeht, der Großteil hat hier in die Zelle gepasst, fehlen nur paar Kleinigkeiten, eine 1-Zimmer Wohnung würde definitiv reichen, sollte nur ne separate Küche, ein WC eine Dusche und ein Keller haben.
      Wobei alles nicht groß sein muss, sondern nur reichen müsste um sich halbwegs bewegen zu können.
      Die Küche brauch nur ein Herd und nen Ofen, wobei auch ein Campingherd reichen würde, ne Pizza im Ofen oder so, kann auch bestellt werden. Lasagne wäre problematisch ohne Ofen xD
      Die Dusche und das WC brauchen nicht extravagant zu sein, und können auch im selben Raum sein.
      In den Keller müsste nur ein Schrank passen um paar Sachen einlagern zu können, oder halt Platz für viele Kartons etc.

      7om wrote:

      Ich kann das Verhalten seiner Familie schon nachvollziehen (für die üblichen Nasen hier: Nachvollziehbarkeit =/= Vertretbarkeit). Für mich hört sich das so an, als ob sie aus Ephraim möglichst schnell einen mündigen Menschen machen wollen, der auf eigenen Beinen steht. Als Vergleichsmodell nimmt man da nun mal öfter sich selbst. "Ich hatte mit 20 schonen einen Vollzeitjob, eigene Wohnung und eine vernünftige Beziehung, dann musst du das doch auch schaffen!" Man hört es oft genug. Psychische Probleme wie Depressionen sind für viele Menschen schwer nachvollziehbar, wenn sie nicht selbst erlebt wurden. Ich weiß jetzt nicht, wie es in Deutschland ist, aber in Österreich muss man beispielsweiße Monate bis Jahre warten, bis man einen Kassenplatz für eine psychotherapeutische Behandlung bekommt. Wegen jedem Schnupfen bekommt man heutzutage schon Rezepte, aber für schwerwiegende seelische Probleme bekommt man höchstens eine Krankschreibung. Kein Wunder, dass dann so wenig Verständnis für psychische Probleme existiert.

      Mach das Beste daraus, Ephraim. Ein gutes halbes Jahr hast ja noch Zeit, einen ordentlichen Minijob zu finden. Würde dir eventuell trotzdem empfehlen, dich vielleicht an einer WG zu versuchen. Sieh es einfach als Chance, um deine sozialen Kompetenzen wachsen zu lassen. Die Mitbewohner haben ja auch ihr eigenes Leben. Auf mehr als ein tägliches Abendgespräch am Balkon läuft es in vielen WGs nicht hinaus. Und ansonsten gibt es noch Zweck-WGs, wo man sich halt neutral gegenübersteht oder, wie in meinem alten Fall, hasst. Falls du dich doch für eine WG entscheidest, unbedingt vorher die Kompatibilität unter euch abchecken. Du scheinst ja deine Ruhe zu schätzen.
      Toi, toi, toi, du schaffst das schon. An Herausforderungen wächst der Mensch. Wenn du das ganze dann mal hinter dich gebracht hast, bist du innerlich sicher auch gewachsen.
      Es kommt halt drauf an was man als mündig versteht, das Problem ist ja bisher nur der Job, die eigene Wohnung würde ja dann auch früher oder später da sein, Hausarbeiten und Selbstversorgung ist ja ne Kleinigkeit da ich das bisher auch größtenteils selber mache.
      Aber ja ich verstehe was du meinst, das man es nachvollziehen kann.

      Naja nach ca. 3 Jahren lief es schon beschissen, da macht das halbe Jahr wohl auch keinen Unterschied mehr. Problem ist halt meine Pechsträhne und der relativ leere Lebenslauf.

      Einer WG bin ich zwar nicht völlig abgeneigt, aber das würde wohl eher zu inneren Problemen meinerseits führen, grad wenn ich weiterhin arbeitslos sein sollte etc.

      Joa hoffen wir das beste, ach ja und Eph reicht völlig für die Zukunft ^^

      Totodile wrote:

      @Ephraim97 auch wenns vielleicht nicht viel hilft, im Elektronik-Bereich (also in der Produktion) gibts aktuell nen großen Mangel an Arbeitskräften, die Zeitarbeiter wurden wegen Corona rausgeworfen und jetzt rollt ne dicke Welle an Aufträgen rein und es muss produziert werden ohne Ende. Allein bei uns fehlen für dieses Jahr 50 Leute, wir ziehen aktuell alles ran, Zeitarbeiter, Ferienarbeiter, wir haben sogar Leute aus Polen und Tschechien für ein paar Wochen (länger wollen die nicht) einfach damit wir unser Zeug fertig bekommen. Weiß ja nicht was du vorher so gesucht hast, aber die Arbeit ist verdammt einfach und entspannt und verhältnismäßig gut bezahlt (die verdienen mehr als ich je im Handel verdient habe und da hatte ich ne eigene Abteilung).

      Ansonsten wie es der Rest schon sagt, unglaublich miese Tour die da mit dir abgezogen wird. Durchhalten und kotz dich hier ruhig aus wenns nötig ist, vielleicht hat dann jemand ne zündende Idee die dir hilft.
      Das Angebot klingt schon viel zu verlockend xD
      Also ich suche größtenteils über Jobbörsen bzw. auch in der Zeitung (ja die Zeitung existiert noch xD), bin auch relativ offen für das meiste, bis halt auf zu viel körperliche Arbeit.

      Ich muss halt auch ehrlich sagen, dass ich nicht erwartet habe, dass so viele hier Ihre Meinung mit mir teilen und es auch gut tut das alles mal offen anzusprechen.
      Und ich danke hier allen die Ihren Beitrag geleistet haben <3

      Mal sehen was sonst noch alles auf mich zu kommen wird.

      Signatur by Chenqing
      Meine auf Anime-Games ausgerichtete Seite: Anime-Games (Facebook) | Anime-Games (Instagram)
    • @Ephraim97 Ich könnte spontan noch empfehlen vielleicht für die Überbrückungsphase, oder wenn du nicht so viel arbeiten kannst/magst zumindest zeitweise Arbeitslosengeld II zu beantragen. Da kriegst du 446€ im Monat, deine Krankenversicherung wird gezahlt und die Miete auch bzw. wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, einen Zuschuss für deren Miete, falls sie eine haben.
      Allerdings gilt die Bedingung, dass deine Ersparnisse nicht mehr als 150€ pro Lebensjahr betragen können.

      Persönlich habe ich das auch getan für die Überbrückungsphase zwischen meinem Studium und bis ich meinen aktuellen Job gefunden habe. Knapp 200€ für die Krankenversicherung jeden Monat zu verlieren war einfach nicht tragbar.

      Kann dich aber auch nur zu gut verstehen. Ich bin mental auch nicht wirklich in der Lage für einen Vollzeitjob und suche auf kurz oder lang einen Ausweg um zumindest die Arbeitszeiten zu kürzen. Fünf mal die Woche arbeiten zu gehen, inklusive all der Pendelzeiten, ist für mich nur schwer auszuhalten und finde es wahnsinnig überwältigend nur noch so wenig Zeit für mich selbst übrig zu haben. Auch wenn ich wirklich Glück hatte und einen recht gemütlichen Job inklusive netter Kollegen gefunden habe. Zumindest kann ich einmal die Woche mobil arbeiten, das hilft ein bisschen.

    • kralle777 wrote:

      @Ephraim97 Ich könnte spontan noch empfehlen vielleicht für die Überbrückungsphase, oder wenn du nicht so viel arbeiten kannst/magst zumindest zeitweise Arbeitslosengeld II zu beantragen. Da kriegst du 446€ im Monat, deine Krankenversicherung wird gezahlt und die Miete auch bzw. wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, einen Zuschuss für deren Miete, falls sie eine haben.
      Allerdings gilt die Bedingung, dass deine Ersparnisse nicht mehr als 150€ pro Lebensjahr betragen können.

      Persönlich habe ich das auch getan für die Überbrückungsphase zwischen meinem Studium und bis ich meinen aktuellen Job gefunden habe. Knapp 200€ für die Krankenversicherung jeden Monat zu verlieren war einfach nicht tragbar.

      Kann dich aber auch nur zu gut verstehen. Ich bin mental auch nicht wirklich in der Lage für einen Vollzeitjob und suche auf kurz oder lang einen Ausweg um zumindest die Arbeitszeiten zu kürzen. Fünf mal die Woche arbeiten zu gehen, inklusive all der Pendelzeiten, ist für mich nur schwer auszuhalten und finde es wahnsinnig überwältigend nur noch so wenig Zeit für mich selbst übrig zu haben. Auch wenn ich wirklich Glück hatte und einen recht gemütlichen Job inklusive netter Kollegen gefunden habe. Zumindest kann ich einmal die Woche mobil arbeiten, das hilft ein bisschen.
      Joa und ganz genauso geht es eben mir, vor ner Weile wurde sogar mal festgestellt dass nicht mehr als 3h pro Tag gehen.
      Was Arbeitslosengeld II angeht, scheint das auf mich nicht zuzutreffen, da wir eine separate Eigentumswohnung haben und bisher vermietet haben. Dadurch wird man dazu gezwungen es selber zu zahlen. Tja aber wir sind halt auch nicht reich, dadurch muss ich eben arbeiten nur um die Krankenkasse zu bezahlen, zumindest ist es jetzt noch so.
      Ich muss wohl oder übel warten bis ich 25 bin, bevor es weiter geht, selbst mit nem Job würde ich nicht weiterhin so verbleiben wollen.
      Dadurch bin ich leider in so ner Situation die es bisher so nicht gab, zu gesund für manche andere Hilfen, aber der andere Weg aufgrund der beschissenen Bürokratie versperrt ist.
      Wenn die Krankenkasse wenigstens bezahlt werden würde, hätte ich immerhin noch ein bisschen Gehalt.
      Aber leider scheint es da nix zu geben, daher werde ich eben noch bis Februar durchhalten müssen um dann hier frühstmöglich raus zu kommen.

      Veniko wrote:

      Ephraim97 wrote:

      Außer es kommt zu Misshandlungen oder ähnlichem.
      So so, eine "Gefängniszelle" ist also keine Misshandlung? Ich würde mal mit deinem Smartphone filmen, unter welchen Umständen du zu Hause wohnen "darfst" und das dem Amt oder notfalls dem Gericht zeigen und mal sehen, was die dazu sagen!
      Stimmt zwar, aber soweit würde ich eben nicht gehen, ist einfach gegen meine Prinzipien und dafür läufts halt auch dementsprechend.
      Btw sind Gefängniszellen 9x9m groß, und haben manchmal sogar Fenster. Meine Zelle ist wenns hoch kommt 4x2m.

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    • Ich habe nun jetzt nicht alle Antworten gelesen, kann aber sagen, deswegen kann es sein, dass ich einige Sachen wiederholen werde, was vor mir schon gepostet wurde.
      Rechtlich gesehen sind deine Eltern verpflichtet dir eine Unterkunft zu bieten, bis du das 25. Lebensjahr erreichst. Melde dich bei der Sache auch beim Jobcenter und schildere die Situation, du bekommst definitiv Hilfe. Das eigene Kind aus der Wohnung zu schmeißen, ist erst einmal nicht so einfach.

      Moralisch gesehen ist das natürlich ein Schlag ins Gesicht... Du hast ohnehin mit dir selbst zu kämpfen und dann setzt man einen noch drauf.
      Aber falls es dich tröstet; Ich bin der festen Überzeugung, dass die Familie einen sehr großen Teil dazu beiträgt, dass man depressiv wird. Das kann ich nicht nur von mir selbst berichten, sondern meine Mum hat auch ähnliche Erfahrungen gemacht.
      Während die Familie für Depressionen sorgt, sorgen gute Freunde, dass man aus den Depressionen raus kommt. Das konnte ich glücklicherweise so erfahren und ich weiß auch, dass es nicht so jeden trifft, aber dann auch nur, weil die richtigen Freunde noch nicht gefunden wurden.
      Dadurch dessen, dass ich durch meine Familie in Depressionen kam, in Kombination mit Morbus Chron (ist eine chronisch entzündliche Darmkrankheit, die auf Stress und falsche Ernährung reagiert, wenn die ausgebrochen ist), was keine tragbare Kombination ist und mein bester Freund mir in der Zeit nicht nur geholfen, sondern das Leben gerettet hat quasi, steht er bei mir vor meiner Familie^^
      Was ich damit sagen will ist, öffne dich, aber nicht jedem, sondern nur bestimmten Menschen. Ich bin mir sicher, Niemand wird dich zurück und alleine lassen. Such dir Jemanden zum reden etc. denn allein das hilft.^^ @Ephraim97
      Folgt SaishiSenpai auf Twitch wenn ihr auf neue und alte Spiele wie Gothic steht!

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    • gohan92 wrote:

      Ich habe nun jetzt nicht alle Antworten gelesen, kann aber sagen, deswegen kann es sein, dass ich einige Sachen wiederholen werde, was vor mir schon gepostet wurde.
      Rechtlich gesehen sind deine Eltern verpflichtet dir eine Unterkunft zu bieten, bis du das 25. Lebensjahr erreichst. Melde dich bei der Sache auch beim Jobcenter und schildere die Situation, du bekommst definitiv Hilfe. Das eigene Kind aus der Wohnung zu schmeißen, ist erst einmal nicht so einfach.

      Moralisch gesehen ist das natürlich ein Schlag ins Gesicht... Du hast ohnehin mit dir selbst zu kämpfen und dann setzt man einen noch drauf.
      Aber falls es dich tröstet; Ich bin der festen Überzeugung, dass die Familie einen sehr großen Teil dazu beiträgt, dass man depressiv wird. Das kann ich nicht nur von mir selbst berichten, sondern meine Mum hat auch ähnliche Erfahrungen gemacht.
      Während die Familie für Depressionen sorgt, sorgen gute Freunde, dass man aus den Depressionen raus kommt. Das konnte ich glücklicherweise so erfahren und ich weiß auch, dass es nicht so jeden trifft, aber dann auch nur, weil die richtigen Freunde noch nicht gefunden wurden.
      Dadurch dessen, dass ich durch meine Familie in Depressionen kam, in Kombination mit Morbus Chron (ist eine chronisch entzündliche Darmkrankheit, die auf Stress und falsche Ernährung reagiert, wenn die ausgebrochen ist), was keine tragbare Kombination ist und mein bester Freund mir in der Zeit nicht nur geholfen, sondern das Leben gerettet hat quasi, steht er bei mir vor meiner Familie^^
      Was ich damit sagen will ist, öffne dich, aber nicht jedem, sondern nur bestimmten Menschen. Ich bin mir sicher, Niemand wird dich zurück und alleine lassen. Such dir Jemanden zum reden etc. denn allein das hilft.^^ @Ephraim97
      Jup genau das ist es, sie sind verpflichtet bis zum 25. Lebensjahr.

      Und ja der Überzeugung bin ich mittlerweile auch, nicht nur deshalb weil es sich in dieser Zelle schlecht leben lässt (konnte heute bspw. kaum bis gar nicht schlafen), sondern auch wie du sagst auf Dauer auch gesünder ist. Die ganzen Streitereien, wegen dem ganzen Rauswurf und auch allgemein was zu meinen Depressionen beigetragen hat, würde immer mehr abnehmen.

      Das Ding ist, meine Depressionen sind auch stark mit meinem Magen verbunden, deswegen wurden meine Depressionen auch sehr spät diagnostiziert, da alles als körperliche Ursache abgetan wurde obwohl man nie was fand. Zwar sind die Magenprobleme nicht unbedingt besser geworden, aber sind definitiv auf die Depressionen zurückzuführen.

      Was die Freunde angeht, stimme ich dir voll und ganz zu, denn so empfinde ich das auch. Ich wäre sonst schon längst die Wände hochgegangen ^^

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    • Meine Familie ist hier auch wieder am Durchdrehen.

      Keine Ahnung, was das jetzt wieder ausgelöst hat, ich habe nur zwischendurch aufgrund der eher dünnen Wände mal hier und da ein paar Bruchstücke der "Unterhaltungen" mitbekommen. Anscheinend fing es damit an, dass meine Tante wollte, dass mein Bruder am nächsten Morgen um halb acht aufstehen soll, er aber gerne bis voll acht schlafen wollte, doch das hat sie scheinbar nicht interessiert und ihn am nächsten Morgen schon um halb acht aus dem Bett geholt, wodurch mein Bruder ihr an den Kopf warf, dass sie keinerlei Respekt vor ihm hat und ihn bevormundet und seitdem ist hier wieder Stimmung. Ich steh zwar dieses mal nicht im Fokus (fragt sich wie lange es dauert, bis die wieder was an mir zum Nörgeln finden, um sich wieger gegen mich zusammenraufen zu können), aber ich halte diesen ewigen Krach trotzdem nicht mehr aus. Ich habe in meiner Kindheit durch meine Eltern schon viel miterlebt, weswegen ich gewissermaßen einen "Knacks" weghabe und ich habe jedes mal, wenn hier gezofft wird, wieder dieses Gefühl, dass ich damals hatte, wenn meine Mutter sich von meinem besoffenen Vater die ganzen Schimpftiraden anhören durfte.

      Ich will einfach nicht mehr, ich will nur noch hier raus, aber der Wohnungsmarkt lässt es einfach nicht zu.
    • Meine gestörte Tante mal wieder!
      Sie und mein Bruder haben wie immer finanzielle Probleme und ich soll aushelfen (Klar, ein kleiner mittelsschwacher Sozi soll dem berufstätigen Bruder aushelfen, ist richtig...) und nur, weil ich nein sagte, fängt die wieder den mega Terror an, provoziert, wo es nur geht, fragt dann aber mich im keifigen Ton, ob ICH Streit suche! Ey, warum kann die Olle nicht endlich ins Gras beißen?! Mit Wohnungssuche wird es bei mir ja eh nichts.
      Immerhin gibt es nen winzigen Hoffnungsschimmer. Am Mittwoch findet eine offene Wohnungsbesichtigung statt, zu der ich auch hingehen werde. Drückt mir die Daumen, dass das klappt.

      Ehrlich mal, was erhoffen die sich bitte? Dass sie ihre Probleme lösen, indem sie mich ständig anpumpen? Sie müssen es eh wieder zurückzahlen und damit ist nichts gelöst, sondern nur verschoben. Und was denkt diese Gestörte? Dass sie mit diesem Verhalten bei mir was erreicht und ihren Willen durchsetzt?
      Vor allem aber, woher kommen wieder die finanziellen Probleme? Für 2 mal Sky und 3 Fitnessgeräte war ja anscheinend Geld da.

      The post was edited 1 time, last by Veniko ().

    • Uff ja sowas kenn ich leider auch viel zu gut, sowohl das mit der Ruhe als auch das anpumpen und angekotzt sein der anderen.

      Aufmunternde Worte hab ich zwar nicht, die würden auch nicht helfen, aber ich drück dir die Daumen was die Besichtigung angeht. Sag Bescheid wie es lief ^^

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    • Das mag ich mir ehrlich gesagt nicht mal vorstellen. Wie kommt man nur auf die Idee, dass ein offener Flur für irgendwen ein akzeptabler Wohnraum ist? Das ist ja schon, als wäre man obdachlos, nur dass man ein Dach über dem Kopf hat.
    • Hast du Möglichkeiten, dich ans Jugendamt zu wenden oder einen gesetzlichen Betreuer zu beantragen? Die könnten dich sicher aus deiner Situation rausboxen.
      Mir könnte wohl nur ein Anwalt helfen, aber ich weiß nicht, ob ich einen bezahlt bekäme bei solchen Angelegenheiten. Ich selbst kanns jedenfalls nicht.
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