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[Kurzgeschichte | Beendet] Die Aufgabe der Legendären Drei "Extended Edition"

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    • [Kurzgeschichte | Beendet] Die Aufgabe der Legendären Drei "Extended Edition"

      Yo, das ist die Überarbeitete Version von:
      "Die Aufgabe der legendären Drei" Omot-kun´s Kurzgeschichte!
      Es gillt:
      Dies ist die mit abstanden einzigartige Pokemon- Fan Fiktion, hier im Filb Forum.
      Lest sie aufmerksam und mit Geduld.
      Ich bin auf eure Kommentare und Kritiken gespannt.
      Los geht’s!


      Die Aufgabe der Legendären drei


      Kapitel 1. Eine Schule mit vielen Überraschungen part 1.

      „Diamond, komm endlich aus dem Bett!“, brüllte meine Mutter jetzt schon zum dritten Mal.
      Das macht sie immer, seid ich ein einziges Mal verschlafen hatte.
      Das passiert doch jedem normalen Menschen mal, oder nicht?
      Ich schlief allerdings nicht mehr. Ich saß auf meinem Bett, komplett Schulfertig und zitterte am ganzen Körper.
      Ich sah zur Zimmerdecke. Sie war blau. Alles war blau in meinem Zimmer. Mein Bettbezug war blau, mein Teppich war es, ja auch meine Kleider. Ich hatte FAST nur blaue Klamotten, in den verschiedensten Tönen und es gab sehr viele blau töne.
      „Schatz, beeil dich du . . .“ Meine Mom kam zu mir ins Zimmer und seufzte. Sie musterte meinen zitternden Körper und setzte sich schließlich, neben mich aufs Bett.
      Sie atmete tief durch und versuchte mich aufzuheitern.
      „Ich weis, es ist immer schwer, wenn man der neue an einer Schule ist. Ich denke du wirst sicher viele neue Freunde finden.“, tröstete sie mich.
      Ich sah sie an, mitten in ihre wunderschönen klaren blauen Augen und sie lächelte.
      Meine Mom war die beste, auch wenn sie manchmal echt schräk drauf ist, aber sie weis wie man jemanden aufheitern kann. Bei mir allerdings schien das nicht zu wirken.
      Ach ja, ich hatte natürlich auch schöne, klare blaue Augen, was dachtet ihr denn?“
      Wir erhoben uns vom Bett und sie brachte mir meinen, na . . . na . . . na, JA, meinen Meerblauen Rucksack.
      „Du packst das schon.“, sagte sie mitfühlend und streichelte mir über das struppige, dunkle Haar. Ja, das und meine Haut waren mir Ausnahme, nicht blau.
      Dann hörte ich das Hupen eines Autos und mein Blick verfinsterte sich.
      Ich rannte die Treppe hinunter, durch den Flur, über den Rasen, zu meinem Dad, der schon ungeduldig im Wagen saß und wartete. Er lauschte währenddessen seiner Lieblingsmusik. Ich hatte keine Ahnung was das ist. Auf jeden Fall was ausländisches. Vielleicht war es Japanisch, oder doch Koreanisch? Ich werde es wohl nie herausfinden. Es sei denn ich suchte die CD Packung, aber das würde recht lange dauern. Dad hatte sowieso irgendwie einen seltsamen Geschmack, auf alle Dinge, aber darauf will ich hier und jetzt sicher nicht eingehen, glaubt mir.
      Mann konnte meinen Dad als „unordentliche“ Person bezeichnen. Ich würde jedoch „Schlampe“ sagen, da er alles in seinem Auto rumzuliegen hatte und nie aufräumte.
      Meine Mom würde sich sicher den ganzen Tag darüber aufregen, wenn sie nicht ihren eigenen Wagen hätte.
      Mein Dad ist Leiter eines großen Griechischen Museum. Meine Mom hilft bei Büroarbeiten, sitzt aber meistens am Schalter und verkauft Eintrittskarten. Sie sagte man lernt dort viele nette Menschen kennen. Sagen wir das mal so. Ihren Mann hat sie dort auch kennengelernt.
      Wir fuhren los und mein Magen rumorte.
      „Hast du heute morgen was gegessen?“, fragte mein Vater neugierig und skeptisch zugleich.
      „Ja!“, log ich.
      Mein Dad ließ mich nicht aus den Augen, obwohl er sich lieber auf den Verkehr konzentrieren sollte.
      Er wusste genau dass ich log.
      „Öffne mal das Handschuhfach, da müsste etwas zu essen drin liegen.“, rief er mir zu und ich tat was befohlen wurde.
      Ich öffnete das Handschuhfach. Was ich darin fand war eine alte, zerknitterte Landkarte. Ich fragte mich warum wir die noch brauchten? Wir hatten doch jetzt ein Navigationsgerät, aber das ist ja auch egal.
      Unter der Karte lag ein alter Schokoriegel. Ich las das MHD und zeigte ihn meinen Dad. Er nickte freudig. Ich sah in den Rückspiegel und als ich merkte das niemand hinter uns war, lies ich das Fenster hinunter und warf den Schokoriegel nach draußen.
      „Warum hast du das gemacht? Das war eine limitierte Edition!“, heulte mein Dad und ich schüttelte den Kopf. Jetzt sah ich etwas Seltsames. Ich entdeckte einen eckigen Gegenstand, der lieblos in einer roten Serviette eingepackt war.




      ― Beiträge automatisch zusammengefügt ―

      Kapitel 1. Eine Schule mit vielen Überraschungen part 2.

      Darin befand sich ein runder, blauer Diamant und der funkelte wunderschön.
      Ich betrachtete ihn genauer und drehte ihn hin und her. Plötzlich erschrak ich und sah etwas darin. Es war ein Mädchen mir rosa Haaren und einen Jungen, dessen Gesicht ich nicht sehen konnte, da er eine Schwarze Kapuze trug und es so verdeckt war.
      Ich erschrak einen Moment und sah hoch.
      „Alles in Ordnung?“, fragte mein Dad und sah mich besorgt an.
      Ich konnte ihn nicht richtig hören, da ich mich immer noch mit diesem Diamanten beschäftigte.
      „Das ist übrigens eine kleine Aufmerksamkeit von deinen Großeltern, zum Schulanfang.“, bemerkte mein Dad und bremste.
      Ich sah auf.
      „Das ist wirklich für mich?“, fragte ich verwundert und musterte meinen Dad.
      „Kein Netz, kein Doppelter Boden, nichts?“
      Mein Dad schüttelte den Kopf.
      „Ist das von Oma Greta oder von Oma und Opa Herbie?“
      Die Augen meines Dads verengten sich zu kleinen Schlitzen und er schlug mit dem Kopf aufs Lenkrad. Man konnte ein kleines seufzen hören.
      „Oma Hermine und Opa Herbie also!“ und ich lieg vollkommen richtig.
      Hermine und Herbie waren Dads Schwiegereltern und richtig schlimm drauf.
      Sie haben ihn nie wirklich akzeptiert und wollten Mom und ihn sogar auseinander bringen. Sie kamen selten zu Besuch. Hauptsächlich an Geburtstagen oder an großen Familienfesten.
      Wenn es ging verdrückte sich Dad dann immer, aber Mom holte ihn schnell wieder zurück.
      So! Genug von meiner, etwas seltsamen Familie, zu meinem ersten Tag an der neuen Schule.
      Ich stopfte den Diamanten in meinen Rucksack und stieg aus dem Wagen.
      „Wir sehen uns heute Abend, dann musst du mir alles erzählen.“, rief mir mein Dad hinterher, als ich mich auf den Weg aufs Schulgelände machte.
      Ich kramte einen zerknitterten Zettel aus meiner Jacke und betrachtete ihn.
      Ich hatte nicht die beste Schrift und wenn es schnell gehen muss schrieb ich einfach drauf los, ohne zu überlegen ob man das dann nachher noch lesen konnte oder nicht. Ich wusste genau was es zu bedeuten hatte, aber einmal ist immer das erste Mal.
      Plötzlich hörte ich hinter mir ein Gewirr aus Stimmen und lautes trampeln. Ich sah hoch und sprang schnell zur Seite. Ich drückte mich an die kalte Wand eines Gebäudes, das wohl die Turnhalle zu seien schien.
      Ein großer Junge, der wie ein durchtrainierter Sportler aussah, kam dort heraus und ging an mir vorbei.
      Er hatte kurze blonde, struppige Haare und trug ein weißes Muskelshirt und eine weiße Trainingshose An den Armen trug er links und rechts gelbe Schweißbänder. In der Hand hielt er seinen Schulrucksack der ebenfalls die gleiche Farbe hatte wie die Schweißbänder: gelb.
      Hinter ihm lief eine große Menschenmenge her. Ich zählte sie schnell und kam auf insgesamt sechzehn Stück.
      Alle trugen andersfarbige Kleider. Ein Mädchen trug gezielt violett, ein anderer Junge dunkles gelb, ein anderes Mädchen grün und das in vier verschiedenen Farbtönen, usw.
      Als der Junge an mir vorbei ging, sah er mich mit großen Augen an und lächelte. Danach wurden seine Augen plötzlich schmal und sein freundlicher Blick verfinsterte sich.
      Er schnaubte und ging dann schnellen Schrittes weiter.
      Ich wusste nicht was das zu bedeuten hatte, nur das ich versuchen sollte, ihm aus dem Weg zu gehen.
      Ich sah ihm nach, wie er elegant auf ein großes weißes Gebäude zusteuerte, das wohl das Schulgebäude sein würde.
      Im Sekretariat angekommen, wurde mir eine Klasse zugeteilt und die Sekretärin schien nicht wirklich überrascht.
      Sie war recht jung, sofern ich das einschätzen konnte. Sie hatte kurze rote Haare und trug ein rotes Kostüm. Da kam ein älterer Mann aus dem Nebenzimmer und überreichte mir einen Stapel mit Büchern und lächelte freundlich zum Abschied, nur um kurz danach die Augen, gelangweilt zu verdrehen.
      Ich dachte dass es ein Lehrer war, bis ich dann den Button „Hausmeister“ auf seiner Jacke sah.
      Was ist das nur für ne seltsame Schule? Unfreundliche Hausmeister, schrille und farbenfrohe Schüler und Typen, den ich mich auf jeden Fall fernhalten sollte.
      Ich dachte da sofort an diesen Muskelboy von vorhin.
      Ich schüttelte meine Angst ab und machte mich dann auf den Weg in meine Klasse.
      Sie war fünf Türen vom Sekretariat entfernt und viele Schüler gingen dort hinein.
      Ich war gespannt, was mich dort erwarten würde.

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    • Kapitel 2. Die neue Klasse- Ärger ist vorprogrammiert part 1.

      Als ich in den Klassenraum ging, beachtete mich niemand. Die Schüler waren ganz mit ihren eigenen Sachen beschäftigt. Einige saßen da und laßen in ihren Büchern. Andere erzählten von den Aktivitäten, die sie am Wochenende getätigt hatten und wieder andere, vor allem die Mädchen, lästerten über ihre Klassenkameraden. Ich ging weiter und stieß mit einem großen Mann zusammen, der plötzlich vor mir stand.
      „Hallo. Du musst Diamond sein, richtig?“, sprach der Mann freundlich und musterte mich.
      Ich nickte heftig.
      Er war groß, ungefähr so groß wie mein Dad. Er hatte struppige, braune Haare und eine große Nase, wie mir auffiel. Er trug einen braunen Anzug.
      „Ach übrigens, ich bin Mr. L, dein Klassenlehrer.“, rief er.
      Dann richtete er seinen Blick auf die Schüler, die immer noch mit sich beschäftigt waren und das Schulklingeln nicht bemerkt hatten. Mr. L, wie ich ihn nennen sollte, schlug mit seiner großen, nein riesigen rechten Faust auf den Tisch und plötzlich waren alle ganz still. Ein paar Schüler sahen mich jetzt neugierig an und sie begannen miteinander zu tuscheln.
      „Das hier ist ab heute unser neuer Schüler. Begrüßt bitte Diamond.“
      Ein paar Klatschten, andere musterten mich kritisch, lachten dann. Ich hab mit eingeredet, das sie mich nicht aus, sondern anlachten.
      Ich räusperte mich und mir wurde plötzlich ganz heiß. Schweißperlen bildeten sich auf meiner Stirn, wie bei heißen Temperaturen, so um die 30 Grad. Ich merkte dass ich einen Kloß im Hals hatte und konnte deshalb nur ein ganz erbärmliches „Hi“ herausbekommen.
      „Ja, O.K. Auf welchen Platz setzen wir dich denn?“, überlegte Mr. L und plötzlich schossen drei Arme in die Luft.
      „OH nein, das könnt ihr vergessen. Er soll was lernen und keinen Blödsinn machen!“ Sofort gingen die Hände hinunter und ich seufzte. Mir wäre es egal gewesen ob ich neben Leuten sitzen würde die Blödsinn gemacht hätte, die Hauptsache war ich hatte meinen ersten Freund gefunden. Mr. L ging alle Reihen durch bis er plötzlich an der Fensterreihe stehen blieb.
      „Diamond, nimm doch bitte hinter Perl Platz.“, sagte Mr. L und wies auf den leeren Platz an dem er jetzt stand.
      Mein Blick wanderte zu meinem künftigen Sitzplatz und ich erschrak.
      Perl, das Mädchen das vor mir sitzen würde, war das Mädchen das ich in dem Diamanten gesehen hatte.
      Ich sah sie groß an, doch sie erwiderte meinen Blick nicht, sondern schrieb konzentriert etwas in einen Block.
      Perl war genauso, wie sie mir erschienen ist. Sie hatte pinke Haare. Ob die nun gefärbt waren oder nicht, spielt keine große Rolle. Sie trug ein rosa Shirt und darüber eine Weste mit flauschigem Kragen.
      Die Farbe könnt ihr euch wohl denken.
      Auf ihrer Hose waren kleine Perlen aufgenäht, die ein wenig glitzerten. Um ihre Hose, die an den Beinen etwas eingerissen war, trug sie einen breiten Gürtel.
      Ich setzte mich auf meinen Platz und packte meinen Schreibkram aus. Plötzlich merkte ich dass der Diamant, der sich in meinem Rucksack befand, zu glühen begann. Ich schaute auf ob das jemand bemerkt hatte.
      Ich sah nach vorn zu Perl. Auch sie holte jetzt ihre Tasche hervor und sah hinein. Ich lehnte mich ein wenig nach vorn, doch dann galt meine Aufmerksamkeit einem räuspern, das von einen hinterem Platz kam.
      Ich zuckte zusammen unddrehte mich um.
      Hinter mir saß ein Junge, etwas älter als ich und auch größer und muskulöser. Fast so wie dieser blonde Typ von heute morgen. Er grinste mich an.
      Er trug ein orangenes Kapuzen-Shirt und darüber eine schwarze Lederjacke. Seine Haare waren schwarz und etwas länger als meine. Sie glänzten im Sonnenlicht, das jetzt durch die Scheibe drang.
      „Hey, lauschen gehört sich nicht!“, ermahnte er mich mit tiefer Stimme und schüttelte langsam den Kopf.
      Irritiert sah ich wieder nach vorn und schluckte schwer.
      Dieses Grinsen hatte ich schon mal gesehen, nur wo?
      „Hey du.“, hörte ich plötzlich eine Stimme neben mir.
      Ich folgte dem Ruf und sah plötzlich in die schönsten grünen Augen, die mir je begegnet sind.
      Ein Mädchen saß einen Tisch weiter und sie lächelte mir zu.
      Auf dem Kopf trug sie eine grüne Wollmütze. Sie stand ihr. Sie warf mir einen kleinen Zettel zu und zwinkerte.
      Ich nahm ihn an mich, den Blick auf Mr. L gerichtet, der es nicht bemerkte und jetzt etwas an die Tafel schrieb. Ich öffnete und las ihn aufmerksam.
      Wenn du willst, zeige ich dir nachher das Schulgelände.
      Hast du Lust und Zeit?
      Gruß: Rose



      ― Beiträge automatisch zusammengefügt ―

      Kapitel 2. Die neue Klasse- Ärger ist vorprogrammiert part 2.

      Ich sah zur ihr herüber und nickte heftig.
      Den Zettel stopfte ich dann in meine Hosentasche.
      Mr. L schrieb gerade unseren Stundenplan an die Tafel, als Rose näher rückte.
      „Hi, ich bin Rose.“, sagte sie mit sanfter Stimme.
      „Ich bin Diamond.“, erwiderte ich grinsend. Sie reichte mir die Hand.
      Jetzt sah ich das sie an ihrer rechten Hand einen roten Handschuh und an ihrer linken Hand, einen blauen trug.
      Rose bemerkte dies.
      „Ich kann mich manchmal nicht entscheiden ob heute rot oder blau besser passt, deshalb an jeder Hand einen anderen.“ Rose lachte herzlich und ihre Wangen färbten sich rosa.
      Plötzlich wurde ich von einem Stück Kreide beworfen, das mich am Kopf traf.
      Rose und ich schreckten auf und sahen nach vorn. Die Klasse lachte laut.
      Mr. L stand vorn an der Tafel und sah uns böse an.
      „Ich würde bitten ihre Gespräche in den Pausen weiterzuführen, Miss Celia.“, rief er böse und winkte mich nach vorn.
      „Meine Kreide bitte.“
      Ich stand auf und übergab Mr. L seine Kreide. Als ich wieder zu meinem Platz ging, viel mir eine rosa Kugel auf, die Perl in den Händen hielt. Sie hatte die selbe Größe, wie die die ich hatte, nur in blau.
      Ich blieb vor ihr stehen und bewunderte sie.
      Perl sah auf und zog die Augenbrauen hoch.
      „Was willst du D?“, fragte sie belanglos. Ich schluckte und setzte mich schnell auf meinen Platz.
      Hinter mir hörte ich ein fieses kichern.
      Ich sah mich um.
      Der Junge schüttelte den Kopf und sah mich finster an.
      „Ich werde dir nachher mal einige Regeln erklären!“, rief er tadelnd und verschränkte seine Arme vor der Brust. Sofort wusste ich, wo ich ihn schon mal gesehen hatte.
      Er ist der Junge mit der Kapuze, den ich im Diamant gesehen habe.
      Ich sah zu Rose hinüber und räusperte mich, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.
      Neugierig sah sie herüber.
      „Was ist denn?“, fragte sie neugierig.
      Ich nickte nach hinten und Roses Stirn legte sich in Falten.
      „Das ist G. Du solltest vorsichtig sein. Leg dich lieber nicht mit ihm an.“, Den letzten Satz flüsterte sie.
      Jetzt zeigte ich nach vorn und Rose winkte mich zu sich heran.
      „Das ist Perl. Ihre Eltern sind stinkreich. Sie ist immer allein und will eigentlich nichts mit uns zu tun haben. Sie kann auch richtig fies werden.“
      Ich sah zu Perl und fühlte mich irgendwie unwohl.
      „Warum hat sie mich D. genannt?“
      „Das ist bei ihr so, aber auch G. macht das. Die beiden nennen alle Leute mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens. Anscheinend finden die das cool und andere machen es ihnen nach.“ Rose nickte zu Mr. L. und verdrehte genervt die Augen.
      Ich nickte und lachte dabei.
      Dann war die Stunde plötzlich zu Ende. Es klingelte und Mr. L legte die Kreide auf die Tafel.
      Alle standen auf und gingen aus dem Klassenraum. Ich kramte meine Sachen zusammen und packte sie ein. Ich sah nach vorn zu Perl, die mit Mr. L über ihren Stundenplan redete. Auch G war schon aus dem Raum gestürmt. Ich schulterte meinen Rucksack und ging zur Tür, wo Rose schon auf mich wartete. Sie verabschiedete einige ihre Freundinnen und lachte mir zu.
      „Wollen wir?“, fragte Rose und lächelte. Es war ein schönes, warmes lächeln. So eins hatte ich noch nie gesehen.
      Als wir endlich aus der Klasse gingen, stand plötzlich ein kleiner Junge vor mir.
      Er ging wohl noch zur Grundschule, also was suchte er hier?
      Er trug, wie ich hellblaue Klamotten.
      Er übergab mir lautlos einen Zettel und rannte dann schnell davon. Ich öffnete langsam das Papier und las die Nachricht, die darauf stand.
      „Ich hab dir doch gesagt, dass ich dir die Regeln erkläre!“
      Rose las die Nachricht mit und sah mich danach erschrocken an.
      „G! Das bedeutet Ärger . . .“, flüsterte sie und sah mich an, als ob jemand verstorben wäre.
      „Ärger?“, wiederholte ich nervös und mir wurde plötzlich etwas übel.
      „OH, das wird ja interessant. Ich bin auf jeden Fall dabei.“, lachte Perl laut, die gerade hinter uns erschien. Ihre Augen funkelten und sie grinste breit, genauso wie es G getan hatte.

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    • Kapitel 3. Unerwartete Hilfe, oder ein noch größeres Problem? part 1.

      „Er wird dich sicher nicht auffressen. Zu mindestens hoffe ich das jedenfalls . . .“, überlegte Rose und sah mich mitleidig an. Wir gingen die Treppe, zur großen Eingangshalle hinunter.
      Ich konnte plötzlich an nichts mehr denken, außer an jeden einzelnen Schritt, den ich hinunterging, um nicht zu stolpern.
      In meinem Magen rumorte es immer noch und hinzu kam die Aufregung.
      Rose hat gesagt, ich soll mich nicht mit ihm anlegen. Das währe mir nie im Leben eingefallen und jetzt das. Ich hätte noch nicht mal mit ihm gesprochen, aber das konnte ich jetzt vergessen.
      Plötzlich trat Perl vor mir und musterte mich.
      Sie griff schnell in ihre pinke Wolltasche und holte ein kleines Gefäß mit Puder heraus, oder was das auch immer sein mochte.
      „Du bist ja ziemlich bleich um die Nase! Etwas Farbe könnte deinem Gesicht sicher nicht schaden.“, lachte sie und tupfte ihren Zeigefinger in das Gefäß.
      „Hör auf! Es geht mir gut!“, brüllte ich sie an und alle Schüler in der Halle sahen mich kurz an bevor sie sich wieder ihren eigenen Angelegenheiten zuwendeten.
      „Lass ihn gefälligst in Ruhe Perl!“, rief Rose wütend und drängte sie zur Seite.
      „Macht doch was ihr wollt, aber von mir braucht du sicher keine Hilfe erwarten, D!“ wütend zog Perl ab, den Kopf in den Nacken werfend und ging nach draußen.
      Ich sah Rose etwas ängstlich an. Sie seufzte und zuckte mit den Schultern.
      „Komm jetzt, du schaffst das schon.“, sagte sie zu mir und ich erinnerte mich daran, dass meine Mutter, heute Morgen genau das selbe gesagt hatte.
      Ich atmete noch einmal tief durch und ging dann, mit erhobenem Kopf, auf den Schulhof.

      „G wird dich sicher nicht zu Brei schlagen.“, versuchte Rose immer noch mich aufzumuntern und sah in den azurblauen Himmel.
      Hinter uns stand ein Mädchen, das ich heute Morgen schon einmal gesehen hatte.
      Sie war eine der sechzehn Schüler, die diesem Muskelboy hinterherrannten.

      Sie blickte und erschrocken nach. „G . . .“, keuchte das Mädchen erschrocken, drückte ihre Schulsachen fest an sich, die sie umklammerte und hechtete schnell die Treppen hinauf.
      Auf dem Schulhof war eigentlich alles normal, bis ich genauer hinsah.
      Der Schulhof schien in viele Gruppen eingeteilt zu sein.
      Es gab zwar keine sichtbaren Barrieren, aber die Schüler standen nur in Gruppen zusammen und schienen sich für die anderen nicht sonderlich zu interessieren.
      Jetzt blieb Rose stehen.
      „Ich komme gleich wieder. Warte hier bitte auf mich.“
      Rose lief los, zu einer Gruppe die sich in der Nähe der Blumenbete befanden. Rose ging zu einer älteren Schülerin, die gerade Blumen goss und redete mit ihr. Sie war genauso schön wie Rose und hatte blonde, lockige Haare, die sie unter einem weißen Kopftuch verbarg. Ihre Kleidung war sehr schlicht. Sie trug eine grüne Arbeitshose und ein grünes Top.
      Plötzlich zeigte sie in meine Richtung und ich wusste, dass sie über mich redeten.
      Das Mädchen sah auf und lächelte. Sie nickte Rose zu und die kam daraufhin, freudig auf mich zugerannt.
      „Jetzt können wir. ICH darf mit.“, jubelte sie und es hörte sich an wie ein Glockenspiel. Rose schlang sich um meinen rechten Arm und lächelte.
      Plötzlich wurde ich rot und Rose hörte auf zu lachen.
      Sie sah mich an und erschrak.
      „Es . . . es tu . . . tu . . . tut mir leid.“, stotterte sie verlegen und lies meinen Arm schnell los.
      Rose sah zu Boden und auch ihr Gesicht wurde rot.
      Ich versuchte die Situation etwas aufzulockern.
      „Ähm, jetzt sag doch mal. Wo ist denn G?“ Ich überblickte den gesamten Schulhof, doch konnte ich ihn nirgends ausmachen.
      Rose atmete tief ein und wurde jetzt ernst.
      Sie ging voran, ohne etwas zu sagen und ich folgte ihr stillschweigend.
      Wir entfernten und etwas von den anderen Schülern und gingen zum entlegensten Winkel des Schulhofes. Einen Ort an dem Schüler eigentlich nichts zu suchen hatten- den Sportplatz.
      Plötzlich blieb Rose stehen und ich wusste genau wieso.
      Ungefähr zehn Meter von uns entfernt, stand er. G.
      Mir kam diese Szenerie sehr bekannt vor. Es war wie in einem Western, wenn sich der Held und der Schurke gegenüberstehen, um sich zu duellieren.
      Rose trat zur Seite und machte mir Platz.
      Ich biss die Zähne zusammen und ging langsam auf G. zu.
      Plötzlich wurde mir ganz seltsam. Vielleicht hätte ich doch den abgelaufenen Schokoriegel von meinem Dad essen sollen?
      Ich sah zu G und er grinste. Je näher ich ihm kam, desto breiter wurde es.
      „Da bist du ja endlich. Das hat ja ziemlich lange gedauert!“, höhnte er und sah mich böse an. Er zog sich seine Lederjacke aus und warf sie auf den sandigen Boden.


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      Kapitel 3. Unerwartete Hilfe, oder ein noch größeres Problem? part 2.

      Ich näherte mich und blieb ungefähr einen Meter von ihm entfernt stehen.
      „Was willst du? Du sagtest, dass du mir irgendwelche Regeln erklären willst.“, rief ich.
      Es sollte taff klingen, aber ich erzielte genau das Gegenteil. Man konnte die Angst in meiner Stimme hören.
      Er schlug seine rechte Faust in seine linke Handfläche und dann ging alles ganz schnell. G. kam auf mich zu gerannt und schlug mich nieder. Benommen lag ich danach am Boden. Der Schlag war nicht sehr schmerzhaft, also rappelte ich mich schnell wieder auf. Leider zu langsam. G stand schon vor mir, packte mich am Kragen und zog mich zu sich hoch. Er grinste. Er holte aus und verpasste mir noch eine.
      Der Schlag hatte gesessen und ich merkte wie mir das Blut auf der Nase lief und auf den Sand tropfte.
      G. lachte laut.
      „Du . . . du sagtest etwas von Regeln?“, rief ich ihm zu und spuckte Blut. Dann sah ich zu Rose hinüber, die die Augen zusammenkniff und sich die Ohren zuhielt. Ihr Gesicht war schmerzverzerrt, als ob sie jeden Schlag selbst spüren würde.
      „Wenn du denkst, dass das hier die Regeln sind, hast du dich getäuscht. DAS HIER ist nur ein kleiner Willkommensgruß!“

      Er warf mich an die Wand, des Geräteschuppens. Ich stoß mit dem Kopf gegen die Wand und begann zu bluten.
      Ich sackte zu Boden und hörte ein kichern.
      Es war Perl, die sich lässig, an der nächst stehenden Laterne lehnte und zu mir herübersah.
      „Du brauchst gar nicht so zu gucken. Ich hab dir gesagt, dass du keine Hilfe von mir erwarten kannst!“
      Ich biss hörbar die Zähne zusammen und stand auf.
      Mir war natürlich immer noch schlecht und nach Gs Attacke, stieg irgendetwas in mir hoch. Jetzt kam er auf mich zu. Ich machte mich für seinen nächsten Schlag bereit, doch nichts passierte. Dann lachte G plötzlich. Es war dieses Mal anders als sonst. Es war ein freundliches Lachen.
      „Wie gesagt. Es war nur ein Test.“, rief er und sah zu Perl hinüber. Die drehte sich von uns weg.
      „Ja, ein richtig schmerzvoller Test.“, stöhnte ich vor Schmerzen. Der große Junge reichte mir seine Hand und half mir hoch. Doch dann passierte es. Etwas warmes stieg aus meinen Magen, wieder in meine Speiseröhre und ich übergab mich plötzlich. Direkt auf Gs Shirt.
      Er brüllte angewidert und machte einen Satz nach hinten.
      Jetzt hörte ich Perl schadenfroh lachen. Sie saß, an der Laterne gelehnt, auf dem Boden. Diesen Moment werde ich wohl nie vergessen. G streifte sich sein Shirt vom Körper und warf es in den nächsten Mülleimer. „Zum Glück habe ich noch eins drunter.“, sagte er zu sich selbst und glättete sein schwarzes T-Shirt.

      „Tut . . . tut mir echt leid. Ich wollte . . .“, begann ich und wischte mir die Kotze vom Mund ab.
      Plötzlich verging Perl das Lachen und sie stutzte. Das pink haarige Mädchen stand langsam auf und presste sich an die Laterne. Sie sah in unsere Richtung, jedoch nicht direkt uns an. In ihrem Blick konnte ich Angst erkennen- große Angst.
      Ich folgte ihm und erschrak. Ich traute meinen Augen nicht.

      Der Muskelboy von heute morgen, kam mit seinem ganzen Gefolge und zwar mit schnellen Schritten, direkt auf und zu.
      Ich winkte Rose zu uns, die jedoch wie angewurzelt da stand und sich nicht bewegte. Die Arme fest an den Körper gepresst und den Kopf leicht gesenkt.
      „Oh Verdammt!“, rief G und zitterte jetzt ebenso wie Perl.
      „Wer . . . wer ist das?“, fragte ich, immer noch meinen Blick an dem Typ in weis gerichtet.
      „Das ist Ar“, sagte er ehrfürchtig und blieb ganz stramm stehen.
      Ar also, aber warum hatte G. Angst vor ihm. Ar kam schnellen Schrittes immer näher und seinem Gesichtsausdruck nach, war er nicht besonders gut drauf. Oh, nein. Er war alles andere als gut gelaunt. Ar schnaubte wütend. Sein Gesicht lief langsam rot an. Es sah irgendwie ein wenig witzig aus.
      Plötzlich blieb er stehen und erhob seine rechte Hand, die zu einer Faust geballt war. Sein Gefolge, das NUR aus sechs Leuten bestand, blieben plötzlich neben Rose stehen.


    • Kapitel 4. Der Auftrag

      Ar trat näher und schnaubte wütend.
      „G, WAS SOLL DAS?“, brüllte Ar, holte mit der rechten Faust aus und schlug den schwarzhaarigen Jungen zu Boden.
      G wurde so hart getroffen, das er nicht vor uns, sondern ein paar Meter weiter, neben Perl liegen blieb.
      Ich erschrak und sah Ar. mit großen Augen an.

      G stöhnte vor Schmerzen und versuchte sich aufzurappeln, doch er schafte es nicht.
      „P!“, rief Ar erbost und winkte sie zu sich. Die Augen zu kleinen Schlitzen verengt.

      Das Mädchen, dass G helfen wollte, wandte sich von dem verletzten Jungen ab und ging mit kleinen Schritten und gesenkten Kopf, auf den muskulösen Sportler zu.
      Ar knurrte kaum hörbar.
      Mein Körper war plötzlich wie gelähmt. Ich betete das Ar Perl nichts tun würde, aber würde er wirklich ein Mädchen schlagen?
      Was ist das nur für eine Verrückte Schule? Kommt denn kein Lehrer zu Hilfe, wenn ein Oberschüler einen Mittelschüler verprügelt?
      Ich sah verzweifelt zu Rose, doch die schüttelte mit dem Kopf.
      „Was soll das?“, rief ich zu Ar und er sah mich finster an. Jetzt kam er auf mich zu.
      Meine Augen hafteten auf seinen großen Bizeps und ich hoffte dass er mir keine verpassen würde, da ich sonst über den ganzen Schulhof fliegen würde.
      Plötzlich rammte er mir sein linkes Knie, mit voller Wucht in den Magen und schon wieder stieg etwas in mir hoch.
      „Nein!“, schrie Rose verzweifelt und Tränen liefen ihr über das Gesicht. Sie riss sich von dem Mädchen los, dass sie festhielt und rannte zu mir, wurde jedoch von einem Jungen in einem roten Anzug wieder eingefangen.
      Der Schmerz war mir egal, aber er war heftig. Tränen stiegen in mir auf und ich sah zu Rose hinüber.
      Ar erhob seine rechte Hand und winkte zu uns. Der Junge in rot, brachte Rose zu uns herüber.
      Doch dann geschah es. Ich musste mich schon wieder übergeben.

      „Oh, Verdammt!“
      Ar. sprang schnell zur Seite und schüttelte den Kopf. Er sah mich an wie ich auf den Boden hockte und mich übergab. Dann lachte er laut.
      „Wenn du aus dem Haus gehst, solltest du gefrühstückt haben, kleiner!“, rief er mir zu.
      Ich lächelte gequält und der Junge lies Rose los. Auch die anderen fünf kamen jetzt zu uns.
      Hinter mir hörte ich Schritte und P und G stellten sich neben mich.
      „Ich glaub du bist mir eine Erklärung schuldig, G!“, rief Ar. und verschränkte seine Arme vor der Brust.

      G knirschte mit den Zähnen.
      „Ich . . . ich dachte das ich ihn vorher prüfe. Nichts ist schlimmer als wenn er im Gefecht untergeht.“, rief der große Junge und zeigte zum Schulhof. Dann wandte G den Blick zu mir. Meine Knie zitterten und wurden weich wie Knetgummi.
      „D, es tut mir leid. Vielleicht hätte ich das anders regeln sollen.“, entschuldigte er sich und nahm an. „Naja, eigentlich hättest DU das gar nicht regeln sollen.“, rief P und sah zu Ar. Dieser nickte kurz.
      „D, hohl bitte deinen Orb heraus.“ Ar sah mich eindringlich an.

      „Was ist ein Orb?“, fragte ich verwirrt, doch dann sah ich wie der Junge, der Rose festhielt, ihr meinen Rucksack abnahm und ihn zu mir brachte.
      Ich sah zu P. und G. die etwas in der Hand hielten.
      Jetzt verstand ich. Meinen Diamanten. Ich zog ihn aus dem Rucksack und er begann zu leuchten, wie vorhin in der Klasse.
      P hielt ihre rosa Kugel in der Hand, die ich schon vorhin kurz gesehen hatte.
      G hatte ein goldenes, Prisma ähnlichen Gegenstand in der Hand. Ar. lächelte.
      „Dann haben wir ja unsere drei Wächter zusammen.“, bemerkte er und ging.
      „Warte bitte.“, rief ich ihm hinterher.
      Er wandte sich um.
      „Könntest du mir . . . das vielleicht, ganz genau erklären?“
      Ar. lächelte.
      „Ich denke deine beiden neuen Freunde sind die besseren Ansprechpartner dafür, glaub mir.“
      Die beiden nickten. Dann ging er mit seinem Gefolge von dannen.
      P klopfte mir auf die Schulter.
      „Es war sicher ein harter Tag für dich, oder?“, fragte sie jetztwesentlich freundlicher.
      Ich nickte schnell.
      „Gut, denn wir haben erst die erste Unterrichtsstunde hinter uns. Fünf kommen noch, aber zuerst holen wir dir was aus der Mensa.“, rief G und sah zum Mülleimer, wohin er sein Shirt geschmissen hatte.
      „Was ist denn jetzt eigentlich mit Ar?
      „Ar ist der Sohn des Direktors und gleichzeitig unser Sport, Mathe, Physik und Geographilehrer. Die anderen, mit denen er zusammen ist, gehören auch zur Schule. Die eine ist Vertrauenslehrerin, eine andere ist Schulgärtnerin und so weiter.“
      Jetzt kam Rose zu uns und umarmte mich. Ich sah sie erschrocken an.
      P und G grinsten.
      Doch dann stand der kleine Junge, der mir auch den Zettel von G gegeben hatte, plötzlich wieder vor uns und ich erschrak.
      „Ihr müsst ganz schnell mitkommen. LU und HO gehen sich wieder an die Gurgel und DR stresst schon wieder C“, rief er außer Atem und zeige mit dem linken Arm nach Norden und mit dem rechten nach links. .
      Ich sah die beiden neugierig an.
      „Ja und, was heißt das jetzt?“
      „Das ist unser Job, D. Wir passen auf, dass auf dem Schulhof alles friedlich bleibt.“, sagte G. und schlug seine linke Faust in seine rechte Hand. Ein angriffslustiges Lächeln umspielte seine Lippen.
      „Das wird ein Spaß! P du gehst mit D zu DR und C. Ich schaffe LU und Ho auch alleine.“
      P nickte, packte mich am Arm und rannte los. Vom Sportplatz ging es in Richtung Osten. G streifte sich seine Lederjacke über und nahm den Weg nach Norden.
      Oh Mann, ich glaube ich habe meinen Eltern heute Abend ganz schön viel zu erzählen.
      Rose lächelte als wir davon stürmten.
      „Ich wusste, das es nicht einfach werden würde.“, seufzte sie und ging in Richtung Mensa.


      Ach ja, wie die Geschichte ausging. . . .
      Ich werde es euch erzählen.
      G musste mal wieder seine Fäuste springen lassen, um die beiden zu beruhigen.
      Er drohte ihnen, sie in andere Bereiche zu versetzten. Dann war wieder Ruhe, nur wie lange?
      Die Streitigkeiten mir DR und C waren echt banal.
      Die haben sich wie kleine Kinder benommen.
      DR hat sich nur einen Füller von C ausgeliehen, ohne zu fragen.
      Das ist sie nun. Meinen neue Aufgabe. Ich glaub die wird mir gefallen.
      Rose hatte mir einen Joghurt aus der Mensa besorgt, davon bekam ich aber Durchfall.
      Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich eine Laktoseintoleranz habe.
      Dieses Mal musste nicht G, sondern Rose darunter leiden.
      Sie hat mir verziehen und wir sind jetzt fest zusammen.
      Ich würd sagen Happy End!

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