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Krieger der Vergangenheit

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  • Krieger der Vergangenheit


    Das hier ist meine zweite Fs, es könnte etwas Blut und Gewalt vorkommen, allerdings nicht in großem Maße ;)
    Das erste Prolog (Gibts eigentlich nur eins XD) ist ziemlich kurz und ist keine richtige Einführung, aber spielt eine wichtige Rolle in der gesamten Geschichte :!!!:
    Kommis sind hier sehr gerne gesehen! Auf Wunsch kann ich euch immer benachrichtigen sobald ein neues Kapitel erscheint! :freu:
    Hiermit wünsche ich euch frohen Lesespaß und gute Unterhaltung!^^


    Prolog:
    Schatten der Vergangenheit


    „Schnell! Wir müssen zu ihr!“, rief eine vierbeinige Gestalt einer anderen (auch vierbeinigen) zu.
    Das Gebiet war ein dunkles Schlachtfeld. Überall lagen tote Krieger. Blut bedeckte den trockenen Boden. Trotz des deprimierenden Anblicks kümmerten sich die zwei Schatten nicht im geringsten darum und rasten mit unglaublicher Geschwindigkeit durch die schwarze Nacht, hin und wieder über tote Leiber springend.
    „Sie ist dort drüben! Sie wird sich selbst töten! Wir müssen sie aufhalten! Beeilung!“
    Trotz ihrer hohen Geschwindigkeit waren sie zu weit entfernt um etwas tun zu können. Mitten auf dem Feld lag die reglose Gestalt eines Pokemon, sein langes, rotes Haar tanzte wie Feuer im Wind. Es war tot. Eine menschliche Kriegerin stellte sich schützend vor das Wesen.
    „D-du hast...meinen ...P-p-arnter g-g-g etötet. Wie konntest du das nur tun?!“, schluchzte der Mensch erhobenen Hauptes zum Himmel “Das wirst du noch bereuen!“
    Als ob der Himmel antworten würde, blitzten mitten im finsteren Nachthimmel blutrote Augen auf.
    „NEIN! STOPP!“
    Die zwei Gestalten kamen endlich an. Eine von ihnen sprang, und stieß den Menschen zu Boden. Das andere sprang neben sie und stellte sich kampfbereit dem Feind gegenüber. Ein greller Strahl zischte vom Himmel knapp an ihnen vorbei.
    „ENTEI! Verschwinde! Sonst wirst du auch noch sterben und mit dir ALLE Hoffnungen!“, schrie der Mensch das Pokemon an.
    „Nein, wenn DU stirbst erlischt jede Hoffnung!“, sprach Entei. Schnell sprang das Wesen vom Menschen herunter. Es konzentrierte sich und begann eine Attacke vorzubereiten.
    Die zweite Gestalt machte es ihr nach.
    „Entei, Suicune! Verschwindet! Bitte!“, flehte die Kriegerin.
    „NEIN!“ entgegneten beide gleichzeitig und blickten stur zu den Augen am Himmel hinauf.
    Plötzlich wurde alles dunkel. Kein Sinn funktionierte. War dies das Ende?

    The post was edited 12 times, last by Seca ().

  • also bisher scheint deine geschichte gut zu sein, ich versteh zwar den zusammenhang nicht wirklich (wie auch wenn es nur der prolog ist), is aba schön beschrieben und interessant (vllt. gerade weil ich es nich verstehe...)
    werde auf jeden fall weiterlesen

    musste übrigens sofort schmunzeln, weil dein prolog den gleichen titel hat wie meine ff :lol:
  • Kapitel 1
    Der Anfang nach dem Ende


    Ein schwarzhaariger Junge rannte durch die Straßen Teak Citys gefolgt von der Polizei und deren Fukanos. Sein schwarzer Umhang flatterte im Wind. In den Händen hielt er eine kleine Kugel. „Bleib stehen, Lux!“, rief der Hauptmann keuchend. “Du entkommst uns dieses Mal nicht!“
    Plötzlich bog Lux um die Ecke und rief: „DAS werden wir noch sehen! Luxtra!“ Auf einmal sprang ein Schatten neben den Jungen.
    „LUX! Hast du schon wieder etwas gestohlen? Hoffentlich hast du DIESMAL einen guten Grund dafür!“, knurrte das Luxtra. Lux sprang auf den Rücken des Pokemon und ritt auf eine Straßenlampe zu. Plötzlich war ein Donnergrollen zu hören.
    „AH! Das ist zu grell! Ich sehe nichts!“, schrie einer der Verfolger. Nach einigen Sekunden konnte die Polizei und ihre Pokemon wieder etwas sehen, doch der Dieb war bereits verschwunden. Nicht einmal die kleinen Feuer-Pokemon konnten den Jungen erschnüffeln, denn es hing nur mehr ein sehr schwacher Geruch des Jungen und seines Pokemon in der Luft.
    „Mann, nicht schon wieder! Das war bereits das VIERTE Mal! Die ganze Rennerei ist doch völlig umsonst gewesen!“, beschwerte sich einer der Polizisten.
    „Ja, stimmt. Statt zu Laufen könnten wir ihn MIT einem Auto jagen, aber NEIN der Staat hat zu wenig Geld! Wie IMMER! Manchmal fühle ich mich echt unterbezahlt....“
    „Tja, haben wir es wieder vermasselt. Kommt mit, Leute. Es ist sowieso bald Feierabend“, sprach der Hauptmann. Nach diesen Worten schlenderte die Truppe maulend davon.


    In einem dunklen Ort, weit weg von den Polizisten und ihren Pokemon....
    „Puh. Das war mal wieder knapp! Wenn wir beim nächsten Mal irgendwas vermasseln sind wir dran!“, sprach Luxtra zu seinem Trainer. Sie gingen gerade durch ein Loch in einem alten, abgefallenen und angekohlten Gebäude, welches durch einen Tunnel zu ihrem geheimen Versteck führte. Es war finster, eisig kalt und feucht.
    „Also, mein Bauchgefühl sagte mir, dass es sich diesmal wirklich ausgezahlt hat diese Kugel zu stehlen! Diese Blödmänner können uns nichteinmal in ihren Träumen erwischen! Die sind dümmer als ein Pokeball!“, lachte Lux höhnisch. „Sie werden auch sicher nie darauf kommen, dass unser Versteck in der Turmruine ist!“
    „Wie du meinst, aber wir sollten trotzdem vorsichtiger sein... Am besten du stiehlst nichts mehr.“
    „Ja ja...“ Lux verdrehte genervt die Augen.
    Plötzlich durchhallte eine weibliche, verwirrte Stimme die Finsternis des Tunnels: „W-wo bin ich?“
    Lux und sein Pokemon zuckten zusammen, sahen sich an und nickten einander zu. Kampfbereit schlichen sie weiter in die Turmruine hinein. Sie atmeten kaum. Luxtra sträubte sein Fell. Lux bekam eine Gänsehaut. Was erwartete sie am Ende des Tunnels? Endlich erreichten sie ihr Versteck. Sie stellten sich vor den Eingang. Der Junge wagte es kaum zu atmen. Aus Luxtras Fell sprangen bereits Funken. Im kleinen stickig und staubigen Raum voller Spinnweben stand ein ziemlich großes, aber schlankes Mädchen mit langem, blond-braunen Haar. Sie sah sich mit in die Hüften gestemmten Händen um und meinte: „Man, WAS für eine Bruchbude. Dieser Ort hat wohl Staubsauger vor einer Millionen Jahren gesehen... und wie es hier STINKT. Wäh, einfach eklig. Ich frage mich wer hier wohl wohnt...“
    „HEY! WAS ERLAUBST DU DIR??“ In diesem Moment betraten die Bewohner ihre Bruchbude.
    „Oh! Hallo!“, der Eindringling lächelte freundlich und unschuldig. „Cool, Cosplayer! Wohnt ihr hier? Ein ziemlicher Saustall...Nicht mal meine Schwester ist so unordentlich...und glaubt mir, DIE hat's echt drauf was Unordnung betrifft.“
    Lux packte das freche Mädchen mit einer Hand am Kragen, während er in der anderen immernoch die gestohlene Kugel hielt, und schüttelte sie stark: „Was zur Hölle machst du hier? Wie bist du hier reingekommen? Es hat dir doch niemand verraten wo unser Versteck liegt, oder? Und das ist KEIN Saustall! Das ist ein VERSTECK! UNSER Versteck, und es ist hier SEHR gemütlich nicht wahr Luxtra?“
    Luxtra schwieg. Lux sah es verwirrt an.
    „Nun, über das gemütlich sein können wir streiten...“, meinte Luxtra vorsichtig. Lux blickte das Pokemon böse an. Die Fremde blickte ihn mit großen Augen an, zog seinen Arm weg und sagte: „Das hier ist euer Versteck? Wusste ich nicht...Und ich bin ...naja, ich weiß nicht wie ich hierher gekommen bin, ich bin einfach hier plötzlich aufgewacht und... Hey, gelungenes Cosplay...so echt! Wow... aber Pokemon sprechen nicht...Mach lieber Geräusche die an ein Luxtra erinnern.“
    Sie schüttelte den Kopf und legte ein süßes Lächeln auf. „Naja, ich stell mich mal vor: Mein Name ist Katya und ich komme aus Wien. Ich hab mich verlaufen, ich wollte zur AniNite, wo auch immer das ist....Wer seid ihr?“
    Das Pokemon und der Junge schauten sich verwundert an. „Ahm, ich heiße Lux, komme aus Teak City und das hier ist mein Partner Luxtra“, sprach Lux.
    Luxtra entspannte sich und sagte verwirrt: „Cosplay? AniNite? Wien? Wo liegt das? Liegt das vielleicht in Issuh? “
    Katya zog die Augenbraue hoch. Dann weitete sie die Augen. „D-du bist ein kein echtes Pokemon o-oder?“
    Lux und Luxtra blickten einander verwundert an. „Natürlich, was sonst?“
    Katya schlug die Hand auf die Stirn und sah plötzlich wacklig auf den Beinen aus. „D-das ganze hier ist sicher nur ein Traum, ja, das wird es wohl sein...“ Etwas beleidigt fügte sie hinzu: „Und Wien liegt in Österreich das wiederum liegt in Europa, das wiederum auf der Erde liegt, die wiederum im Universum schwebt, welches wiederum einfach da ist. Ist diese Beschreibung genau genug? Oder soll ich noch schnell eine Karte holen?“
    „Du kommst von der Erde?! Das ist die Menschenwelt! Da leben ja NUR Menschen und keine Pokemon, habe ich gehört...Aber so etwas gibt es doch gar nicht....Wie ist das möglich? Und wieso bist du überhaupt hier? Euch gibt es doch gar nicht...“, sprach Lux erstaunt. “Und übrigens ist dieses Luxtra besonders, er hat es geschafft die menschliche Sprache zu erlernen. Echt cool, nicht wahr?“
    „Naja egal. Auf jeden Fall muss ich herausfinden wie das passiert ist, vielleicht kann ich dann wieder zurück nach Hause.... “
    Plötzlich begann die Kugel in Luxs Hand von innen heraus blutrot zu leuchten. Erschrocken ließ er das Objekt fallen, doch statt auf dem Boden zu fallen schwebte sie in der Luft.
    „Was zum...“, begann Katya doch sie konnte den Satz nicht vollenden. Der Kopf eines Sandamers erschien auf einmal in der Kugel und sprach: „Schön euch wieder zu sehen, Kriegerin. Endlich seid ihr zurückgekehrt. Wir haben lange auf euch gewartet.“ Das Objekt schwebte auf Katya zu.
    „WAAAH das Ding fliegt auf mich zu!!! GEH WEG!“
    Es ignorierte Katya und sprach weiter: „Allerdings ist vor kurzem der Herrscher der Finsternis zurückgekehrt. Deshalb werdet ihr dringend wieder gebraucht,“ fuhr das Sandamer fort.
    „Warte... WAS?! Ich soll eine Kriegerin sein? Das gibt’s ja nicht! Ich bin doch ein ganz normales-“
    „NEIN!“, unterbrach sie das Pokemon aus der Kugel „Du wurdest wiedergeboren als normales Mädchen, aber im inneren bist du immer noch eine Kriegerin. Unsere Kriegerin.“
    Katya schwieg.
    „Außerdem“, sprach Sandamer weiter „dein Partner wird vor der Turmruine auf dich warten, er wird sich sicher sehr freuen dich wieder zu sehen. Dies war eine der Nachrichten die du bekommen hast, weitere folgen in den nächsten Tagen.“ Auf einmal hörte die Kugel auf zu leuchten, Mit dem verschwundenen Leuchten verschwand auch das Pokemon, alles wurde still. Die Kugel fiel zu Boden. Plötzlich horchte Luxtra auf und blickte zum Tunneleingang. Luxtra machte einen Katzenbuckel. Leise Schritte waren zu vernehmen. Ein kalter Schauer durchfuhr Katya.
    „Verdammt....Nein, sie werden uns holen. Mich und Lux.“, murmelte das Pokemon leise vor sich hin.
    „Was ist, Luxtra?“, fragte Lux nervös.
    „Wir sind hier nicht allein.“
    Und gleich nachdem er seinen Satz beendete, tauchten vier Menschen in Uniformen gekleidet aus dem Tunnel hervor.
    „Hier ist die Polizei. Kommen Sie mit erhobenen Händen heraus. Sie stehen unter Arrest.“

    The post was edited 3 times, last by Seca ().

  • ein lustiges Kapitel (ein Cosplayer, und eine Welt ohne pokemon existiert doch gar nicht:lol:)
    hab jz auch (so glaube ich) einiges vom Prolog verstanden
    Fehler in der Rechtschreibung hab ich auch kaum gesehn
    einen negativen kritikpunkt hätte ich leider auch noch: kann sein, dass ich mit dieser meinung allein dastehe, aba ich hätte das Kapitel früher beendet, und ausführlicher geschrieben. iwie war das ein bisschen viel inhalt, der zu schnell kam (klingt zwar doof, hab aba keine ahnung wie ich das anders beschreiben soll...)

    wie gesagt, letzteres war nur meine meinung, war trotzdem ein gutes kapitel.

    mfg ignis
  • Die Idee ist echt sehr sehr gut! Geschrieben ebenfalls.. es ist mit abstand besser als dein Prolog was du mir mal gezeigt hast! und das war ja nicht mal übel gewesen. Ne echt , ist ziemlich gut geworden^^ am besten hat mir das Luxtra gefallen^^ hast die persönlichkeiten sehr einfallsreich dargestellt. man hätte immer erkennen können , wer nun im kapitel was sagt bzw denkt^^
  • Eine tolle Geschichte mal wieder und du hast wirklich viele ideen die du immer gut umsetzt.Der Kampf fand ich cool aber auch die stelle in der mitte das mit der erde österreich und so.der witz war cool.also fazit:wieder ein atemberaubende geschichte mit vielen witzigen Stellen
  • Die Geschichte gefällt mir *steht auf Diebe xD*, vorallem aber, dass du die richtige Welt mit der Pokemonwelt verbunden hast. Was mich stört ist, dass du teak City und die Eile, in der Lux war, noch besser beschreiben könntest. Aber das wra ja nur dein 1. kapitel, da will ich nicht so sein ;D
  • Hm... also ehrlich gesagt, hat der Prolog mir bisher am besten gefallen. Ich kann leider nichts mehr mit Geschichten anfangen, wo normale Menschen in die Welt einer Story hineingesogen werden.^^'
    Mir fehlen ein wenig Beschreibungen der Orte. Zwar wissen wir alle, wie Teak City aussieht, aber es trägt halt zur Stimmung bei.^^ Auch fehlen mir auf die Dauer Synonyme, da immerwieder Luxtra zu lesen doch langweilig ist.
    Ansonsten ist die Story aber, bis auf die ständigen Dialoge, recht interessant. Vor allem frage ich mich, was das für eine Kugel ist und welcher Partner da wohl auf sie wartet. :) Der kleine Dieb hat nicht so meine Sympathie, aber sein Charakter ist mal was anderes. Scheint ja ziemlich leichtsinnig zu sein.
    Da die Story noch am Anfang ist, kann ich nun schlecht beurteilen, in was für eine Richtung du sie drehen wirst. :)
  • Die Geschichte gefällt mir irgendwie. Ich kann nicht mal genau sagen weshalb, aber ich mag sie^^

    Ein sehr interessanter Prolog und ein gutes erstes Kapitel.
    Allerdings hab ich da schon eine Vermutung was für ein Partner da wartet.
    Display Spoiler

    Ich denke, dass die vier Polizisten welche da grad einmarschieren eine Illusion von Zoroark, ihrem Partner sind.


    Mal sehen ob ich richtig liege:)

    Wäre nett, wenn du mich beim nächsten Kapitel benachrichtigst.
  • hmm interessant^^ also der prolog war echt spannend das hat warschl. sehr viel mit der restlichen geschichte zu tun. dein neuer schreibstil gefällt mir ;)
    nun jz versteh ich auch den prolog! nachdem ich das erste kap gelesen hab XD
    ich hab da schon so nen verdacht um was die story handelt^^
    aber verraten tu ich erst mal nix :hihi:
    schönes kapitel wirklich! mach weiter so
    LG deine psi
  • Gute Leistung!!!
    Ein wirklich guter Prolog und ein noch besseres Kapitel.
    Rechtschreibfehler hab ich bis jetzt kaum welche gesehen.
    Ich habe da schon so eine Vermutung wie es im nächsten Kapitel weitergeht,aber ich möchte dies natürlich nicht verraten. :hihi:
    Mir gefällt es wirklich gut wie du in deinen Kapiteln die Spannung aufbaust.
    Ich würde mich freuen wenn der Rest deiner Story genauso spannend bleibt oder sogar noch spannender wird.


    PS: Benachrichtige mich doch bitte wenn ein neues Kapitel erscheint. :)
  • Das Kapitel ist ein wenig kurz, ich weiß aber ich bin in dieser Woche nicht wirklich zum schreiben gekommen :sd:
    Ausserdem: Kenbu ist übrigens meine Beta-Readerin. Wir betareaden unsere Fangeschichten gegenseitig. :) Hiermit wünsche ich euch frohen Lesespaß ;):


    Kapitel 2

    Seltsame Gestalten


    Beim letzten Mal:
    Hier ist die Polizei. Kommen Sie mit erhobenen Händen heraus. Sie stehen unter Arrest.“


    Alles wurde still, keiner rührte sich vom Fleck. Doch sogleich brach Katya das Schweigen: „Wieso stehen wir überhaupt unter Arrest? Ich habe doch überhaupt nichts gemacht...zumindest nichts Falsches... Und übrigens: Heißt es nicht “Hiermit sind Sie verhaftet?““ „Wir stehen unter Arrest, weil Lux MAL WIEDER etwas stehlen MUSSTE!!!“, knurrte Luxtra. Dann fügte es nachdenklich hinzu: „Aber heißt es jetzt "Sie stehen unter Arrest" oder "Sie sind verhaftet"?“ Einer der Beamten trat näher: „Es ist egal, man kann beides sagen. Jetzt kommt mit uns!“ Doch statt den Polizisten zu gehorchen wackelte Lux mit seinem rechten Zeigefinger, so als wolle er gerade die Attacke Metronom einsetzen, allerdings ist dies für einen Menschen nicht möglich. „Nein, nein, ich möchte auch mal etwas sagen. Also ICH denke, dass es “Sie stehen unter Arrest" heißt. Oder, Luxtra?“ „Hey! Jetzt reicht es! Ich habe gesagt, dass ihr mit uns mitkommen SOLLT! Kommt jetzt!“, schrie einer der der Beamten Katya an. Diese wedelte mit verzogener Miene ihre Hand vor ihrem Gesicht. „Mann, Sie sollten echt einmal Mundwasser benutzen.“ Plötzlich wurde es in der gesamten Umgebung stockfinster. Kälte breitete sich aus. „Was zum...“ doch bevor der Polizist den Satz vollenden konnte ertönte ein spitzer Schrei. „Was war das?!“, flüsterte einer der Männer. Er klang wie ein verschrecktes, zweijähriges Mädchen. Ein blutrotes Augenpaar durchleuchte die Finsternis. Ein breites Grinsen mit schneeweißen Zähnen blitzte unter den Augen hervor. „AHH! Ein Geist! Oh mein GOTT! Raus hier!“, rief einer der Beamten mit angsterfüllter Stimme. Sofort brach Panik zwischen den Polizisten aus. Sie trampelten blind umher, doch es schien keinen Ausweg zu geben. „Helft mir! Es hat mich...“ Doch die Stimme verstummte mit einem Male. Das leuchtende Augenpaar, darunter das breite Grinsen, näherte sich einem der Menschen. Sofort bemerkte der Mann dies und versuchte verzweifelt einen Ausgang zu ertasten. Vergebens. Schweiß rann dem Menschen über die Stirn. Er spürte wie eine kalte Hand über seinen Rücken fuhr. Ein Schrei des Entsetzens drang durch die Kehle des Mannes. „Lasst ….die....Finger.....von ...meiner Partnerin...sonst...töte...ich...euch“, sprach eine düstere, grabestiefe Stimme. Auf einmal wurde es wieder hell. Die Polizisten versuchten geblendet den Ausgang zu finden. Dieses Mal erfolgreich. Unbeholfen stolperten die Beamten durch den langen Tunnel. Hinter ihnen sprach die seltsame Kreatur weiter: „Achtet auf.....meine...Worte.... Ich...werde...euch...TÖTEN!“

    Draußen war es immer noch tiefste Nacht. Irgendwo in der Nähe hörte man eine Quelle plätschern. Der Himmel war dunkel und erfüllt von glitzernden Sternen.Schreiend stolperten die vier Männer aus dem Tunnel heraus. Dabei übersahen sie das Lux, Katya und Luxtra außerhalb des Tunnels auf der Seite standen und sich totlachten.Das Pokemon wältzte sich sogar vor Lachen. Die Beamten beachteten sie nicht, hörten sie vor Angst gar nicht und rannten weiter, bis sie schließlich alle, nur mehr winzige Punkte am Horizont waren. Katya sagte auf einmal lachend: „Hey, habt ihr gehört wie diese Idioten da drinnen wie kleine Mädchen geschrien haben? Das war wirklich peinlich!“ „Ja und wie die dann rausgerannt sind. Haha. Einfach super!“, lachte Luxtra. Lux konnte vor Lachen nichteinmal etwas sagen. Plötzlich wurde ihr Lachen von noch lauteren, tieferen verstummt. Sie drehten sich verschreckt um: Hinter ihnen liefen wieder dieselben Polizisten auf sie zu. Doch etwas war anders an ihnen: Sie waren weder verschreckt noch wollten sie sie festnehmen, außerdem roch man selbst in dieser Distanz, dass die Beamten betrunken waren. Lallend schritt einer, der eine Flasche Bier in einer Hand trug, von ihnen auf Lux zu, legte einen Arm um seine Schulter und brüllte ihm ins Ohr: „ Hey kleiner Dieb! Lange nicht mehr gesehen! Morgen werden wir dich sicher wieder verfolgen“ Er nahm einen Schluck aus seiner braunen Flasche. „Aber dannn MIT Auto! -Hicks-“ Seine Kollegen lachten, der betrunkene Polizist nahm seinen Arm vom überraschten Jungen und latschte mit seinen Freunden weiter. Für einen kurzen Moment herrschte verwirrte Stille.Der Junge druchbrach diese schließlich: „Was zum Henker war DAS gerade?! Wieso rennen die schreiend aus unserem Versteck heraus und kommen dann betrunken aus einer anderen Richtung zurück? Und wer hat uns eigentlich hierher teleportiert?“ Plötzlich hallte ein finsteres Lachen aus dem Tunnel: „Muhaha! Endlich habe ich dich gefunden! Endlich!“

    *

    Zoroark blickte in Gedanken vertieft hinaus aus einem bizarren Palast aus Eis in die weiten verschneiten Ebenen der Wiese. Sanfte Schneeflocken rieselten auf die kalte Decke aus Schnee. Das schwarze Pokemon befand sich in einem kleinen, kühlen Raum, allerdings immerhin wärmer als draußen. Eine Stimme, oder mehr ein Echo, hallte immer wieder in seinem Kopf wieder: „Es wird einen Anfang nach dem Ende geben, es wird einen Anfang nach dem Ende geben, es wird einen Anfang nach dem Ende geben.“ Plötzlich war am Ende des Raums ein schweres Keuchen und Husten zu hören. Zoroark drehte sich um. „Sniebel!“, rief er geschockt. Das kleine, schwarze Pokemon rannte zu ihm. „Sandamer lässt dir folgende Nachricht überbringen:“, sagte Sniebel etwas gehetzt. Er nahm einen tiefen Atemzug und fuhr fort: „In der Johto-Region bricht vielleicht bald ein Krieg aus! Du wurdest dazu auserwählt mitzuhelfen, dass das eben nicht passiert! Falls doch, musst du mitkämpfen!“ Bevor Zoroark überhaupt noch etwas sagen konnte, zischte das kleine, schwarze Pokemon flink wieder aus dem Raum. Das große, schwarze Pokemon seuftzte und murmelte: „Kaum ist man in der Sinnoh-Region, um darauf zu warten dass Palkia und Dialga das Tor zur Menschenwelt öffnen, wird man wieder zurück nach Johto gerufen.” Erneut seuftzte das Pokemon und schritt langsam durch den Palast in die kalte Nacht hinaus. Draußen war es, wie man es wohl in einer Eislandschaft erwartete, kalt. Schnee rieselte leise aber unaufhörlich zu Boden. Der Wind zog sanft über die Decke hinüber. Sterne glitzerten hell am dunklen Nachthimmel. Mitten im Weg blieb Zoroark stehen, blickte zum leuchtenden Mond empor und sprach: „Hoffentlich werden wir diesmal einen Krieg vermeiden können.“

    The post was edited 1 time, last by Seca ().

  • „Hoffentlich werden wir diesmal einen Krieg vermeiden können.“
    das hört sich ja spanend an
    du verstehst wohl wie man spannung aufbaut
    „Mann, Sie sollten echt einmal Mundwasser benutzen.“
    zugleich schreibst du alles irgendwie lustig
    freu mich auf das nächste kap
    LG chelast101
  • Hier haste XD
    ich hab mir jetzt mal die drei Kapitel(Also 1 Prolog) bzw. 2 kapitel und 1. Prolog xD durchgelesen und ich kommentiere mal für alle drei Kapitel. bzw. 2 Kapitel und 1. Prolog xD
    Also. Ich finde die Haltung recht spannend!
    Das muss man zugeben es ist spannend. Übrigens ist dein Wortschatz sehr gorss, meiner auch xD die meisten würden statt plätschern fallen schrieben xD

    Eig. war es recht kurz.....
    Und ich hab mehr spannung erwartet mal etwas richtig Actionreiches, na ja ein bischen entäuschend...
    trotzdem allem im allen sehr gut......
    glg Tobirama
  • Interesannt, betrunkene Polizisten, freche Diebe, und ein Zororrak was schwraz ist obwohl die meines entsinnens doch entweder mischbraun oder gräulich sind o,o Du schreibst also ganz genau genommen mit 3 welten, dem planet erde, die Pokemonwelt mit Menschen und die richtige Pokemonwelt ohne Menschen, richtig? Ich finde es relativ schade, dass man sich von Lux und Katya kein Bild machen kann, die beiden solltest du besser beschreiben. sonst kann ich nur sagen, weiter so.
  • Diese Polizisten sind aber nicht gerade das, was man von den Hütern des Gesetzes erwartet. :O
    Was mich an deiner FF bzw. an dem Kapitel hier sehr stört, ist der Mangel an Logik. Wie können die Polizisten erst wegrennen und dann betrunken aus der anderen Richtung kommen? Wieso stehen die drei Protagonisten plötzlich draußen? Klar, nacher schiebst du ein, dass sie rausteleportiert werden, das aber leider etwas zu spät. Wenn das Absicht ist, bzw. es noch aufgelöst wird, dann wäre ein Hinweis darauf schön gewesen. :)
    Dafür schön, dass du etwas Humor mit einbaust. :) Ich finde es schade, dass der Junge Lux heißt. Ich komme da immer mit Luxtra durcheinander, aber meh.
    Ich denke, dass das, was die Polizisten so erschreckt hat, ein Gengar ist. Beschreibung passt da einfach prima zu. :)
    Der letzte Absatz hat mir am besten gefallen. Schöne Beschreibungen. Das Zoroark scheint ja eine ziemlich hohe Position zu haben.
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